Tag: No Border

Aufruf: Demonstrieren für sichere Häfen am 07.07. in Berlin!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

Mehr Informationen unter seebruecke.org

Stop deportations! Demo gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen heute um 18.30 Uhr

Afghan refugee movement

von Afghan Refugee Movement جنبش مهاجرین افغان

Deutsch+Englisch unten

توجه! توجه! افغانستان امن نیست!
به تاریخ 2017/05/31 برای ششمین بار اخراج گروهی پناهجویان افغان از کشور آلمان به افغانستان صورت میگیرد. جمهوری فدرال آلمان بار دیگر ثابت ساخت که هیچ چیز از گذشته خود نیاموخته و هنوز هم پناهجویان را به یک کشور جنگ زده و ویران دوباره برگشت مدهند. افغانستان برای افراد اخراج شده بسیار خطرناک به نظر میرسد.
مرگ یک تبعه آلمانی به تاریخ .2017 21.5 درشهر کابل که مصروف همکاری های توسعه یی بود، خود ثابت مینماید که افغانستان امن نیست، این مورد باعث شد که توجه زیادی از رسانه ها را به خود جلب نماید، و وضعیت نامشخص و تهدید کننده زندگی را در داخل افغانستان به سختی مورد بحث قرار دهد. تا هنوز هیچ نتیجه سیاسی درپی نداشته.
شاید این خود یک غمل سیاسی باشد، تا توسط چنین عمل مخالفت های شان را درمقابل استادگی ها نشان دهند.
توجه! توجه! توجه!
محل تضاهرات روز چهارشنبه مورخ 31- 05- 2017 در شهر فرانکفورت تغیر نمود، بدلیل اینکه پرواز از میدان هوایی فرانکفورت صورت میگیرد بناً از تمام شما عزیزان خواهشمندیم که فردا روز چهارشنبه ساعت 6:30 (18:30) برای عدالت خواهی در میدان هوای فرانکفورت ترمینال 1 خورجی B همرایی مان کنید. تا
باشد یک تظاهراتی عدالتخواهانه قویتری برپاه نمایم.
ما امیدوار هستیم تا همه شما غزیزان در این تظاهرات اشتراک نماید، تا باشد یک تظاهرات قویتری را برپاه نمایم!
اشخاصیکه از شهر دارمشتات اشتراک مینمایند به تاریخ 31-05-2017 روز چهار شنبه ساعت 17:15 درمقابل استگاه مرکزی ریل شهردارمشتات (Darmstadt Hauptbahnhof) حاضر باشند که به17:30 بطرف شهر فرانکفورت با هم یکجا حرکت مینمایم!
برای معلومات بیشتر در زمینه صفحات فیسبوک جنبش مهاجرین افغان و نو باردر(No border) را تعقیب نماید.

ACHTUNG!! ACHTUNG!! Afghanistan ist nicht sicher!

Am 31.5.2017 findet die 6. Charterflugabschiebung nach Afghanistan aus Frankfurt statt. Die Bundesrepublik Deutschland beweist erneut, dass sie nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt hat und schiebt Menschen in ein Land ab, das von Krieg und Zerstörung gezeichnet ist. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind für die Rückkehrer*innen lebensgefährlich. Der Tod der deutschen in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Mitarbeiterin, die am 21.5. bei einem Angriff in Kabul getötet wurde, beweist dies. Während dieser Fall medial für große Aufmerksamkeit sorgte, wird die unsichere und lebensbedrohliche Lage für Afghan*innen kaum thematisiert. Es werden keine politischen Schlüsse gezogen!

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen.

Aus diesem Grund wird am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30Uhr eine Demonstration am Frankfurter Flughafen Terminal 1 Abflug B stattfinden, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen und lauten Protest!!!

Zugtreffpunkt Darmstadt: 17:15Uhr am Hauptbahnhof – Abfahrt um 17:30Uhr mit dem RB

Treffpunkt Frankfurt – 18Uhr Hauptbahnhof

Haltet euch bei Facebook auf der Seite vom Afghan Refugee Movement oder Noborder Frankfurt auf dem Laufenden.

ATTENTION! ATTENTION! Afghanistan is not safe!

On the 31. of May 2017 the 6. deportation charter flight will take place from Frankfurt. The federal republic of Germany is proving again, that she has learned nothing from her past and is deporting humans to a country, that is marked by war and destruction. The deportations are perilous for the deportees. The death of the employee of a NGO on the 21. of May through an attack in Kabul, proves this. This case was covered with close attention by the media, while the unsafe and perilous situation for the Afghans is hardly ever mentioned. No political conclusions are made!

