Tag: call for demonstration

1. August 2018: Demo vor dem Auswärtigen Amt

هل حصلت على الحماية الفرعية وتريد أخيراً أن تحضر عائلتك لعندك في شهر آب ؟؟
هل أنت غاضب من قِلة المعلومات الدقيقة الموجودة في الإنترنت ؟؟
هل قمت بزيارة مراكز إستشارية وسمعت هناك بأنهم لا يستطيعون الإجابة على الكثير من الأسئلة حول القانون الجديد ؟؟
هل أنت غاضب لأنك تريد الآن أن تعرف، متى ستحصل عائلتك على الموعد ؟؟

!! إذاً شارك معنا بالمظاهرة أمام وزارة الخارجية الألمانية في برلين
! سنطالب بمعلومات فورية وواضحة عن لم الشمل

!! إذاً شارك معنا بالمظاهرة أمام وزارة الخارجية الألمانية في برلين

Du hast den subsidiären Schutz und willst ab August endlich deine Familie zu dir holen?
Ärgerst du dich, weil du zu wenig sichere Informationen im Internet findest?
Hast du Beratungsstellen besucht und dort gehört, dass sie viele Fragen zum neuen Gesetz noch nicht beantworten können?
Bist du wütend, weil du endlich wissen willst, wann deine Familie einen Termin hat?


Dann mach mit uns eine Demo vor dem Bundesaußenministerium in Berlin! Wir fordern sofortige klare Informationen über Familiennachzug!

Mittwoch 01.08.2018, 10:00 Uhr
vor dem Auswärtigen Amt
Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Online:

1. August 2018: Demo vor dem Auswärtigen Amt

Willkommen أهلاً بكم

Rally and Workshop: All united against an inhumane asylum politics!

*English below, Francais en bas

Der Koalititionsvertrag der Großen Koalition verschlimmert die Bedingungen in denen wir, Flüchtlinge, jetzt schon in Deutschland leben müssen und enthält uns unsere Grundrechte vor.

Wir sprechen von uns als Flüchtlinge, weil wir in Deutschland als Flüchtlinge behandelt werden. Mit dem Label „Flüchtlinge“ erfahren wir Diskriminierungen und Gewalt. Keine beschönigende Rede von „Geflüchteten“ kann verstecken, dass unser Zugang zu Schutz und Sicherheit von der Anerkennung als Flüchtlinge durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abhängt. Wir brauchen alle den Schutz dieser Anerkennung.

Die Regierung will eine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen schaffen und pro Jahr höchstens 220.000 Menschen aufnehmen. Aber alle Menschen die nach Deutschland kommen, haben das Recht auf Schutz. Wir sind alle Flüchtlinge und keine Quote.

Was ist in Ellwangen passiert? Ein Statement von den Geflüchteten in Ellwangen

refugees4refugees Ellwangenby refugees4refugees

english below

Die Situation in Ellwangen begann schon vor der Razzia am vergangenen Donnerstag. Nämlich im April 2018:

„Wir haben uns mit dem Leiter der LEA in Ellwangen getroffen. Wir haben ihm über unser Leben in der Unterkunft und wie die Leute sich hier fühlen erzählt, auch wegen die Duldung und Dublin regeln.“

Er versprach uns, dass wir mit der Presse und mit PolitikerInnen über unsere Situation reden können, da er und die Hausverwaltung nicht für die Zustände verantwortlich seien. Er wollte sich um alles kümmern.

Am 27. April hatten wir dann ein gemeinsames Treffen mit dem Leiter der LEA. Bei diesem Treffen sagte er, wir könnten die Presse am Donnerstag, dem 03. Mai treffen.

Um 3 Uhr morgens am Montag, dem 30. April, hörten wir viel Lärm. Als wir draußen ankamen, beschwerten sich Leute über die Abschiebung eines Togolesen. Wir sahen, dass die Polizei den Mann zwingen wollte, in ihr Auto einzusteigen – er war bereits in Handschellen. Und er sagte zur Polizei, dass er nicht einverstanden sei. Also sagten auch wir, dass wir die Polizei den Mann nicht einfach aus der Unterkunft mitnehmen lassen. Als sie sahen, dass immer mehr Leute von der Unterkunft nach draußen kamen, zogen sie sich zurück.“ Wir waren zu dem Zeitpunkt um die 30/40 Leute.“ Das berichten die Geflüchteten aus Ellwangen. Die Polizei war schon weg, als noch weitere Geflüchtete zum Ort des Geschehens kamen. Sie trafen nur noch den Mann in Handschellen an, während wir ihnen von der Situation erzählten.

Die Berichterstattung schreibt nun von bis zu 200 Personen. Doch in der Unterkunft in Ellwangen sind aktuell weniger als 150 afrikanische Geflüchtete untergebracht. Wenn der Vorwurf, dass wir die Polizei umringt hätten, stimmen würde, wie wäre es ihnen dann überhaupt möglich gewesen, sich so unproblematisch zurückzuziehen? Wenn die Polizei sich so sicher ist, sollten sie doch in der Lage sein, Beweise dafür anzubringen. Die deutsche Polizei ist – wie wir wissen – sehr professionell im berichten über ihre Kontrollmacht.

An dieser Stelle scheint der Rassismus der deutschen Polizeibehörden ihnen selbst auf die Füße zu fallen. („Oh, afrikanische Geflüchtete, die sind aggressiv.“)

„Nach einer Stunde kam ein Security Mitarbeiter mit dem Schlüssel der Handschellen, befreite den Mann und ging mit den Handschellen wieder.
Wir waren überrascht, als dann gegen 10:00 Uhr morgens, nochmal der Einrichtungsleiter zu uns kam und uns aufforderte, ihm die Handschellen zu geben. Wir fragten: „Why are you trying to fool us when the handcuff is with the security officer?“ Wir gingen danach zum Security Mitarbeiter, der die Handschellen mitgenommen hatte. Wir fragten ihn, warum er den Einrichtungsleiter nicht über den Verbleib der Handschellen informiert hatte, woraufhin dieser erwiderte, dass der Einrichtungsleiter bereits informiert wurde.“

An dieser Stelle war uns klar, dass etwas falsch läuft. Erpressung und Intrigen, um uns ungerechtfertigter Weise zu kriminalisieren.

„Am Donnerstag, dem 3. Mai, um 5:00 Uhr morgens – also an dem Tag, an dem wir die Presse hätten treffen sollen (was vom Einrichtungsleiter organisiert wurde) – hörten wir Schreie und Rufe: „Polizei! Polizei!“ Die Polizei brach sämtliche Zimmertüren gewaltsam auf (obwohl man die Türen in der Einrichtung nicht abschließen kann), stürmte die dunklen Zimmer mit hellen Taschenlampen und schrie, „Polizei! Polizei! Hands up, don`t move! Give me your Ausweis and Camp chip card! Do you have a handy?“ Daraufhin wurden wir mit Kabelbindern gefesselt und sollten uns auf den Boden legen. Nach der Kontrolle der Ausweise und der Camp-Chipkarten, um die Personen zu identifizieren, ging die Polizei weiter und durchsuchte unsere Kleidung und gesamten Zimmer. Davor fragten sie uns noch, ob wir irgendwelche gefährlichen Waffen oder Drogen in unserem Besitz hätten. Einige von uns waren nackt und ihnen wurde verboten, sich etwas anzuziehen – auch trotz Erkältungen. Wir wurden gezwungen ruhig zu sein und wir wurden geschlagen, wenn wir es gewagt haben, Fragen zu stellen. Unsere Hosen und Geldbeutel wurden durchsucht. Von einigen von uns, die mehr als 200,- Euro hatten, nahmen sie Geld mit.

