Tag: abschiebestopp

Kundgebung gegen die Abschiebeflüge in den Kosovo, nach Albanien, Serbien und Afghanistan

Protest gegen die Abschiebungen in den Kosovo, nach Serbien und Albanien
Am Dienstag, den 12.9. um 17 Uhr am Flughafen Düsseldorf – Terminal B

facebook.com/events

Wir fordern die NRW-Landesregierung alle Abschiebeflüge abzusagen.
Am 12. und 13. September 2017 sollen neben der Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag. auch Abschiebeflüge in die Balkanländer vom Flughafen Düsseldorf stattfinden.Wir rufen dazu auf, sich mit den Betroffenen zu solidarisieren und gegen diese Abschiebungen zu protestieren.
Nicht selten sind Menschen, die aus diesen Ländern nach Deutschland fliehen Angehörige der Minderheit der Roma, weil gerade sie in diesen Ländern betroffen sind von Gewalt, Stigmatisierung und rassistische Ausgrenzung aus allen gesellschaftlichen Bereichen: es fehlt an Systemen der sozialen Sicherung wie Krankenversicherung, gehen die Kinder der Roma in die Schule werden sie dort meist ausgegrenzt, der Gang zur Schule wird eine Qual, der sich viele nach einiger Zeit nicht mehr gewachsen sehen, es fehlt an Unterstützung durch solidarische LehrerInnen etc…..ein Teufelskreislauf aus Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit beginnt. Hier in Deutschland gehen laut einer Studie alle Roma zur Schule, im Kosovo z.Bsp. nur noch 25%.
Dazu kommt die rassistische Ausgrenzung der Erwachsenen aus dem Erwerbsleben aufgrund der Zugehörigkeit zur Gruppe der Roma. Haben Roma in diesen Ländern Arbeit, so ist sie meist unterbezahlt und prekär. So sind viele Roma dazu verdammt, informellen Beschäftigungen nach zu gehen, die aber keinen Lebensunterhalt sichern.
Studien belegen, dass viele der in den Kosovo abgeschobenen Roma diesen Ort wieder verlassen, weil sie keine Lebensgrundlage dort haben: der Erhalt von Sozialleistungen ist an schwierige Bedingungen geknüpft, so muss z.Bsp. ein Kind im Haushalt leben, das jünger ist als 4 Jahre. Erhalten sie Sozialleistungen, sind auch diese so gering, dass sie nicht ausreichen. Selbstredend ist daher auch der Zugang zum Wohnungsmarkt erschwert bis unmöglich, Roma leben meist in slumartigen Siedlungen, die jederzeit geräumt werden können und sie zum Ziel von rassistischen
Anschlägen werden lässt. Sie sind schutzlos.
Es ist ein offenes Geheimnis (einmal googlen: „Roma Balkan“), es ist so offen, dass es schon gar kein Geheimnis mehr ist, sondern eine Tatsache: Roma wurden und werden diskriminiert und das nicht nur von einzelnen Bevölkerungsgruppen sondern auch vom Staat, in dem sie leben. Diese „systematische und kumulative“ (also sich anhäufend, weil es viele/ alle Bereiche des Lebens betrifft) Verfolgung könnte durchaus als Verfolgungsgrund gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und somit als Asylberechtigung identifiziert werden. Warum dies nicht passiert, ist uns schleierhaft, deswegen fordern wir den sofortigen Stopp aller Abschiebungen in den Balkan und die Ermöglichung eines normalen Lebens!
Neben all diesem sehen wir besonders Deutschland in einer historischen Verantwortung, fielen doch geschätzte 500.000 Sinti und Roma dem Rassenwahn der deutschen Nationalsozialisten und dem an ihnen geplanten Völkermord zum Opfer.
Deshalb:
ABSCHIEBUNGEN VON ROMA
STOPPEN!!!
ALLE ROMA BLEIBEN HIER!!!
Protestkundgebung:
Dienstag 12.9.2017 um 17 Uhr – Große Halle – Terminal B – Flughafen Düsseldorf

 

“Women Breaking Borders” Women* Conference organized by Women in Exile

Women in exile Women^ conference

This year refugee women are getting loud by organizing a national wide meeting on “Breaking Borders”. This was a decision reached during the evaluation meeting of the 2016 national wide summer bus tour of „women in Exile & Friends” and the network of refugee women and groups working with refugee women national wide.
As women* we are faced with sexism and racist borders which expose us to all types of prejudice. As refugee women we confront multiple inner and outer borders during and after the flight.

