Tag: Oranienplatz

Success! YOU STILL CAN’T EVICT A MOVEMENT!!!

After six days of protest the district provided a favorable response and met almost all of our demands.

The document is now under Napuli’s name. Now it’s possible to establish an info-point again which is allowed to be as big as 7 x 11 meters. The document states that “the info-point can be used as a space for the expression of public opinion and the political advancement of the demands of the ‚refugee protest”.

However, we will go into further negotiations with the district, to share the responsibilities of the agreement with at least three to five other people and to have the possibility to erect a tent or other structures to enable our protest, information events or performances.

O-Platz was, is and will continue to be the hub for our political movement and we need everyone to participate in this political process of self-organization!

Thank you for all your support so far but the fight is still on and we unanimously continue to echo that.

We continue to demand:

  1. Abolishment of the Residenzpflicht (which was initially abolished but is slowly being re-introduced and we are aware of this).
  2. Abolish the inhuman Lager System.
  3. Stop all Deportations!
  4. Stop Racial Profiling and Police Violence!
  5. Stop Queer discrimination and Violence!
  6. Abolish Frontex and the European Border Regime!

We continue to write our history at O-Platz!

 

“You can’t evict a movement! And evacuate now!”

Wir fordern den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und den Berliner Senat auf, sich an die 2014 mit der Refugee-Bewegung getroffene Vereinbarung zu halten, den Oranienplatz auf Wunsch als Infopunkt für Veranstaltungen und Proteste nutzen zu können.

Am Freitag, den 27. August 2021, sollte auf dem Oranienplatz eine Veranstaltungsreihe des Tak-Theaters beginnen – darunter eine Diskussion mit Napuli über die Besetzung des Oplatzes durch die Refugee-Bewegung. Dies wurde im Vorfeld von der Polizei untersagt. Die Polizei berief sich auf formale Fehler bei der Anmeldung. Tatsache ist jedoch, dass die Polizei die Sondergenehmigung, ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Refugee-Camp auf dem Oplatz und dem Senat/Bezirk im Jahr 2014, grob missachtet hat. Die Genehmigung ist zeitlich unbefristet und gilt daher auch jetzt. Diese Missachtung hat logischerweise zu einem Protest geführt, der ausgeweitet werden muss. Eine willkürliche Verweigerung ist inakzeptabel. Seit Freitag sitzt die geflüchtete Aktivistin Napuli Langa wieder auf dem Baum, auf dem sie 2014 fünf Tage lang saß, bis Senat und Bezirk verstanden, dass es nicht nur um leere Worte geht, sondern um die tatsächliche Umsetzung der Vereinbarung. An diesem Punkt sind wir heute wieder. Bisher gab es nur eine Einladung zu einem Gespräch mit dem Vize-Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, der jedoch nicht vor Ort war und zur Bedingung machte, dass Napuli den Baum verlässt. Eine ablehnende Antwort blieb von Bezirksseite bisher unbeantwortet.

An Napulis Seite ist auch ein Aktivist aus Afghanistan, der die Evakuierung seiner Familie fordert. Seit mehr als einem Jahr versucht er, seine Familie nach Deutschland zu holen, bisher vergeblich. Sein Name kann aus Sicherheitsgründen nicht genannt werden, denn er fürchtet Gewalt durch die Taliban gegen seine Familie in Afghanistan. Er selbst ist schon länger Deutschland. Seine Frau konnte er bisher aber nicht nachholen. Nun sitzt sie fest, ebenso wie weitere Teile der Familie, die sich vor der Machtübernahme der Taliban demokratisch engagiert hatten. Von der deutschen Botschaft ist aktuell keine Unterstützung zu erwarten. Deshalb fordern die Aktivist*innen vom Berliner Senat, die Forderungen nach einer sicheren Fluchtpassage sowie einem Landesaufnahmeprogramm des Landes nach dem Beispiel von Schleswig-Holstein umzusetzen.

Von Residenzpflicht und Abschiebungen bis hin zu Waffenhandel und imperialistischer Kriegstreiberei, all das sind Todesurteile, die Deutschland zu verantworten hat. 

Der amtierende Innensenator Andreas Geisel (SPD) ist noch drei Wochen im Amt. Wer danach die Verantwortung tragen wird, ist ungewiss. Für Bleiberechtsaktivist*innen besteht aber keine Zeit auf Koalitionsverhandlungen zu warten. Sie fordern jetzt konsequentes Handeln des Senats. Unterstützende Aktivist*innen kontaktieren derzeit Abgeordnete der Regierungsparteien und rufen sie auf, sich vor Ort über die Forderungen zu informieren.

