Tag: self-organizing

Pressekonferenz Refugee Club Impulse

Refugee Club ImpulseDer Refugee Club Impulse ist ein Zusammenschluss von Geflüchteten und nicht Geflüchteten Kunstschaffenden, der kulturelle Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ausdrucksmöglichkeiten von Geflüchteten selbst, kollektiv und basisdemokratisch organisiert und realisiert werden. Unsere Grundlage ist das gemeinsam erarbeitete Manifest: Nobody gives us a Voice – we take it!

Der Refugee Club Impulse hat ein Koordinationskomitee das paritätisch von Geflüchteten und nicht Geflüchteten  Kulturschaffenden und Akteuren aus der ‘Flüchtlingsarbeit’ besetzt wird.

Mit unserer ersten Produktion ‘Do Butterflies have Borders?’ hatten wir das Ziel, den Geflüchteten Impulse zu geben um gegen die ‘Dead Time’ oder Depressionen vorzugehen, die viele Geflüchteten in den Heimen ergreift.

Unsere zweite Produktion ‘Letters Home’ versuchte das Forscher/Beforschter – Verhältnis umzudrehen und den Blick und die Beobachtungen von Geflüchteten auf die deutsche Gesellschaft und ihr Verhältnis zu der Fremde auf die Bühne zu bringen.

Unser Drittes Projekt zielte darauf ab, die Isolation der Geflüchteten in den Heimen zu durchbrechen und die Sichtbarkeit der Geflüchteten zu erhöhen.

Also ist unser Projekt insofern und auf diese Weise politisch. Unser Beitrag ist es diese Ziele durch kulturelle und künstlerische Mittel zu erreichen. Unsere Arbeit ist politisch aber nicht parteilich. Das soll heißen: wir sehen es nicht als unsere Aufgabe einzugreifen und uns festzulegen in parteiliche Auseinandersetzungen in den Herkunftsländern. Wir sind offen für alle Geflüchteten.

Politisch sehen wir Theater als Ort der ‘Demos’ – ein demokratisches Mittel mit dem Ansichten und Sehnsüchte hörbar und offen diskutiert werden können, aber auch in Frage gestellt werden können. Das ist etwas, was vielen Geflüchteten in ihren Herkunftsländern nicht möglich ist und in Deutschland nicht nur gelobt sondern benutzt werden sollte. Theaterarbeit für uns bedeutet also, um es in den Worten Willy Brandts zu sagen: mehr Demokratie wagen.

Demokratie funktioniert aber nur auf einem Grundkonsens. Wir streben eine Arbeit an, die jede Form von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie ablehnt. Das sind für uns unverzichtbare Grundlagen jeglicher  Zusammenarbeit, die Grundwerte jeglichen gesellschaftlichen Zusammenlebens und das Ziel unserer pädagogischen und künstlerischen Zusammenarbeit.

Deswegen sind wir sehr überrascht und geschockt, dass unsere Arbeit jetzt als antisemitisch, rassistisch und demokratiefeindlich von einigen gelabelt wird. In unseren gemeinsamen Plena von allen Teilnehmer*innen unserer Organisation – mehrheitlich Geflüchtete – war es unverständlich für  alle wie und auf welcher Grundlage überhaupt solche Vorwürfe gemacht werden können gegen einen Zusammenschluss, der seit 3 Jahren, mit fast keinen öffentlichen Mitteln, soziale und künstlerische Arbeit leistet. Einem Zusammenschluss, der so vielen Geflüchteten einen Ort und Momente der Hoffnung gegeben hat, in einer sehr labilen und instabilen politischen und gesellschaftlichen Lage was die Verhältnisse der Geflüchteten angeht, und die ein wichtiger Ort geworden ist für die Selbstrepräsentation von Geflüchteten in der Kulturszene. Wir würden gerne das machen, was wir immer machen wenn es Streit gibt. Gemeinsam reden mit allen Beteiligten und alle Positionen anhören. Wir sind enttäuscht, dass diejenigen, die uns solche Vorwürfe machen, nicht mit uns geredet haben und weder versucht haben uns ihre Kritik zu vermitteln, noch unsere Positionen von uns selbst zu erfahren. Wir haben die Möglichkeit in Deutschland frei und offen miteinander zu reden – das sollten wir auch nutzen.

