Tag: Film

Yves’ Versprechen oder Warum es kein Zurück gibt

Ein Film mit anschließender Diskussion aus der Reihe “Blick nach Afrika” von attac Berlin und dem RegenbogenKINO am 15. April um 19:30 Uhr

Wann: 15.04.2019 – 19:30 Uhr

Wo: Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Online: https://attacberlin.de/news/yves-versprechen-oder-warum-es-kein-zurueck-gibt

Ein Dokumentarfilm von Melanie Gärtner D 2017, 79 Min. Original mit deutschen Untertiteln

Yves sitzt in Spanien fest. Es geht weder vorwärts noch rückwärts. Vor acht Jahren ist er in Kamerun aufgebrochen, um in Europa ein neues Leben zu beginnen. Seitdem hat die Familie nichts von ihm gehört. Die Filmemacherin Melanie Gärtner zeichnet Videobotschaften von Yves auf, reist damit nach Kamerun und trifft dort seine Familie. Bei all der Erleichterung über das Lebenszeichen von Yves werden Erwartungen laut, schließlich hat Yves es ins gelobte Europa geschafft. In den Augen seiner Familie kann nur er ihr Leben zum Besseren wenden. Er darf nicht scheitern, denn eine Rückkehr ist ausgeschlossen.

Als Gäste begrüßen wir Jean  und Maurice von Corasol – Initiative gegen Rassismus und für Solidarität mit Geflüchteten. Sie beide kommen selbst aus Kamerun und werden auch über die aktuelle politische Situation in dem Land berichten.

Die Filmreihe “Blick nach Afrika” ist ein Gemeinschaftprojekt des regenbogenKINO und von attac Berlin. Wir wollen einen anderen Blick auf Afrika lernen und bemühen uns, zu jeder Veranstaltung kompetente GesprächspartnerInnen einzuladen.

15.04.2019 – 19:30 Uhr

Regenbogenkino

Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

Unser Programm ist breit gefächert und spiegelt die Interessen und Vorlieben der KinomacherInnen, eine kommerzielle Ausrichtung der Filmauswahl steht bei uns nicht im Vordergrund. Unser Publikum ist dementsprechend unterschiedlich und hat bei uns sogar die Möglichkeit Filme mit auszuwählen.

Konferenz: Die Sahara – eine neue tödliche Außengrenze der EU? Externalisierung der Grenzen

Unser Europa hat keine Grenzen

Unser Europa hat keine Grenzen

Wann: 24.11.2018 – 10:00 Uhr
Wo: Aquarium (neben Südblock) Skalitzer Str. 6 10999 Berlin

English see below

Die südliche Grenze der Europäischen Union bildet nicht mehr das Mittelmeer, sondern wurde mit Hilfe von Überwachungstechnik, Grenzzäunen und militärischen Checkpoints “externalisiert”, das heißt nach Nordafrika verlagert.
Die neue südliche EU Außengrenze liegt in Libyen, Niger, Senegal, Algerien und Tunesien und soll Migrations- und Flüchtlingsströme schon in der Sahara stoppen. Nach dem großen medialen Aufschrei über den Sklavenhandel in Libyen im Dezember letzten Jahres, wurden mehr als 30.000 Menschen aus Libyen “evakuiert”.
Eine zu diesem Zweck gegründete gemeinsame Einsatztruppe der Afrikanischen Union, der Europäischen Union und der Vereinten Nationen verbrachten innerhalb von sechs Monaten Zigtausende Geflüchtete und Migrant*innen nach Niger in sogenannte Transitzentren oder direkt zurück in ihre Herkunftsländer. Im Sommer letzten Jahres deportierte Algerien irreguläre Migrant*innen – nicht in ihre Herkunftsländer, sondern bis an die südliche Grenze: 13.000 Menschen wurden von den Militärtrucks mitten in der Sahara ausgesetzt.
Tausende von Menschen liefen zu Fuß nach Niger, viele verdursteten. Während Europa Ausschiffungsplattformen diskutiert, wird in Niger die Infrastruktur dafür aufgebaut – finanziert mit europäischer Entwicklungshilfe (European Trust Fund for Africa).

Wir werden mit verschiedenen Expert*innen darüber diskutieren, wie die EU seine Außengrenzen systematisch in die Länder Nordafrikas verlegt, welche Folgen dies für die jeweiligen Länder hat und welche Unterstützungsstrukturen (Rasthäuser, Alarmphone Sahara etc) es für Migrant*innen vor Ort und in Europa gibt.

Eine Kooperation von borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Vortrag, Workshops und Filmscreening mit anschließender Diskussion mit Ibrahim Manzo Diallo – Afrique Europe Interact / Alarmphone Sahara, Bruno Watara – Intitiative gegen das EU Grenzregime, Kumut Imesh- Co-Regisseur des Films und Aktivist in Paris u.a.

Die Veranstaltung wird in englischer und französischer Sprache stattfinden.

