Tag: aufruf

Aufruf: Polizeiangriff Donauwörth – Prozesse gegen Geflüchtete ab 7.11. in Augsburg

Donauwörth police attack – David Jassey’s interview from Culture of Deportation II on Vimeo.

*25.10.2018 Aufruf (erratum)*
(in English: http://cultureofdeportation.org/2018/10/25/donauwoerth-call)

*Polizeiangriff Donauwörth – Prozesse gegen Geflüchtete starten am 7.
November in Augsburg*

Der bayerische Staat setzt die strafrechtliche Verfolgung der Geflüchteten fort, die im März Opfer der Polizeirazzia in Donauwörth wurden. Gerichtsprozesse gegen die gambischen Geflüchteten, die Rechtsmittel gegen ihre ungerechten Strafbefehle eingelegt haben, werden am 7. November 2018 in Augsburg beginnen.

Am Nachmittag des 14. März erlebten die Bewohner*innen des Isolationslagers Donauwörth eine brutale Polizeirazzia als Folgemaßnahme zur Polizeipräsenz der vorherigen Nacht im Lager. Rund 200 voll bewaffnete Beamt*innen, darunter Bereitschaftspolizei, drangen mit Hunden in das Lager ein. 32 gambische Geflüchtete wurden mit massiver Brutalität inhaftiert. Zwei wurden noch am selben Tag freigelassen, während die anderen 30 für etwa zwei Monate in Untersuchungshaft waren. Die Polizei stigmatisierte sie als “Randalierer” und”Rädelsführer” und beschuldigte sie, in der Nacht vor der Razzia die Abschiebung einer Person im Lager gestoppt zu haben. Sie wurden mit zweifelhaften Listen identifiziert, die mit Hilfe des Sicherheitspersonals der Malteser erstellt wurden.

Die gambische Community in Donauwörth wies den Vorwurf, die Durchsetzung der nächtlichen Abschiebung behindert zu haben, als offensichtlich unbegründet zurück. Es wurde bestätigt, dass es keinen Widerstand gegen die
Polizei gab. Die Polizei erschien im Lager, um einen Gambier wegen einer Abschiebung zu verhaften, der sich in dieser Nacht jedoch weder in seinem Zimmer noch an einem anderen Ort im Lager befand. Die Bewohner*innen
verschiedener Nationalitäten stellten einfach das Verhalten der Polizei in Frage, die zufällig an Türen klopfte, und sie auf der Suche nach der Person weckte. Der Feueralarm wurde ausgelöst, der weitere Bewohner*innen
aufweckte und sie aufforderte, sich in Sicherheit zu bringen.

Dass die Razzia am nächsten Tag sich ausschließlich gegen Gambier richtete, ist ein offensichtlicher Akt des institutionellen Rassismus. Es besteht kein Zweifel, dass die Razzia darauf abzielte, die Community-Organisation
der gambischen Geflüchteten in Donauwörth zu schwächen.

Die verhafteten Geflüchteten wurden wegen unbegründeter Vorwürfe des Landfriedensbruchs und in einigen Fällen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstandes gegenüber Polizist*innen für zwei Monate
inhaftiert. Mitte Mai wurden sie aus der Untersuchungshaft freigelassen, jeweils mit einem Strafbefehl auf der Grundlage dieser Vorwürfe. Viele wurden dazu gedrängt, den Strafbefehl mit Unterschrift zu akzeptieren, um
frei zu kommen, ohne den aber zu verstehen oder über ihre Beschwerderechte informiert zu werden. Die unter 21-Jährigen wurden ohne weitere Strafe freigelassen, wurden aber für schuldig erklärt. Die zweimonatige Isolation
in Untersuchungshaft unter schwierigen Bedingungen wurde in ihrem Fall als ausreichende Strafe erklärt. BAMF und die Zentrale Ausländerbehörde Schwaben schlossen sich diesen Manipulationen an, indem sie
fragwürdigerweise die Dublin-Frist für viele Betroffene von 6 auf 12 Monate verlängerten – aufgrund ihrer Inhaftierung. Die Gruppe wurde weiter mit Dublin-Abschiebungen verfolgt – im Einklang mit der anhaltenden deutschen Abschiebekultur. Einige wurden bereits aus dem Gefängnis nach Italien in ein Leben auf der Straße abgeschoben, viele andere kurz nach ihrer Entlassung.

Aufgrund dieser skrupellosen Zusammenarbeit zwischen der Strafjustiz und dem Asylsystem ist es nur einer Handvoll der kriminalisierten Geflüchteten gelungen, rechtliche Schritte gegen die Strafbefehle zur Verteidigung vor Gericht einzuleiten. Einige der Abgeschobenen hatten einen anhängigen Einspruch gegen ihren Strafbefehl.

Zwei gambische Geflüchtete werden die Vorwürfe vor dem *Amtsgericht Augsburg am 7. November um 13 Uhr* anfechten. *Wir rufen Aktivist*innen und Freunde auf, ihre Solidarität zu zeigen* und diese staatliche Legitimation
der Polizeigewalt gegen Geflüchtete zu beobachten. *Schluss mit der politisch motivierten Kriminalisierung von Geflüchteten in Bayern!*

*Kommt zum Gericht: Amtsgericht Augsburg, Am Alten Einlaß 1, 86150 Augsburg*

Mitglieder der Refugee Community Donauwörth und Arbeitsgruppe Culture of
Deportation

*Kontakt:*
Tel. +49 15214069014 / David Jassey
Email: david.donauwoerth@gmail.com

*Mehr Information:*
http://cultureofdeportation.org/2018/10/25/donauwoerth-aufruf/
<http://cultureofdeportation.org/2018/10/25/donauwoerth-call/>
https://www.akweb.de/ak_s/ak640/45.htm
https://www.akweb.de/ak_s/ak642/34.htm
https://vimeo.com/296197583

*Mobi-Video*: https://vimeo.com/296717141

*Spenden für die Betroffene des Polizeiangriffs in Donauwörth,
einschließlich Anwaltskosten:*

Bayerischer Flüchtlingsrat
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE89 7002 0500 0008 8326 02
BIC: BFSWDE33MUE (München)
Verwendungszweck “Donauwoerth

Aufruf: Demonstrieren für sichere Häfen am 07.07. in Berlin!

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.

Seehofer, Salvini, und Kurz nutzen die Not von Menschen auf hoher See aus um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Viele schwerkranke Menschen auf der Lifeline und schon auf anderen Schiffen vorher mussten tagelang auf hoher See ausharren, bis der gesellschaftliche Druck so groß wurde, dass Seehofer und Konsorten nicht mehr anders konnten, als die Lifeline anlegen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen auf der Lifeline aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, versucht Seehofer immer weiter Seenotrettung zu kriminalisieren. Die Crew der Lifeline wird nun von Seehofer vor Gericht gestellt.

In diesen Minuten, Stunden, und Tagen laufen weiterhin Boote aus den Häfen Libyens aus und die Menschen darauf werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der angespannten Situation ist kein einziges Rettungsschiff mehr auf dem Mittelmeer. Das heißt: Jeden Tag sterben hunderte Menschen auf dem Weg nach Europa. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Seehofers Plan ist es, dass keine Schiffe mehr auslaufen können.

