Tag: Afghanistan

Protest Gegen Abschiebung

Another group of our friends are being deported to Afghanistan on 24. October from Leipzig/Halle airport. Aghanistan is a war ridden, unsafe country. Deportation of people who seek for asylum to war zones to expose them to death and letting them to be killed there, is indeed a war crime and genocide.

Therefore “Zendegi – Kein Abschiebungen nach Afghanistan“, a campaign against all the deportations to Afghanistan, in cooperation with political activists and politician who fight for refugees rights, decided on organizing a protest in city of Leipzig in Saxony against deportations.

We – Zendegi campaign activist – are aware with only a protest or a demonstration we can not stop the deportations. But we know to make any changes to be happened, we have to rise our voices and find a way to open this dialogue in German society.

The fight against deportations is a difficult, time taking fight. On one side is German government and growth of fascism, on the opposite side we refugees who have nothing but our power of our unity.

The campaign, Zendegi-Kein Abschiebungen nach Afghanistan, asks you to join the campaign and along side other people from other nationalities, with hope, hocetion, and patience, take part in the anti-deport protest on October 21. at 14:00 o’clock.

Important points:

  • The campaign, Zendegi-Kein Abschiebungen nach Afghanistan, is created/formed around and is active against against deportations to Afghanistan, believes no deportation should in any case take place to any country.
  • The campaign is concerned with human dignity and equality of people from different nationalities or ethecities, and is against racism, ethnic discrimination and racial slurs.

During the camp there are going to be different programs

  •  standing rally with speeches from non-citizen activists and anti-deport activists
  •  different workshops with the themes on asylum and deportation
  •  consultation sessions hold by asylum advisors
  •  open dialogue sessions with citizens
  •  open dialogue sessions with non-citizens on asylum issues

 

 

 

  • For more information on the action and the program, please check out the Facebook page of the campaign

www.facebook.com/afghanistanzendegi

 

 

در تاریخ ۲۴ اکتبر ۲۰۱۷ تعدادی دیگر از عزیزانمان از میدان هوایی شهر لایپزیک به افغانستان دیپورت خواهند شد.

افغانستان کشوری جنگ‌زده و ناامن است و دیپورت پناه‌جویان به مناطق جنگی و قرار دادن آنان در معرض کشتار، نسل‌کشی و حملات تروریستی جنایت جنگی محسوب میشود.

به همین منظور کمپین زندگی که علیه دیپورت به افغانستان فعالیت میکند، با یاری تعدادی از فعالین سیاسی و سیاست‌مداران مدافع حقوق پناه‌جویان تصمیم به برگزاری یک تحصن علیه دیپورت در شهر لایپزیک واقع در ایالت زاکسون(sachsen) دارد.

بی‌شک ما فعالین کمپین زندگی از ناممکن بودن توقف دیپورت‌ با یک تظاهرات یا تحصن آگاهیم اما چاره را در بلند کردن صدای اعتراضمان و ایجاد گفتمان سیاسی در جامعه آلمان می‌بینیم.

مبارزه با دیپورت مبارزه‌ای است که نیاز به زمان دارد و بسیار دشوار است. در یک طرف دولت آلمان و فاشیسم در حال گسترش قرار دارند و در طرف مقابل ما پناه‌جویان که جز قدرت اتحادمان چیزی نداریم.

کمپین زندگی از شما دعوت میکند که تا با امید، اتحاد، صبروشکیبایی بهمراه دیگر ملیت‌ها علیه دیپورت به افغانستان و تمام کشورها در روز شنبه ۲۱ اکتبر ساعت ۱۴ شرکت کنید.

نکته:

  • کمپین زندگی تمرکز خود را علیه دیپورت به افغانستان قرار داده است اما اعتقاد دارد که دیپورت به هیچ کشوری نباید انجام شود.

  • کمپین زندگی فرامرزی می‌اندیشد و فارغ از قومیت و ملیت تمامی انسان‌ها را عزیز و شریف میپندارد و علیه هرگونه نژادپرستی و تبعییض قومیتی و توهین نژادی است.


در طول مدت تحصن برنامه‌های زیر در محل تحصن برگزار خواهد شد

 

سخنرانی از سوی فعالین ضد دیپورت و فعالین پناه‌جویی


ورکشاپ‌های مختلف با موضوعات پناه‌جویی و دیپورت


جلسات مشاوره برای پناه‌جویان توسط متخصصین امور پناه‌جویی


جلسات گفتگو با شهروندان آلمانی


جلسات گفتگو با پناه‌جویان در مورد مسائل پناه‌جویی


برای اطلاع از زمان و تغییرات احتمالی در برنامه‌ها لطفا فیسبوک کمپین زندگی را دنبال کنید

www.facebook.com/afghanistanzendegi

 

Kommt zur Protestmahnwache: Afghanistan ist kein sicheres Land

Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand.
تحصن اعتراضی علیه دیپورت به افغانستان را فعالانه حمایت کنید۰
ما میخواهیم خودمان سرنوشت زندگی امان را بدست بگیریم، نه اینکه قدرتمندان برایمان تعیین کنند۰
محل و روز تحصن اعتراضی۰

21. und 22. September, 12.00-20.00 Uhr vor dem Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1

23. und 24. September, 12.00-20.00 Uhr vor dem Bundestag am Washingtonplatz

وضعیت امنیتی و زندگی در افغانستان روز بروز وخیم تر میشود،بخصوص در دو سال اخیر۰ شمار قربانیان جنگ و ترور هر سال بیشتر میشود۰ همزمان دولت آلمان بیشرمانه تحت عنوان «امنیت در افغانستان» ، دلیل گریز مردم از کشور افغانستان را توجیه میکند ۰ بدین جهت هر بار آمار قبول شدگان پناهجو کمتر شده و برعکس از سال ۲۰۱۵ به بعد به آمار اخراجیان افزوده شده۰
ما پناهجویان و حامیان ، اعتراض خود را به تصمیم گیری دولت آلمان اعلام میکنیم۰ بهمین جهت همزمان با روزهای بازار گرمی انتخابات ، ما نشست وتحصن اعتراضی خود را علیه دیپورت تدارک دیده ایم۰ به ما بپیوندید

