Tag: solidarity

Aufruf: Demonstrieren für sichere Häfen am 07.07. in Berlin!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

Mehr Informationen unter seebruecke.org

Rally and Workshop: All united against an inhumane asylum politics!

*English below, Francais en bas

Der Koalititionsvertrag der Großen Koalition verschlimmert die Bedingungen in denen wir, Flüchtlinge, jetzt schon in Deutschland leben müssen und enthält uns unsere Grundrechte vor.

Wir sprechen von uns als Flüchtlinge, weil wir in Deutschland als Flüchtlinge behandelt werden. Mit dem Label „Flüchtlinge“ erfahren wir Diskriminierungen und Gewalt. Keine beschönigende Rede von „Geflüchteten“ kann verstecken, dass unser Zugang zu Schutz und Sicherheit von der Anerkennung als Flüchtlinge durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abhängt. Wir brauchen alle den Schutz dieser Anerkennung.

Die Regierung will eine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen schaffen und pro Jahr höchstens 220.000 Menschen aufnehmen. Aber alle Menschen die nach Deutschland kommen, haben das Recht auf Schutz. Wir sind alle Flüchtlinge und keine Quote.

Statement on police brutality in the reception center in Donauwörth on 14th of March

Deutsch unten —–

On Wednesday, 14th of March, police forces showed extreme brutality towards the inhabitants of the reception center and arrested at least 29 persons. This happened after a legitimate protest against an attempted deportation. The location of those who were arrested is still unclear. There was no violence against humans on the side of the refugees. The charges of “breach of peace” and “grievous bodily harm” are utterly unfounded and constructed and will need independent evidence.

Refugees and human rights organisations have been criticising the inhuman living conditions in the reception centre (EA) in Donauwörth for months. The minister of the interior, Herrmann, used the false accusations against refugees spread by police as a pretext to personally travel to Donauwörth on Friday to continue his electoral campaign with right wing demands such as more police and more deportations.

The refugees in the EA of Donauwörth have released a statement (see below), in which they reject the unfounded accusations against them, demand the release of the prisoners, the recognition of their asylum applications, working permits and protection from the police.

Antiracist innitiatives and human rights organisations are stating their solidarity with those involved and with their demands. In addition to this, these groups demand the dismissal of the social workers who have violated their mandate towards the refugees in the EA.

We, the refugees of Donauwörth, demand that the unfounded claims, that we used violence against the police and that we threw furniture out of the windows, are withdrawn immediately. The police came to deport our colleague and began knocking at the doors to all our rooms between 3 and 4 in the morning, as they could not find him in his own room. Around 100 people of different nationalities woke up and demanded with their voices to immediately stop the deportation. At around 2 pm more than 50 police vans and over 200 special police unit officers entered the camp armoured with pistols, tear gas, batons, knives, ropes, rifles, dogs and pepper spray. They locked us in our rooms and barred the main entrance. Everywhere in the house they blocked the passages while taking our personal details and searching our rooms. They were seeking at least 29 people with a list of names, which had been obtained that morning with the help of the social workers and security personell. They threw tear gas canisters into the camp and sprayed pepper spray into some rooms as well as into our eyes. Some people fainted, others jumped out of the windows to save themselves. Window panes had to be broken to allow fresh air to enter the rooms, as all the windows in the EA are locked.

The demands of our previous protests have been, and remain, the recognition of our asylum applications, the closing of the transit camps of transfer to private appartments and the right to participation. Furthermore we demand the release of the prisoners.

