Tag: Kundgebung

Was ist in Ellwangen passiert? Ein Statement von den Geflüchteten in Ellwangen

refugees4refugees Ellwangenby refugees4refugees

english below

Die Situation in Ellwangen begann schon vor der Razzia am vergangenen Donnerstag. Nämlich im April 2018:

„Wir haben uns mit dem Leiter der LEA in Ellwangen getroffen. Wir haben ihm über unser Leben in der Unterkunft und wie die Leute sich hier fühlen erzählt, auch wegen die Duldung und Dublin regeln.“

Er versprach uns, dass wir mit der Presse und mit PolitikerInnen über unsere Situation reden können, da er und die Hausverwaltung nicht für die Zustände verantwortlich seien. Er wollte sich um alles kümmern.

Am 27. April hatten wir dann ein gemeinsames Treffen mit dem Leiter der LEA. Bei diesem Treffen sagte er, wir könnten die Presse am Donnerstag, dem 03. Mai treffen.

Um 3 Uhr morgens am Montag, dem 30. April, hörten wir viel Lärm. Als wir draußen ankamen, beschwerten sich Leute über die Abschiebung eines Togolesen. Wir sahen, dass die Polizei den Mann zwingen wollte, in ihr Auto einzusteigen – er war bereits in Handschellen. Und er sagte zur Polizei, dass er nicht einverstanden sei. Also sagten auch wir, dass wir die Polizei den Mann nicht einfach aus der Unterkunft mitnehmen lassen. Als sie sahen, dass immer mehr Leute von der Unterkunft nach draußen kamen, zogen sie sich zurück.“ Wir waren zu dem Zeitpunkt um die 30/40 Leute.“ Das berichten die Geflüchteten aus Ellwangen. Die Polizei war schon weg, als noch weitere Geflüchtete zum Ort des Geschehens kamen. Sie trafen nur noch den Mann in Handschellen an, während wir ihnen von der Situation erzählten.

Die Berichterstattung schreibt nun von bis zu 200 Personen. Doch in der Unterkunft in Ellwangen sind aktuell weniger als 150 afrikanische Geflüchtete untergebracht. Wenn der Vorwurf, dass wir die Polizei umringt hätten, stimmen würde, wie wäre es ihnen dann überhaupt möglich gewesen, sich so unproblematisch zurückzuziehen? Wenn die Polizei sich so sicher ist, sollten sie doch in der Lage sein, Beweise dafür anzubringen. Die deutsche Polizei ist – wie wir wissen – sehr professionell im berichten über ihre Kontrollmacht.

An dieser Stelle scheint der Rassismus der deutschen Polizeibehörden ihnen selbst auf die Füße zu fallen. („Oh, afrikanische Geflüchtete, die sind aggressiv.“)

„Nach einer Stunde kam ein Security Mitarbeiter mit dem Schlüssel der Handschellen, befreite den Mann und ging mit den Handschellen wieder.
Wir waren überrascht, als dann gegen 10:00 Uhr morgens, nochmal der Einrichtungsleiter zu uns kam und uns aufforderte, ihm die Handschellen zu geben. Wir fragten: „Why are you trying to fool us when the handcuff is with the security officer?“ Wir gingen danach zum Security Mitarbeiter, der die Handschellen mitgenommen hatte. Wir fragten ihn, warum er den Einrichtungsleiter nicht über den Verbleib der Handschellen informiert hatte, woraufhin dieser erwiderte, dass der Einrichtungsleiter bereits informiert wurde.“

An dieser Stelle war uns klar, dass etwas falsch läuft. Erpressung und Intrigen, um uns ungerechtfertigter Weise zu kriminalisieren.

„Am Donnerstag, dem 3. Mai, um 5:00 Uhr morgens – also an dem Tag, an dem wir die Presse hätten treffen sollen (was vom Einrichtungsleiter organisiert wurde) – hörten wir Schreie und Rufe: „Polizei! Polizei!“ Die Polizei brach sämtliche Zimmertüren gewaltsam auf (obwohl man die Türen in der Einrichtung nicht abschließen kann), stürmte die dunklen Zimmer mit hellen Taschenlampen und schrie, „Polizei! Polizei! Hands up, don`t move! Give me your Ausweis and Camp chip card! Do you have a handy?“ Daraufhin wurden wir mit Kabelbindern gefesselt und sollten uns auf den Boden legen. Nach der Kontrolle der Ausweise und der Camp-Chipkarten, um die Personen zu identifizieren, ging die Polizei weiter und durchsuchte unsere Kleidung und gesamten Zimmer. Davor fragten sie uns noch, ob wir irgendwelche gefährlichen Waffen oder Drogen in unserem Besitz hätten. Einige von uns waren nackt und ihnen wurde verboten, sich etwas anzuziehen – auch trotz Erkältungen. Wir wurden gezwungen ruhig zu sein und wir wurden geschlagen, wenn wir es gewagt haben, Fragen zu stellen. Unsere Hosen und Geldbeutel wurden durchsucht. Von einigen von uns, die mehr als 200,- Euro hatten, nahmen sie Geld mit.

Nach der Razzia wurden 27 Personen festgenommen und in ein anderes Gebäude, gegenüber der Polizeistation auf dem Gelände der Unterkunft, gebracht. Eine der betroffenen Personen, die verhaftet wurde, weil sie unregistrierte Lyca Simkarten hatte, erzählt, wie schlecht sie behandelt wurden, gefesselt und in der Kälte stehen gelassen.

Eine junge Frau, die ihrem Partner Kleidung brachte, durfte ihm nicht helfen, Klamotten zu tragen. Aber ein anderer festgenommener und gefesselter Freund half ihm, während die Polizei sie beobachtete. Einem anderen Freund von uns wurde vom Polizeichef untersagt, die Toilette zu benutzen. Der gleiche Polizeichef befragte einen anderen Polizeibeamten, warum ein Geflüchteter ohne, mit Kabelbindern, verbundenen Händen in die Schlange der Festgenommenen gebracht wurde. Er ordnete an, auch diesen Geflüchteten zu fesseln.

Einer nach dem anderen wurde verhört – im Dabeisein von fast 20 Polizeibeamten mit Hunden. Außerdem wurden wir fotografiert und danach in die Polizeistation auf dem Unterkunftsgelände gebracht, wo uns Fingerabdrücke abgenommen wurden. Selbst einer der Sozialarbeiter war schockiert, dass ein solcher Prozess losgetreten wird, beispielsweise aufgrund des Besitzes von SIM-Karten.

Als die Polizei schließlich weg war, gab es einige Verletzte, die ins Krankenhaus kamen. Zur gleichen Zeit begannen einige Medien, von außerhalb der Unterkunft aus, zu berichten.
Wir sind erschüttert, wie die Medien die erlogenen Polizeiberichte einfach übernommen haben, ohne die tatsächlichen Ereignisse zu recherchieren oder uns zu fragen, was passiert ist.

Wir, die Geflüchteten aus Ellwangen, sind nicht gewalttätig. Auch wenn die Polizei sagt, wir hätten sie angegriffen. Es gab während des Vorfalls eine Distanz zwischen uns und der Polizei. Unser Bruder in Handschellen stand zwischen uns und der Polizei. Wir haben Beweise für alles, was die Polizei mit uns gemacht haben.

Jetzt haben wir uns entschieden, eine Demonstration zu machen. Für uns ist das die einzige Möglichkeit, Leute darüber zu informieren, was tatsächlich passiert ist. Die Medien verfälschen unsere Statements und wenden sie gegen uns.

Wir treffen uns am Mittwoch, dem 9. Mai um 17:00 Uhr an der Ellwangener LEA.

Gegen Rassismus
Gegen den Populismus der Medien
Gegen Polizeigewalt
Gegen die Kriminalisierung von Geflüchteten

Terminüberischt:

12:00 Mahnwache am Marktplatz
Kommt vorbei, wenn ihr hören wollt, was tatsächlich passiert ist.

