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School

Press release of people of school about the ongoing eviction

– Deutsch unten

We, the people from Gerhart Hauptmann School resist against the brutality of the Friedrichshain-Kreuzberg District!

After the District sent us an eviction notice on 20 February, threatening to kick us out on 19 March 2015, we are fighting back with legal means. 24 people from the School have gone to court against the eviction order (the lawyers already faxed all papers to the District on Monday).

We are very suspicious. The eviction threat, of course, also affects talks with Diakonie. How can you still call these talks “negotiations”, when they are backed by force? If the talks fail, there are no alternatives for the building, and we will be violently evicted!

The District brutally pressures us to get out, while we are still talking to Diakonie, who wants to turn the building a lager. The question is, if we can stay there and continue running it as a refugee center.

The “refugee center“ mentioned in the eviction notice has nothing to do with the International Refugee Center demanded by the activists.

The “refugee center“ mentioned in the eviction notice has nothing to do with the International Refugee Center demanded by the activists. The District wants to build a high-security institution with a state-controlled social office. They are twisting the idea of a social center to force out those refugee activists who invented it!

The District is also putting people against people. The new Diakonie Lager is supposed to house 150 refugees – and the old ones have to go, so the new ones can come. The Senate and the District could have seen this development long ago. Instead of putting people in gym halls, they could have provided apartments – as demanded for years by refugee activists all over Germany. But instead of improving, the situation is headed for disaster (cf. press release by Flüchtlingsrat Berlin, 25 February 2015). The eviction will make the current inhabitants homeless.

since sommer, police comes inside our rooms, 2 time a month

We are getting always more criminslized. since sommer, police comes inside our rooms, 2 time a month. In these actions they arrested some of our friends. We are against this criminalisation and demand release of our friends!

The two-faced politics of the district Friedrichshain-Kreuzberg

This is not the first time the District under the leadership of the Green party uses such tactics! On the one hand the Green party in the district, announce publicly that they are open for refugees, but in reality they are implementing anti-refugee politics, as:

  • The so-called “voluntary” eviction of many people from the school in summer, turning the neighborhood into a war zone, controlled by police with submachine guns.
  • The eviction of Cuvrybrache, followed by roundups of Roma families in surrounding parks.
  • Racist propaganda against drug dealers in Görlitzer Park, backed by a special police force provided by Interior Senator Henkel.

It seems like a joke when they talk about an agreement.

This new eviction order is the latest attempt in a long series of repressions against self-organized refugee struggles. The district proved that it is not possible to trust them. It seems like a joke when they talk about an agreement. We resisted on the roof for 9 days against the eviction, which led to a 5 million € police operation. In the end they make an agreement, which was broken by district several times. For example, they kicked out people from Gurtelstr before the agreed 6 months period. They also comitted to bring all the people’s cases to Berlin, but they broke it also.

We should see this eviction in a row of governmental repression and criminalization of selforganized protests of refugee activists. We condemn these extortion politics and call everyone to watch what happens at the School and fight with them against the District’s evil tricks! This is not about a building, but about the autonomous struggle of refugees for their rights – out in the public, not unseen and unheard in isolated internment centers!

Contact: media@oplatz.net
Info: oplatz.net

YOU CAN'T EVICT A MOVEMENT

————————–    DEUTSCH   ————————

Wir, die Menschen aus der Gerhardt-Hauptmann-Schule wehren uns gegen das rücksichtslose Verhalten des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg!

Nachdem der Bezirk uns Bewohner_innen aus der Schule am 20. Februar mit einer Räumungsanordnung zum 19.03.2015 gedroht hat, wehren wir uns nun auf juristischem Weg. Insgesamt haben am Montag 24 Personen von uns Widerspruch gegen die Räumungsanordnung eingelegt. Im Widerspruchsschreiben wurde u.a. beantragt, dass der Bezirk die sofortige Vollziehung der Räumungsanordnung aussetzt.

Wir sind sehr misstrauisch und fühlen uns durch die Räumungsanordnung des Bezirks unter Druck gesetzt. Dies überträgt sich selbstverständlich auf die Interaktion mit der Diakonie. Wie kann man unter diesen Umständen, die Gespräche mit der Diakonie noch als Verhandlungen bezeichnen? Spätestens mit dem Scheitern der Gespräche – ohne Ausblick auf Alternativen für die Nutzung des Gebäudes – werden die Menschen doch gewaltvoll geräumt!

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bedrängt uns auf brutale Weise, während gleichzeitig Gespräche zwischen der Diakonie, welche das Gebäude später als Lager betreiben soll, und uns laufen. Es geht darum, ob und wie die jetzigen Bewohner_innen in der Schule bleiben können und um die weitere Nutzung des Gebäudes als „Geflüchtetenzentrum“.