Nach der Razzia wurden 27 Personen festgenommen und in ein anderes Gebäude, gegenüber der Polizeistation auf dem Gelände der Unterkunft, gebracht. Eine der betroffenen Personen, die verhaftet wurde, weil sie unregistrierte Lyca Simkarten hatte, erzählt, wie schlecht sie behandelt wurden, gefesselt und in der Kälte stehen gelassen.

Eine junge Frau, die ihrem Partner Kleidung brachte, durfte ihm nicht helfen, Klamotten zu tragen. Aber ein anderer festgenommener und gefesselter Freund half ihm, während die Polizei sie beobachtete. Einem anderen Freund von uns wurde vom Polizeichef untersagt, die Toilette zu benutzen. Der gleiche Polizeichef befragte einen anderen Polizeibeamten, warum ein Geflüchteter ohne, mit Kabelbindern, verbundenen Händen in die Schlange der Festgenommenen gebracht wurde. Er ordnete an, auch diesen Geflüchteten zu fesseln.

Einer nach dem anderen wurde verhört – im Dabeisein von fast 20 Polizeibeamten mit Hunden. Außerdem wurden wir fotografiert und danach in die Polizeistation auf dem Unterkunftsgelände gebracht, wo uns Fingerabdrücke abgenommen wurden. Selbst einer der Sozialarbeiter war schockiert, dass ein solcher Prozess losgetreten wird, beispielsweise aufgrund des Besitzes von SIM-Karten.

Als die Polizei schließlich weg war, gab es einige Verletzte, die ins Krankenhaus kamen. Zur gleichen Zeit begannen einige Medien, von außerhalb der Unterkunft aus, zu berichten.
Wir sind erschüttert, wie die Medien die erlogenen Polizeiberichte einfach übernommen haben, ohne die tatsächlichen Ereignisse zu recherchieren oder uns zu fragen, was passiert ist.

Wir, die Geflüchteten aus Ellwangen, sind nicht gewalttätig. Auch wenn die Polizei sagt, wir hätten sie angegriffen. Es gab während des Vorfalls eine Distanz zwischen uns und der Polizei. Unser Bruder in Handschellen stand zwischen uns und der Polizei. Wir haben Beweise für alles, was die Polizei mit uns gemacht haben.

Jetzt haben wir uns entschieden, eine Demonstration zu machen. Für uns ist das die einzige Möglichkeit, Leute darüber zu informieren, was tatsächlich passiert ist. Die Medien verfälschen unsere Statements und wenden sie gegen uns.

Wir treffen uns am Mittwoch, dem 9. Mai um 17:00 Uhr an der Ellwangener LEA.

Gegen Rassismus
Gegen den Populismus der Medien
Gegen Polizeigewalt
Gegen die Kriminalisierung von Geflüchteten

Terminüberischt:

12:00 Mahnwache am Marktplatz
Kommt vorbei, wenn ihr hören wollt, was tatsächlich passiert ist.

17:00 Kundgebung und Demonstration vor der LEA

__________

KONTAKT:
Flüchtlinge für Flüchtlinge (Refugees4Refugees)
Selbstorganisierte Beratungsstelle von und für Gefluchtete
Böblingerstr. 105
70199 Stuttgart
Tel.: 015172207248
https://refugees4refugees.wordpress.com/

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English translation

written by Enough Is Enough!

Statement by the refugees from #Ellwangen, Germany on police-raid

Dear Friends and Friends

The situation in Ellwangen began even before the Razzia last Thursday. Namely, in April 2018:

“We met with the head of the LEA in Ellwangen. We told him about our life in the accommodation and how people feel here, also about of the systems of “Duldung” and “Dublin”.

He promised us that we could talk to the press and politicians about our situation, as he and the property management were not responsible for the conditions. He wanted to take care of everything.

On April 27th we had a joint meeting with the head of the LEA. At this meeting he said we could meet the press on Thursday, May 3rd.

At 3 a.m. on Monday, April 30th, we heard a lot of noise. When we got outside, people complained about the deportation of a Togolese. We saw that the police wanted to force the man to get into her car – he was already handcuffed. And he told the police that he disagreed. So we also said we wouldn’t let the police just take the man out of the accommodation. As they saw more and more people coming out of the house, they withdrew.” We were about 30/40 people at the time.” That’s what the refugees from Ellwangen report. The police already had left when more refugees came to the scene. They only met the man in handcuffs while we told them about the situation.

Media coverage now covers up to 200 people. However, less than 150 African refugees are currently accommodated in the accommodation in Ellwangen. If the accusation that we surrounded the police were true, how would they have been able to withdraw so easily? If the police are so sure, they should be able to provide evidence. The German police is – as we know – very professional in reporting about their control power.

At this point, the racism of the German police authorities seems to be falling on their own feet. “(“Oh, African refugees, they’re aggressive.”)

“After one hour, a security guard came in with the keys to the handcuffs, freed the man and left with the handcuffs. We were surprised when around 10:00 o’clock in the morning, the manager came to us again and asked us to give him the handcuffs. We asked: “Why are you trying to fool us when the handcuff is with the security officer?” We went to the security guard who took the handcuffs. We asked him why he had not informed the head of the facility about the whereabouts of the handcuffs, whereupon he replied that the head of the facility was already informed”.

At this point it was clear to us that something was going wrong. Extortion and intrigues to criminalize us unjustifiably.

“On Thursday, May 3rd, at 5:00 a.m. – the day we should have met the press (organized by the director of the facility) – we heard screams and shouts: “Police! Police!” The police forcibly broke open all the room doors (although the doors in the facility cannot be locked), stormed the dark rooms with bright flashlights and shouted, “Police! Police! Hands up, don`t move! Give me your ID and Camp chip card! Do you have a mobile?” Then we were tied up with cable ties and were supposed to lie down on the floor. After checking the identity cards and camp chip cards to identify the people, the police went on and searched our clothes and entire rooms. Before that, they asked us if we had any dangerous weapons or drugs in our possession. Some of us were naked and were forbidden to put anything on – even with colds. We were forced to be quiet and we were beaten when we dared to ask questions. Our pants and wallets were searched. They took the money away from some of us, who had more than 200,- Euro.

After the raid, 27 people were arrested and taken to another building opposite the police station on the premises of the accommodation. One of the people who was arrested for having unregistered Lyca Sim cards tells how badly they were treated, tied up and left out in the cold.

