Tag: Romani Phen

Romnja Power Month 2019

Romnja Power Month 2019

Romnja Power Month 2019

Liebe Freund*innen, Schwestern* und Interessierte*!

Das Programm zum Romnja* Power Month 2019 ist da!
Dieses Jahr findet dieser Veranstaltungsmonat das vierte Mal in Berlin und das erste Mal bundesweit statt!

Freuen Sie sich/ ihr euch wieder auf eine Bandbreite von Veranstaltungen, die die künstlerischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und weitere Beiträge von Rom*nja und Sinti*zzi hervorheben!


Hier gehts zum kompletten Programm:

Romnja* Power Month 2019 Programm  

Das diesjährige Programm findet sich auch im Anhang dieser email.

Bitte leiten Sie/Du das Programm sehr gerne an Ihre interessierten Kontakte weiter.

Vielen Dank und wir hoffen Sie/Dich beim Romnja* Power Month begrüßen zu dürfen!

Das Team vom feministischen Romnja* Archiv RomaniPhen

Herzliche Grüße,

Tayo Awosusi-Onutor

Öffentlichkeitsarbeit

Feministisches Romnja Archiv  RomaniPhen

Karl-Kunger Str. 17

12435 Berlin

email: onutor@via-in-berlin.de

web: www.romnja-power.de

Tel: 030/350 50 264

Passkontrolle! – Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart. Ein kollaboratives Forschungs- und Ausstellungsprojekt

Leben ohne Papiere in Geschichte und Gegenwart. Ein kollaboratives Forschungs- und Ausstellungsprojekt
Projektlaufzeit: 01.04.2017 bis 31.03.2019
Projektleitung:
Projektpartner: Opens external link in new windowJüdisches Museum Berlin
Opens external link in new windowVerband für interkulturelle Arbeit – VIA-Regionalverband Berlin/Brandenburg e.V. /Opens external link in new window RomaniPhen Archiv
Opens external link in new windowFHXB-Museum

Fachliche Unterstützung:
IniRromnja
Jugendliche ohne Grenzen
International Women Space

Dokumente:
ifaf_passkontrolle_expose.pdf1.0

ifaf_passkontrolle_poster.pdf3.3 M

 

In Zusammenarbeit mit Jugendliche ohne Grenzen, dem Jüdischen Museum Berlin, dem RomaniPhen Archiv, IniRromnja und International Women Space werden Erfahrungen mit prekärem Aufenthaltsstatus bzw. ohne Papiere für die interessierte Öffentlichkeit aufgearbeitet. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen werden rechtliche Rahmenbedingungen sowie gesellschaftliche und historische Zusammenhänge gemeinsam recherchiert und analysiert. Dabei interessieren uns grenzüberschreitende und widerständige Praktiken, die eigensinnig und kreativ mit ethnisierenden und vergeschlechtlichten Zuordnungen umgehen, die Handlungsspielräume nutzen und ausweiten oder sich auf andere Weisen mit oder ohne Papieren durch das Leben (oder durch den Alltag) bewegen.

Die kollaborativ entwickelte Ausstellung wird am Ende des Förderzeitraums im Friedrichshain-Kreuzberg Museum gezeigt. Sie wird zum Verhandlungsraum für Erfahrungen und Umgangsweisen mit gesellschaftlicher und administrativer Nicht-/Zugehörigkeit sowie den Vorstellungen der Ausstellungsbesucher*innen über die Bedeutung von Papieren in ihrem Leben. Nach Abschluss des Projekts geht die Ausstellung in den Besitz des RomaniPhen Archivs über, wo sie didaktisiert und verliehen wird.

