Tag: Napuli Paul Langa

About the refugee movement in Kreuzberg/Berlin Napuli Langa

Movements Journal für kritische migrations-und Grenzregimeforschung.2jpg

Illustration: Petja Dimitrova petjadimitrova.net

 

Napuli Langa–refugee-movement-kreuzberg-berlin (pdf file).

 

In this essay well known refugee activist Napuli Langa traces the recent history of the refugee movement in Berlin and shares some of her perspective about refugee protests. Read on….

 

Movements Journal für kritische migrations-und Grenzregimeforschung, 2015

INSEL 36 Trailer (ISLAND 36) a film by Aslı Özarslan


Insel 36 (Island 36) is a documentary by Aslı Özarslan about refugee protests in Berlin. For more than one year asylum seekers lived in tents on Oranienplatz to take a stand against isolation enforced upon them by german laws. Among them is only one woman, Napuli from Sudan – her objective: the change of asylum law. While some of the district’s residents do not want to have the refugees living in their neighborhood and politicans do not meet the refugees’ demands, Napuli tries to keep up spirits high.

Insel 36 (Island 36) is documenting Napulis fight for freedom, everyday life at the camp and shows her perspective on illegalized life. The film displays how dangerous it is for asylum seekers in Germany to claim their human rights.

contactt: insel36film@gmail.com

 

4. Tag Baumbesetzung: Polizei und Medien verbreiten Falschmeldungen, pro d'land vor der neuen Unterkunft

Nachdem sich Napuli über 50 Stunden ohne Wasser und Essen auf dem Baum auf dem Oranienplatz aufgehalten hatte, wurde es seit gestern erlaubt, dass Unterstützer_innen ihr Lebensmittel hochreichen ließen. Bis dahin hatte die Polizei behauptet, es bestände ein Anweisung seitens der Bürgermeisterin Herrmann, die Weitergabe der dringend benötigten Lebensmittel zu verhindern.

Verschiedene Medien behaupteten heute, Napuli hätte sich freiwillig in den Hungerstreik begeben. Sie behaupteten sich auf die Aussagen von Polizei und Feuerwehr zu berufen, laut Polizeisprecher hätte Napuli das ihr angebotene Wasser abgelehnt. Tatsächlich hatte einer solidarische Ärztin vor Ort schon am Dienstagabend gefordert, dass die Protestierenden (damals befanden sie sich zu fünft im Baum) mit Wasser und Traubenzucker versorgt werden würden, was aber von der Polizei abgelehnt wurde.

Heute war es auch Pressevertreter_innen nicht mehr erlaubt, zu Napuli an den Baum heranzutreten – noch eine Möglichkeit mehr Demonstrationsrecht zu beschneiden bzw. sie mundtot zu machen.