It has to be part of the political action to draw attention to these deportations and to take a stand against them.

For this reason there will be a demonstration at the airport in Frankfurt at 6:30pm on the 31. of May 2017 to protest against deportations to Afghanistan and in general against all deportations.

We hope that you will come in big numbers and make your protest vocal!

Train meeting point for Darmstadt: 5:15pm at the central train station – departure RB 5:30pm

Meeting point Frankfurt Hauptbahnhof 6pm

Stay informed through the facebook pages of the Afghan Refugee Movement and Noborder Frankfurt.

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وجه!
اخراج امروز به دلیل انفجار امروز در کابل لغو گردیده.
ما امروز تظاهرات خویش را در میدان هوایی فرانکفورت ادامه میدیهیم، ما باید به مبارزات عدالتخواهانه خود ادامه بیدهیم تا زمانیکه اجارج های دسته جمعی بکلی متوقف نشوند.

Die Abschiebung heute wurde abgesagt, wegen dem Bombenanschlag heute in Kabul. Wir werden trotzdem am Flughafen demonstrieren. Wir müssen weiterkämpfen bis keine Sammelabschiebungen mehr stattfinden.

The deportation for today was cancelled, because of the bomb attack in Kabul today. We will still be at the airport demonstrating tonight. We have to keep on fighting, until there are no more deportations

18.03. Aktionstag: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch

***please see english, french, arabic and farsi translation below***

BERLIN ABSCHIEBEFREI – GRENZENLOS SOLIDARISCH
Internationaler Aktionstag gegen das europäische Grenzregime
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld

Der Flughafen Berlin-Schönfeld ist nicht nur ein wichtiges Verkehrskreuz der Hauptstadt, sondern auch ein Knotenpunkt des europäischen Grenzregimes. Aktuell werden zwei Mal pro Monat Maschinen gechartert, um Menschen in die West-Balkan-Staaten abzuschieben, die vor gut einem Jahr zu so genannten sicheren Drittstaaten erklärt wurden. In den kommenden Monaten droht eine massive Zunahme der Abschiebepraxis: Tausende Afghanen sollen in ein vom Krieg zerstörtes und immer noch von kriegerischen Auseinandersetzungen geprägtes Land zurückgeschickt werden. Und Angela Merkel ruft mit ihrem „16-Punkte-Plan“ zu einer „nationalen Kraftanstrengung“ für mehr Abschiebungen auf und plant, zentrale „Ausreisezentren“, bei denen es sich letztlich um Gefängnisse handelt, in der Nähe von Flughäfen einzurichten.

Wir stellen uns gegen diese Abschottungspolitik: Wir wollen nicht, dass Menschen wie Schwerverbrecher behandelt werden, indem sie von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden – um sie dann, wenige Stunden später, zum Beispiel in Afghanistan, an einem der gefährlichsten Orte der Welt, einfach abzuladen. Statt Geflüchtete anhand von „guter“ und „schlechter“ Bleibeperspektive, anhand von Nationalitäten, Fluchtgründen oder ökonomischer Verwertbarkeit zu unterteilen, brauchen wir einen gemeinsamen Kampf gegen die rassistische Spaltung! Statt Angst und Hass zu schüren brauchen wir eine Politik der Solidarität, die das Recht auf ein gutes Leben für alle einfordert!

Am 18. März werden wir am Flughafen Schönefeld für unsere Vision eines Berlins demonstrieren, in dem Migration keine Bedrohung ist, in dem „Willkommen“ keine Frage der politischen Konjunktur ist, sondern die Möglichkeit zu bleiben mit einschließt. Ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss, am nächsten Tag abgeschoben zu werden. Wir demonstrieren für ein Berlin als Solidarity City. Solidarische Stadt heißt für uns auch, dass alle Menschen Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung haben – und zwar unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus! In diesem Sinne appellieren wir an die neue Berliner Landesregierung, die in ihrem Koalitionsvertrag einen „Paradigmenwechsel“ in Bezug auf das Aufenthalts- und Asylrecht ankündigt, diesen auch wirklich einzuläuten. In dem Koalitionsvertrag wird nämlich auch erklärt, dass Abschiebungen durch die verstärkte Förderung der sogenannten „unterstützten Rückkehr“ ersetzt werden sollen, durch eine Politik also, die Anreize für Flüchtlinge zur sogenannten freiwilligen Ausreise schaffen will. Bei diesem Vorhaben handelt es sich keineswegs um einen Paradigmenwechsel, sondern lediglich um den Versuch, der Abschiebepraxis einen vermeintlich humanen Anstrich zu verpassen.

