Tag: Statements

Ce qui se passe dans les camps en Grèce est une tragédie

de Ben / di Ben

Italiano vedi sotto

Il n’y a pas des mots pour décrire la souffrance des gens. Des femmes enceintes, des enfants petits, des malades se trouvent sans soutien dans des camps. Les conditions de  vie ne sont pas imaginable. L’hygiène est impossible – comment respecter s’il n’y a ni du savon, ni des douches? Déjà, les réfugiés qui arrivent dans les camps de misère en Grèce sont en risque de maladie a cause de leur trajet difficile. Si le virus de Corona arrive dans les camps, beaucoup d’eux vont mourir. Ce sont encore plus de morts à la responsabilité de l’union européenne. L’Union européenne doit ouvrir ses frontières. Maintenant! Il y aucun jour à perdre. Ouvrez les frontières! No borders, no nations!


Quello che sta succedendo nei campi in Grecia è una tragedia. Non ci sono parole per descrivere la sofferenza della gente. Le donne incinte, i bambini piccoli, i malati sono senza sostegno nei campi. Le condizioni di vita sono inimmaginabili. L’igiene è impossibile – come si può rispettarla se non c’è sapone, non ci sono docce? Già i rifugiati che arrivano nei campi di miseria in Grecia sono a rischio di malattia a causa del loro difficile viaggio. Se il virus Corona arriva nei campi, molti di loro moriranno. Ancora più persone moriranno per mano dell’Unione Europea. L’Unione europea deve aprire le sue frontiere. Ora, ora, ora, ora, ora! Non c’è giorno da perdere. Aprite le frontiere! Niente frontiere, niente nazioni!

DR #7 published!

Update (10 August): The issue has been delivered and can now be picked up in Café Karanfil! You can also download and read a digital PDF version here:

The issue consists of stories, statements and testimonies of people in isolated European lagers during Corona times. Languages of the texts this time: Turkish, Arabic, Urdu, Italian, English, Farsi, German, and French. The articles will be subsequently published as single posts oplatz.net in upcoming weeks.

Get your copy at Café Karanfil (Weisestraße 3, 12049 Berlin) from August 11th or write to us for bigger orders: dailyresistance@systemli.org

Hauptpunkte der Kritik der Lagerproteste Brienner Straße 16 / Berlin-Wilmersdorf

Seit über einer Woche haben mehr als 80 Menschen, allesamt Familien, die Bewohner*innen der Brienner Straße 16 in Berlin-Wilmersdorf, das Lager aus Protest gegen die unmenschlichen Bedingugen vor Ort verlassen. Sie entschieden sich draußen vor dem Lager zu bleiben, bis sie einen neuen Ort zum Bleiben bekommen.

Die meisten Probleme des Lagers, das vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben wird, sind schon seit fast zwei Jahren immer wieder Thema:

  • Die Security hat keinen Respekt vor den Menschen. Sie schreien Kinder an, sind aggressiv und brutal. Oft setzten sie Gewalt gegen die Bewohner*innen an. Nachts sind sie sehr laut.
  • Das Essen der Kantine ist sehr schlecht, teilweise auch abgelaufen. Kinder mögen es nicht und sind oft krank deswegen. Manche Menschen hatten schon eine Lebensmittelvergiftung, und haben in kurzer Zeit viel Gewicht verloren. Essen von außen darf ins Lager gebracht werden, aber das Essen der Kantine kann nur in der Kantine zu bestimmten Zeiten gegessen werden. Selbst die Security sagt, so ein schlechtes Essen würden sie nicht essen wollen.
  • Die Zimmer dürfen nicht abgeschloßen werden. Die Bewohner*innen haben keinen eigenen Schlüssel. Jede*r kann jeder Zeit rein. Ob Polizei, Sozialarbeiter*innen, Security oder andere Bewohner*innen.
  • Es gibt nur ein paar Stunden pro Tag, wo sich die Leute duschen können. Es gibt für 900 Leute vier Duschräume.
  • Toiletten und Duschen sind oft im schlechtem Zustand.
  • In einem Stockwerk sind die Menschen besonders stark von Bettwanzen betroffen.

 

Nachfolgend einige Statements von verschiedenen Bewohner*innen:

Die Securitys ärgern dich, bis du ein bißchen lauter wirst und dann schlagen sie dich. Es gibt Sachen, die die Security machen muss, weil es seine Arbeit ist, aber er macht es nicht, weil er keine Lust hat. Sie sind immer respektlos und aggressiv, egal ob du ein Mann, eine Frau oder ein Kind bist. Immer wenn es Probleme gibt zwischen der Security und den Leuten, die Leute sind immer schuld. Fast alle Security können kein gutes Deutsch, die meisten beleidigen uns auf ihrer Sprache, oft in Türkisch. Bewohner vom Heim, die Türkisch können, haben uns das erzählt. Nachts ist die Security immer laut, du kannst nichts sagen. Sonst schlagen sie dich, während die anderen Bewohner schlafen. Das passiert oft. Wenn du ein Problem mit einer Security hast, hast du Probleme mit allen. Die hassen dich dann. Viele Kinder haben Angst vor der Security, weil sie oft gesehen haben, wie die Security jemanden schlägt.