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SMARTRESISTANCE – Gegen den 20. europäischen Polizeikongress in Berlin

Gegen den 20. europäischen Polizeikongress in BerlinWann: Samstag, 18.02.2017, 15:00 Uhr

Wo: Kotbusser Tor, Berlin-Kreuzberg

Am 21. und 22. Februar 2017 findet der 20ste Europäische Polizeikongress im Berliner Congress Centrum (BCC) statt. Zu diesem Anlass wollen wir am 18.02.2017 mit einer Demonstration durch Kreuzberg unseren Widerstand gegen die repressive Politik der Herrschenden zum Ausdruck bringen und den Vertreter_innen der europäischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld gebührenden Empfang bereiten. Das Motto des diesjährigen Polizeikongress‘ lautet „Europa grenzenlos? Freiheit, Mobilität, Sicherheit“ und schürt die Angst vor grenzüberschreitendem Terrorismus, rüstet die Polizei 4.0 für ihre Arbeit im Cyberraum und thematisiert die Aufrüstung der Grenzen der Festung Europa. Diese Schwerpunktsetzung spiegelt die Hauptpunkte des derzeitigen Sicherheitsdiskurses der Repressionsbehörden wider und wird auch auf dem G20-Gipfel im Juli in Hamburg weitergeführt werden.
Ausnahmezustand – repressive Ordnungspolitik

In Zeiten zugespitzter gesellschaftlicher Konfliktlagen, die in den Augen der Herrschenden als Konsequenzen von Krisen auftreten – die Schlagworte Finanz- und Flüchtlingskrise sind in aller Munde –, wird auf repressive ordnungspolitische Maßnahmen zurückgegriffen. An der Peripherie der sogenannten westlichen Zivilisation wird mit Krieg und Besatzung versucht, Ordnung nach westlichem Standard herzustellen, die europäischen Außengrenzen werden polizei-militärisch aufgerüstet, um die legitime Migration aus Krieg und wirtschaftlicher Not zu verunmöglichen, und im Inland wird der Polizeiapparat hochgerüstet, um gegen kommende soziale Spannungen gewappnet zu sein. Das ordnungspolitische Instrumentarium, auf das dabei zurückgegriffen wird heißt: Ausnahmezustand. Dass der Ausnahmezustand nicht nur nach Terroranschlägen wie in Paris über ganz Frankreich verhängt (und seitdem nicht mehr aufgehoben) wird, wird dadurch deutlich, dass auch große Teile des Berliner Stadtgebiets zu sogenannten Gefahrengebieten erklärt werden. Hier wie dort sind den Repressionsbehörden im Namen der Sicherheit die gleichen Befugnisse gegeben, die jede_n unter Generalverdacht stellt, der_die sich in diesem Gebiet aufhält. Diese reichen von erhöhter Polizei- (und Militär-) Präsenz, anlassunabhängigen Personenkontrollen bis hin zu Demonstrationsverboten. Aber egal ob im Friedrichshainer Nordkiez, am Görlitzer Park oder dem Champs-Élysées: Freiheit stirbt mit Sicherheit!
Smart City – digitale Datenrepression

Der Generalverdacht erstreckt sich aber nicht nur auf die Bevölkerung bestimmter Regionen. Seit den Enthüllungen Edward Snowdens ist bekannt, dass Digitalisierung von westlichen Geheimdiensten unter Federführung des us-amerikanischen NSA mit Zuarbeit unter anderem des deutschen BND dazu genutzt wird, Bewegungs- und Sozialprofile eines_r jeden einzelnen zu erstellen. Im Klartext heißt das, dass die Verbindungsdaten einer jeden E-Mail und eines jeden Telefongesprächs gespeichert und ausgewertet werden – anlass- und verdachtsunabhängig. Wenn Digitalisierung und die damit einhergehende Verdatung des alltäglichen Lebens voranschreiten, bedeutet das auch, dass den Repressionsbehörden immer mehr Daten zur Verfügung stehen, mit denen ihre Vorstellung von geordneten Verhältnissen umgesetzt werden können, die nicht das gute Leben für alle zum Ziel hat, sondern den status quo ante für diejenigen, die von den krisengeschüttelten kapitalistischen Verhältnissen profitieren.

