Tag: Oplatz

Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule

Gerhard Hauptman Schule

 

Englisch/Französisch below

Bewegungsfreiheit statt Staatsgewalt! Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule

Am 11. Januar soll die Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt werden. Es ist zwar in den letzten drei Jahren etwas ruhiger um die Ohlauerstraße geworden, aber die Relevanz der Kämpfe dieser Gruppe ist nach wie vor groß. Lange vor der ‘Willkommenskultur’ zeigte der March of Freedom, in dem Hunderte Geflüchtete aus Würzburg demonstrierend in die Hauptstadt zogen, nicht nur die dringende Notwendigkeit einer Änderung im gesellschaftlichen Umgang mit Geflüchteten. Auch zeigte diese Bewegung, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen und ihre Forderungen in der Öffentlichkeit vertreten. Sichtbarkeit und Stimme, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft traditionell verweigert wird; die polizeiliche Räumung ist ein Teil dieses herrschaftlichen Umgangs. Damit haben die Besetzer*innen vom O-Platz und aus der Schule einen bedeutenden und nachhaltigen Einfluß auf eine ganze Generation von Aktivist*innen hinterlassen. Der aktivistische Kampf war stark, mutig und lebendig. Mit der Besetzung des Oranienplatzes verwandelten sie Kreuzberg für mehrere Monate in einen experimentellen Raum. Mit den Hungerstreiks am Brandenburger Tor, am Alexanderplatz und an der Gedächtniskirche erreichten sie große Kreise und Einfluß.

In den mehr als fünf Jahren seit dem Camp auf dem Oranienplatz haben die Aktivist*innen sich gegen Erpressungen, Spaltungen und Lügen behaupten müssen. Nach der angedrohten Räumung im Sommer 2014 war das letzte Mittel, das ihnen gelassen wurde, die Drohung mit dem eigenen Tod. In der tagelangen Dachbesetzung erkämpften sie sich gegen ein Großaufgebot der Polizei und extremen Druck von Seiten der rot-schwarzen Landes- und der grünen Bezirkspolitik das Recht in der Schule zu bleiben. Und trotz des Drucks blieben sie standhaft und haben uns gezeigt wie Selbstorganisation weitergehen kann. Ihr Kampf war eine der größten politischen Bewegungen in der Geschichte der BRD. Sie wurde inzwischen von den folgenden Asylrechtsverschärfungen der Großen Koalition und der völkischen Bewegungen um Pegida in den Hintergrund gedrängt. Die Relevanz der damaligen Bewegung ist dadurch aber nicht gesunken, im Gegenteil: Die Orte des Kampfes verschoben sich von der Gerhart-Hauptmann-Schule an die Balkan-Route, nach Idomeni, Calais oder in die Willkommens-Initiativen und Behörden in jeder deutschen Kleinstadt. Die Bewegung vom O-Platz hin zur Schule hat nie aufgehört, sie hat nur den Ort gewechselt. Jetzt kehrt sie zur Schule zurück und damit zu einem der Kristallisationspunkte unseres Kampfes um Bewegungsfreiheit.

Wenn am 11. Januar die Polizei anrückt, um die ehemaligen Besetzer*innen gewaltsam aus ihren Wohnungen zu zerren, dann kulminiert darin der langjährige Kampf der Bewohner*innen und Unterstützer*innen gegen die staatstragende Politik der Kreuzberger Grünen. Denn entgegen der damaligen Vereinbarung eines Wohnrechts der Besetzer*innen schikanierte der Bezirk die Bewohner*innen und versuchte die staatliche Kontrolle zurück zu bekommen: Security-Personal schränkte die erkämpfte Bewegungsfreiheit sofort ein und gerichtlich wurde nach einer Zwangsräumung gesucht. Nach mehr als drei Jahren haben die Grünen nun den Räumungstitel, den sie schon immer wollten. Wir wollen das nicht lautlos hinnehmen. Die Geflüchteten-Bewegung hat uns gezeigt, in welch produktivem Verhältnis der Kampf der direkt Betroffenen und Unterstützer*innen sein kann. Die Formen, die dieses Verhältnis annimmt, hängen auch von der konkreten Situation ab. Mit der letzten Demonstration am 16. Dezember stellten die ehemaligen Besetzer*innen ihren Kampf selbst in den größeren Kontext von rassistischen Politiken und kapitalistischer Stadtpolitik.

Nehmen wir ihren Aufruf zur Solidarität aufs Neue auf!
Achtet auf Ankündigungen

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Freedom of Movement instead of State Violence. Call for Solidarity with the Inhabitants of the Gerhart-Hauptmann-Schule

On January 11, the Gerhart-Hauptmann School is to be evacuated. Although it has become a little quieter around the Ohlauerstraße in the last three years, the relevance of the group’s struggles is still there. Long before the ‘welcome culture,’ the March of Freedom showed (in the demonstration of hundreds of refugees from Würzburg to the capital) not just the urgent need for change in the social interaction with refugees. The movement also showed that refugees can achieve the status of political subjects and represent their demands in public. Visibility and voice are traditionally denied by the white-German majority society; the police eviction is a part of this attitude. The squatters of the O-place and the school have thus had a significant and lasting influence on a whole generation of activists. The struggle was strong, courageous and lively. With the occupation of the Oranienplatz, they turned Kreuzberg for several months in an experimental space. With the hunger strikes at the Brandenburg Gate, Alexanderplatz and at the Gedächtniskirche they reached large circles and influence.

