Tag: asylum tightening

Demo “Keine Abschiebung nach Afghanistan”

Keine Abschiebung nach Afghanistan Demo BerlinDemonstration in Berlin Keine Abschiebung nach AfghanistanBerlin 10.12.2016

Mindestens 1000 Menschen demonstrierten zur Stunde auf der Turmstr. in Moabit gegen ihre drohende Abschiebung nach Afghanistan.

“Afghanistan ist kein sicheres Land!”

Rund 400 Demonstranten protestierten am Frankfurter Flughafen ebenso. Das Aktionsbündnis „Gegen Abschiebung Rhein-Main” hatte zu dem Protest am internationalen Tag der Menschenrechte aufgerufen.

Afghan Refugees and the Deport // Seminar // Selay Ghaffar

A talk by Selay Ghafar, spokesperson for Solidarity Party of Afghanistan

(in English)

Time: Sunday, 11 Dec 2016, 6:30pm
Address: Admiralstraße 17, 10999 Berlin, Deutschland
The new contract of Afghanistan with European countries. The self organization of Afghan Refugees to fight against deportations and the tightening of Asylum Laws
Organizers:

سیلی غفارسخنگوی حزب همبستگی افغانستان

زمان برنامه:

یکشنبه 11 دسامبر 2016 به زبان انگلیسی

دوشنبه 12 دسامبر 2016 به زبان فارسی

موضوع برنامه: پناهجویان افغانستانی و مسئله‌ی دیپورت

برنامه‌ی روز یکشنبه: افسانه‌ی امن بودن افغانستان، دلایل فرار مردم افغانستان از این کشور و قرارداد اخیر دولت افغانستان با کشورهای اروپایی

برنامه‌ی روز دوشنبه: قرارداد اخیر دولت افغانستان با کشورهای اروپایی، لزوم خودسازماندهی پناهجویان افغانستانی برای مبارزه با دیپورت و قوانین سختگیرانه علیه پناهجویان

برگزارکننده:

ریشه‌های خیابانی _ برلین

هواداران حزب همبستگی افغانستان در اروپا

 

Afghan Refugees Deport Issue

Street Roots Manjanigh

Aufruf zur Demonstration: Keine Abschiebungen nach Afghanistan

Gestern Roma, heute Menschen aus Afghanistan, morgen wir?
Yesterday Roma, today people from Afghanistan, tomorrow we?
Hier Roma, aujourd’hui les gens de l’Afghanistan, demain nous?

Demonstration –  Protest march – Démonstration
10.12.2016 – 11:30 – U-Bhf Turmstr (U 9), Berlin

Demo gegen Abschiebung nach Afghanistan

Aufruf zu Solidarität gegen Abschiebung
Kommt alle, egal welcher Nationalität ihr seid, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren!
Heute sind es Menschen aus Afghanistan, morgen werden wir anderen Flüchtlinge betroffen sein. Die deutsche Regierung behauptet, dass Afghanistan ein sicheres Land ist.  Das behauptet sie auch von vielen anderen Ländern, in denen Krieg ist oder Menschen verfolgt werden.
Mit allen Mitteln will die deutsche Regierung dafür sorgen, dass weniger Flüchtlinge in Deutschland leben,  macht die Grenzen zu und schiebt ab.
Lassen wir uns nicht von der deutschen Asylpolitik spalten! Deutschland sortiert Flüchtlinge in gute oder schlechte Flüchtlinge, in Willkommene und Chancenlose.
Dazu sagen wir: Nein! Wir haben alle ein Recht auf Leben und Schutz.

Call for solidarity against deportation
Everyone, no matter what nationality you are, join to protest against deportations to Afghanistan!
Today people from Afghanistan, tomorrow we, other refugees, will be affected. The German government claims that Afghanistan is a safe country. They claim this also about many other countries where is war or people are persecuted.
With all  means the German government wants to ensure that fewer refugees live in Germany, by closing borders and deportation.
Let us not be divided by German asylum policy! Germany grades refugees in good or bad refugees, in those who are welcome and those who have no chance.
To this we say: No! We all have a right to live and for protection.

Appel à la solidarité contre la déportation
Venez tous, peu importe quelle nationalité vous êtes, pour protester contre les expulsions vers l’Afghanistan!
Aujourd’hui, c´est les gens de l’Afghanistan, demain d´autres pays serons touchés et aussi d’autres réfugiés. Le gouvernement allemand fait savoir que l’Afghanistan est un pays sûr. Ils ont également affirmé que de nombreux autres pays où il y a la guerre ou les gens sont persécutés. sont aussi des pays sûr. Le gouvernement allemand veut faire en sorte que moins de réfugiés pussent vivre en Allemagne,ils rendent les frontières fermez et déporte des gents.
Ne nous laissons pas nous divisez par la politique d’asile allemand! Qui classe les réfugiés qui sont les bonnes ou de mauvaises réfugiés ou qui sont les bienvenues et qui n´ont pas la chance.
Pour cela, nous disons: Non! Nous avons tous un droit de vivre et une droit à la protection.