The aim of this conference is:

  • To reinforce / weave networks beyond borders
  • To empower women to break borders of sexism and racism
  • To find strategies together on how to dismantle all borders eg. deportations,lagers etc.
  • To bring the refugees political perspective to the causes of migration
  • To create space for refugee women to break borders and build community by expressing their talents

We need each other’s solidarity to break inner and outer borders/boundaries. Join us in declaring no borders are high, low, wide or solid enough when women unite.

To have a successful Conference for everybody we need some financial support, please support us on the betterplace campaign! Thanks!

Manifestation against Deportations, 29.06.2017, Flughafen Berlin-Tegel

stop deportation illustration

Wir sind Geflüchtete aus Pakistan und wir leben in Deutschland. Wir haben Probleme in unserem Herkunftsland und wir sind von dort weg gegangen. Jetzt will uns die deutsche
Regierung wieder abschieben. Was wird dann mit uns passieren? Am Flughafen in Pakistan werden wir am Flughafen von der Polizei festgenommen und wenn unsere Familien oder Freunde nichts davon wissen müssen wir im Gefängnisbleiben. Es ist möglich dass wir nach ein paar Tagen frei kommen, oder erst nach Jahren. Das wissen wir nicht. In
Deutschland haben wir um Asyl gebeten, aber wir bekommen unsere Rechte nicht. Manche von uns wurden zurück in ihre Länder geschickt, noch bevor ihr Asylverfahren beendet war. Jedes Mal wenn eine(r) von uns abgeschoben wird, leben hunderte in Angst.


„Wir fordern ein Ende der Angst, ein Ende der Abschiebungen nach Pakistan, von Dublin-Abschiebungen und allen Abschiebungen aus der EU.“, erklärt ein Betroffener aus dem Vorbereitungskreis der Kundgebung.

Beginn ist am 29.06.2017 am Flughafen Berlin Tegel (nahe der TXL-Bushaltestelle), um 17:00.


Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen unter 015218022242 sowie stopdeportation.group@riseup.net gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stop Deportation Group

We are here! Demonstration 24th of June 2017, 14 o’clock, Hamburg

We are here! Welcome united - we'll come united

Hier der Aufruf für die Demo am 24.06., 2017 um 14 Uhr am Hachmanplatz/Hauptbahnof HH zum Downloaden und vervielfältigen – die Rückseite enthält wichtige Informationen zum G20 und zum Umgang mit der Polizei.

Deutsch / Englisch / Französisch / Arabisch / Dari / Kurdisch / Serbo-Kroatisch / Italienisch / Tigrinya (Nur Vorderseite – Rückseite folgt)

————————————————————————————————————————————-

Here you will find the call for the demonstration on the 24th of June for download and copies – on the backside you will find important information regarding the G20 and for interaction with the police

German / English / French / Arabic / Dari / Kurdish / Serbo-croatic / Italian / Tigrinya (just frontpage – backside will follow)

Deutsch:

English:

Französisch:

Arabisch:

 

Dari:

Kurdisch:

Italienisch:

Serbo-Kroatisch:

Tigrinya (only front page, backside soon to come, sorry!)

Jena: Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees!!

Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees Jena

by Voice Refugee Forum Jena

Saturday, June 24, 2017 – 13:00

Jena Demonstration 24.06.2017 | Stop All Deportations | Smash the G20 Summit of Vampires and Mothers of all bombs

Refugee Solidarity Parade
Rally at 1pm | Demonstration at 4pm | Meeting point in Johannisplatz, Jena

At 5pm in JenaOptic in Carl-Zeiss Strasse, there will be a symbolic memorial in protest against the multinational military arms production and Weapon Export by JenaOptik on the war on refugees: With a solidarity parade to pay eternal respect to the victims of wars and the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

We demand a new order of solidarity in our struggles! „We are here because you destroy our countries“

We calling to protest the summit of G7 / G20 conference in Hamburg on the 6th and 7th of July this year. The So called „leaders“ of the WORLD war military arsenals are meeting to use the summit to clean the bloods on their hands, to celebrate their war crimes and to legitimize their global exploitation, the proxy wars and the terrors in the refugee countries.