In the more than five years since the camp on the Oranienplatz, the activists had to face blackmail, divisions and lies. After the threatened eviction in the summer of 2014, the last option left to them was the threat of their own death. In the day-long occupation of the roof, they fought against a large contingent of the police and extreme pressure from the red-black coalition and the green district policy to obtain the right to stay at school. And despite the pressure, they remained firm and showed us how self-organization can continue. This struggle was one of the biggestpolitical movements in the history of the BRD. She was pushed into the background by the tightening of asylum policies by Grand Coalition and the nationalist movements around Pegida. However, the relevance of the movement did not decrease. On the contrary, the places of struggle shifted from the Gerhart Hauptmann School to the Balkan Route, to Idomeni, Calais or in the welcome initiatives and authorities in every German town. The movement from O-space to the school never stopped, it just changed place. Now it returns to school and thus becomes once again one of the crystallization points of our struggle for freedom of movement.

When on January 11 the police come to forcibly drag the former squatters out of their home, it is the culmination of the long-standing struggle of the inhabitants and supporters against the state sponsored policy of the Green Kreuzberg politicians. Contrary to the once agreed upon right of residence of the squatters, they were harassed as the state tried to regain control: security personnel restricted freedom of movement and judicially a forced eviction was sought. After more than three years, the Greens now have the eviction title they always wanted. We won’t accept this without making noise. The refugee movement has shown us what a productive relationship between the struggles of those directly affected and supporters can look like – also dependent on the concrete situation. During the last demonstration on the 16th of December, the former squatters themselves put their fight into the larger context of racist policies and capitalist urban policy.

Let us renew our call for solidarity!
check for latest news in the next days.

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Liberté de circulation au lieu de la violence étatique. Appel de solidarité avec les habitantEs de l’école dans la Ohlauerstraße

Ce 11 janvier, l’école Gerhart-Hauptmann-Schule occupée dans la Ohlauerstraße, est menacée d’expulsion. Certes, la situation était plutôt calme ces trois dernières années autour de la Ohlauerstraße. Cependant, la lutte de ce groupe est toujours aussi importante. Bien avant la soi-disant Willkommenskultur (culture de bienvenue), la march of freedom, une manif de plus de 600 kilomètres entre Würzburg et la capitale rassemblant des centaines des réfugiéEs, n’a pas seulement montrer le besoin urgent de changer la manière d’envisager la question migratoire dans la société. Ce mouvement a aussi démontré que les réfugiéEs se battent elles/eux-mêmes pour obtenir un véritable statut de sujet politique et qu’elles/ils défendent personnellement leurs revendications en public. Une visibilité et une voix que la majorité allemande blanche de cette société leur refuse. L’expulsion policière est l’une des expressions de cette politique migratoire qui ne cesse d’opprimer les minorités. Les occupantEs de la Oranienplatz ont influencé durablement toute une génération d’activistes. La lutte était forte, courageuse et vivante. En occupant l’Oranienplatz, le mouvement avait transformé pendant plusieurs mois Kreuzberg en un espace expérimentale. Avec les grèves de la faim près de la Brandenburger Tor (porte de brandebourg), à Alexanderplatz et à l’église Gedächtniskirche, ils/elles ont pu gagné une grande influence et touché de nombreux groupes.

Durant les cinq années qui ont suivi l’occupation de la Oranienplatz, les migrantEs activistes ont du se défendre contre chantages, divisions et mensonges. Après que le district les ait menacé d’une expulsion en été 2014, le seul moyen qu’il leur restait était de mettre leurs vies en jeu. Pour avoir le droit de rester dans l’école, il se sont battuEs, en montant sur le toit, contre un énorme dispositif policier et contre la pression des gouvernements du district et de la ville. Malgré les pressions, elles/ils nous ont montré comment maintenir l’auto-determination. Leurs luttes furent l’un des plus grands mouvements de l’histoire de la RFA. Entre temps, ce mouvement s’est heurté aux durcissements du droit d’asile du gouvernement de la CDU et du SPD et au mouvement nationaliste et raciste de Pegida. Mais ceci n’a pas fait sombrer l’importance de cet ancien mouvement, au contraire: les champs de luttes se sont étendues de l’école occupée vers la route des Balkans, Idomeni, Calais, ou vers les groupes de soutiens et les conseils administratifs de n’importe quelle petite ville allemande. Le mouvement d’Oranienplatz n’a jamais cessé, il a simplement changé de lieux. Maintenant il fait son retour à l’école et c’est ici que se cristallise un point important dans nos luttes pour la liberté de circulation.

