Tag: Berlin

PM: “Brücken Bauen”-Festival: Ein Protestcamp von geflüchteten Frauen* am Oranienplatz

Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Pressekonferenz anlässlich des
"Brücken Bauen"-Festivals am 25.07.2019 um 10:30 im Aquarium, Skalitzer
Straße 6 10999 Berlin

von Women in Exile & Friends

Nach Schwierigkeiten, eine Genehmigung für unser Protestcamp zu bekommen, das in Form eines Festivals vom 26.-28.07. auf dem Oranienplatz stattfinden wird, haben uns die Kreuzberger Behörden endlich die Erlaubnis erteilt. Es ist bedauernswert, dass wir von einer Kreuzberger Politiker*in der Grünen nicht unterstützt wurden, obwohl die Polizei und schon die Genehmigung für eine Kundgebung erteilt hatte. Dass wir nun die Erlaubnis haben, ist dem Einsatz von Women in Exile and Friends, Gruppen, einzelnen Unterstützer*innen und einigen Nachbar*innen zu verdanken.

Diese Mühen waren keine Überraschung in Anbetracht der neuen Asylgesetze, die kürzlich veranschiedet wurden. Der Oranienplatz ist seit 2012 ein Symbol des Widerstandes, als die Flüchtlingsbewegung durch ganz Deutschland marschierte; wir liefen damals von Potsdam bis zum Oranienplatz mir. Wir liefen zusammen, waren Teil der Demonstrationen, Treffen und Workshops. Zu jener Zeit war die feministische Perspektive nicht sehr präsent, aber jetzt kommen wir zurück, um die Situation von geflüchteten Frauen* und ihren Kämpfen sichtbar zu machen.

Seit 2014, as wir eine achtwüchige Floßtour unter dem Titel “Flüchtlingsfrauen werden laut!”machten, um auf die Lebensbedingungen von geflüchteten Frauen aufmerksam zu machen, die sexuelle Gewalt und Belästigung, die wie in den isolierten Heimen erleben. Seitdem machen wir jährlich gemeinsam mit unseren Netzwerken von Flüchtlingsfrauen in ganz Deutschland eine bundesweite Aktion. Der Floßtour folgten eine Bustour und die “Breaking Borders”-Konferenz 2017, weiter ging es mit einer internationalen Bustour 2018, die mit einem Pressetribunal endete, in dem Seehofers Abschiebepolitik sowie die Ankerzentren verurteilt wurden und bei dem die Verbindung gezogen wurde zwischen Fluchtursachen, Klimawandel und anderen menschengemachten Katastrophen, de vor allem von den “entwickelten” Ländern ausgehen.

Unser Thema für 2019, “Brücken Bauen” ist der Versuch, auf andere feministische Organisationen und die Community zuzugehen. Wir sind uns der Gräben zwischen Illegalisierten, Flüchtlingen, Migrant*innen und deutschen Staatsbürger*innen bewusst. Gräben, die in Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Privilegien und Vorurteilen in der Gesellschaft führen. Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es sehr wenig Vertrauen gibt zwischen feministischen Organisationen und geflüchteten Frauen*. Obwohl die meisten unserer Kämpfe verbunden sind, ist es sehr schwer, echte Solidarität zu erleben. Das liegt zum einen am vorgefertigten Konzept über “Flüchtllinge” in der Zivilgesellschaft, das eine vorurteilsbeladene Kategorisierung darstellt. Zum anderen finden es viele geflüchtete Frauen* schwierig, sich an europäische feministische Ideologien zu gewöhnen. Das mag an kulturellen Unterschieden liegen oder daran, dass sie sich in den Konzepten nicht repräsentiert fühlen. Daher werden wir diese Unterschiede in Workshops und kulturellen Performances diskutieren und somit zum Aufbau eines inklusiven und intersektionalen Feminismus beitragen. Da Kinder ein wichtiger Teil unserer Gruppe sind, wird es für sie auch ein abwechslungsreiches Programm geben.