Wir wollen genau das Gegenteil: Nicht weniger Rettung, sondern viel viel mehr!

Mehr Informationen unter seebruecke.org

Aufruf zur Prozessbeobachtung im Strafverfahren in Luxemburg am 27.2.2018 gegen Aktivist*innen des March for Freedom

March For Freedom Luxembuourg 2014

Dienstag, 27. Februar um 15 Uhr, Appelationsgerichtshof Luxemburg, Gebäude des Obersten Gerichtshof, Plateu du Saint Esprit, Sitzungsraum CR.0.19

Fast vier Jahre nach dem europaweiten March for Freedom, welcher anlässlich der Europawahlen 2014 gegen die mörderischen Asyl- und Migrationspolitiken der EU organisiert wurde, sind immer noch 4 Aktivist*innen in Luxemburg-Stadt auf der Anklagebank.

Während eines Aktionstags am 5.6.2014 war es in Luxemburg auf dem Kirchberg zu 13 brutalen Festnahmen während einer Demonstration gekommen. Anlass war eine Tagung der EU-Innenminister*innen zum Thema „Kampf gegen illegale Immigration.“ Am besagten Tag hatte eine Delegation von Geflüchteten um Mitsprache bei der Innenministerkonferenz gebeten. Daraufhin kam es zu einem massiven Polizeieinsatz mit Reizgas, Schlagstöcken und Hunden ohne Maulkorb. Eine Aktivistin wurde von einem Hund gebissen und mehrere Teilnehmende erlitten Verletzungen durch Reizgas und Schläge. Verhaftete wurden auf der Wache misshandelt und rassistisch erniedrigt.

Der Einsatz brachte der Luxemburger Polizei heftige Kritik im eigenen Land. Auf Anordnung des Luxemburger Innenministeriums wurden alle 13 Verhafteten wenige Stunden später entlassen. Luxemburger Jurist*innen kritisierten in der Presse den „unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt“ seitens der Polizei. Ein Untersuchungsausschuss des Innenministeriums befasste sich daraufhin mit dem Einsatz.

Beim selbstorganisierten March for Freedom liefen ca. 100 Aktivst*innen – mit und ohne Aufenthalt – von Mai bis Juni 2014 mehr als 500 km von Straßburg nach Brüssel und forderten ein Recht auf Bewegungungsfreiheit für alle. Sie überquerten gemeinsam als Akt des zivilen Ungehorsam sechs EU-Landesgrenzen und organisierten Aktionstage in mehreren Städten, sowie ein einwöchiges Protestcamp in Brüssel, bei dem mehr als 1000 Menschen europaweit für gemeinsame direkte Aktionen zusammen kamen.

Activists carry a banner during the final day of the March for Freedom

Activists carry a banner during the final day of the March for Freedom of migrants, Brussels, Belgium, June 20, 2014.

2016 und 2017 – also 2 1/2 Jahre nach der Aktion und kurz vor Ende (!) der Verjährungsfrist– wurden sechs der Verhafteten in Luxemburg vorgeladen. Ihnen wird gemeinschaftlich Verstoß gegen Art. 269 des Luxemburger StGB vorgeworfen (bewaffnete Rebellion), zudem noch einzeln Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand. Dabei wurden vier Aktivist*innen aufgrund der Anklage wegen “bewaffneter und geplanter Rebellion” pauschal zu sechs Monaten Haft auf Bewährung, 1000,- EUR Strafe und insgesamt 4500,- EUR Entschädigungszahlung an die Polizei verurteilt. Drei der Aktivist*innen, gegen die sich das Urteil richtet, leben in Berlin und sind immer noch aktiv in antirassistischen Zusammenhängen. Die Anwält*innen der Angeklagten haben Einspruch eingelegt.

Der Prozess in Luxemburg ist ein regelrechter Schauprozess! Die von luxemburgischen Medien und Politik für die Gewalteskalation scharf kritisierten Sicherheitsbehörden wollen sich nun wieder reinwaschen – denn trotz der schwachen Beweislage sind die Anklagen sehr massiv. Die Prozess findet auch im Kontext immer härter werdender Repression gegen (politisch aktive) Menschen mit Migrations-, Flucht oder Diasporageschichte sowie antirassistische Bewegungen insgesamt statt.

So sitzt Ahmed H. , der im Sommer 2015 in Ungarn bei Geflüchtetenprotesten im Rahmen der Fluchtbewegungen durch den Balkan festgenommen wurde, immer noch im Knast mit der Forderung nach 10 (!!) Jahren Haft, weil er für den „Rädelsführer“ der vermeidlichen Gewaltausbrüche gegen die ungarische Polizei gehalten wird. An beiden Verfahren ist klar zu sehen, dass jeglicher Protest gegen die Festung Europa, gegen den europaweiten Rechtsruck, und die Miliatrisierung der Grenz-, Asyl und Migrationspolitiken mit diesen Schauprozessen abgeschreckt und unterdrückt werden soll. Der Asylantrag von einem der Angeklagten aus Berlin wurde vor einigen Monaten abgelehnt und er fürchtet nun weitere Konsequenzen aufgrund des Strafverfahrens in Luxemburg und seiner politischen Aktivitäten in Deutschland.

Wir wollen die Repression und Zerschlagung unserer Kämpfe nicht einfach so hinnehmen und rufen euch dazu auf, solidarisch mit den Aktivist*innen des March for Freedom zu sein und zum Prozess nach Luxemburg zu kommen!

Wir rufen auch zum Spenden für Fahrt- und Anwaltskosten auf! Wir brauchen 14,000€!
Unsere Solidarität und kritische Öffentlichkeit gegen ihre rassistische und faschistische Repression!

Spendenkonto:

“Protest March For Freedom”, Volksbank Fürstenwalde IBAN: DE23 1709 2404 0106 0289 77 , BIC: GENODEF1FW1

kontakt:
media@oplatz.net

Pressemappe

Mehr…

We are here! Demonstration 24th of June 2017, 14 o’clock, Hamburg

We are here! Welcome united - we'll come united

Hier der Aufruf für die Demo am 24.06., 2017 um 14 Uhr am Hachmanplatz/Hauptbahnof HH zum Downloaden und vervielfältigen – die Rückseite enthält wichtige Informationen zum G20 und zum Umgang mit der Polizei.

Deutsch / Englisch / Französisch / Arabisch / Dari / Kurdisch / Serbo-Kroatisch / Italienisch / Tigrinya (Nur Vorderseite – Rückseite folgt)

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Here you will find the call for the demonstration on the 24th of June for download and copies – on the backside you will find important information regarding the G20 and for interaction with the police

German / English / French / Arabic / Dari / Kurdish / Serbo-croatic / Italian / Tigrinya (just frontpage – backside will follow)

Deutsch:

English:

Französisch:

Arabisch:

 

Dari:

Kurdisch:

Italienisch:

Serbo-Kroatisch:

Tigrinya (only front page, backside soon to come, sorry!)