Quand la police viendra le 11 janvier pour arracher les ancien.ne.s occupantEs de leur domicile, le conflit entre les habitantEs et les Verts, soutien indiscutable du gouvernement, atteindra son point culminant. Car contrairement à l’ancien accord, le district a commencé à brimer les habitantEs et essayé de reprendre le contrôle du lieu : des vigiles restreignirent les allées et venues et la liberté de circulation conquise par les luttes alors que le district porta plainte pour forcer l’expulsion. Après plus de trois ans, les Verts détiennent désormais l’assignation d’expulsion qu’ils ont toujours souhaité. On ne va pas accepter cette expulsion sans faire des bruits. Lemouvement des réfugiéEs nous a montré le potentiel d’une lutte commune où se tisse une relation entre les personnes directement concernéEs et celles qui les soutiennent. Les formes de cette relation se définissent selon les situations. En manifestant le 16 décembre, les habitantEs ont établi et lié leurs lutte au contexte politique marqué par le racisme et la gentrification.

Suivons de nouveau leurs appels à solidarité et combattons pour que l’école reste dans les mains des habitantEs!
Checkez des annonces dans les jours prochains.

Call for Demo on Dec. 6th: STOP DEPORTATIONS NOW!

STOP DEPORTATIONS NOW! DEMO
english – deutsch –فارس –العربية
This Wednesday, two deportation charter flights will leave from Germany. This time it is to Pakistan and Afghanistan, next time it is to other places. Even one deportation is unacceptable and deportations happen all the time: any morning, our friends could be taken from their beds by police, locked in detention centers and forced on planes against their will. 
As this is another example that the German state is escalating their deportation efforts, we will come out in the streets and make our anger loud and clear: Freedom of Movement is Everybody’s Right! We Are Here and We Will FIGHT!
STOP DEPORTATIONS NOW!
Wednesday 06.12. 18.00
Oranienplatz (U8/1 Kottbusser Tor)
Let us make sure that the state is not getting away with this while we are silent and that there are consequences to their actions.
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STOPPT ABSCHIEBUNGEN, JETZT!
                                   
Diesen Mittwoch starten zwei Sammelabschiebungen aus Deutschland. Dieses Mal nach Pakistan und Afghanistan, nächstes Mal gehen sie in andere Länder. Jede einzelne Abschiebung ist inakzeptabel und trotzdem finden Abschiebungen andauernd statt: an jedem Morgen könnten unsere Freund*innen von der Polizei aus ihren Betten geholt, in Abschiebehaft genommen und gegen ihren Willenin Flugzeuge gesteckt werden.
Dies ist ein erneutes Beispiel dafür, dass der deutsche Staat seinen Einsatz für unmenschliche Abschiebungen verstärkt. Daher gehen wir auf die Straße, sind laut und wütend: Freedom of Movement is Everybody’s Right! We Are Here and We Will FIGHT!
STOPPT ABSCHIEBUNGEN JETZT!
Mittwoch 06.12. 18.00
Oranienplatz (U8/1 Kottbusser Tor)
Lasst uns klarmachen, dass wir diese Abschiebepolitik nicht ruhig hinnehmen werden und der Staat damit nicht so einfach davonkommt, sondern dass ihr Agieren Konsequenzen hat. 
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وقف الترحيل الآن! مظاهرة

فى يوم الاربعاء، ستغادر رحلتا ترحيل مستأجرتين من المانيا. هذه المرة الي باكستان وأفغانستان، في المرة القادمة  إلى أماكنأخرى. وحتى الترحيل غير مقبول، والترحيل يحدث طوال الوقت: في أي صباح، يمكن لأصدقائنا أن يأخذوا من أسرتهم  من قبلالشرطة، ويحتجزون في مراكز الاحتجاز، ويجبرون علي ركوب الطائرات غصبا عن  إرادتهم.

ولما كان هذا مثالا آخر على تصعيد الدولة الألمانية لجهود الترحيل، فسوف نخرج في الشوارع ونجعل غضبنا صاخبا وواضحا: حريةالحركة هي حق كل انسان نحن هنا ونحن سوف نقاتل!

وقف الترحيل  الآن!

الأربعاء 06.12. 18.00

أورانينبلاتز (U8 / 1 كوتبوسر تور)

دعونا نتأكد من أن الدولة لا تفلت من هذا في حين أننا صامتون وأن هناك عواقب على أفعالهم

 