Die Verunsicherung, besonders unter den vielen Geflüchteten, die unsere Organisation umfasst und erreicht ist groß und wir als Koordinationsteam sind gefragt worden alles zu tun, damit eine Klärung stattfindet.

Vor allem scheinen die Vorwürfe mit einem angeblichen Zusammenhang zwischen den Organisationen FOR Palestine, BDS und Refugee Club Impulse zu tun zu haben.  Da scheinen diejenigen, die uns die Vorwürfe machen, die Faktenlage nicht zu kennen. Anders als von diesen Personen behauptet, sind diese Organisationen nicht vom Refugee Club Impulse in das Bündnis My Right is Your Right reingebracht worden. Die Hauptarbeit des Refugee Club Impulse im Bündnis war die künstlerische Ausrichtung und Gestaltung des Karnevals, die wir vor allem in Sitzungen der Planungs AG mit den Dramaturg*innen und Künstlerischen Leiter*innen der Theaterhäuser konzipierten und organisierten. Wir wollen nicht, dass wir, besonders die Geflüchteten, jetzt für Organisationen geradestehen müssen, die unabhängig von uns agierten und den Preis zahlen müssen für die ihnen vorgeworfenen Verfehlungen.

Was die Vorwürfe  gegen einzelne Kunstschaffenden und Pädagog*innen im Refugee Club Impulse angeht, können wir versichern, das sie nicht mit unseren Erfahrungen in der täglichen Arbeit mit diesen Personen übereinstimmen. Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus oder anti-demokratischer Haltung. Auch unsere Mitarbeiterinnen Nadja und Maja Grassmann haben sich explizit in einer Stellungnahme von jeglicher Verbindung zu Antisemitismus oder Gewaltverherrlichung distanziert.

Darüber hinaus: Was immer Einzelmeinungen von einzelnen Menschen sein sollten, hat der Refugee Club Impulse nicht als seine Aufgabe gesehen, eine einheitliche Meinung zu verschiedenen Weltproblemen vorzugeben. Wir sind keine Partei, sondern eine Vereinigung von unterschiedlichen Künstler*innen, die unterschiedliche Perspektiven in gemeinsame künstlerische Prozesse und Produkte zusammenbringen. Was uns eint ist die Ablehnung jeglicher Art von Diskriminierung, dazu stehen wir, dazu arbeiten wir und dafür kämpfen wir.

Break Deportation – Refugee Lager Camps Tour in Thüringen

Break deportation Tour in Thüringengerman bellow

Refugees are invited to participate in The VOICE Refugee Forum weekly meeting on Thursdays in Jena:

Time: 6pm Place: Schillergaesschen 5, 07745 Jena Tel.: 076 24568988, Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net Internet: thevoiceforum.org

Date: 30.04.2016, Place: Haus auf der Mauer, (Johannis Tor) in Jena, Time: 14:00 Hrs

We are meeting again in Jena! Break Deportation – Refugee Lager Camps Tour in Thüringen Discussion with Refugees from Erfurt, Jena and Apolda (Refugees from Waltershausen are invited)

What are the top issues in your cities, towns and neighbourhoods concerning the refugees’ isolation in the lagers, deportation camps? Please send us information on this and also proposals for discussions from your groups!

Open Meeting: Break Deportation – Refugee Lager Camps Tour in Thüringen
Discussion with Refugees from Erfurt, Jena and Apolda (Refugees from Waltershausen are invited)
Date: 30.04.2016, Place: Haus auf der Mauer, (Johannis Tor) in Jena, Time: 14:00 Hrs

We are meeting again in Jena, this time to plan the Break Deportation – Refugee Lager Camps Tour and discuss with other refugee community activists in Thueringen. There will be proposals for seminars and workshops on refugee struggles and the rights to asylum, with focus on the inhuman situation the refugees are being subjected to live with, the crimes of deportation, the racist persecution and the isolation culture of Refugee Lager Camps lagers.

For refugees to make their own voices heard in all the refugee lagers, more of us need to speak up and start to organize in the our communities, planning campaigns on issues we care about most.

We are inviting the refugees to connect with themselves to develop a common appeal to empower a refugee agenda for community initiatives in any place in the region.