Veranstaltungen und Präsentationen:

+ Ausstellungseröffnung mit Performance “Schule zieht Grenzen – wir ziehen nicht mit!”, FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95A 10999 Berlin, 2. Etage, 31.01.2019, 19-22 Uhr

+ Abschlussveranstaltung “Zugangsbarriere. Schule und Ausstellungspraxis rassismuskritisch hinterfragt”, W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium, 
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum), 20.03.2019, 9.30 -19 Uhr

Das umfangreiche Begleitprogramm mit Workshops, einer Performance- und Theateraufführung und einer Buchvorstellung ergänzt die Ausstellung. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und finden im FHXB-Museum statt (Adalbertstraße 95A, 10999 Berlin-Kreuzberg, 2 Etage).

Programm: Bühne des Widerstands

Kuration und Anmeldung für die Workshops Melanie Joschla Weiss E-Mail: melanieweiss80@web.de

+ 31. Januar 2019, 19 Uhr: Vernissage mit Tanztheaterperformance von Joschla Melanie Weiss und Rea Andrea Kurmann

+ 8. Februar 2019, 19 Uhr: Buchvorstellung des Autor*innenkollektivs Jugendliche ohne Grenzen: Zwischen Barrieren, Träumen und Selbstorganisation – Erfahrungen junger Geflüchteter

+ 14. Februar 2019, 13-16 Uhr: Theaterpädagogischer Workshop zu den Themenschwerpunkten »Mädchenbildung in Missionsschulen« und »Schwarze Schüler*innen im Kaiserreich & im Nationalsozialismus«

+ 15. Februar 2019, 13-16 Uhr: Workshop von Jugendliche ohne Grenzen: »Widerstand gegen Abschiebung im Kontext von Schule«

21. Februar 2019, 13-16 Uhr: Theaterpädagogischer Workshop zum Themenschwerpunkt »Widerstand aus Communities in Vergangenheit und Gegenwart«

+ 22. Februar 2019, 13-16 Uhr: Workshop für Jugendliche: Das Soweto-Uprising: Auseinandersetzung mit Widerstandsgeschichten und -formen aus transnationaler Perspektive.

+ 1. März 2019, 14-16 Uhr: Forumtheaterworkshop zur Sensibilisierung gegen Diskriminierung von Rom*nja der Jugendtheatergruppe So keres? konzipiert von Magdalena Lovrić & Mirella Galbiatti

+ 10. März 2019, 19 Uhr: Theateraufführung von Jugendlichen der Otto-von-Guericke-Oberschule Berlin. Gemeinsam entwickelt mit dem Theater X Berlin.

Publikationen:

Ohne Papiere (über)leben (alice online. Magazin der ASH Berlin, 14.12.2017)

Romnja* Power Month 2018

Romnja Power Month 2018

vom RomaniPhen Archiv

Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte*,

der Romnja* Power Month wird von der IniRromnja und dem RomaniPhen Archiv orgаnisiert. Wie auch im vorigen Jahr erwarten Sie interessante, empowernde und vielseitige Veranstaltungen!

Der Romnja* Power Month findet vom 8. März bis zum 8. April 2018 statt und wird somit vom Internationalen Tag der Frauen* und dem Internationalen Tag der Rom*nja eingerahmt. Mit dieser besonderen und in Deutschland einzigartigen Veranstaltungsreihe wollen wir Romnja* und Sintezza* als künstlerisch, wissenschaftlich und gesellschaftskritisch handelnde Akteurinnen* hervorheben und
ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorstellen.

Der Romnja* Power Month macht Beiträge, Geschichte, Themen und Gesellschaftsanalysen von Rom*nja und insbesondere auch von Frauen* sowie von feministischen Perspektiven sichtbar.

Der Romnja* Power Month ist unsere feministische Intervention gegen die gesamtgesellschaftlich entweder fehlenden oder sehr homogenen und rassistischen Bilder über Rom*nja. Gleichzeitig weisen wir damit
nachdrücklich auf die gesellschaftliche und insbesondere politische Relevanz der Wissensproduktion unserer Schwestern* hin. Unser diesjähriges Programm umfasst unter Anderem Malangebote für Kinder, FIlmscreenings, einen Konzertabend oder ein Podium mit Aktivist*innen.