Eine Dauerkundgebung ist seit Sonntag angemeldet, damit Menschen jederzeit die beiden Aktivist*innen auf dem Oplatz unterstützen können. Damit die Kundgebung bestehen bleiben kann, müssen immer mindestens drei Menschen präsent sein (besonders Nachts und am frühen Morgen). Sagt es weiter und kommt vorbei!

Wir rufen  alle auf, zum Oplatz zu kommen und gegen die inakzeptable Entscheidung der Polizei zu protestieren. Zeigt euch solidarisch, sprecht mit Politiker*innen, macht Druck und organisiert selbstständig mit euren Bündnissen und Initiativen Demos und Kundgebungen!

Am Mittwoch, 1. September, ab 18 uhr wird es eine Kundgebung mit Reden und Performances geben.

We are here, we will stay. For freedom of movement, freedom of living, freedom of expression for everybody!

Video documentation of Napuli’s ongoing action, occupying the tree at Oplatz and speeches made on 28th August 2021 (source: IWS): https://www.youtube.com/watch?v=H1-i9K8YSRs&feature=youtu.be

https://iwspace.de/2021/08/respect-refugee-rights/

Kundgebung: #FreeChristophe – Stop Deportation, 18. April, 14 Uhr

Christophe befindet sich seit dem 16.03.21 in einem Abschiebeknast in Hamburg. In wenigen Wochen droht ihm eine Abschiebung nach Mali.

Am Sonntag dem 18. April um 14 Uhr gibt es eine Kundgebung in Berlin auf dem Oranienplatz.

Wir fordern Christophes sofortige Freilassung und ein Bleiberecht für Alle!

Wir freuen uns auf jedes (maskierte) Gesicht!

FreeChristophe Crowdfunding Campagne

Ich heiße Christophe und ich sitze seit dem 16. März 2021 im Abschiebegefängnis in Hamburg. Ich soll am 18. Mai 2021 nach Mali abgeschoben werden. In Mali herrscht Krieg und das Militär hat im letzten Jahr geputscht. Das Leben dort ist nicht sicher.

Um meine Abschiebung zu verhindern und mein Leben zu retten, brauche ich eure Hilfe. Ich hab bereits im letzten Jahr gegen meine Abschiebung gekämpft und ich werde mich weiter für mein Bleiberecht einsetzen.

Dabei kommen nicht nur die Anwaltskosten auf mich zu, sondern auch für den Fall meiner Abschiebung brauche ich Geld, um mein Leben zu retten. Mit dem Geld würde ich mir in Mali eine neue Existenz aufbauen. Ich möchte eine kleine Werkstatt eröffnen, wo ich mit Holz und Elektronik arbeiten kann.

Meine Zukunft ist ungewiss. Für den Fall, dass ich in Deutschland bleiben kann, brauche ich Geld, um weiter für meinen Aufenthalt zu kämpfen und ich würde das Geld benutzen, um andere bei ihrem Kampf um Bleiberecht zu unterstützten.

Im Video erkläre ich meine Situation genauer.

Das Crowdfunding wird organisiert von einem Freundeskreis von Christophe.

Infos: 
https://taz.de/Abschiebung-von-Christophe-Cisse/!5663949/

Wo ist unser Denkmal? Kundgebung und Performance

Update: Den offenen Brief zum Erhalt des Denkmals könnt ihr unten nachlesen / You can read the open letter for the preservation of the monument down below


English below

Wir, die Initiative #WoIstUnserDenkmal, eröffnen im Zuge einer Performance ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Samstag dem 26.9.2020 am Oranienplatz um 11:00 Uhr.

Auch wenn #Blacklivesmatter nicht mehr trendet: Rassistische Polizeigewalt ist noch immer Alltag. Menschen müssen jeden Tag Gewalt erleben – und einige überleben diese nicht. So sind 178 Menschen seit 1990 in deutschem Polizeigewahrsam ermordet worden. An all diese Menschen wollen wir erinnern und fordern Gerechtigkeit. Dafür fehlt uns der Ort, denn: Die Opfer von Rassismus werden nicht nur im öffentlichen Diskurs, sondern auch im öffentlichen Raum unsichtbar gemacht. Deswegen nehmen wir uns den Ort selbst und fragen: Wo ist unser Denkmal?

