Tag: Kreuzberg

PM: “Brücken Bauen”-Festival: Ein Protestcamp von geflüchteten Frauen* am Oranienplatz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz anlässlich des
"Brücken Bauen"-Festivals am 25.07.2019 um 10:30 im Aquarium, Skalitzer
Straße 6 10999 Berlin

von Women in Exile & Friends

Nach Schwierigkeiten, eine Genehmigung für unser Protestcamp zu bekommen, das in Form eines Festivals vom 26.-28.07. auf dem Oranienplatz stattfinden wird, haben uns die Kreuzberger Behörden endlich die Erlaubnis erteilt. Es ist bedauernswert, dass wir von einer Kreuzberger Politiker*in der Grünen nicht unterstützt wurden, obwohl die Polizei und schon die Genehmigung für eine Kundgebung erteilt hatte. Dass wir nun die Erlaubnis haben, ist dem Einsatz von Women in Exile and Friends, Gruppen, einzelnen Unterstützer*innen und einigen Nachbar*innen zu verdanken.

Diese Mühen waren keine Überraschung in Anbetracht der neuen Asylgesetze, die kürzlich veranschiedet wurden. Der Oranienplatz ist seit 2012 ein Symbol des Widerstandes, als die Flüchtlingsbewegung durch ganz Deutschland marschierte; wir liefen damals von Potsdam bis zum Oranienplatz mir. Wir liefen zusammen, waren Teil der Demonstrationen, Treffen und Workshops. Zu jener Zeit war die feministische Perspektive nicht sehr präsent, aber jetzt kommen wir zurück, um die Situation von geflüchteten Frauen* und ihren Kämpfen sichtbar zu machen.

Seit 2014, as wir eine achtwüchige Floßtour unter dem Titel “Flüchtlingsfrauen werden laut!”machten, um auf die Lebensbedingungen von geflüchteten Frauen aufmerksam zu machen, die sexuelle Gewalt und Belästigung, die wie in den isolierten Heimen erleben. Seitdem machen wir jährlich gemeinsam mit unseren Netzwerken von Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland eine bundesweite Aktion. Der Floßtour folgten eine Bustour und die “Breaking Borders”-Konferenz 2017, weiter ging es mit einer internationalen Bustour 2018, die mit einem Pressetribunal endete, in dem Seehofers Abschiebepolitik sowie die Ankerzentren verurteilt wurden und bei dem die Verbindung gezogen wurde zwischen Fluchtursachen, Klimawandel und anderen menschengemachten Katastrophen, de vor allem von den “entwickelten” Ländern ausgehen.

Unser Thema für 2019, “Brücken Bauen” ist der Versuch, auf andere feministische Organisationen und die Community zuzugehen. Wir sind uns der Gräben zwischen Illegalisierten, Flüchtlingen, Migrant*innen und deutschen Staatsbürger*innen bewusst. Gräben, die in Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Privilegien und Vorurteilen in der Gesellschaft führen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es sehr wenig Vertrauen gibt zwischen feministischen Organisationen und geflüchteten Frauen*. Obwohl die meisten unserer Kämpfe verbunden sind, ist es sehr schwer, echte Solidarität zu erleben. Das liegt zum einen am vorgefertigten Konzept über “Flüchtllinge” in der Zivilgesellschaft, das eine vorurteilsbeladene Kategorisierung darstellt. Zum anderen finden es viele geflüchtete Frauen* schwierig, sich an europäische feministische Ideologien zu gewöhnen. Das mag an kulturellen Unterschieden liegen oder daran, dass sie sich in den Konzepten nicht repräsentiert fühlen. Daher werden wir diese Unterschiede in Workshops und kulturellen Performances diskutieren und somit zum Aufbau eines inklusiven und intersektionalen Feminismus beitragen. Da Kinder ein wichtiger Teil unserer Gruppe sind, wird es für sie auch ein abwechslungsreiches Programm geben.