The world leaders are too corrupted to ignore the wealth of the African nations and the refugee countries they have always exploited. They are the living Vampires and the mothers of all bombs.

We are here because you destroy our countries, seeking safety and security and not because we love your potatoes so much. Refugees do not create wars; on the contrary wars create refugees. Your economic and extensive political interests are creating and perpetuating wars in our countries, leading to its destruction and as well as our means of livelihood. We as refugees are the result of your continued colonial ideology and exploitation, your greed and gluttony that are boundless. You may fool your citizens with empty platitudes and lies, but you won’t fool us.

Join us, your struggles is all in our fight for justice

NO MORE WAR! NO FURTHER EXPLOITATION – STOP DEPORTATION

We demand an unconditional right to residence and safety!!!
Stop the Dublin deportation Regulation
We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

Stop all deportation

We call on all well-meaning individuals to join the refugees in our struggle for human dignity and security, and show solidarity.

Refugee Demonstration – 24.06 in Jena
Refugee Solidarity Rallies and Parade – Lets organize to stop the deportations!

We want to invite you to our planning meetings and events taking place in June and July with the Refugee Community in Thueringen to mobilize against the German deportation regime.

Official Invitation
Even as we continue to pay eternal respect to the victims of the barbaric European migration regimes symbolized by the deadly, murderous and militarized control apparatus that is FRONTEX…

as we continue our struggle to build solidarity and empathy with our brothers and sisters who are being brutalized and dehumanized in mainland Europe – the fictitious home of democracy, freedom and human rights…

and in the face of the continued and intensified racist attacks on refugee accommodations and refugees – who fled imperialist and capitalist wars seeking safety and human dignity…. abetted by the state by its continued erosion of refugee rights in Germany…

We want to remind the state that we refuse to live in fear and will not be intimidated by their treacherous and cynical tactics and deceptions as we fight to reclaim our freedom and human dignity. Neither the state abdication of its responsibilities to guarantee our safety and security nor the fear mongering right wing and racist arsonist will deter us. We are here and we will fight and we are here because you destroy our countries.

We are planning and organizing political meetings, workshops and Seminars and a continued documentation of the everyday lives of refugee experiences in this country. There will also be protest, rallies and protest parade in the city of Jena against deportation.

Our call, our Demands
We call on all refugees to organize to stop all deportations.
To organize and protest the continued wars of exploitation and
We demand an unconditional right to residence and safety!!!

Please contact us if you are interested to participate and we hope to follow this up with details of the plans in the next weeks.

Your story is your weapon – speak-out in solidarity with the refugee community struggles and take back your freedom now to fight for justice!

We have a Mission to bring down the deportation regime.

Join us in this task by building your community to organize and mobilize with us to do it.

Share your stories and inspire and empower others with it.

No fear!!! Fear can only create a weakness that the authorities will exploit. Stand up and fight, and others will be inspired and build solidarity accordingly.

For Freedom of Movement
Campaign Against Deportation
Stop All Deportations
Bring down the deportation regime
No compromise with Deportation

We need donations and your solidarity to carry on and finance this struggle for justice.

Contact details:
Refugee Community Jena
Email: thevoicerefugeeforum[@]riseup.net
The VOICE Refugee Forum – A Network of Refugee Community Initiatives in Germany

-Review on Break Deportation Culture – Deportation is criminal and we fight to stop it!
http://thevoiceforum.org/node/4210
-The Political MOVEMENT – Appeal to Refugee Communities for Solidarity Network in Germany and Europe
http://thevoiceforum.org/node/4099
-Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany
Break Deportation Prepar-Tainment: Refugees Platform For Nationwide Activists Meeting in Refugee Cities in Germany http://thevoiceforum.org/node/4337

München: Demonstration gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Karawane München Not Safe

von Karawane Münich

Update!