Programm:

10 – 10.45 Uhr
Begrüßung und Einleitung: Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen
Andrea Staeritz – Borderline Europe

10.45 – 11.00 Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr
Diskussion: Lokale Auswirkungen des EU-Grenzregimes und Widerstand in
Libyen und Niger Ibrahim Manzo Diallo – Afrique Europe Interact /
Alarmphone Sahara
Andrea Staeritz – Borderline Europe

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 14.30 Uhr
Direkte und indirekte Auswirkungen der europäischen Migrationspolitik in
Afrika
Bruno Watara – Initiative gegen das EU Grenzregime

14.30 – 15.00 Kaffeepause

15.00 – 17.00 Uhr
Filmvorführung mit anschließender Diskussion: Revenir, To Return
Kumut Imesh- Co-Regisseur des Films und Aktivist in Paris

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The Sahara – a new deadly external border of the EU? Externalisation of borders II

The Mediterranean no longer marks the southern border of the European Union. With the help of surveillance technology, border fences and military checkpoints, the border was “externalised” to North Africa.
The new southern EU external border is located in Libya, Niger, Senegal, Algeria and Tunisia and is intended to stop migration and block refugee routes flows already in the Sahara. After the media scoop and public outcry about slave auctions in Libya in December last year, more than 30,000 people were “evacuated” from Libya.
Within six months a joint task force set up for this purpose by the African Union, the European Union and the United Nations brought tens of thousands of refugees and migrants* to Niger in so-called transit centres or directly back to their countries of origin. Last summer Algeria deported irregular migrants* not to their countries of origin but to the southern border: 13,000 people were abandoned by the military trucks in the middle of the Sahara.
Thousands of people walked to Niger on foot, many dying of thirst. While Europe is discussing disembarkation platforms, Niger is building the infrastructure for this – financed with European development aid (European Trust Fund for Africa).

We will discuss with different experts how the EU systematically relocates its external borders to the countries of North Africa, what consequences this has for the respective countries and what support structures (rest houses, Alarmphone Sahara etc.) for migrants exist, there and in Europe.

A cooperation of borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. and the Bildungswerk Berlin of the Heinrich Böll Foundation.

Lecture, workshops and film screening with following discussion with Ibrahim Manzo Diallo – Afrique Europe Interact / Alarmphone Sahara, Bruno Watara – Intitiatve gegen das EU Grenzregime, Kumut Imesh – co-director of the film and activist in Paris and others.

The event will be held in English and French

Program:

10 – 10.45
Welcome and Introduction: Human Rights Violations at the EU external borders
Andrea Staeritz – Borderline Europe

10.45 – 11.00 Coffee break

11.00 – 12.30
Discussion: Local impacts of the EU border regime and resistance in
Lybia and Niger
Ibrahim Manzo Diallo – Afrique Europe Interact / Alarmphone Sahara
Andrea Staeritz – Borderline Europe

12.30 – 13.30 Uhr Lunch Break

13.30 – 14.30 Uhr
Direct and indirect impacts of European migration politics in Africa
Bruno Watara – Initiative gegen das EU Grenzregime

 

BlackLivesMatter: Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten

Black Lives Matter – „Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten“

Black Lives Matter – „Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten“
This is Not a Moment, but a Movement.
26.02.2017 Einlass 17.30 Uhr
Start:18.00 Uhr – 21.00Uhr
Werkstatt der Kulturen, großer Saal, II Stock
powered by ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

Filmpräsentation + Filmbesprechung „Generation Revolution“

Generation Revolution brings to screen the powerful story of a new generation of black and brown activists who are changing the social and political landscape in the capital and beyond. This feature length documentary film follows an exciting new breed of organisations as well as the young Londoners that are part of them. The London Black Revolutionaries, or ‘Black Revs’, have a predilection for dramatic, raucous, direct action.
A Movement challenge the idea of the ‘Staid and Serious’ political activist and The Black Dissidents are a new organisation intent on furthering the fight against oppression along the lines of race, class and gender.

Kein Moment, sondern eine Bewegung.
Das ist BlackLivesMatter. Die Bewegung begann 2012 mit der Benutzung des Hashtags #BlackLivesMatter in den Sozialen Medien nach dem Freispruch des Mörders von Trayvon Martin und steht für ein wachsendes Bewusstsein Schwarzer Menschen, People of color und Marginalisierter Menschen für die es keine echte Freiheit gibt, solange Schwarze Menschenleben ungeachtet der historischen Kämpfe ihrer Vorfahren nicht wertgeschätzt werden. Die Bewegung setzt auf einen intersektionalen Ansatz und die weltweite Vernetzung. Alicia Garza, eine der Gründerinnen
sagt: „When we say Black Lives Matter, we are talking about the ways in which Black people are deprived of our basic human rights and dignity.“
In der Veranstaltung geht es um die Geschichte, die Gegenwart und Zukunft der Bewegung, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa.