17:00 Kundgebung und Demonstration vor der LEA

__________

KONTAKT:
Flüchtlinge für Flüchtlinge (Refugees4Refugees)
Selbstorganisierte Beratungsstelle von und für Gefluchtete
Böblingerstr. 105
70199 Stuttgart
Tel.: 015172207248
https://refugees4refugees.wordpress.com/

——————————————————–

English translation

written by Enough Is Enough!

Statement by the refugees from #Ellwangen, Germany on police-raid

Dear Friends and Friends

The situation in Ellwangen began even before the Razzia last Thursday. Namely, in April 2018:

“We met with the head of the LEA in Ellwangen. We told him about our life in the accommodation and how people feel here, also about of the systems of “Duldung” and “Dublin”.

He promised us that we could talk to the press and politicians about our situation, as he and the property management were not responsible for the conditions. He wanted to take care of everything.

On April 27th we had a joint meeting with the head of the LEA. At this meeting he said we could meet the press on Thursday, May 3rd.

At 3 a.m. on Monday, April 30th, we heard a lot of noise. When we got outside, people complained about the deportation of a Togolese. We saw that the police wanted to force the man to get into her car – he was already handcuffed. And he told the police that he disagreed. So we also said we wouldn’t let the police just take the man out of the accommodation. As they saw more and more people coming out of the house, they withdrew.” We were about 30/40 people at the time.” That’s what the refugees from Ellwangen report. The police already had left when more refugees came to the scene. They only met the man in handcuffs while we told them about the situation.

Media coverage now covers up to 200 people. However, less than 150 African refugees are currently accommodated in the accommodation in Ellwangen. If the accusation that we surrounded the police were true, how would they have been able to withdraw so easily? If the police are so sure, they should be able to provide evidence. The German police is – as we know – very professional in reporting about their control power.

At this point, the racism of the German police authorities seems to be falling on their own feet. “(“Oh, African refugees, they’re aggressive.”)

“After one hour, a security guard came in with the keys to the handcuffs, freed the man and left with the handcuffs. We were surprised when around 10:00 o’clock in the morning, the manager came to us again and asked us to give him the handcuffs. We asked: “Why are you trying to fool us when the handcuff is with the security officer?” We went to the security guard who took the handcuffs. We asked him why he had not informed the head of the facility about the whereabouts of the handcuffs, whereupon he replied that the head of the facility was already informed”.

At this point it was clear to us that something was going wrong. Extortion and intrigues to criminalize us unjustifiably.

“On Thursday, May 3rd, at 5:00 a.m. – the day we should have met the press (organized by the director of the facility) – we heard screams and shouts: “Police! Police!” The police forcibly broke open all the room doors (although the doors in the facility cannot be locked), stormed the dark rooms with bright flashlights and shouted, “Police! Police! Hands up, don`t move! Give me your ID and Camp chip card! Do you have a mobile?” Then we were tied up with cable ties and were supposed to lie down on the floor. After checking the identity cards and camp chip cards to identify the people, the police went on and searched our clothes and entire rooms. Before that, they asked us if we had any dangerous weapons or drugs in our possession. Some of us were naked and were forbidden to put anything on – even with colds. We were forced to be quiet and we were beaten when we dared to ask questions. Our pants and wallets were searched. They took the money away from some of us, who had more than 200,- Euro.

After the raid, 27 people were arrested and taken to another building opposite the police station on the premises of the accommodation. One of the people who was arrested for having unregistered Lyca Sim cards tells how badly they were treated, tied up and left out in the cold.

A young woman who brought clothes to her partner was not allowed to help him wear clothes. But another arrested and tied friend helped him while the police watched her. Another friend of ours was forbidden to use the bathroom by the police chief. The same police chief asked another police officer why a refugee was brought into the line of those arrested without their hands tied with cable ties. He also ordered this refugee to be tied up.

One by one was interrogated – in the presence of almost 20 police officers with dogs. We were also photographed and then taken to the police station on the accommodation site, where fingerprints were taken. Even one of the social workers was shocked that such a process was being kicked off, for example because of the possession of SIM cards.

When the police finally left, there were some wounded who came to the hospital. At the same time some media began to report from outside the accommodation.
We are shocked at how the media have simply taken over the lying police reports without researching the actual events or asking ourselves what happened.

We, the refugees from Ellwangen, are not violent. Even if the police say we attacked them. There was a distance between us and the police during the incident. Our brother in handcuffs stood between us and the police. We have evidence of everything the police have done to us.

Now we have decided to make a demonstration. For us, this is the only way to inform people about what actually happened. The media falsifies our statements and turns them against us.

 

PM zu Gedenk-Kundgebung für die 2014 von der spanischen Grenzpolizei ermordeten Migrant*innen am 6.2.

Der 6. Februar 2014 erinnert uns an einen Tag des Trauerns und des Zorns. Mehr als 30 Migrant*innen afrikanischer Herkunft wurden von der spanischen Grenzpolizei (Guardia Civil) getötet, als sie sich den Weg zu den europäischen Küsten erkämpften. Allerdings zählt die Polizei in ihrem Bericht nur 14 Tote und eine Vermisste.

Diese Handlungen verstoßen gegen die Genfer Konvention und die Internationale Menschenrechtskonvention, die die Freizügigkeit und die Gleichberechtigung für alle verkünden. Was wir heute anprangern, ist die Straffreiheit und die Verantwortungslosigkeit der Staaten der Europäischen Union und des Maghreb.

Wir verurteilen auch die Gleichgültigkeit der europäischen Zivilgesellschaft gegenüber diesen Morden an den Grenzen und innerhalb des europäischen Territoriums.

Diese Gleichgültigkeit fördert rassistische Handlungen und fördert die Kontinuität dieser Ideologie in Europa.
Wir zitieren hier den Fall Oury Jalloh, wo das Magdeburger Gericht ein Verbrechen der deutschen Polizei anerkennt und gleichzeitig seine Straffreiheit gewährleistet!

Die Zahl der Todesfälle von Migrant*innen an den europäischen Grenzen nimmt zu, ebenso wie die Zahl der Angriffe auf die Menschen und Häuser von Migrant*innen. So ist die Sicherheit und das Leben der Migrant*innen, nachdem sie den Gefahren auf dem Weg überlebt haben, bei weitem nicht von den europäischen Staaten gewährleistet.

Wir fordern:

  • Stopp den Morden von Migrant*innen an den europäischen Grenzen durch die Polizei, die Armee und die Frontex-Agentur
  • Die politische und moralische Verantwortung der Staaten der Europäischen Union und des Maghreb für die Verbrechen ihrer Polizei und Armee.
  • Stopp den Misshandlungen von Migrant*innen auf dem Weg nach Europa
  • Faire Visumerteilung an beiden Ufern des Mittelmeers: gleiche Visapolitik für afrikanische und europäische Bürger*innen.

Facebook Seite von NAFS

Tomorrow, 12 June, 17:00: Rallye against the G20 “African Partnership Conference” in Berlin-Schöneberg

(English below)

Am 12. und 13. Juni findet in Berlin im Rahmen des G20-Gipfels die Africa Partnership Conference statt. Um dagegen zu protestieren wollen wir am Montag, den 12.6. um 17:00 Uhr eine Kundgebung am Gasometer in Schöneberg (in der Cheruskerstraße, der Park vor dem Gasometer wird von der Polizei vollkommen gesperrt sein) veranstalten. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr euch an der Kundgebung beteiligt, sei es durch einen Redebeitrag, Aktionen oder etwas anderes!

Meldet euch gerne bei uns: g20_kundgebung@systemli.org https://www.facebook.com/Anti-African-Partnership-Conference-Berlin-415026072215977/

Lasst uns gemeinsam gegen Neokolonialismus, Kapitalismus und Ausbeutung kämpfen!