“Wir fordern Gerechtigkeit und Erinnerung als Werte die fundamentaler sind als die Rhetorik des Marktes. Wir werden mit unseren Symbolen auf der Straße bleiben um hinzuweisen auf die rassistischen Handlungen der Autoritäten gegen People of Color in Deutschland.”

Ein Aktivist von #WoIstUnserDenkmal

The list of the dead is long. We know far too little about many of them because the authorities do not investigate properly. No wonder, because Germany has a #racism problem, Germany has a #police problem!
We want a place to make the everyday experience of racist police violence visible. To remember and demand justice. For our grief and anger. For our resistance.
Berlin, where is our memorial?

Come to Oranienplatz on 26 September at 11 am!
Please remember to wear masks and keep your distance.


Kontakt: 01521 8966723 | woistunserdenkmal@gmail.com | Twitter: @WDenkmal | Instagram wo_ist_unser_denkmal | https://fb.me/e/d9wji9yJk

Anti-Deportation Café – Soli-Essen gegen Abschiebungen

+++ Feiert die #SyndikatBleibt Verteidigung am Samstag auf dem Oranienplatz +++


Das Anti-Deportation Café hat wieder begonnen und findet ab sofort jeden Samstag statt. Denn: Es gab wieder eine Massenabschiebung nach Pakistan auf einem Charterflug. Auch Dublin-Abschiebungen nach Italien sind wieder erlaubt. Jede Abschiebung ist inakzeptabel, zu jeder Zeit! Der Kampf für ein abschiebefreies Berlin geht weiter!

Im Bilgisaray wird es von 16:00 bis 21:30 Uhr veganes Essen und Getränke geben. Alle Spenden werden Leute unterstützen, die gegen ihre eigene Abschiebung kämpfen. Da viele Unterstützungsinfrastrukturen derzeit in finanziellen Schwierigkeiten stecken, müssen wir dringend Spenden sammeln!

Wann: kommenden Samstag, 8. August, 16:00 – 21:30 Uhr
Wo: Bilgisaray, Oranienstr. 45, Berlin, U-Moritzplatz / U-Kottbusser Tor (Kreuzberg)



– Holt euer Essen ab im Bilgisaray und schwärmt Oranienplatz!


– Bringt eure eigenen Teller, eigenes Besteck und eure Freund*innen mit!


– Erzählt es euren Freunden.



Corona-bedingt wird es nicht möglich sein, im Bilgisaray zu sitzen – außer für Toilettenbesuche. Der Oranienplatz ist um die Ecke: der Platz, der nach der Besetzung in den Jahre  2012 bis 2014  ein Symbol für den Kampf gegen Grenzen, Abschiebungen und Rassismus ist. #ReclaimOranienplatz #jetzterstrecht

ORANIENPLATZ GUERILLA PICKNICK

Das Anti-Deportation Café fängt wieder an! Nach einer 3-monatigen Pause werden wir eine KüFa in Bilgisaray abhalten. Die Abschiebungen haben in dieser Zeit nicht aufgehört und werden erst in den kommenden Monaten wieder zunehmen. Der Kampf für ein abschiebefreies Berlin geht weiter!

In Bilgisaray wird es am 11. Juli von 16:00 bis 21:30 Uhr Essen und Getränke geben. Alle Spenden werden Leute unterstützen, die gegen ihre eigene Abschiebung kämpfen. Da viele Unterstützungsinfrastrukturen derzeit in finanziellen Schwierigkeiten stecken, müssen wir dringend Spenden sammeln!

Holt euer Essen ab in Bilgisaray und schwärmt Oranienplatz! – Bringt eure eigenen Teller und euer eigenes Besteck mit. Erzählt es euren Freund*innen.

In Zeiten des Corona-Virus wird es nicht möglich sein, in Bilgisaray zu sitzen – außer für Toilettenbesuche. Der Oranienplatz ist um die Ecke: der Platz, der nach der Besetzung des Oranienplatzes 2012-2014 ein Symbol für den Kampf gegen Grenzen, Abschiebungen und Rassismus ist.

WO: BILGISARAY (ORANIENSTRAßE 45 – U-MORITZPLATZ) WANN: SAMSTAG 11 JULI, 16:00-21:30 Uhr

Building Bridges Festival 26. – 28. Juli – Programm

Building Bridges Festival Programm
Building Bridges Festival Programm

26.Juli ab 12 Uhr startet das Building Bridges Festival , wir sind
aufgeregt und freuen uns sehr auf euch!
Bis jetzt haben über 150 Frauen und 60 Kinder sich offiziell angemeldet
und wir erwarten noch mehr….