Als Flüchtlingsfrauen sind wir einer doppelten Diskriminierung ausgesetze: Einerseits durch die Asylgesetze, die von schlimm immer schlimmer werden -von der Rückkehr der Residenzpflicht, Gutscheinde usw. Bis zu neuen Massenunterbringungen in den Ankerzentren, Polizeigesetzen und dem “Geordnete-Rückkehr-Gesetz” für schnelle Abschiebungen und Kriminalisierung von Geflüchteten, Unterstützer*innen und der Zivilgesellschaft. Andererseits erfahren wir eine Diskriminierung als Frauen*, die isoliert leben, ohne jede Privatsphäre. Wir sind Opfer ungeklärter Morde, sexueller Gewalt und Belästigung in den Heimen. Der aktuelle Fall unserer Schwester Rita aus Hohenleipisch, die ermordet und dann im Wald in der Nähe der Unterkunft hinterlassen wurde, ist einer der vielen ungeklärten Tode. Zusätzlich zu all dem leben wir mit Traumatisierung und Depression, die nicht nur auf unsere mentale, sondern auch unsere reproduktive Gesundheit Auswirkungen haben.

In Zeiten, in denen die Gesetze für Flüchtlinge immer restriktiver werden und die Repression gegen linke Bewegungen, progressive Gruppen und Personen, die Demonstrationen oder Kundgebungen anmelden, zunimmt, werden wir nicht leise sein!

Wir werden Grenzen durchbrechen und Brücken bauen!!!


Building Bridges Festival – Programm

Daily Resistance Assembly on March 31st

Francais en bas, Deutsch unten

What is the current situation of our newspaper Daily Resistance? How could and should it continue? The first Daily Resistance Assembly takes place on March 31, 2019. Come, discuss and decide with us!

Why: Daily Resistance was created as a newspaper from the Refugee Movement to publish experiences, positions and discussions from the movement. Daily Resistance should be a means of resistance and help us
to organize. But at the moment the editorial group consists only of a small group of activists*. WE LACK THE EXCHANGE WITH OTHER ACTIVISTS, WE
LACK YOUR IMPULSES, EXPERIENCES, IDEAS AND CRITICISM. THAT’S WHAT DAILY RESISTANCE LIVES FROM, AND THAT’S WHAT THIS NEWSPAPER IS FOR.

What: We think that the newspaper needs a different structure, a different way of working and a bigger “we”. It needs a space for collective decisions about Daily Resistance. There we will discuss and clarify together what the newspaper can be and what it can do for us in
our political contexts. This requires a regular opportunity for exchange and contact between people who want to use the newspaper as an instrument.

Our suggestion is to call an assembly: TWICE A YEAR WE WOULD LIKE TO ORGANIZE AN ASSEMBLY. There we want to talk about what is important in your initiatives and how it can appear in the newspaper. It can be about fundamental debates, about the political orientation of the newspaper, but also about individual topics like choice of articles or organisatorial questions about finances, translations or distribution. We meet to get new ideas, to think together and to make the newspaper again a project of many people for many people. Through the assembly many can participate in the newspaper, discuss,without regularly attending the editorial meetings – though each of you is very welcome
there as well. THE ASSEMBLY SHOULD FUNCTION AS A SPACE WHERE WE CAN CONSULT COLLECTIVELY AND MAKE DECISIONS TOGETHER.

Do you have ideas, criticism, suggestions? Come to the first Daily Resistance Assembly:

Date: 31 March 2019, 13 – 18 Location: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
During the meeting there will be childcare and food.

Procedure
1st block 13 – 15:00 o’clock
Welcoming
Aims of the assembly
What do we want to use Daily Resistance for?
What is happening in your initiatives right now?
15 – 16 h lunch break
2nd block 16 – 18 o’clock
Assembly method and structure
Concrete questions, outlook, planning
Final round: Statement of the assembly

If you have questions or you want to suggest a topic beforehand, talk to us: email/phone or pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Please let us know if you can come and if you need childcare: dailyresistance@systemli.org

We hope to see you soon!