Und wenn ihr noch akiver werden wollt: antig20berlin.noblogs.org wirsindwuetend.blogsport.eu

On June 12th and 13th the G20 Africa Partnership Conference will be held in Berlin. In order to protest against it, we want to organize a rally on Monday, June 12th at 17:00 in front of the Gasometer in Schöneberg. We are looking forward to your participation in the protest, either by giving a speech, through actions or something else!

Feel free to get in touch with us: g20_kundgebung@systemli.org

More info: https://www.facebook.com/Anti-African-Partnership-Conference-Berlin-415026072215977/

Let us fight together against neocolonialism, capitalism and exploitation!

And to get even more active: antig20berlin.noblogs.org wirsindwuetend.blogsport.eu

Keine Abschiebung der Oromo-Flüchtlinge nach Äthiopien!

Oromo Protest gegen Abschibungen inTrudering

+++ Kundgebung +++
+++ Dienstag, 23. Mai 2017, 18 Uhr +++
+++ Festwochen Trudering, Wasserburger Landstraße 23 +++

Anlässlich des Besuchs von Angela Merkel bei der Truderinger Festwoche am Dienstag den 23. Mai rufen Geflüchtete aus Äthiopien zu einer Protestkundgebung auf: „Wir fordern: Demokratie und Freiheit, inklusive Presse- und Meinungsfreiheit für das Oromo-Volk sowie für alle in Äthiopien unterdrückten ethnischen Gruppen.“

Die Aufrufenden sind Teil der Oromo Volksgruppe und viele von ihnen sind von einer Abschiebung nach Äthiopien bedroht. Die gefährliche Lage in Äthiopien insbesondere für die Oromos darf von der deutschen Bevölkerung und Regierung nicht unterschätzt werden. Das Oromo-Volk, die größte ethnische Gruppe in Äthiopien mit über 40 Millionen Menschen, leidet seit vielen Jahren unter den Diktatoren. Über 100.000 Oromos – Jugendliche, Intellektuelle, Geschäftsleute, Frauen und Kinder – sitzen im Gefängnis, weil sie für Freiheit, Gerechtigkeit, Recht auf Selbstbestimmung demonstrierten und ihre Stimme friedlich erhoben haben. „Wir, die Oromos verlangen unsere demokratischen Rechte, d.h. die Wiederherstellung unserer eigenen politischen Identität.“ Die Protestierenden fordern:

·      keine Abschiebung der Oromo-Flüchtlinge
·      eine bessere Integrationspolitik statt Abgrenzung
·      den friedlichen Protest der Oromo solidarisch zu unterstützen
·      ein Ende der Gewalt gegen friedliche Demonstranten
·      die Freilassung aller politischer Gefangener: Bekele Gerba, Dr. Merera Gudina usw.
·      die Einhaltung von Menschenrechten, Demokratie, Frieden und Rechtsstaatlichkeit
·      eine unabhängige Untersuchung des äthiopischen Regierungsverbrechens gegen die friedlichen Demonstrationen von Oromo und Amhara sowie der Irrecha-Massentötung am 02.10.2016 in Buschoftu.
·      keine Unterstützung an den Diktator und die faschistische äthiopische Regierung

Zeigt euch solidarisch und kommt! Schluss mit Abschiebungen!

Solidarität mit allen Geflüchteten!
Karawane München

Kundgebung am Montag, 20. März, 12:30 Uhr: “Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder

Skulptur am Platz der Kinderrechte

Kundgebung vor dem Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Montag, 20. März 2017, 12:30-14:00 Uhr

Wir erleben tagtäglich, wie die gesetzlichen und praktischen Hürden für den Familiennachzug von Geflüchteten immer höher werden.

Mit dem “Asylpaket II” wurde im März 2016 der Familiennachzugs zu allen Personen, denen nur subsidiärer Schutz zuerkannt wird, für zwei Jahre ausgesetzt. Gleichzeitig entscheidet das Bundesamt immer restriktiver über Asylanträge: Von den Asylsuchenden aus Syrien erhält seit über einem halben Jahr nur noch ein Drittel den Flüchtlingsschutz, zwei Drittel erhalten nur den subsidiären Schutz und sind damit bis März 2018 vom Familiennachzug ausgeschlossen. Wer bis dahin volljährig wird, kann auch danach seine Eltern nicht mehr holen.

Sogar die Jugendlichen, denen nach Genfer Flüchlingskonvention (GFK) die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, wird oft der Familiennachzug verwehrt: Ihnen wird gesagt, ihre Eltern dürfen kommen, ihre minderjährigen Geschwister erhalten aber kein Visum. Damit werden die Familien de facto dauerhaft getrennt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, Artikel 6 des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention zu folgen.

Der Innenausschuss des Bundestags hat mit den Stimmen der SPD, LINKEN und Grünen eine Sachverständigen-Anhörung für den 20. März 2017 ( 13.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus) zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten beschlossen.

Daher möchten wir anlässlich dieser Anhörung um 12:30 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus die Forderungen der Jugendlichen und Betroffenen sichtbar machen und laden daher zu einer spontanen Kundgebung ein (12:30 – 14 Uhr):

“Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

AK junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrat Berlin

Ansprechpartner: Walid Chahrour, mail@wegebbz.de

Telefonkontakt: 017641598154

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin 16:30, Warschauerstr.

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin

Polnish

Spanish

English

Hebrew

Serbo-Croatian

French

German

Persian

Turkish

Arabic

القوة لجميع النساء***

ندعو جميع النساء* للمشاركة بالمظاهرة النسائية العالمية في تاريخ 8 مارس 2017

في تمام الساعة 16:30 في شارع Warschauer strasse في زاوية شارع Revaler strasse حتى الساعة 18:00 حيث سنكون في Oranienplatz

نحن نتمرد ضد النظام!

نحن نناضل ونرتب عملنا وحياتنا.

نحن ندافع عن أنفسنا ضد استغلال أجسادنا.

نحن نتحرك ونحشد أنفسنا من أجل العدالة الاجتماعية والسياسية

كما فعلنا دوماً!

نحن لن نقبل بأن نستعمل كأداة لإضفاء الشرعية على العنصرية من قبل الدولة والمجتمع. لقد شهدنا في ليلة رأس السنة هذه كيف في قلب أوروبا، في كاتدرائية كولونيا، كان هنالك نظام فصل عنصري – تحت ذريعة حماية النساء*. نحن نقاتل ضد هذا التلاعب، ولن نقبل أن يتم التلاعب بنا ضد أخواتنا* واخواننا*.

نحن نتظاهر ضد كل شكل من أشكال القمع الممارس من قبل هذا النظام الذكوري، والذي يتسبب بالاستغلال، الفقر، الحروب، الهروب، والعنف. نحن نتضامن ونتعاون ونناضل سويةً.

ان الرأسمالية تعتمد على الاعتماد الاقتصادي للنساء* وعلى أعمالهن الغير مدفوعة الأجر، الغير حرة والغير معترف بها. بغض النظر عن فرص العمل البائسة المتوفرة – القانونية أو غير القانونية – تجد النساء* دائماً في أسوأ الظروف. ليس هناك حرية للنساء* في هذا النظام. ان سيادة/التفوق الأبيض تغني نفسها من خلال العنصرية والامتيازات الطبقية. ان حركتنا النسوية* تنادي بالمساواة والعدالة بين جميع الأجناس والأعراق والطبقات!

نحن ننظم أنفسنا ضد الاستغلال الرأسمالي وضد النظام الامبريالي، الذي يهدف إلى الربح عن طريق اسكاتنا، وندعوكم الى التظاهر.

إن النساء* في الحرب، يهربون ويعبرون طرق الهرب، معرضون لاعتداءات إضافية كنساء*. في المخيمات، المعتقلات، في المحاكم وعند السلطات، تقع النساء* ضحية العنف الجنسي من قبل الشرطة والدولة. ان الاغتصاب يستخدم كسلاح في الحرب وكوسيلة للتعذيب. ان النساء* تحاربن في كل مكان، انهن يحاربن في أصغر وحدة سياسية ضمن الأسرة، وتقاومن بانتظام.