We are motivated by our quest for a free society, equality, human dignity and freedom of movement.

In these times of proxy wars, mass deportations and social exclusion that is coupled with racial discrimination of refugees and migrants from Europe, a refugee community platform is more important than ever. With the aggressive attack and de facto abolition of asylum laws in Germany and an increased level of violence and right wing mass mobilisations, we want to offer a common opposition and resistance against these crimes by the German politicians and the mainstream who are instigating racist logics to discriminate and advocate for the deportation of thousand of refugees everyday. We also do not forget the danger we find ourselves with pro fascist parties who have advocated for the police to shoot the refugees at sight at the national borders.

The Struggle against colonial Injustice:

The refugees are criminalized at the borders before and after arrival in Europe by laws restricting their movements, isolation with constant deportation threats and racial discrimination. We are organizing to let the world hear from us and to understand that we are not guilty of any crime by seeking refuge and to be a refugee in Europe. We know that the reasons of our escape and flights from our countries are connected to the global exploitation and destruction of the refugee countries through wars and their so- called international treaties of global dominance of the rich nations through a capitalist hegemony.

The refugee crisis in Europe is created by the European proxy wars and colonisation that has been reinforced through the colonial heritage and the divide and conquer policies. These neo-colonial power policies are enforced further to escalate the continuous destruction and abuses of the refugees here and in their home countries.

Our Solidarity; from Self-organization to Self-determination:

Our right to stay is not guaranteed without discrimination and deportation threats. We need the participation and solidarity from refugee activists, old and new, to reclaim our dignity to live a normal life and for freedom of movement.

Refugees can start to write their solidarity appeals, so we can share with other refugee initiatives to join our networks. With your support we can respond powerfully and independently as a community, to challenge and resist the perpetrators of these crimes, the German government, the politicians and the authorities, the racists and their collaborators in general.

The “Break deportation” network is initiated as an open platform of activists to support the refugees’ self-organized empowerment and community networking against the crimes of deportation and social exclusion of refugees.

In Solidarity with the Refugee Community

Let us unite to end the deportation and social exclusion in Germany! Coming together to discuss and plan is a strategy to achieve this goal.

Join your local groups for discussions to empower the refugee community movement

Sharing is caring, in solidarity we remain

Refugees are invited to participate in The VOICE Refugee Forum weekly meeting on Thursdays in Jena:

Time: 6pm Place: Schillergaesschen 5, 07745 Jena Tel.: 076 24568988, Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net Internet: thevoiceforum.org

Deutsch:

Wir treffen uns am 30. April 2016 wieder in Jena! Break-Deportation-Flüchtlingslager-Tour in Thüringen!

Welches Thema bewegt euch in euren Städten, Orten und Vierteln zurzeit am meisten bezüglich der Isolation der Flüchtlinge in Heimen und Abschiebelagern? Bitte schickt uns die Diskussionsvorschläge eurer Gruppen!

Offenes Treffen zur Break-Deportation-Flüchtlingslager-Tour in Thüringen
Diskussion mit Refugees aus Erfurt, Jena und Apolda
30.04.2016 | 14 Uhr | Im Haus auf der Mauer (Johannisplatz 26) in Jena

Wir treffen uns wieder in Jena, dieses Mal, um die Break-Deportation-Lager-Tour zu planen und um mit Aktivist_innen der Refugee-Communities aus Thüringen zu diskutieren. Es wird Vorschläge für Seminare und Workshops zu Flüchtlingskämpfen und Asylrecht geben, mit dem Schwerpunkt auf der unmenschlichen Situation, in der Flüchtlinge zu leben gezwungen sind, den Verbrechen der Abschiebung, der rassistischen Verfolgung von Flüchtlingen und der Kultur der Isolation in den Lagern.

Damit Flüchtlinge ihre eigene Stimme erheben können und gehört werden, ist es nötig, dass noch mehr von ihnen für sich selbst sprechen, sich in der Flüchtlingscommunity zu organisieren beginnen und Kampagnen über die Angelegenheiten, die ihnen am meisten Sorgen machen, planen.

Wir laden die Flüchtlinge ein, sich miteinander zu vernetzen und einen gemeinsamen Aufruf zu erarbeiten, mit dem die Agenda der Flüchtlinge für eine Community-Initiative in der gesamten Region gestärkt werden kann.