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich in den letzten 2 Jahren stark verschlechtert. Die Zahl der zivilen Opfer von Krieg, Terror und Verfolgung steigt jedes Jahr an. Dennoch verringert sich die Anerkennungsquote für Geflüchtete aus Afghanistan ohne erkennbaren Grund und die Bundesregierung hat seit 2015 vermehrt Flüchtlinge ins Kriegsland Afghanistan abgeschoben.

Vertreter*innen von unterschiedlichen Flüchtlingsinitiativen afghanischer Geflüchtete und Unterstützer*innen protestieren dagegen. Nach der Bundestagswahl wird wieder abgeschoben werden und dennoch ist das Schicksal der von der Abschiebung bedrohten bisher kein Thema. Das wollen wir ändern.

Kommt zur Mahnwache und zeigt, dass es nicht egal, dass Menschen nach Afghanistan in Krieg und Elend abgeschoben werden und leitet diese Mail gerne an Interessierte weiter.

Die Gruppe: Afghanistan ist kein sicheres Land!

Kontakt: afghanistanistnichtsicher@gmail.com

FB: https://www.facebook.com/events/1332657733527783/permalink/1334771909983032/

Kundgebung gegen die Abschiebeflüge in den Kosovo, nach Albanien, Serbien und Afghanistan

Protest gegen die Abschiebungen in den Kosovo, nach Serbien und Albanien
Am Dienstag, den 12.9. um 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf – Terminal B

facebook.com/events

Wir fordern die NRW-Landesregierung alle Abschiebeflüge abzusagen.
Am 12. und 13. September 2017 sollen neben der Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag. auch Abschiebeflüge in die Balkanländer vom Flughafen Düsseldorf stattfinden.Wir rufen dazu auf, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und gegen diese Abschiebungen zu protestieren.
Nicht selten sind Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland fliehen Angehörige der Minderheit der Roma, weil gerade sie in diesen Ländern betroffen sind von Gewalt, Stigmatisierung und rassistische Ausgrenzung aus allen gesellschaftlichen Bereichen: es fehlt an Systemen der sozialen Sicherung wie Krankenversicherung, gehen die Kinder der Roma in die Schule werden sie dort meist ausgegrenzt, der Gang zur Schule wird eine Qual, der sich viele nach einiger Zeit nicht mehr gewachsen sehen, es fehlt an Unterstützung durch solidarische LehrerInnen etc…..ein Teufelskreislauf aus Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit beginnt. Hier in Deutschland gehen laut einer Studie alle Roma zur Schule, im Kosovo z.Bsp. nur noch 25%.
Dazu kommt die rassistische Ausgrenzung der Erwachsenen aus dem Erwerbsleben aufgrund der Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma. Haben Roma in diesen Ländern Arbeit, so ist sie meist unterbezahlt und prekär. So sind viele Roma dazu verdammt, informellen Beschäftigungen nach zu gehen, die aber keinen Lebensunterhalt sichern.
Studien belegen, dass viele der in den Kosovo abgeschobenen Roma diesen Ort wieder verlassen, weil sie keine Lebensgrundlage dort haben: der Erhalt von Sozialleistungen ist an schwierige Bedingungen geknüpft, so muss z.Bsp. ein Kind im Haushalt leben, das jünger ist als 4 Jahre. Erhalten sie Sozialleistungen, sind auch diese so gering, dass sie nicht ausreichen. Selbstredend ist daher auch der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bis unmöglich, Roma leben meist in slumartigen Siedlungen, die jederzeit geräumt werden können und sie zum Ziel von rassistischen
Anschlägen werden lässt. Sie sind schutzlos.
Es ist ein offenes Geheimnis (einmal googlen: „Roma Balkan“), es ist so offen, dass es schon gar kein Geheimnis mehr ist, sondern eine Tatsache: Roma wurden und werden diskriminiert und das nicht nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen sondern auch vom Staat, in dem sie leben. Diese „systematische und kumulative“ (also sich anhäufend, weil es viele/ alle Bereiche des Lebens betrifft) Verfolgung könnte durchaus als Verfolgungsgrund gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und somit als Asylberechtigung identifiziert werden. Warum dies nicht passiert, ist uns schleierhaft, deswegen fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Balkan und die Ermöglichung eines normalen Lebens!
Neben all diesem sehen wir besonders Deutschland in einer historischen Verantwortung, fielen doch geschätzte 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der deutschen Nationalsozialisten und dem an ihnen geplanten Völkermord zum Opfer.
Deshalb:
ABSCHIEBUNGEN VON ROMA
STOPPEN!!!
ALLE ROMA BLEIBEN HIER!!!
Protestkundgebung:
Dienstag 12.9.2017 um 17 Uhr – Große Halle – Terminal B – Flughafen Düsseldorf

 

Kundgebung 21.8.: Solidarität mit afghanischen Geflüchteten in Schweden!

 

Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan solidarisiert sich mit allen afghanischen Geflüchteten die derzeit in Schweden gegen die grausame Abschiebepolitik Schwedens protestieren.
Seit Anfang August finden in Schweden massive und komplett selbstorganisierte Proteste von Jugendlichen aus Afghanistan statt. Hunderte von Jugendlichen demonstrieren Tag und Nacht auf einem der größten Plätze in Stockholm. Sie fordern die Schwedische Regierung und die schwedische Migrationsbehörde auf, sofort alle Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen. Die Proteste haben sich mittlerweile auch auf andere Städte in Schweden ausgeweitet. Auch in Göteborg hat ein Sitzstreik auf einem der größten Plätze begonnen. Immer mehr Städte kommen hinzu.

Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan solidarisiert sich mit den Protestierenden in Schweden.

Die Forderungen des Bündnisses lauten:
Keine Abschiebungen afghanischer Geflüchteter in andere EU-Staaten!
Keine Abschiebung von nirgendwo nach Afghanistan!

Kommt zur Kundgebung!

Montag 21. August 2017 | 16 – 18 Uhr
Schwedische Botschaft, Rauchstraße 1, 10781 Berlin
BUS 200 “Nordische Botschaften/ Adenauer-Stiftung”
nähe Tiergarten

Facebook-Event

Veranstalter:
Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Informationen zu den Protesten in Schweden von dem Netzwerk “Ung i Sverige” (Young in Schweden): https://www.facebook.com/ungisverige.nu/?fref=mentions

 


گردهمایی و تظاهرات برای ابراز همبستگی با پناهجویان افغانستانی در سویدن
توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی از تمامی کشورهای اروپایی به افغانستان

گروه برلین علیه اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی در ادامه فعالیت های اعتراضیاش علیه اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی، این بار با برگزاری یک گردهمایی، با پناهجویان افغانستانی مقیم سویدن که در حال حاضر علیه سیاست بیرحمانه مهاجرتی دولت سویدن دست به اعتراض و تحصن زده اند، همبستگی اش را اعلام می دارد.
از نخستین روزهای ماه اگست جوانان پناهجوی افغانستانی در شهرهای مختلف سویدن از جمله استکهلم و گوتنبرگ در اعتراض به سیاست مهاجرتی سویدن دست به اعتراض گسترده زده و صدها تن از این جوانان شب و روز را در یکی از میدانهای بزرگ شهر استکهلم به تحصن نشستهاند. این جوانان از دولت و نهادهای مدافع پناهجویان سویدن می خواهند تا اخراج اجباری پناهجویان را به افغانستان سریعاً متوقف کنند.

گروه برلین علیه اخراج اجباری به افغانستان با برگزاری یک گردهمایی اعتراضی در مقابل سفارت سویدن در برلین ضمن اعلام همبستگی با پناهجویان معترض در سویدن، خواهان :

· توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی به کشورهای دیگر اروپایی

· توقف کامل اخراج اجباری پناهجویان افغانستانی از تمامی کشورهای اروپایی به افغانستان

می باشد.
برای همصدا شدن با هموطنان ما در سویدن و نه گفتن به اخراج اجباری به افغانستان به این گردهمایی اعتراضی بپیوندید:

زمان: دوشنبه 21 اگست 2017- ساعت 16 الی 18
مکان: مقابل سفارت سویدن در برلین
Rauchstraße 1, 10781 Berlin

اتوبوس شماره 200 ایستگاه
“Nordische Botschaften/ Adenauer-Stiftung”

München: Demonstration gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Karawane München Not Safe

von Karawane Münich

Update!

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Abschiebeflug nach Afghanistan ist verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

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Wo & Wann: 31.05.17, 19 Uhr Flughafen München – MAC-Forum

Treffpunkt am HBF: 17:40 am S-Bahngleis vorne.
Abfahrt: S-Bahn S8 17:55 vom HBF, Ankunft 18:35 am Flughafen

Die Bundesregierung und auch die bayerische Staatsregierung halten weiterhin an ihrer menschenverachtenden
Politik fest und führen weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan durch. Im letzten halben Jahr wurden bereits
insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Trotz der Tatsachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht, dass monatlich zahlreiche Zivilist*innen bei
Bombenanschläge sterben und dass sich die Situation in der vergangenen Zeit im ganzem Lande wieder
dramatisch verschlechtert hat, verweisen die politisch Verantwortlichen der deutschen Abschiebepolitik auf
vermeintlich „sichere“ Gebiete in Afghanistan und auf angebliche „innerstaatliche Fluchtalternativen“.
Doch Afghanistan ist auch und vor allem für abgeschobene Geflüchtete nirgendwo sicher! Und bereits jetzt
gibt es mehr als eine Millionen Binnenflüchtlinge in Afghanistan, die unzureichend oder gar nicht versorgt und
geschützt werden können!

Abschiebungen nach Afghanistan sind trotz der inzwischen breiten gesellschaftlichen Zustimmung für eine
„härtere Abschiebepolitik“ immer noch heftig umstritten! Wir müssen gemeinsam und lautstark dafür sorgen, dass
der Rückhalt für diesen widerlichen Kurs der Bundesregierung weiter schwindet!
Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten!
Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

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Achtung Update!

Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Stop deportations! Demo gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen heute um 18.30 Uhr