نحن ننظم أنفسنا ضد العنف الجنسي، الذي يمارس اما من قبل المجتمع الرأسمالي الاستغلالي أو من قبل الأنظمة الديكتاتورية.

ان جسد النساء* يختطف، يستعبد، يباع، يستغل ويستعمر. نحن ندعو بشكل عاجل لإنهاء حالات قتل النساء* وإنهاء جرائم الكراهية ضد النساء* المتحولين جنسياً.

ان النساء* تقاومن في جميع أنحاء العالم. ان غضبنا ومقاومتنا الجماعية، أحلامنا وأمانينا تعزز نضالنا العالمي النسوي*.

لنذهب سويةً في الطرقات في 8 مارس، في اليوم العالمي للنضال النسوي*، ولنتظاهر سويةً!
**عندما نكتب كلمة النساء* نحن نعني: النساء، المثليات، المتحولات جنسياً* والخنثى الأنثوية*

Cała władza w ręce kobiet*

Cała władza w ręce kobiet*

Wezwanie do udziału w demonstracji z okazji Międzynarodowego Dnia Kobiet*.

8 marca 2017, godz.16:30 Warschauer Str. (róg Revaler Str.) – 18:00 Oranienplatz

Buntujemy się przeciwko systemowi!

Organizujemy się w walce o naszą pracę i nasze życie.

Bronimy naszych ciał przed wyzyskiem.

Mobilizujemy się w imię społecznej i politycznej sprawiedliwości.

Tak jak to robiłyśmy zawsze?

Nie pozwalamy, aby pod pretekstem ochrony kobiet legitymizowany był państwowy i społeczny rasizm. W Sylwestra tego roku widziałyśmy, jak pod pretekstem ochrony kobiet w Katedrze w Kolonii, w samym sercu Europy, wprowadzono apartheid. Sprzeciwiamy się tego rodzaju manipulacji i nie damy się wykorzystywać przeciwko naszym siostrom* i braciom*.

Sprzymierzamy się przeciwko wszelkim formom opresji wynikającym z systemu patriarchalnego, ustanawianego przy pomocy wyzysku, biedy, przemocy i wojen, które zmuszają ludzi do uchodźstwa. Solidarnie podajemy sobie ręce i wspólnie walczymy.

Kapitalizm opiera się na ekonomicznej zależności kobiet, ich niezauważanej, nieopłacanej i przymusowej pracy. Niezależnie od tego, czy legalnie, czy nie, kobiety zawsze pracują na gorszych warunkach. W tym systemie wyzwolenie kobiet nie jest możliwe. Biała dominacja opiera się na rasizmie i przywilejach klasowych. Nasz feminizm bazuje na sprawiedliwości genderowej, rasowej i klasowej!

Organizujemy się przeciwko eksploatacji w ramach systemu kapitalistycznego i imperializmu, które usiłują zmusić nas do milczenia. Ich okupione krwią zyski powinny spotkać się z PROTESTEM.

Ze względu na swoją płeć, kobiety* są bardziej narażone na przemoc podczas wojny i w sytuacji ucieczki do innego kraju. Muszą mierzyć się z przemocą na tle seksualnym ze strony policji i organów władzy w obozach dla uchodźców, więzieniach, instytucjach porządku publicznego oraz sądach. Gwałt jest narzędziem tortur i bronią stosowaną podczas wojen. Kobiety* walczą wszędzie, począwszy od walki w obrębie własnych rodzin, na uczestnictwie w zorganizowanych ruchach oporu kończąc.

Organizujemy się wobec seksistowskiej przemocy, niezależnie od tego, czy jest ona narzędziem systemu kapitalistycznego, czy reżimów autorytarnych.

Kobiece ciało jest zawłaszczane, zniewalane, sprzedawane i kolonizowane. Domagamy się natychmiastowego wstrzymania zabójstw kobiet oraz przestępstw z nienawiści przeciwko trans*kobietom.
Kobiety* na całym świecie, buntujcie się! Nasz masowy sprzeciw, nasze marzenia oraz siła wzmacniają międzynarodowy protest kobiet*.

Wyjdźmy na ulice 8 marca w Międzynarodowym Dniu Kobiet*.

* Kiedy piszemy kobiety*, mamy na myśli: KLTI* KobietyLesbijkiTrans*Inter*

Todo Poder às Mulheres* **
 
Todo Poder às Mulheres* **
Chamada para a manifestação da Luta Internacional das Mulheres*, no dia 8 de março de 2017, às 16:30 na Warschauer Str. , equina com a Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz – Berlim
Nós nos rebelamos contra o sistema!
Nós lutamos e organizamos nosso trabalho e nossas vidas
Nós nos defendemos contra a exploração dos nossos corpos.
Nós nos mobilizamos por justiça social e política.
Como sempre fizemos!
Nós não seremos instrumentalizadas para legitimar o racismo social e de Estado. No último Ano Novo, testemunhamos a forma como, no coração da Europa, na Catedral de Colônia, um sistema de apartheid foi criado – sob o pretexto de proteger mulheres*. Nós lutamos contra essa manipulação e não aceitamos esse jogo que tenta nos jogar contra as nossas irmãs* e os nossos irmãos*.
Nós somos contra todas as formas de opressão do sistema patriarcal, que provoca exploração, pobreza, guerra, fugas e violência. Nós nos unimos em solidariedade e lutamos juntas.
Capitalismo se baseia na dependência econômica das mulheres* e no trabalho não remunerado, aprisionador e não reconhecido. Não importa quão precárias as oportunidades de trabalho – legais ou ilegais -, mulheres sempre estão sujeitas às piores condições. Não existe libertação para as mulheres nesse sistema. A supremacia branca se auto-fortalece através do racismo e privilégio de  classe. Nosso feminismo é sobre justiça de gênero, raça e classe!
Nós nos organizamos contra a exploração do sistema capitalista e imperialista, cujos lucros sangrentos querem nos silenciar. Por isso  PROTESTAMOS! 
Mulheres na guerra, a caminho de rotas de fuga, são expostas a ataques adicionais por serem mulheres. Nos campos, prisões, tribunais e outras instituições governamentais, mulheres convivem com violência sexual da polícia e outros agentes do Estado. O estupro é usado como uma arma de guerra e um instrumento de tortura. Mulheres* lutam em todo lugar. Lutam desde a menor unidade política da família, lutam na resistência organizada.
Nós nos organizamos contra a violência sexista, seja ela praticada por uma sociedade capitalista exploradora ou por regimes ditatoriais.
O corpo da mulher  é aprisionado, escravizado, vendido, explorado e colonizado. Nós exigimos com toda urgência pelo fim dos feminicídios e crimes de ódio contra mulheres Trans*.
Em todas as partes do mundo, mulheres resistem. Nossa raiva e nossa resistência coletiva, nossos sonhos e nossas esperanças fortalecem a luta internacional das mulheres.
Vamos às ruas no 8 de março, dia Internacional da Luta das Mulheres, para protestarmos juntas!
** Quando escrevemos “mulheres”, nos referimos a Mulheres, Lésbicas, Trans e Inter.
CALLING FOR THE INTERNATIONAL WOMEN*S STRUGGLE DEMO
8TH MARCH 2017
DEMO BEGIN: 16:30 WARSCHAUER STR. CORNER REVALER STR.(Demo will pass through Skalitzer Strasse and end in Oranienplatz)
KUNDGEBUNG: 18:00 ORANIENPLATZAll Power to the Women* **Calling for the International Women*s Struggle demo, on 8 of March 2017,16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

We rebel against the system!

We struggle and organize our work and our lives.

We defend ourselves against the exploitation of our bodies.

We mobilize for social and political justice.