Zur Anreise:
Das Festival findet auf dem “Oranienplatz” 10999 Berlin statt.
Von Berlin Hauptbahnhof nehmt die Sbahn bis Janowitzbrücke , dann in die
Ubahn 8 zu Moritzplatz. Von dort sind es 5 min  zu Fuß (im Anhang auch
ein Stadtplan).
Wenn ihr ankommt, meldet Euch bitte am Info-Point, dort bekommt ihr alle
weiteren Infos zur Anmeldung, zu Essen, Schafplätzen und dem Festival.

Wir suchen noch nach Leuten, die uns bei Farsi Übersetzung helfen
können, wenn du das kannst, sag bitte beim Info-Point Bescheid.
Für alle weiteren Fragen, ist das hier die Nummer von unserem Info
Telephone: 01521 6663446 (auch whatsApp)

Wenn Ihr die Möglichkeit habt, bringt bitte Bettbezüge mit.
Wir freuen uns euch alle zu sehen!
Euer Building Bridges Orga Team

PM: “Brücken Bauen”-Festival: Ein Protestcamp von geflüchteten Frauen* am Oranienplatz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz anlässlich des
"Brücken Bauen"-Festivals am 25.07.2019 um 10:30 im Aquarium, Skalitzer
Straße 6 10999 Berlin

von Women in Exile & Friends

Nach Schwierigkeiten, eine Genehmigung für unser Protestcamp zu bekommen, das in Form eines Festivals vom 26.-28.07. auf dem Oranienplatz stattfinden wird, haben uns die Kreuzberger Behörden endlich die Erlaubnis erteilt. Es ist bedauernswert, dass wir von einer Kreuzberger Politiker*in der Grünen nicht unterstützt wurden, obwohl die Polizei und schon die Genehmigung für eine Kundgebung erteilt hatte. Dass wir nun die Erlaubnis haben, ist dem Einsatz von Women in Exile and Friends, Gruppen, einzelnen Unterstützer*innen und einigen Nachbar*innen zu verdanken.

Diese Mühen waren keine Überraschung in Anbetracht der neuen Asylgesetze, die kürzlich veranschiedet wurden. Der Oranienplatz ist seit 2012 ein Symbol des Widerstandes, als die Flüchtlingsbewegung durch ganz Deutschland marschierte; wir liefen damals von Potsdam bis zum Oranienplatz mir. Wir liefen zusammen, waren Teil der Demonstrationen, Treffen und Workshops. Zu jener Zeit war die feministische Perspektive nicht sehr präsent, aber jetzt kommen wir zurück, um die Situation von geflüchteten Frauen* und ihren Kämpfen sichtbar zu machen.

Seit 2014, as wir eine achtwüchige Floßtour unter dem Titel “Flüchtlingsfrauen werden laut!”machten, um auf die Lebensbedingungen von geflüchteten Frauen aufmerksam zu machen, die sexuelle Gewalt und Belästigung, die wie in den isolierten Heimen erleben. Seitdem machen wir jährlich gemeinsam mit unseren Netzwerken von Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland eine bundesweite Aktion. Der Floßtour folgten eine Bustour und die “Breaking Borders”-Konferenz 2017, weiter ging es mit einer internationalen Bustour 2018, die mit einem Pressetribunal endete, in dem Seehofers Abschiebepolitik sowie die Ankerzentren verurteilt wurden und bei dem die Verbindung gezogen wurde zwischen Fluchtursachen, Klimawandel und anderen menschengemachten Katastrophen, de vor allem von den “entwickelten” Ländern ausgehen.

Unser Thema für 2019, “Brücken Bauen” ist der Versuch, auf andere feministische Organisationen und die Community zuzugehen. Wir sind uns der Gräben zwischen Illegalisierten, Flüchtlingen, Migrant*innen und deutschen Staatsbürger*innen bewusst. Gräben, die in Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Privilegien und Vorurteilen in der Gesellschaft führen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es sehr wenig Vertrauen gibt zwischen feministischen Organisationen und geflüchteten Frauen*. Obwohl die meisten unserer Kämpfe verbunden sind, ist es sehr schwer, echte Solidarität zu erleben. Das liegt zum einen am vorgefertigten Konzept über “Flüchtllinge” in der Zivilgesellschaft, das eine vorurteilsbeladene Kategorisierung darstellt. Zum anderen finden es viele geflüchtete Frauen* schwierig, sich an europäische feministische Ideologien zu gewöhnen. Das mag an kulturellen Unterschieden liegen oder daran, dass sie sich in den Konzepten nicht repräsentiert fühlen. Daher werden wir diese Unterschiede in Workshops und kulturellen Performances diskutieren und somit zum Aufbau eines inklusiven und intersektionalen Feminismus beitragen. Da Kinder ein wichtiger Teil unserer Gruppe sind, wird es für sie auch ein abwechslungsreiches Programm geben.