Spendenaufruf: Strafprozess in Luxembourg gegen AsylrechtsaktivistInnen

march for freedom 2014

Spenden bitte unbedingt mit Verwendungszweck „M4F“ an:

Rote Hilfe e.V.
Sparkasse Göttingen
IBAN: DE 25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE

2 1/2 Jahre nach dem international organisierten March for Freedom sind 6 AktvistInnen in Luxembourg-Stadt angeklagt. Während eines Aktionstags am 5.6.2014 war es in Luxembourg auf dem Kirchberg zu 13 brutalen Festnahmen während einer Demonstration gekommen. Anlass war eine Tagung der EU-Innenminister zum Thema „Kampf gegen illegale Immigration.“
Den Angeklagten wird gemeinschaftlicher Verstoß gegen Art. 269 des Luxemburger StGB vorgeworfen (Rebellion), zudem noch einzeln Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand.
Beim selbstorganisierten March for Freedom marschierten ca. 100 AktivstInnen von Mai bis Juni 2014 mehr als 500 km von Straßburg nach Brüssel. Sie überquerten friedlich 6 EU-Landesgrenzen und organisierten Aktionstage in mehreren Städten sowie ein einwöchiges Protestcamp in Brüssel, um gegen die europäische Migrations- und Asylpolitik zu protestieren.
In Luxembourg hatte eine Delegation von Geflüchteten um Mitsprache beider EU-Innenministerkonferenz gebeten. Dem friedlichen Protest wurde daraufhin ein massiver Polizeieinsatz entgegengesetzt. Mit Reizgas, Schlagstöcke und Hunden ohne Maulkorb ging die BeamtInnen auf die Protestierenden los.
Eine Aktivistin wurde von einem Hund gebissen und mehrere Teilnehmende erlitten Verletzungen durch Reizgas und Schläge. Auch Polizisten wurden durch ihr eigenes Reizgas verletzt und wollen dies den AktivistInnen anlasten!
13 Teilnehmende wurden festgenommen. Einige wurden anschließend auf der Wache misshandelt und rassistisch erniedrigt. Der Einsatz brachte der Luxemburger Polizei heftige Kritik im eigenen Land ein. Auf direkte Anordnung des Luxemburger Innenministeriums wurden alle 13 Verhaftete wenige Stunden später entlassen und konnten ohne weiteres das Land verlassen.
Luxemburger JuristInnen kritisierten den „unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt“ seitens der Polizei. Ein Untersuchungsausschuss des Innenministeriums befasste sich daraufhin mit dem Einsatz. Mehr als 2 Jahre nach dem Vorfall, kurz vor Ende der Verjährungsfrist, erhob die Staatsanwaltschaft dann Anklage.
Die Hauptverhandlung in Luxembourg wurde 2016 zweimal vertagt, das zweite Mal weil das Gericht keinen Dolmetscher für einen der Angeklagten bestellt hatte. Der nächste Termin ist für den 5. und 6. April 2017 festgesetzt. Wer zur Prozessbeobachtung mit nach Luxemburg reisen möchte, ist willkommen. Reisekosten können leider nicht übernommen werden.
Die Prozess- und Anfahrtskosten haben inzwischen ein beträchtliches Niveau erreicht. Wir sind ca. 2000 EUR im Minus und freuen uns über finanzielle Unterstützung und Publicity für diesen Fall. Über Google findet man bereits zahlreiche Presseberichte. Unsere Statements stehen auf unseren Blogs (s.u.).

Spenden bitte unbedingt mit Verwendungszweck „M4F“ an:
Rote Hilfe e.V.
Sparkasse Göttingen
IBAN: DE 25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Presseberichte:
http://www.taz.de/Brutaler-Polizeieinsatz-in-Luxemburg/!139936/
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Ausschreitungen-bei-Minister-Treffen-26455230

Blog:
https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Press contact:
emal_g@hotmail.com
01575 373 0574

Call for donations!

Help fund defense of asylum activists against criminal charges in Luxemburg

Transfer funds to:
Rote Hilfe e.V.

Sparkasse Göttingen

IBAN: DE 25 2605 0001 0056 0362 39

BIC: NOLADE21GOE

(important note the case „M4F“)

Two and a half years after the international mobilization for the March for Freedom, six activists were charged with serious crimes in Luxembourg. Thirteen activists were brutally arrested during Day of Action demonstration on June 5, 2014. They were demonstrating against the European Union Conference of the Ministers of the Interior, on the subject “the fight against illegal immigration.” The arrested activists were accused of violating Article 269 of the Luxembourg Criminal Code – i.e. Rebellion. In addition there were also charges of personal injury, property damage, insulting a police officer and resisting arrest.

100 activists participated in the March for Freedom. From May to June 2014, they marched 500 kilometers from Strasbourg to Brussels. In their protest against the European migration and asylum policies, the activists peacefully crossed six EU boarders and organized days of action in many cities, and a one week protest camp in Brussels.

In Luxembourg a delegation of refugees requested the right to address the EU conference of the Ministers of the Interior. There was a massive police action against the March for Freedom protesters. The Police officers moved against the protesters with tear gas, clubs and dogs without muzzles.

One activist was bitten by a dog and many participants suffered injuries from the tear gas and beatings. Some police sustained injuries from their own tear gas, and wanted to blame this on the activists!

Thirteen participants were arrested. Some of them were then abused and humiliated at the police station. The police action brought sharp public criticism about the Luxembourg police in their own country. After a few hours, the Luxembourg Ministry of the Interior ordered all thirteen of the arrested activists to be released, and they were able to leave the country without further problems.

Luxembourg lawyers criticized the “disproportionate use of force” by the police. The Ministry of the Interior investigation committee then dealt with the police deployment. More than two years later, just before the end of the limitation period, the Prosecutor pressed charges.

The actual trial was postponed twice in 2016; the second time was because the state did not have a translator for one of the defendants. The next date for the trial is set for April 5th and 6th 2017. We welcome all who would like to join in monitoring the trial. Unfortunately, we are not able to pay for travel expenses.

The court and travel costs have bin significant. We are in debt for over EU 2000 in this case. We would appreciate financial support and publicity for this case. One can find many press reports on this case through Google. Our statements are posted on our blogs (see below)

Press reports:

http://www.taz.de/Brutaler-Polizeieinsatz-in-Luxemburg/!139936/

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/Ausschreitungen-bei-Minister-Treffen-26455230

Blog: https://freedomnotfrontex.noblogs.org/

Press contact: emal_g@hotmail.com 01575 373 0574

Kundgebung am Montag, 20. März, 12:30 Uhr: “Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder

Skulptur am Platz der Kinderrechte

Kundgebung vor dem Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Montag, 20. März 2017, 12:30-14:00 Uhr

Wir erleben tagtäglich, wie die gesetzlichen und praktischen Hürden für den Familiennachzug von Geflüchteten immer höher werden.