Dabei treibt uns das Streben nach einer freien Gesellschaft, Gleichheit, menschlicher Würde und Bewegungsfreiheit an.

In diesen Zeiten von Stellvertreterkriegen, Massendeportationen und sozialer Ausgrenzung, die mit der rassistischen Diskriminierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Europa Hand in Hand geht, ist eine Plattform der Flüchtlingscommunity wichtiger denn je. Angesichts der aggressiven Angriffe auf die Asylgesetze in Deutschland, des Anstiegs von Gewalt und rechten Massenmobilisierungen, wollen wir gemeinsam die Opposition und den Widerstand gegen die Verbrechen der deutschen Politiker und der Mainstream-Gesellschaft organisieren, die gegen die Refugees hetzen und sich für die Abschiebung von Tausenden von Refugees täglich einsetzen. Wir wollen auch nicht vergessen, wie profaschistische Parteien gefordert haben, dass die Polizei an den Landesgrenzen auf Refugees schießen soll.

Der Kampf gegen koloniales Unrecht:

Die Flüchtlinge werden durch Gesetze, die die Bewegungsfreiheit einschränken, durch die Isolation, Abschiebedrohungen und rassistische Diskriminierung kriminalisiert und das sowohl vor wie auch nach ihrer Ankunft in Europa. Unser Recht auf Aufenthalt ohne Diskriminierung und Abschiebedrohung ist nicht garantiert. Wir organisieren uns, damit die Welt von uns hört und versteht, dass wir keines Verbrechens schuldig sind, wenn wir als Flüchtlinge Zuflucht in Europa suchen. Wir wissen, dass die Gründe unserer Flucht aus unseren Ländern mit der globalen Ausbeutung und Zerstörung dieser Länder durch Kriege und die sogenannten „internationalen Verträge“ der hegemonialen und reichen kapitalistischen Staaten dieser Welt zusammenhängen.

Die europäische Flüchtlingskrise ist das Produkt europäischer Stellvertreterkriege und kolonialer Verhältnisse, die auf das koloniale Erbe der Politik eines „Teile und Herrsche“ aufbauen. Diese neokoloniale Machtpolitik verschärft sich, um die ungebremste Zerstörung der Heimatländer der Flüchtlinge und ihre Misshandlung dort wie auch in Europa voranzutreiben.

Unsere Solidarität: Von Selbstorganisation zu Selbstbestimmung:

Unser Bleiberecht – ohne Diskriminierung und drohende Abschiebung – ist nicht gewährleistet. Wir brauchen die Beteiligung und Solidarität von beiden, den neu hier ankommenden und den alten Flüchtlingen, um uns unsere Würde, Bewegungsfreiheit und ein anständiges Leben zu erkämpfen.

Flüchtlinge können damit anfangen, Solidaritätsbotschaften zu verfassen, die wir an andere Flüchtlingsinitiativen weitergeben können, damit sie sich unserem Netzwerk anschließen. Mit eurer Unterstützung können wir als als unabhängige Flüchtlingscommunity den Tätern und ihren Verbrechen unseren entschlossenen Widerstand entgegensetzen – der deutschen Regierung, der Politikern und Behörden, den Rassisten und ihren Mitläufern.

Das Break Deportation Network wurde als offene Plattform ins Leben gerufen, über die Aktivisten die Selbstorganisierung, Selbstermächtigung und Vernetzung der Refugee-Community gegen die Verbrechen der Abschiebung und sozialen Ausgrenzung der Flüchtlinge unterstützen können.

Solidarität mit der Flüchtlingscommunity!

Lasst uns uns zusammenschließen, um Abschiebung und soziale Ausgrenzung in Deutschland zu beenden!

We Are Born Free! Empowerment Radio #3 Carnival Al Ladjin! (2016 – 03 – 06)

#Wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) is a radio of, for and by Refugees, Friends and Enimies to empower each other. It serves as a platform for refugees and other marginalized Humans like women, children, LGBTIQ, Black people and People of Color and others. We!R will also be a network to reach those we cannot reach through street protests politically, socially, culturally and economically.