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Abschiebeflug nach Afghanistan ist verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

————————————————————————————————————–

Wo & Wann: 31.05.17, 19 Uhr Flughafen München – MAC-Forum

Treffpunkt am HBF: 17:40 am S-Bahngleis vorne.
Abfahrt: S-Bahn S8 17:55 vom HBF, Ankunft 18:35 am Flughafen

Die Bundesregierung und auch die bayerische Staatsregierung halten weiterhin an ihrer menschenverachtenden
Politik fest und führen weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan durch. Im letzten halben Jahr wurden bereits
insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Trotz der Tatsachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht, dass monatlich zahlreiche Zivilist*innen bei
Bombenanschläge sterben und dass sich die Situation in der vergangenen Zeit im ganzem Lande wieder
dramatisch verschlechtert hat, verweisen die politisch Verantwortlichen der deutschen Abschiebepolitik auf
vermeintlich „sichere“ Gebiete in Afghanistan und auf angebliche „innerstaatliche Fluchtalternativen“.
Doch Afghanistan ist auch und vor allem für abgeschobene Geflüchtete nirgendwo sicher! Und bereits jetzt
gibt es mehr als eine Millionen Binnenflüchtlinge in Afghanistan, die unzureichend oder gar nicht versorgt und
geschützt werden können!

Abschiebungen nach Afghanistan sind trotz der inzwischen breiten gesellschaftlichen Zustimmung für eine
„härtere Abschiebepolitik“ immer noch heftig umstritten! Wir müssen gemeinsam und lautstark dafür sorgen, dass
der Rückhalt für diesen widerlichen Kurs der Bundesregierung weiter schwindet!
Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten!
Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

————————————————–

Achtung Update!

Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Stop deportations! Demo gegen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen heute um 18.30 Uhr

Afghan refugee movement

von Afghan Refugee Movement جنبش مهاجرین افغان

Deutsch+Englisch unten

توجه! توجه! افغانستان امن نیست!
به تاریخ 2017/05/31 برای ششمین بار اخراج گروهی پناهجویان افغان از کشور آلمان به افغانستان صورت میگیرد. جمهوری فدرال آلمان بار دیگر ثابت ساخت که هیچ چیز از گذشته خود نیاموخته و هنوز هم پناهجویان را به یک کشور جنگ زده و ویران دوباره برگشت مدهند. افغانستان برای افراد اخراج شده بسیار خطرناک به نظر میرسد.
مرگ یک تبعه آلمانی به تاریخ .2017 21.5 درشهر کابل که مصروف همکاری های توسعه یی بود، خود ثابت مینماید که افغانستان امن نیست، این مورد باعث شد که توجه زیادی از رسانه ها را به خود جلب نماید، و وضعیت نامشخص و تهدید کننده زندگی را در داخل افغانستان به سختی مورد بحث قرار دهد. تا هنوز هیچ نتیجه سیاسی درپی نداشته.
شاید این خود یک غمل سیاسی باشد، تا توسط چنین عمل مخالفت های شان را درمقابل استادگی ها نشان دهند.
توجه! توجه! توجه!
محل تضاهرات روز چهارشنبه مورخ 31- 05- 2017 در شهر فرانکفورت تغیر نمود، بدلیل اینکه پرواز از میدان هوایی فرانکفورت صورت میگیرد بناً از تمام شما عزیزان خواهشمندیم که فردا روز چهارشنبه ساعت 6:30 (18:30) برای عدالت خواهی در میدان هوای فرانکفورت ترمینال 1 خورجی B همرایی مان کنید. تا
باشد یک تظاهراتی عدالتخواهانه قویتری برپاه نمایم.
ما امیدوار هستیم تا همه شما غزیزان در این تظاهرات اشتراک نماید، تا باشد یک تظاهرات قویتری را برپاه نمایم!
اشخاصیکه از شهر دارمشتات اشتراک مینمایند به تاریخ 31-05-2017 روز چهار شنبه ساعت 17:15 درمقابل استگاه مرکزی ریل شهردارمشتات (Darmstadt Hauptbahnhof) حاضر باشند که به17:30 بطرف شهر فرانکفورت با هم یکجا حرکت مینمایم!
برای معلومات بیشتر در زمینه صفحات فیسبوک جنبش مهاجرین افغان و نو باردر(No border) را تعقیب نماید.