In diesem Kontext ist auch die „Smart City Strategie Berlin“ zu sehen. Mit diesem 2015 veröffentlichten Strategiepapier verlautbart die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dass Berlin beim weltweiten Rennen um die smarteste Stadt 4.0 ganz vorne mit dabei sein will. Konkret bedeutet das eine digitale Vernetzung von allem mit allem: Smartphones und Tablets kommunizieren mit Straßenlaternen für gute Beleuchtung auf dem nächtlichen Heimweg, Autos mit Ampeln für reibungslosen Verkehr und die Menschen mit ihrer Wohnungseinrichtung für vollen Kühlschrank und kuschlige Wärme. Für die Repressionsbehörden kann sich aus diesen so gelieferten Daten ein umfassendes Bild darüber ergeben, wer sich wann wo und mit wem aufhält und können dementsprechend ihre Einsätze ausrichten.

Dass Berlin sich schon auf dem Weg zur Smart City befindet, wird dadurch deutlich dass sich unter anderem in Kreuzberg Firmen finden, die diese Entwicklung vorantreiben, wie zum Beispiel Zalando und Deliveroo. Zuletzt wurde bekannt, dass auch Google Ende 2017 ein sogenanntes Smart Lab im ehemaligen Umspannwerk in der Ohlauer Straße eröffnen will. Damit hat eine der größten Datenkraken, die der Zusammenarbeit mit Repressionsbehörden zumindest nicht abgeneigt ist, einen Sitz in Berlin, mit dem Start-ups gezielt gefördert werden sollen. Dadurch werden auch Gentrifizierungs- und Stadtentwicklungsprozesse beschleunigt, weil durch Start-ups mit einem Zuzug von Young Urban Professionals gerechnet werden kann, die im hippen Kreuzberg nach Wohnraum suchen. Dass es die Aufgabe der Repressionsbehörden sein wird, für den reibungslosen Ablauf in der „Smart City Berlin“ auch unter Mithilfe digitaler Tools und Daten zu sorgen, ist abzusehen.
Biometrische Firewalls um die Festung Europa

Konkret sind die Repressionsbehörden schon dabei, soziale Kontrolle mit Hilfe digitaler Technik zu implementieren. So werden derzeit für jede_n Bewohner_in Afrikas (1,2 Milliarden Menschen) Personalausweise mit biometrischen Bildern gedruckt, mitunter in der Bundesdruckerei in Kreuzberg. Sinn und Zweck des ganzen ist die biometrischer Erfassung eines gesamten Kontinents. Gleichzeitig werden innerafrikanisch Grenzstationen mit biometrischen Lesegeräten ausgerüstet, um die EU-Außengrenzen bereits auf dem Festland vor Migrationsbewegungen zu schützen. Dass Afrika auch als „Zukunftskontinent“ beim G20-Gipfel in Hamburg eine Rolle spielen soll, ist dabei sicherlich kein Zufall.

Demonstration

Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen reale und digitale Repression setzen. Wir wollen kraftvoll und entschlossenen unseren Widerstand gegen den permanenten Ausnahmezustand, Überwachung und Kontrolle zum Ausdruck bringen.

[photos] Brand in der Gerhart-Hauptmann-Schule

Freunde von Gerhart-Hauptmann-Schule haben uns erzählt:
Sonntag den 29 1. In der Gehart-Hauptmann-schule. Ohlauer Str.
Wir wissen nicht was das genau passiert. Das war um 6: Uhr wir sind alle verschlafen. Ein Zimmer in zweite Etage hat verbrannt und die Decke Dreck an anders Zimmer gefallen. Es war wirklich schlimm, aber zum Glück kein jemand verletzt.
 For our English speaker readers, we’ll do a short summary of what happened. On Sunday 29.1, in the early morning around 6am,  there was a fire in the school Gehart-Hauptmann-schule at Ohlauer str, that was squatted a couple of years ago, and where there are still living around 25 people. The fire caused the ceilings of two rooms to fall down, luckily nobody was hurt. People now had to move to other part of the building.The reasons of the fire are still unknown.