NO BORDER! NO NATION! STOP DEPORTATION!

Aufruf zur Demonstration: Keine Abschiebungen nach Afghanistan

Call for print out – Appel à imprimer – Kurzaufruf zum Ausdrucken(De+Engl+Fra)

Stop Deporation Demo in Berlin, 22.10.2016, 14 Uhr

Stop Deportation group Demo in Berlin (English text below)

Wir rufen für den 22. Oktober 2016 zur Demonstration auf!

ABOUT: Stop Deporation – stoppt Abschiebungen nach Pakistan, stoppt Dublin-III-Abschiebungen nach Ungarn, stoppt alle Abschiebungen!

START: Berlin, U-Bhf Turmstrasse,
WANN: 22.10.2016,
TIME: 14:00 – 18:00 Uhr

Die Berliner Initiative „Stop Deportation Group“ solidarisiert sich mit pakistanischen Flüchtlingen und mit Flüchtlingen die von den Dublin-III-Verordnungen betroffen sind.

Die Europäische Union plante Ende 2015, tausende pakistanische Flüchtlinge abzuschieben, um Platz für „legitime“ Migrant_innen zu machen. Nun scheint Deutschland diese Praxis unter Hochdruck anzuwenden: Flüchtlinge aus Pakistan werden in Charterflüge gesetzt, in die Türkei ausgeflogen und von dort nach Islamabad/Pakistan abgeschoben.

Deutsche Behörden missachten das Grundgesetzt in Asylverfahren, um ihre eigene Agenda zu verfolgen. Die Berliner Gruppe “Stop Deportation Group” demonstriert gegen programmatische Abschiebungen, ohne dass die Geflüchteten angehört werden und ohne dass ihnen ein rechtmäßiges Asylverfahren zuteil wird. Wir verlangen, dass alle Asylverfahren rechtmäßig durchgeführt werden! Nicht nur pakistanische Flüchtlinge leiden unter dem Missbrauch durch die Behörden. Pakistanische Flüchtlinge sind jedoch besonders gefährdet, da ihnen im Falle einer Abschiebung Staatswillkür und Gefängnis drohen.

DER STRECKENVERLAUF AM 22.OKTOBER 2016:

-> U-Bhf Turmstraße bis Pariser Platz (siehe Anhang)

Lasst uns am 22. Oktober 2016 gemeinsam unsere Solidarität mit Geflüchteten bekunden!

*******************ENGLISH*********************
Call for demonstration on the 22nd of October 2016

ABOUT: Stop deportations to Pakistan, stop Dublin III deportations to Hungary, stop all deportations!

START: Berlin, U-Bhf Turmstrasse,
DATE: 22.10.2016,
TIME: 14:00 – 18:00 Uhr

The Berlin based Stop Deportation Group calls to show solidarity with Pakistani refugees and those threatened by deportation under Dublin III. Join the rally on October 22nd 2016!

In 2015, the European Union made the decision to deport thousands of Pakistani refugees to “make room” for so-called “legitimate“ migrants. Now, this policy is being implemented in German practice: Refugees from Pakistan are forced to get on the next available charter flight to Turkey. They will then be deported to Islamabad, Pakistan.

Still, it becomes quite clear in some cases of asylum procedures that German authorities simply will not conform to legal standards if these do not fit their agenda. We protest against programmatic deportation! We demand ALL asylum procedures to be carried out according to the law! Not only do Pakistanis suffer from this abuse by German authorities – back in Pakistan they are threatened by the state’s despotism and thus the possibility of imprisonment. This happens in a huge scale, unseen by the public.

Route on October 22nd, 2016:

-> U-Bhf Turmstraße to Pariser Platz (email attachment)

Join us and show your solidarity with refugees, on October 22nd, 2016! Stop Deportation!

Stellungnahme IniRromnja zur Protestaktion von Romano Jekipe

IniRromnja Stellungnahme

Stellungnahme IniRromnja

Das Berliner Denkmal/Mahnmal für die Ermordeten Sinti und Roma Europas wurde am 22.5.2016 zum Protestort einer Gruppe Romn*ja, Familien mit Kindern und Einzel-Aktivist*innen, die sich mit einer Verzweiflungstat gegen ihre drohende Abschiebung stellten. Ihre Planung bis zur Pressekonferenz am kommenden Tag, den 23.05. um 11 Uhr zu verweilen wurde durch eine gewaltvolle Räumung um 23:30 verhindert. Nach unserer Information begründete die Polizei die Räumung damit, dass der Ort ein Gedenkort und ein befriedeter Bezirk sei. Vor der Räumung sollen verschiedene Vertreter*innen von NGOs und die Mitarbeiter*innen, der für das Denkmal zuständigen: „Stiftung Denkmal“ versucht haben die Aktivist*innen zum Aufgeben zu überreden während wenige Andere unterstützend herbeikamen.

