Tag: Hans Panhoff

call for action

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english version below, francais ci-dessus

Liebe Leute, es ist wieder soweit!

In der Ohlauer geht es in die 2te Runde!

Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, wurden in den vergangen Wochen hunderte der Refugees vom O-Platz Abkommen auf die Straße gesetzt. Nun, 4 Monate nach dem letzten Räumungsversuch der Gerhart-Hauptmann-Schule, hat der Bezirk durch seine Grüne Bürgermeisterin Monika Herrmann zum 31.10.2014 eine Kündigung an die Refugees in der Schule geschickt. Alle Bewohner*innen sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen reden von Recht und Gesetz, brechen aber alle Vereinbarungen, die sie mit den Refugees eingegangen sind; sei es am Oranienplatz mit Kolat oder in der Schule mit Panhoff!

Nach der Räumung des Oranienplatzes – Was planen Bezirk und Stadt mit der Schule der Geflüchteten in der Ohlauerstraße?

Wie auf diesem Blog bereits berichtet wurde, verkündete Frau Kolat überraschend, auch die Räumung der Schule sei eine der mit den Geflüchteten ausgehandelte Vereinbarung. Das wurde dann später von den Bewohner_innen kommentiert und Kolat äußerte sich nicht weiter dazu, hat ihre Drohungen aber auch nicht zurückgenommen. Der Grüne Bezirkstadtrat Hans Panhoff verkündet indessen, nach der Renovierungsphase und dem Einzug verschiedener Vereine, würde nur noch Wohnraum für 70 Geflüchtete vorhanden sein. Die 52 Vereine, die sich ursprünglich für das Gebäude beworben hatten, haben inzwischen kein Interesse mehr an einem Einzug, da dies die Verdrängung der Geflüchteten aus ihrem Wohnraum bedeuten würde. Hans Panhoff verkündete bei einem Treffen gestern, dass zeitgleich mit der von den Bewohner_innen der Schule organisierten Demonstration stattfand, er würde zum Zweck der Realisierung seiner”Verhandlungsergebnisse” nun eine Liste der Geflüchteten der Schule anfertigen. Die Befürchtung der Bewohner_innen, Hungerstreikenden und Unterstützer_innen nach den Erfahrungen mit” Friedenstrifterin” Kolat ist, dass ein Politiker unter Zugzwang eine nicht nachvollziehbare Namensliste von vermeindlichen Bewohner_innen ersinnt um damit eine Räumung zu rechtfertigen.

Um diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten, sagen wir es hier nocheinmal, falls ihr am Sonntag Nachmittag in Kreuzberg nicht verstanden haben solltet:

Never try to fool the people from the school!

Oranienplatz and School – we are one