Als Flüchtlingsfrauen sind wir einer doppelten Diskriminierung ausgesetze: Einerseits durch die Asylgesetze, die von schlimm immer schlimmer werden -von der Rückkehr der Residenzpflicht, Gutscheinde usw. Bis zu neuen Massenunterbringungen in den Ankerzentren, Polizeigesetzen und dem “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” für schnelle Abschiebungen und Kriminalisierung von Geflüchteten, Unterstützer*innen und der Zivilgesellschaft. Andererseits erfahren wir eine Diskriminierung als Frauen*, die isoliert leben, ohne jede Privatsphäre. Wir sind Opfer ungeklärter Morde, sexueller Gewalt und Belästigung in den Heimen. Der aktuelle Fall unserer Schwester Rita aus Hohenleipisch, die ermordet und dann im Wald in der Nähe der Unterkunft hinterlassen wurde, ist einer der vielen ungeklärten Tode. Zusätzlich zu all dem leben wir mit Traumatisierung und Depression, die nicht nur auf unsere mentale, sondern auch unsere reproduktive Gesundheit Auswirkungen haben.

In Zeiten, in denen die Gesetze für Flüchtlinge immer restriktiver werden und die Repression gegen linke Bewegungen, progressive Gruppen und Personen, die Demonstrationen oder Kundgebungen anmelden, zunimmt, werden wir nicht leise sein!

Wir werden Grenzen durchbrechen und Brücken bauen!!!


Building Bridges Festival – Programm

Daily Resistance Assembly on March 31st

Francais en bas, Deutsch unten

What is the current situation of our newspaper Daily Resistance? How could and should it continue? The first Daily Resistance Assembly takes place on March 31, 2019. Come, discuss and decide with us!

Why: Daily Resistance was created as a newspaper from the Refugee Movement to publish experiences, positions and discussions from the movement. Daily Resistance should be a means of resistance and help us
to organize. But at the moment the editorial group consists only of a small group of activists*. WE LACK THE EXCHANGE WITH OTHER ACTIVISTS, WE
LACK YOUR IMPULSES, EXPERIENCES, IDEAS AND CRITICISM. THAT’S WHAT DAILY RESISTANCE LIVES FROM, AND THAT’S WHAT THIS NEWSPAPER IS FOR.

What: We think that the newspaper needs a different structure, a different way of working and a bigger “we”. It needs a space for collective decisions about Daily Resistance. There we will discuss and clarify together what the newspaper can be and what it can do for us in
our political contexts. This requires a regular opportunity for exchange and contact between people who want to use the newspaper as an instrument.

Our suggestion is to call an assembly: TWICE A YEAR WE WOULD LIKE TO ORGANIZE AN ASSEMBLY. There we want to talk about what is important in your initiatives and how it can appear in the newspaper. It can be about fundamental debates, about the political orientation of the newspaper, but also about individual topics like choice of articles or organisatorial questions about finances, translations or distribution. We meet to get new ideas, to think together and to make the newspaper again a project of many people for many people. Through the assembly many can participate in the newspaper, discuss,without regularly attending the editorial meetings – though each of you is very welcome
there as well. THE ASSEMBLY SHOULD FUNCTION AS A SPACE WHERE WE CAN CONSULT COLLECTIVELY AND MAKE DECISIONS TOGETHER.

Do you have ideas, criticism, suggestions? Come to the first Daily Resistance Assembly:

Date: 31 March 2019, 13 – 18 Location: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
During the meeting there will be childcare and food.

Procedure
1st block 13 – 15:00 o’clock
Welcoming
Aims of the assembly
What do we want to use Daily Resistance for?
What is happening in your initiatives right now?
15 – 16 h lunch break
2nd block 16 – 18 o’clock
Assembly method and structure
Concrete questions, outlook, planning
Final round: Statement of the assembly

If you have questions or you want to suggest a topic beforehand, talk to us: email/phone or pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Please let us know if you can come and if you need childcare: dailyresistance@systemli.org

We hope to see you soon!