Denkmal und Mahnmal an die ermordeten Sinti und Roma Europas

Wir, die IniRromnja haben bereits seit 2012 in unseren Texten den Begriff Denkmal mit dem Begriff Mahnmal entweder ergänzt oder ersetzt. Denkmal erinnert an die Vergangenheit. An hinter uns liegende und entsetzliche Geschichte, die wir nicht vergessen wollen und können. Ein Mahnmal hingegen greift aktiv ein und mahnt die Menschen der Gegenwart an die Taten der Vergangenheit und verpflichtet zum Handeln, damit dies nie wieder geschehen kann.

Die Gegenwart ist auf den Steinen, den Straßen mit den Händen und den Mitteln der Vergangenheit gebaut. Wir heute, insbesondere in Deutschland und insbesondere die Gesetzgebung und Politik sollten durch dieses Mahnmal auch daran ermahnt werden, den Nachkommen der Opfer ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Viele Rom*nja können bis heute ihrer Toten nicht im stillen Gedenken, weil sie durch ihren brutalen Alltag, durch das prekäre Leben, durch den täglichen Kampf ums Überleben, um Würde für das Wohl ihrer Familien und ihrer Selbst kämpfen. Keine Zeit zum Erinnern, keine Zeit zum Ausruhen.

Wir als IniRromnja haben aus Respekt vor dem Ort und vor dem stillen Gedenken bislang keine Veranstaltung innerhalb des Denkmals/Mahnmals gemacht! Viele Sinte und Roma und so auch einige Frauen* der IniRromnja sehen das Denkmal/Mahnmal auch als eine Art Friedhof für die vielen Ermordeten, die nie ein Grab erhalten haben und empfinden den Ort daher für Veranstaltungen als unangemessen.

Doch wir können nicht anders als diese Protest – Aktion unserer Schwestern* und Brüder*, die aus Hamburg Kiel und anderen Städten angereist sind mit ambivalenten Gefühlen aber vollen Herzen zu unterstützen.

Wir respektieren ihren Kampf um Bleiberecht!

Wir teilen ihre Kritik an den 2014 und 2015 politisch unhaltbaren Erklärungen von sicheren Herkunftsstaaten!

Wir kritisieren aufs Schärfste die neuesten restriktiven Asylrechtseinschränkungen des sogenannten „Asylpaket II“!

Wir wünschen uns, dass es viele andere Orte gäbe an denen der Hinweis auf die Kontinuitäten der Entrechtung und des Elends von Romn*ja so deutlich gemacht werden könnten – aber für unsere Leute gibt es diese Orte leider nicht. Diese Orte sind so rar, wie es ein mahnendes, ein aktives Gedenken ist.

Wenn auf dem Denkmal/Mahnmal die Nachkommen der Mehrheitsgesellschaft sowie politische Entscheidungsträgeri*innen Deutschlands Gedenkveranstaltungen abhalten können, dann muss es an diesem Ort auch für die Nachfahren von verfolgten und ermordeten Romn*ja Europas, die aktuell und akut in ihrer Menschenwürde verletzt werden, einen Platz geben.

Wir unterstützen die Bleiberechtsforderungen von Romano Jekipe!

Die Menschen kämpfen dagegen gewaltsam an einen Ort versetzt zu werden, an dem die Lebensbedingungen so schlecht sind, dass sie ihr Leben verkürzen. Das ist keine Phantasie-Dichtung, sondern die bittere Realität auch heute! Laut Studie des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, UNICEF, liegt die Kindersterblichkeit bei Rrom_nja, trotz anders lautender offizieller Statistiken nach wie vor mindestens vier Mal über dem Landesdurchschnitt (vgl. Waringo 2013, S. 28 f.). Die durchschnittliche Lebenserwartung für Rromafrauen in informellen Siedlungen liegt bei 48 Jahren wohingegen die durchschnittliche Lebenserwartung in Serbien allgemein 74 Jahre beträgt (vgl. Amnesty International Schweiz 2011). In Serbien gibt es 593 Rroma-Siedlungen, von denen 72 Prozent nicht legalisiert wurden. Allein in Belgrad gibt es 137 solcher Siedlungen, ca. ein Drittel dieser Siedlungen haben keine Wasserversorgung; 70 Prozent sind nicht an das Abwassersystem angeschlossen.