ACHTUNG!! ACHTUNG!! Afghanistan ist nicht sicher!

Am 31.5.2017 findet die 6. Charterflugabschiebung nach Afghanistan aus Frankfurt statt. Die Bundesrepublik Deutschland beweist erneut, dass sie nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt hat und schiebt Menschen in ein Land ab, das von Krieg und Zerstörung gezeichnet ist. Die Abschiebungen nach Afghanistan sind für die Rückkehrer*innen lebensgefährlich. Der Tod der deutschen in der Entwicklungszusammenarbeit tätigen Mitarbeiterin, die am 21.5. bei einem Angriff in Kabul getötet wurde, beweist dies. Während dieser Fall medial für große Aufmerksamkeit sorgte, wird die unsichere und lebensbedrohliche Lage für Afghan*innen kaum thematisiert. Es werden keine politischen Schlüsse gezogen!

Es muss Teil einer politischen Praxis sein, diese Abschiebung weiterhin sichtbar zu machen und sich entschieden dagegen zu stellen.

Aus diesem Grund wird am Mittwoch, den 31.05.17 um 18:30Uhr eine Demonstration am Frankfurter Flughafen Terminal 1 Abflug B stattfinden, um gegen Abschiebungen nach Afghanistan und im Allgemeinen gegen alle Abschiebungen lautstark zu protestieren.

Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen und lauten Protest!!!

Zugtreffpunkt Darmstadt: 17:15Uhr am Hauptbahnhof – Abfahrt um 17:30Uhr mit dem RB

Treffpunkt Frankfurt – 18Uhr Hauptbahnhof

Haltet euch bei Facebook auf der Seite vom Afghan Refugee Movement oder Noborder Frankfurt auf dem Laufenden.

ATTENTION! ATTENTION! Afghanistan is not safe!

On the 31. of May 2017 the 6. deportation charter flight will take place from Frankfurt. The federal republic of Germany is proving again, that she has learned nothing from her past and is deporting humans to a country, that is marked by war and destruction. The deportations are perilous for the deportees. The death of the employee of a NGO on the 21. of May through an attack in Kabul, proves this. This case was covered with close attention by the media, while the unsafe and perilous situation for the Afghans is hardly ever mentioned. No political conclusions are made!

It has to be part of the political action to draw attention to these deportations and to take a stand against them.

For this reason there will be a demonstration at the airport in Frankfurt at 6:30pm on the 31. of May 2017 to protest against deportations to Afghanistan and in general against all deportations.

We hope that you will come in big numbers and make your protest vocal!

Train meeting point for Darmstadt: 5:15pm at the central train station – departure RB 5:30pm

Meeting point Frankfurt Hauptbahnhof 6pm

Stay informed through the facebook pages of the Afghan Refugee Movement and Noborder Frankfurt.

—————————————————

وجه!
اخراج امروز به دلیل انفجار امروز در کابل لغو گردیده.
ما امروز تظاهرات خویش را در میدان هوایی فرانکفورت ادامه میدیهیم، ما باید به مبارزات عدالتخواهانه خود ادامه بیدهیم تا زمانیکه اجارج های دسته جمعی بکلی متوقف نشوند.

Die Abschiebung heute wurde abgesagt, wegen dem Bombenanschlag heute in Kabul. Wir werden trotzdem am Flughafen demonstrieren. Wir müssen weiterkämpfen bis keine Sammelabschiebungen mehr stattfinden.

The deportation for today was cancelled, because of the bomb attack in Kabul today. We will still be at the airport demonstrating tonight. We have to keep on fighting, until there are no more deportations

Kundgebung in Berlin gegen Abschiebungen nach Afghanistan heute ab 15 Uhr

Afghanistan Berliner Bündnis gegen Abschiebungen

von Berliner Bündnis gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

Aufruf auf Farsi

Das Spiel mit Menschenleben muss aufhören!

Am Mittwoch, 31.05.2017 soll die mittlerweile sechste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden. Auch diesmal soll der Flieger vom Münchner Flughafen aus starten.

(Edit 30.Mai 2017: Die Sammelabschiebung findet nicht wie ursprünglich angekündigt ab München, sondern ab Frankfurt statt)

Im letzten halben Jahr wurden bereits insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Lasst uns nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung und einzelne Bundesländer weiterhin Menschen nach Afghanistan abschieben.