As we always did!

We will not be instrumentalized to legitimize state and social racism. This Silvester we witnessed how in the heart of Europe, at the Cologne Cathedral, an apartheid system was created – under the pretext of protecting women*. We fight against this manipulation and we will not be played against our sisters* and brothers*.

We against every form of oppression of the patriarchal system, that inflicts exploitation, poverty, war, flight, and violence. We join hands in solidarity and we struggle together.

Capitalism relies on the economic dependence of women* and their unpaid, unfree and unrecognized labor. No matter how wretched work opportunities – legal or illegalized – are, women* always get the worse conditions. There is no liberation for women* in this system. White supremacy enriches itself through racism and class privilege. Our feminism is about justice on gender, race and class!

We organize against the exploitation of the capitalist and imperialist system, whose bloody profits aim to silence us, and call for PROTEST.

Women* in war, on the run and on escape routes, are exposed to additional attacks as women*. In the camps, prisons, authorities and courts, women must cope with sexual violence from police and state powers. Rape is used as a weapon of war and as a means of torture. Women* fight everywhere, they fight in the smallest political unit of the family, they fight in the organized resistance.

We organize against sexist violence, whether it is exercised by an exploitative capitalist society or by dictatorial regimes.

A woman*’s body is abducted, enslaved, sold, exploited, and colonized. We are urgently calling for the end of femicides and hate crimes against Trans*women.

Worldwide women* resist. Our rage and our collective resistance, our dreams and our hopes strengthen our international women*’s struggle.

Let’s go out to the streets on the 8th of March, the International Day of Women*‘s Struggle, and protest together!

** When we write women* we mean:WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

ORGANIZERS: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

16:30 Warschauer Str. / Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

אנחנו מורדות נגד המערכת!

אנחנו נאבקות ומחליטות על החיים שלנו.

אנחנו מגינות על עצמנו נגד הניצול של הגוף שלנו.

אנחנו מתארגנות למען צדק חברתי ופוליטי.

כפי שעשינו מאז ומעולם.

לא נאפשר לעשות בנו שימוש להצדקת גזענות בחברה ובממסד. בסילבסטר ראינו כיצד בלב אירופה, בקתדרלת קלן, נוצרה מערכת אפרטהייד על רקע אתני ולאומי, תחת אצטלת הגנה על נשים*. אנו יוצאות נגד המניפולציה הזו ולא נתן שיפנו אותנו נגד אחיותינו* ואחינו*.

אנו מתארגנות נגד כל צורת דיכוי של המערכת הפטריארכלית, שמביאה עמה ניצול, עוני,מלחמות, פליטות ואלימות. אנחנו משלבות ידיים בסולידריות, ונאבקות יחד.  

הקפיטליזם נשען על עבודת נשים* שלא זוכה לתגמול והכרה, ואיננה חופשית. לא משנה כמה גרועות יהיו אפשרויות התעסוקה, בין אם חוקית או בלתי חוקית, נשים* תמיד מקבלות את התנאים הגרועים ביותר. בתוך המערכת הזו אין ולא יתכן שחרור לנשים. גזענות ופריבלגיה מעמדית מחזקות את ההיררכיה החברתית ובראשה הגבר הלבן. הפמיניזם שלנו דורש צדק מגדרי, אתני ומעמדי.

אנו מתארגנות נגד הניצול של הקפיטליזם והאימפריאליזם, השואפים להשתיק אותנו באמצעות רווחים מדממים, וקוראות למחאה.

נשים* במלחמה ובמסלולי מילוט חשופות לאלימות נוספת בהיותן נשים*. במחנות, בתי כלא, בתי משפט ומוסדות, נשים* נאלצות להתמודד עם אלימות מינית מצד המשטרה והרשויות. אונס משמש כלי מלחמה ואמצעי עינויים. נשים* נאבקות בכל מקום, בתוך המשפחה, בתוך התנגדות מאורגנת.

אנחנו מתארגנות נגד אלימות סקסיסטית, בין אם בחברה קפיטליסטית או בדיקטטורה.

גוף האשה* נחטף, משועבד, נמכר, מנוצל ונתון לקולוניזציה. אנחנו קוראות בדחיפות להפסקה של רצח נשים ופשעי שנאה כנגד נשים* טרנסיות.

ברחבי העלם, נשים* מתנגדות. הזעם שלנו וההתנגדות המשותפת שלנו, החלמות שלנו והתקוות שלנו, מחזקים את מאבק הנשים* הבינלאומי.

בואו נצא לרחובות ב 8 במרץ, יום מאבק הנשים* הבינלאומי, למחאה משותפת!

**כשאנחנו כותבות נשים* אנחנו מתכוונות: נשים, לסביות, טרנסג’נדריות/ים ואינטרסקס.

 

Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
Moć ženama*
Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
16:30 Warschauer Str. ugao Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz
Borimo se protiv sistema!
Borimo se i organizujemo svoj rad i svoje živote.
Branimo se protiv eksplotacije naših tela.
Angažujemo se za socijalnu i političku pravdu.
Kao što smo uvek radile! 
Nećemo biti instrumentalizovane zarad legitimizacije državnog i društvenog rasizma.
Ovog dočeka Nove Godine prisustvovali smo činjenici da je u srcu Evrope, pred katedralom u Kelnu, došlo do političke rasne diskriminacije – pod izgovorom želje da se zaštite žene*.
Borimo se protiv ovakve manipulacije i nećemo dozvoliti da nas okrenu protiv naše braće* i sestara*.
Organizujemo se protiv svakog vida potčinjenosti patrijarhalnom sistemu koji nanosi eksploataciju, siromaštvo, rat, sukob i nasilje. Držimo se za ruke u znaku solidarnosti i borimo se zajedno.
Kapitalizam se oslanja na ekonomsku zavisnost žena i njihovog neplaćenog i nepriznatog rada. Bez obzira na to koliko jadni bili uslovi za rad, legalni ili ilegalni, žene uvek rade u najgorim uslovima. Oslobođenje žena ne postoji unutar ovakvog sistema. Bela nadmoć se obogaćuje kroz rasizam i klasne privilegije. Naš feminizam se bori za pravdu bez obzira na pol, rasu i klasu!
Organizujemo se protiv eksploatacije od strane kapitalističkog i imperijalističkog sistema, čiji krvavi profiti žele da nas ućutkaju, i pozivamo na PROTEST.
Žene u ratu i bekstvu izložene su dodatnim napadima zato što su žene. U kampovima, zatvorima, državnim organima i sudovima, žene moraju da se nose sa seksualnim nasiljem od strane policije i državnih vlasti. Silovanje je korišćeno kao oružje rata i sredstvo mučenja. Žene se svuda bore, bore se u najmanjoj političkoj jedinici – unutar porodice, kao i u organizovanju otpora.
Organizujemo se protiv seksističkog nasilja, bez obzira na to da li se vrši u vidu eksploatacije kapitalističkog društva ili u sklopu diktatorskih režima. 
Žensko telo je oteto, porobljeno, protdato, eksploatisano i kolonizirano. Hitno pozivamo na kraj ženocidu i zločinima mržnje protiv Trans žena.
Žene širom sveta – suprotstavite se! Naš bes i kolektivan otpor, naši snovi i nade ojačavaju našu međunarodnu borbu žena.
Izađimo na ulice 8-og marta, na međunarodni dan borbe žena, i protestujmo zajedno!
* Kada pišemo “Žena”, mislimo na ŽLTI: ŽeneLezbejkeTrans*Inter*.

 

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*

Tout le pouvoir aux femmes* // All Power to the Women*

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*, le 8 Mars 2017-02-09

16h30 : Croisement Warschauer Str./Revaler Str. – 18h00 : Oranienplatz

Nous nous insurgeons contre le système !

Nous luttons et organisons notre travail et notre vie.

Nous nous défendons contre l’exploitation de nos corps.

Nous nous mobilisons pour la justice sociale et politique.