A young woman who brought clothes to her partner was not allowed to help him wear clothes. But another arrested and tied friend helped him while the police watched her. Another friend of ours was forbidden to use the bathroom by the police chief. The same police chief asked another police officer why a refugee was brought into the line of those arrested without their hands tied with cable ties. He also ordered this refugee to be tied up.

One by one was interrogated – in the presence of almost 20 police officers with dogs. We were also photographed and then taken to the police station on the accommodation site, where fingerprints were taken. Even one of the social workers was shocked that such a process was being kicked off, for example because of the possession of SIM cards.

When the police finally left, there were some wounded who came to the hospital. At the same time some media began to report from outside the accommodation.
We are shocked at how the media have simply taken over the lying police reports without researching the actual events or asking ourselves what happened.

We, the refugees from Ellwangen, are not violent. Even if the police say we attacked them. There was a distance between us and the police during the incident. Our brother in handcuffs stood between us and the police. We have evidence of everything the police have done to us.

Now we have decided to make a demonstration. For us, this is the only way to inform people about what actually happened. The media falsifies our statements and turns them against us.

 

Kundgebung & Demo zur Räumung der Ohlauer/GHS, 11.01.2018, 7:45

Demo Ohlauerstr.

Räumung der GHS am 11.01.2018 – Solidarität mit den Bewohner_innen. Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity

Die Chronologie der GHS auf Deutsch und Englisch
Pressestatement der Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße (NIO), 19.7.2017: Wir kennen die beteiligten Menschen, wir respektieren die Umstände, wir erinnern die Absprachen
Solidaritätsaufruf Andere Zustände ermöglichen (*aze)

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DEUTSCH (English, French, Arabic, Italian, Spanish below)

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 Kundgebung
8:30 Demo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

Am 11.01. um 8 Uhr morgens soll die GHS geräumt werden. Den Bewohnern wurde lediglich ein
fragwürdiges Angebot gemacht, das in der Tradition des Oplatz-“Agreements” steht. Dies ist ein weiterer Versuch des Berliner Senats und des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, das Refugee Movement zu spalten. Dem jahrelangen Kampf um Selbstbestimmung, Bewegungsfreiheit, gegen Rassismus und gegen das europäische Migrationsregime wurde mit Drohungen, repressiver Polizeigewalt, Isolierung und Überwachung durch Security-Personal, wochenlanger Belagerung des Kiezes durch die Polizei und Kriminalisierung der Aktivist_innen begegnet.

Die Pläne für das, nach dem Räumungsversuch 2014 vereinbarte, selbstverwaltete internationale Refugee-Center wurden torpediert und nie ernst genommen. Und das obwohl es ein Konzept gab, das mit einem freien Träger, mehreren Vereinen und der Nachbarschaft erarbeitet worden war und Pläne für Beratungsangebote, ein Café und einen politischen und kulturellen Treffpunkt beinhaltete.

Das Refugee Movement zeigte, dass Geflüchtete sich selbst den Status politischer Subjekte erkämpfen. Ihre Forderungen nach Sichtbarkeit und gleichen Rechten, die ihnen von der weiß-deutschen Mehrheitsgesellschaft verweigert werden, haben Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ermutigt und politisiert. Mut, Solidarität und gemeinsamer politischer Kampf sind nötiger denn je angesichts ständiger Asylrechtsverschärfungen, anhaltender Ausweitung der Grenzregime bis hin nach Afrika, alltäglicher rassistischer und kapitalistischer Ausbeutung, und des europäischen Rechtsrucks. Alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft!

“Es geht nicht um das Gebäude, es geht um die Bedeutung. Wenn ihr diesen Ort räumt, verlieren wir alle. Wir verlieren, was dieser Ort hätte werden können.” (Aktivisten aus der GHS)

You can’t evict a movement!

—————————ENGLISH—————————

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22/Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

7:45 rally
8:30 demo

Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!
The GHS is supposed to be evicted on the 11th of january, 8 o’clock in the morning. The only offer made to the inhabitants was somewhat questionable and stands in the tradition of the so-called‚’Oplatz agreement’. This is another attempt by the Berlin senate and the district government to divide and conquer the refugee movement.

After the attempted eviction of 2014, an agreement concerning a self-organized international refugee center was made. This agreement was sabotaged and never taken seriously. This despite the fact that independent organizations, several associations and the neighbourhood initiative had come up with a concept, which included counseling services, a café, and a cultural and political venue.

The refugee movement has shown that refugees fight for the status of political subjects. Their demands for visibility and equal rights – denied to them by the white-German majority society – have encouraged and politicized groups, initiatives and individuals. Courage, solidarity, and shared political struggle are more necessary than ever in the face of constant tightening of asylum laws, the deterritorialization of Europe’s borders, racist and capitalist exploitation, and the European shift to the right. All people must have the right to decide where and how they want to live, irrespective of their status and origin.

“It’s not about the building, but its meaning. If you evict this place, it’s going to be a loss for all of us. We’re going to lose what this place could have become.“ (activists from the GHS)

You can’t evict a movement!

—————————FRENCH—————————

FRANCAIS
You might be able to evict a square, you might be able to evict a school,
but 
you can’t evict a movement!
Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg
Evacuation de la GHS le 11.01.2018 – solidarité avec les habitants.
7:45 manifestation
8:30 commence le cortège
Le 11.01.2018 à 8 heures du matin est prévue l’évacuation de la GHS. Au habitants rien qu’une proposition problématique a était faite, en continuation de l'”accord” de l’O-Platz. Ceci est un autre tentative de la part du sénat de Berlin et du quartier de Friedrichshain-Kreuzberg de diviser le Refugee Movement. A des années de lutte pour l’autodétermination, pour la liberté de mouvement, contre le racisme et contre le régime européen de migration ils ont faits face avec menaces, violence répressive de la part de la police, isolation et surveillance de la part du personnel de sécurité, des semaines de siège du quartier par la police et la criminalisation des activistes.
Les plans pour ce qui était prévu après l’essai de évacuation, notamment un Refugee-Centre international autonome, ont été ignorés et jamais réellment considérés. Et ca alors que il y avait un concept élaboré avec un porteur libre, plusiers organisations et le voisinage et qui comprenait un service de consultation, un café et un lieu de rencontre politique et culturel.
Le Refugee Movement a montré que le refugiés lutte eux même pour leur status de subjects politique. Leur demandes pour visibilité et droits égales, niés par la société majoritaire blanche-allemande, ont animées et politisées groups, initiatives et individus. Courage, solidarité et la lutte politique commune sont plus nécessaire que jamais face aux restrictions continues du droit d’asil, aux extension perpétuelle du régime des frontières jusqu’á l’Afrique, à l’exploitation capitaliste raciste quotidienne et au glissement á droite en Europe. Tout le monde doit avoir le droit de décider où et comment abiter, indépendentement de statut et origine. 
“Ce n’est pas question du bâtiment, c’est le signification. Si vous évacuez cet endroit nour perdons tous. Nous perdons ce que cet endroit aurait pu être.” (activistes de l’école)
Vous ne pouvez pas évacuer un mouvement!  

