Tag: Kreuzberg

Soli drinks: Home is where the Homo is

Soliparty Home is where the Homo is

Wann: Montag, 5. Juni 19:00
Wo: Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177, 10999 Berlin

~~ DRINKS for RENT ~~ Drinks für die Miete ~~
MUSIC by
DJ Hilwi
DJ Ipek (female:pressure / EklektikBerlinIstan)
Yousef Iskandar (middle eastern hits)
SIN س (arabic electro)

Finding housing in Berlin gets harder and harder especially for people depending on social benefits and facing multiple discrimination – like e.g. queer refugees.

SAWA Berlin is a project supporting queer refugees in Berlin to find a safe place to live running since September 2016. To cover unexpected costs like payment delays by Jobcenter or LAF or co-fund entry fees for Genossenschaften we’ll throw this party!

Drop by, dance and have a drink with us! We’ll be happy to tell you more about the project, how to get involved and who knows: Maybe you’ll meet your next room mate? 😉

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Das Projekt SAWA Berlin vermittelt geflüchtete Queers an WGs und Wohnungsvermieter_innen. Ihr möchtet unterstützen oder bei euch ist was frei? Kommt vorbei, feiert mit uns und informiert euch!

Um Verzögerungen bei der Zahlung der Miete durch das Amt überbrücken zu können, planen wir, einen kleinen Fund anzulegen. Das Geld, dass an diesem Abend eingespielt wird, kommt dem zugute.

1. Mai – Einladung zur Pressekonferenz, Dienstag 25.04.2017

Berlin demo 1.Mai 2017 Wir bleiben alleSehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sei ein zu unserer Pressekonferenz am Dienstag den 25.04. um
11 Uhr im Café Kotti, die unter folgendem Motto steht:

Kreuzberg feiert 30 Jahre revolutionären 1.Mai: Wir bleiben alle!

Aus diesem Grund organisieren wir im Vorfeld der revolutionären 1.Mai
Demo eine große Blockparty gegen Gentrifizierung und Abschiebung auf dem
Oranienplatz mit Prinz Pi, Takt32, PTK und vielen weiteren.

Linke Initiativen, Kreuzberger Gewerbetreibende und mehrere
Hip-Hop-Labels rufen zum 30sten Jahrestages des “Kreuzberger Aufstandes”
vom 1.Mai 1987 zu einer Block Party auf dem Oranienplatz auf.

Im Vorfeld und im Anschluss an die traditionelle revolutionäre
1.Mai-Demonstration um 18 Uhr sind Auftritte dutzender Rap-Künstlerinnen
und Künstler geplant. Neben vielen Newcomern werden auch bekanntere Acts
wie Prinz Pi, Takt32, MC Bogy, Tice, Reeperbahn Kareem oder PTK auf der
Bühne zu sehen sein. Desweiteren sollen politische Initiativen die
Möglichkeit haben, ihre Arbeit mit Redebeiträgen und Infoständen auf dem
Oranienplatz vorzustellen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine
Kooperation des legendären Rap-Labels “Royal Bunker” des
Musikjournalisten Marcus Staiger, der Antifaschistischen Revolutionären
Aktion Berlin (ARAB) und des Kreuzberger Labels 36Kingz, das bereits
seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Berliner “Myfest“ organisiert.

Unterstützt werden die Organisatoren von einem breiten Bündnis aus
Kreuzberger Gewerbetreibenden und politischen Initiativen aus dem Kiez.

Unter dem Motto “Wir bleiben alle – Gegen Gentrifizierung – Gegen
Abschiebungen – Für Kreuzberg” wendet sich das Bündnis vor allem gegen
die immer rasantere soziale Verdrängung in Kreuzberg36 und die von der
Merkel-Regierung für dieses Jahr angekündigten Massenabschiebungen
abgelehnter Asylsuchender. Jonas Schiesser von der ARAB meint dazu: „Zum
30sten Jahrestag des Kreuzberger Aufstandes wollen wir die Stunden vor
der großen Demonstration nutzen, um die aktuellen Probleme hier im Kiez
zu thematisieren. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir gemeinsam
etwas verändern können. Und natürlich wollen wir auch gemeinsam feiern,
bevor wir um 18 Uhr unsere Anliegen mit einer kraftvollen und
kämpferischen Demonstration auf die Straße tragen. Der 1.Mai in
Kreuzberg steht seit 30 Jahre für eine klare Absage an die herrschende
Politik und für die Utopie einer selbstorganisierten Gesellschaft. Heute
ist er nötiger denn je.“

