Tag: Oranienplatz

Oplatz construction political campaign > Call for support

Oplatz boat model

Oplatz boat model

[Deutsche Version unten]

Dear all,
we would like to revive the Oplatz as soon as possible and organize the construction of a boat-like-infopoint-building – to be present and visible again as a refugee movement and to have a safe space for refugee-/activists to meet, get informed, get involved in political action. As you can read in the last protocols from Sunday’s open plenum, the decision for this construction was taken by refugees on September 20th 2015.

In order to get such a boat-like-oplatz-building we need a big political campaign.

For this we need a lot of support!

Do you have experiences with politicial campaigns? With finances? With project management? Do you have big networks you can activate to support? Would you contribute to the publicity of the campaign with an event? Would you just like to be part of it?

Oplatz: Open letter to district and senate

FullSizeRenderToday the Senate of Berlin and the District Council Friedrichshain-Kreuzberg ordered the removal of the info-point container at Oranienplatz. But be aware:

YOU CANNOT EVICT A MOVEMENT!

Open letter to the Berlin Senate and Friedrichshain / Kreuzberg District Council

(francais en bas – deutsch unten)
Date 13.07.2015
As you know, “The House of the 28 Doors” at Oranienplatz in Kreuzberg was attacked on the night of 30/31.03.2015, in what was probably an arson attack. The solid wooden structure burned down completely in no time at all. The small
information-centre container provided by the District suffered serious fire damage and can no longer be used. The material damage amounts to several tens of thousands of Euros; the weatherproofing materials for the “House of 28 Doors” were funded entirely through donations and all the work on it was done by volunteers.
Fortunately no-one was hurt in the fire.The perpetrator(s) have not yet been identified.

exhibition / exposition / Ausstellung – 16.7. – 25.7.

Open every day 9am – 9pm / ouvert chaque jour 9 – 21 heures / Öffungszeiten jeden Tag 9-21 Uhr
for free – Eintritt frei- gratuit

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WE WILL RISE كُلّه ما تَمامْ
Exhibition and Archive in Progress / Ausstellung und Archiv im Prozess / Exposition et archives en cours
المعرض‭ ‬والأرشيف‭ ‬لحركة‭ ‬احتجاجات‭ ‬الاجئين‭ – ‬العمل‭ ‬مستمر
16 – 25 july 2015
RLS Tent / RLS-Zelt / la tente RLS, Straße der Pariser Kommune 8, Ostbahnhof
Contact / Kontakt / Contact / للاتصال : wwr@riseup.net

— english —
WE WILL RISE gives a space for reflection for the people of the refugee movement aswell as an exchange with people who are not (yet) part of the movement. It is a growing exhibition and archive. It focusses especially on the time since the tent actions and the protest march from Würzburg to Berlin, the protest camp on Oranienplatz and the squatting of Ohlauer school. It has the aim to make history visible and accessible and to use it for the present and the future. The exhibition and archive is just a beginning. It can only grow if you take part in it and add what is important to you. We want to struggle together with you for a permanent place for this work.

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Weiterhin Soli-Unterkünfte für Refugees gesucht!

Tausende Menschen sind in diesem Jahr bereits erzwungen obdachlos. Die Räumung des Oranienplatzes und die Teilräumung der GHS-Schule wird täglich fortgesetzt, ob direkt vor Ort oder in den Notübernachtungen, von denen die meisten nur bis Ende März geöffnet hatten.

Ende letzten Jahres wurden hunderte ehemalige Oranienplatz-Bewohner_innen aus ihren Unterkünften auf die Straße gesetzt – ohne Vorwarnung, ohne Hinweise auf weitere Übernachtungsmöglichkeiten und ohne versprochene „Hostel-Gutscheine“. So sollen sich die Refugees auf eine Abschiebung vorbereiten. Mehrfach kam es dabei zum Bruch von Vereinbarung, wie im Fall des Abkommens der Bewohner_innen der Gerhart-Hauptmann-Schule mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg oder die „Oranienplatz-Vereinbarung“, in deren Folge keiner von über 500 Geflüchteten einen Aufenthaltsstatus erhielt.

Refugees in Berlin haben gezeigt, dass sie dieser rassistischen „Law-and-Order“-Politik nicht wehrlos gegenüberstehen und führen ihren politischen Kampf fort. Aber auch dieser braucht Rückzugsräume! Aus diesem Grund etablierte sich die Schlafplatzorga am Oranienplatz. Wir versuchen, obdachlosen, zum Teil illegalisierten Refugees einen vorübergehenden Schlafplatz zu organisieren.

Dabei geht es in erster Linie darum, eine Unterkunft bei solidarischen Unterstützer_innen und nicht in sozialen Hilfseinrichtungen zu vermitteln. Es kommen täglich zwischen drei und acht Menschen zum Oplatz. Aus der Liste der möglichen Angebote gibt es jedoch nicht genug Ressourcen, um für alle aktuell obdachlosen Refugees Schlafplätze zu organisieren.

