Tag: black lives matter

Kommt am 16. 12. zur Demo gegen strukturellen Rassismus!

Flyer - Demo gegen Rassismus und Gentrifizierung, Samstag 16.12.2017. 13h Oranienplatz

Demo gegen Rassismus und Gentrifizierung, Samstag 16.12.2017. 13h Oranienplatz

 

Anlass ist, dass den Bewohnern des besetzten Südflügels der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg die Räumung für den 11. Januar 2018 angekündigt wurde.

Die Situation der Menschen mit Fluchterfahrung verschlechtert sich immer weiter. In Libyen werden Menschen interniert, verkauft und versklavt. In Europa wird Migration kriminalisiert, immer
mehr Menschen werden abgeschoben. Dass die Grundvoraussetzungen für ein gleichberechtigtes Leben nicht für alle Menschen zugänglich sind, ist beabsichtigt.

Der Wohlstand in den Ländern des globalen Nordens ist nur durch die Ausbeutung der Länder des globalen Südens möglich. Das ist eine Geschichte von Kolonialismus, von Sklaverei, von wirtschaftlicher
Ausplünderung, surrealem Konsumverhalten und Ressourcenverbrauch, von Kriegen und dem Handel mit Waffen. Wenn alle Menschen die rechtlichen Voraussetzungen hätten, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben sind, dann wäre diese Ausbeutung auf Dauer gar nicht durchführbar.

„ Wenn du dich entscheidest, nach Europa zu kommen und mit einem
Schiff nach Europa zu fahren, dann weißt du nicht, ob du es schaffen
wirst, ob du es überleben wirst oder ob du es nicht überleben wirst.
Wenn du nach Deutschland kommst, ist es dann ein ganz anderer
Schmerz.“  Aktivist der Gerhart-Hauptmann-Schule

Wir müssen das System der Ausbeutung überwinden, alle Menschen müssen das Recht haben, zu entscheiden, wo und wie sie leben wollen, unabhängig von Status und Herkunft.

Welche Ansätze gibt es um dieses System zu aufzubrechen? Was kann ich tun um daran mitzuwirken? Welche Initiativen gibt es?

„Radical simply means: Grasping things at the root!“ Angela Davis

Kommt und bringt eure Freund*innen, Familien, Samstag-Verabredungen, Transpis und die Bereitschaft etwas zu verändern mit!!!

Wann? Samstag, 16.Dezember 2017 um 13 Uhr

Wo? Oranienplatz in Kreuzberg

Wer ruft auf? Bewohner* der Gerhart-Hauptmann-Schule und Supporter*innen, Black Lives Matter Bln und viele die solidarisch sind

 

 

 

BlackLivesMatter: Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten

Black Lives Matter – „Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten“

Black Lives Matter – „Schwarzer Widerstand und Schwarze Realitäten“
This is Not a Moment, but a Movement.
26.02.2017 Einlass 17.30 Uhr
Start:18.00 Uhr – 21.00Uhr
Werkstatt der Kulturen, großer Saal, II Stock
powered by ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

Filmpräsentation + Filmbesprechung „Generation Revolution“

Generation Revolution brings to screen the powerful story of a new generation of black and brown activists who are changing the social and political landscape in the capital and beyond. This feature length documentary film follows an exciting new breed of organisations as well as the young Londoners that are part of them. The London Black Revolutionaries, or ‘Black Revs’, have a predilection for dramatic, raucous, direct action.
A Movement challenge the idea of the ‘Staid and Serious’ political activist and The Black Dissidents are a new organisation intent on furthering the fight against oppression along the lines of race, class and gender.

Kein Moment, sondern eine Bewegung.
Das ist BlackLivesMatter. Die Bewegung begann 2012 mit der Benutzung des Hashtags #BlackLivesMatter in den Sozialen Medien nach dem Freispruch des Mörders von Trayvon Martin und steht für ein wachsendes Bewusstsein Schwarzer Menschen, People of color und Marginalisierter Menschen für die es keine echte Freiheit gibt, solange Schwarze Menschenleben ungeachtet der historischen Kämpfe ihrer Vorfahren nicht wertgeschätzt werden. Die Bewegung setzt auf einen intersektionalen Ansatz und die weltweite Vernetzung. Alicia Garza, eine der Gründerinnen
sagt: „When we say Black Lives Matter, we are talking about the ways in which Black people are deprived of our basic human rights and dignity.“
In der Veranstaltung geht es um die Geschichte, die Gegenwart und Zukunft der Bewegung, nicht nur in den USA, sondern auch in Europa.