Indem wir am Flughafen demonstrieren, schließen wir auch an die Flughafenproteste der letzten Wochen an: In Frankfurt und München versammelten sich viele Menschen, um sich den bereits erfolgten Abschiebungen nach Afghanistan zu widersetzen. Und in den USA wehrten sich Tausende gegen den von Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Geflüchtete und viele Muslime. Sie blockierten die Zufahrtswege zu Terminals, forderten die Einreiseerlaubnis für ihre Familien, ihre Nachbar_innen, ihre Freund_innen und erklärten ihre Städte unter dem Slogan #heretostay zu „Sanctuary Cities“ – „Orten der Zuflucht“ –, in denen Migrant_innen ohne Papiere vor Abschiebungen geschützt sind.

Auch am 18. März sind wir mit unserem Protest nicht allein: Das Hotel City Plaza in Athen, das 2016 besetzt wurde und seitdem als selbstverwaltetes Zuhause für Geflüchtete zu einem Ort des Antirassismus und der Solidarität geworden ist, hat zu einem internationalen Tag des Widerstands aufgerufen. Der 18. März wurde deshalb ausgewählt, weil genau vor einem Jahr das EU-Türkei-Abkommen unterzeichnet wurde – ein schmutziger Deal mit dem autoritären Erdogan-Regime, der die Türkei zu einem „sicheren Drittstaat“ für Geflüchtete erklärte und damit Abschiebungen und Abschottung erleichterte. Dieses Abkommen reiht sich ein in weitere bereits existierende und geplante milliardenschwere Deals mit diktatorischen Staaten, die dafür sorgen sollen, dass Geflüchtete wieder zurückgeschickt bzw. vor den Toren Europas gestoppt werden können. Um gegen diese Politik zu demonstrieren, gehen heute viele Menschen in verschiedenen deutschen Städten sowie in Griechenland, Italien, Spanien, der Schweiz und Österreich auf die Straße. Gemeinsam kämpfen wir gegen das brutale Grenzregime und für Bewegungsfreiheit.

FÜR DAS RECHT ZU KOMMEN, ZU BLEIBEN UND ZU GEHEN!
GLEICHE SOZIALE RECHTE FÜR ALLE!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

++++++++++++++ english +++++++++++++++++++++++

BERLIN, FREE OF DEPORTATIONS – SOLIDARITY WITHOUT BORDERS
International Day of Action against the European Border Regime
18.03.2017 + 12 o’clock + Airport Schönefeld

The Berlin-Schönfeld airport is not only an important transport junction of the capital, but also a hub of the European border regime. Currently planes are being chartered twice a month to deport people and send them back to the Western Balkan countries, which were declared as safe countries of origin a year ago. A massive increase of deportations is looming in the coming months: thousands of Afghans are to be sent back to a country still ravaged by war and shaped by wartime disputes. Angela Merkel is calling for a „national effort“ for increased deportations with her „16-points-plan“ and is further planning the implementation of centralized „exit centers“, which are de facto prisons, near airports.
We oppose this policy of isolation: We do not want people to be treated like dangerous criminals by being arrested detained by the police, torn from families and friends and cordoned off at airports – only to then simply unload them a few hours later in one of the most dangerous places in the world. Instead of separating refugees along “good” and “bad” perspectives of stay, categorizing people by nationality, reason for flight, or potential economic utility, we need a joint fight against racist division! Instead of inciting fear and hatred, we need a policy of solidarity that demands the right to a good life for all!
On March 18, we will protest to show our vision of Berlin at Schönefeld Airport, a Berlin in which migration is not a threat, in which “welcome” is not a question of the political climate, but includes the real possibility to stay. A Berlin in which no one has to be afraid to be deported the next day. We are demonstrating for Berlin as a city of solidarity. For us, a city of solidarity also means that all people have access to education, housing and health care – regardless of their residence status! In this sense, we call upon the new Berlin government, which announced a “paradigm shift” with regard to the right of residence and asylum in its coalition agreement, to actually get this shift under way. The coalition agreement also states that deportations are to be replaced by the increased support of so-called “supported returns”, a policy which aims to create incentives for refugees for a so-called voluntary leave. This project is by no means a paradigm shift, but merely an attempt to whitewash an inhumane deportation practice.
By protesting at the airport, we are also joining the airport protests of the last weeks. Many people gathered in Frankfurt and Munich to resist the deportations to Afghanistan already taking place. And in the US, thousands fought against President Trump`s imposed entry ban for refugees and many muslims. They blocked the access routes to terminals, demanded permitted entry for their families, neighbors and friends and declared their cities as „Sanctuary CIties” under the slogan #heretostay, where migrants without papers are protected against deportations.