Afghan refugee movement

von Afghan Refugee Movement جنبش مهاجرین افغان

Deutsch+Englisch unten

توجه! توجه! افغانستان امن نیست!
به تاریخ 2017/05/31 برای ششمین بار اخراج گروهی پناهجویان افغان از کشور آلمان به افغانستان صورت میگیرد. جمهوری فدرال آلمان بار دیگر ثابت ساخت که هیچ چیز از گذشته خود نیاموخته و هنوز هم پناهجویان را به یک کشور جنگ زده و ویران دوباره برگشت مدهند. افغانستان برای افراد اخراج شده بسیار خطرناک به نظر میرسد.
مرگ یک تبعه آلمانی به تاریخ .2017 21.5 درشهر کابل که مصروف همکاری های توسعه یی بود، خود ثابت مینماید که افغانستان امن نیست، این مورد باعث شد که توجه زیادی از رسانه ها را به خود جلب نماید، و وضعیت نامشخص و تهدید کننده زندگی را در داخل افغانستان به سختی مورد بحث قرار دهد. تا هنوز هیچ نتیجه سیاسی درپی نداشته.
شاید این خود یک غمل سیاسی باشد، تا توسط چنین عمل مخالفت های شان را درمقابل استادگی ها نشان دهند.
توجه! توجه! توجه!
محل تضاهرات روز چهارشنبه مورخ 31- 05- 2017 در شهر فرانکفورت تغیر نمود، بدلیل اینکه پرواز از میدان هوایی فرانکفورت صورت میگیرد بناً از تمام شما عزیزان خواهشمندیم که فردا روز چهارشنبه ساعت 6:30 (18:30) برای عدالت خواهی در میدان هوای فرانکفورت ترمینال 1 خورجی B همرایی مان کنید. تا
باشد یک تظاهراتی عدالتخواهانه قویتری برپاه نمایم.
ما امیدوار هستیم تا همه شما غزیزان در این تظاهرات اشتراک نماید، تا باشد یک تظاهرات قویتری را برپاه نمایم!
اشخاصیکه از شهر دارمشتات اشتراک مینمایند به تاریخ 31-05-2017 روز چهار شنبه ساعت 17:15 درمقابل استگاه مرکزی ریل شهردارمشتات (Darmstadt Hauptbahnhof) حاضر باشند که به17:30 بطرف شهر فرانکفورت با هم یکجا حرکت مینمایم!
برای معلومات بیشتر در زمینه صفحات فیسبوک جنبش مهاجرین افغان و نو باردر(No border) را تعقیب نماید.

ACHTUNG!! ACHTUNG!! Afghanistan ist nicht sicher!

Am 31.5.2017 findet die 6. Charterflugabschiebung nach Afghanistan aus Frankfurt statt. Die Bundesrepublik Deutschland beweist erneut, dass sie nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt hat und schiebt Menschen in ein Land ab, das von Krieg und Zerstörung gezeichnet ist. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind für die Rückkehrer*innen lebensgefährlich. Der Tod der deutschen in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Mitarbeiterin, die am 21.5. bei einem Angriff in Kabul getötet wurde, beweist dies. Während dieser Fall medial für große Aufmerksamkeit sorgte, wird die unsichere und lebensbedrohliche Lage für Afghan*innen kaum thematisiert. Es werden keine politischen Schlüsse gezogen!

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen.

Aus diesem Grund wird am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30Uhr eine Demonstration am Frankfurter Flughafen Terminal 1 Abflug B stattfinden, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen und lauten Protest!!!

Zugtreffpunkt Darmstadt: 17:15Uhr am Hauptbahnhof – Abfahrt um 17:30Uhr mit dem RB

Treffpunkt Frankfurt – 18Uhr Hauptbahnhof

Haltet euch bei Facebook auf der Seite vom Afghan Refugee Movement oder Noborder Frankfurt auf dem Laufenden.

ATTENTION! ATTENTION! Afghanistan is not safe!

On the 31. of May 2017 the 6. deportation charter flight will take place from Frankfurt. The federal republic of Germany is proving again, that she has learned nothing from her past and is deporting humans to a country, that is marked by war and destruction. The deportations are perilous for the deportees. The death of the employee of a NGO on the 21. of May through an attack in Kabul, proves this. This case was covered with close attention by the media, while the unsafe and perilous situation for the Afghans is hardly ever mentioned. No political conclusions are made!

It has to be part of the political action to draw attention to these deportations and to take a stand against them.

For this reason there will be a demonstration at the airport in Frankfurt at 6:30pm on the 31. of May 2017 to protest against deportations to Afghanistan and in general against all deportations.

We hope that you will come in big numbers and make your protest vocal!

Train meeting point for Darmstadt: 5:15pm at the central train station – departure RB 5:30pm

Meeting point Frankfurt Hauptbahnhof 6pm

Stay informed through the facebook pages of the Afghan Refugee Movement and Noborder Frankfurt.

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وجه!
اخراج امروز به دلیل انفجار امروز در کابل لغو گردیده.
ما امروز تظاهرات خویش را در میدان هوایی فرانکفورت ادامه میدیهیم، ما باید به مبارزات عدالتخواهانه خود ادامه بیدهیم تا زمانیکه اجارج های دسته جمعی بکلی متوقف نشوند.

Die Abschiebung heute wurde abgesagt, wegen dem Bombenanschlag heute in Kabul. Wir werden trotzdem am Flughafen demonstrieren. Wir müssen weiterkämpfen bis keine Sammelabschiebungen mehr stattfinden.

The deportation for today was cancelled, because of the bomb attack in Kabul today. We will still be at the airport demonstrating tonight. We have to keep on fighting, until there are no more deportations

Kundgebung in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan heute ab 15 Uhr

Afghanistan Berliner Bündnis gegen Abschiebungen

von Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

Aufruf auf Farsi

Das Spiel mit Menschenleben muss aufhören!

Am Mittwoch, 31.05.2017 soll die mittlerweile sechste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. Auch diesmal soll der Flieger vom Münchner Flughafen aus starten.

(Edit 30.Mai 2017: Die Sammelabschiebung findet nicht wie ursprünglich angekündigt ab München, sondern ab Frankfurt statt)

Im letzten halben Jahr wurden bereits insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Lasst uns nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung und einzelne Bundesländer weiterhin Menschen nach Afghanistan abschieben.