Demonstration “Frauen gegen Rassismus und Ungerechtigkeit”, Zerstörung eines Omnibusses

Presseerklärung von Women in Exile and Friends und Cottbus Nazifrei vom 12.03.2018

+++ 250 Menschen demonstrierten für mehr Gerechtigkeit in Cottbus
+++ Bus der Demonstrierenden wurde zerstört
+++ Blumentopf-Angriff auf Demo bleibt von Polizei unerwähnt

Anlässlich des ‘Internationalen Frauentages’ demonstrierten am Samstag, den 10. März, rund 250 Menschen durch die Cottbuser Innenstadt. Das Netzwerk, welches zur Demonstration aufgerufen hatte, machte in Redebeiträgen und Sprechchören deutlich, dass Rassismus in Cottbus und überall ein Ende haben muss. Der bunte Protest wurde durch Übergriffe von Gegnern der Demonstration überschattet. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der von der Organisation Women in Exile genutzte Ominbus auf dem Oberkirchplatz in Cottbus schwer beschädigt.

Die Angriffe während und nach der Demonstration von Frauen und Geflüchteten zeigen erneut, wie hemmungslos in Cottbus gegen Andersdenkende vorgegangen wird. Vor den Augen der Polizei und trotz erhöhter Polizei-Präsenz in Cottbus wurde die Demonstration von zahlreichen Vorfällen überschattet.

Für uns ist klar, dass die Zerstörung des Busses ein gezielter Angriff war. Genau die rassistischen und frauenfeindlichen Zustände in Cottbus, die von uns kritisiert wurden, haben sich hier wieder einmal bestätigt. Wir lassen uns davon aber nicht einschüchtern und fordern die Politiker*innen der Stadt auf, endlich Position zu beziehen und einzugreifen, so Elizabeth Ngari von Women in Exile and Friends. Sie fährt fort: Die antirassistische Arbeit im allgemeinen und insbesondere für Frauen ist und bleibt notwendig!

Die Demonstration führte von Sandow in die Cottbuser Innenstadt. Am Blechen Carree fand eine Zwischenkundgebung statt, bei der eine Demonstrantin noch einmal explizit über die Rassismuserfahrungen berichtete, die sie täglich in Cottbus machen muss:

Nicht einen Tag kann ich in Cottbus ungestört auf die Straße gehen. Wenn ich mich in der Straßenbahn in meiner Muttersprache unterhalte, fordern mich fremde Menschen dazu auf, Deutsch zu sprechen. Das erlebe nicht nur ich so. Vielen anderen Frauen in Cottbus ergeht es ähnlich.

Auf der Route zum Ort der Abschlusskundgebung wurde die Demonstration in der Berliner Straße von einem Mann mit Blumentöpfen attackiert. Niemand wurde getroffen. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet und der Angreifer von Beamten gesichtet. Dennoch schrieb die Polizei im Nachgang, dass es während der Veranstaltung keine Vorkommnise gab.

Nur wenige Stunden später wurde der Begegnungsbus, der dem Jugendförderverein Chance e.V. gehört und mit dem einige Demonstrierende nach Cottbus gekommen waren, beschädigt. Der Bus konnte wegen eines technischen Defekts zunächst nicht weiter fahren und wurde an der Oberkirche abgestellt. Laut Aussagen eines Anwohners wurde der Auspuff des Busses bereits am Abend nach der Demonstration mit Bauschaum verklebt. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden dann die Scheiben eingeschlagen – vermutlich durch mindestens zwei Personen.

Auch Christoph Berndt, Vereinsvorsitzender von Zukunft Heimat, zeigte sich provokativ bei der Abschlusskundgebung auf dem Oberkirchplatz. Nachdem die Protestierenden lautstark gefordert hatten, dass Berndt die Demonstration verlassen solle, wurde er von der Polizei des Ortes verwiesen. Er beobachtete diese von einem entfernteren Punkt aus weiter.

Es zeigt sich, dass der Hass, der durch Zukunft Heimat und andere in die Stadt getragen wird, auch zu Gewalt wird. Was haben Menschen gegen Frauen, die vor Gewalt hierher geflohen sind? Warum sollen gerade sie wieder zu Opfern werden – im Alltag oder am Rande von Demonstrationen? Wir werden diese Frauen weiter unterstützen, um sich zur Wehr zu setzen gegen Gewalt und Unterdrückung – hier und überall!, so Luise Meyer von Cottbus Nazfrei.