 

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Filmscreening “La vie en Europe / Life in Europe” by Oumar Assoumane Aghali

Oumar Assoumane Aghali La vie en Europe

“La vie en Europe / Life in Europe”

6. April // 19:00 // Club, Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32,
Berlin-Neukölln (U Hermannplatz)

Oumar Assoumane Aghali est réalisateur et militant pour les droits des réfugié.e.s à Berlin. Ses court-métrages racontent la traversée de la Méditerranée et la vie à l’intérieur du mouvement de lutte des réfugié.e.s à Berlin.

Oumar Assoumane Aghali is a film maker and refugee activist based in Berlin. His short films talk about the way over the Mediterranean Sea to Europe and the life in the Refugee Protest Movement in Berlin.

Oumar Assoumane Aghali ist Filmemacher und Refugee-Aktivist in Berlin. Seine Kurzfilme erzählen vom Überqueren des Mittelmeers und dem Leben in der Refugee-Protestbewegung in Berlin.

++ 19:00h Short films / Kurzfilme / courts métrages: La vie en Europe
(english & français + deutsche UT)
++ 20:00h Question & Answers
++ 21:00h DJ Tigre (female & queer Hip Hop)

FB event

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Jeden Mittwoch stellt die Werkstatt der Kulturen den Club kostenfrei zur Verfügung für Veranstaltungen rund um #Flucht, #Migration und selbstorganisierte #Refugee Intiativen. Bei Interesse oder Nachfragen melden bei: veranstaltungsbüro@werkstatt-der-kulturen.de

Romnja Power Month 2016

Romnja Power Month

Romnja Power Month

Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte,

wir freuen uns sehr Ihnen/Euch unser Programm für den Romnja* Power Month bekannt geben zu dürfen. Wir haben eine Reihe von informativen , empowernden , kreativen und vielseitigen Veranstaltungen  zusammengestellt und möchten ganz herzlich zur Teilnahme einladen.
Der Romnja Power Month, geboren aus einer Kooperation zwischen der IniRromnja und RomaniPhen findet im Zeitraum zwischen dem Internationalen Tag der Frauen und dem Internationalen Tag der Roma*, vom 8. März bis zum 8. April 2016, statt. Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir Romnja* und Sintezza* als künstlerisch, wissenschaftlich und gesellschaftskritisch handelnde Akteurinnen* erkennbar machen und ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorstellen. Wir organisieren den Romnja Power Month für eine angemessenen Sichtbarmachung der Beiträge, der Geschichte, der Themen und Gesellschaftsanalysen von Roma* selbst und hier insbesondere auch von Frauen* sowie von feministischen Perspektiven.
Der Romnja* Power Month ist daher eine feministische Intervention gegen die gesamtgesellschaftlich entweder fehlenden oder sehr homogenen und rassistischen Bilder über Romnja*. Gleichzeitig weisen wir damit nachdrücklich auf die gesellschaftliche und insbesondere politische Relevanz der Wissensproduktion unserer Schwestern* hin.
Das komplette Programm findet ihr als PDF hier :

Refugee Radio Awerness Network

refugee radio network

Refugee Radio Awerness Network

Refugee Radio Awareness Network is a independent social Initiative Committed to human rights and human development.
we believe that encouraging human rights connecting people and cultures through powerful stories will affect positive change in the world by creating and distributing content on radio stations and through digital platforms, inviting people to contribute their voices , we create a more informed, empathetic and connected world..
The heart of the project is Refugee Radio Network which produces radio programs that helps to strengthen the voice of asylum seekers and refugees.

RRN is an online community radio program and is designed in Hamburg. It is primarily aimed at refugees in Europe, Middle East and Africa.

Accurate information is nearly as important as clean water to the health of a community.

Short documentary film about the refugee radio network Journey into the alternative media venture.

The first issue of the newspaper ›Daily Resistance‹ is now out!

Daily Resistance Newspaper
Daily Resistance Newspaper

Daily Resistance Newspaper

It is a newspaper published and written by people, so-called refugees, who don’t accept their disfranchisement by the German state. They write about their fight and share their opinions to reach out to people who are in the same situation.