Als Flüchtlingsfrauen sind wir einer doppelten Diskriminierung ausgesetze: Einerseits durch die Asylgesetze, die von schlimm immer schlimmer werden -von der Rückkehr der Residenzpflicht, Gutscheinde usw. Bis zu neuen Massenunterbringungen in den Ankerzentren, Polizeigesetzen und dem “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” für schnelle Abschiebungen und Kriminalisierung von Geflüchteten, Unterstützer*innen und der Zivilgesellschaft. Andererseits erfahren wir eine Diskriminierung als Frauen*, die isoliert leben, ohne jede Privatsphäre. Wir sind Opfer ungeklärter Morde, sexueller Gewalt und Belästigung in den Heimen. Der aktuelle Fall unserer Schwester Rita aus Hohenleipisch, die ermordet und dann im Wald in der Nähe der Unterkunft hinterlassen wurde, ist einer der vielen ungeklärten Tode. Zusätzlich zu all dem leben wir mit Traumatisierung und Depression, die nicht nur auf unsere mentale, sondern auch unsere reproduktive Gesundheit Auswirkungen haben.

In Zeiten, in denen die Gesetze für Flüchtlinge immer restriktiver werden und die Repression gegen linke Bewegungen, progressive Gruppen und Personen, die Demonstrationen oder Kundgebungen anmelden, zunimmt, werden wir nicht leise sein!

Wir werden Grenzen durchbrechen und Brücken bauen!!!


Building Bridges Festival – Programm

O-Platz Verein

Oplatz Verein

english & arabic below

Der Oplatz war eines der Zentren der Protestbewegung geflüchteter Menschen in Deutschland. Der neu gegründete OPlatz Verein will diesen Protest durch politische Bildungsarbeit aus geflüchteter Perspektive weiterführen.

Dazu sind Workshops, Theateraufführungen, Informationsveranstaltungen, Info-Points in verschiedenen Städten, Veranstaltungen rund um den Jahrestages der Besetzung des Oranienplatzes und weitere Aktionen geplant.

Wenn ihr uns unterstützen oder mitmachen möchtet, kontaktiert uns, kommt zu unseren Treffen oder werdet Mitglied im Verein!

Wir treffen uns jeden Sonntag um 12 Uhr im Cafe Karanfil, Mahlower Straße 7, 12049 Berlin

E-Mail: oplatz-verein@riseup.net

english

O-Platz Association

The O-Platz was one of the centers of the refugee protest movement in Germany. The newly-founded O-Platz association wants to continue this protest through political education from a refugee perspective.

We are planning workshops, theater performances, information events, info points in different cities, events surrounding the anniversary of the occupation of the Oranienplatz and other actions.

If you want to support us or want to participate, contact us, come to our meetings or become a member of the association!

We meet every sunday at 12 o’clock in Cafe Karanfil, Mahlower Straße 7, 12049 Berlin

E-Mail: oplatz-verein@riseup.net

أوبلاتز هو أحد مراكز حركة احتجاج اللاجئين في المانيا. ترغب جمعية أوبلاتز التي تأسست حديثا في مواصلة هذا الاحتجاج من خلال التثقيف السياسي من منظور اللاجئين

نحن في صدد إقامة ورش عمل وعروض مسرحية ونشاطات تثقيفية  ونقاط لاعطاء المعلومات في الذكرى السنوية لاحتلال اورانيون بلاتز في مدن مختلفة بالاضافة الى فعاليات أخرى

يمكنك الاتصال بنا  إذا كنت ترغب في دعمنا  والمشاركة أو حضور اجتماعنا أو أن تكون عضوا في الجمعية

نجتمع كل يوم أحد الساعة الثانية عشرة ظهرا في كافي كارنفيلoplatz-verein@riseup.net : البريد الكتروني

Next Public Oplatz Meeting: Wednesday, 2 August, 18:00

Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 2nd of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance.
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists
Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie!Mittwoch 2.8., 18:00 auf dem Oplatz

Lasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand.
Wir freuen uns darauf Euch zu sehen

Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen
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