Der bislang geschätzte Schaden am Bus beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Um finanzielle Unterstützung wird gebeten.

Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Opferperspektive e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE34100205000003813100
BIC: BFSWDE33BE
Betreff: Bus-Schaden Cottbus (bitte unbedingt angeben)

Kontakt:
Mail: info@women-in-exile.net und netzwerk@cottbus-nazifrei.info

Call for Demonstration against Food Coupons in Merseburg (5th dec)

(Deutsche Übersetzung unten)

***PLEASE SHARE AND INVITE YOUR FRIENDS***

What? Demonstration against food coupons, work ban and deportations!

When? 5th December 1pm

Where? Merseburg Bhf (Train station)

We, the group of café internationale and friends, need your support. We want to protest together against the racism of the authorities and society, especially in Sallekreis.
The effects get a old quality again. Since August of this year, the responsible try to force people (in DULDUNG) to bring their passports, with the aim in order to be able to deport them, by means of withdrawal and replacement with food coupons.

The authorities in Germany follow the idea of deporting people as much as they can, and for that they are prepared to leave behind every regular and not least moral foundation of democratic coexistence.
The area of Saalekreis is on the top in Sachsen-Anhalt.

The last few months are testimony to a procedure on the part of the foreigners authority,
from which all those who hear it can not believe that such a thing really happens. But they happen.
And who knows what they are still planning, what they are still capable of.

We don’t want to know it! It needs to stop (before)! And we will fight for the end of this institutional racism! We want to go on the streets for a solidarity society and for equal rights for all! To create a new idea of  living together, the permanently threat needs to end, so we can think and discuss about the next steps together and without fear.

Join the demonstration, join the movement, join the idea! We are looking forward to see you and your friends on the street and beyond.

LEIPZIG-SPECIAL: Friday, 1st of december, we’ll do an information event and Soli-Tresen.
WHERE? Eisenbahnstr 113b // Start: 8pm

For more information or questions or what else
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
or  https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com
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BITTE TEILEN UND FREUND*INNEN EINLADEN!

Was? Demonstration gegen Lebensmittelgutscheine, Arbeitsverbote und Abschiebungen

Wann? 5. Dezember 13Uhr

Wo? Merseburg Bahnhof (Treffpunkt Bahnhof)

Wir, die Gruppe um das Café Internationale und Freund*innen brauchen eure Unterstützung. Wir wollen gemeinsam protestieren, gegen den Rassismus der Behörden und der Gesellschaft, besonders im Saalekreis. Die Auswirkungen dessen werden sichtbarer, in alter bereits bekannter Qualität. Seit August dieses Jahres werden wieder mehr Menschen (die eine Duldung haben) dazu genötigt ihre Pässe zu besorgen, um sie dann abschieben zu können.

Als Sanktion für sogenannte „mangelnde Mitwirkung“an der Passbeschaffung bekommen die Menschen seit einigen Monaten ihre Leistungen in Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld. Lebensmittelgutscheine sind die letzte mögliche Leistungskürzung, ein selbstbestimmtes Leben ist damit nicht möglich.
Die Behörden in Deutschland verfolgen das Ziel möglichst viele Menschen abzuschieben, dafür ändern sie Gesetze oder legen diese besonders restriktiv aus. Lassen jegliche Moral, wie auch demokratische Standards hinter sich. Der Saalekreis steht bei dem Thema Abschiebung mit an der Spitze von Sachsen-Anhalt.

Die letzten Monate zeugen von einem Vorgehen seitens der A***behörde, welches sprachlos macht.
Wir können nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Doch es passiert! Und es muss aufhören, sofort!
Und dafür wollen wir kämpfen, für ein Ende des institutionelle Rassismus!

Wir wollen den Protest auch auf die Straße tragen, für eine solidarische Gesellschaft und gleiche Rechte für alle!

Um neue Idee und Wege für ein gesellschaftliches Miteinander zu versuchen,
muss mit dieser permanenten Bedrohung Schluss sein,
damit die nächsten Schritte gemeinsam und ohne Angst gegangen werden können.