Mit dem “Asylpaket II” wurde im März 2016 der Familiennachzugs zu allen Personen, denen nur subsidiärer Schutz zuerkannt wird, für zwei Jahre ausgesetzt. Gleichzeitig entscheidet das Bundesamt immer restriktiver über Asylanträge: Von den Asylsuchenden aus Syrien erhält seit über einem halben Jahr nur noch ein Drittel den Flüchtlingsschutz, zwei Drittel erhalten nur den subsidiären Schutz und sind damit bis März 2018 vom Familiennachzug ausgeschlossen. Wer bis dahin volljährig wird, kann auch danach seine Eltern nicht mehr holen.

Sogar die Jugendlichen, denen nach Genfer Flüchlingskonvention (GFK) die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, wird oft der Familiennachzug verwehrt: Ihnen wird gesagt, ihre Eltern dürfen kommen, ihre minderjährigen Geschwister erhalten aber kein Visum. Damit werden die Familien de facto dauerhaft getrennt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, Artikel 6 des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention zu folgen.

Der Innenausschuss des Bundestags hat mit den Stimmen der SPD, LINKEN und Grünen eine Sachverständigen-Anhörung für den 20. März 2017 ( 13.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus) zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten beschlossen.

Daher möchten wir anlässlich dieser Anhörung um 12:30 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus die Forderungen der Jugendlichen und Betroffenen sichtbar machen und laden daher zu einer spontanen Kundgebung ein (12:30 – 14 Uhr):

“Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

AK junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrat Berlin

Ansprechpartner: Walid Chahrour, mail@wegebbz.de

Telefonkontakt: 017641598154

Take back the future! Internationalen Tag der Rom*nja 8. april 2017

 

Unser wunderschönes Wandbild hängt seit heute in Berlin-#Kreuzberg! Am 8. April geht’s auf die Straße zum Internationalen Tag der Rom*nja

Check out: RomaniPhen // alle bleiben! // Bundes Roma Verband // Roma Art Action // Take back the future 8. april 2017

#allebleiben #romnjapower #8april #TakeBackTheFuture #BleiberechtFuerAlle #romnjapowermonth2017

Und nicht vergessen: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch am 18. März!

Call for open meeting to Oplatz media group

Oplatz media group Workshop

Dear people,

As media group from Oplatz we want to invite you to our open meeting

every Sunday from 15h to 18h 
Friesenstr. 6
10965 Berlin
U7-Gneisenaustr.

As you know we are focused on giving the news about refugee struggles,
situation in lagers, initiatives against racism, figths against
deportations, for the right to stay, to get education, work and be able
to start a new life.

Our main goal is that the protagonist involved in all those situations
take the word, express themselves and tell the world.

So in these open meetings we invite you to come and share your
information, pictures, audios, videos, so that we can publish them.
If you are part of a group you can come and share your work, events, etc.

We can show each other hands on how to publish our own news in Oplatz!!
No matter what skills you have we’ll learn from each other.

Come and join us!, It’s going to be fun!

Best

Media Group Oplatz

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin 16:30, Warschauerstr.

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin

Polnish

Spanish

English

Hebrew

Serbo-Croatian

French

German

Persian

Turkish

Arabic

القوة لجميع النساء***

ندعو جميع النساء* للمشاركة بالمظاهرة النسائية العالمية في تاريخ 8 مارس 2017

في تمام الساعة 16:30 في شارع Warschauer strasse في زاوية شارع Revaler strasse حتى الساعة 18:00 حيث سنكون في Oranienplatz

نحن نتمرد ضد النظام!

نحن نناضل ونرتب عملنا وحياتنا.

نحن ندافع عن أنفسنا ضد استغلال أجسادنا.

نحن نتحرك ونحشد أنفسنا من أجل العدالة الاجتماعية والسياسية

كما فعلنا دوماً!

نحن لن نقبل بأن نستعمل كأداة لإضفاء الشرعية على العنصرية من قبل الدولة والمجتمع. لقد شهدنا في ليلة رأس السنة هذه كيف في قلب أوروبا، في كاتدرائية كولونيا، كان هنالك نظام فصل عنصري – تحت ذريعة حماية النساء*. نحن نقاتل ضد هذا التلاعب، ولن نقبل أن يتم التلاعب بنا ضد أخواتنا* واخواننا*.

نحن نتظاهر ضد كل شكل من أشكال القمع الممارس من قبل هذا النظام الذكوري، والذي يتسبب بالاستغلال، الفقر، الحروب، الهروب، والعنف. نحن نتضامن ونتعاون ونناضل سويةً.

ان الرأسمالية تعتمد على الاعتماد الاقتصادي للنساء* وعلى أعمالهن الغير مدفوعة الأجر، الغير حرة والغير معترف بها. بغض النظر عن فرص العمل البائسة المتوفرة – القانونية أو غير القانونية – تجد النساء* دائماً في أسوأ الظروف. ليس هناك حرية للنساء* في هذا النظام. ان سيادة/التفوق الأبيض تغني نفسها من خلال العنصرية والامتيازات الطبقية. ان حركتنا النسوية* تنادي بالمساواة والعدالة بين جميع الأجناس والأعراق والطبقات!

نحن ننظم أنفسنا ضد الاستغلال الرأسمالي وضد النظام الامبريالي، الذي يهدف إلى الربح عن طريق اسكاتنا، وندعوكم الى التظاهر.

إن النساء* في الحرب، يهربون ويعبرون طرق الهرب، معرضون لاعتداءات إضافية كنساء*. في المخيمات، المعتقلات، في المحاكم وعند السلطات، تقع النساء* ضحية العنف الجنسي من قبل الشرطة والدولة. ان الاغتصاب يستخدم كسلاح في الحرب وكوسيلة للتعذيب. ان النساء* تحاربن في كل مكان، انهن يحاربن في أصغر وحدة سياسية ضمن الأسرة، وتقاومن بانتظام.

نحن ننظم أنفسنا ضد العنف الجنسي، الذي يمارس اما من قبل المجتمع الرأسمالي الاستغلالي أو من قبل الأنظمة الديكتاتورية.

ان جسد النساء* يختطف، يستعبد، يباع، يستغل ويستعمر. نحن ندعو بشكل عاجل لإنهاء حالات قتل النساء* وإنهاء جرائم الكراهية ضد النساء* المتحولين جنسياً.

ان النساء* تقاومن في جميع أنحاء العالم. ان غضبنا ومقاومتنا الجماعية، أحلامنا وأمانينا تعزز نضالنا العالمي النسوي*.

لنذهب سويةً في الطرقات في 8 مارس، في اليوم العالمي للنضال النسوي*، ولنتظاهر سويةً!
**عندما نكتب كلمة النساء* نحن نعني: النساء، المثليات، المتحولات جنسياً* والخنثى الأنثوية*

Cała władza w ręce kobiet*

Cała władza w ręce kobiet*

Wezwanie do udziału w demonstracji z okazji Międzynarodowego Dnia Kobiet*.

8 marca 2017, godz.16:30 Warschauer Str. (róg Revaler Str.) – 18:00 Oranienplatz

Buntujemy się przeciwko systemowi!

Organizujemy się w walce o naszą pracę i nasze życie.

Bronimy naszych ciał przed wyzyskiem.

Mobilizujemy się w imię społecznej i politycznej sprawiedliwości.

Tak jak to robiłyśmy zawsze?