اطلاعیه تظاهرات علیه اخراج ‌اجباری در برلین
 
چهارشنبه این هفته دولت آلمان دو گروه از مهاجرین پاکستانی و افغانستانی را از آلمان به صورت اجباری اخراج میکند تداوم این روند غیرانسانی نشانگر آن است که احتمالا دفعه بعد پناهجویان کشوری دیگر نیز اخراج گردند! 
با وجود غیرقابل قبول بودن و غیرانسانی بودند اخراج اجباری، دولت آلمان به روند این اخراج ها ادامه می دهد: هر پگاهی امکان دارد که پولیس دوستان ما را از تخت خواب شان برداشته، بازداشت نمایند و خلاف خواسته، سوار هواپیماکرده و اخراج نمایند.
این مورد اخراجهای اجباری، مثالی واضح از آن است که دولت آلمان با قوت بیشتر روند اخراج های اجباری پناهجویان‌ راادامه میدهد. 
برای همین، همه ما علیه این عمل غیرانسانی به خیابان ها می رویم و برای آزادی تحرک که حق اساسی هر انسانیاست فریاد می زنیم و می گویم: «ما هستیم و به مبارزه خود تا دست یافتن به حق خود ادامه می دهیم!»
اخراج اجباری را توقف دهید!
زمان: چهارشنبه 
۶ دسامبر ۲۰۱۷ ساعت ۶ عصر
مکان: اورانیان پلاتز 
Oranienplatz (U8- 1 Kottbusser Tor)
بیایم و واضح سازیم که سیاست اخراج اجباری دولت آلمان برای ما غیرقابل قبول است و به سادگی از این سیاستغیرانسانی آلمان نمی گذریم با حضورمان در این گردهمایی به دولتمردمان آلمان واضح سازیم که حکومتدارینامطلوب شان برایشان عواقب در بر خواهد داشت

Next Public Oplatz Meeting: Tuesday, 22nd August, 18:00

Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 16th of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance. bring a tent if you have one!
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists
Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie! Mittwoch 16.8., 18:00 auf dem OplatzLasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand. Bringt ein Zelt mit, wenn Ihr eins habt!
Wir freuen uns darauf Euch zu sehen
Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen

Next Public Oplatz Meeting: Wednesday, 2 August, 18:00

Reclaim Oplatz!

Next Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy!

Wednesday 2nd of August, 18:00 on Oplatz

Let’s make more plans for action and visible resistance.
Looking forward to seeing you,

Napuli and other Oplatz activists
Oplatz wieder zurückholen!
Nächstes öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie!Mittwoch 2.8., 18:00 auf dem Oplatz

Lasst uns noch mehr Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Widerstand.
Wir freuen uns darauf Euch zu sehen

Napuli und andere Oplatz-Aktivist*innen

Public Oplatz Meeting: Friday, 21st July, 18:00

Deutsch unten
 
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Reclaim Oplatz again! 


Friday, 21st July, 18:00 on Oplatz

Public Oplatz Meeting: Action instead of Bureaucracy

Let’s make plans for action and visible resistance. 

Looking forward to seeing you,
Napuli 

and other Oplatz Activists

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Oplatz wieder zurückholen!
Freitag 21.7., 18:00 auf dem Oplatz
 
Öffentliches Oplatz-Treffen: Aktion anstatt Bürokratie!

Lasst uns Pläne für Aktionen machen und anderen sichtbaren Wiederstand.

Wir freuen uns darauf Euch zu sehen,

Napuli
und andere Oplatz-Aktivist*innen

Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung.

Das Schwabinggrad Ballett, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen. 2014 hat das Kollektiv angefangen, mit Aktivist*innen der Refugee-Gruppe “Lampedusa in Hamburg” zusammenzuarbeiten, die später die Performancegruppe Arrivati formierten. Gemeinsam entwickelten Schwabinggrad Ballett und Arrivati Interventionen in Refugee-Camps und veröffentlichten im September 2016 ihr Album “Beyond Welcome”. In ihren Aktionen und Konzerten verschmelzen Agitprop und Afrobeat, episches Theater und Pop, Situationismus und politisches Einsatzkommando. In “Chöre der Angekommenen” reflektieren die beiden Gruppen die Kämpfe von Geflüchteten in Berlin, die 2012 mit der Besetzung des Oranienplatzes einen Höhepunkt erlebte.

Schwabinggrad Ballett und Arrivati führten Interviews mit diversen Akteur*innen der O-Platz-Besetzung die mit der unrühmlichen Räumung im April 2014 endete. Sie versuchen das, was in politischen Bewegungen selten geschieht: Den Blick auch auf die Widersprüche, die Absurditäten und das vorläufige Scheitern von Kämpfen zu lenken. Schwabinggrad und Arrivati machen nämlich nicht Theater über Politik, sondern politisches Theater, was ja fast schon ein Alleinstellungsmerkmal ist. Sie zeigen, was geschieht, wenn man im Bereich “politisches Theater” das Wort Theater fallen lässt, und aus dessen Buchstaben Hartgummireifen und kabellose Lautsprecher formt.

Bei “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ werden Videoaufnahmen zur Dokumentation gemacht, die teilweise auch veröffentlicht werden können.
Mit Ihrem Besuch der Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden.