Turgay Ulu, langjähriger Aktivist des Protest-Camps vom Oranienplatz und
heute bei OPlatz.net aktiv, hebt die historische Bedeutung des
Oranienplatzes, gerade auch für die Refugee-Protest-Bewegung hervor.
Gegenüber der Presse sagte er: „Seit der Räumung des Oranienplatzes vor
zwei Jahren, hat die Politik uns den Ort geklaut, an dem wir
protestieren konnten. Der erste Mai ist unser Tag, an dem wir gegen die
Bourgeoisie aufstehen. Wir werden aus dem O-Platz wieder einen
politischen Ort machen. Wir werden ihn zurück erobern, um zu zeigen,
dass unsere Protestbewegung nicht tot ist und dass wir noch immer leben.
Auch wenn das der deutschen Politik nicht gefällt.“

Senol Kayaci, der die Bühne seit Anbeginn des MyFestes organisiert, in
Kreuzberg aufgewachsen ist und am eigenen Leib die Folgen von
Mietsteigerungen und Verdrängung erlebt, verweist wiederum auf den engen
Zusammenhang von Gentrifiezierung und Abschiebepolitik. „Das Motto „Wir
bleiben alle“ haben wir mit Absicht gewählt, da die Gründe für
Abschiebung und Verdrängung genau die gleichen sind“, erklärt er und
führt aus: „Die Menschen bringen einfach nicht genug Profit und aus
diesem Grund müssen sie weg. Die einen, weil sie nicht genug Miete
bezahlen können. Die anderen, weil die Wirtschaft sie nicht gebrauchen
kann. Wir sind gegen diese menschenverachtende Logik, und dagegen
richtet sich auch unsere Block-Party und unser Protest.“

ARAB / 36KINGZ / ROYAL BUNKER
Sonntag, 23 April 2017

Pressekontakt:
Jonas Schiesser: 0152 19265785

Einladung zur Pressekonferenz

Anlässlich des bevorstehenden 1.Mai laden wir Sie zu unserer
Pressekonferenz am Dienstag, den 25.April um 11 Uhr im Café Kotti,
direkt am Kottbusser Tor ein.

Michael Prütz
Langjähriger Aktivist in der linken Bewegungen Berlins berichtet über
die seine persönlichen Eindrücke vom 1.Mai 1987 in Kreuzberg

Turgay Ulu
Flüchtlingsaktivist wird über die Bedeutung des Oranienplatzes für den
Flüchtlingswiderstand in der BRD sprechen.

PTK
Kreuzberger Rapper, veröffentlich am 26.Mai sein zweites Album
„ungerächte Welt“ und wird am 1.Mai auf dem Oranienplatz direkt vor der
Demo auftreten. Er berichtet, wie er als Jugendlicher in Kreuzberg mit
dem 1.Mai aufgewachsen und welches Verhältnis zu Staat und Polizei sich
daraus entwickelt hat.

Senol Kayaci
Organisiert seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Myfest und wird
darüber sprechen, wieso es in diesem Jahr zu diesem Bündnis gekommen ist

Marcus Staiger
Musikjournalist und politischer Aktivist spricht über die aktuelle
Bedeutung des revolutionären 1.Mai und die Notwendigkeit von
Basisorganisierung

Moderation:
Jonas Schiesser (ARAB)

Mobivideo:
https://www.youtube.com/watch?v=zuycTj2vhGI

News from Ohlauer School (We!R #13)