Your DR`s – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Wie steht es um unsere Zeitung Daily Resistance? Wie kann und soll es mit ihr weitergehen?
Am 31. März 2019 findet die erste Daily Resistance – Assembly statt. Kommt, sprecht und entscheidet mit!

Warum: Daily Resistance ist als Zeitung aus dem Refugee-Movement entstanden, um Erfahrungen, Positionen, Diskussionen aus der Bewegung zu
veröffentlichen. Daily Resistance soll ein Mittel des Widerstands sein und helfen, uns gemeinsam zu organisieren. Doch im Moment besteht die Redaktionsgruppe nur aus einer kleinen Gruppe von Aktivist*innen. UNS FEHLT DER AUSTAUSCH MIT ANDEREN AKTIVIST*INNEN, UNS FEHLEN EURE IMPULSE, ERFAHRUNGEN, IDEEN UND KRITIK. DENN DAVON LEBT DAILY RESISTANCE, UND DAFÜR GIBT ES DIESE ZEITUNG.

Was: Wir denken, dass die Zeitung eine andere Struktur braucht, eine andere Arbeitsweise und ein größeres „Wir”. Es braucht einen Raum für kollektive Entscheidungen über Daily Resistance. Dort soll
gemeinsam diskutiert und geklärt werden, was die Zeitung sein kann und was sie für uns in unseren politischen Zusammenhängen tun kann. Dazu braucht es eine regelmäßige Möglichkeit für Austausch und Kontakt zwischen Menschen, die die Zeitung als Instrument nutzen wollen.

Unser Vorschlag ist, eine Assembly/Versammlung einzuberufen: ZWEIMAL IM JAHR MÖCHTEN WIR EINE GROßE VERSAMMLUNG ORGANISIEREN. Dort wollen wir uns darüber austauschen, was in euren Initiativen wichtig ist und wie das in der Zeitung erscheinen kann. Es kann um Grundsatzdebatten gehen, um die politische Ausrichtung der Zeitung, aber auch um einzelne Themen oder organisatorische Fragen wie Finanzen, Vertrieb, Übersetzungen u.a. Wir treffen uns, um neue Ideen zu bekommen, gemeinsam zu denken und die Zeitung wieder zu einem Projekt von vielen Menschen für viele Menschen zu machen. Durch die Versammlung können viele an der Zeitung mitwirken und mitdiskutieren, ohne an den Redaktionstreffen regelmäßig teilzunehmen – jede*r von euch ist aber auch dort sehr willkommen. DIE VERSAMMLUNG SOLL ALS EIN RAUM FUNKTIONIEREN, IN DEM WIR UNS KOLLEKTIV BERATEN UND GEMEINSAM ENTSCHEIDEN KÖNNEN.

Habt ihr Ideen, Kritik, Vorschläge? Kommt zur ersten Versammlung von Daily Resistance:

Termin: 31. März 2019, 13 – 18 Uhr Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Während der Versammlung wird es Kinderbetreuung und Essen geben.

Ablauf
1. Block 13 – 15:00 Uhr
Willkommen
Ziele der Assembly
Wofür wollen wir Daily Resistance nutzen?
Was ist aktuell in euren Initiativen?
15 – 16 Uhr Essenspause
2. Block 16 – 18 Uhr
Arbeitsweise und Struktur der Assembly
konkrete Fragen, Ausblick, Planung
Abschlussrunde: Statement der Assembly

Wenn ihr vorher Fragen stellen wollt oder Themen vorschlagen könnt, sprecht mit uns: E-Mail/Telefon oder Pad: http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Es wäre schön, wenn ihr uns Bescheid sagt, ob ihr kommen könnt/wollt und ob ihr Kinderbetreuung braucht: dailyresistance@systemli.org

Hoffentlich bis bald!