Solidarisiert euch mit afghanischen Geflüchteten und kommt zur Kundgebung:

Kundgebung vor der Afghanischen Botschaft in Berlin
Mittwoch, 31.05.2017, 15.00 Uhr
Taunusstr. 3
14193 Berlin

Anfahrt:
S 7 bis Grunewald und mit dem Bus 186 bis Hubertusbader Straße //
oder S42 bis Hohenzollerndamm und mit dem Bus 115 bis Elsterplatz

Kein Abschiebelager in Regensburg – Kein Abschiebelager anderswo – Demo ab 16 Uhr, Bismarckplatz

Kein Abschiebelager in Regensburg - Kein Abschiebelager anderswo - Demo in Regensburg
Am 26.05.2017
16:00 – 20:00
Bismarkplatz, Regensburg

Im März beschloss die bayerische Staatsregierung, dass in Regensburg ein Transitzentrum entstehen soll. Dieses Zentrum wird ein Lager, in dem Menschen mit sogenannter „geringer Bleibeperspektive“ untergebracht werden. Abseits des Blicks der Öffentlichkeit wird hier über Abschiebungen entschieden, auch nach Ländern wie Afghanistan, deren „sicherer“ Status höchst umstritten ist. Auch müssen dort gewisse Standards, wie zum Beispiel kontinuierlicher Schulunterricht für Kinder, nicht eingehalten werden – Menschenrechte sind de facto ausgehebelt. Die beschriebene Situation in diesen Zentren macht deutlich, dass deren einziger Sinn Abschreckung und Abschiebungen sind: Sie sind Abschiebelager.

Umgesetzt wird der Plan der Landesregierung nun durch die Umfunktionierung des ehemaligen Erstaufnahmelagers, an dessen Stelle das Transitzentrum entsteht. Dessen zukünftige Funktion als Abschiebelager benannte Sozialministerin Müller eindeutig: Der Zweck des Transitzentrums sei es Menschen „zurück[zu]führen, bevor sie bei uns richtig Fuß fassen.“ Verdeutlicht wird dies durch die Aussage des Innenministers Hermann, Regensburg sei durch seine gute Anbindung an den Münchner Flughafen „ein prädestinierter Ort“ dafür.

Daher wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen:

Gegen alle Abschiebungen!
Gegen ein Abschiebelager in Regensburg und anderswo!
Für ein Bleiberecht für alle!

Lasst uns unseren Unmut auf die Straße tragen! Kommt zur Demo am 26.05. um 16:00 Uhr am Bismarckplatz.

Unterstützer*innen: Bayerischer Flüchtlingsrat, BI Asyl, a.a.a – Arbeitskreis für ausländische Arbeitnehmer – Initiative für Menschen mit Ein- und Zuwanderungshintergrund e.V. , ueTheater, Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit – München, AK Queer, Forum Sozialwissenschaften, Petra Pan Projekt, Bunte Liste, Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein Regensburg, anita f. antifaschistische Gruppe in Regensburg, Dissent Regensburg, SJD Die Falken – Kreisverband Regensburg, Grüne Jugend Regensburg, Recht auf Stadt Regensburg, Linksjugend solid’ Regensburg, Sprecher*innenrat AStA Regensburg, Anarchistische Gruppe Regensburg, LAF/Juso-Hochschulgruppe Universität Regensburg

Abschiebungen verhindern! Asylrecht zurückerobern! Demo in Nürnberg

Demo gegen Abschiebungen, 27.Mai 2017, Nürnberg

 

von Fluchtursache Bekämpfen

Gemeinsam und internationalistisch gegen Rassismus, Spaltung und Kriege

27. Mai 13 Uhr Rathenauplatz, Nürnberg

Geflüchtete, die nach Europa gelangen, sehen sich hier konfrontiert mit immer perfideren Abschottungsmaßnahmen, äußerst restriktiven Asylgesetzgebungen, behördlichen Schikanen, menschenverachtenden PolitikerInnen und Behörden sowie
einem mobilisierten rassistischen Mob. Viele von ihnen sehen sich dem Hohn ausgesetzt, dass die Staaten, aus denen sie wegen mörderischer Verhältnisse flohen, zum Zwecke der Abschottung zu „sicheren Herkunftsländern“ erklärt wurden.
Selbst in Krisen- und Kriegsregionen wie Afghanistan, Ukraine, Äthiopien, Irak, Iran, Armenien und Somalia wird abgeschoben.