Nie pozwalamy, aby pod pretekstem ochrony kobiet legitymizowany był państwowy i społeczny rasizm. W Sylwestra tego roku widziałyśmy, jak pod pretekstem ochrony kobiet w Katedrze w Kolonii, w samym sercu Europy, wprowadzono apartheid. Sprzeciwiamy się tego rodzaju manipulacji i nie damy się wykorzystywać przeciwko naszym siostrom* i braciom*.

Sprzymierzamy się przeciwko wszelkim formom opresji wynikającym z systemu patriarchalnego, ustanawianego przy pomocy wyzysku, biedy, przemocy i wojen, które zmuszają ludzi do uchodźstwa. Solidarnie podajemy sobie ręce i wspólnie walczymy.

Kapitalizm opiera się na ekonomicznej zależności kobiet, ich niezauważanej, nieopłacanej i przymusowej pracy. Niezależnie od tego, czy legalnie, czy nie, kobiety zawsze pracują na gorszych warunkach. W tym systemie wyzwolenie kobiet nie jest możliwe. Biała dominacja opiera się na rasizmie i przywilejach klasowych. Nasz feminizm bazuje na sprawiedliwości genderowej, rasowej i klasowej!

Organizujemy się przeciwko eksploatacji w ramach systemu kapitalistycznego i imperializmu, które usiłują zmusić nas do milczenia. Ich okupione krwią zyski powinny spotkać się z PROTESTEM.

Ze względu na swoją płeć, kobiety* są bardziej narażone na przemoc podczas wojny i w sytuacji ucieczki do innego kraju. Muszą mierzyć się z przemocą na tle seksualnym ze strony policji i organów władzy w obozach dla uchodźców, więzieniach, instytucjach porządku publicznego oraz sądach. Gwałt jest narzędziem tortur i bronią stosowaną podczas wojen. Kobiety* walczą wszędzie, począwszy od walki w obrębie własnych rodzin, na uczestnictwie w zorganizowanych ruchach oporu kończąc.

Organizujemy się wobec seksistowskiej przemocy, niezależnie od tego, czy jest ona narzędziem systemu kapitalistycznego, czy reżimów autorytarnych.

Kobiece ciało jest zawłaszczane, zniewalane, sprzedawane i kolonizowane. Domagamy się natychmiastowego wstrzymania zabójstw kobiet oraz przestępstw z nienawiści przeciwko trans*kobietom.
Kobiety* na całym świecie, buntujcie się! Nasz masowy sprzeciw, nasze marzenia oraz siła wzmacniają międzynarodowy protest kobiet*.

Wyjdźmy na ulice 8 marca w Międzynarodowym Dniu Kobiet*.

* Kiedy piszemy kobiety*, mamy na myśli: KLTI* KobietyLesbijkiTrans*Inter*

Todo Poder às Mulheres* **
 
Todo Poder às Mulheres* **
Chamada para a manifestação da Luta Internacional das Mulheres*, no dia 8 de março de 2017, às 16:30 na Warschauer Str. , equina com a Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz – Berlim
Nós nos rebelamos contra o sistema!
Nós lutamos e organizamos nosso trabalho e nossas vidas
Nós nos defendemos contra a exploração dos nossos corpos.
Nós nos mobilizamos por justiça social e política.
Como sempre fizemos!
Nós não seremos instrumentalizadas para legitimar o racismo social e de Estado. No último Ano Novo, testemunhamos a forma como, no coração da Europa, na Catedral de Colônia, um sistema de apartheid foi criado – sob o pretexto de proteger mulheres*. Nós lutamos contra essa manipulação e não aceitamos esse jogo que tenta nos jogar contra as nossas irmãs* e os nossos irmãos*.
Nós somos contra todas as formas de opressão do sistema patriarcal, que provoca exploração, pobreza, guerra, fugas e violência. Nós nos unimos em solidariedade e lutamos juntas.
Capitalismo se baseia na dependência econômica das mulheres* e no trabalho não remunerado, aprisionador e não reconhecido. Não importa quão precárias as oportunidades de trabalho – legais ou ilegais -, mulheres sempre estão sujeitas às piores condições. Não existe libertação para as mulheres nesse sistema. A supremacia branca se auto-fortalece através do racismo e privilégio de  classe. Nosso feminismo é sobre justiça de gênero, raça e classe!
Nós nos organizamos contra a exploração do sistema capitalista e imperialista, cujos lucros sangrentos querem nos silenciar. Por isso  PROTESTAMOS! 
Mulheres na guerra, a caminho de rotas de fuga, são expostas a ataques adicionais por serem mulheres. Nos campos, prisões, tribunais e outras instituições governamentais, mulheres convivem com violência sexual da polícia e outros agentes do Estado. O estupro é usado como uma arma de guerra e um instrumento de tortura. Mulheres* lutam em todo lugar. Lutam desde a menor unidade política da família, lutam na resistência organizada.
Nós nos organizamos contra a violência sexista, seja ela praticada por uma sociedade capitalista exploradora ou por regimes ditatoriais.
O corpo da mulher  é aprisionado, escravizado, vendido, explorado e colonizado. Nós exigimos com toda urgência pelo fim dos feminicídios e crimes de ódio contra mulheres Trans*.
Em todas as partes do mundo, mulheres resistem. Nossa raiva e nossa resistência coletiva, nossos sonhos e nossas esperanças fortalecem a luta internacional das mulheres.
Vamos às ruas no 8 de março, dia Internacional da Luta das Mulheres, para protestarmos juntas!
** Quando escrevemos “mulheres”, nos referimos a Mulheres, Lésbicas, Trans e Inter.
CALLING FOR THE INTERNATIONAL WOMEN*S STRUGGLE DEMO
8TH MARCH 2017
DEMO BEGIN: 16:30 WARSCHAUER STR. CORNER REVALER STR.(Demo will pass through Skalitzer Strasse and end in Oranienplatz)
KUNDGEBUNG: 18:00 ORANIENPLATZAll Power to the Women* **Calling for the International Women*s Struggle demo, on 8 of March 2017,16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

We rebel against the system!

We struggle and organize our work and our lives.

We defend ourselves against the exploitation of our bodies.

We mobilize for social and political justice.

As we always did!

We will not be instrumentalized to legitimize state and social racism. This Silvester we witnessed how in the heart of Europe, at the Cologne Cathedral, an apartheid system was created – under the pretext of protecting women*. We fight against this manipulation and we will not be played against our sisters* and brothers*.

We against every form of oppression of the patriarchal system, that inflicts exploitation, poverty, war, flight, and violence. We join hands in solidarity and we struggle together.

Capitalism relies on the economic dependence of women* and their unpaid, unfree and unrecognized labor. No matter how wretched work opportunities – legal or illegalized – are, women* always get the worse conditions. There is no liberation for women* in this system. White supremacy enriches itself through racism and class privilege. Our feminism is about justice on gender, race and class!

We organize against the exploitation of the capitalist and imperialist system, whose bloody profits aim to silence us, and call for PROTEST.