———————-ARABIC——————————–

إجلاء في
GHS  11.01.2018 –
تضامنا مع المتساكنين
7:45 
تجمع
8:30 
مظاهرة
  .Gerhart-Hauptmann-Schule   
في 
11.01
. في الساعة الثامنة صباحا، سيتم إجلاء
.OPlatz “Agrement.” 
لم يقدم للسكان سوى عرض مشكوك فيه، وهو المعتاد
منطقة لتبديد حركة اللجئين
Friedrichshain_Kreuzberg 
هذه محاولة أخرى من مجلس الشيوخ في
وقد شهدت سنوات النضال من أجل تقرير المصير وحرية الحركة ومكافحة العنصرية ونظام الهجرة
الوروبي تهديدات,  قمع ,عزل ,مراقبة ,أسابيع حصار وتجريم الناشطين من قبل ا لشرطة وعناصر
المن
الخطط الموافق عليها لذلك من قبل المركز الدولي للجئين بعد محاولة الجلاء عام 
2014
 لم تؤخذ
على محمل الجد
وهذا على الرغم من أن هناك مفهوما كان قد تم وضعه مع الراعي المستقل، العديد من الجمعيات
والجيران وتضمنت خطط لتقديم المشورة، ومقهى ومكان اجتماع سياسي وثقافي
.
وأظهرت حركة اللجئين أن اللجئين يكافحون من أجل وضع الرعايا السياسيين
وقد شجعت مطالبهم على الشفافية والحقوق المتساوية التي حرمها مجتمع الغلبية البيضااء
المساهمة في التسييس وتشجيع المجموعات والمبادرات والفراد. التاكيدعلى  الحاجة إلى الشجاعة
والتضامن والنضال السياسي   المشترك أكثر من أي وقت مضى في مواجهة تشديد اللجواء
المستمر، استمرار التوسع في نظام الحدود إلى أفريقيا، كل يوم استغلل عنصري والرأسمالي،
ورعشة القانوني الوروبي. يجب أن يكون لجميع الناس الحق في تقرير أين وكيف يريدون العيش،
بغض النظر عن وضعهم وخلفيتهم
!
ان المر ل يتعلق بالمبنى وانما يتعلق بالمعنى اذا تم اجلاء ذلك المكان سنخسر  جميعا فاننا سنخسر
ما كان يمكن ان يصبح عليه هذا المكان”. )نشطااء
GHS 
من
You can’t evict a movement!

—————————ESPAGNOL—————————

11.01.2018 – Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

Desalojo de la GHS el 11.01.2018 – Solidaridad con los inhabitantes

7:45 discurso

8:30 manifestacion

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

El 11 de enero 2018 a las 8 de la manana el colegio Gerhart Hauptmann en Kreuzberg debe ser desalojado. A los inhabitantes solo les fue hecha una oferta dudosa que recuerda al „O-Platz Agreement“. Eso es otro intento del senado de Berlin y del distrito Friedrichshain-Kreuzberg a escindir el movimiento de refugiados. La lucha de muchos anos para autodeterminación, libertad de movimientos, contra el racismo y contra el regimen de migracion europeano fue tratado con amenazas, violencia represiva de parte de la policia, isolacion, vigilancia por el personal de la seguridad,  con un sitio del barrio por semanas de parte de la policia y criminalizacion de los activistas.

Los planes para el centro internacional autogestionado de refugiados, que habian establecido en 2014 depues del intento del despeje, han sido torpedeado y nunca han sido tomado en serio. Y eso aunque habia un concepto que habia hecho con una institucion responsable libre, varias asociaciones y la vecindad y que tenia planes para servicios de asesoramiento, un café y para un lugar de encunetro político y cultural.

El movimiento de refugiados ha demonstrado que refugiados luchan para el statu de sujetos politicos de si mismos. Sus demandas a visibilidad y mismos derechos, que les son negidos de la sociedad mayoritaria alemana y blanca, han alentado y politizado a grupos, iniciativas y personas solas. Valor, solidaridad y lucha politica juntos son mas necesarios que nunca ante agravamientos continuos del derecho de asilo, ensanchamiento continuo de los regimes de las fronteras hasta Africa, explotacion diaria racista y capitalista y al giro hacia la derecha europeano. Todos los seres humanos deben tener el derecho a decidir donde y como quieren vivir, independiente del statu o origen.

„No se trata del edificio, se trata del significado. Si despejen ese lugar, todos nosotros perdimos. Perdimos lo que ese lugar podría haber sido.“ (Activistas de la GHS)

———————ITALIANO—————————

Ohlauer Str. 22 /Gerhart-Hauptmann-Schule, Berlin/Kreuzberg

Sfratto della GHS 11.01.2018 – solidarietà con gli abitanti

7:45 manifestazione
8:30 inizio del corteo

You might be able to evict a square, you might be able to evict a school, but you can’t evict a movement!

L’undici gennaio alle 8 del mattino é previsto lo sfratto della scuola occupata “Gehrard-Hauptmann-Schule” nella Ohlauer Str. 22.
Gli abitanti hanno ricevuto una sola problematica offerta, nella tradizione dell'”accordo” dell’Oranienplatz. Si tratta di un ulteriore tentativo di divisione del Refugee Movement da parte del senato di Berlino e del quartiere di Friedrichshain-Kreuzberg. La lotta di diversi anni per l’autodeterminazione, libertà di movimento, contro il razzismo e contro il regime di migrazione europeo é stata confrontata con minaccie, violenza repressiva da parte della polizia, isolazione, sorveglianza da parte del personale di sicurezza, assedio per diverse settimane del quartiere da parte della polizia e criminalizzazione de* attivist*.

I piani per il Refugee-Center internazionale auto-gestito, accordati dopo il tentativo di sfratto del 2014, sono stati impediti e mai presi sul serio. Ciò nonostante ci fosse un progetto elaborato assieme a uno sponsor, associazioni e al vicinato che prevedeva offerte di consultazione, un bar e un luogo di incontro politico-culturale.

Il Refugee Movement ha mostrato che persone rifugiate si conquistano da sol* lo stato di soggetti politici. La loro volontà di visibilità e uguali diritti, negati dalla società maggioritaria bianca-tedesca, ha animato e politizzato gruppi, iniziative e individui. Coraggio, solidarietà e lotta politica comune sono più necessari che mai considerate le continue restrizioni del diritto all’asilo, l’espansione del regime delle forntiere fino all’Africa, lo sfruttamento capitalista e razzista e lo slittamento a destra della politica europea. Tutte le persone devono avere il diritto di decidere dove e come vivere, indipendentemente dal loro status e origine!

“Non si tratta dell’edificio, si tratta del significato. Se sfrattate questo luogo perdiamo tutt*. Perdiamo quelo che questo luogo avrebbe potuto essere.” (attivisti della scuola)

Not potete sfrattare un movimento!

Call for Demo on Dec. 6th: STOP DEPORTATIONS NOW!