Da die meisten der organisierten Räume nur vorübergehend zur Verfügung stehen, werden weiterhin vor allem Zimmer und Wohnungen benötigt, in denen Refugees übernachten und wohnen können. Wer also kurzfristig oder auch langfristig Schlafmöglichkeiten, Zimmer oder Wohnungen zur Verfügung stellen oder teilen kann, ist herzlich eingeladen sich mit uns in Verbindung zu setzen: schlafplatzorga@gmail.com oder auf dem Info-Telefon: 0176 – 37 32 54 99.

Unter dem Link Soli-Unterkünfte gesucht findet Ihr ein Flyerposter, das ihr gerne verbreiten, verschicken und ausdrucken könnt. Wer sich außerdem vorstellen kann, uns bei der Vermittlung von Schlafplätzen zu unterstützen, ist eingeladen, zu einer Schlafplatzschicht auf den Oplatz zu kommen – Montag bis Freitag, 18 – 20 Uhr.

 

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Demonstration Feb.14th, 1 pm: Money Kills! Stop Collaboration between Germany and Sudanese Regime

Protestcamp Weißekreuzplatz in Hannover rufen für den 14.02. zu einer Demonstration in Berlin auf. Neben der Kritik an der deutschen Asylpolitik ist zentraler Inhalt der Demonstration der Vorwurf der sudanesischen Asylsuchenden an die Bundesregierung mit dem Regime von Al Bashir im Sudan zu kollaborieren.

Von Hannover werden Busse für eine gemeinsame Anfahrt nach Berlin fahren. Dazu können sich Interessent_innen über die Email fluechtlingscamphannover(at)gmail.com anmelden und Bustickets reservieren. Eine frühzeitige Anmeldung zur besseren Planung wäre wünschenswert.

DEMOFLYERFRONT MONEY KILLS 14-02-2015DEMOFLYERFRONT MONEY KILLS BACK 14-02-2015

Pressekonferenz: 31.01.2015, 12Uhr, Oranienplatz – Berlin: Frauen wehren sich gegen das deutsche Asylsystem

Widerstand gegen Sammelunterkünfte, sexuelle Ausbeutung und Kriminalisierung von Liebe

Berlin – Aktivistinnen laden zu einer Pressekonferenz gegen das deutsche Asylsystem ein. Anlass ist die Hochzeitsfeier einer von ihnen auf dem Oranienplatz.

Napuli Paul Langa beantragte 2012 Asyl in Deutschland. Doch der Staat, der weltweit Menschenrechte predigt, untersagt innerhalb seiner eigenen Grenzen das Menschenrecht auf Asyl. Das gilt auch für Frauen. Geschlechtsspezifische Verfolgung wurde zwar 2005 als Asylgrund eingeführt, wird jedoch weiterhin kaum anerkannt. Dass außerdem politische Verfolgung bei Frauen als Asylgrund nicht zur Geltung kommt, zeigt auch das Warten von Napuli Paul Langa – deren Asylantrag trotz ihres Aktivismus im Sudan bis heute unbeantwortet bleibt. Wenn die Bundesrepublik Frauen ihr Recht auf Asyl nicht gewährt, müssen diese oft sexuelle Ausbeutung deutscher Männer in Kauf nehmen, um durch Ehe oder Vaterschaft an einen sicheren Aufenthalt und an Grundrechte, wie das Recht auf Arbeit, zu gelangen. Die institutionellen und individuellen Täter dieser systematischen Menschenrechtsverletzungen bleiben unbestraft.

Soli-Unterkünfte für Refugee-Bewegung gesucht!

Bitte meldet Euch wenn Ihr Unterkünfte anbieten könnt:

schlafplatzorga@gmail.com

Infopoint-Telefon Oranienplatz: 0176/ 37325499 (bei AB rufen wir zurück)

Zur Vermittlung von Unterkünften sind täglich zwischen 18 und 20 Uhr Personen am Oranienplatz.

 

—English below

Die Räumung des Oranienplatzes wird täglich fortgesetzt, nur an anderen Orten. Am 17.12. wurden elf Geflüchtete morgens aus ihren Unterkünften in Spandau geschmissen. Tausende Menschen sind in diesem Jahr bereits erzwungen obdachlos, Notunterkünfte sind überfüllt, während so genannte „Wärmelufthallen“ das Armutszeugnis des Senats in Asyl- und Sozialpolitik verdeutlichen. In den vergangenen Monaten wurden Hunderte ehemalige Oranienplatz-Bewohner_innen aus ihren Unterkünften auf die Straße gesetzt; am 21. Oktober alleine über 100 Geflüchtete –

Movement talks – episode #1 with adam

Why are you a political activist?