Eure DR-Crew – Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

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Quelle est la situation actuelle de notre journal Daily Resistance? Comment pourrait et devrait-elle se poursuivre? La première Assemblée de Daily Resistance va avoir lieu le 31 mars. Venez, discutez et décidez avec nous!

Pourquoi : Daily Resistance a été créé comme un journal des refuge*es de publier les expériences, les positions et les discussions des membres du mouvement. Daily Resistance doit être un moyen de résistance et nous aider à nous organiser. Mais à l’heure actuelle, le groupe éditorial se compose uniquement d’un petit groupe d’activiste*s. NOUS MANQUONS D’ÉCHANGES AVEC D’AUTRES ACTIVISTES, NOUS MANQUONS D’IMPULSIONS, D’EXPÉRIENCES, D’IDÉES ET DE CRITIQUES. C’EST DE CA QUE DAILY RESISTANCE VIT, ET C’EST À ÇA QUE SERT CE JOURNAL.

Quoi : Nous pensons que le journal a besoin d’une autre structure, d’une structure différente, une autre façon de travailler et un “nous” plus grand. Il a besoin d’un espace pour des décisions collectives. Là, nous discuterons et clarifieons ensemble ce que le journal peut être et ce qu’il peut faire pour nous dans les domaines suivants, nos contextes politiques. Cela nécessite une occasion régulière d’échange et le contact entre les personnes qui veulent utiliser le journal comme un l’instrument.

Notre suggestion est de convoquer une assemblée : DEUX FOIS PAR AN, NOUS AIMERIONS ORGANISER UNE ASSEMBLÉE. Nous voulons y parler de ce qui est important dans vos initiatives et comment ca peut paraître dans les journaux. Il peut s’agir de débats fondamentaux, sur l’orientation politique du journal,
mais aussi sur des sujets individuels tels que le choix des articles ou des thèmes, des questions d’organisation sur les finances, les traductions ou la distribution. Nous nous rencontrons pour avoir des nouvelles idées, pour réfléchir ensemble et pour faire le journal un projet de beaucoup de gens pour beaucoup de gens. A travers l’assemblage beaucoup peuvent participer au journal, discuter, sans avoir à le faire régulièrement, assister aux réunions de rédaction – bien que chacun d’entre vous soit bienvenu lá-bas aussi. L’ASSEMBLÉE DOIT FONCTIONNER COMME UN ESPACE OÙ NOUS POUVONS
CONSULTER COLLECTIVEMENT ET PRENNER DES DÉCISIONS ENSEMBLE.

Vous avez des idées, des critiques, des suggestions ? Venez au premier Daily Assemblage de résistance :

Date : 31 mars 2019, 13 – 18 Lieu : Aquarium, Skalitzer Str. 6, Kreuzberg
Pendant la réunion, il y aura des services de garde d’enfants et de la nourriture.

Procédure
1er bloc 13 – 15:00 heures
Accueillant
Objectifs de l’assemblée
A quoi veut-on utiliser Daily Resistance ?
Que se passe-t-il dans vos initiatives en ce moment ?
15 – 16 h pause déjeuner
2ème bloc 16 – 18 heures
Méthode et structure d’assemblage
Questions concrètes, perspectives, planification
Dernier tour : Déclaration de l’assemblée

Si vous avez des questions ou si vous voulez suggérer un sujet à l’avance, communiquez avec
nous : email/téléphone ou pad : http://pad.riseup.net/p/Daily-Resistance-Assembly
Veuillez nous faire savoir si vous pouvez venir et si vous avez besoin d’une garde d´enfant ou des traductions:
dailyresistance@systemli.org

Nous espérons vous voir bientôt ! Turgay, Younous, Sarah, Johann, Kathrin, Sönke, Anka

Together for family reunification and fundamental rights!

Gemeinsam für Familiennachzug und Grundrechte!

سويا. لم الشمل والحقوق الأساسية!

Together for family reunification and fundamental rights!