STOP DEPORTATIONS NOW! DEMO
english – deutsch –فارس –العربية
This Wednesday, two deportation charter flights will leave from Germany. This time it is to Pakistan and Afghanistan, next time it is to other places. Even one deportation is unacceptable and deportations happen all the time: any morning, our friends could be taken from their beds by police, locked in detention centers and forced on planes against their will. 
As this is another example that the German state is escalating their deportation efforts, we will come out in the streets and make our anger loud and clear: Freedom of Movement is Everybody’s Right! We Are Here and We Will FIGHT!
STOP DEPORTATIONS NOW!
Wednesday 06.12. 18.00
Oranienplatz (U8/1 Kottbusser Tor)
Let us make sure that the state is not getting away with this while we are silent and that there are consequences to their actions.
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STOPPT ABSCHIEBUNGEN, JETZT!
                                   
Diesen Mittwoch starten zwei Sammelabschiebungen aus Deutschland. Dieses Mal nach Pakistan und Afghanistan, nächstes Mal gehen sie in andere Länder. Jede einzelne Abschiebung ist inakzeptabel und trotzdem finden Abschiebungen andauernd statt: an jedem Morgen könnten unsere Freund*innen von der Polizei aus ihren Betten geholt, in Abschiebehaft genommen und gegen ihren Willenin Flugzeuge gesteckt werden.
Dies ist ein erneutes Beispiel dafür, dass der deutsche Staat seinen Einsatz für unmenschliche Abschiebungen verstärkt. Daher gehen wir auf die Straße, sind laut und wütend: Freedom of Movement is Everybody’s Right! We Are Here and We Will FIGHT!
STOPPT ABSCHIEBUNGEN JETZT!
Mittwoch 06.12. 18.00
Oranienplatz (U8/1 Kottbusser Tor)
Lasst uns klarmachen, dass wir diese Abschiebepolitik nicht ruhig hinnehmen werden und der Staat damit nicht so einfach davonkommt, sondern dass ihr Agieren Konsequenzen hat. 
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وقف الترحيل الآن! مظاهرة

فى يوم الاربعاء، ستغادر رحلتا ترحيل مستأجرتين من المانيا. هذه المرة الي باكستان وأفغانستان، في المرة القادمة  إلى أماكنأخرى. وحتى الترحيل غير مقبول، والترحيل يحدث طوال الوقت: في أي صباح، يمكن لأصدقائنا أن يأخذوا من أسرتهم  من قبلالشرطة، ويحتجزون في مراكز الاحتجاز، ويجبرون علي ركوب الطائرات غصبا عن  إرادتهم.

ولما كان هذا مثالا آخر على تصعيد الدولة الألمانية لجهود الترحيل، فسوف نخرج في الشوارع ونجعل غضبنا صاخبا وواضحا: حريةالحركة هي حق كل انسان نحن هنا ونحن سوف نقاتل!

وقف الترحيل  الآن!

الأربعاء 06.12. 18.00

أورانينبلاتز (U8 / 1 كوتبوسر تور)

دعونا نتأكد من أن الدولة لا تفلت من هذا في حين أننا صامتون وأن هناك عواقب على أفعالهم

 


اطلاعیه تظاهرات علیه اخراج ‌اجباری در برلین
 
چهارشنبه این هفته دولت آلمان دو گروه از مهاجرین پاکستانی و افغانستانی را از آلمان به صورت اجباری اخراج میکند تداوم این روند غیرانسانی نشانگر آن است که احتمالا دفعه بعد پناهجویان کشوری دیگر نیز اخراج گردند! 
با وجود غیرقابل قبول بودن و غیرانسانی بودند اخراج اجباری، دولت آلمان به روند این اخراج ها ادامه می دهد: هر پگاهی امکان دارد که پولیس دوستان ما را از تخت خواب شان برداشته، بازداشت نمایند و خلاف خواسته، سوار هواپیماکرده و اخراج نمایند.
این مورد اخراجهای اجباری، مثالی واضح از آن است که دولت آلمان با قوت بیشتر روند اخراج های اجباری پناهجویان‌ راادامه میدهد. 
برای همین، همه ما علیه این عمل غیرانسانی به خیابان ها می رویم و برای آزادی تحرک که حق اساسی هر انسانیاست فریاد می زنیم و می گویم: «ما هستیم و به مبارزه خود تا دست یافتن به حق خود ادامه می دهیم!»
اخراج اجباری را توقف دهید!
زمان: چهارشنبه 
۶ دسامبر ۲۰۱۷ ساعت ۶ عصر
مکان: اورانیان پلاتز 
Oranienplatz (U8- 1 Kottbusser Tor)
بیایم و واضح سازیم که سیاست اخراج اجباری دولت آلمان برای ما غیرقابل قبول است و به سادگی از این سیاستغیرانسانی آلمان نمی گذریم با حضورمان در این گردهمایی به دولتمردمان آلمان واضح سازیم که حکومتدارینامطلوب شان برایشان عواقب در بر خواهد داشت

Erste Demonstration für die Einheit der Flüchtlings-Community in Apolda // 1st Refugee Unity – Community Demonstration in Apolda (Thueringen)

 

 

 

 

 

 

 

 

Datum: 2. Dezember 2017

Zeit: 14:00 Uhr Ort: Bahnhof Apolda

Stoppt die Abschiebungen und stoppt das Dublin-Abkommen! Für
Bewegungsfreiheit!  Bringt die Flüchltlinge zurück!

Wir, die Flüchtlinge in Apolda und in Thüringen, fordern unbedingten
Respekt für unsere verfassungsgemäßig garantierten Rechte auf
Menschenwürde. Diese Rechte beinhalten unser Recht auf sicheren
Aufenthalt, Sicherheit, das Recht zu arbeiten, das Recht auf privaten
und menschenwürdigen Wohnraum hier in Apolda und wo auch immer wir uns
entscheiden, leben zu wollen.

Wir sind Flüchtlinge vom Heim Auf dem Angenspanne 3, 99510 Apolda, in
welchem mehr als 250 Flüchtlinge leben. Viele Flüchtlinge sind in dem
Heim bzw. Lager seit mehr als 3, bis hin zu 16 Jahren isoliert, ohne
Perspektive, viele haben Abschiebungsandrohungen erhalten, einige wurden
ohne Ankündigung abgeschoben. All das ist traurig….volltext:
http://thevoiceforum.org/node/4422

Spendet und engagiert euch in Solidarität mit der Bewegung der
Flüchtlings-Community!
Kontoinhaberin: The VOICE
Betreff: “Unity-Protest”
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

Kontakte in Apolda:
Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed Ahsan, Tel.: 0173
1436248

Kontakte in Jena:
Jena: Miloud L. Cherif, Tel.: 0176 32360839

Organisiert von der Thüringer Flüchtlings-Community in Apolda und Jena
The VOICE Refugee Forum Jena
Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net | http://thevoiceforum.org
Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de

——– English—————–

1st Refugee Unity – Community Demonstration in Apolda (Thueringen)

Date: 2nd December 2017

Time: 2pm, Place: Apolda Train station

Stop the Deportations and Stop Dublin Deportation for Freedom of
Movement!!!

Bring back the refugees!!