Our guests in the studio today:
Alnour, El Tayib, Amdi and Younous from the occupied school on Ohlauer Strasse in Kreuzberg.
Last week the district announced again the eviction of the occupied school on Ohlauer Strasse and we invited our friends and neighbors, who are living in the school since 3 years to hear their opinion about this late rumors.
Ohlauer Strasse Social Center 4 All is here to stay!
Any support is most welcome, especially personal support in solidarity like accompagnying people to the authorities but money donations, hygienic articles and clothes are always needed as well. You’re most welcome if you can provide any of these; please write to:
wabf.eradio@gmail.com

 

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Unsere Gäste im Studio heute:
Alnour, El Tayib, Amdi und Younous aus der besetzten Schule in der Ohlauer Str in Kreuzberg.Letzte Woche wurde vom Bezirk erneut die Räumung der besetzten Schule in der Ohlauer Str angekündigt und wir haben unsere Freunde und Nachbarn, die dort seit 3 Jahren wohnen eingeladen um ihre Meinung über diese jüngsten Gerüchte zu hören.
Ohlauer Strasse Social Center 4 All bleibt!
Jede Unterstützung ist sehr willkommen; vor allem wird solidarische Unterstützung gebraucht für Behördengänge und dergleichen aber auch Geldspenden, Hygieneartikel und Kleider sind wichtig. Wenn ihr helfen könnt, schreibt bitte an:
wabf.eradio@gmail.com

Oplatz: Open letter to district and senate

FullSizeRenderToday the Senate of Berlin and the District Council Friedrichshain-Kreuzberg ordered the removal of the info-point container at Oranienplatz. But be aware:

YOU CANNOT EVICT A MOVEMENT!

Open letter to the Berlin Senate and Friedrichshain / Kreuzberg District Council

(francais en bas – deutsch unten)
Date 13.07.2015
As you know, “The House of the 28 Doors” at Oranienplatz in Kreuzberg was attacked on the night of 30/31.03.2015, in what was probably an arson attack. The solid wooden structure burned down completely in no time at all. The small
information-centre container provided by the District suffered serious fire damage and can no longer be used. The material damage amounts to several tens of thousands of Euros; the weatherproofing materials for the “House of 28 Doors” were funded entirely through donations and all the work on it was done by volunteers.
Fortunately no-one was hurt in the fire.The perpetrator(s) have not yet been identified.

Statement of the GHS regarding the district’s eviction plans and the decision of the Administrative Court

We want to stay in the school, but self-organized!

Never try to fool, the people from the school!

We, the inhabitants of the Gerhart-Hauptmann-School in Kreuzberg, want to make again clear that we want to stay in that half of the school building that was promised to us in the agreement of the roof occupation (July 2014).

The administrative court in Berlin confirmed on the 25th of May that we have the right to live in the school!! Therefore, the plans of the district to evict us, have been also blocked by a official German court!

Still the district is continuing its ignorant and racist policies against us. Just after the publication of court decision, the district stated that the living conditions in the building are so dangerous because we would cook over open fire?! We are not cooking over open fire! We do not have enough to eat, so we cannot even think about how we want to prepare our food!

Concert in solidarity with the people in the school and for organizing sleeping places

So_36_plakatA4print-2

German below:

23th of April – SO36 – 8.30 p.m. / Entrance from 7.30 p.m.

Concert in solidarity with the people in the school and for organizing sleeping places for a long term solution

Artists:

*Dota Kehr (Kleingeldprinzessin) Duo with Jan Rohrbach

*Francesco Wilking & Moritz Kraemer (Die höchste Eisenbahn) *

*Danny Dziuk – solo*

*Antinational Embassy – Duo*

 

Admission: 8-12€, Refugees free of charge

Address: Oranienstraße 190, Heinrichplatz, Bus – M29

 

_German:_

23. April – SO36 – 20.30 Uhr / Einlass 19.30 Uhr

*Soli-Konzert**an der Seite…*von Menschen aus der Gerhart-Hauptmann-Schule und anderen setzen wir uns als NIO (Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße) für verschiedene humanitäre und politische Anliegen ein – und teilen trotz aller Widrigkeiten den Wunsch nach einem International Refugee Center.