Programm:
26.02.2017 Einlass 17.30 Uhr
Start:18.00 Uhr – 21.00Uhr
Werkstatt der Kulturen, großer Saal, II Stock
Podium: Moderation Karen Taylor,

Sprecher/innen unter anderem:
Jessica de Abreu is an Black Dutch activist, organizer and writer. She is a general coordinator
at European Network of People of African Descent.
Modi Ntambwe Chair of RVDAGE-SVAV Federation of African Associations of Flanders, Board member of the CCAEB ONG-FED and coordinator or the advocacy group within the European Network for People of African Descent- ENPAD.
Natasha Nkonde – Activist in Black Lives Matter UK and Sisters Uncut. Regional Organiser
at Edge Fund. Bad immigrant, Black Feminist, taking up space.
Kuchenga Shenjé – Writer and avid consumer of all culture. She is a member of the Black Lives Matter UK and Bent Bars Collective, writing regularly to trans women „on the inside“.

Filmpräsentation + Filmbesprechung
„Generation Revolution“
Generation Revolution beschreibt die mitreißende Geschichte einer neuen Generation Schwarzer Aktivist_innen und Aktivist_innen of Color, die für eine nachhaltige Veränderungen der politischen Landschaft in London und darüberhinaus gesorgt haben. Der 60 minütige Film begleitet neue Formen von Organisationen und jungen Londoner Aktivist_innen. „The Black Dissidents“ sind eine neue Organisation, deren Ziel es ist, gegen jedwede Form von Unterdrückung zu kämpfen, und das umschließt den Kampf gegen Rassismus, Klassendenken und Geschlechterdiskriminierung.
Generation Revolution brings to screen the powerful story of a new generation of black and brown activists who are changing the social and political landscape in the capital and beyond. This feature-length documentary film follows an exciting new breed of organisations as well as the young Londoners that are part of them.

Oury Jalloh Calling AUFKLÄRUNG statt AUSREDEN – WER HAT OURY JALLOH ERMORDET?

Oury Jalloh

Oury Jalloh

AUFRUF ZU DEUTSCHLANDWEITEN MAHNWACHEN

anlässlich der neuen „Transparenz“-Offensive der Dessauer Staatsanwaltschaft

am 18.08.2016 ab 11:00 Uhr mit Brandversuchen

am sächsischen Institut für Brand- und Löschforschung in Schmiedeberg, wo die Staatsanwaltschaft das Brandgeschehen nachstellen lassen will.

Hintergrund: Am 26.7.2016 hat die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau die Anwältinnen der Familie kurzfristig über die geplante Durchführung eines Brandversuches am 18.8.2016 informiert und eine formelle Einladung zur persönlichen Teilnahme ausgesprochen. Da diese „Einladung“ außer der Anmerkung „zur Nachstellung des Zellenbrandes am 7.1.2005“ keinerlei konkrete Informationen zu Fragestellungen, Versuchsplanung und -durchführung oder zum Auswertungsdesign enthielt und der Termin im Übrigen – entgegen üblicher Gewohnheit – vorher nicht abgestimmt wurde, erging am 1.8.2016 ein dringliches Antwortschreiben des Rechtsbeistandes der Familie an die Staatsanwaltschaft, in welchem die Nebenklagevertreterin Gabriele Heinecke die Verlegung des Termins beantragte.  Frau Heinecke befindet sich zu dem Termin im Urlaub. Da hierauf keine Reaktion erfolgte, baten die Rechtsbeistände der Familie per Eilantrag am 08.08.2016 erneut um die Darlegung konkreter Informationen zum Brandversuch sowie um eine Verschiebung des Termins.

Am 11. August 2016 veröffentlichte der Pressesprecher der StAW Dessau-Roßlau, StA Olaf Braun eine Pressemitteilung an jene Pressevertreter*innen, die zum „ergebnisoffenen Brandversuch“ am 18. August 2016 geladen worden sind. Darin stellt der StA Braun Behauptungen und Unterstellungen auf, die nicht den tatsächlichen Ablauf der Ereignisse wiedergeben bzw. diese manipulativ verfälschen. So wurde u.a. behauptet, dem Rechtsbeistand der Familie sei mehrfach Gelegenheit gegeben worden, eigene Vorschläge für weitere wissenschaftliche Untersuchungen zu unterbreiten. Mit den fallkundigen Brandsachverständigen aus Irland, England und Kanada, die Brand- und Aktengutachten zum Fall angefertigt und zuletzt die dokumentierten Ermittlungen seit dem 07.01.2005 bewertet haben, wurde entgegen der öffentlichen Bekundungen der Staatsanwaltschaft zu Kooperation und Austausch bisher kein Kontakt aufgenommen. Die seitens der Nebenklage seit 2014 mehrfach wiederholte Aufforderung zur Stellungnahme zu den Konsequenzen aus der eindeutigen Spurenlage am manipulativ präsentierten Feuerzeug, ist die Staatsanwaltschaft bis heute mit hartnäckiger Ignoranz und Antwortverweigerung begegnet.