Sie sehen sich auch konfrontiert mit gesellschaftlicher Benachteiligung und der Bedrohung, in ihre Herkunftsländer oder in europäische Länder wie Italien und Griechenland abgeschoben zu werden, in denen Geflüchtete oft unter miserabelsten
Bedingungen ums Überleben kämpfen müssen – obdachlos, ohne medizinische Versorgung, ausgebeutet und rassistischen Angriffen ausgesetzt. Es gilt nicht allein gegen eine Verschärfung der Abschiebepolitik nach der anderen
zu protestieren, sondern jeden Tag zu zeigen, dass es Widerstand gegen die rassistische Asylpolitik gibtWW, die von CDU, AfD, Grünen und SPD voran getrieben wird. Ist es Unrecht, wenn man gegen Recht handelt, das selbst Unrecht ist? War es falsch im Nationalsozialismus Menschen vor der Deportation zu verstecken? Nein. Aber es war gegen geltendes Recht! Und auch heute sehen sich diejenigen, die Menschen vor dem Zugriff des Staates und einer sicheren Abschiebung schützen wollen, mit staatlicher Verfolgung konfrontiert. PfarrerInnen, die Krichenasyl bieten, werden unter Druck gesetzt und mit Verfahren überzogen. Wer versucht Strukturen aufzubauen, um Menschen sichere Verstecke zu bieten, ist ständig der Gefahr hoher Strafen ausgesetzt. So ist das Einzige, was wir heute machen können, nicht auf den Staat zu vertrauen, sondern Solidarität zu leben.
Um es den jeweiligen EntscheiderInnen nicht ganz so leicht zu machen, Europa mit Stacheldrahtzäunen zu verbarrikadieren oder hunderttausende Menschen zurück in Kriegsgebiete und Elendsregionen abzuschieben, müssen wir die praktische Vernetzung von Geflüchteten und von UnterstützerInnen fördern. Um der Hetze gegen Flüchtlinge, dem politischen und gesellschaftlichen Rechtsruck, der Entrechtung der Geflüchteten und der zynischen europäischen Grenz- und Abschiebepolitik gemeinsam etwas Wirksames entgegenzusetzen, gilt:
Wir müssen was tun!
Menschen aus Äthiopien, Afghanistan, der Ukraine und all den anderen Ländern, aus denen Menschen fliehen, haben gute Gründe untereinander solidarisch zu sein. Menschen, die keine Fluchtgeschichte haben und Geflüchtete haben ebenfalls allen
Grund zur Solidarität. Nur in dieser Solidarität kann unsere Antwort liegen auf den Versuch uns zu spalten, in Konkurrenz zu setzen und gegeneinander auszuspielen. Nur mit dieser Solidarität können wir rassistischer Hetze, der Beschneidung unserer
Rechte, dem Rechtsruck in Europa etwas entgegensetzen und gemeinsam für ein besseres Leben für Alle eintreten.
Fluchtursachen made in Germany
Der Umgang mit den Geflüchteten und die Entscheidung, wer hier bleiben darf und wer ins Elend abgeschoben wird, liegt allein beim Staat BRD. HelferInnen werden zwar gern als unbezahlte humanitäre Ersthelfer genutzt, doch auch ihre Stimmen
werden nicht erhört, wenn es um Abschiebungen geht. Derselbe Staat, der seit Jahrzehnten Waffen in viele der Herkunftsländer unserer neuen NachbarInnen verkauft. Derselbe Staat, der Verträge mit den Regimen aufrechterhält, gegen die Geflüchtete in ihrer Heimat kämpfen mussten.
An dem Beispiel Türkei lässt sich leicht erkennen wie unbeeindruckt die BRD faschistische Regime als Handelspartner akzeptiert und gerne wegschaut, wenn Menschenrechte am laufenden Band gebrochen werden. Statt Sanktionen gibt es Bestrebungen Panzer direkt vor Ort bauen zu lassen. So stehen die Pläne von Rheinmetall mit der türkischen Firma BMC Panzer in der Türkei zu bauen vom Bundestag unwidersprochen. Und der Aufschrei ist groß, wenn deutsche PolitikerInnen mit Nazis verglichen werden, aber die Stimmen sehr leise, die den türkischen Präsidenten ehrlich einen Faschisten nennen. Es geht dem deutschen Staat um Handel und um Abschottung durch den Flüchtlingsdeal. Dabei ist das Schicksal von über 6 Millionen