Brand in der Gerhart-Hauptmann-Schule

Brand in der Gerhart-Hauptmann-Schule in Ohlauerstr.29.01.2017   06:58

Es brannten in der ersten und zweiten Etage der Gerhart-Hauptmann-Schule in Ohlauerstr. Einrichtungsgegenstände auf einer Fläche von jeweils 15 m². Der Brand hatte sind auf das zweite Obergeschoss infolge eines Deckendurchbrandes ausgebreitet.

Der Brand wurde mit zwei C-Rohren im Innenangriff unter Einsatz von dreizehn Pressluftatmern gelöscht. Zur Belüftung des betroffenen Brandabschnitts wurde ein Drucklüfter eingesetzt.

Ein Person von Sicherheitsdienst wurde rettungsdienstlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert.

Die Bewohner des Gebäudes konnten für die Dauer des Einsatzes in einem Nebengebäude untergebracht werden.

Follow on Twitter #Ohlauer

Neues Deuschtland Zeitungsartikel “Feuer in besetzter Gerhart-Hauptmann-Schule”

We are born free! Empowerment Radio Broadcasts

wearebornfree! Empowerment Radio

wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) on Reboot.fm Sonntags von 18:00 bis 19:30 Uhr live auf UKW 88,4 MHz in Berlin und 90,7 MHz in Potsdam.

“We!R ist ein unabhängiges Radioformat von Friends and Enemies, das sich im Kampf der Geflüchteten gegen ihre Diskriminierung in Deutschland gegründet hat. Wir verbinden regionale soziale Kämpfe in einer antikapitalistischen Plattform, im Mittelpunkt stehen selbstorganisierte Proteste von Migrant*innen, speziell von geflüchteten Frauen*, LGBTIQ und anderen marginalisierten Gruppen.”

WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ in Jena

We will rise - Exhibition and Archive in Progress

German | English | French | Arabic


Zeitraum: Donnerstag, 26.01.17 – Freitag, 03.02.17
Ort: Campus Foyer Carl-Zeiss-Straße 3
Eröffnungsveranstaltung: Freitag, 27.01.17 um 16Uhr in Hörsaal 5 [Mit
Adam Bahar von der Ausstellungsgruppe aus Berlin und Aktivist_innen vom
Netzwerk “Break Deportation”]

Die Ausstellung wird in Jena im Rahmen der Aktionstage “Refugee Black Box – die ununterdrückbare Stimme und Kraft der Gequälten- Jenseits der Gerichtssäle!“ gezeigt. Initiiert von „The VOICE Refugee Forum – Netzwerk der Flüchtlingscommunity“ und dem thüringenweiten Netzwerk „Break Deportation“ werde in Jena vom 27. – 29. Januar 2017 neben der Ausstellung, auch Diskussionen, Demonstrationen und Konzerte stattfinden.
Mehr Infos zum Programm auf:

breakdeportation.blogsport.de // thevoiceforum.org

WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ Ausstellung und Archiv im Prozess
WE WILL RISE schafft Raum für Reflektion innerhalb der Bewegung und Austausch mit Menschen, die (noch) nicht Teil der Bewegung sind. Es ist eine wachsende Wanderausstellung und ein Archiv. Der Fokus richtet sich auf die Protestzelte, den Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, das Protestcamp am Oranienplatz und die besetzte ehemalige Schule in der
Ohlauerstraße. Die Ausstellung macht Geschichte sichtbar und zugänglich, um Gegenwart und Zukunft zu verändern. Die Ausstellung und das Archiv sind ein Anfang und im Prozess. Sie können nur durch eure Beteiligung weiter wachsen – fügt hinzu was euch wichtig ist. Wir wollen gemeinsam mit euch einen permanenten Ort für diese Arbeit erkämpfen.


[english]

Space of time: Thursday 26th of January till Friday 3rd of Feburary 2017

Place: Campus Foyer Carl-Zeiss-Straße 3

Opening Event: Friday, 27th of January at 4pm in lecture room 5 [With
Adam Bahar from the Exhibition group Berlin and activists from Break
Deportation Network]

The Exhibition is part of the Political action days „Break the Deportation DNA Chain: “Refugee Black Box – The irrepressible voice and power of the afflicted – Beyond the Court rooms!“ Initiated by The VOICE Refugee Forum – Refugee Community Network with Break Deportation Network Thueringen Discussions, Exhibition, Demonstration and Concerts will take place in Jena from 27.- 29. January 2017.