Die geplante Nachstellung des Brandverlaufs vom 7.1.2005 muss aber alleine schon deswegen scheitern, weil sie an der zentralen Frage des Falles vorbeigeht. Obgleich unabhängige Gutachten nachgewiesen haben, dass der Feuerzeugrest – der erst drei Tage nach der Tatortuntersuchung auftauchte – ein manipuliertes Beweismittel ist, ignoriert die Dessauer Staatsanwaltschaft beharrlich, dass der angeblich in einer Brandschutttüte gefundene Feuerzeugrest nicht in der Zelle 5 gewesen sein kann. Wiederholte Laboruntersuchungen haben ergeben, dass dem Feuerzeugrest weder Bestandteile der Matratze, noch Fasern der Kleidung oder DNA von Oury Jalloh anhaften. An diesem Feuerzeugrest befinden sich nachweislich keinerlei Reste des Brandschuttes aus Zelle 5, dafür aber eine Vielzahl  tatortfremde Faserreste und Faserverbünde sowie zwei Tierhaare und DNA jeweils unbekannter Herkunft, welche teilweise sogar noch unverbrannt sind.

Wir rufen Euch daher auf an Euren Standorten am 18.08.16 ab 11:00 Uhr (oder später) Mahnwachen oder Kundgebungen zu organisieren und mit uns gemeinsam zu protestieren:

 

  • Wir protestieren gegen das beharrliche Klammern der Staatsanwaltschaft Dessau an der

Hypothese, Oury Jalloh habe sich selbst angezündet, obgleich alle Fakten dagegensprechen.

 

  • Wir protestieren gegen die Manipulation des Tatgeschehens durch Präsentation eines Feuerzeugs als Tatwerkzeug, das sich nachweislich nicht in der Zelle von Oury Jalloh befunden hat.

 

  • Wir protestieren gegen die Behauptung der Staatsanwalt, dass es keinerlei Anhaltspunkte für eine Beteiligung Dritter am Brandgeschehen gibt.

 

  • Wir fordern die Staatsanwaltschaft auf, die Beweislage im Fall Oury Jalloh öffentlich anzuerkennen: Oury Jalloh kann das Feuer in Zelle 5 nicht selbst entzündet haben, da ihm kein Zündmittel zur Verfügung stand

 

  • Wir fordern die Staatsanwaltschaft auf, endlich nach den Mördern von Oury Jalloh zu suchen:

 

WER hat Oury Jalloh angezündet?

und

WER hat das „Beweismittel“ Feuerzeug in wessen Auftrag manipuliert?

 

Wo immer Ihr seid, organisiert Mahnwachen oder Kundgebungen am 18.08. um gegen die Sinnlosigkeit dieses Brandversuches zu demonstrieren und ein Zeichen für das breite öffentliche Interesse am Fall Oury Jalloh zu setzen.

 

KEINE SPUREN – KEIN FEUERZEUG – KEINE „SELBSTENTZÜNDUNG“ DURCH OURY JALLOH !

 

TOUCH ONE – TOUCH ALL

#OuryJalloh

#BlackLivesMatter

 

Mehr Informationen und jede Menge Infomaterial auf https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/

PM vom 05.08.2016: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-04_wer-hat-oury-jalloh-ermordet_final.pdf

PM vom 15.08.2016: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-14_falsche-erklc3a4rung-der-staw.pdf

Video “Falsche Fragen – keine Antworten!”: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2016/08/14/falsche-fragen-keine-antworten/

Begleittext zum Video: https://initiativeouryjalloh.files.wordpress.com/2016/08/pm-2016-08-14_falsche-fragen-keine-antworten.pdf

Dokumentenmappe: https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/dokumentenmappe-zu-falsche-erklaerung-der-staatsanwaltschaft-vom-15-08-2016/

 

! ! !   O U R Y   J A L L O H   —   D A S   W A R   M O R D   ! ! !