Tag: Abschottungspolitik

Kundgebung gegen die Abschiebeflüge in den Kosovo, nach Albanien, Serbien und Afghanistan

Protest gegen die Abschiebungen in den Kosovo, nach Serbien und Albanien
Am Dienstag, den 12.9. um 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf – Terminal B

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Wir fordern die NRW-Landesregierung alle Abschiebeflüge abzusagen.
Am 12. und 13. September 2017 sollen neben der Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag. auch Abschiebeflüge in die Balkanländer vom Flughafen Düsseldorf stattfinden.Wir rufen dazu auf, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und gegen diese Abschiebungen zu protestieren.
Nicht selten sind Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland fliehen Angehörige der Minderheit der Roma, weil gerade sie in diesen Ländern betroffen sind von Gewalt, Stigmatisierung und rassistische Ausgrenzung aus allen gesellschaftlichen Bereichen: es fehlt an Systemen der sozialen Sicherung wie Krankenversicherung, gehen die Kinder der Roma in die Schule werden sie dort meist ausgegrenzt, der Gang zur Schule wird eine Qual, der sich viele nach einiger Zeit nicht mehr gewachsen sehen, es fehlt an Unterstützung durch solidarische LehrerInnen etc…..ein Teufelskreislauf aus Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit beginnt. Hier in Deutschland gehen laut einer Studie alle Roma zur Schule, im Kosovo z.Bsp. nur noch 25%.
Dazu kommt die rassistische Ausgrenzung der Erwachsenen aus dem Erwerbsleben aufgrund der Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma. Haben Roma in diesen Ländern Arbeit, so ist sie meist unterbezahlt und prekär. So sind viele Roma dazu verdammt, informellen Beschäftigungen nach zu gehen, die aber keinen Lebensunterhalt sichern.
Studien belegen, dass viele der in den Kosovo abgeschobenen Roma diesen Ort wieder verlassen, weil sie keine Lebensgrundlage dort haben: der Erhalt von Sozialleistungen ist an schwierige Bedingungen geknüpft, so muss z.Bsp. ein Kind im Haushalt leben, das jünger ist als 4 Jahre. Erhalten sie Sozialleistungen, sind auch diese so gering, dass sie nicht ausreichen. Selbstredend ist daher auch der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bis unmöglich, Roma leben meist in slumartigen Siedlungen, die jederzeit geräumt werden können und sie zum Ziel von rassistischen
Anschlägen werden lässt. Sie sind schutzlos.
Es ist ein offenes Geheimnis (einmal googlen: „Roma Balkan“), es ist so offen, dass es schon gar kein Geheimnis mehr ist, sondern eine Tatsache: Roma wurden und werden diskriminiert und das nicht nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen sondern auch vom Staat, in dem sie leben. Diese „systematische und kumulative“ (also sich anhäufend, weil es viele/ alle Bereiche des Lebens betrifft) Verfolgung könnte durchaus als Verfolgungsgrund gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und somit als Asylberechtigung identifiziert werden. Warum dies nicht passiert, ist uns schleierhaft, deswegen fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Balkan und die Ermöglichung eines normalen Lebens!
Neben all diesem sehen wir besonders Deutschland in einer historischen Verantwortung, fielen doch geschätzte 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der deutschen Nationalsozialisten und dem an ihnen geplanten Völkermord zum Opfer.
Deshalb:
ABSCHIEBUNGEN VON ROMA
STOPPEN!!!
ALLE ROMA BLEIBEN HIER!!!
Protestkundgebung:
Dienstag 12.9.2017 um 17 Uhr – Große Halle – Terminal B – Flughafen Düsseldorf

 

Invitation to a networking meeting to prepare protests – against the G20 Africa Partnership Conference – June 12th to 13th 2017 in Berlin

against the G20 Africa Partnership Conference - June 12th to 13th 2017 in Berlin

taz.de logo

Time:Wednesday, 25th of January 2017, 7 pm
Location: Aquarium (near Südblock)
Skalitzer Str. 6, U8/U12 Kottbusser Tor

german version bellow

Our initiative has been working on a criticism of the so-called ‘EU Migration Management’ launched in 2015. African and Asian states are forced to control and prevent migration. The European countries are drawing borders in Africa once again. Negotiations often take place in secret, bilaterally or on EU level (e.g. the so-called ‘Valetta Process’).
Security and life of millions of people are sold for couple of billion Euros.
Examples of the current policy of fortress Europe:

  • Provision of technical equipment for identification and surveillance
  • Equipment and training for police, border guards and (para)military troops
  • Readmission agreements and deportations even without passport papers and identification
  • Civil and military cooperation with non-democratic states, dictatorships, war criminals

We think our protest has to be voiced clearly.

There are different objectives and arguments and a variety of possible actions. We’d like to invite you to take part in the discussion and preparation of protests.

Contact for the present: buendnis_gegen_lager@riseup.net

Translations are planned, we’d like to ask for support.

EN_ Einladung Vernetzungstreffen EU Afrika Konferenz

DE_Einladung Vernetzungstreffen EU Afrika Konferenz

G20 calender for download

Einladung zu einem Vernetzungstreffen zur Vorbereitung von Protesten

– gegen die G20-Africa Partnership-Konferenz –

vom 12.-13. Juni 2017 in Berlin

Zeit: Mittwoch, 25.1.2017, 19 Uhr
Ort: Aquarium (neben Südblock), Skalitzer Str. 6, U8/U12 Kottbusser Tor

Eine Gruppe von Leuten beschäftigt sich seit einigen Monaten kritisch mit dem „EU Migrationsmanagement“ seit 2015. Afrikanische und asiatische Staaten werden genö-tigt, Auswanderung und Transitmigration zu kontrollieren und zu verhindern. Die europäischen Staaten ziehen wieder die Grenzen in Afrika.

Die Verhandlungen finden bilateral oder auf EU-Ebene (u.a. Valetta-Prozess) und häufig unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Die Sicherheit und das Leben von Millionen von Menschen soll mit vielen Milliarden Euro verkauft werden.

Beispiele der aktuellen Abschottungspolitik:

– Lieferung von technischem Geräten zur Identifikation und zur Überwachung
– Ausrüstung und Training für Polizei, Grenzschutzbehörde und (para)militärischen Truppen
– Rücknahmeabkommen und Abschiebungen auch ohne Passpapiere und Identifikation
– Zivile und militärische Kooperation mit undemokratischen Staaten, Diktaturen, Kriegsverbrechern

Wir denken, dass unsere Kritik deutlich werden muss.

Es gibt verschiedene Adressaten, verschiedene Argumente, verschiedene Ausprägungen der politischen Arbeit. Beteiligt euch an der Diskussion und der Vorbereitung von Protesten.

Kontakt (vorläufig): buendnis_gegen_lager@riseup.net

Übersetzungen sind eingeplant, wir bitten um Unterstützung.

G20 Kalender zum download