همه باهم برایِ حقِ پیوستنِ اعضایِ خانواده و حقوقِ بنیادین!

Ensemble pour la réunification familiale et les droits fondamentaux!

ВМЕСТЕ ЗА ВОССОЕДИНЕНИЕ СЕМЕЙ И ОСНОВЫ ПРАВА

Demo in Berlin: 2 February 2019, 13:00, S-Bahnhof Friedrichstr.

Other actions: Termine المواعيد

Leafleats and more material

Deutsch + andere Sprachen: http://familienlebenfueralle.net/2019/01/demo-fuer-familiennachzug-in-berlin/

On 1 February 2018, the majority of the members of the German ‚Bundestag‘ decided to continue to suspend family reunification for the family members of subsidiary protected refugees until first of August 2018 and to introduce a new law governing family reunification. Most members of the SPD agreed, so that the SPD could form a government coalition together with the CDU / CSU. On June 15, 2018, this government coalition passed the Family Reunification Renewal Act. This law is since 01.08. 2018 in force: 1000 people per month should be selected from the visa application of family members of refugees with subsidiary protection status and should be allowed to enter as „humanitarian cases“. Thus, the right to family reunification became an arbitrary right of grace.
The experience of recent months shows that the application process is complicated and multi-level and the authorities involved process the applications so slowly that not even these 1,000 people can enter the country each month. By the end of November, only 1562 visas had been issued. This exposes the law as an instrument to prevent family reunification .
At the same time, laws and bureaucratic hurdles prevent many other families from living together, for example by requiring documents for family reunification that refugees from many countries can not obtain.
It makes us angry that the German government and the asylum- and residence laws ignore rights of refugees. We want an unrestricted right to education, the right to safety and a life without persecution. We want respect for all forms of family and the right to live together with our families, we demand a work permit, decent accommodation with privacy and freedom of movement.

With a demonstration in Berlin on 2 February and decentralized actions in other cities in Germany on 1. and 2. February, we want to show that we will continue to protest together until basic and human rights finally apply to all.

Erstunterzeichnende Organisationen und Initiativen
AG Bleiben Köln
agis (antirassistische gruppe internationale solidarität) Darmstadt
AK Asyl – Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz e.V.
Aktion Freiheit statt Angst
Ausländerarbeit der Ev. Galiläa-Samariter-Kirchengemeinde Berlin
BBZ – Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migrant*innen / KommMit – für Migranten und Flüchtlinge e.V., Berlin
Be an Angel e.V.,Berlin
BumF e.V. Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin
Bundesweite Projektgruppe Attac gegen Rechts
Care Revolution Regionalgruppe Hamburg
Community for all – Solidarische Gemeinschaften statt Abschiebegefängnis Darmstadt
Flüchtlingsrat Berlin
Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V.
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Flüchtlingsrat Thüringen e.V.
Frauenkreise Berlin
Hessischer Flüchtlingsrat
inEUmanity Leipzig
Initiative ‚Familienleben für Alle!
Initiative gegen das EU-Grenzregime Berlin
Initiative Zusammen Leben e.V. Berlin
Jugendliche ohne Grenzen (JOG)
Jumen e.V. – Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland
kargah e.V- Verein für interkulturelle Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit Hannover
Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen (KuB) e.V. Berlin
LabourNet Germany
move e. V. Verein zur Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit Berlin
Multitude e.V. Berlin
NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V.
PRO ASYL
Refugee Law Clinic Berlin e.V.
Refugee Law Clinic Jena e.V.
Refugee Network – Hilfe für Geflüchtete Göttingen e.V.
Sächsischer Flüchtlingsrat e.V.
Seebrücke
Solinet Hannover
UnserVeto – Bayern, Verband der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in Bayern
Wedding-hilft Berlin
Willkommensinitiative ‚Willkommen im Westend Berlin‘
XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. Berlin

Weitere Unterzeichnende (wird fortlaufend ergänzt)
Allmende e.V. Berlin
borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e. V.
Care Revolution Berlin
Common Voices Radio (Radio Corax Halle)
Corasol – Contre le racisme – Show Solidarity Berlin
Janusz Korczak – Humanitäre Flüchtlingshilfe e.V. Hannover
Kampagnengruppe ‚VisaWie? Gegen diskriminierende Visaverfahren‘

Daily Resistance online

The first pile of newspapers has arrived and can be read/picked up for distribution at Café Karanfil, Mahlower Str 7 in Neukölln. If we run out of stock, grab them at the We’ll come united demo in Hamburg or get hold of your copies by sending a mail to dailyresistance@systemli.org!