More infomation and program on: breakdeportation.blogsport.de //thevoiceforum.org

WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ Exhibition and Archive in Progress
WE WILL RISE gives a space for reflection for the people of the refugee movement aswell as an exchange with people who are not (yet) part of the movement. It is a growing exhibition and archive. It focusses especially on the time since the tent actions and the protest march from Würzburg to Berlin, the protest camp on Oranienplatz and the squatting of the former school in Ohlauerstr. It has the aim to make history visible and accessible and to use it for the present and the future. The exhibition
and archive is just a beginning. It can only grow if you take part in it and add what is important to you. We want to struggle together with you for a permanent place for this work.

 

 

— français —

 

WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ Exposition et archives en cours
WE WILL RISE propose un espace de réflection au mouvement des Réfugié.e.s et vise à créer une plateforme d’échange avec un public qui ne fait pas (encore) partie de ce mouvement. Cette exposition et ces archives s’étendent sans cesse. L’accent est mis sur l’histoire du mouvement depuis les “Tent Actions” (installations de tentes sur des places publiques), la marche de protestation de Würzburg à Berlin, le “Protest Camp” (occupation d’une place publique par la construction d’un campement) sur l’Oranienplatz et l’occupation de l’ancienne école dans la Ohlauer Straße. Notre but est de rendre cette histoire visible et
accessible et de l’utiliser pour la lutte présente et à venir. L’exposition et les archives ne sont qu’un début. Elles ne pourront
croître que si vous y participez et y ajoutez ce qui est important pour vous. Luttons ensemble pour trouver un espace pour accueillir ce travail au long terme !

 

 

— arabic —

 

WE WILL RISE كُلّﻪ ما تَمامْ
— العربية — تم انشاء فكرة هذا المعرض والأرشيف من اجل خلق مساحة  للتفاكر
بين أفراد الحركة وايضاً من اجل إبراز تاريخ الحركة وتبادل الأفكار مع
الأشخاص الذين لم ينضموا بعد للحركة .وهو عمل مستمر وينمو مع الوقت  ويركز
المعرض خاصة علي الفترة من بداية حركة احتجاجات الاجئين بالخيام ومسيرة
الاجئين علي الأقدام من مدينة فيزربورغ الي برلين .وفترة الخيام في
اورانيمبلاتز والمدرسة التي احتلها الاجئين في شارع اولوار وذلك من اجل جعل
هذا التاريخ ظاهرة ويمكن الوصول اليه حاليا او حتي في المستقبل .هذا المعرض
والأرشيف يمكنه فقط ان يتواصل اذا أبديت الاهتمام بالمشاركة والإضافة ف
ه بما تراه مهما لك . ومع  عبارة الناشطة الاميريكية في حقوق السود انجيلا
ديفيز  ان حركة احتجاجات الاجئين في المانيا هي احدي الحركات المؤثرة في
القرن الواحد وعشرين  والتي جعلت الرائ العام يهتم بقضية الاجئين  وجعلها
في كل وسائل الاعلام  لذلك ياتي هذا المعرض كنقطة مهمة في توثيق تاريخ هذه
الحركة وابرازه

Benefit – Evening at Möbel Olfe: Solidarity with the refugees in the Gerhard-Hauptmann-School and the Roma families

olfe

There are still around 20 refugees living in the squatted part of the school, and their demands are still the same: residency rights, the right to work/education and training and improvements in their situation. They are still looking for a long-term prospect for the school, together with supporters. They are fighting against the district’s eviction orders, which have now been issued to everyone living in the school.

The Roma/Romanian families, who lived in the GHS until the partial eviction in 2014, are now in various refugee centres or are homeless. They face poverty, exclusion, forced displacement and racism day in and day out. Even with a “European” passport, it is virtually impossible for them to assert their right to a decent, dignified life.

Since August the Johanniter organisation has been running an emergency accommodation centre in the northern part of the school, mainly for families.