Die Erwähnung des „Flüchtlingszentrums“ in der Räumungsanordnung hat mit dem eigentlich seit Jahren geforderten International Refugee Center nichts gemein. Das vom Bezirk angedachte „Geflüchtetenzentrum“ ist ein staatlich organisiertes Beratungszentrum angrenzend an ein kontrolliertes Geflüchtetenlager. Hier wird die Idee eines selbstorganisierten politischen, kulturellen und sozialen Zentrums für Refugee-Aktivist_innen in Berlin und Deutschland vereinnahmt, um den Auszug von uns zu erzwingen, die wir die eigentliche Idee eines International Refugee Centers – als politische Infrastruktur des Protests –  entwickelt und bereits zum Teil vor Ort umgesetzt hatten. So ein selbstbewusster Protest, der die menschenverachtenden Zustände in Europa und Deutschland thematisiert, ist dem Bezirk ein Dorn im Auge.

Die Räumungsanordnung wird begründet mit der Errichtung eines „Flüchtlingszentrum mit Unterkünften“, welches unter Verwaltung der Diakonie in der Gerhardt-Hauptmann-Schule entstehen soll und Platz für bis zu 150 neue Geflüchtete bieten soll. Die Einen müssen gehen, weil die Anderen kommen. Diese Entwicklungen hätten Bezirk und Senat schon lange voraussehen können und statt jetzt Menschen in Sporthallen unterzubringen, Wohnungen zur Verfügung stellen können – eine seit Jahren bestehende Forderung von Refugee-Aktivist_innen in ganz Deutschland. Doch statt einer Verbesserung der Wohnsituation werden die Zustände immer katastrophaler (vgl. Flüchtlinge in Berlin menschenwürdig unterbringen und versorgen! Pressemitteilung Flüchtlingsrat Berlin, 25. Februar 2015). Für die jetzigen Bewohner_innen bedeutet dieses Vorgehen die Obdachlosigkeit.

Zeitgleich werden wir immer weiter kriminalisiert. Seit dem Sommer kommt die Polizei ca. 2 mal im Monat in die Schule, seit der Räumungsanordnung häufen sich diese Durchsuchungen. In diesen willkürlichen Aktionen wurden mehrere unserer Freunde verhaftet. Wir wehren uns gegen diese haltlosen Kriminalisierungen und fordern die Freilassung unserer Freunde!
Die heuchlerische Politik des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg

Es ist nicht das erste Mal, dass der Bezirk unter Leitung der Grünen so handelt! Auf der einen Seite stellen sich die Grünen im Bezirk als offen für Geflüchtete dar, auf der anderen Seite gehen sie regelmäßig gegen Geflüchtete vor, z.B.:

  • der sogenannte  „freiwillige Auszug“ der Menschen aus der Schule im Sommer 2014 dem mit martialischen Polizeiaufgebot mit Maschinenpistolen nachgeholfen wurde,
  • die Räumung der Cuvry-Brache und die daran anschließende Jagd auf Roma-Familien im Görlitzer Park,
  • die Zusammenarbeit mit der „Task Force Görli“ von Senat, Polizei und Ausländerbehörde mit ständigen Razzien (offiziell gegen Kleinhändler von Drogen, aber faktisch gegen alle Nicht-Weißen, die sich im und um den Park aufhalten)…

Der Bezirk zeigt deutlich, dass ihm nicht zu vertrauen ist. Wenn er über Vereinbarungen spricht, erscheint das wie ein Scherz. Einige von uns widersetzten sich der Räumung im Sommer. Dies löste einen 9-tägigen Großeinsatz der Polizei aus, der ca. 5 Millionen € kostete. Die am Ende der der neun Tage geschlossene Vereinbarung wurde anschließend mehrmals vom Bezirk gebrochen. So wurden die Menschen u.a. vor Ablauf der zugesagten 6 Monate aus ihren „Ersatz-Unterkünften geworfen, wie z.B. in der Gürtelstraße. Das Versprechen die Asylverfahren nach Berlin zu übertragen wurde ebenfalls nicht eingehalten.

Diese Räumungsanordnung reiht sich ein, in eine Reihe von staatlichen Versuchen den selbstorganisierten Protest von Refugee-Aktivist_innen zu verhindern und sie zu kriminalisieren. Wir verurteilen die Erpressungspolitik des Bezirks und rufen alle auf, die Geschehnisse um die GHS zu beobachten und sich gemeinsam gegen die falschen Spiele des Bezirks zu wehren! Es geht nicht nur um ein Gebäude, es geht um die progressive politische Selbstorganisierung Geflüchteter für unsere Rechte – in aller Öffentlichkeit und nicht isoliert und ungehört in Lagern!