Depuis toujours.

Nous ne les laisserons pas légitimer le racisme d’Etat ni aucun racisme dans la société en notre nom. Après la Saint-Sylvestre, nous avons assisté à la fondation d’un système d’apartheid public au cœur de l’Europe, partant de la cathédrale de Cologne, sous le prétexte de protéger les femmes. Nous refusons cette récupération et ne nous laissons pas monter contre nos sœurs* et nos frères*.

Nous nous organisons contre toute forme d’oppression patriarcale. Ce système ne produit qu’exploitation, pauvreté, guerre, exile et violence. Nous luttons ensemble et sommes en solidarité les unes avec les autres.

Le capitalisme s’appuie sur la dépendance économique des femmes et sur leur travail non payé, non libre et non reconnu. Quelles qu’en soient les possibilités de travail légal et illégal, les femmes continuent d’hériter des pires conditions. Il n’y a aucune égalité possible dans ce système. Le capitalisme reproduit ses hiérarchies, sa classe dominante blanche s’enrichit en s’appuyant sur le racisme et les privilèges de classe. Notre féminisme revendique l’abolition commune du sexisme, du racisme et du capitalisme.

Nous nous organisons contre la violence sexiste, qu’elle soit le fait d’une société capitaliste ou d’un régime dictatorial.

Le corps des femmes est soumis à l’esclavage, au déplacement forcé ; vendu, exploité et colonisé. Nous exigeons l’arrêt immédiat des féminicides et des meurtres de haine contre les femmes transes.

Partout dans le monde, les femmes* résistent. Notre colère et notre résistance communes, nos rêves et nos espoirs nous unissent dans ce combat international des femmes*!

Le 8 mars, journée international des luttes des femmes*, descendons ensemble dans la rue et luttons!

* Par femmes*, nous voulons dire femmes, lesbiennes, personnes transes et intersexe.

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017

All Power to the Women*

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017,

16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Wir rebellieren gegen das System!

Wir kämpfen und organisieren unsere Arbeit und unsere Leben.

Wir verteidigen uns selbst gegen die Ausbeutung unserer Körper.

Wir mobilisieren uns für soziale und politische Gerechtigkeit.

Schon immer.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren um staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus zu legitimieren. Dieses Silvester wurden wir Zeug*innen wie mitten in Europa am Kölner Dom öffentlich ein Apartheitssystem errichtet wurde – unter dem Vorwand Frauen* beschützen zu wollen. Wir wehren uns gegen diese Vereinnahmung und lassen uns nicht gegen unsere Schwestern* und Brüder* ausspielen.

Wir organisieren uns gegen jegliche Unterdrückung des patriarchalen Systems, das nur Ausbeutung, Armut, Krieg, Flucht und Gewalt produziert. Wir kämpfen gemeinsam und sind miteinander solidarisch.

Der Kapitalismus stützt sich auf die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen* und deren unbezahlter, unfreier und nicht anerkannter Arbeit. Wie mies legale und illegalisierte Arbeitsmöglichkeiten auch sein mögen, haben Frauen* die immer noch schlechteren Bedingungen. Es gibt keine Gleichberechtigung innerhalb dieses Systems. Der Kapitalismus reproduziert seine Hierarchien, weiße Vorherrschaft bereichert sich mit Hilfe von Rassismus und Klassenprivilegien. Unser Feminismus fordert die gemeinsame Überwindung von Sexismus, Rassismus und Kapitalismus.

Wir organisieren uns gegen die Ausbeutung des kapitalistischen und imperialistischen Systems, das uns mit blutigen Profiten zum Schweigen bringen will und rufen zum Protest auf.

Frauen* im Krieg, auf der Flucht sind immer noch zusätzlichen Angriffen als Frauen* ausgesetzt. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe und als Folter eingesetzt. In den Lagern, in Gefängnissen, auf Behörden und Gerichten müssen Frauen* sich gegen sexualisierte Gewalt durch Polizei und Staatsgewalt zur Wehr setzen. Frauen* kämpfen überall, sie kämpfen im kleinsten politischen System der Familie, sie kämpfen im organisierten Widerstand.

Wir organisieren uns gegen sexistische Gewalt, egal ob sie durch eine kapitalistische Verwertungsgesellschaft oder durch diktatorische Regime ausgeübt wird.

Der Körper der Frau* wird verschleppt, versklavt, verkauft, ausgebeutet und kolonialisiert. Wir fordern ein sofortiges Ende von Feminziden und von Hassmorden gegen Trans* Frauen.

Weltweit gibt es Frauen*-Widerstand. Unsere Wut und unser gemeinsamer Widerstand, unsere Träume und Hoffnungen stärken unseren internationalen Frauen*kampf!

Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Tag des Frauen*kampfes, auf die Straße gehen und gemeinsam protestieren!

*Mit Frauen* meinen wir: FLT*I* Frauen; Lesben, Trans*, Inter*

Organizers: Ezidischer FrauenRat Berlin

Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

همه‌ی قدرت از آنِ زنان

همه‌ی قدرت از آنِ زنان
فراخوان برای راهپیمایی «مبارزه جهانی زنانِ»، هشت مارس 2017
آغاز مسیر تظاهرات: ساعت چهار و نیم عصر، تقاطع  Warschauer Str. و Revaler Str.
پایان مسیر و تجمع: ساعت شش بعد از ظهر در میدان Oranienplatz
(تظاهرات فقط مختص ما زنان* است و مردان می توانند در تجمع پایانی به ما بپیوندند.)
ما زنان* علیه سیستم طغیان می‌کنیم!
ما مبارزه می‌کنیم و کار و زندگی‌مان را سازماندهی می‌کنیم.
ما در برابر استثمار بدن‌هایمان از خود دفاع می‌کنیم.
ما مثل همیشه برای عدالت اجتماعی و سیاسی هم گام می‌شویم.
ما به ابزاری برای مشروعیت‌بخشی به نژادپرستی دولتی و اجتماعی بدل نمی‌شویم. شب سال نو شاهد بودیم که چگونه در قلب اروپا، روبروی کلیسای جامع کلن، یک سیستم آپارتاید به بهانه‌ی محافظت از زنان به راه افتاد. ما علیه این فریب‌کاری می‌جنگیم و علیه برادرها و خواهران‌مان بازی نخواهیم خورد.
ما علیه تمام اشکال ستم نظام پدرسالار که استثمار و فقر و جنگ و فرار و خشونت به همراه می‌آورد، می‌ایستیم. ما دست در دست یکدیگر و همراه یکدیگر مبارزه می‌کنیم.
کاپیتالیسم به وابستگی اقتصادی زنان* و کار بی‌مزد، غیراختیاری و به‌رسمیت‌شناخته‌نشده‌ی آنها تکیه دارد. فرصت‌های کاری ــ قانونی یا غیرقانونی‌شده ــ هرچقدر هم نامطلوب باشند، بازهم سهم زنان* بدترین در میان آنها است. رهایی‌ای برای زنان* در این سیستم در کار نیست. برتری‌طلبی سفید از خلال نژادپرستی و امتیازهای طبقاتی به تقویت خود می‌پردازد. فمینیسم ما اما درباره عدالت بر سر جنسیت، نژاد و طبقه است.
ما علیه استثمار سیستم کاپیتالیستی و امپریالیستی مبارزه می‌کنیم؛ علیه سیستم‌هایی که سودجویانِ بی‌رحم‌شان به فکر خاموش‌کردن ما هستند. ما تمامِ زنان* را به اعتراض فرامی‌خوانیم.
زنانِ* جنگ‌زده، زنان* در مسیر‌های پناهجویی و زنانِ* پناهنده در معرض حمله‌های بیشتر قرار دارند. زنان* باید در اردوگاه‌ها، زندان‌ها، نهادهای دولتی و دادگاه‌ها با خشونت جنسی از سوی پلیس و مقام‌های دولتی رویارو شوند. از تجاوز به عنوان سلاحِ جنگی و ابزارِ شکنجه استفاده می‌شود. زنان* همه‌جا در حال نبرد هستند؛ از خانواده به‌مثابه‌ی کوچکترین نهاد سیاسی گرفته تا جنبش‌های مقاومت سازمان‌یافته.
ما علیه خشونت سکسیستی، چه در جامعه‌ی استثمارگر کاپیتالیستی و چه در رژیم‌های دیکتاتوری، مبارزه می‌کنیم.
بدن زن* ربوده می‌شود، به بردگی کشیده می‌شود، به فروش می‌رسد، و تحت استثمار و استعمار قرار می‌گیرد. ما فوراً خواستار پایان فمیساید (زن‌کشی) و جنایت‌های نفرت‌محور علیه زنانِ ترَنس هستیم.
زنان* در تمام جهان مقاومت می‌کنند. خشم و مقاومت جمعی ما، رویاها و امیدهای ما، مبارزه جهانی زنان* را تقویت می‌کنند.
بیایید هشت مارس، روز جهانی مبارزه زنان* به خیابان‌ها برویم و همراه یکدیگر فریاد اعتراض سر بکشیم!
***** وقتی می نویسیم “زنان*” منظورمان زنان، لزبین ها، ترنس ها و اینتر ها است.*****