Your DR`s – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Wie steht es um unsere Zeitung Daily Resistance? Wie kann und soll es mit ihr weitergehen?
Am 31. März 2019 findet die erste Daily Resistance – Assembly statt. Kommt, sprecht und entscheidet mit!

Warum: Daily Resistance ist als Zeitung aus dem Refugee-Movement entstanden, um Erfahrungen, Positionen, Diskussionen aus der Bewegung zu
veröffentlichen. Daily Resistance soll ein Mittel des Widerstands sein und helfen, uns gemeinsam zu organisieren. Doch im Moment besteht die Redaktionsgruppe nur aus einer kleinen Gruppe von Aktivist*innen. UNS FEHLT DER AUSTAUSCH MIT ANDEREN AKTIVIST*INNEN, UNS FEHLEN EURE IMPULSE, ERFAHRUNGEN, IDEEN UND KRITIK. DENN DAVON LEBT DAILY RESISTANCE, UND DAFÜR GIBT ES DIESE ZEITUNG.

Was: Wir denken, dass die Zeitung eine andere Struktur braucht, eine andere Arbeitsweise und ein größeres „Wir”. Es braucht einen Raum für kollektive Entscheidungen über Daily Resistance. Dort soll
gemeinsam diskutiert und geklärt werden, was die Zeitung sein kann und was sie für uns in unseren politischen Zusammenhängen tun kann. Dazu braucht es eine regelmäßige Möglichkeit für Austausch und Kontakt zwischen Menschen, die die Zeitung als Instrument nutzen wollen.

Unser Vorschlag ist, eine Assembly/Versammlung einzuberufen: ZWEIMAL IM JAHR MÖCHTEN WIR EINE GROßE VERSAMMLUNG ORGANISIEREN. Dort wollen wir uns darüber austauschen, was in euren Initiativen wichtig ist und wie das in der Zeitung erscheinen kann. Es kann um Grundsatzdebatten gehen, um die politische Ausrichtung der Zeitung, aber auch um einzelne Themen oder organisatorische Fragen wie Finanzen, Vertrieb, Übersetzungen u.a. Wir treffen uns, um neue Ideen zu bekommen, gemeinsam zu denken und die Zeitung wieder zu einem Projekt von vielen Menschen für viele Menschen zu machen. Durch die Versammlung können viele an der Zeitung mitwirken und mitdiskutieren, ohne an den Redaktionstreffen regelmäßig teilzunehmen – jede*r von euch ist aber auch dort sehr willkommen. DIE VERSAMMLUNG SOLL ALS EIN RAUM FUNKTIONIEREN, IN DEM WIR UNS KOLLEKTIV BERATEN UND GEMEINSAM ENTSCHEIDEN KÖNNEN.

Habt ihr Ideen, Kritik, Vorschläge? Kommt zur ersten Versammlung von Daily Resistance:

Termin: 31. März 2019, 13 – 18 Uhr Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Während der Versammlung wird es Kinderbetreuung und Essen geben.

Ablauf
1. Block 13 – 15:00 Uhr
Willkommen
Ziele der Assembly
Wofür wollen wir Daily Resistance nutzen?
Was ist aktuell in euren Initiativen?
15 – 16 Uhr Essenspause
2. Block 16 – 18 Uhr
Arbeitsweise und Struktur der Assembly
konkrete Fragen, Ausblick, Planung
Abschlussrunde: Statement der Assembly

Wenn ihr vorher Fragen stellen wollt oder Themen vorschlagen könnt, sprecht mit uns: E-Mail/Telefon oder Pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Es wäre schön, wenn ihr uns Bescheid sagt, ob ihr kommen könnt/wollt und ob ihr Kinderbetreuung braucht: dailyresistance@systemli.org

Hoffentlich bis bald!

Eure DR-Crew – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Quelle est la situation actuelle de notre journal Daily Resistance? Comment pourrait et devrait-elle se poursuivre? La première Assemblée de Daily Resistance va avoir lieu le 31 mars. Venez, discutez et décidez avec nous!