Komm zur Demonstration, komm in Bewegung, bring dich ein!

Wir sehen uns auf der Strasze und darüber hinaus!

EXTRA in LEIPZIG: Am Freitag, dem 1.12.2017, wird es eine Infoveranstaltung mit Solitresen geben.
WO? Eisenbahnstr 113b (Hinterhaus) // Start: 20Uhr

Für weitere Infos, Fragen oder Anmerkungen:
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
oder https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com

Soli Crêpes against repressioncrap!

for the 24.10: https://www.facebook.com/events/1186910981441970
for the 28.11: https://www.facebook.com/events/1492764560817537

(with english version down below)
Soli Crêpes against repressioncrap!

Am 05.10 (Do), 24.10 (Di) und am 28.11 (Di) gibt es ab 19:30 Vegane Crêpes in der B-Lage.

Bei einer gemeinsamen Aktion werden manchmal nur einige verurteilt. Was nicht heissen muss, dass sie es alleine durchstehen müssen.

Kommt gerne vorbei und teilt die info….

2014 während des March for Freedom in Luxemburg, gab es 13 brutale Festnahmen. Die Gefangenen wurden am gleichen Tag wieder freigelassen.

Nach mehr als zwei Jahren erhob die Luxemburger Behörde Klage gegen einige Gefangene. Ende Mai diesen Jahres wurden vier Aktivisten_Innen aufgrund der Anklage “bewaffneter und geplanter Rebellion” verurteilt.
Keine der angeklagten Personen konnten konkrete Tatvorwürfe gemacht werden.

Sie kriegen den ganzen Stress ab. Denn sowas kostet Energie, Zeit aber auch oft viel Geld wie Anwalt-, Prozess- und Strafkosten. Darum bitten wir euch: Geniesst die Crêpes und unterstützt, wenn ihr könnt, finanziell die Leute, die es am meisten trifft. Danke.

B-Lage: Mareschstraße 1 / 12055 Neukölln – Rixdorf
S Sonnenallee /U Karl Marx Straße /M41 Mareschstraße
http://www.b-lage.de/
https://www.facebook.com/BLageNeukoelln/

Mehr infos über das Urteil: http://oplatz.net/fazit-der-pressekonferenz-zum-gerichtsprozess-gegen-teilnehmer-des-march-for-freedom-in-luxemburg/
Über den March: https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Zusätzlich gibt es am 24.10 die Veranstaltung “Talking about the Revolution” – von „Adopt a Revolution“.

Talking about the Revolution – Erlebte Perspektiven auf Diktatur und Widerstand in Aleppo
Einführung und Gespräch zu Aktivismus und ziviler Selbstorganisation einer Stadt gegen ein gewaltvolles Regime und Islamismus. Mit dem syrischen Aktivisten Ehsan Dallal und Ansar Jasim von Adopt a Revolution
https://www.adoptrevolution.org/
https://www.facebook.com/AdoptaRevolution/

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Soli crêpes against repression!

  On Thu October 5th, Tue Oct 24th and Tue November 28th at 19:30, there are vegan crepes at the B-Lage

Sometimes only a few are condemned by a joint action. Which doesn’t mean, that they have to go it through alone.

2014 during the March for freedom in Luxembourg, there were 13 brutal arrests. The prisoners were released the same day.

After more than two years, the Luxembourg authorities filed suit against some prisoners. At the end of May, four activists were condemned with the charge “armed and planned rebellion”.
None of the accused persons could be accused of real allegations.