Solidarisiert euch mit afghanischen Geflüchteten und kommt zur Kundgebung:

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

MONTAG, 27.3., 15 Uhr: Kundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan vor Abschiebezentrum

Demo gegen Abschiebungen nach Afganistan

MONTAG, 27. März, 15 Uhr: Kundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan
vor dem neuen Abschiebekoordinierungszentrum, in der BAMF Außenstelle Badensche Straße 23, 10715 Berlin (U Berliner Straße)

Afghanistan ist nicht sicher – dennoch hält die Bundesregierung weiterhin an ihrem brutalen Abschiebekurs fest. Am Montag, den 27. März soll aus München der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan gehen. Das Berliner Bündnis gegen Abschiebungen ruft zu einer Kundgebung gegen diese skrupellose Abschiebepolitik auf.

In ganz Deutschland sind schon tausende Menschen auf die Straße gegangen um sich gegen dieses Unrecht zu stellen. Wir geben keine Ruhe, wir kämpfen weiter und fordern: Stoppt die Abschiebungen! Für ein dauerhaftes Bleiberecht!

Facebook: https://de-de.facebook.com/events/676075375913406/

MONDAY, March 27th, 3pm: Rally against deportation to Afghanistan
in front of new Deportation Coordination Center, at BAMF in Badensche Straße 23, 10715 Berlin (U Berliner Straße)

Afghanistan is not safe – nevertheless the German government continues its brutal deportaion policy. On Monday, March 27th, there will be the next charter flight deportation to Afghanistan from Munich. The Berlin Alliance against Deportations to Afghanistan calls for a rally against this ruthless deportation policy.

All over Germany thousands were marching on the streets to rise up against this injustice. We will not be silent, we continue fighting and demand: Stop deportations! Permanent residency permission for all!

 

* Zum /Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanista/n haben sich folgende Organisationen zusammengeschlossen:

Afghanisches Kommunikations-­ und Kulturzentrum e.V.
Daily Resistance Newspaper
Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Hazara World Council
Interventionistische Linke Berlin
IPPNW Berlin e.V.
Itehad Berlin
Jugendliche ohne Grenzen
Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen in Iran e.V.
KommMit e.V / BBZ
KuB – Kontakt­ und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V.
Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.
Newsgroup Afghanistan
oplatz.net Media Group
Stop Deportation Group
Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.
Welcome to Europe
Women in Exile e.V.
Yaar – Bildung, Kultur, Begegnung e.V.

Greece: Hunger Strike in Elliniko Camp in Athens

Hunger Strike in Elliniko CampInfomobile Information with, about and for refugees in Greece

On 5th February 2017, most of the adults among the 711 refugees residing in a state-run Camp in the former Athens National Airport (Camp Elliniko II), in the majority coming from Afghanistan, started a hunger strike to protest against their degrading living conditions demanding for their transfer to homes, papers and freedom of movement for all. As reported by one of the refugees, it is very likely that residents of the two other camps in Elliniko (the nearby Olympic baseball and a hockey stadiums) might join in the protest tomorrow.

Among the 1,600 refugees living in the three camps of Elliniko there are some who are there already since one year. Elliniko Camp was opened already back in autoumn 2015, in a period where thousands were arriving to Greece and many stayed homeless in the parks and squares of Athens.
Planned as a temporary solution to ‘clear’ the capitals’ streets from the many homeless and repeatedly announced to be closed as belonging to one of the most infamous camps in Greece, it still stayed open until today, but always portrayed as ‘provisory’ under the UNHCR-category ‘informal site’.

Refugees used to live in the former airport throughout 2016 for months suffering under overcrowdedness, filthy insufficient toilettes and showers, inadequate food and without any information or legal aid. While the population has been reduced visible, the camp still is inadequate to host refugees and living conditions remain poor. Many highly vulnerable people still stay there. There are elderly, pregnant women, single mothers, people with mental health problems, people with chronic and
heavy diseases etc. In the meantime, many refugees are living there since one year.

Amongst others, refugees who started the protest complained about the quality of the food, lack of basic needs as for example milk and diapers for babies and toddlers, no hot water, no laundry, lack of translators for sick persons who have to go to hospital and no coverage of their transportation there. It is matter of survival, they state. They do not care about having more clothes or more food. But: food which doesnt’ make sick. Enough food, in order not to be hungry. Heating in order not to freeze.

“There are only a hand full of persons among us who speak English
and who can translate. They have to accompany anyone who gets sick to
the hospital, as the authorities and NGOs do not provide us with
translators for these purposes nor are there translators found in the
hospitals. We don’t even get the transportation costs re-funded for the
public transport used while accompanying some sick person. Some of us
got fined more than 30 times already for using the public transportation
without tickets. We will have severe problems in our asylum procedure,
to get an ID and passport, if recognized, if we have open fines to pay.
And they will increase successively if unpaid.”

Refugees living in Elliniko are suffering also mentally from the living conditions in the camp and their insecure situation in Greece and Europe.

“There are often fights. No one feels safe. People are in a
miserable state. they don’t know what to do. Many fear to stay forever
in Greece, where even Greek people cannot survive. There are no jobs,
there is no future. We fear European policies, which aim to increase
deportations of Afghans. Some of us have their relatives back in
Afghanistan. They cannot sleep at night, because they left them back in
conflict. There are people staying here who drink and fight. There is no
safety in the camp. There is no survival in Greece and there is no
safety in Afghanistan.”

More than 60% of the refugees in all three Elliniko Sites are women and
children

Amongst the refugee population in the camp are women with their kids awaiting their transfer to another European state where their husbands are. There are small kids with Asthma, like this 4-year-old girl who has to go to hospital almost every single night. People lock the doors to protect the salon from the cold, so no fresh air can enter. Many people smoke inside, others cook. The sewage water from the toilettes smells. So many get problems to breath. There is also a young man who had so
severe psychological problems, that he had to be transferred into the psychiatric clinic for a month. He was paranoid, thinking at any point someone wanted to kill him. He is taking medicaments now, but he is back in the camp, staying among 700 persons with his family. There is this pregnant lady in her 6th month, who often gets pains and has to visit the hospital again and again. She still lives there. Another woman just gave birth in there one month before. She is also still there.