Kadınların* Enternasyonalist Mücadelesi için Yürüyüşe Çağrı
Güç Kadınlara* / Kadınlar* güçlenmek için sokakta / Kadınlar* Güç Kazanıyor
Çağrımız 8 Mart 2017’de Kadınların Enternasyonalist Mücadelesi için yürüyüşe
16:30 Warschauer Str. ve Revaler Str. köşesi -18:00 Oranienplatz

 

Sisteme karşı isyandayız!
Emeğimiz ve yaşamlarımız için örgütleniyor, mücadele ediyoruz.
Bedenlerimizin sömürülmesine karşı kendimizi savunuyoruz.
Hem toplumsal hem de siyasi adalet için harekete geçiyoruz.
Geçmişte hep yaptığımız gibi!

Devletin ve toplumun bizi ırkçılığı meşrulaştırma çabalarına alet etmelerini reddediyoruz. Geçtiğimiz yılbaşı gecesi Avrupa’nın kalbi Köln Katedrali önünde kadınları* koruma bahanesi ile ırkçı bir düzenleme yaratıldı. Bizler bu manipülasyona karşı savaşıyoruz, bu yüzden kardeşlerimize karşı bizleri kullanmanıza izin vermeyeceğiz.

Erkek egemen sistemin sömürü, yoksulluk, savaş, zorunlu göç ve şiddet üreten tüm baskı biçimlerine karşıyız. Dayanışma içinde el ele veriyor ve birlikte mücadele ediyoruz.

Kapitalizm kadınların* ekonomik bağımlılığı ile onların ücretlendirilmeyen, zoraki ve görünmeyen emeğinden güç alıyor. İster legal ister illegalize edilmiş işlerde koşullar ne kadar berbat olursa olsun kadınlara* hep daha da kötü çalışma koşulları sunuluyor. Bu sistemde kadınlara bir kurtuluş yok. Beyaz üstünlüğü ırkçılık ve sınıfsal imtiyazlarla kendini besliyor. Bizim feminizmimiz toplumsal cinsiyet, ırk ve sınıf konusunda adalete dayanır.

Kanlı çıkarlarıyla bizi susturma amacı güden kapitalist ve emperyalist sistemin sömürüsüne karşı örgütleniyor ve buna karşı çıkmaya çağırıyoruz.

Savaş bölgelerinde kadınlar, kaçarken ve kaçış yollarında kadın oldukları için de ayrıca saldırıya maruz kalıyorlar. Kamplarda, cezaevlerinde, resmi makamlarda ve mahkemelerde kadınlar polis ve devlet güçlerince uygulanan cinsel şiddetle de mücadele etmek durumunda kalıyorlar. Tecavüze hem bir savaş aygıtı, bir silah olarak hem de bir işkence metodu olarak kullanılıyor. Kadınlarsa her yerde savaşıyor, en küçük politik birim olan ailede de örgütlü direniş içinde de savaşmaktalar.

Bizler ister sömürücü kapitalist bir toplum ister diktatoryal rejimler tarafından uygulanıyor olsun cinsel şiddete karşı örgütleniyoruz.

Kadın bedeni ele geçirilmiş, köleleştirilmiş, satılmış, istismar edilmiş ve sömürülmüştür. Kadın cinayetlerinin ve Trans kadınlarına yönelik nefret suçlarının son bulması için acilen…

Kadınlar* tüm dünyada direniyorlar. Öfkemiz ve kolektif direnişimiz, düşlerimiz ve umutlarımız enternasyonal kadın mücadelemize güç veriyor.

8 Mart’ta sokaklara çıkalım ve Kadınların Uluslararası Mücadele gününde isyanımızı birlikte haykıralım!
*** Kadınlar yazdığımızda: LBTI (LezbiyenBiseksüelTransInterseks kadınları da kastediyoruz.

Çağırıcılar: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Eisenhüttenstadttext in english

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt, wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahme- lager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast, einen Asylantrag zu stellen. Hier wird über Leben und Tod entschieden. Hier leben Menschen in Angst schon am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit – wann und wohin es als nächstes geht.

Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.

Daher sagen wir:

Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen! Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!

Zum Download und Ausdrucken auf Deutsch und Englisch

 

Ralley on 8th of March 2017 from 12:30 – 15:00 in front of the Central Reception Center (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Who comes to Brandenburg as a refugee, is first put into the  central reception center in Eisenhüttenstadt. Here, it will be  decided whether you get a chance to apply for asylum at all.
This decision is a matter of life and death. People are living in constant fear to end up on the other side of the fence the next  day. In the deportation prison which is located in the same
compound.
Refugees are kept here in Eisenhüttenstadt without a clue about  when and where they will be transferred next. Instead of granting  them asylum they are treated like criminals. The officers take  fingerprints… Again and again, violent assaults happen, especially against women and children. There is no privacy.
Cases of sexual abuse by the employees of the German Red Cross (DRK) that were made public are only the tip of the iceberg.

This is why we say:

No Lager for Women and Children! Abolish all Lagers!
No to the (new) asylum laws! Stop Deportation!

COME & JOIN US ON 8th OF MARCH IN EISEN!

Tag der Erinnerung und Mahnung – Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismuss und Krieg

Tag der Erinnerung und MahnungTag der Erinnerung und Mahnung 2016 Flyer

Tag der Erinnerung und Mahnung 2016 Plakat

Bleiberecht für Roma in Deutschland

Petition teilen

AUFTAKT Alle Bleiben – Bleiberecht für Roma
12.00 Uhr |
Auftaktkundgebung –  vor dem Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma
Europas. Es sprechen u.A. Petra Rosenberg (Landesverband Deutscher Sinti und
Roma Berlin-Brandenburg e.V
Musik: Rolling Hopp
(Roma-HipHop,
Essen

FAHRRAD-KORSO Aufstehen gegen Rassismus
13.00 Uhr |
Antifaschistischer  Fahrrad-Korso Keine Rassisten und Nazis in die Parlamente – Roma bleiben!
Start:
Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas
Ziel: Kulturzentrum Wasserturm

ORT
Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas
Simsonsweg, 10557 Berlin
(5 Minuten vom U-Bhf. Brandenburger Tor

TAG DER ERINNERUNG, MAHNUNG UND BEGEGNUNG
ab 14.30 Uhr |
Tag der Erinnerung, Mahnung und Begegnung im Kulturzentrum Wasserturm (Kreuzberg)
Antifa-Cafe, Kaffee, Kuchen, Bier und Suppe, Infostände, Austellungen, Filme, Vorträge

ORT
Kulturzentrum Wasserturm
Kopischstraße 7 (Ecke Fidicin-
straße), 10965 Berlin (5 Minuten
vom U-Bhf. Platz der Luftbrücke

KONZERT
18.00 Uhr |
Konzert mit Sistanagila
– eine iranisch-israelische Affäre
Eintritt frei

Oury Jalloh Calling AUFKLÄRUNG statt AUSREDEN – WER HAT OURY JALLOH ERMORDET?