They get all the stress. Because it costs energy, time but also a lot of money like lawyer, process and penalty costs. So we ask you: Enjoy the crepes and support if you can, thanks

B-Location: Mareschstraße 1/12055 Neukoelln – Rixdorf
S Sonnenallee / U Karl Marx Street / M41 Mareschstraße
http://www.b-lage.de/
https://www.facebook.com/BLageNeukoelln/

More about the judgement: http://oplatz.net/fazit-der-pressekonferenz-zum-gerichtsprozess-gegen-teilnehmer-des-march-for-freedom-in-luxemburg/
About the Marsch: https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

In addition, the presentation “Talking about the Revolution” – from “Adopt a Revolution” will take place on 24.10

Talking about the Revolution – Experienced perspectives on dictatorship and resistance in AleppoIntroduction and discussion on activism and civil self-organization of a city against a violent regime and Islamism. With the Syrian activist Ehsan Dallal and Ansar Jasim, members of Adopt a Revolution.
https://www.adoptrevolution.org/
https://www.facebook.com/AdoptaRevolution/

03.08. Soli Crêpes against repressioncrap!

Vegan Crêpes against repressioncrap

Wann: Donnerstag, 03.08.2017 ab 19:30 Uhr

Wo: B-Lage, Mareschstraße 1, 12055 Berlin (S Sonnenallee)

 

Bei einer gemeinsamen Aktion werden manchmal nur einige verurteilt. Was nicht heissen muss, dass sie es alleine durchstehen müssen.

2014 während des March for Freedom in Luxemburg, gab es 13 brutale Festnahmen. Die Gefangenen wurden am gleichen Tag wieder freigelassen.

Nach mehr als zwei Jahren erhob die Luxemburger Behörde Klage gegen einige Gefangene. Ende Mai diesen Jahres wurden vier Aktivisten_Innen aufgrund der Anklage “bewaffneter und geplanter Rebellion” verurteilt. Keine der angeklagten Personen konnten konkrete Tatvorwürfe gemacht werden.

Sie kriegen den ganzen Stress ab. Denn sowas kostet Energie, Zeit aber auch oft viel Geld wie Anwalt-, Prozess- und Strafkosten. Darum bitten wir euch: Geniesst die Crêpes und unterstützt, wenn ihr könnt, finanziell die Leute, die es am meisten trifft. Danke.

Mehr infos über das Urteil:

Fazit der Pressekonferenz zum Gerichtsprozess gegen Teilnehmer des March for Freedom in Luxemburg


Über den March:
https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Jena: Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees!!

Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees Jena

by Voice Refugee Forum Jena

Saturday, June 24, 2017 – 13:00

Jena Demonstration 24.06.2017 | Stop All Deportations | Smash the G20 Summit of Vampires and Mothers of all bombs

Refugee Solidarity Parade
Rally at 1pm | Demonstration at 4pm | Meeting point in Johannisplatz, Jena

At 5pm in JenaOptic in Carl-Zeiss Strasse, there will be a symbolic memorial in protest against the multinational military arms production and Weapon Export by JenaOptik on the war on refugees: With a solidarity parade to pay eternal respect to the victims of wars and the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

We demand a new order of solidarity in our struggles! „We are here because you destroy our countries“

We calling to protest the summit of G7 / G20 conference in Hamburg on the 6th and 7th of July this year. The So called „leaders“ of the WORLD war military arsenals are meeting to use the summit to clean the bloods on their hands, to celebrate their war crimes and to legitimize their global exploitation, the proxy wars and the terrors in the refugee countries.

The world leaders are too corrupted to ignore the wealth of the African nations and the refugee countries they have always exploited. They are the living Vampires and the mothers of all bombs.

We are here because you destroy our countries, seeking safety and security and not because we love your potatoes so much. Refugees do not create wars; on the contrary wars create refugees. Your economic and extensive political interests are creating and perpetuating wars in our countries, leading to its destruction and as well as our means of livelihood. We as refugees are the result of your continued colonial ideology and exploitation, your greed and gluttony that are boundless. You may fool your citizens with empty platitudes and lies, but you won’t fool us.

Join us, your struggles is all in our fight for justice

NO MORE WAR! NO FURTHER EXPLOITATION – STOP DEPORTATION

We demand an unconditional right to residence and safety!!!
Stop the Dublin deportation Regulation
We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

Stop all deportation

We call on all well-meaning individuals to join the refugees in our struggle for human dignity and security, and show solidarity.