Pourquoi : Daily Resistance a été créé comme un journal des refuge*es de publier les expériences, les positions et les discussions des membres du mouvement. Daily Resistance doit être un moyen de résistance et nous aider à nous organiser. Mais à l’heure actuelle, le groupe éditorial se compose uniquement d’un petit groupe d’activiste*s. NOUS MANQUONS D’ÉCHANGES AVEC D’AUTRES ACTIVISTES, NOUS MANQUONS D’IMPULSIONS, D’EXPÉRIENCES, D’IDÉES ET DE CRITIQUES. C’EST DE CA QUE DAILY RESISTANCE VIT, ET C’EST À ÇA QUE SERT CE JOURNAL.

Quoi : Nous pensons que le journal a besoin d’une autre structure, d’une structure différente, une autre façon de travailler et un “nous” plus grand. Il a besoin d’un espace pour des décisions collectives. Là, nous discuterons et clarifieons ensemble ce que le journal peut être et ce qu’il peut faire pour nous dans les domaines suivants, nos contextes politiques. Cela nécessite une occasion régulière d’échange et le contact entre les personnes qui veulent utiliser le journal comme un l’instrument.

Notre suggestion est de convoquer une assemblée : DEUX FOIS PAR AN, NOUS AIMERIONS ORGANISER UNE ASSEMBLÉE. Nous voulons y parler de ce qui est important dans vos initiatives et comment ca peut paraître dans les journaux. Il peut s’agir de débats fondamentaux, sur l’orientation politique du journal,
mais aussi sur des sujets individuels tels que le choix des articles ou des thèmes, des questions d’organisation sur les finances, les traductions ou la distribution. Nous nous rencontrons pour avoir des nouvelles idées, pour réfléchir ensemble et pour faire le journal un projet de beaucoup de gens pour beaucoup de gens. A travers l’assemblage beaucoup peuvent participer au journal, discuter, sans avoir à le faire régulièrement, assister aux réunions de rédaction – bien que chacun d’entre vous soit bienvenu lá-bas aussi. L’ASSEMBLÉE DOIT FONCTIONNER COMME UN ESPACE OÙ NOUS POUVONS
CONSULTER COLLECTIVEMENT ET PRENNER DES DÉCISIONS ENSEMBLE.

Vous avez des idées, des critiques, des suggestions ? Venez au premier Daily Assemblage de résistance :

Date : 31 mars 2019, 13 – 18 Lieu : Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Pendant la réunion, il y aura des services de garde d’enfants et de la nourriture.

Procédure
1er bloc 13 – 15:00 heures
Accueillant
Objectifs de l’assemblée
A quoi veut-on utiliser Daily Resistance ?
Que se passe-t-il dans vos initiatives en ce moment ?
15 – 16 h pause déjeuner
2ème bloc 16 – 18 heures
Méthode et structure d’assemblage
Questions concrètes, perspectives, planification
Dernier tour : Déclaration de l’assemblée

Si vous avez des questions ou si vous voulez suggérer un sujet à l’avance, communiquez avec
nous : email/téléphone ou pad : http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Veuillez nous faire savoir si vous pouvez venir et si vous avez besoin d’une garde d´enfant ou des traductions:
dailyresistance@systemli.org

Nous espérons vous voir bientôt ! Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

Soli drinks: Home is where the Homo is

Soliparty Home is where the Homo is

Wann: Montag, 5. Juni 19:00
Wo: Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177, 10999 Berlin

~~ DRINKS for RENT ~~ Drinks für die Miete ~~
MUSIC by
DJ Hilwi
DJ Ipek (female:pressure / EklektikBerlinIstan)
Yousef Iskandar (middle eastern hits)
SIN س (arabic electro)

Finding housing in Berlin gets harder and harder especially for people depending on social benefits and facing multiple discrimination – like e.g. queer refugees.

SAWA Berlin is a project supporting queer refugees in Berlin to find a safe place to live running since September 2016. To cover unexpected costs like payment delays by Jobcenter or LAF or co-fund entry fees for Genossenschaften we’ll throw this party!

