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News

Report of Sudanese refugee’s action in Sudanese embassy in Berlin

Protest Sudanese Embassy Berlin

Sudanese refugee’s action in Sudanese embassy in Berlin

We are eleven refugee-activists from Berlin-Oranienplatz and Hannover-Weissekreuzplatz. On November 19th 2015 we entered the Sudanese embassy in Berlin at 12pm to protest inside and to talk to the embassador about the situation in Sudan. The Sudanese embassador refused to talk to us and the staff called the police. We went to the window, opened it and held our banner against Omar Al-Bshir outside for everyone to see „murderer, assasinator, leave!“. Inside the embassy we didn’t break anything or hurt anyone. We just came to talk peacefully to the embassador. When the police came they told us that they would lead us to the Sudandese embassador, but instead they led us outside and closed the door. So we continued our protest outside near the entrance of the embassy. We spontaneously registered a rally for three hours. We handed out flyers to passer-bys and shouted our demands: „Al-Bshir to ICC!“, „Stop the war in Sudan!“ „Yes for peace, no for war!“. The police took down our personal data. At around 3 pm we finished our protest and left. But we will continue our fight for a free and democratic Sudan!

These are the reasons for our protest: Because of the war in Darfur, Blue Nile and Nuba Mountains many people flee the country. They escape to save their own lives. But here in Germany they are not granted asylum, because of Germany’s good relations with the Sudanese dictator Omar Al-Bshir. Al-Bshir is indicted by the International Criminal Court (ICC) for genocide, war crimes, and crimes against humanity. The ICC issued two arrest warrants in 2009 and 2010 against Omar Al-Bshir, but many countries refuse to extradite him, so Al-Bshir continues his brutal reign with impunity. On November 19th we occupied the Sudanese embassy, because we want the Sudanese and German government to break their financial and economic ties – this supports the continuing genocide in Sudan. We also want the ICC to finally convict Al-Bshir. And we ask Germany to grant asylum to all Sudanese refugees, because we fled war, genocide, unlawful imprisonment and torture. Our action on November 19th is just the beginning. We will continue our protest until Al-Bshir leaves to be replaced by a democratic governement and until there is freedom and peace in Sudan.

deutsch

Bericht über die Protestaktion sudanesischer Geflüchteter in der sudanesischen Botschaft in Berlin

 

Wir sind elf Geflüchtetenaktivisten aus Berlin (Oranienplatz) und Hannover (Weissekreuzplatz). Am 19. November 2015 um 12:00 Uhr sind wir in die sudanesische Botschaft in Berlin hinein gegangen, um dort zu protestieren und mit dem Botschafter über die Situation im Sudan zu sprechen. Der Botschafter weigerte sich jedoch, mit uns zu sprechen und die Mitarbeitenden riefen gleich die Polizei. Wir öffneten ein Fenster der Botschaft, um unser Banner gegen Omar Al-Bshir hinaus zu halten, damit jede_r sehen würde, was darauf geschrieben stand „murderer, assasinator, leave!“ [Mörder, hau ab!]. Drinnen in der Botschaft haben wir nichts demoliert und niemanden verletzt – wir wollten nur friedlich mit dem Botschafter sprechen. Dann kam die Polizei, die uns glauben ließ, sie würde uns zum Botschafter bringen. Stattdessen führte sie uns hinaus und schloss die Tür hinter uns. Also setzten wir unseren Protest draußen vor der Botschaft fort. Wir meldeten spontan eine Kundgebung für drei Stunden an, verteilten Flyer an Umstehende und riefen unser Forderungen: „Al-Bshir zum ICC!“ „Stoppt den Krieg im Sudan!“ „Ja für Frieden, Nein zum
Krieg!“. Die Polizei nahm unsere Personalien auf. Gegen 15:00 Uhr beendeten wir unseren Protest und gingen. Aber das war nur der Anfang unseres Kampfes für einen freien und demokratischen Sudan!
Im folgenden die Gründe für unseren Protest: Wegen des Krieges in der Darfur-, Blue Nile- und Nuba Mountains-Region müssen sehr viele Menschen den Sudan verlassen, um ihr eigenes Leben zu retten. In Deutschland angekommen, erhalten diese Menschen jedoch kein Asyl, da die deutsche Regierung weiterhin gute Beziehungen mit dem sudanesischen Diktator Omar Al-Bshir pflegt. Al- Bshir wurde vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) für Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt. Der IStGH hat 2009 und 2010 Haftbefehle gegen Al-Bshir erlassen, allerdings weigern sich einige Länder Al-Bshir auszuliefern, sodass dieser seine brutale Herrschaft im Sudan straffrei fortsetzen kann. Wir haben am 19. November die sudanesische Botschaft besetzt, um die sofortige Beendigung aller wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen zwischen Sudan und Deutschland zu fordern, denn diese unterstützen den fortdauernden Völkermord im Sudan. Wir wollen außerdem, dass der ICC endlich Al-Bshir für seine Verbrechen verurteilt. Wir bitten die deutsche Regierung darum, allen Menschen aus dem Sudan in Deutschland Asyl zu gewähren, denn wir sind vor Krieg, Völkermord, unrechtmäßiger Gefangenschaft und Folter geflohen.
Wir werden weiter demonstrieren und protestieren bis Al-Bshir weg ist und von einer demokratischen Regierung ersetzt wurde – so lange, bis es endlich Frieden und Freiheit im Sudan gibt!


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On July 9, 2018, the current editorial team of >Daily Resistance< will continue its new monthly meeting. It is the third in a series of social and working get-togethers that tries to bring together people who want to share their ideas about the newspaper, who want to contribute and who want to work on upcoming… Read more »

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“The revolution won’t be televised” – Senegal uprising – screening + discussion with their protagonist

On the 11th November, KEUR GUI, founder members of Y en a Marre will share they experience of fight at 19h in the K9, kinzigstr 9 10247 Berlin First will be screened the film “The revolution won’t be televised” which won an award in the Berlinale and it’ll follow up with a discussion with one… Read more »

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Romani Truck from Latveria bei We’ll come united

Romani Truck from Latveria bei we’ll come united zusammen mit Magneto und Dr. Doom kommen wir nach Hamburg, um die Welt vorm Faschismus zu retten. Am 29. September findet in Hamburg die große Parade gegen Rassismus statt: we‘ll come united. Das Roma Antidiscrimination Network, alle bleiben und das Roma Solidarity Bündnis gestalten zusammen einen Truck mit… Read more »

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