On March 18 we are also not alone with our protest: The Hotel City Plaza in Athens, which was occupied in 2016 and since then has served as a self-organised home for refugees and a place of antiracism and solidarity, called for an international day of resistance. March 18 was selected because exactly one year ago, the EU-Turkey agreement was signed – a dirty deal with the authoritarian Erdogan regime, which declared Turkey a “safe third country” for refugees and facilitated deportations and foreclosure. This agreement is part of other already existing and planned deals worth billions with dictatorial states, which ensure that refugees can be sent back or stopped at the gates of Europe. In order to protest against this policy, today many people will take to the streets in different German cities and in Greece, Italy, Switzerland and Austria. Together we are fighting against the brutal border regime and for freedom of movement.

FOR THE RIGHT TO COME, TO GO AND TO STAY!
EQUAL SOCIAL RIGHTS FOR ALL!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++ français ++++++++++++++++++++++

Berlin sans déportations – solidarité sans frontières
Journée internationale d’actions contre le régime européen des frontières
18.03.2017 + 12 h+ aéroport Schönefeld

L’aéroport de Berlin-Schönefeld n’est pas seulement un carrefour important de la capitale, mais aussi un lieu central du régime européen des frontières.
Actuellement, deux fois par mois, des vols charter partent pour expulser les gens aux pays des Balkans occidentaux, qui étaient déclarés des états tiers sûrs. Dans les mois prochains une augmentation massive des déportations est à venir : des milliers d’Afghans seront renvoyés aux pays détruits par la guerre et encore marqués par un conflit armé. En effet, avec son «plan à 16 points», Angela Merkel appelle à des « efforts nationaux » pour plus d’expulsions et prévoit d’établir des centres de départs groupés à proximité des aéroports.

Nous nous opposons à cette politique de cloisonnement : Nous ne voulons pas que de personnes soient traitées comme des criminels, accompagnées par la police, arrachées à leur famille et à leurs ami_e_s et regroupées dans des aéroports avant d’être simplement abandonnées quelques heures plus tard dans l’un des lieux les plus dangereux au monde. Au lieu de classer les réfugié_e_s en fonction d’une perspective de séjour « positive » ou « négative », en fonction de nationalités, de motifs de fuite ou d’utilité économique, nous avons besoin d’une lutte commune contre la division raciste ! Au lieu d’attiser la peur et la haine et de polluer encore le climat politique en Allemagne, nous avons besoin d’une -politique de la solidarité qui demande une bonne vie pour tous!

Le 18 Mars, nous manifestons à l’aéroport de Schönefeld pour notre vision de Berlin, où la migration n’est pas une menace, où le “Bienvenu” n’est pas une question de conjoncture politique, mais compris comme la possibilité de rester. Berlin, où personne ne doit avoir peur d’être expulsé le lendemain. Nous manifestons pour un Berlin comme Ville de Solidarité. Ville de Solidarité pour nous signifie que tous ont accès à l’éducation, au logement et aux soins de santé – indépendamment de leur statut de résidence !
En ce sens, nous demandons au nouveau gouvernement de Land de Berlin, qui annonce un «changement conceptuel» en rapport avec le droit de séjour et le droit d’asile dans son accord de coalition, de vraiment le réaliser. Car l’accord annonce aussi remplacer les expulsions par le soutien renforcé au „financement des retours“, par une politique qui veut créer des invites pour des départ volontaires. Ce projet est en aucun cas un changement conceptuel, mais simplement une tentative de donner aux déportations une apparence soi-disant humaine.