Drop by, dance and have a drink with us! We’ll be happy to tell you more about the project, how to get involved and who knows: Maybe you’ll meet your next room mate? 😉

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Das Projekt SAWA Berlin vermittelt geflüchtete Queers an WGs und Wohnungsvermieter_innen. Ihr möchtet unterstützen oder bei euch ist was frei? Kommt vorbei, feiert mit uns und informiert euch!

Um Verzögerungen bei der Zahlung der Miete durch das Amt überbrücken zu können, planen wir, einen kleinen Fund anzulegen. Das Geld, dass an diesem Abend eingespielt wird, kommt dem zugute.

1. Mai – Einladung zur Pressekonferenz, Dienstag 25.04.2017

Berlin demo 1.Mai 2017 Wir bleiben alleSehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sei ein zu unserer Pressekonferenz am Dienstag den 25.04. um
11 Uhr im Café Kotti, die unter folgendem Motto steht:

Kreuzberg feiert 30 Jahre revolutionären 1.Mai: Wir bleiben alle!

Aus diesem Grund organisieren wir im Vorfeld der revolutionären 1.Mai
Demo eine große Blockparty gegen Gentrifizierung und Abschiebung auf dem
Oranienplatz mit Prinz Pi, Takt32, PTK und vielen weiteren.

Linke Initiativen, Kreuzberger Gewerbetreibende und mehrere
Hip-Hop-Labels rufen zum 30sten Jahrestages des “Kreuzberger Aufstandes”
vom 1.Mai 1987 zu einer Block Party auf dem Oranienplatz auf.

Im Vorfeld und im Anschluss an die traditionelle revolutionäre
1.Mai-Demonstration um 18 Uhr sind Auftritte dutzender Rap-Künstlerinnen
und Künstler geplant. Neben vielen Newcomern werden auch bekanntere Acts
wie Prinz Pi, Takt32, MC Bogy, Tice, Reeperbahn Kareem oder PTK auf der
Bühne zu sehen sein. Desweiteren sollen politische Initiativen die
Möglichkeit haben, ihre Arbeit mit Redebeiträgen und Infoständen auf dem
Oranienplatz vorzustellen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine
Kooperation des legendären Rap-Labels “Royal Bunker” des
Musikjournalisten Marcus Staiger, der Antifaschistischen Revolutionären
Aktion Berlin (ARAB) und des Kreuzberger Labels 36Kingz, das bereits
seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Berliner “Myfest“ organisiert.

Unterstützt werden die Organisatoren von einem breiten Bündnis aus
Kreuzberger Gewerbetreibenden und politischen Initiativen aus dem Kiez.

Unter dem Motto “Wir bleiben alle – Gegen Gentrifizierung – Gegen
Abschiebungen – Für Kreuzberg” wendet sich das Bündnis vor allem gegen
die immer rasantere soziale Verdrängung in Kreuzberg36 und die von der
Merkel-Regierung für dieses Jahr angekündigten Massenabschiebungen
abgelehnter Asylsuchender. Jonas Schiesser von der ARAB meint dazu: „Zum
30sten Jahrestag des Kreuzberger Aufstandes wollen wir die Stunden vor
der großen Demonstration nutzen, um die aktuellen Probleme hier im Kiez
zu thematisieren. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir gemeinsam
etwas verändern können. Und natürlich wollen wir auch gemeinsam feiern,
bevor wir um 18 Uhr unsere Anliegen mit einer kraftvollen und
kämpferischen Demonstration auf die Straße tragen. Der 1.Mai in
Kreuzberg steht seit 30 Jahre für eine klare Absage an die herrschende
Politik und für die Utopie einer selbstorganisierten Gesellschaft. Heute
ist er nötiger denn je.“