The online PDF version of Daily Resistance #5 can be found here.

 

Below, there is a list of articles that have been already published on this blog. Subsequently, we will publish the missing articles as blog posts and update this list:

Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan: “Keine Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen”

Lagermobi: “What is an Anker”

Lagermobi: “Your work is to protect us!”

Other articles in the newspaper have been printed with kind permission of the authors and initiatives:

Moving Europe: Reportage d’une tournée dans la région frontalière franco-italienne, mai 2018

Women in Exile Bustour 2018

Declaration: József Krasznai

Statement/Declaration: Qusai Mohammed Abdel Atti

Roma Center Göttingen: “Zukunft für Alle – Schule ohne Abschiebung”

Justizwatch: “Prozessbericht aus Ellwangen” / “Rapport de processur d’Ellwangen”

Katharina Schoenes (Justizwatch): Offensive gegen Sozialproteste

Ein kurzer Bericht von KARAWANE – A short report by KARAWANE

-ENGLISH BELOW-

Offenes Treffen der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen

Am 23. und 24. Juni 2018 fand ein offenes und bundesweites Treffen der KARAWANE der Flüchtlinge und MigrantInnen in Berlin statt. Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin und Umgebung waren weitere aus Jena, Magdeburg und Wuppertal angereist. Die größte Gruppe bildeten die alleinstehenden oder alleinerziehenden afghanischen oder iranischen Frauen aus Magdeburg da.

Nach der Begrüßung und Vorstellung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Treffens ihre Anliegen und Sorgen und vor allem ihre Erwartungen an dem Treffen miteinander teilen. Bereits hier zu Beginn wurde schnell deutlich, wie sehr die aktuellen öffentlich geführten politischen Diskussionen und die Verschärfungen der Gesetze die Flüchtlinge verunsichern. Im Zentrum all dieser Sorgen stehen Abschiebungen in sogenannten „sicheren Drittstatten“ sowie in die Herkunftsländer.

Keine Schlupflöcher für Menschenrechtsverletzungen! Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan (12.07.2018)

Unbehelligt von der Öffentlichkeit schiebt die rot-rot-grüne Berliner Regierung am 3. Juli einen Mann nach Afghanistan ab und beteiligt sich so erstmals an einer Sammelabschiebung nach Afghanistan. Die Unmenschlichkeit und politische Verantwortungslosigkeit einer jeden Abschiebung nach Afghanistan lässt sich jedoch weder durch eine Haftstrafe, noch als eine Einzelentscheidung rechtfertigen oder schönreden.

Abschiebungen und die Entziehung des Menschenrechts auf ein Leben in Sicherheit dürfen nicht zum Werkzeug des Strafrechts oder gar als eine Doppelbestrafung eingesetzt werden. Eine solche Politik etabliert rechtliche Doppelstandards, vermischt aus gutem Grund getrennte Rechtsgebiete und untergräbt damit in einschneidender Weise rechtliche
Grundprinzipien der Demokratie.

Daily Resistance picnic on Sunday, July 15th, from 15:30

Daily Resistance Newspaper

Dear supporter,

it is about two and a half years ago now that we have published the first edition of Daily Resistance. To celebrate that this newspaper still exists, we would like to invite all of you who were involved in Daily Resistance and made it possible as it is!