Now, the refugees are trying to rase their voices to the world. They are already self-organised, having elected five representatives and holding plenaries since months. Now they want to provoke change, as they cannot suffer any longer.

“I am in danger in Afghanistan. I am even in danger in Greece. I was
told to get myself an appointment at the Asylum Service via Skpye, but
Skype isn’t responding.”

A woman holding a speech on the protest today said:

“We left Afghanistan because of the life-threatening situation and
for a future for our children. You closed the borders in front of us.
You locked us up in Greece. Now you are responsible to provide us with
what is needed to survive at least. Our children get sick here, and the
one doctor we have here for a few hours a day doesn’t give them medicine
but tell them to go an drink some water or some juice. We have the right
to have a good doctor, to have medicine. Even a pregnant woman gave
birth here, because the ambulance came so late.”

“There are mice in here. There is so much garbage outside. People
get sick from being here.”

Most adult refugees living in the camp attended the hunger strike today and plan to continue until the authorities, UNHCR and Danish Refugee Council (DRC) who are responsible in the camp listen and react to their demands:

– Open homes! Open the cities! Immediate evacuation of all into
dignified living conditions!

“We need to stay in the city and in our own rooms or flats. We don’t
want to be transferred to just another tent camp or prefab camp at the
margins of society! We want our children to go to school and we want to
go to work and earn our own living by ourselves in order to build up our
lives independently. We want to be free and participate in daily life as
all others do in this country.”

– Give papers and residence to stay to all refugees and allow anyone who
wants to move to another country to relocate legally and to join their
relatives! No discrimination of certain nationalities!

“The relocation program is discriminative. The right of free
movement should be given to all refugees. Many have their mothers,
fathers, brothers or sisters, their children or grandparents abroad.
Everybody has the right to be with his or her families. All people have
the right to live and work, somewhere, where it is possible to survive.
Even Greeks are searching for jobs outside of Greece. They are surviving
by returning to stay with their families. We have no one to help us
here, no one to open his or her house for us or to give us food. If
there is a chance to survive here, to find a job here, then we will
stay. As long as there isn’t, we should be allowed to move on legally.”

– Stop deportations to Turkey! Stop deportations to Greece! Stop
deportations to Afghanistan! Stop deportations to any unsafe countries!
The right to life for all!

“We fight for our rights. We fight for the rights of the others too.
The ones who are on the islands now, should be allowed to come to the
mainland, to seek asylum here, to stay here. Currently, people hardly
arrive to Greece anymore. The Turkish and the Greek Coast Guard,
together with the European Coast Guard fight refugees back on the sea
border. They stop them, from arriving to a place for asylum and
protection. The few who still come should be given a chance to stay.
Some of them who were allowed to move to the mainland arrive to Athens
without a place to stay. They are not permitted in the camps. Others
come to Athens without permit. They even have to return to the island.
We want freedom for all.”

“They want to start returning refugees who have been fingerprinted
here after March 15th of this year, back to Greece. No one can survive
here. We like to be in Greece. There are some nice people here, the
weather is good and the mentality of the Greeks is a little bit like our
own. But there are no jobs and there is no help for us. So how can we
find a home? How can we secure food for our kids? We also liked much
more to be in our homes in Afghanistan. But there is so safety but but
only war.”

“Europe is talking about the deportation of Afghans. Some countries
started already to return our people back even though their lives are in
danger in Afghanistan. Our president has signed a deal with Europe to
get money in exchange for taking refugees back. But our own politicians
keep their families in Europe for their own safety. European governments
advice their own citizens not to visit our country for safety reasons.
If we go back, we will die. Everybodys’ lives matter!”

Abschiebestopp nach Afghanistan jetzt! برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید! [زیر را بخوانید فارسی]

فارسی
ښتو

Wir sind wütend, denn 34 Menschen wurden im Dezember 2016 in einer Nacht und Nebel Aktion nach Afghanistan abgeschoben. Viele von ihnen lebten seit Jahren in Deutschland und hatten hier ihr gesamtes Lebensumfeld: ihre Freundinnen und Freunde, ihre Familie, ihre Arbeit, ihre Gemeinde oder ihren Sportverein. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass 2017 weitere Abschiebeflüge in das Kriegsgebiet stattfinden sollen. Die Entscheidungen für die unmenschlichen Abschiebungen fallen im Bundesamt für Migration und Flucht, das für diesen Zweck von Innenminister de Maiziere massiv unter Druck gesetzt wird. Doch die Abschiebungen durchführen sollen die Landesregierungen. Deshalb hat der Innenminister von Schleswig-Holstein die Landesinnenminister der anderen Bundesländer dazu aufgerufen einen Abschiebestopp nach Afghanistan zu verhängen. Bis jetzt ist dazu vom Berliner Innensenator Geisel nichts zu hören. Der rot-rot-grüne Senat muss sich klar bekennen: gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Denn eines ist klar: jede Abschiebung nach Afghanistan ist eine zu viel! Wirklich jede und jeder weiß: In Afghanistan herrscht Krieg. 2016 starben mehrere tausend Zivilist*innen durch Terror, Kriegsgefechte und Bomben. 2017 kam es allein innerhalb der ersten zwei Wochen zu Anschlägen und Entführungen in Kabul, Kandahar, Helmand und Pamir mit über hundert Toten. Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen. Viele Gruppen und Minderheiten in Afghanistan werden von den Taliban besonders verfolgt und terrorisiert. Und auch in den Nachbarstaaten sind sie vor Gewalt und Diskriminierung nicht ansatzweise sicher.