What are you fighting for?
How and why the the Refugee-Movement started in Berlin?
Adam, activist of the Oranienplatz and the occupied School in Ohlauerstraße summarizes this questions in six minutes.

More Movement-Talks will follow …

Vereinbarung zwischen den Flüchtlingen in der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg vetreten durch

und dem Bezirkamt Friedrichshain-Kreuzberg vetreten durch den Stadtrat Franz Panhoff

 

Stadträtin Jana Borkamp

 

Beide Seiten einigen sich grundsätzlich auf die 10 Punkte des Vorschlages der Flüchtlinge vom 1. Juli 2014 für die Nutzung der G.H.-Schule durch die Flüchtlinge. Einzelheiten werden später geregelt.

 

Die Flüchtlinge wohnen künftig nur im 3. Stock der Schule. Sie werden die Feuerfluchtwege der Schule frei machen. Einer oder zwei Vertrauenspersonen des Bezirksamtes betreten dann das Haus und überzeigen sich, dass die Zugänge frei sind.

 

Die Schule wird renoviert.

Ab Donnerstag den 3. Juli 2014 beginnen in den unteren Etagen der Schule Entrümpelungs- und Bauarbeiten. Zunächst werden die Fenster im Parterre mit Platten gesichert. Für den weiteren Zugang der Flüchtlinge, die derzeit in der Schule sind, werden ihnen neue Ausweise ausgestellt, die sie berechtigen die Schule zu verlassen und wieder zu betreten.

 

Die Kontrolle am Eingang wird zunächst durch Personal eines Sicherheitsdienstes gesichert.

Das – soweit notwendig zur Vermeidung des Zuzuges Dritter – von Polizeibeamten unterstützt werden kann.

– There has been constant control by security since!

 

Der Bezirk erklärt, keine Anträge für eine strafrechtliche und gerichtliche Verfolgung der Flüchtlinge wegen ihres Aufenthaltes in der Schule zu stellen.  

 

SIGNATURES

 

Anlage 10 Punkte Plan:

 

Refugee School 1.7. 2014, Berlin

 

Demands:

 

  1. We will go on with our protest on the roof and 3rd floor of the school building.

Therefore, we want a list of people (handed later) to be able to go in and out freely during the construction.

– The current demand that the people living in the school leave the school directly contradicts this.

 

  1. This implies that the people living here will get a legalization of the occupation with a “polizeiliche Anmeldung”.

– The people living in the school have not been registered officially.

 

  1. We will choose together which projects will be allowed entering the school.

– The people living in the school developed a concept for the International Refugee Center and which projects should be part of it. The district totally ignores this concept and wants to realize their own concept and make the school a “lager”.

 

  1. We will occupy the roof until all the refugees get a residence permit.

– Again the current demand that the people leave the school contradicts this.

  1. We require a written guarantee that we will not be evicted from this house until our demands are fulfilled.

– Although we did not get another written guarantee the district agreed to this point (see below).The current demand that the refugees leave the school contradicts this.

  1. The district is allowed to proceed the construction under the condition that the police will not use it to evict us.

– The district now wants to evict us with police to proceed the construction and is thus violating this point.

 

SIGNATURES

 

  1. All the files of the refugees of the school will be transferred to Berlin.

– None of the files have been transferred to Berlin, because Berlin refused to accept the cases, even though most if not all of the responsible foreigner’s offices in the responsible states (Bundesland) agreed to transfer them.

 

The district will offer support in this concern.

– The district did not offer any support in this concern

 

  1. We will go on our negotiations with the Senate and the district. The district will offer support in the concern to negotiate with the Senate.

– The Senate as well as the district refused to continue the negotiations with the refugees in the school. Giving orders is not negotiating.

 

  1. The people staying here will get the same conditions as the ones who left:

– Actually, this is true because everyone part of the so-called agreement does not get anything and is being kicked out bit by bit on the streets….

Money for accomodation, food, and all other things.The people will get social benefits according AsylbLG including health insurance according to AsylbLG. Cash money will either be paid by Landesamt Gesundheit und Soziales or the district. The district will ensure that the money will be paid by LaGeSo or the district.

– Money has been payed only once in the first month. Afterwards, the refugees in the school did not receive any social benefits. They did also not get any health insurance.

The district will compensate the costs of the house (garbage, electricity etc.).

 

SIGNATURES

 

 

  1. Living rooms:

The people can stay and live in the south wing 1st floor, 2nd floor, 3rd floor. They also will live in the 2nd floor (under the aula). They will use the aula. Project rooms will be apart. The whole pavillion will be used for project rooms.

– The current demand that the people leave the school contradicts this.

 

Toilets:

1st and 2nd floor south wing and showers (til the next weekend)

– the only part of the agreement that the Bezirk has honoured.

 

 

SIGNATURES

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