We the refugees in Apolda and Thuringen in general demand the
unconditional respect for our constitutionally guaranteed rights to
human dignity. These rights include our right to secured residence,
security and safety, the right to work, the right to private and humane
housing here in Apolda or in anywhere we may chose or wish to live.

We are refugees living Auf dem Angespanne 3, 99510 Apolda, for more than
250 refugees. Many refugees are isolated in this Heim -lager already for
more than (3years to 16years) without perspectives, many are under
deportation threats, some are deported without notice of
deportation…….continue http://thevoiceforum.org/node/4421

Photo: Some activists of Refugee Community Apolda in the office of The
Voice Refugee Forum in Jena
http://thevoiceforum.org/node/4421

Donate and campaign in solidarity with the refugee community movement.
The VOICE – Bank Account code: “Unity-Protest”, Kontonummer: 127829,
BLZ: 260 500 01, IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29, BIC: NOLADE21GOE

Contacts in Apolda: Dr. Aghayev Magsud, Tel.: 017622394162 |Mohammed
Ahsan, Tel.: 0173 1436248 | Jena: Miloud L.Cherif, Tel.: 0176 32360839
Organized by the Apolda and Jena Refugee Community in Thueringen
The VOICE Refugee Forum Jena Email: thevoicerefugeeforum@riseup.net |
http://thevoiceforum.org
Break Deportation Network |http://breakdeportation.blogsport.de
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Call for Demonstration against Food Coupons in Merseburg (5th dec)

(Deutsche Übersetzung unten)

***PLEASE SHARE AND INVITE YOUR FRIENDS***

What? Demonstration against food coupons, work ban and deportations!

When? 5th December 1pm

Where? Merseburg Bhf (Train station)

We, the group of café internationale and friends, need your support. We want to protest together against the racism of the authorities and society, especially in Sallekreis.
The effects get a old quality again. Since August of this year, the responsible try to force people (in DULDUNG) to bring their passports, with the aim in order to be able to deport them, by means of withdrawal and replacement with food coupons.

The authorities in Germany follow the idea of deporting people as much as they can, and for that they are prepared to leave behind every regular and not least moral foundation of democratic coexistence.
The area of Saalekreis is on the top in Sachsen-Anhalt.

The last few months are testimony to a procedure on the part of the foreigners authority,
from which all those who hear it can not believe that such a thing really happens. But they happen.
And who knows what they are still planning, what they are still capable of.

We don’t want to know it! It needs to stop (before)! And we will fight for the end of this institutional racism! We want to go on the streets for a solidarity society and for equal rights for all! To create a new idea of  living together, the permanently threat needs to end, so we can think and discuss about the next steps together and without fear.

Join the demonstration, join the movement, join the idea! We are looking forward to see you and your friends on the street and beyond.

LEIPZIG-SPECIAL: Friday, 1st of december, we’ll do an information event and Soli-Tresen.
WHERE? Eisenbahnstr 113b // Start: 8pm

For more information or questions or what else
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
or  https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com
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BITTE TEILEN UND FREUND*INNEN EINLADEN!

Was? Demonstration gegen Lebensmittelgutscheine, Arbeitsverbote und Abschiebungen

Wann? 5. Dezember 13Uhr

Wo? Merseburg Bahnhof (Treffpunkt Bahnhof)

Wir, die Gruppe um das Café Internationale und Freund*innen brauchen eure Unterstützung. Wir wollen gemeinsam protestieren, gegen den Rassismus der Behörden und der Gesellschaft, besonders im Saalekreis. Die Auswirkungen dessen werden sichtbarer, in alter bereits bekannter Qualität. Seit August dieses Jahres werden wieder mehr Menschen (die eine Duldung haben) dazu genötigt ihre Pässe zu besorgen, um sie dann abschieben zu können.

Als Sanktion für sogenannte „mangelnde Mitwirkung“an der Passbeschaffung bekommen die Menschen seit einigen Monaten ihre Leistungen in Lebensmittelgutscheinen statt Bargeld. Lebensmittelgutscheine sind die letzte mögliche Leistungskürzung, ein selbstbestimmtes Leben ist damit nicht möglich.
Die Behörden in Deutschland verfolgen das Ziel möglichst viele Menschen abzuschieben, dafür ändern sie Gesetze oder legen diese besonders restriktiv aus. Lassen jegliche Moral, wie auch demokratische Standards hinter sich. Der Saalekreis steht bei dem Thema Abschiebung mit an der Spitze von Sachsen-Anhalt.

Die letzten Monate zeugen von einem Vorgehen seitens der A***behörde, welches sprachlos macht.
Wir können nicht glauben, dass so etwas möglich ist. Doch es passiert! Und es muss aufhören, sofort!
Und dafür wollen wir kämpfen, für ein Ende des institutionelle Rassismus!

Wir wollen den Protest auch auf die Straße tragen, für eine solidarische Gesellschaft und gleiche Rechte für alle!

Um neue Idee und Wege für ein gesellschaftliches Miteinander zu versuchen,
muss mit dieser permanenten Bedrohung Schluss sein,
damit die nächsten Schritte gemeinsam und ohne Angst gegangen werden können.

Komm zur Demonstration, komm in Bewegung, bring dich ein!

Wir sehen uns auf der Strasze und darüber hinaus!

EXTRA in LEIPZIG: Am Freitag, dem 1.12.2017, wird es eine Infoveranstaltung mit Solitresen geben.
WO? Eisenbahnstr 113b (Hinterhaus) // Start: 20Uhr

Für weitere Infos, Fragen oder Anmerkungen:
fb: https://www.facebook.com/events/566877240320583/
oder https://www.facebook.com/cafeinternationalemerseburg
eMail: cafeinternationale@posteo.de
blog: cafeinternationale.wordpress.com

DEMONSTRATION FÜR EIN ENDE DER VERSKLAVUNG, FOLTER, VERGEWALTIGUNGEN UND ERMORDUNGEN VON SCHWARZEN MENSCHEN IN LIBYEN Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr

Die SCHWARZE COMMUNITY IN DEUTSCHLAND lädt alle Schwarzen Organisationen, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen und ihre FreundInnen und UnterstützerInnen zu einer bundesweiten Demonstration vor der libyschen Botschaft in Berlin ein, um das sofortige Ende der Versklavung, des Verkaufs, der Vergewaltigungen und Tötungen von Schwarzen Menschen in Libyen zu fordern.

Datum und Uhrzeit: Samstag, 25. November, 13:00-15:00 Uhr
Ort: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

WIRD EINE/R VON UNS ANGEFASST, WURDEN WIR ALLE ANGEFASST!

VEREINT, WERDEN WIR SIEGEN!

Infos und Kontakte: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Gerne an eure Mitglieder und FreundInnen weiterleiten und Bescheid sagen, ob ihr als MitveranstalterInnen oder UnterstützerInnen bzw. Sponsor genannt werden wollt

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DEMONSTRATION TO END THE ENSLAVEMENT, RAPES, TORTURES AND KILLINGS OF BLACKS IN LYBIA

The BLACK COMMUNITY IN GERMANY invites all Black Organizations, Groups, Movements and Individuals and their Friends and Supporters to a Nationwide Demonstration at the Lybian Embassy in Berlin to Demand the Immediate End of the Enslavement, Selling, Rapes and Killings of Blacks in Lybia.