23.06.2017

Indiskrete Platzbefragung: Demonstration I

Beginn: 20:00. Treffpunkt: Kottbusser Tor / vor dem Südblock / Demo zum Oranienplatz

Die Erinnerung an die Besetzung des Oranienplatzes scheint in Berliner Amtsstuben als Risikounternehmen zu gelten. Jedenfalls scheiterten Schwabinggrad Ballett & Arrivati bei dem Versuch, sich ihre “indiskrete Platzbefragung” auf dem O-Platz behördlich genehmigen zu lassen. Wie mit dem “Njet!” umgehen? Aus der Not eine Tugend machen: Schwabinggrad und Arrivati gehen auf die Straße und demonstrieren, was sie zu sagen und zu zeigen haben. Wer bloß Publikum bleiben will, ist selbst schuld, alle anderen packen mit an: Aufbauten, Instrumente, Fahnen und andere fahrbare Tools müssen durch Kreuzberg geschoben werden.
No Lager, no deportation, no Residenzpflicht, und auch: Immer diese Widersprüche! Das HAU Hebbel am Ufer ruft zu einer Beteiligung an der Demonstration auf.

24.06.2017

Indiskrete Platzbefragung: Demonstration II

Beginn: 20:00. Treffpunkt: Oranienplatz / Demo zum Mariannenplatz

“Sie konnten den Oranienplatz nicht einnehmen / Also boten sie an: ‘Können wir reden?'” sagt O-Platz-Aktivistin Mahop. “Wenn sie Angst haben bieten sie Verhandlungen an. Wenn sie keine Verhandlungen anbieten, heißt das: Du bist nicht stark genug.” O-Platz Aktivistin Katia sagt: “Wenn die Leute mich sehen, sagen sie sich: Oh mein Gott, da kommt wieder diese Lady mit hundert hoffnungslosen Fällen auf ihren Schultern. Ich laufe besser weg!” Auch am zweiten Tag paradieren Schwabinggrad Ballett, Arrivati und das Publikum in Form einer Demonstration durch Kreuzberg. Für die Wiederherstellung einer widersprüchlichen Protestbewegung am Oranienplatz! Das HAU Hebbel am Ufer ruft zu einer Beteiligung an der Demonstration auf.

25.06.2017

Beginn: 15:00. Ort: Mariannenplatz. Durational Performance und gemeinsames Verweilen.

Am dritten Tag werden die Redebeiträge und die Musik der Demonstrationen auf dem Mariannenplatz in der Aufführung “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ zusammengeführt. 590 Meter Luftlinie vom Oranienplatz entfernt und auf politkulturnostalgischem Grund (“Der Mariannenplatz war blau / So viele Bullen waren da” sangen Ton Steine Scherben einst), kommt das Drama der O-Platz-Besetzung und seiner Räumung zur vollen Blüte. Weil sie am dritten Abend nicht demonstrieren müssen, haben die Performer*innen die Hände frei und können mehr Musik machen oder tanzen.

01.07.2017

Beginn: 20:00. Ort: HAU1. Im Anschluss: Party im WAU.

Zum Abschluss ihres Projektes nehmen Schwabinggrad Ballett und Arrivati das HAU1 ein. Die Gruppen führen eine Adaption der Outdoor-Performance “Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung“ auf. Das Geschehen auf der Bühne wird von einer Audio- Installation und Songs von Schwabinggrad Ballett und Arrivati gerahmt.

Selber Machen(Kendin Yap) Konferansı Ve 1 Mayıs

1.Mai 2017 Oplatz

1 Mayıs arefesine denk gelen hafta sonunda, Selber Machen(Kendin Yap) adlı konferans düzenlendi. Mülteci Hareketi olarak biz de bu konferansta standımız ve panelimizle yer aldık. Üç gün süren koferansa katılım oldukça kalabalıktı. Panellerde insanlar oturacak yer bulamadı. Yer bulamayan insanlar koridorlarda dinlediler paneli. Radyo sistemiyle konferans; Almanca, İngilizce ve Yunanca’ya tercüme edildi. Örgütlenme deneyimleri, kadın sorunu, Rojava deneyimi üzerine birçok ülkeden ve hareketten paneller sunuldu.

Konfaransın son gününün ilk panelini biz sunduk. Mülteci hareketi adına üç kişi sunduk paneli. Mülteci Harketimizden, Enternasyonal Kadın Komitesi’ni temsil eden arkadaşımız, destekçiler ve hareketlerdeki erkek egemenliği sorunu üzerine konuşma yaptı. Hareketteki erkek egemenliğini kırmak için kadınlar başından beri kendi kararlarını kendileri verdiler ve kendi örgütlenme modellerini kendileri gerçekleştirdiler. İşgal ettiğimiz eski okul binası olan Ohlauer okulunda sadece kandı hareketinin kullacağı bir mekan kurmuşlardı. Kadın arkadaşımnız bu deneyimlerde yaşanan sorunlar ve çözüm yöntemlerine ilişkin deneyimleri anlattı. Destekçilerin oturum sorunlarının olmaması ve eylemlerde cezaya konu olan durumlarda mültecilerle, destekçiler arasındaki eşitsiz duruma dikkat çekti.