Vor dem Hintergrund, dass die bundesdeutsche Gesellschaft immer mehr von Angst und Hass geprägt wird, gilt es eigentlich klar Haltung zu zeigen. Für Mitmenschlichkeit. Für Solidarität. Dass aber Menschen in Deutschland nachts, wie Schwerverbrecher, von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden um sie dann, wenige Stunden später, an einem der gefährlichsten Orte der Welt einfach abzuladen, zeigt wie sehr die Politik der Regierung den Hetzern und Hetzerinnen von AfD und PEGIDA in die Hände spielt.

Jetzt kommt es auf uns an: Wir wehren uns gegen diese unmenschlichen Abschiebungen! Wir sind laut und setzen ein klares Zeichen: Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Gegen den Psychoterror, dem afghanische Communities ausgesetzt sind!
Gegen die Entscheidepraxis des Bundesamt für Migration und Flucht: Afghanistan ist nicht sicher!
Gegen das Anbiedern an rechtspopulistische Hetze!

Für ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss am nächsten Tag abgeschoben zu werden!
Für einen sofortigen Abschiebestopp!
Für ein dauerhaftes Bleiberecht!

Berlin sagt NEIN! zu Abschiebungen nach Afghanistan!

 

Unterzeichner*innen:

Afghanisches Kommunikations­ und Kulturzentrum e.V. • Afghan Memories • Corasol • Daily Resistance Newspaper • Flüchtlingsrat Berlin e.V. • Hazara World Council • Interventionistische Linke Berlin • IPPNW Berlin • Itehad Berlin • Jugendliche ohne Grenzen • Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen in Iran e.V. • KommMit e.V / BBZ • KuB – Kontakt­ und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. • Migrationsrat Berlin-Brandenburg • Oplatz.net Media Group • Stop Deportation Group • Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V. • Women in Exile e.V. • Yaar – Bildung, Kultur, Begegnung e.V

برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید!

در دسامبر 2016، با وجود نارضایتی‌ها و مخالفت‌های گسترده، 34 تن از کسانی که سالها در آلمان زندگی کرده بودند، در این کشور برای خود زندگی ساخته بودند، کار، خانواده و دوستان‌شان در آلمان بود، به صورت جمعی به افغانستان اخراج گردیدند و حال در سال 2017، دولت فدرال آلمان مصم است تا علی‌رغم موجودیت مستندات و گزارش‌ها از وضعیت بد و نابسامان افغانستان، تعداد زیادی از پناهجویان افغان را از آلمان اخراج نماید.

تصمیم غیرانسانی اخراج اجباری پناهجویان زیر فشار شدید توماس دی‌مزیر وزیر امور داخله، در اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان گرفته می‌شود اما اجرای روند اخراج را باید دولت‌های محلی ایالات انجام دهد. به همین دلیل وزیر داخله ایالت شلیسویگ‌هولشتاین از تمامی وزاری داخله ایالات آلمان خواسته است تا روند اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان را متوقف کنند. تاکنون اما آقای گایزل سناتور داخلی برلین در این مورد سکوت اختیار کرده است. این سکوت باید شکستانده شود و سنای برلین باید موضع خویش را مشخص نموده علیه اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان اعلان موضع نماید.
چیزی که برهمگان واضح است: افغانستان کشور امن نیست! همه می دانند که در افغانستان جنگ و نابسمانی حاکم است. 2016 خونین‌ترین سال برای غیرنظامیان در افغانستان بود و در جریان این سال میلادی، در نتیجه اعمال تروریستی، درگیری‌های نظامی و انفجارها، هزارها تن از افراد ملکی جان‌های خود را از دست دادند و بیش از یک میلیون تن مجبور به ترک خانه‌هایشان شده و در داخل کشور بی‌جا شدند. افغانستان سال 2017 میلادی را نیز با جنگ و ترور آغاز کرد و در دو هفته اول سال جاری میلادی، در نتیجه انفجارهای انتحاری و اعمال تروریستی در کابل، قندهار و هلمند، بیش از صد تن کشته و صدها تن دیگر زخمی شدند.

در کنار ناامنی، اقلیت‌های قومی و مذهبی در افغانستان از تبعیض گسترده توسط دستگاه حکومتی رنج می‌برند. این اقلیت‌ها توسط طالبان و سایر گروهای مسلح به صورت هدفمند مورد حملات تروریستی قرار می‌گیرند. اختطاف می‌گردند، سر بریده می‌شوند و یا تیرباران می‌گردند. کشورهای همسایه نیز برای این اقلیت‌ها امن نیست. آنها در این کشورها نیز از خشونت و تبعیض در امان نیستند.
اینکه در آلمان در شب انسانها مانند مجرمین بزرگ، توسط پولیس بازداشت شده، از فامیل، دوستان و خانواده‌اش جدا شده و در فرودگاه‌ها جمع‌آوری می‌شوند تا ساعتی بعد همه‌شان را در یکی از خطرناک‌ترین مناطق جهان بیرون بیندازند، خود بیانگر این است که چگونه سیاست دولت را نفرت‌پراکنانAFD و PEGIDA در دستان خود به بازی گرفته‌اند. از سوی دیگر روز به روز ترس و نفرت در جامعه آلمان افزایش می‌یابد و دقیقاً همین دلیلی‌ست که بگویم: وقت آن است که برای انسانیت، همبستگی و همدیگرپذیری مبارزه کنیم و علیه نفرت فریاد بزنیم.
اکنون اما نوبت ماست تا علیه عمل غیرانسانی اخراج اجباری مبارزه ‌کنیم و همه با هم با صدای بلند برای یک برلین متنوع، همدیگرپذیر و مهاجر دوست فریاد بزنیم.