Avec la manifestation à l’aéroport, nous suivons aussi les manifestations des dernières semaines: A Francfort et Munich, de nombreuses personnes se sont rassemblées pour lutter contre les déportations déjà faites vers l’Afghanistan.
Des milliers de personnes ont protesté aux États-Unis contre l’interdiction pour les réfugiés et de nombreux musulmans d’entrer sur le territoire, décrétée par le président Donald Trump. Ces personnes ont bloqué les voies d’accès aux terminaux, demandé l’autorisation d’entrer sur le territoire pour leur famille, leurs voisin_e_s, leurs ami_e_s et ont fait de leurs villes, avec le slogan #heretostay, des «villes sanctuaires» ou «lieux de refuge » dans lesquels elles s’opposent à l’expulsion de migrant_e_s sans papiers.

Nous ne serons pas les seuls à manifester: l’Hôtel City Plaza à Athènes, qui a été occupé en avril 2016 et qui sert depuis de foyer autogéré pour les réfugié_e_s et de lieu de lutte contre le racisme et pour la solidarité, a déclaré une journée internationale de solidarité. Le 18 mars a été choisi car à ce jour est la date anniversaire de la signature de l’accord entre l’UE et la Turquie – un accord honteux avec le régime d’Erdoğan qui fait de la Turquie un « État tiers sûr » pour les réfugiés et facilite ainsi les expulsions et le cloisonnement. Il ne représente qu’un seul des nombreux accords existants déjà ou prévus avec des États dictatoriaux qui visent à empêcher la migration ou le retour des réfugiés. Des manifestations auront lieu en Grèce, en Allemagne, en Italie, en Espagne, en Suisse et en Autriche. Nous rejoignons à cette date un mouvement de protestation européen contre le régime brutal des frontières et pour la liberté de circulation.

POUR LE DROIT DE VENIR
DE RESTER ET DE PARTIR
DROITS EGAUX POUR TOUS

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

+++++++++++++++++++ العربية ++++++++++++++++++++++++++

برلين بلا ترحيلات – التضامن بلا حدود
يوم الأنشطة السياسية الدولي ضد نظام الحدود الأوروبية
18.03.2017 + 12 Uhr + Flughafen Schönefeld المطار شونيفيلد

ليس المطار برلين – شونيفيلد مركز المرور للعاصمة فحسب بل مركز نظام الحدود الأوروبية أيضا. وحاليا تُحجز طائرات مرتين بالشهر لترحيل الناس إلى دول البلقان الغربي التي سُمّيت بلدان آمنة في العام الماضي. ويبدو أن نهدَّد بمزيد من تطبيق الترحيلات: سيجبر هذا آلاف من الأفغان إلى العودة إلى بلد مدمّر من الحرب وما زال إلى اليوم يدمَّر من قبل اشتباكات حربية. وتدعو المستشارة الألمانية أنغيلا ميركيل بخطتها “النقط الستة عشر” إلى “اجتهاد الوطن” لمزيد من الترحيلات ويخطط “مراكز المغادرة” قرب المطارات التي في الحقيقة سجون.
نقف أمام سياسة الانحباس هذه: لسنا نريد أن يكون ناس معامَلين مثل المجرمين بأن تعتقلوهم الشرطة وتقلعوهم من بين عائلاتهم وأصدقائهم وتجمعوهم بالمطارات – لكي ساعات بعد ذلك تنزلهم بمن أخطر أماكن العالم. وبدل أن يصنف لاجئين طبقا لأملهم في الإقامة فباحتمال كبير أو صغير وطبقا لجنسياتهم ولأسباب للجوء و لإمكانية استغللالهم فنفتقر إلى نضال مشترك ضد التمباعدة العنصرية! وبدل بذر بذور الخوف والحقد فنحتاج إلى سياسة التضامن التي تطالب بالحق بحياة طيبة!
سنتظاهر يوم الثمانية عشر مارس\ آذار في المطار شونيفيلد في برلين لصالح حلمنا لمدينة هذه الذي به الهجرة لسيت خطرا وبه الاستقبال ليس قضية الوضع السياسي الحالي بل يشمل الامكانية بالإقامة. وهي برلين فيها لا خوف من الترحيل باليوم التالي. نتظاهر لأجل مدينة برلين كمدينة متضامنة. وبرأينا يحمل اللقب مدينة متضامنة كذلك المعنى أن تكون التعليم والسكن والرعاية الصحية في متناول كل شخص – بغض التظر عن إقامته! ولذلك ندعو حكومة برلين الجديدة التي تعِد في اتفاق ائتلافها تغيير سياسة الإقامة والهجرة إلى أنها حقيقةً تقوم به. يذكر اتفاق الائتلاف أنه ستكون الترحيلات متبدّلة بـ”العودات المدعومة” فبسياسة تهدف إلى ترغيب الناس إلى “المغادرة الإختيارية” أيضا. وليست الخطة هذه تغيير السياسة السابقة بل محاولة أن تُصبغ صورة تطبيق الترحيل أكثر بالإنسانية.
وبأن نتظاهر بالمطار ننضط إلى التظاهرات في المطارات من الأسابيع الأخيرة: تجمعت كثرة الناس في فرانكفورت وميونيخ ليعارضوا الترحيلات إلى أفغانستان. وفي الولايت المتحدة عارضت الألاف توقيف الدخول من المسلنين واللاجئين الذي يعلنه رئيس الولايات االمتحدة دونالد ترامب. وكانوا يسددون مداخل المطارات ويطالبوا بمنح دخول لعائلاتهم أو جيرانهم أو أصدقائهم وسمموا مدنهم تحت الشعار #هنالكيأبقي “مدن المأوى” بها المهاجرون بلا أوراق محميون.
إن بذلك لن نكون لوحدنا في الثامن عشر من شهر مارس\ آذار: الفندق اسمه “سيتي بلازا” في أثينا الذي اُعتصم به في العام ألفين وستة عشر ومنذئذ أصبح مستخدما كسكن منظم الذات للاجئين ومكان مناضه للعنصرية والتضامن يدعو إلى يوم المعارضة الدولي. واختير اليوم هذا لأنه وُقّعت الاتفاقية بين المانيا وتركيا – اتفاقية مزرية مع حكومة أيردوغان المستبدة التي سمّيت تركيا بلد آمن للاجئين وسهّلت به الترحيلات والانحباس. وهذه الاتفاقية واحدة من عدة الاتفاقيات قيمها ملايير يورو مع حكومات مستبدة أخرى التي أهدافها أن توقف اللاجئين قبل ما يصلون أوروبا وتسهل ترجيعهم. ولتظاهر ضد السياسة هذه سيتجمع عدد كبير من الناس بالشوارع في مدن مختلفة في ألمانيا وإطاليا وإسبانيا والنمسا وسويسرا. إن معا نكافح نظام الحدود القاسية ولأجل حرية التحرك!