Oury Jalloh

Oury Jalloh

AUFRUF ZU DEUTSCHLANDWEITEN MAHNWACHEN

anlässlich der neuen „Transparenz“-Offensive der Dessauer Staatsanwaltschaft

am 18.08.2016 ab 11:00 Uhr mit Brandversuchen

am sächsischen Institut für Brand- und Löschforschung in Schmiedeberg, wo die Staatsanwaltschaft das Brandgeschehen nachstellen lassen will.

Hintergrund: Am 26.7.2016 hat die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau die Anwältinnen der Familie kurzfristig über die geplante Durchführung eines Brandversuches am 18.8.2016 informiert und eine formelle Einladung zur persönlichen Teilnahme ausgesprochen. Da diese „Einladung“ außer der Anmerkung „zur Nachstellung des Zellenbrandes am 7.1.2005“ keinerlei konkrete Informationen zu Fragestellungen, Versuchsplanung und -durchführung oder zum Auswertungsdesign enthielt und der Termin im Übrigen – entgegen üblicher Gewohnheit – vorher nicht abgestimmt wurde, erging am 1.8.2016 ein dringliches Antwortschreiben des Rechtsbeistandes der Familie an die Staatsanwaltschaft, in welchem die Nebenklagevertreterin Gabriele Heinecke die Verlegung des Termins beantragte.  Frau Heinecke befindet sich zu dem Termin im Urlaub. Da hierauf keine Reaktion erfolgte, baten die Rechtsbeistände der Familie per Eilantrag am 08.08.2016 erneut um die Darlegung konkreter Informationen zum Brandversuch sowie um eine Verschiebung des Termins.

Am 11. August 2016 veröffentlichte der Pressesprecher der StAW Dessau-Roßlau, StA Olaf Braun eine Pressemitteilung an jene Pressevertreter*innen, die zum „ergebnisoffenen Brandversuch“ am 18. August 2016 geladen worden sind. Darin stellt der StA Braun Behauptungen und Unterstellungen auf, die nicht den tatsächlichen Ablauf der Ereignisse wiedergeben bzw. diese manipulativ verfälschen. So wurde u.a. behauptet, dem Rechtsbeistand der Familie sei mehrfach Gelegenheit gegeben worden, eigene Vorschläge für weitere wissenschaftliche Untersuchungen zu unterbreiten. Mit den fallkundigen Brandsachverständigen aus Irland, England und Kanada, die Brand- und Aktengutachten zum Fall angefertigt und zuletzt die dokumentierten Ermittlungen seit dem 07.01.2005 bewertet haben, wurde entgegen der öffentlichen Bekundungen der Staatsanwaltschaft zu Kooperation und Austausch bisher kein Kontakt aufgenommen. Die seitens der Nebenklage seit 2014 mehrfach wiederholte Aufforderung zur Stellungnahme zu den Konsequenzen aus der eindeutigen Spurenlage am manipulativ präsentierten Feuerzeug, ist die Staatsanwaltschaft bis heute mit hartnäckiger Ignoranz und Antwortverweigerung begegnet.

Die geplante Nachstellung des Brandverlaufs vom 7.1.2005 muss aber alleine schon deswegen scheitern, weil sie an der zentralen Frage des Falles vorbeigeht. Obgleich unabhängige Gutachten nachgewiesen haben, dass der Feuerzeugrest – der erst drei Tage nach der Tatortuntersuchung auftauchte – ein manipuliertes Beweismittel ist, ignoriert die Dessauer Staatsanwaltschaft beharrlich, dass der angeblich in einer Brandschutttüte gefundene Feuerzeugrest nicht in der Zelle 5 gewesen sein kann. Wiederholte Laboruntersuchungen haben ergeben, dass dem Feuerzeugrest weder Bestandteile der Matratze, noch Fasern der Kleidung oder DNA von Oury Jalloh anhaften. An diesem Feuerzeugrest befinden sich nachweislich keinerlei Reste des Brandschuttes aus Zelle 5, dafür aber eine Vielzahl  tatortfremde Faserreste und Faserverbünde sowie zwei Tierhaare und DNA jeweils unbekannter Herkunft, welche teilweise sogar noch unverbrannt sind.

Wir rufen Euch daher auf an Euren Standorten am 18.08.16 ab 11:00 Uhr (oder später) Mahnwachen oder Kundgebungen zu organisieren und mit uns gemeinsam zu protestieren:

 

  • Wir protestieren gegen das beharrliche Klammern der Staatsanwaltschaft Dessau an der

Hypothese, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, obgleich alle Fakten dagegensprechen.

 

  • Wir protestieren gegen die Manipulation des Tatgeschehens durch Präsentation eines Feuerzeugs als Tatwerkzeug, das sich nachweislich nicht in der Zelle von Oury Jalloh befunden hat.

 

  • Wir protestieren gegen die Behauptung der Staatsanwalt, dass es keinerlei Anhaltspunkte für eine Beteiligung Dritter am Brandgeschehen gibt.

 

  • Wir fordern die Staatsanwaltschaft auf, die Beweislage im Fall Oury Jalloh öffentlich anzuerkennen: Oury Jalloh kann das Feuer in Zelle 5 nicht selbst entzündet haben, da ihm kein Zündmittel zur Verfügung stand

 

  • Wir fordern die Staatsanwaltschaft auf, endlich nach den Mördern von Oury Jalloh zu suchen:

 

WER hat Oury Jalloh angezündet?

und

WER hat das „Beweismittel“ Feuerzeug in wessen Auftrag manipuliert?

 

Wo immer Ihr seid, organisiert Mahnwachen oder Kundgebungen am 18.08. um gegen die Sinnlosigkeit dieses Brandversuches zu demonstrieren und ein Zeichen für das breite öffentliche Interesse am Fall Oury Jalloh zu setzen.

 

KEINE SPUREN – KEIN FEUERZEUG – KEINE „SELBSTENTZÜNDUNG“ DURCH OURY JALLOH !

 

TOUCH ONE – TOUCH ALL

#OuryJalloh

#BlackLivesMatter

 

Mehr Informationen und jede Menge Infomaterial auf https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

PM vom 05.08.2016: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-04_wer-hat-oury-jalloh-ermordet_final.pdf

PM vom 15.08.2016: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-14_falsche-erklc3a4rung-der-staw.pdf

Video “Falsche Fragen – keine Antworten!”: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2016/08/14/falsche-fragen-keine-antworten/

Begleittext zum Video: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-14_falsche-fragen-keine-antworten.pdf

Dokumentenmappe: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/dokumentenmappe-zu-falsche-erklaerung-der-staatsanwaltschaft-vom-15-08-2016/

 

! ! !   O U R Y   J A L L O H   —   D A S   W A R   M O R D   ! ! !

Dublin III-Verordnung abschaffen!

Kundgebung vor dem Bundesinnenministerium, Alt-Moabit 101D, 10559 Berlin

Donnerstag, den 15.01.2015, 9.30 Uhr

Pressegespräch 11.30 Uhr im BBZ, Turmstr. 72, 10551 Berlin

Wir, Geflüchtete, AktivistInnen und UnterstützerInnen aus Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen protestieren gegen die europaweite Verschiebung von Flüchtlingen gemäß der Dublin III-Verordnung. Wir protestieren insbesondere gegen die menschenverachtende Umsetzungspraxis durch Gerichte, die Bundespolizei und die Ausländerbehörden in Berlin und Brandenburg.

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz! Gegen Dublin III !