Women* in war, on the run and on escape routes, are exposed to additional attacks as women*. In the camps, prisons, authorities and courts, women must cope with sexual violence from police and state powers. Rape is used as a weapon of war and as a means of torture. Women* fight everywhere, they fight in the smallest political unit of the family, they fight in the organized resistance.

We organize against sexist violence, whether it is exercised by an exploitative capitalist society or by dictatorial regimes.

A woman*’s body is abducted, enslaved, sold, exploited, and colonized. We are urgently calling for the end of femicides and hate crimes against Trans*women.

Worldwide women* resist. Our rage and our collective resistance, our dreams and our hopes strengthen our international women*’s struggle.

Let’s go out to the streets on the 8th of March, the International Day of Women*‘s Struggle, and protest together!

** When we write women* we mean:WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

ORGANIZERS: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

16:30 Warschauer Str. / Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

אנחנו מורדות נגד המערכת!

אנחנו נאבקות ומחליטות על החיים שלנו.

אנחנו מגינות על עצמנו נגד הניצול של הגוף שלנו.

אנחנו מתארגנות למען צדק חברתי ופוליטי.

כפי שעשינו מאז ומעולם.

לא נאפשר לעשות בנו שימוש להצדקת גזענות בחברה ובממסד. בסילבסטר ראינו כיצד בלב אירופה, בקתדרלת קלן, נוצרה מערכת אפרטהייד על רקע אתני ולאומי, תחת אצטלת הגנה על נשים*. אנו יוצאות נגד המניפולציה הזו ולא נתן שיפנו אותנו נגד אחיותינו* ואחינו*.

אנו מתארגנות נגד כל צורת דיכוי של המערכת הפטריארכלית, שמביאה עמה ניצול, עוני,מלחמות, פליטות ואלימות. אנחנו משלבות ידיים בסולידריות, ונאבקות יחד.  

הקפיטליזם נשען על עבודת נשים* שלא זוכה לתגמול והכרה, ואיננה חופשית. לא משנה כמה גרועות יהיו אפשרויות התעסוקה, בין אם חוקית או בלתי חוקית, נשים* תמיד מקבלות את התנאים הגרועים ביותר. בתוך המערכת הזו אין ולא יתכן שחרור לנשים. גזענות ופריבלגיה מעמדית מחזקות את ההיררכיה החברתית ובראשה הגבר הלבן. הפמיניזם שלנו דורש צדק מגדרי, אתני ומעמדי.

אנו מתארגנות נגד הניצול של הקפיטליזם והאימפריאליזם, השואפים להשתיק אותנו באמצעות רווחים מדממים, וקוראות למחאה.

נשים* במלחמה ובמסלולי מילוט חשופות לאלימות נוספת בהיותן נשים*. במחנות, בתי כלא, בתי משפט ומוסדות, נשים* נאלצות להתמודד עם אלימות מינית מצד המשטרה והרשויות. אונס משמש כלי מלחמה ואמצעי עינויים. נשים* נאבקות בכל מקום, בתוך המשפחה, בתוך התנגדות מאורגנת.

אנחנו מתארגנות נגד אלימות סקסיסטית, בין אם בחברה קפיטליסטית או בדיקטטורה.

גוף האשה* נחטף, משועבד, נמכר, מנוצל ונתון לקולוניזציה. אנחנו קוראות בדחיפות להפסקה של רצח נשים ופשעי שנאה כנגד נשים* טרנסיות.

ברחבי העלם, נשים* מתנגדות. הזעם שלנו וההתנגדות המשותפת שלנו, החלמות שלנו והתקוות שלנו, מחזקים את מאבק הנשים* הבינלאומי.

בואו נצא לרחובות ב 8 במרץ, יום מאבק הנשים* הבינלאומי, למחאה משותפת!

**כשאנחנו כותבות נשים* אנחנו מתכוונות: נשים, לסביות, טרנסג’נדריות/ים ואינטרסקס.

 

Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
Moć ženama*
Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
16:30 Warschauer Str. ugao Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz
Borimo se protiv sistema!
Borimo se i organizujemo svoj rad i svoje živote.
Branimo se protiv eksplotacije naših tela.
Angažujemo se za socijalnu i političku pravdu.
Kao što smo uvek radile! 
Nećemo biti instrumentalizovane zarad legitimizacije državnog i društvenog rasizma.
Ovog dočeka Nove Godine prisustvovali smo činjenici da je u srcu Evrope, pred katedralom u Kelnu, došlo do političke rasne diskriminacije – pod izgovorom želje da se zaštite žene*.
Borimo se protiv ovakve manipulacije i nećemo dozvoliti da nas okrenu protiv naše braće* i sestara*.
Organizujemo se protiv svakog vida potčinjenosti patrijarhalnom sistemu koji nanosi eksploataciju, siromaštvo, rat, sukob i nasilje. Držimo se za ruke u znaku solidarnosti i borimo se zajedno.
Kapitalizam se oslanja na ekonomsku zavisnost žena i njihovog neplaćenog i nepriznatog rada. Bez obzira na to koliko jadni bili uslovi za rad, legalni ili ilegalni, žene uvek rade u najgorim uslovima. Oslobođenje žena ne postoji unutar ovakvog sistema. Bela nadmoć se obogaćuje kroz rasizam i klasne privilegije. Naš feminizam se bori za pravdu bez obzira na pol, rasu i klasu!
Organizujemo se protiv eksploatacije od strane kapitalističkog i imperijalističkog sistema, čiji krvavi profiti žele da nas ućutkaju, i pozivamo na PROTEST.
Žene u ratu i bekstvu izložene su dodatnim napadima zato što su žene. U kampovima, zatvorima, državnim organima i sudovima, žene moraju da se nose sa seksualnim nasiljem od strane policije i državnih vlasti. Silovanje je korišćeno kao oružje rata i sredstvo mučenja. Žene se svuda bore, bore se u najmanjoj političkoj jedinici – unutar porodice, kao i u organizovanju otpora.
Organizujemo se protiv seksističkog nasilja, bez obzira na to da li se vrši u vidu eksploatacije kapitalističkog društva ili u sklopu diktatorskih režima. 
Žensko telo je oteto, porobljeno, protdato, eksploatisano i kolonizirano. Hitno pozivamo na kraj ženocidu i zločinima mržnje protiv Trans žena.
Žene širom sveta – suprotstavite se! Naš bes i kolektivan otpor, naši snovi i nade ojačavaju našu međunarodnu borbu žena.
Izađimo na ulice 8-og marta, na međunarodni dan borbe žena, i protestujmo zajedno!
* Kada pišemo “Žena”, mislimo na ŽLTI: ŽeneLezbejkeTrans*Inter*.

 

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*

Tout le pouvoir aux femmes* // All Power to the Women*

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*, le 8 Mars 2017-02-09

16h30 : Croisement Warschauer Str./Revaler Str. – 18h00 : Oranienplatz

Nous nous insurgeons contre le système !

Nous luttons et organisons notre travail et notre vie.

Nous nous défendons contre l’exploitation de nos corps.

Nous nous mobilisons pour la justice sociale et politique.

Depuis toujours.