لصالح الحق بالمجيء وبالبقاء وبالذهاب!
نفس الحقوق الاجتماعية لكل شخص!

Welcome2Stay, LA:IZ, Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht, Afrique-Europe-Interact, Bündnis gegen Lager, Corasol, Stop Deportation, Flüchtlingsrat Brandenburg, Interventionistische
Linke Berlin, Watch the Med Alarmphone und NAF (Neue Alternative für Flüchtlinge)

++++++++++ فارسی +++++++++++++++++++++++

برلینِ بدون اخراج اجباری – همبستگی نامحدود
روز بین‌المللی اقدام علیه رژیم مرزی اروپا
ساعت 12 ظهر روز شنبه 18/3/2017 – فرودگاه شونیفلد
فرودگاه شونیفلد برلین یک مرکز رهبری رژیم مرزی اروپا نیز می‌باشد. در حال حاضر در این فرودگاه هر ماه دو هواپیما به کرایه گرفته می‌شوند تا توسط این پروازها مهاجرین کشورهای غرب بالکان، اخراج گردند. این خطر وجود دارد که روند اخراج‌های اجباری در ماه‌های آینده افزایش یابد: می‌خواهند هزارها افغان را به یک کشور جنگ‌زده و کاملاً متاثر از جنگ بازپس بفرستند. انگلا مرکل با طرح یک برنامه 16 نقطه‌یی، تقاضای یک بسیج ملی برای افزایش اخراج‌های اجباری را کرده است و برنامه دارد تا در نزدیک فرودگاه‌ها مراکزِ اخراجِ اجباری “شبیه زندان‌ها” را ایجاد نماید.
ما در مقابل اين سياست ضد مهاجرتى مى ايستيم: به جاى اينكه پناهجويان را از نظر كمى و يا زيادى دورنماى اقامت، يا از روى مليت، دلايل فرار و يا از لحاظ بازدهى اقتصادى شان تقسيم نمايم، نيازمند مبارزه جمعى عليه نژادپرستى هستیم. به جاى شعله ور ساختن آتش نفرت و ترس از مهاجرين، نيازمند يك سياست همبستگى هستيم؛ سياستى كه خواستار حق زندگى خوب براى همه باشد.
در ١٨ مارچ همه با هم براى برلينى صداى اعتراض خود را بلند خواهيم كرد كه در آن با پناهجو و “خوش آمد به پناهجو” بازى سياسى نشود، بلكه امكان “ماندن” برای همه در آن باشد. در اين روز برای برلینی تظاهرات خواهيم كرد که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود. ما براى شهری همه‌پذير، شهرى كه در آن همه بدون وابستگی به وضعیت اقامتی شان به آموزش، محل زندگى و مراقبت های پزشكى دسترسى داشته باشند، تظاهرات مى كنيم.
از اینرو، ما از دولت جدید برلین می‌خواهیم که در قرارداد دولت ائتلافی‌اش در رابطه با قانون مهاجرت و قانون اقامت یک تغییر پارادایم (تغییر اساسی در تفکر و عملکرد) را اعلان نماید و به صورت حقیقی طلیعه‌دار این تغییر باشد. در قرارداد دولت ائتلافی برلین ذکر شده که با مشوق‌ها برای بازگشت داوطلبانه، پناهجویان ترغیب به بازگشت داوطلبانه گردند و این موضوع جایگزین اخراج اجباری گردد! این سیاست تشویق پناهجویان برای بازگشت داوطلبانه، هیچگاهی تغییر پارادایم نیست، بلکه حقیقتاً یک نقاشی ظاهراً انسانی است که با این نقاشی تلاش می‌شود عمل اخراج اجباری پوشیده گردد.