Diese Lebensbedingungen zeigen: Es gibt für Romn*ja keine sicheren Herkunftstaten!

Wir solidarisieren uns mit den Forderungen von Romano Jekipe!

Festung Europa einreißen

Festung Europa einreißenDienstag | 19. April 2016 | 19 Uhr | Bandito Rosso | Lottumstraße 10a

Die Abschottung der EU wird immer weiter vorangetrieben. Kriegsschiffe von EU und Nato sind im Mittelmeer im Einsatz um Geflüchtete an der Überfahrt zu hindern. Außerdem soll die EU-Grenzschutzbehörde Frontex neue Befugnisse erhalten und zu einem europäischen Grenz- und Küstenwachsystem umgebaut werden. Geflüchtete werden in sogenannten Hot Spots in Griechenland und Italien registriert, festgesetzt und ein großer Teil wird direkt abgeschoben. Diejenigen, die es schaffen in die BRD zu kommen, sind mit Gesetzesverschärfungen wie dem Asylpaket II, Unterbringung in Lagern, Residenzpflicht, rassistischer Hetze und gewalttätigen Übergriffen konfrontiert. Neben dem staatlichen Rassismus erstarken rechte Bewegungen wie »Pegida« und die »Alternative für Deutschland«. Gewalttätige Übergriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte haben rasant zugenommen. Es zeigen sich deutliche Parallelen zu den rassistischen Mobilisierungen der 1990er Jahre. Der linke Aktivist Matthias Monroy wird über die Abschottungspolitik der EU und die Frage wie im Sommer 2015 die Mauern der Festung Europa ins Wanken kamen, sprechen. Der Refugee-Aktivist Turgay Ulu geht auf die Situation von Geflüchteten in der BRD und die Perspektiven der Refugee-Bewegung ein.

Flyer zur Veranstaltung

No to even tighter laws! Yes to solidarity!

credit is due to Corasol

deutsch s.u. // francais en bas // shqip ja poshtë bellow

30.11 – 03.12. 2015:

Daily rally between 12 noon and 2pm Marschallbrücke/Willhelmstraße (U Friedrichstraße)

04.12.2015 1.30 pm Oranienplatz:

Demonstration: Against limitation of the right to asylum! For an open society!

Gegen Asylrechtsverschärfungen!

Against limitation of the right to asylum! Photo: Yusuf Beyazit

A new draft law for a renewed limitation of the right to asylum is going to be discussed in December. This draft includes plans for even more restrictive measures. The central element is the acceleration of asylum application procedures, which could then only take three weeks. Refugees who arrive in Germany without documents would be particularly affected. In addition, the law would not allow people whose applications had been approved to bring their families to Germany until they have been living here for two years. Moreover, a list of specially selected doctors would be drawn up in order to make it easier to carry out deportations. For many refugees this draft law will mean an end to their time in Germany and it doesn‘t have anything to do with “welcome culture” or humanity.

We demand a humane asylum process for everybody!
Freedom of movement is everybodys right!

Demo Thursday, September 24: Asylrechtsverschärfungen stoppen! لتوقيف تشديد قانون اللجوء Stop the tightening of asylum law!

( english below / العربية أدناه )

Wann: Donnerstag, 24.09.2015, 14:00 Uhr

Wo: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt Straße 1, U Bundestag/ U/S Hauptbahnhof

Am Donnerstag, den 24.9. treffen sich beim sog. „Flüchtlingsgipfel“ die Regierungen von Bund und Ländern um die Asylgesetzgebung zu verschärfen. Unter dem Titel „Fehlanreize beseitigen!“ liegt ein Gesetzespaket vor, in dem der Aufenthalt Geflüchteter in Deutschland so unattraktiv wie möglich gestaltet werden soll. Geplant sind beispielsweise die Wiedereinführung der Residenzpflicht und Sachleistungen statt Bargeld, sowie schnellere Abschiebungen durch eine Ausweitung der Liste sogenannter sicherer Drittstaaten. Trotz humanitärer Hilfeleistungen der Bevölkerung gehören rassistische Mobilisierungen und Angriffe auf Geflüchtete weiterhin zum Alltag in Deutschland. Überdeckt durch die medial inszenierte „neue deutsche Willkommenskultur“ lautet die politische Antwort der Bundesregierung weiterhin Abschottung und Abschiebung. Deshalb werden wir unseren Protest vors Bundeskanzlerinamt tragen und deutlich sagen

Das Problem heißt Rassismus
Die Innenministerkrise lösen
Asylrechtsverschärfungen stoppen