Biz de direniş deneyimlerimiz ışığında “Avurapa Devrimciliği Hobi Devrimciliğidir” analizimiz üzerine yaptık panelimizi. Avrupa’da yaşayan yuttaşların belli bir yaşam statüsü olması ayrıca emperyalist sistemlerin sömürgelerinden ve silah ticaretinden elde ettiği karın bir bölümüyle yurttaşlarına sus payı vermesinin insanları nasıl kapitalizm karşıtı mücadelede pasifize ettiğini açıkladık. Avrupa’daki muhalif hareketin kapitalizm karsına nasıl bir altarnatifin örüleceği konusunda yaşadıkları kafa karışıklığı, bunun tarihsel arka planı örneklemelerle açıklandı. Panelimiz oldukça canlı bir atmosferde geçti ve ilginç sorular yöneltildi. “Hobi Devrimcilği” tespitimiz büyük oranda kabul gördü. İzleyiciler arasından bu pozisyonun nasıl aşılacağı üzerine sorular yöneltildi.

Konferans sırasında, aynı zamanda 1 Mayıs eylemleri için teknik hazırlaklarımızı gerçekleştirdik. Yumruk sembolümüzün yer aldığı Daily Resistance gazetemizin logosunu baskı tekniğiyle bezlere aktardık. Birçok bayrak ve üzerinde “1 Mai Haisst Wiederstand(1 Mayıs Direniş Demektir)” yazılı pankartımızı hazırladık.

1 Mayıs günü, hareketimizin direniş mekanı olarak belleklerde yerini alan Oranienplatz’da protest müzik grupları sahne aldı. Daily Resistenca adlı yedi dilde yayınlamakta olduğumuz gazetemiz ve Movement Magazine adlı dergimizle stand açtık. Alandaki tek politik stand bizimdi. Diğer standlarda daha çok köfte ve sucuk satışı vardı.

1. Mai 2017 Oplatz

Sahneden yaptığımız 1 Mayıs konuşmasında, 1 Mayıs’ın sadece yeme, içme ve eylenme günü olmadığını, 1 Mayıs’ın kazanılması işçi sınıfının bedel ödeyen mücadelesi sayesinde olduğu gerçekliğini vurguladık.

1 Mayıs’ın festival havasından çıkıp devrimci özüne uygun olarak gerçekleştirilmesi için her yıl Berlin Kreuzberg’te “Devrimci 1 Mayıs” eylemleri oluyor. Sendikaların düzenlediği etkinliklerden farklı olarak düzenlenen bu eylemlere biz de her sene Mülteci Hareketi olarak katılıyoruz. Bayrak ve pankartlarımızla yer aldığımız devrimci 1 Mayıs eylemlerinde, Oranienplatz’da bu sene ayrıca semboluk çadırlar açtık ve “O-platz Yeniden Politik Mekan” yazılı büyük bir pankart açtık.

Devrimci 1 Mayıs yürüyüşü Pannier caddesine geldiğinde polis saldırısına uğradı. Bu eylemde izin alınmamıştı, Pannier caddesine kadar herhangi bir müdehalede bulunmayan polis, bu caddede aniden saldırıya geçti ve şiddet uyguladı.

Yürüyüş saatine kadar başında beklediğimiz standımızı ziyaret eden insanlarla ilginç diyaloglar gerçekleşti. Dünyanın değişik yerinden insanlar “burada ne yapıyorsunuz” diye sordular. Bugün 1 Mayıs, eylemler yapıyoruz cevabımız üzerine; “niye 1 Mayıs’ta ne olmuş ki” biçiminde sorulara devam ettiler. İnsanların bir kısmının 1 Mayıs’ın anlamı ve tarihi üzerine bilgi sahibi olmadığını gözlemledik. İnsanlar 1 Mayıs’ta sadece eylenmek için sokaklarda dolaşıyorlar ve rutin işleyen bu durum bir bellek yitimine yol açıyor, sömürü sistemi de bu sayede rahatça hükmünü sürdürüyor. Bu durum sömürü sistemini hoşnut ediyor doğal olarak. 1 Mayıs’ın, işçi sınıfı ve emekçilerin enternasyonul mücadele günü olduğu vurgusunu öne çıkartma ısrarımıza devam edeceğiz.

Yaşasın İnsanlaşma Ve Ortaklaşma Mücadelemiz.

2 Mayıs 2017

Turgay Ulu

Berlin

Die Refugee-Bewegung am 1. Mai 2017 in Kreuzberg / The Refugee Movement on 1st of May, 2017 in Kreuzberg

Liebe Freundinnen und Freunde,

lasst uns den revolutionären 1. Mai feiern und weiterkämpfen! Wir laden Euch herzlich zu unseren Ständen rund um das Myfest in Kreuzberg ein. Am Oranienplatz gibt es ab 12 Uhr einen Stand von Aktivist*innen der Bewegung. Napuli Paul Langa und Turgay Ulu werden auch auf der dortigen Bühne sprechen. Am Mariannenplatz (vor der Thomaskirche) bieten die Bewohner*innen und Aktivist*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule aus der Ohlauer Straße ein Soli-Essen an und informieren über die aktuelle Situation in der Schule. Vor dem Refugee Office in der Waldemarstraße 46 gibt es ab Mittags außerdem einen Stand von WeAreBornFree! Empowerment Radio und der Schlafplatzorga. Für Essen und Trinken ist auch da gesorgt. An allen Orten wird man auch die Daily Resistance finden.