با تظاهرات در فرودگاه شونیفلد، ما نیز به آنهایی می‌پیوندیم که در هفته‌های گذشته در فرودگاه‌ها دست به تظاهرات زدند:
در فرانکفورت و مونشن انسان‌های زیادی گردهم جمع شدند تا علیه دیپورت پناهجویان افغان از طریق فرودگاه‌های شهرشان اعتراض کنند و به اخراج اجباری نه بگویند.
در آمریکا، هزارها تن در برابر فرمان رئیس جمهور ترامپ مبنی بر ممنوعیت سفرِ مسلمانان و پناهجویان به این کشور ایستاد شدند و اعتراض کردند. معترضین مسیرهای دسترسی به ترمینال‌های فرودگاه‌ها را مسدود کرده و با انسداد این راه‌ها از دولت خواستار صدور مجوز ورود به اعضای خانواده‌شان، دوستان و همسایه‌هایشان گردیدند و با ذکر شعار #HereToStay “اینجا برای ماندن”؛ شهرهای‌شان را پناهگاه‌‌هایی عنوان کردند که در آنها مهاجرین بودن اسناد نیز محفوظ هستند.

در 18 مارچ با تظاهرات خود تنها نیستیم! هوتل سیتی پلازا در شهر آتن یونان که از سال 2016 بدین‌سو به خانه‌یی خود مدیریتی پناهجویان و فعالان ضد نژادپرستی در این شهر تبدیل شده است، نیز در این روز فراخوان صادر کرده و خواستار روز بین‌المللی ایستادگی علیه اخراج اجباری گردیده است.
18 مارچ به این دلیل انتخاب شده است که دقیقاً یک سال قبل در همین روز، تفاهمنامه اتحادیه اروپا و ترکیه امضا شد و اتحادیه اروپا با رژیم خودکامه اردوغان معامله کثیفی را کرد که براساس آن ترکیه به عنوان کشور امن سومی بیان شد و بدین‌ترتیب زمینه اخراج اجباری به این کشور مهیا گردید. امضای چنین توافقنامه‌ها همراه با معاملات مالی میلیونی با کشورهای دیکتاتوری در حال گسترش است تا از طریق این معاملات با دیکتاتورها، آنها مانع فرار انسان‌ها از جبر به دروازهای اروپا شوند و یا پناهجویان وارد شده به اروپا دوباره به کشورهای جبر، ستم و دیکتاتوری بازپس فرستاده شوند.
در حال حاضر انسان‌های زیادی در شهرهای مختلف آلمان و همچنان در کشورهای یونان، ایتالیا، اسپانیا، سویس و اتریش به خیابان‌ها رفته‌اند و یا می‌روند تا علیه رژیم وحشیانه مرزی و همچنان برای آزادی تحرک، صدای اعتراض‌شان را بلند کنند.
ما اعتراض می‌کنیم:
برای حق آمدن، ماندن و رفتن
برای حقوق اجتماعی برابر برای همه

Ljubljana calling! Call for international meeting, manifestation and solidarity action in Slovenia

International meeting Ljubljana

Transnational meeting in Ljubljana against the militarization of Slovenian borders

Fronta brez Meja, Anti-Racist Front Without Borders is organizing a manifestation in Ljubljana on Saturday 31 of October, 11am in Tovarna Rog, Trubarjeva 72 and calling everyone to participate in a transnational meeting and manifestation against the militarization of Slovenian borders and the attempts of the EU to break the movement of refugees and migrants.