It will be published on a continuous basis. Read the Newspaper-PDF. (You can find the print version here)
The authors and publishers are actively fighting against the criminal German state and the establishment suiting themselves. You can join and contribute to the newspaper as an author or join as translater, lecturer, editor, photographer, distributer, … get in contact with us: dailyresistance@oplatz.net
For now, there are 2000 copies waiting to be distributed throughout the lagers of Berlin and other places where newcomers can be reached. 300 copies will go to Munich, others to Göttingen, Cologne, Würzburg, …
We are working on a list of contact persons who have access to lagers and can distribute the newspaper by putting it directly into the hands of the adressed, past the security. Please get in contact with us if you can distribute: dailyresistance@oplatz.net
We are very interested in your opinion, in your ideas and your criticism, too. Please get in touch: dailyresistance@oplatz.net
Peace
The Daily Resistance Group

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Daily Resistance

Detention news from Bavaria

Refugee struggle for freedom(english)
(deutsch weiter unten)

Activist of Refugee Struggle for Freedom released after 56 days in prison! / Another activist detained! / In Mühldorf deportation prison still one refugee in hungerstrike!

On Monday, 29.02.2016 Ali A., an activist of the Refugee Struggle for Freedom was released from jail. Two days later, on 02.03.2016 another activist of the group – Ali H. – has been put in prison.

Ali A. was taken on 05.01.2016 in the prison Landshut in custody. He was accused of resisting police officers and trespassing under protest. As an activist of the “Refugee Struggle for Freedom” Ali A. fought for the right to stay and against deportations, amongst other actions with a thirst strike in March 2014 in Dingolfing and with the occupation of the courtyard of the Federal Office for migration and refugees (BAMF) in Nuremberg in July 2014.

After his release, Ali A. commented:
“I was in prison for two months in Landshut because of the hunger strike in Dingolfing in 2014. It’s really hard to live inside and I felt really bad because I did not do anything wrong. But I stayed strong and kept on fighting. After one month I had my court hearing in Landau but later I got the news that the court appointment has been cancelled. I had to stay one month more in jail and then again I had the court hearing. After two hours they decided to release me. In prison it’s really hard. To be there means tension all of the time. But I stayed strong and fought there with racist people, means police. My friends helped me a lot, they also fought for me. I wanted to say in the end that we are here and we will fight until we get our right!”

According to the authorities Ali A. was imprisoned because he did not appear to a court hearing. The court date on the 17.02.16 was cancelled due to the illness of the judge. This meant for Ali A. to remain two more weeks in prison until a new court date has been set. Further attempts by his lawyer to obtain an earlier court date and a quick release were rejected. At the trial on Monday, 29.02.2016 Ali A. was sentenced to 80 day units (Tagessätze) and finally got released. In addition to his long imprisonment he must pay 360 Euro fine!

The other activist of Refugee Struggle for Freedom, Ali H. was imprisoned on Wednesday, 02.03.2016, when he picked up his pocket money at Landratsamt Dingolfing. The circumstances of his arrest are still unclear. But it is clear that also Ali H. was imprisoned for his activism! The detention of Ali A. and Ali H. show once again that the judiciary and police are massively trying to criminalize self-organized protests of refugees!

In the deportation prison in Mühldorf still one refugee – Zaki K. – remains in hunger strike. Several attempts in these days, to visit him and make a press interview possible, were unsucessfull. We still call out for solidarity actions and signatures to solidarity.with.refugees@riseup.net.

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(deutsch)

Aktivist des Refugee Struggle for Freedom nach 56 Tagen aus Haft entlassen! / Ein weiterer Aktivist inhaftiert! / Im Mühldorfer Abschiebeknast immer noch ein Geflüchteter im Hungerstreik!

Am Montag, 29.02.2016 wurde Ali A., ein Aktivist des Refugee Struggle for Freedom aus der Haft entlassen. Kurz darauf, am 02.03.2016 wurde jedoch ein weiterer Aktivist der Gruppe – Ali H. – inhaftiert.

Ali A. wurde am 05.01.2016 in der JVA Landshut in Untersuchungshaft genommen. Ihm wurde Widerstand gegen Polizeibeamt*innen und Hausfriedenbruch im Rahmen von Protestaktionen vorgeworfen. Als Teil des „Refugee Struggle for Freedom“ kämpfte Ali A. für Bleiberecht und gegen Abschiebungen, u. a. mit einem Durststreik im März 2014 in Dingolfing und mit der Besetzung des Innenhofes des Bundesamtes für Migration und Flucht in Nürnberg im Juli 2014.