Date and Time: Saturday, 25 November, 13:00

Location: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

TOUCH ONE, TOUCH ALL!

UNITED, WE SHALL CONQUER!

Info and Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

Please, forward to your members and friends, and let us know if you want to be mentioned as Co-Organizer, Supporter or Sponsor

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MANIFESTATION POUR METTRE FIN À L’ESCLAVAGISATION, AUX VIOLS, AUX TORTURES ET AUX MEURTRES DES NOIR/ES EN LYBIE

La Communauté Noire en Allemagne invite toutes les Organisations, Groupes, Mouvements et Personnes Noir/es et leurs Ami/es et Soutiens à une Manifestation Nationale à l’Ambassade Lybienne à Berlin pour exiger l’Arrêt Immédiat de l’Esclavagisation, la Vente, des Viols and des Meurtres des Noir/es en Lybie.

Date et Heure: Samedi, le 25 Novembre, 13:00

Lieu: Podbielskiallee 42, D-14195 Berlin

QUI TOUCHE UN/E DE NOUS, TOUCHE NOUS TOUS/TES !

UNI/ES, NOUS VAINCRONS!

Infos et Contacts: Mouctar (0163-1381544), Castro (0177-1761772), Ali (0157-59177744)

SVP, faites suivre à vos membres et ami/es et dites-nous si vous voulez être mentionné/es comme co-organisateurs/trices, soutiens ou Sponsors.

#BLACKLIVESMATTER
#AFRICANLIVESMATTER

*********Support:*******

Black Nation in Babylon-Germany

Black Study Group Hamburg

Lampedusa in Hamburg

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Africa United Sports Club e.V

Zentralrat der afrikanischen Gemeinde in Deutschland

Dachverband der Ivorischen Community in Deutschland

Ivorische Diaspora Hannover

Kamerunischer Frauenverein Hamburg

Gemeinschaft der Burkinabé in Hamburg

Guinea Frauenverein

The Voice Refugee Forum

Asmaras World Refugee Support

Kamerunische Gemeinde Stuttgart

Black Lives Matter Berlin

camarades panafricaines (Oldenburg)

ISD Rhein-Neckar

PEACE (Peer Exchange of African Communities for Empowerment)

African Home Hamburg

Arrivati

Tschobé for Freedom

Lessan e.V.

African Communities of Hamburg

Alafia e.V.

Hobskur

“Skorpion” – Verein für Asiatische Kampfkünste e.V.

Call for demo against deportations to Pakistan


Fleeing our country is not a crime: we are here to stay!

We are 2 of the many people that are faced with rejection of our asylum claim. We are from Pakistan and many of our friends are being taken out of their beds by the police in the morning and forced on planes to Pakistan against their will. We are making a stand against ALL deportations and for a fair and just asylum procedure. Therefore we will protest against this inhumane treatment and call for:

Demonstration – Thursday 16th of November 16.00
In front of the BAMF on Bundesallee 44, 10715 Berlin
U7/U9 Berliner Straße

German asylum practices
During only the first six months of 2017, 11.247 Pakistanis received a rejection of their asylum claim in Germany. This creates an atmosphere of fear and despair within the community. In 2016, more than 6000 persons with Pakistani nationality left Germany. Many of them were put on airplanes to Pakistan or other EU member states. Many others were pushed to take a “voluntary” decision of leaving.

Since 2010, the readmission agreement between Pakistan and the EU has come into effect, which makes it easier to get rid of “unwanted persons” by cooperating, among other by giving access to databases for the confirmation of identities as well as passport substitution for carrying out deportations.

In Berlin, deportation attempts were reported to have taken place before the obligation to leave the country was communicated. Officials who carry out deportations have lately been appearing in civil clothing which makes it possible for them to act even more unexpectedly. Deportations have officially been happening unannounced since the asylum law tightenings of 2015. New laws, such as the “Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht” (29.07.2016), allow for even more state control and violence.

Why Pakistan is not safe
After deportation, people face charges due to Pakistan’s immigration laws and go to jail. The Pakistani government’s Emigration Ordinance of 1979 foresees prison sentences of up to five years for nationals that violate provisions of the ordinance when emigrating or exiting the country.

The Post-Deportation Monitoring Network reports post-deportation risks, such as monetary extortions, detention and torture in Pakistan. The Pakistani police practices arbitrary detention on false charges to extort money.

Stop deportations
That is why we will take to the streets and demand:


– Cease the readmission agreement of the EU with Pakistan!


– See us as humans and not as representatives of a nation!


– We want to stay and have a fair and just procedure!


– Stop legitimization of racism in asylum practices and in our accommodation centers!


– Stop all deportations!

 

Our stories: we are two refugees from Pakistan and we are in Berlin. These are our stories:


Usman
My name is Usman. I am from Pakistan which I left in 2015. My nose is broken, my hand is burned and my body has suffered from several cuts. I cannot hear from one ear. All those injuries were caused by the Pakistani begging mafia. Like many others, I was kidnapped as a child by this mafia that forced me to beg in the streets. They hurt me and inflicted these visible injuries in order to optimize my chances to earn money for them. I was taken across the country and forced to beg in nearly every city. When I tried to resist they punished me by beating me up. Some hostages were killed after trying to escape. I have no education and neither have I learned to read nor write.

After approximately 13 years, another hostage helped me to escape which we managed to do somewhere in the Punjab region. The two of us eventually entered Europe from Turkey to Greece where we were put in an orphanage. Soon thereafter, we joined a bigger group of refugees who were walking northwards and then I reached Germany. Now I live in Berlin as an asylum seeker. At some point I heard about a Pakistani community playing cricket in Tempelhof. I went there to play with them and met some people from the Stop Deportation Group which I am now a part of. I have found support in the group, among other for the attempt to find my family in Pakistan.

My claim for asylum has been rejected, and the German authorities are trying to deport me. I am kindly asking for understanding of my situation. How am I supposed to return to Pakistan where I do not have any connections? Neither do I know where I am from nor who my family is. My friends and network, with whom I am associated are here in Berlin where I want to stay.

Saeed
I am Muhammad Saeed and I come from Pakistan. I am 45 years old and I live in Berlin. My asylum claim was rejected. I need medical supervision for my heart problem. I cannot sleep without a breath-support system / respirator after a half-sided paralysis that I suffered from. Without this machine I could get permanent brain damage or die from oxygen deprivation.
In my home country I am afraid to be hunted down by religious fanatics from my clan who claim that I dishonoured my family by divorcing my wife. I received many threats before I left the country.
I am kindly asking for help in my situation. I am in great fear to get deported and I just want to live without permanent fear.

————–Aufruf deutsch —————

Unser Land zu verlassen ist kein Verbrechen: Wir sind hier um zu bleiben!