Wir laden Sie ein in diesem Monat all dies und noch mehr gemeinsam mit uns zu
erleben, zu teilen und nicht zuletzt auch zu feiern!

Take back the future! Internationalen Tag der Rom*nja 8. april 2017

 

Unser wunderschönes Wandbild hängt seit heute in Berlin-#Kreuzberg! Am 8. April geht’s auf die Straße zum Internationalen Tag der Rom*nja

Check out: RomaniPhen // alle bleiben! // Bundes Roma Verband // Roma Art Action // Take back the future 8. april 2017

#allebleiben #romnjapower #8april #TakeBackTheFuture #BleiberechtFuerAlle #romnjapowermonth2017

Und nicht vergessen: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch am 18. März!

Romnja* Power Month 2017

Rom_nja Power Month 2017Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte*,
unser Programm zum alljährlichen Rom*nja Power Month ist da! Wie auch im vorigen Jahr erwarten Sie interessante, empowernde und vielseitige Veranstaltungen!
Der Romnja* Power Month findet vom 8. März bis zum 8. April 2017 statt und wird somit vom Internationalen Tag der Frauen* und dem Internationalen Tag der Rom*nja eingerahmt.

Internationaler Tag der Rom*nja

Romnja Power Month 2017Liebe Leute!
Dieses tolle, riesige Wandplakat wird die Demo zum Internationalen Tag der Rom*nja, 8. April, an einer Häuserwand in Berlin-Kreuzberg hängend bewerben! Möchtest du beim Ausmalen (unter professioneller Anleitung) mithelfen? Dann komm diesen Freitag oder Samstag ins RomaniPhen Archiv! Anmeldung unter: Plakatmalen@web.de
Sa 11. und So 12. März jeweils von 11 – 18 h. Wer mag, kann zb für 1 oder 2 Stunden mithelfen
Wir freuen uns!
Danke an das Bündnis gegen Rassismus für diese tolle Aktion!
#RomnjaPowerMonth #MalenNachZahlenWarGesternKommZuRomaniPhen

Romnja Power Month 2017 Programm

Romnja Power Month 2016

Romnja Power Month

Romnja Power Month

Liebe Freund*innen, liebe Schwestern* und liebe Interessierte,

wir freuen uns sehr Ihnen/Euch unser Programm für den Romnja* Power Month bekannt geben zu dürfen. Wir haben eine Reihe von informativen , empowernden , kreativen und vielseitigen Veranstaltungen  zusammengestellt und möchten ganz herzlich zur Teilnahme einladen.
Der Romnja Power Month, geboren aus einer Kooperation zwischen der IniRromnja und RomaniPhen findet im Zeitraum zwischen dem Internationalen Tag der Frauen und dem Internationalen Tag der Roma*, vom 8. März bis zum 8. April 2016, statt. Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir Romnja* und Sintezza* als künstlerisch, wissenschaftlich und gesellschaftskritisch handelnde Akteurinnen* erkennbar machen und ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorstellen. Wir organisieren den Romnja Power Month für eine angemessenen Sichtbarmachung der Beiträge, der Geschichte, der Themen und Gesellschaftsanalysen von Roma* selbst und hier insbesondere auch von Frauen* sowie von feministischen Perspektiven.
Der Romnja* Power Month ist daher eine feministische Intervention gegen die gesamtgesellschaftlich entweder fehlenden oder sehr homogenen und rassistischen Bilder über Romnja*. Gleichzeitig weisen wir damit nachdrücklich auf die gesellschaftliche und insbesondere politische Relevanz der Wissensproduktion unserer Schwestern* hin.
Das komplette Programm findet ihr als PDF hier :

Auftaktveranstaltung des Romnja*Power Month 8.März bis 8.April

RomaniPhen

RomaniPhen

Wann: Dienstag, 8. März 19:30 – 21:30
Wo: W. Michael Blumenthal Akademie des jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

RomaniPhen and IniRromnja got together to organize the first Romnja Power Month in Germany, a month full of readings, discussions and Romani feminist knowledge. We are excited to welcome you to our rich program, please spread the word and come with your friends ..