Nous ne les laisserons pas légitimer le racisme d’Etat ni aucun racisme dans la société en notre nom. Après la Saint-Sylvestre, nous avons assisté à la fondation d’un système d’apartheid public au cœur de l’Europe, partant de la cathédrale de Cologne, sous le prétexte de protéger les femmes. Nous refusons cette récupération et ne nous laissons pas monter contre nos sœurs* et nos frères*.

Nous nous organisons contre toute forme d’oppression patriarcale. Ce système ne produit qu’exploitation, pauvreté, guerre, exile et violence. Nous luttons ensemble et sommes en solidarité les unes avec les autres.

Le capitalisme s’appuie sur la dépendance économique des femmes et sur leur travail non payé, non libre et non reconnu. Quelles qu’en soient les possibilités de travail légal et illégal, les femmes continuent d’hériter des pires conditions. Il n’y a aucune égalité possible dans ce système. Le capitalisme reproduit ses hiérarchies, sa classe dominante blanche s’enrichit en s’appuyant sur le racisme et les privilèges de classe. Notre féminisme revendique l’abolition commune du sexisme, du racisme et du capitalisme.

Nous nous organisons contre la violence sexiste, qu’elle soit le fait d’une société capitaliste ou d’un régime dictatorial.

Le corps des femmes est soumis à l’esclavage, au déplacement forcé ; vendu, exploité et colonisé. Nous exigeons l’arrêt immédiat des féminicides et des meurtres de haine contre les femmes transes.

Partout dans le monde, les femmes* résistent. Notre colère et notre résistance communes, nos rêves et nos espoirs nous unissent dans ce combat international des femmes*!

Le 8 mars, journée international des luttes des femmes*, descendons ensemble dans la rue et luttons!

* Par femmes*, nous voulons dire femmes, lesbiennes, personnes transes et intersexe.

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017

All Power to the Women*

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017,

16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Wir rebellieren gegen das System!

Wir kämpfen und organisieren unsere Arbeit und unsere Leben.

Wir verteidigen uns selbst gegen die Ausbeutung unserer Körper.

Wir mobilisieren uns für soziale und politische Gerechtigkeit.

Schon immer.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren um staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus zu legitimieren. Dieses Silvester wurden wir Zeug*innen wie mitten in Europa am Kölner Dom öffentlich ein Apartheitssystem errichtet wurde – unter dem Vorwand Frauen* beschützen zu wollen. Wir wehren uns gegen diese Vereinnahmung und lassen uns nicht gegen unsere Schwestern* und Brüder* ausspielen.

Wir organisieren uns gegen jegliche Unterdrückung des patriarchalen Systems, das nur Ausbeutung, Armut, Krieg, Flucht und Gewalt produziert. Wir kämpfen gemeinsam und sind miteinander solidarisch.

Der Kapitalismus stützt sich auf die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen* und deren unbezahlter, unfreier und nicht anerkannter Arbeit. Wie mies legale und illegalisierte Arbeitsmöglichkeiten auch sein mögen, haben Frauen* die immer noch schlechteren Bedingungen. Es gibt keine Gleichberechtigung innerhalb dieses Systems. Der Kapitalismus reproduziert seine Hierarchien, weiße Vorherrschaft bereichert sich mit Hilfe von Rassismus und Klassenprivilegien. Unser Feminismus fordert die gemeinsame Überwindung von Sexismus, Rassismus und Kapitalismus.

Wir organisieren uns gegen die Ausbeutung des kapitalistischen und imperialistischen Systems, das uns mit blutigen Profiten zum Schweigen bringen will und rufen zum Protest auf.

Frauen* im Krieg, auf der Flucht sind immer noch zusätzlichen Angriffen als Frauen* ausgesetzt. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe und als Folter eingesetzt. In den Lagern, in Gefängnissen, auf Behörden und Gerichten müssen Frauen* sich gegen sexualisierte Gewalt durch Polizei und Staatsgewalt zur Wehr setzen. Frauen* kämpfen überall, sie kämpfen im kleinsten politischen System der Familie, sie kämpfen im organisierten Widerstand.

Wir organisieren uns gegen sexistische Gewalt, egal ob sie durch eine kapitalistische Verwertungsgesellschaft oder durch diktatorische Regime ausgeübt wird.

Der Körper der Frau* wird verschleppt, versklavt, verkauft, ausgebeutet und kolonialisiert. Wir fordern ein sofortiges Ende von Feminziden und von Hassmorden gegen Trans* Frauen.

Weltweit gibt es Frauen*-Widerstand. Unsere Wut und unser gemeinsamer Widerstand, unsere Träume und Hoffnungen stärken unseren internationalen Frauen*kampf!

Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Tag des Frauen*kampfes, auf die Straße gehen und gemeinsam protestieren!

*Mit Frauen* meinen wir: FLT*I* Frauen; Lesben, Trans*, Inter*

Organizers: Ezidischer FrauenRat Berlin

Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

همه‌ی قدرت از آنِ زنان

همه‌ی قدرت از آنِ زنان
فراخوان برای راهپیمایی «مبارزه جهانی زنانِ»، هشت مارس 2017
آغاز مسیر تظاهرات: ساعت چهار و نیم عصر، تقاطع  Warschauer Str. و Revaler Str.
پایان مسیر و تجمع: ساعت شش بعد از ظهر در میدان Oranienplatz
(تظاهرات فقط مختص ما زنان* است و مردان می توانند در تجمع پایانی به ما بپیوندند.)
ما زنان* علیه سیستم طغیان می‌کنیم!
ما مبارزه می‌کنیم و کار و زندگی‌مان را سازماندهی می‌کنیم.
ما در برابر استثمار بدن‌هایمان از خود دفاع می‌کنیم.
ما مثل همیشه برای عدالت اجتماعی و سیاسی هم گام می‌شویم.
ما به ابزاری برای مشروعیت‌بخشی به نژادپرستی دولتی و اجتماعی بدل نمی‌شویم. شب سال نو شاهد بودیم که چگونه در قلب اروپا، روبروی کلیسای جامع کلن، یک سیستم آپارتاید به بهانه‌ی محافظت از زنان به راه افتاد. ما علیه این فریب‌کاری می‌جنگیم و علیه برادرها و خواهران‌مان بازی نخواهیم خورد.
ما علیه تمام اشکال ستم نظام پدرسالار که استثمار و فقر و جنگ و فرار و خشونت به همراه می‌آورد، می‌ایستیم. ما دست در دست یکدیگر و همراه یکدیگر مبارزه می‌کنیم.
کاپیتالیسم به وابستگی اقتصادی زنان* و کار بی‌مزد، غیراختیاری و به‌رسمیت‌شناخته‌نشده‌ی آنها تکیه دارد. فرصت‌های کاری ــ قانونی یا غیرقانونی‌شده ــ هرچقدر هم نامطلوب باشند، بازهم سهم زنان* بدترین در میان آنها است. رهایی‌ای برای زنان* در این سیستم در کار نیست. برتری‌طلبی سفید از خلال نژادپرستی و امتیازهای طبقاتی به تقویت خود می‌پردازد. فمینیسم ما اما درباره عدالت بر سر جنسیت، نژاد و طبقه است.
ما علیه استثمار سیستم کاپیتالیستی و امپریالیستی مبارزه می‌کنیم؛ علیه سیستم‌هایی که سودجویانِ بی‌رحم‌شان به فکر خاموش‌کردن ما هستند. ما تمامِ زنان* را به اعتراض فرامی‌خوانیم.
زنانِ* جنگ‌زده، زنان* در مسیر‌های پناهجویی و زنانِ* پناهنده در معرض حمله‌های بیشتر قرار دارند. زنان* باید در اردوگاه‌ها، زندان‌ها، نهادهای دولتی و دادگاه‌ها با خشونت جنسی از سوی پلیس و مقام‌های دولتی رویارو شوند. از تجاوز به عنوان سلاحِ جنگی و ابزارِ شکنجه استفاده می‌شود. زنان* همه‌جا در حال نبرد هستند؛ از خانواده به‌مثابه‌ی کوچکترین نهاد سیاسی گرفته تا جنبش‌های مقاومت سازمان‌یافته.
ما علیه خشونت سکسیستی، چه در جامعه‌ی استثمارگر کاپیتالیستی و چه در رژیم‌های دیکتاتوری، مبارزه می‌کنیم.
بدن زن* ربوده می‌شود، به بردگی کشیده می‌شود، به فروش می‌رسد، و تحت استثمار و استعمار قرار می‌گیرد. ما فوراً خواستار پایان فمیساید (زن‌کشی) و جنایت‌های نفرت‌محور علیه زنانِ ترَنس هستیم.
زنان* در تمام جهان مقاومت می‌کنند. خشم و مقاومت جمعی ما، رویاها و امیدهای ما، مبارزه جهانی زنان* را تقویت می‌کنند.
بیایید هشت مارس، روز جهانی مبارزه زنان* به خیابان‌ها برویم و همراه یکدیگر فریاد اعتراض سر بکشیم!
***** وقتی می نویسیم “زنان*” منظورمان زنان، لزبین ها، ترنس ها و اینتر ها است.*****