Geflüchteten in der Türkei egal!
Doch die Doppelmoral hat noch viel ekelhaftere Züge. Hier wird vor der Unterdrückung der Frau und dem Menschenhandel im arabischen Raum gewarnt und ein Horrorklischee des arabischen Mannes geschürt. Während die deutsche Regierung
Handel mit Saudi-Arabien vorantreibt, dem Staat mit der größten Verstrickung in den global organisierten Menschenhandel und einem Frauenbild, das Frauen als Besitz des Mannes sieht.
Dieser Regierung dürfen wir nicht die Verantwortung für unsere neuen NachbarInnen überlassen!
Geflüchtete sind hier, weil ihre Heimatländer zerstört werden.
Die hierher – oft unter Lebensgefahr – Geflüchteten hatten gute Gründe, ihre Herkunftsländer zu verlassen. Die einzelnen Fluchtgründe mögen sehr unterschiedlich sein, sie sind aber zurückzuführen auf Unterdrückungsverhältnisse. Menschen fliehen wegen der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, wegen Kriegen und politischer Verfolgung, sie fliehen vor Hunger, Elend, ökologischen Katastrophen, Versklavung, Zwangsverheiratung, Verfolgung aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen
Zugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung. Ein an Profit und Konkurrenz ausgerichtetes Wirtschaftssystem bringt überall auf der Welt Unrecht und Elend hervor und produziert in vielen Regionen Fluchtursachen.
Von den Härten von Flucht und Vertreibung und den schlechten Lebensbedingungen sind Frauen besonders betroffen.
Neben den Fluchtgründen, die alle treffen können, sind Frauen zusätzlich noch von besonderen Unterdrückungs- und Verfolgungsverhältnissen betroffen. Ihnen drohen oft Zwangsverheiratung, religiös motivierte Unterdrückung, Versklavung,
Genitalverstümmelung, Vergewaltigung und jegliche andere Formen von Gewalt bis hin zum Mord. In Kriegen werden Frauen häufig systematisch vergewaltigt. In den Flüchtlingslagern (auch in Deutschland) erleben geflohene Frauen größere
Bedrohungen als Männer. Ihnen drohen weiter sexuelle Gewalt, Zwangsprostitution, Übergriffe durch Wachpersonal oder BehördenvertreterInnen und Eingriffe in ihre Selbstbestimmung. Besonders gefährdet sind auch Menschen, die wegen ihrer
sexuellen Orientierung flohen und nun wiederum Angriffen und Erniedrigungen
ausgesetzt sind.
Sexismus, patriarchale Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen sind keine Spezifika bestimmter Regionen. In unterschiedlichen Ausprägungen existieren sie überall auf der Welt. Die patriarchalen Verhältnisse betreffen alle Frauen. Frauen-/genderspezifische Fluchtgründe müssen ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Die Rechte von geflüchteten Frauen müssen mit allen Mitteln verteidigt werden.
Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!
Wir fordern:
Schluss mit den Abschiebungen und der Abschottung!
Sofortige Beendigung der menschenverachtenden Maßnahmen nach dem Dublin III Abkommen!
Gleiche soziale und politische Rechte für alle!
Schluss mit den Ursachen von Flucht und Vertreibung!
Schluss mit Kriegseinsätzen und Militärindustrie, mit Rassismus, Patriarchat und Nationalismus!
Solidarität heißt:
Gemeinsam aktiv werden – für eine solidarische Welt ohne Ausbeutung
und Unterdrückung – Kein Mensch ist illegal

www.fluchtursachen.tk bekämpfen
facebook.com/fluchtursachen

Next Page »