So to thank you all for your contributions, to socialize, exchange and simply to meet personally and not always only via e-mail, we invite you to a cosy PICNIC on July 15th from 15:30 at Tempelhofer Feld

On the east side of the small gardens, close to entrance Herrfurthstraße: https://goo.gl/maps/CK4zPaZE4rP2
If the weather should be bad, we will meet in Café Karanfil, Mahlower Straße 7.

We would be very happy to see you there and are looking forward to meet you soon!
In case the date is inconvenient for you but you want to join, please let us know!

Your Daily Resistance Editorial Group

Aufruf: Demonstrieren für sichere Häfen am 07.07. in Berlin!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

Mehr Informationen unter seebruecke.org

Investigation report of racist attack at Görlitzer Park, Berlin, on 18th March

From my own investigation and research so far, this is what I have discovered about the racist attack against black men at Wrangelstr., 10997 Berlin, FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG, on Monday 19th of March 2018, at about 8pm in the evening.

According to the first eye witness, by the name Lexos, a young Gambian man, narrated that the attacked came from the fight between one Senegalese guy and a Turkish guy, at Wrangelstr on Sunday, 18th of March 2018 in the evening.

According to the second eye witness called Pa Ebou Drammeh, also a Gambian born residing in Germany for almost 20 years, said that the young Senegalese man was standing in front of a building beside the street at Wrangelstr. The young Turkish guy was passing by, suddenly he intimidated the young Senegalese guy by asking him to leave that particular place without any reason.

And the Senegalese guy responded by saying: “Noooo, I am not going to leave, is this your father’s yard?“

Then the Turkies guy answered: “Okay, wait, let me come for you.“ And he came with the motivation of fighting this young Senegalese guy, while the Senegalese guy also picked up a stone and they scramble over each other angrily. The Senegalese guy hitted him with the stone. The police came and dispatched them immediately.

And the Senegalese guy escaped.

 

Lexos, the eye witness of the attacked on Monday, said: „I went to the kiosk, the Turkish shop where we use to buy our drinks and stuff, and I found the son of the shopkeeper called Musa, also a Turk who asked me: ‘Where are your black friends?’ I answered that they are standing outside. Then he said to me: ‘My mother said there was a fight yesterday,’ and I responded: ‘No, there was no fight.’ Repeatedly Musa said to me: ‘No, there was a fight.’“

According to Lexos, Musa went to call a group of 20 young Turkish men, all covered with masks, equipped with arms, knives, machetes, sticks and stones. Without describing anyone of them. A car drove towards the boys standing at Wrangelstr. The group randomly and unexpectedly jumped on them and started to hit them, running after them, beating them, and humiliating them without no one interfering from the neighbors.

According to Lexos and the second witness, Pa Ebou Drammeh, all the black boys escaped and ran away, because they were defeated by the gangs who came to the scene deliberately, and racially attacked them, and left so many severe injuries with blood.

“In fact, they hitted a 17-year old Gambian on head, and left him in a blood bath,“ said Lexos, the first witness.

Lexos continued: The police arrived at the scene 20 minutes after the attack. They met me, and I asked them to follow the gangs, but they just left right now. I directed them to their ghetto, they went there and came with three guys at the scene. They started talking with them, without involving any black person, just few minutes we saw them released by the police.“

Daily Resistance Monthly Editorial Meeting continues on July, 9

On July 9, 2018, the current editorial team of >Daily Resistance< will continue its new monthly meeting. It is the third in a series of social and working get-togethers that tries to bring together people who want to share their ideas about the newspaper, who want to contribute and who want to work on upcoming issues, workshops and interventions.

Become part of our team! We warmly invite everyone who feels eager to contribute as an editor, author, supporter, critique and much more. Let’s discuss and work on concrete tasks and steps (articles, distribution, networking, translations, funding, group structure…). We are curious to get to know you!

Come to Café Karanfil, Mahlower Str 7, Berlin (U8 Boddinstr)! The next meeting dates (every second Monday of the month at 20:00): July, 9; August, 13; September, 10

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