*

Solikonzert im SO36 – 23.04.2015 zur Unterstützung der Menschen in der Gerhardt Hauptmann Schule (GHS) und der Schlafplatzorga

mit

*Dota Kehr (Kleingeldprinzessin)*Duo mit Jan Rohrbach

*Francesco Wilking & Moritz Kraemer (Die höchste Eisenbahn) *

*Danny Dziuk – solo*

*Antinational Embassy – Duo*

 

Oranienstraße 190, Heinrichplatz, Bus – M29

*Soli-Eintritt:*8 bis 12 Euro, für Refugees – free

Veranstaltet von NIO & KUB (Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße & Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge)

Call for Solidarity – Distribution of sleeping places, Oct. 25th at 7m on Oplatz

- Deutsch unten -

Today at 7pm there will be a meeting of all
supporters and refugees who were evicted
yesterday from the lagers in order to
distribute sleeping places. If you know
refugees from Harleemer Straße, Askanierring,
Blaschkoallee, Marienfelder Allee or Gürtel-
straße who are in need of shelter the
following days, inform them about this
meeting!

Do not forget to hand out and spread the phone
number that coordinates the sleeping places:
0176/3732 54 99.
Heute um 19 Uhr findet ein Treffen aller
Supporter_innen und von Abschiebung und Obdach-
losigkeit bedrohten Refugees statt, um Schlaf-
plätze zu koordinieren. Wenn Ihr Refugees aus
den Lagern (wie Harleemer Straße, Askanierring,
Blaschkoallee, Marienfelder Allee oder Gürtel-
straße kennt, die für die nächsten Tage eine
Unterkunft suchen, gebt ihnen Bescheid.
Vergesst auch nicht die Telefonnummer für die
Schlafplatzvermittlung weiterzugeben und
rumzuschicken: 0176/37325499.

Offener Brief der Rroma Familien im Görlitzer Park, bezüglich der drohenden Wegnahme ihrer Kinder

an die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann, den Bezirksstadtrat Peter Beckers, den Sozialstadtrat Knut Mildner – Spindler, die übrigen Mitglieder des Bezirksamtes und die Mitarbeiter*innen des Jugend- und Sozialamts Friedrichshain-Kreuzberg

Berlin, 23.9.2014

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg droht obdachlosen Familien im Görlitzer Park und der Cuvry-Brache mit der Inobhutnahme ihrer Kinder

(“offener Brief” als PDF) (wenn ihr diesen Brief mit eurer Unterschrift unterstützen wollt, mailt an case-pentru-toti@riseup.net)

Am Dienstag, den 16.9. erschienen am Morgen Mitarbeiter*innen des Jugendamts und des Gesundheitsamts Friedrichshain-Kreuzberg bei den Familien im Görlitzer Park und in der Cuvry- Brache. Nach Angaben der Familien im Görlitzer Park gaben sie zunächst vor, den Familien mit ihren Kindern u.a. bei Fragen der Einschulung und ähnlichen Belangen helfen zu wollen. Daraufhin zeigten die Familien ihnen im Vertrauen wie erbeten ihre Pässe. Auf ihre Nachfrage, worin die ihnen angebotene Hilfe denn konkret bestehe, erklärten ihnen die Mitarbeiter*innen des Jugendamtes, es handle sich um eine „Inobhutnahme” der Kinder. Sie händigten ihnen ein entsprechendes Schreiben aus. Daraus folgender Auszug:

„Wir werden in wenigen Tagen wiederkommen. Sollten Sie dann immer noch mit ihren Kindern im Park leben und übernachten, werden wir Ihre Kinder in Obhut nehmen, das heißt, sie werden von Ihnen getrennt und in einer Unterkunft, in der sie genügend zu essen und zu trinken und einen trockenen Schlafplatz haben, untergebracht. (…) „Wir wissen, dass Sie für sich und Ihre Kinder dringend eine Wohnung brauchen. Aber wir können keine Wohnung für Sie beschaffen. (…) Die weiteren Entscheidungen treffen dann die zuständigen Jugendämter und Familiengerichte.”

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