ما می‌‌ایستیم:
علیه ترورروانی که در حال حاضر بالای مهاجرین افغان تحمیل شده است.
علیه تصمیم اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان و می گویم: فغانستان امن نیست!
علیه نفرت‌پراکنی راستی‌های پوپولیست
برای برلینی که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود.
برای توقف سریع اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان
برای اجازه اقامت همیشگی
برلین به اخراج پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید


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رلین د پناه غوښتونکو اجباری شړل افغانستان ته “نه” وایی!
د ۲۰۱۶ دسمبر کښی، سره له ښکاره مخالفتونو سره، ۳۴ هغه کسان چې د کلنو راهیسی په آلمان کي ژوند کړی وه، په دی هیواد کې یی یو ژوند ځان لپاره برابر کړی وه، وظیفه، کورنی او دوستان یی په آلمان کي ول، په ټولی ډول افغانستان ته وویستل شول او اوس په ۲۰۱۷ کې د آلمان فدرالی حکومت اراده لري، دافغانستان د وضعیت د څیړنی پرته ډیری افغانان د آلمان څخه وباسی.
د مهاجرو دا غیر انسانی اجباری ویستل د توماس دی‌مزیر د آلمان د وزیر داخله تر یوه ډیر قوی فشار لاندی، د پناه غوښتنکو او مهاجرو د فدرالی دفتر پواسطه نیول شوی، خو د ویستل پروسه د ایالاتو ځایی دولتونو پواسطه سرته رسیږی. نو د همدی لپاره د آلمان شلیسویگ‌هولشتاین ایالاتو داخله وزیر د ټولو وزیرانو څخه غوښتی چي د افغان پناه غوښتونکو اجباری شړل پروسه ودروی. خو تردی دمه ښاغلی ګایزل د برلین داخلی سناتور په دی برخه کې چوپتیا اختیار کړی. دغه چوپتیا باید مات کړی شی او د برلین سنا د پناه غوښتنکو په زوره ویستل په مقابل کې یوه مشخصه موضع وګنی او خپل موقعیت اعلان کړی.
هغه شی چې ټول ته واضح دی: افغانستان یو امن هیواد نه دی! ټول پوهیږی چې په افغانستان کې جګړه او ګډوډی حاکمیت لري. ۲۰۱۶ وم کال د ملکیانو لپاره یو د تر ټولو وینو ډک کال شمیرل کیږی او ددی میلادی کال په دوران کې د تروریستو عملونو، نظامی جګړو او چادونو په نتیجه کې په زرګونو ملکی وګړی ژوند دلاسه ورکړی او د یو ملیون نه ډیر وګړی مجبور شول چې خپل کورونه پریږدی او د هیواد په نورو برخو کي مهاجر شی. افغانستان د ۲۰‍۱۷ وم میلادی کال هم په جګړو او وژنو پیل کړ، او په لومړنیو دوو اونیو ددی روان میلادی کال د کابل، کندهار، هلمند د ځان وژنی چاودونو او ترورستی کړنو په نتیجه کې په سلګونی وګړی ووژل شول او په سلګونو نور ټپیان شول.
د ناامنیو سره سره، په افغانستان کې قومی او مذهبی اقلیتونو د دولت لخوا د تبعیض څخه ځوریږی. دغه اقلیتنو د طالبانو او وسلوالو ګروپونو لخوا په ځانګړی توګه د تروریستی حملو تر لاندی راځی، تښتول کیږی، حلالیږی او یا په ګولو ویشتل کیږی. ګاونډی هیوادونه هم دی اقلیتونو لپاره په امن نه دی، ځکه چې دوی هلته هم د تاوتریخوالی او د تبعیض څخه مصئونه ندی پاتی.
دا چې په آلمان کې دشپی لخوا وګړی د مجرمینو په سیر د پولیسو لخوا نیول کیږی، د کورنی، دوستان څخه جلا کوی او په هوایی ډګرو کې راغونډوی ترڅو په بله شیبه کې هغوی ټول یو د خطرناک ځایونو د نړی ته ولیږدول شی، په خپله دا ښکاروی چې کوم ډول د دولت سیاست، AFD او PEGIDA په لاس کې نیولی. له بلی خوا په د آلمان په ټولنه کې ورځ په ورځ ویره او کرکه زیاتیږی او دقیقاٌ د همدی دلیل لپاره ویلی شو چې اوس وخت دده دی چې د انسانیت، یووالی او د یوه او بل قبلول لپاره ګامونه اوچت کړو او د کرکی پر ضد خپل آواز پورته کړو.
همدا اوس زمونږ وار دی چې د اجباری شړلو د غیر انسانی عمل پر ضد سره یو ځای شو او ټول یو له بل سره په جګ اواز کې یو بل ډول، د یوه او بل قبلول او مهاجر دوست برلین لپاره اوازونه اوچت کړو.
مونږ دریږو:
د روانی ترور پر ضد چې اوس مهال پر افغان مهاجرینو تپل شوی دی.
د پناه غوښتنکو او مهاجرینو فدرالی اداری د تصمیم پر ضد او وایو: چې افغانستان امن نه دی!
د پوپولیستو ښی لاسنیو د کرکی د پیلدونکو پر ضد
د یوه برلین لپاره چې په هغه کې هیڅ یو انسان په دی ویر ژوند ونکړی چې سبا شړل کیږی
د پناه غوښتنکو اجباری شړل افغانستان ته په عاجله توګه درول.
د دایمی هستوګنی اجازی لپاره
برلین د پناه غوښتونکو شړل افغانستان ته “نه” وایی
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