Dear friends,

let’s celebrate the Revolutionary 1st of May and keep on fighting! We cordially invite all people to our stands on the Myfest in Kreuzberg. On Oranienplatz there will be a stand of movement’s activists, starting from 12. Napuli Paul Langa and Turgay Ulu will also give a speech there on stage. On Mariannenplatz (in front of Thomas Church) the inhabitants and activists of Gerhart Hauptmann School from Ohlauer Str. will offer food on a soli basis and inform about the current situation in the school. In Waldemarstr 46, in front of the Refugee Office, WeareBornFree! Empowerment Radio and the Sleeping Place Orga will be present from noon, as well. Foods and drinks will be provided. You can find the newspaper Daily Resistance at all these places.

1. Mai – Einladung zur Pressekonferenz, Dienstag 25.04.2017

Berlin demo 1.Mai 2017 Wir bleiben alleSehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sei ein zu unserer Pressekonferenz am Dienstag den 25.04. um
11 Uhr im Café Kotti, die unter folgendem Motto steht:

Kreuzberg feiert 30 Jahre revolutionären 1.Mai: Wir bleiben alle!

Aus diesem Grund organisieren wir im Vorfeld der revolutionären 1.Mai
Demo eine große Blockparty gegen Gentrifizierung und Abschiebung auf dem
Oranienplatz mit Prinz Pi, Takt32, PTK und vielen weiteren.

Linke Initiativen, Kreuzberger Gewerbetreibende und mehrere
Hip-Hop-Labels rufen zum 30sten Jahrestages des “Kreuzberger Aufstandes”
vom 1.Mai 1987 zu einer Block Party auf dem Oranienplatz auf.

Im Vorfeld und im Anschluss an die traditionelle revolutionäre
1.Mai-Demonstration um 18 Uhr sind Auftritte dutzender Rap-Künstlerinnen
und Künstler geplant. Neben vielen Newcomern werden auch bekanntere Acts
wie Prinz Pi, Takt32, MC Bogy, Tice, Reeperbahn Kareem oder PTK auf der
Bühne zu sehen sein. Desweiteren sollen politische Initiativen die
Möglichkeit haben, ihre Arbeit mit Redebeiträgen und Infoständen auf dem
Oranienplatz vorzustellen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine
Kooperation des legendären Rap-Labels “Royal Bunker” des
Musikjournalisten Marcus Staiger, der Antifaschistischen Revolutionären
Aktion Berlin (ARAB) und des Kreuzberger Labels 36Kingz, das bereits
seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Berliner “Myfest“ organisiert.

Unterstützt werden die Organisatoren von einem breiten Bündnis aus
Kreuzberger Gewerbetreibenden und politischen Initiativen aus dem Kiez.

Unter dem Motto “Wir bleiben alle – Gegen Gentrifizierung – Gegen
Abschiebungen – Für Kreuzberg” wendet sich das Bündnis vor allem gegen
die immer rasantere soziale Verdrängung in Kreuzberg36 und die von der
Merkel-Regierung für dieses Jahr angekündigten Massenabschiebungen
abgelehnter Asylsuchender. Jonas Schiesser von der ARAB meint dazu: „Zum
30sten Jahrestag des Kreuzberger Aufstandes wollen wir die Stunden vor
der großen Demonstration nutzen, um die aktuellen Probleme hier im Kiez
zu thematisieren. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir gemeinsam
etwas verändern können. Und natürlich wollen wir auch gemeinsam feiern,
bevor wir um 18 Uhr unsere Anliegen mit einer kraftvollen und
kämpferischen Demonstration auf die Straße tragen. Der 1.Mai in
Kreuzberg steht seit 30 Jahre für eine klare Absage an die herrschende
Politik und für die Utopie einer selbstorganisierten Gesellschaft. Heute
ist er nötiger denn je.“

Turgay Ulu, langjähriger Aktivist des Protest-Camps vom Oranienplatz und
heute bei OPlatz.net aktiv, hebt die historische Bedeutung des
Oranienplatzes, gerade auch für die Refugee-Protest-Bewegung hervor.
Gegenüber der Presse sagte er: „Seit der Räumung des Oranienplatzes vor
zwei Jahren, hat die Politik uns den Ort geklaut, an dem wir
protestieren konnten. Der erste Mai ist unser Tag, an dem wir gegen die
Bourgeoisie aufstehen. Wir werden aus dem O-Platz wieder einen
politischen Ort machen. Wir werden ihn zurück erobern, um zu zeigen,
dass unsere Protestbewegung nicht tot ist und dass wir noch immer leben.
Auch wenn das der deutschen Politik nicht gefällt.“