Refugee Demonstration – 24.06 in Jena
Refugee Solidarity Rallies and Parade – Lets organize to stop the deportations!

We want to invite you to our planning meetings and events taking place in June and July with the Refugee Community in Thueringen to mobilize against the German deportation regime.

Official Invitation
Even as we continue to pay eternal respect to the victims of the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

as we continue our struggle to build solidarity and empathy with our brothers and sisters who are being brutalized and dehumanized in mainland Europe – the fictitious home of democracy, freedom and human rights…

and in the face of the continued and intensified racist attacks on refugee accommodations and refugees – who fled imperialist and capitalist wars seeking safety and human dignity…. abetted by the state by its continued erosion of refugee rights in Germany…

We want to remind the state that we refuse to live in fear and will not be intimidated by their treacherous and cynical tactics and deceptions as we fight to reclaim our freedom and human dignity. Neither the state abdication of its responsibilities to guarantee our safety and security nor the fear mongering right wing and racist arsonist will deter us. We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

We are planning and organizing political meetings, workshops and Seminars and a continued documentation of the everyday lives of refugee experiences in this country. There will also be protest, rallies and protest parade in the city of Jena against deportation.

Our call, our Demands
We call on all refugees to organize to stop all deportations.
To organize and protest the continued wars of exploitation and
We demand an unconditional right to residence and safety!!!

Please contact us if you are interested to participate and we hope to follow this up with details of the plans in the next weeks.

Your story is your weapon – speak-out in solidarity with the refugee community struggles and take back your freedom now to fight for justice!

We have a Mission to bring down the deportation regime.

Join us in this task by building your community to organize and mobilize with us to do it.

Share your stories and inspire and empower others with it.

No fear!!! Fear can only create a weakness that the authorities will exploit. Stand up and fight, and others will be inspired and build solidarity accordingly.

For Freedom of Movement
Campaign Against Deportation
Stop All Deportations
Bring down the deportation regime
No compromise with Deportation

We need donations and your solidarity to carry on and finance this struggle for justice.

Contact details:
Refugee Community Jena
Email: thevoicerefugeeforum[@]riseup.net
The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany

-Review on Break Deportation Culture – Deportation is criminal and we fight to stop it!
http://thevoiceforum.org/node/4210
-The Political MOVEMENT – Appeal to Refugee Communities for Solidarity Network in Germany and Europe
http://thevoiceforum.org/node/4099
-Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany
Break Deportation Prepar-Tainment: Refugees Platform For Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany http://thevoiceforum.org/node/4337

At Brienner Str Lager, people have said enough is enough #Berlin #LMG

In the last days, the life in the Lager at Brienner Str. 16, 10713 Berlin, has become unsustainable. Is well known that the conditions of the lagers of Berlin are always bad, there are always with problems with health, food, mistreatment of security hired by the responsible of the lager, hygienem, etc…

Now in lager at Brienner Str, people have said enough is enough. The triggering point of the protest was some days ago, a father was taking some bread from the kitchen to his kid, who was sick, and the security treating him as you can see in the videos below, as they often say, they are treated as animals.

Protest at lager Brienner Str. 16 10713 Berlin from Lager Watch on Vimeo.

Then they’ve decided to camp outside the Lager.Now around 50-60 people are denouncing the continuous abuses from the security, the existence of bedbugs affecting adults and children, the revolting food which was the cause why a woman wanted to take her life(she could not afford eating outside everyday), the prohibition to take food to the rooms, the lack of good hygienic conditions.

Once again we say loud and clear, we want the closure of all lagers and we want it now!!!

Join the protest in front of the lager in Briennerstr

Hi, some people don’t wanna come back to their camp and thay strike in front of it. They are single and family and they need some tents and … The adress is :
Brienner Str. 16, 10713 Berlin

According to the photos, there appears to be huge bed bug problem.

We were told that they need more tents, because they want to continue striking.

Any support and suggestions are welcome!

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