Our borders still kill — action against German Unity Day (3rd october)

Flyer: Flyer+2sprachig+Back.compressed

“Grenzen überwinden” ??? (overcome borders!)

This is not a joke, “overcome borders” is this year’s official moto of the German Unity Day (Tag der Deutschen Einheit) – celebrated on 2nd, 3rd and 4th of October. For 3 days, they will party around the fall of the wall and the end of the inside border (1989 & 1990), forgetting all these deaths they produce and finance through Frontex and army at the doors of Europe, on the way to Germany and within Germany. They are so comfortable externalising the dirty work in other countries and selling their border-technologies, let’s remind them what their governement organizes to stop poeple from crossing borders today.

Their borders kill now more than ever!

Let’s bring Germany back to reality and spoil their self-lying party!

Solidarity with refugees and migrants in Europe and Germany !

3okt15

“Unsere Grenzen töten immer noch! Our borders still kill! 1961-1989” (Action at official celebration ceremony of German Unity Day in front of German Parliament in Berlin, 3.10.2015)

OPEN BORDER CARAVAN from Berlin, September 24th – 27th

Open borders caravan

Open borders caravan

 

(german below)

Leipzig and Vienna showed us how to do it – in Berlin we want to follow their example. Together with many international friends, comrades and other people we will help refugees to cross the borders. Instead of only watching, we want to practically support the refugee struggles on the European borders by organizing shuttle service.

While still talking of welcoming culture, the closure of the border was already being prepared. The armed federal police closed the border in Bavaria while the humanitarian catastrophe in the border areas of Serbia and Croatia, in the camps of Hungary and along the transit routes intensified. This closed border policy inside the Fortress Europe will not stop anyone from fleeing, but will lead to even more misery, fear and death. In this moment, it becomes obvious that the warm words of welcome of these last days were of little value. Therefore, our answer can only be practical help to cross the borders!

Contact:

openborders@posteo.de

Caravan Phone 01578-6424265 (contactable thursday)

Follow on Twitter: #openborderscaravan

International call and overview over the convoys from different cities, you will find here: Facebook

Liveticker: Balkanroute border monitoring

Jungle World article

 

 

PRESS RELEASE “OPEN THE BORDERS FOR MIGRANTS” EDIRNE, TURKEY

Refugees in Edirne, Turkey

Refugees demand safe passage to Greece

“We don’t want food, we don’t want water, we don’t want humanitarian help, we want to cross the border by the land. We will cross or die here.”

Since 5 days in Edirne, Turkey, around 3000 thousands migrants (mostly syrians but also aghanis, irakis and others) gathered, following a call started on a Facebook page (“Crossing no more”), to ask for the turkish-greek border to be opened for them. They refuse to risk their lives in Aegean sea anymore to reach a european country where they’ll finally be safe, get basic human rights and have a chance to make a life for themselves. People started to move to Edirne last weekend (around the 10th of September) but very quickly the main bus station of Istanbul (Bayrampaşa) where they were all buying tickets and getting on the buses got blocked for them. The police detains them in the bus station itself, preventing them to buy tickets to Edirne. The government declared that now the migrants have to stay in the city where they had been registered on turkish territory. Which means that it’s now officially illegal for them to move inside the country, especially to Edirne. Currently, hundreds of people are blocked in Bayrampaşa otogar in Istanbul. About 1500 people who could make it to Edirne were blocked as well in Edirne
bus station while other 1500 people were in Edirne itself, splited in two groups in different places of the city, waiting for the others to join them and start to walk to the border according to their initial plan.

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Berlin muss Vereinbarung einhalten/UND, Ohlauer Räumung vorerst ausgesetzt

Berlin has to comply with the agreement/AND the evicition in Ohlauer temporarily prohibited 

Court prohibits eviction of the Gerhart-Hauptmann School

“The Administrative Court of Berlin has temporarily prohibited the eviction of the refugees occupying the Gerhart-Hauptmann School. According to the decision, the State of Berlin – represented by the district office of Friedrichshain-Kreuzberg – has been denied an eviction by an interim order until a final decision has been reached in the case.