Turgay Ulu, langjähriger Aktivist des Protest-Camps vom Oranienplatz und
heute bei OPlatz.net aktiv, hebt die historische Bedeutung des
Oranienplatzes, gerade auch für die Refugee-Protest-Bewegung hervor.
Gegenüber der Presse sagte er: „Seit der Räumung des Oranienplatzes vor
zwei Jahren, hat die Politik uns den Ort geklaut, an dem wir
protestieren konnten. Der erste Mai ist unser Tag, an dem wir gegen die
Bourgeoisie aufstehen. Wir werden aus dem O-Platz wieder einen
politischen Ort machen. Wir werden ihn zurück erobern, um zu zeigen,
dass unsere Protestbewegung nicht tot ist und dass wir noch immer leben.
Auch wenn das der deutschen Politik nicht gefällt.“

Senol Kayaci, der die Bühne seit Anbeginn des MyFestes organisiert, in
Kreuzberg aufgewachsen ist und am eigenen Leib die Folgen von
Mietsteigerungen und Verdrängung erlebt, verweist wiederum auf den engen
Zusammenhang von Gentrifiezierung und Abschiebepolitik. „Das Motto „Wir
bleiben alle“ haben wir mit Absicht gewählt, da die Gründe für
Abschiebung und Verdrängung genau die gleichen sind“, erklärt er und
führt aus: „Die Menschen bringen einfach nicht genug Profit und aus
diesem Grund müssen sie weg. Die einen, weil sie nicht genug Miete
bezahlen können. Die anderen, weil die Wirtschaft sie nicht gebrauchen
kann. Wir sind gegen diese menschenverachtende Logik, und dagegen
richtet sich auch unsere Block-Party und unser Protest.“

ARAB / 36KINGZ / ROYAL BUNKER
Sonntag, 23 April 2017

Pressekontakt:
Jonas Schiesser: 0152 19265785

Einladung zur Pressekonferenz

Anlässlich des bevorstehenden 1.Mai laden wir Sie zu unserer
Pressekonferenz am Dienstag, den 25.April um 11 Uhr im Café Kotti,
direkt am Kottbusser Tor ein.

Michael Prütz
Langjähriger Aktivist in der linken Bewegungen Berlins berichtet über
die seine persönlichen Eindrücke vom 1.Mai 1987 in Kreuzberg

Turgay Ulu
Flüchtlingsaktivist wird über die Bedeutung des Oranienplatzes für den
Flüchtlingswiderstand in der BRD sprechen.

PTK
Kreuzberger Rapper, veröffentlich am 26.Mai sein zweites Album
„ungerächte Welt“ und wird am 1.Mai auf dem Oranienplatz direkt vor der
Demo auftreten. Er berichtet, wie er als Jugendlicher in Kreuzberg mit
dem 1.Mai aufgewachsen und welches Verhältnis zu Staat und Polizei sich
daraus entwickelt hat.

Senol Kayaci
Organisiert seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Myfest und wird
darüber sprechen, wieso es in diesem Jahr zu diesem Bündnis gekommen ist

Marcus Staiger
Musikjournalist und politischer Aktivist spricht über die aktuelle
Bedeutung des revolutionären 1.Mai und die Notwendigkeit von
Basisorganisierung

Moderation:
Jonas Schiesser (ARAB)

Mobivideo:
https://www.youtube.com/watch?v=zuycTj2vhGI

News from Ohlauer School (We!R #13)


Our guests in the studio today:
Alnour, El Tayib, Amdi and Younous from the occupied school on Ohlauer Strasse in Kreuzberg.
Last week the district announced again the eviction of the occupied school on Ohlauer Strasse and we invited our friends and neighbors, who are living in the school since 3 years to hear their opinion about this late rumors.
Ohlauer Strasse Social Center 4 All is here to stay!
Any support is most welcome, especially personal support in solidarity like accompagnying people to the authorities but money donations, hygienic articles and clothes are always needed as well. You’re most welcome if you can provide any of these; please write to:
wabf.eradio@gmail.com

 