Nach seiner Entlassung äußerte sich Ali A. wie folgt:
„Ich war im Gefängnis für zwei Monate in Landshut wegen des Hungerstreiks in Dingolfing im Jahr 2014. Es ist wirklich schwer dort drinnen zu leben und ich fühlte mich wirklich schlecht, weil ich nichts falsch gemacht haben. Aber ich blieb stark und kämpfte weiter. Nach einem Monat hatte ich meine Gerichtsverhandlung in Landau aber später bekam ich die Nachricht, dass der Gerichtstermin abgesagt wurde. Ich musste einen weiteren Monat im Gefängnis bleiben und dann hatte ich erneut die Gerichtsverhandlung. Nach zwei Stunden beschlossen sie, mich zu frei zu lassen. Im Gefängnis ist es wirklich hart. Dort zu sein, bedeutet die ganze Zeit Anspannung. Aber ich blieb stark und kämpfte dort gegen rassistischen Menschen, also die Polizei. Meine Freunde haben mir sehr geholfen, sie haben auch für mich gekämpft. Ich wollte zum Schluss sagen, dass wir hier sind und wir kämpfen werden, bis wir unsere Rechte bekommen!“

Die Behörden begründeten Ali A.s Untersuchungshaft damit, dass er nicht zu einem Gerichtstermin erschienen ist. Der angesetzte Verhandlungstermin am 17.02.16 wurde aufgrund der Erkrankung des Richters abgesagt. Dies bedeutete für Ali A. zwei weitere Wochen im Gefängnis zu verbleiben bis ein neuer Gerichtstermin angesetzt wurde. Weitere Versuche des Rechtsanwaltes, einen früheren Gerichtstermin und eine schnelle Entlassung zu erzielen, wurden abgelehnt. Bei der Gerichtsverhandlung am Montag, 29.02.2016 wurde Ali A. zu 80 Tagessätzen verurteilt und endlich freigelassen. Zusätzlich zu seiner langen Inhaftierung muss er dem entsprechend noch 360 Euro Strafe bezahlen!

Der andere Aktivist des Refugee Struggle for Freedom, Ali H. wurde am Mittwoch, den 02.03.2016 inhaftiert, als er beim Landratsamt Dingolfing sein Taschengeld abholte. Die Umstände seiner Verhaftung sind noch völlig unklar. Fest steht, dass auch Ali H. wegen seines Aktivismus inhaftiert wurde! Die Inhaftierungen von Ali A. und Ali H. zeigen erneut, dass Justiz und Polizei massiv versuchen, selbstorganisierte Proteste von Geflüchteten zu kriminalisieren!

Im Abschiebeknast Mühldorf befindet sich immer noch ein Geflüchteter – Zaki K. – im Hungerstreik. Verschiedene Versuche ihn zu besuchen und ein Pressegespräch zu ermöglichen, liefen ins Leere. Wir rufen immer noch zu Soli-Aktionen auf und Unterschriften: solidarity.with.refugees@riseup.net.

The self-organized refugee squat Orfanotrofeio in Thessaloniki

Credit: Črna luknja

Credit: A-Radio Berlin *English, * German, * Spanish translation

The following audio is a recording made by activists of the self-organized refugee squat Orfanotrofeio in Thessaloniki, Greece. This material has been made available to us by our comrades at Črna Luknja, the anarchist radio show at Radio Študent in Ljubljana, the capital of Slovenia.

Appeal for refugee community network from Konradsreuth, Bayern

german & french & russian translation below

To all Refugees in Konradsreuth and Hof Districts

For about 2 years now in Frauenhof, we refugees from Ukrain and Cheychenia have been living together as family community in Konradsreuth with the status of asylum applicant refugees. We support one another through social cultural exchange in our daily relationship.

Since then, many more refugees have been transferred here to live in the village of Konradsreuth and in other districts of Hof, therefore we think it is time to widen our network and community.

It is our belief in human dignity that motivates us to propose an active and independent platform of refugee community to advance our unity for fundamental human rights, for freedom and for the well-being of refugees.

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