Senol Kayaci, der die Bühne seit Anbeginn des MyFestes organisiert, in
Kreuzberg aufgewachsen ist und am eigenen Leib die Folgen von
Mietsteigerungen und Verdrängung erlebt, verweist wiederum auf den engen
Zusammenhang von Gentrifiezierung und Abschiebepolitik. „Das Motto „Wir
bleiben alle“ haben wir mit Absicht gewählt, da die Gründe für
Abschiebung und Verdrängung genau die gleichen sind“, erklärt er und
führt aus: „Die Menschen bringen einfach nicht genug Profit und aus
diesem Grund müssen sie weg. Die einen, weil sie nicht genug Miete
bezahlen können. Die anderen, weil die Wirtschaft sie nicht gebrauchen
kann. Wir sind gegen diese menschenverachtende Logik, und dagegen
richtet sich auch unsere Block-Party und unser Protest.“

ARAB / 36KINGZ / ROYAL BUNKER
Sonntag, 23 April 2017

Pressekontakt:
Jonas Schiesser: 0152 19265785

Einladung zur Pressekonferenz

Anlässlich des bevorstehenden 1.Mai laden wir Sie zu unserer
Pressekonferenz am Dienstag, den 25.April um 11 Uhr im Café Kotti,
direkt am Kottbusser Tor ein.

Michael Prütz
Langjähriger Aktivist in der linken Bewegungen Berlins berichtet über
die seine persönlichen Eindrücke vom 1.Mai 1987 in Kreuzberg

Turgay Ulu
Flüchtlingsaktivist wird über die Bedeutung des Oranienplatzes für den
Flüchtlingswiderstand in der BRD sprechen.

PTK
Kreuzberger Rapper, veröffentlich am 26.Mai sein zweites Album
„ungerächte Welt“ und wird am 1.Mai auf dem Oranienplatz direkt vor der
Demo auftreten. Er berichtet, wie er als Jugendlicher in Kreuzberg mit
dem 1.Mai aufgewachsen und welches Verhältnis zu Staat und Polizei sich
daraus entwickelt hat.

Senol Kayaci
Organisiert seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Myfest und wird
darüber sprechen, wieso es in diesem Jahr zu diesem Bündnis gekommen ist

Marcus Staiger
Musikjournalist und politischer Aktivist spricht über die aktuelle
Bedeutung des revolutionären 1.Mai und die Notwendigkeit von
Basisorganisierung

Moderation:
Jonas Schiesser (ARAB)

Mobivideo:
https://www.youtube.com/watch?v=zuycTj2vhGI

Bewegungsfreiheit #10 Soli-Party 16. April 20 Uhr

Soliparty Bewegungsfreiheit #10

Wir wollen euch gern zu unserer 10ten ” Jubiläums” Soli-Party für
Refugees einladen.

BEWEGUNGSFREIHEIT #10
Soli-Party für Refugees

Sonntag, 16.April, 20 Uhr

://about party
Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin (Bus 194, S-Bahn Ostkreuz)

Alle Gewinne der Eintrittsgelder kommen Geflüchteten in und ausserhalb von Berlin sowie deren Protest- & Unterstützungsstrukturen zugute.

Die Besetzung des O-Platzes liegt mehr als vier Jahre zurück – die Probleme der Geflüchteten bleiben. Am Sonntag des verlängerten Osterwochenendes kehren wir ins ://about blank ein um mit euch unsere
10te Bewegungsfreiheit ausgedehnt zu feiern.

Im Zuge der Abendveranstaltung werfen wir einen Blick zurück und bieten bereits unterstützten Menschen die Gelegenheit, von ihrer aktuellen Situation zu berichten. Im Anschluss gibt es außerdem eine moderierte
und musikalisch umrahmte Soli-Tombola und Plattenversteigerung, bei der es verschiedene erlesene Preise zu gewinnen geben wird.

Wir freuen uns auf auf eine Vielzahl fantastischer Acts, die uns diesmal musikalisch unterstützen werden. Um unsere Zehnte Ausgabe gebührend zu feiern nehmen wir uns Zeit bis zum Montag Abend und bespielen das
://about blank auf vier Floors
…………………………………………………………..
20:00 Einlass
20:30 Abendprogramm
23:00 Party

Eintritt
20:00 Spende
23:00 10€ + Spende
01:00 12€ + Spende

Refugees Welcome

Diesmal werden wir unter anderem folgende Gruppen supporten

Kommrin e.V
Stop Deportation Group
Lampedusa Berlin
…………………………………………………………..

FREEDOM OF MOVEMENT #10
Solidarity Party for Refugees

All profits from the entry-fee are going to support the refugees in and around Berlin, as well as their protest- & supportstructure

More than four years have passed since the occupation of Oranienplatz and the troubles of refugees still remain. On Easter Sunday we return again to ://about blank for the extended celebration of our 10th
edition.

During the evening we will give the stage to individuals and groups that we’ve supported in the past and let them speak about their current situation. Following this there will be live music and a charity-raffle featuring a bunch of selected prizes.

We are looking forward to a wide range of fantastic artists who will show their musical support.

In the proper spirit of celebrating our monumental number 10, we will play on four floors with Techno, House, HipHop, and Funk and continue until Monday night.

Über viralen Support freuen wir uns auch sehr
https://www.facebook.com/events/

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