RomaniPhens und IniRromnjas Romnja Power Month Programm pdf

Ein Rückblick auf politisches Engagement in den 1990ern und Gegenwartsperspektiven

In den 1990er Jahren gab es ein starkes politisches Engagement von Rromnja* (Rroma-Frauen*), die sich insbesondere in Köln für das Bleiberecht von Geflüchteten einsetzten und gegen Rassismus und Sexismus kämpften. Rromnja* sind auch heute als Bürgerrechtlerinnen und zivilgesellschaftliche Akteurinnen in sozialen Bewegungen aktiv, ihre Arbeit und ihre Biographien sind jedoch weitgehend unbekannt und in gesellschaftlichen und medialen Debatten wenig präsent.
Der Abend soll daher das politische Engagement von Rromnja* heute und in den 90er Jahren in den Blick nehmen und folgende Fragen diskutieren: Welche Themen waren damals wichtig und welche stehen heute im Mittelpunkt? Welche Akteurinnen* waren und sind an den Bewegungen beteiligt? Welche Erfolge und Hürden, welche Unterstützung gab und gibt es in ihrer Arbeit? Und wie waren bzw. sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen für das Engagement von Rromnja*?

Input: Fatima Hartmann & Isidora Randjelović
Podium: Fatima Hartmann ,
Hasiba Dzemajli, Marija Georgi, Radmila Anic, Moderation: Dr. Jane Schuch

Fatima Hartmann ist als Erzieherin beschäftigt bei der Stadt Köln. Sie war ehemals Redakteurin der Romani Zeitschrift Jek Chib sowie Journalistin beim WDR. In den 1990er Jahren engagierte sie sich im Rom e.V. in Köln, war Teil der Protestbewegungen für Aufenthaltsrechte von Roma und organisierte eine große Romnja – Frauenkonferenz mit.

Hasiba Dzemajli ist tätig beim Rom e. v. in Köln als Flüchtlings- und Sozialberaterin für Sinti und Roma. Sie ist Mitgründerin der Hildegard-Lagrenne-Stiftung und Mitarbeiterin im Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Sie engagiert sich in der Initiative „Schulplätze für alle“.

Isidora Randjelović ist Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin und beschäftigt im feministischen Romani Archiv RomaniPhen. Interessiert sich für und schreibt über Verflechtungen im Schnittpunkt von race und gender sowie soziale Bewegungen und Selbstorganisierung und ist in der IniRromnja engagiert.

Dr. Jane Schuch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin in der Historischen Bildungsforschung. Sie engagiert sich in der IniRromnja und ist im der Vorstand der Hildegard–Lagrenne-Stiftung.

Marija Georgi ist ehemalige Bewohnerin der Gerhart–Hauptmann-Schule in Berlin und engagiert sich innerhalb der Flüchtlingsproteste in Berlin. Sie ist Mitautorin des Bandes „In our own Words, In unseren eigenen Worten, Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen“, Berlin 2015.

Radmila Anić ist Gründerin der Organisation “Majcina Kolevka” in Novi Sad (Serbien). Aktuell lebt sie in Erfurt und kämpft für die Anerkennung ihres Asylantrags. Sie ist Mitautorin des Bandes: „In our own Words, In unseren eigenen Worten, Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen“, Berlin 2015.
Das Podium findet als Veranstaltung zum Internationalen Frauentag statt und ist ein Auftakt in den Rromnja* Power Month in Kooperation mit der Initiative IniRromnja* und der W. Michael Blumenthal Akademie des jüdischen Museums Berlin