Kadınların* Enternasyonalist Mücadelesi için Yürüyüşe Çağrı
Güç Kadınlara* / Kadınlar* güçlenmek için sokakta / Kadınlar* Güç Kazanıyor
Çağrımız 8 Mart 2017’de Kadınların Enternasyonalist Mücadelesi için yürüyüşe
16:30 Warschauer Str. ve Revaler Str. köşesi -18:00 Oranienplatz

 

Sisteme karşı isyandayız!
Emeğimiz ve yaşamlarımız için örgütleniyor, mücadele ediyoruz.
Bedenlerimizin sömürülmesine karşı kendimizi savunuyoruz.
Hem toplumsal hem de siyasi adalet için harekete geçiyoruz.
Geçmişte hep yaptığımız gibi!

Devletin ve toplumun bizi ırkçılığı meşrulaştırma çabalarına alet etmelerini reddediyoruz. Geçtiğimiz yılbaşı gecesi Avrupa’nın kalbi Köln Katedrali önünde kadınları* koruma bahanesi ile ırkçı bir düzenleme yaratıldı. Bizler bu manipülasyona karşı savaşıyoruz, bu yüzden kardeşlerimize karşı bizleri kullanmanıza izin vermeyeceğiz.

Erkek egemen sistemin sömürü, yoksulluk, savaş, zorunlu göç ve şiddet üreten tüm baskı biçimlerine karşıyız. Dayanışma içinde el ele veriyor ve birlikte mücadele ediyoruz.

Kapitalizm kadınların* ekonomik bağımlılığı ile onların ücretlendirilmeyen, zoraki ve görünmeyen emeğinden güç alıyor. İster legal ister illegalize edilmiş işlerde koşullar ne kadar berbat olursa olsun kadınlara* hep daha da kötü çalışma koşulları sunuluyor. Bu sistemde kadınlara bir kurtuluş yok. Beyaz üstünlüğü ırkçılık ve sınıfsal imtiyazlarla kendini besliyor. Bizim feminizmimiz toplumsal cinsiyet, ırk ve sınıf konusunda adalete dayanır.

Kanlı çıkarlarıyla bizi susturma amacı güden kapitalist ve emperyalist sistemin sömürüsüne karşı örgütleniyor ve buna karşı çıkmaya çağırıyoruz.

Savaş bölgelerinde kadınlar, kaçarken ve kaçış yollarında kadın oldukları için de ayrıca saldırıya maruz kalıyorlar. Kamplarda, cezaevlerinde, resmi makamlarda ve mahkemelerde kadınlar polis ve devlet güçlerince uygulanan cinsel şiddetle de mücadele etmek durumunda kalıyorlar. Tecavüze hem bir savaş aygıtı, bir silah olarak hem de bir işkence metodu olarak kullanılıyor. Kadınlarsa her yerde savaşıyor, en küçük politik birim olan ailede de örgütlü direniş içinde de savaşmaktalar.

Bizler ister sömürücü kapitalist bir toplum ister diktatoryal rejimler tarafından uygulanıyor olsun cinsel şiddete karşı örgütleniyoruz.

Kadın bedeni ele geçirilmiş, köleleştirilmiş, satılmış, istismar edilmiş ve sömürülmüştür. Kadın cinayetlerinin ve Trans kadınlarına yönelik nefret suçlarının son bulması için acilen…

Kadınlar* tüm dünyada direniyorlar. Öfkemiz ve kolektif direnişimiz, düşlerimiz ve umutlarımız enternasyonal kadın mücadelemize güç veriyor.

8 Mart’ta sokaklara çıkalım ve Kadınların Uluslararası Mücadele gününde isyanımızı birlikte haykıralım!
*** Kadınlar yazdığımızda: LBTI (LezbiyenBiseksüelTransInterseks kadınları da kastediyoruz.

Çağırıcılar: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Eisenhüttenstadttext in english

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt, wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahme- lager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast, einen Asylantrag zu stellen. Hier wird über Leben und Tod entschieden. Hier leben Menschen in Angst schon am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit – wann und wohin es als nächstes geht.

Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.

Daher sagen wir:

Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen! Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!

Zum Download und Ausdrucken auf Deutsch und Englisch

 

Ralley on 8th of March 2017 from 12:30 – 15:00 in front of the Central Reception Center (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Who comes to Brandenburg as a refugee, is first put into the  central reception center in Eisenhüttenstadt. Here, it will be  decided whether you get a chance to apply for asylum at all.
This decision is a matter of life and death. People are living in constant fear to end up on the other side of the fence the next  day. In the deportation prison which is located in the same
compound.
Refugees are kept here in Eisenhüttenstadt without a clue about  when and where they will be transferred next. Instead of granting  them asylum they are treated like criminals. The officers take  fingerprints… Again and again, violent assaults happen, especially against women and children. There is no privacy.
Cases of sexual abuse by the employees of the German Red Cross (DRK) that were made public are only the tip of the iceberg.

This is why we say:

No Lager for Women and Children! Abolish all Lagers!
No to the (new) asylum laws! Stop Deportation!

COME & JOIN US ON 8th OF MARCH IN EISEN!

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