Wir sind zwei der vielen Menschen, die mit der Ablehnung ihres Asylantrags konfrontiert sind [1]. Wir sind aus Pakistan und viele unserer Freunde werden morgens von der Polizei aus ihren Betten geholt und gegen ihren Willen in Flugzeuge nach Pakistan gezwungen. Wir stellen uns gegen ALLE Abschiebungen und treten für ein faires und gerechtes Asylverfahren ein. Deswegen werden wir gegen diese unmenschliche Behandlung protestieren und rufen auf zur

Demonstration – Donnerstag, 16. November 16.00 Uhr
Vor dem BAMF in der Bundesallee 44
U7/U9 Berliner Straße

Deutsche Asylpraxis
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 erhielten 11.247 Pakistanis eine Ablehnung ihres Asylantrags in Deutschland [3]. Dies schafft eine Atmosphäre von Angst und Frustration innerhalb der Community. Im Jahr 2016 verließen mehr als 6000 Personen mit pakistanischer Staatsangehörigkeit Deutschland [4]. Viele wurden in Flugzeuge nach Pakistan oder in andere EU-Mitgliedsstaaten gezwungen. Viele andere wurden dazu gedrängt, eine “freiwillige” Rückkehr anzutreten.

Seit 2010 ist das Rückübernahmeabkommen zwischen Pakistan und der EU in Kraft. Durch die Kooperation ist es einfacher, die “unerwünschten Menschen” loszuwerden, unter anderem durch den Zugriff auf Datenbanken, den Abgleich personenbezogener Daten, sowie durch den für die Durchführung von Deportationen notwendigen Passersatz [5].

In Berlin wurde von Abschiebungsversuchen berichtet, bevor die Ausreisepflicht kommuniziert wurde. Zudem sind in letzter Zeit Beamte in Zivilkleidung zur Abschiebung erschienen, was es diesen ermöglicht, noch unerwarteter zu handeln. Abschiebungen sollen seit den Asylrechtsverschärfungen von 2015 offiziell unangekündigt erfolgen [6]. Weitere rechtliche Neuerungen wie das “Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht” (29.07.2016) erlauben noch mehr staatliche Kontrolle und Gewalt [7].

Warum Pakistan nicht sicher ist
Nach der Abschiebung werden die Menschen aufgrund der Einwanderungsgesetze Pakistans angeklagt und gehen ins Gefängnis. Die Auswanderungsverordnung der pakistanischen Regierung von 1979 sieht Haftstrafen von bis zu fünf Jahren für Staatsangehörige vor, die gegen die Bestimmungen der Verordnung verstoßen, wenn sie auswandern oder das Land verlassen [8].

Das Post-Deportation-Monitoring Netzwerk berichtet über das Risiko in Pakistan nach der Abschiebung, Gelderpressung, Inhaftierung und Folter zu erfahren. Die pakistanische Polizei begeht willkürliche Inhaftierungen wegen falscher Anschuldigungen um Geld zu erpressen [9].

Stop Deportation
Deshalb werden wir auf die Straße gehen und fordern:
– Einstellung des Rückübernahmeabkommens der EU mit Pakistan!
– Sehen Sie uns als Menschen und nicht als Angehörige einer Nation!
– Wir wollen bleiben und ein faires und gerechtes Verfahren haben!
– Stoppt die Legitimierung von Rassismus in Asylpraktiken und in den Unterkünften!
– Stoppt alle Abschiebungen!

Corasol: Manifestation 7.9. – Contre la tyrannie der Ausländerbehörde

Les lois d‘asile rendent difficiles les conditions de vie des
réfugié*es.

Le Ausländerbehörde de Königs Wusterhausen particulièrement traîte très mal les réfugié*es, voir même, bafoue leurs dignités. Face á cette injustice, nous vous invitons massivement á venir manifester avec nous le 7 Septembre á 12 heures. Le point de rencontre est devant la gare de Königs Wusterhausen.

Départ groupé possible à partir du Ostbahnhof. Point de rencontre: 11:20h à quai 3

Pourquoi nous organisons cette manifestation: nous faisons cette manifestation en semaine, car nous voulons atteindre les gens qui travaillent aux Behörde, leur faire prendre conscience qu’ils traient de la vie de personnes et non de simples bouts de papier. A Königs Wusterhausen, quand nous venons renouveller nos documents, la police est présente dans les bureaux, prète à tout instant à arrêter et mettre en prison ou dans le prochain avion quiconque dont le temps sur le territoire allemand est “écoulé”. De nombreuses personnes sont soumises
à des fouilles, des visites soudaines au Heim et à des déportations non annoncées. Pour cela, nous voulons dire eux personnes qui viennent “juste faire leur job”, que non, ca ne se passe pas comme ca! Émmigrer n’est pas un crime!

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The German asylum law creates harsh living conditions for refugees.

In Königs Wusterhausen in particular, the Ausländerbehörde applies
practices that strip away refugee`s dignity.
We invite everyone to join in with our protest against these injust
practices on September 7th, 12 a.m. starting from the train station
Königs Wusterhausen.
Meeting point in Berlin:

Why we are doing this manifestation: We choose to go during the week to
this Ausländerbehörde, because we want to confront the workers of the
Behörde with their responsability in dealing with human lifes and not
mair papers. In Königs Wusterhausen, when you come to renew your
documents, police is constantly waiting in the office, ready to arrest
you and put you in jail or in the next flight, if they decided your time
in Germany “has ended”. Lots of persons noticed their rooms have been
searched while they were out, or they get visit from state workers, and
there is many non announced deportations. This is the reason why we want
to tell the people who are “just doing their job” that, no, this is not
the way it has to be! Emigration is not a crime!

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Das Asylgesetz macht Geflüchteten das Leben schwer.
Besonders in Königs Wusterhausen behandelt die Ausländerbehörde die
Geflüchteten willkürlich und entwürdigend.
Um gegen ihre ungerechten Praktiken zu demonstrieren, laden wir euch
ein, mit uns am 7.September um 12 Uhr zu demonstrieren. Startpunkt ist
der Bahnhof Königs Wusterhausen.
Gemeinsame Anreise ist vom Ostbahnhof aus möglich. Treffpunkt ist um
11:20 Uhr auf Gleis 3.

Warum machen wir diese Demo: Wir haben diese Demo unter der Woche
organisiert, weil wir die Beamt*innen der Ausländerbehörde mit ihrer
Verantwortung konfrontieren wollen. Sie entscheiden über das Leben von
Menschen, handeln nicht nur bloßen Papierkram ab. In Königs
Wusterhausen, wartet ständig Polizei im Büro, wenn wir unsere Dokumente
erneuern. Jede Person, für die entschieden wurde, ihre Zeit in
Deutschland sei nun “um”, kann direkt festgehalten, in den Knast oder
ins nächste Flugzeug gesteckt werden. Viele Menschen bemerken, dass ihre
Zimmer im Heim durchsucht werden, kriegen Besuch von den Behörden und
die nicht angekündigte Abschiebungen vermehren sich. Deswegen machen wir
diese Demo, um den Meschen, die “bloß ihren Job machen” zu sagen, nee,
das geht so nicht! Migration ist kein Verbrechen!

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