Programm:
26.02.2017 Einlass 17.30 Uhr
Start:18.00 Uhr – 21.00Uhr
Werkstatt der Kulturen, großer Saal, II Stock
Podium: Moderation Karen Taylor,

Sprecher/innen unter anderem:
Jessica de Abreu is an Black Dutch activist, organizer and writer. She is a general coordinator
at European Network of People of African Descent.
Modi Ntambwe Chair of RVDAGE-SVAV Federation of African Associations of Flanders, Board member of the CCAEB ONG-FED and coordinator or the advocacy group within the European Network for People of African Descent- ENPAD.
Natasha Nkonde – Activist in Black Lives Matter UK and Sisters Uncut. Regional Organiser
at Edge Fund. Bad immigrant, Black Feminist, taking up space.
Kuchenga Shenjé – Writer and avid consumer of all culture. She is a member of the Black Lives Matter UK and Bent Bars Collective, writing regularly to trans women „on the inside“.

Filmpräsentation + Filmbesprechung
„Generation Revolution“
Generation Revolution beschreibt die mitreißende Geschichte einer neuen Generation Schwarzer Aktivist_innen und Aktivist_innen of Color, die für eine nachhaltige Veränderungen der politischen Landschaft in London und darüberhinaus gesorgt haben. Der 60 minütige Film begleitet neue Formen von Organisationen und jungen Londoner Aktivist_innen. „The Black Dissidents“ sind eine neue Organisation, deren Ziel es ist, gegen jedwede Form von Unterdrückung zu kämpfen, und das umschließt den Kampf gegen Rassismus, Klassendenken und Geschlechterdiskriminierung.
Generation Revolution brings to screen the powerful story of a new generation of black and brown activists who are changing the social and political landscape in the capital and beyond. This feature-length documentary film follows an exciting new breed of organisations as well as the young Londoners that are part of them.

Wearebornfree Filmabend: “The Awakening” am Freitag, 11.11.2016 um 19 Uhr


the awakening Kenan EminiIm Rahmen des Programms von We are born free Humanity Matters wird der Film “The Awakening” (extended version) gezeigt:
Wann: Freitag, 11.11.2016, 19 Uhr
Wo: Waldemarstraße 46, 10999 Berlin
The Awakening (das Erwachen) ist ein Zustand der Lebensrealität von Roma, die abgeschoben wurden. Welche psychologischen Folgen hat die Abschiebung auf die Menschen? Wie ergeht es den Kindern und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen sind und nun in einem fremden Land aufwachen, fern von ihren Freunden und ihrem gewohnten Umfeld? Der Film gewährt einen Einblick in diesen Zustand des Erwachens bzw. des Entsetzens der Betroffenen, die Deutschland als ihre Heimat betrachtet haben und sich nun in einem für sie fremden Land völlig neu
orientieren müssen. Er vermittelt ein authentisches Bild über die
Schockerfahrung Abschiebung. Zugleich zeigt er Rassismus und Diskriminierungen auf, mit denen Roma in verschiedenen Ländern Europas konfrontiert werden.

Kommt vorbei zum gemeinsamen Filmschauen und anschließendem Austausch (bei leckerem Essen:)

Soliparty für Rom_nja Proteste

soliparty-for-romnja-protesteLiebe Leute,
kommt zur Soliparty in Berlin am Sa.29.10.2016, um 20:00 Uhr in Zielona Gora – Grünbergerstrasse 73.
Filmführung “The Awakening” zur Lebensrealität abgeschobener Roma
Infos zu den Rom_nja Protesten
Konzert Rolling Hopp
DJane

Plakat in pdf

Soliparty for Protests of Romn*ja

this Saturday, October 29th

in Zieolona Gora, Grünbergerstraße 73 in Friedrichshain

Around 8pm the movie The Awakening will be shown and Infos about the
Roma Protest will be given

Afterwards their will be live music by Rolling Hop (Roma Hip Hop, Rap)
and Dj*anes

Poster in pdf

„Lightworks“ – Einführung in Theorie und Praxis der Filmmontage

„Lightworks“ - Einführung in Theorie und Praxis der Filmmontage

 

Am Freitag, 26. August 2016, von 10 – 17 Uhr an der HU in Berlin-Mitte.

„Lightworks“ – Einführung in Theorie und Praxis der Filmmontage
In diesem Workshop möchte euch Aline Bonvin die Grundlagen des Schnitts näher bringen: Wie legt man ein Schnittprojekt an, so dass man nicht den Überblick verliert – gerade in Zeiten der Dslr-Cinematografie. Worauf müsst ihr beim Filmen achten, so dass ihr euer Projekt anschließend gut schneiden könnt und warum eigentlich das Schnittprogramm „Lightworks“?
Linke Medienakademie e.V. | Franz-Mehring-Platz 1 10243 Berlin
>>Next: 25.-27. August 2016<<
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