+++++++++

Unsere Gäste im Studio heute:
Alnour, El Tayib, Amdi und Younous aus der besetzten Schule in der Ohlauer Str in Kreuzberg.Letzte Woche wurde vom Bezirk erneut die Räumung der besetzten Schule in der Ohlauer Str angekündigt und wir haben unsere Freunde und Nachbarn, die dort seit 3 Jahren wohnen eingeladen um ihre Meinung über diese jüngsten Gerüchte zu hören.
Ohlauer Strasse Social Center 4 All bleibt!
Jede Unterstützung ist sehr willkommen; vor allem wird solidarische Unterstützung gebraucht für Behördengänge und dergleichen aber auch Geldspenden, Hygieneartikel und Kleider sind wichtig. Wenn ihr helfen könnt, schreibt bitte an:
wabf.eradio@gmail.com

Oplatz: Open letter to district and senate

FullSizeRenderToday the Senate of Berlin and the District Council Friedrichshain-Kreuzberg ordered the removal of the info-point container at Oranienplatz. But be aware:

YOU CANNOT EVICT A MOVEMENT!

Open letter to the Berlin Senate and Friedrichshain / Kreuzberg District Council

(francais en bas – deutsch unten)
Date 13.07.2015
As you know, “The House of the 28 Doors” at Oranienplatz in Kreuzberg was attacked on the night of 30/31.03.2015, in what was probably an arson attack. The solid wooden structure burned down completely in no time at all. The small
information-centre container provided by the District suffered serious fire damage and can no longer be used. The material damage amounts to several tens of thousands of Euros; the weatherproofing materials for the “House of 28 Doors” were funded entirely through donations and all the work on it was done by volunteers.
Fortunately no-one was hurt in the fire.The perpetrator(s) have not yet been identified.

Statement of the GHS regarding the district’s eviction plans and the decision of the Administrative Court

We want to stay in the school, but self-organized!

Never try to fool, the people from the school!

We, the inhabitants of the Gerhart-Hauptmann-School in Kreuzberg, want to make again clear that we want to stay in that half of the school building that was promised to us in the agreement of the roof occupation (July 2014).

The administrative court in Berlin confirmed on the 25th of May that we have the right to live in the school!! Therefore, the plans of the district to evict us, have been also blocked by a official German court!

Still the district is continuing its ignorant and racist policies against us. Just after the publication of court decision, the district stated that the living conditions in the building are so dangerous because we would cook over open fire?! We are not cooking over open fire! We do not have enough to eat, so we cannot even think about how we want to prepare our food!

Concert in solidarity with the people in the school and for organizing sleeping places

So_36_plakatA4print-2

German below:

23th of April – SO36 – 8.30 p.m. / Entrance from 7.30 p.m.

Concert in solidarity with the people in the school and for organizing sleeping places for a long term solution

Artists:

*Dota Kehr (Kleingeldprinzessin) Duo with Jan Rohrbach

*Francesco Wilking & Moritz Kraemer (Die höchste Eisenbahn) *

*Danny Dziuk – solo*

*Antinational Embassy – Duo*

 

Admission: 8-12€, Refugees free of charge

Address: Oranienstraße 190, Heinrichplatz, Bus – M29

 

_German:_

23. April – SO36 – 20.30 Uhr / Einlass 19.30 Uhr

*Soli-Konzert**an der Seite…*von Menschen aus der Gerhart-Hauptmann-Schule und anderen setzen wir uns als NIO (Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße) für verschiedene humanitäre und politische Anliegen ein – und teilen trotz aller Widrigkeiten den Wunsch nach einem International Refugee Center.

*

Solikonzert im SO36 – 23.04.2015 zur Unterstützung der Menschen in der Gerhardt Hauptmann Schule (GHS) und der Schlafplatzorga

mit

*Dota Kehr (Kleingeldprinzessin)*Duo mit Jan Rohrbach

*Francesco Wilking & Moritz Kraemer (Die höchste Eisenbahn) *

*Danny Dziuk – solo*

*Antinational Embassy – Duo*

 

Oranienstraße 190, Heinrichplatz, Bus – M29

*Soli-Eintritt:*8 bis 12 Euro, für Refugees – free

Veranstaltet von NIO & KUB (Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße & Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge)

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