Kontakt: media@oplatz.net
Info: oplatz.net


School

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Aftermath of the eviction of Gerhart-Hauptmann-Schule on 11 January, 2018

It has been a long and intense morning with hundreds demonstrating on the streets of Kreuzberg to protest against the eviction of the Gerhart-Hauptmann-Schule, against German racist and neocolonial asylum and migration policies, Fortress Europe, and deportations. Many thanks to all those today in support and solidarity for the people of the school, thanks to… Read more »

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Kundgebung & Demo zur Räumung der Ohlauer/GHS, 11.01.2018, 7:45

Räumung der GHS am 11.01.2018 – Solidarität mit den Bewohner_innen. Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity Die Chronologie der GHS auf Deutsch und Englisch Pressestatement der Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße (NIO), 19.7.2017: Wir kennen die beteiligten Menschen, wir respektieren die Umstände, wir erinnern die Absprachen Solidaritätsaufruf Andere Zustände ermöglichen (*aze) ____ DEUTSCH (English, French,… Read more »

Demo Ohlauerstr.
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Kommt am 16. 12. zur Demo gegen strukturellen Rassismus!

  Anlass ist, dass den Bewohnern des besetzten Südflügels der Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauer Straße in Kreuzberg die Räumung für den 11. Januar 2018 angekündigt wurde. Die Situation der Menschen mit Fluchterfahrung verschlechtert sich immer weiter. In Libyen werden Menschen interniert, verkauft und versklavt. In Europa wird Migration kriminalisiert, immer mehr Menschen werden abgeschoben. Dass… Read more »

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Daily Resistance Monthly Editorial Meeting continues on July, 9

On July 9, 2018, the current editorial team of >Daily Resistance< will continue its new monthly meeting. It is the third in a series of social and working get-togethers that tries to bring together people who want to share their ideas about the newspaper, who want to contribute and who want to work on upcoming… Read more »

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Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule

  Englisch/Französisch below Bewegungsfreiheit statt Staatsgewalt! Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule Am 11. Januar soll die Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt werden. Es ist zwar in den letzten drei Jahren etwas ruhiger um die Ohlauerstraße geworden, aber die Relevanz der Kämpfe dieser Gruppe ist nach wie vor groß. Lange vor der ‘Willkommenskultur’ zeigte der March… Read more »

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Conference on the refugees’ situation in Germany (24/25 October in New Yorck/Bethanien)

We have a conference about refugees mainly from Schaumberg / Niedersachsen to discuss the refugees’ situation: what is the refugees’ situation in the camps right now considering coronavirus and how should the activists and others support? If there is any new development on refugee issues? As we know, the systematic isolation of refugees, deportations and rejected… Read more »

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Romnja* Power Herbst 2020 online

von Romani Phen Liebe Schwestern*, Liebe Brüder*, Liebe Kolleg*innen, Liebe Interessierte! Vom 8. Oktober bis 8. November 2020 wird der Romnja* Power Herbst 2020 online stattfinden! Freuen Sie sich/Freut euch auf tolle Filme, spannende Gespräche,Workshops, Theater und Musik! Da der jährlich stattfindende Romnja* Power Month im März/April aufgrundder Situation um Covid-19 leider nicht stattfinden konnte,… Read more »

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Kundgebung zum 4. Todestag von Hussam Fadl



KOP – Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – und die Kampagne Gerechtigkeit für Hussam Fadl rufen anlässlich des 4. Todestages vonHussam Fadl zu einer Kundgebung auf. Sonntag: 27.09.2020 um 15:00 Uhr auf dem Oranienplatz in Kreuzberg Vor vier Jahren, am 27.09.2016, wurde Hussam Fadl von der Berliner
Polizei von hinten erschossen. Die Ermittlungen im Fall von… Read more »

Hussam Fadl
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26.09.2020 Berlin: Demo für Familiennachzug

von Initiativen für Familienleben für Alle Familientrennung beenden! Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer… Read more »

Familienleben für Alle
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Wo ist unser Denkmal? Kundgebung und Performance

Update: Den offenen Brief zum Erhalt des Denkmals könnt ihr unten nachlesen / You can read the open letter for the preservation of the monument down below English below Wir, die Initiative #WoIstUnserDenkmal, eröffnen im Zuge einer Performance ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Samstag dem 26.9.2020 am Oranienplatz… Read more »

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A voice from Moria

My name is Raed Alabd. I am from Syria. I came here to the Lesbos Island to Moria camp on 9 December 2019. I came alone. I was working in Syria as a agency advisor for health, safety and environment for petrol companies and I liked my job. After one month, when I came here… Read more »