In the squatted south wing of the school there are language classes and an art project with the KUB, where old and new residents can meet and cooperate. There is still no open access or freedom for visitors to enter this part of the school.

Case-Pentru-Toti, the Roma Support Group, was set up when the families were still living in the Gerhardt Hauptmann School and has been supported them since then. NIO, the Ohlauer Straße Neighbourhood Initiative, which was set up when people were first evicted from the GHS, supports the people still living in the school and seeks to contribute to developing positive perspectives with them and for the GHS. The money raised at the benefit will help pay for legal expenses, travel costs, medical care, school supplies and general living expenses.

FREEDOM of MOVEMENT !!!!!   

A DECENT LIFE FOR EVERYONE!!!!!!!

SOLIDARITY AROUND THE WORLD – WELCOME !!!!!!

 

7th of Nov. 2016 – 8 p.m. – “Soli vom Fass” Benefit – Evening at Möbel Olfe, in the NKZ at KOTTI

In the passageway between Reichenberger Straße 177 / Adalbertstraße and Dresdener Straße

Resp. pursuant to German Press Law: Solid Rarität

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SOLIDARITÄT mit den Geflüchteten in der Gerhard-Hauptmann-Schule und den Romafamilien

Im besetzten Teil der GHS leben noch immer ca. 20 Geflüchtete. Ihre Forderungen nach Bleiberecht, Recht auf Arbeit/Bildung und Verbesserung ihrer Situation bestehen unverändert. Gemeinsam mit Unterstützer*Innen suchen sie nach wie vor nach einer dauerhaften Perspektive für die Schule. Sie kämpfen gegen die Räumungsklagen des Bezirks, die mittlerweile gegen jeden Einzelnen von ihnen gestellt sind.

Die Roma/rumänischen Familien, die bis zu der Teilräumung 2014 dort gelebt hatten, sind heute in verschiedenen Flüchtlingsheimen untergebracht oder obdachlos. Sie sind tagtäglich von Armut, Ausgrenzung, Vertreibung  und Rassismus betroffen. Trotz „europäischem“ Pass ist ein menschenwürdiges Leben für sie kaum durchzusetzen.

Seit August betreiben die Johanniter im Nordteil der Schule hauptsächlich für Familien eine Notunterkunft.

Im besetzten Südflügel gibt es Sprachkurse und ein Kunstprojekt mit der KUB e.V., in dem Begegnung und Zusammenarbeit zwischen den alten und neuen Bewohner*innen stattfindet. Freier Zugang und Besuch ist hier nach wie vor verboten.

Case-Pentru-Toti, die Roma Support Gruppe, gründete sich als die Familien noch in der ehemaligen Gerhardt Hauptmann Schule wohnten und begleitet sie seitdem. NIO, Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße, entstand während der Räumung, unterstützt die dort Gebliebenen nach wie vor und bemüht sich mit ihnen um Perspektiven für sie und die GHS. Die Einnahmen sind für Anwaltskosten, Fahrtkosten, medizinische Versorgung, Schulsachen und Lebenshaltungskosten gedacht.

FREEDOM of MOVEMENT !!!!!   

MENSCHENWÜRDIGES LEBEN FÜR ALLE !!!!!!!

FÜR EINE SOLIDARISCHE WELT – WELCOME !!!!!!

 

Mo. 07.11.2016 – 20.00 Uhr – „Soli vom Fass“ bei Möbel Olfe, im NKZ am KOTTI

Der Durchgang zwischen Reichenberger Straße 177 / Adalbertstraße und Dresdener Straße

V.i.S.d.P.: Solid Rarität

Gökyüzüne çizilmiş resimlere benzerdik

demonstration in solidarity with palestinian refugees by Berlin refugee movement

 

Gökyüzüne çizilmiş resimlere benzerdik – radio liveshow & discussion 15.05. 6PM (We!R#? empowerment hour #1)

 

Gökyüzüne çizilmiş resimlere benzerdik
Rüzgarın peşine takılan bir nefes gibiydik
Kırdı dallarımızı fırtınalar boranlar
Kaldı bahar çiçekleri üzerinde sevgimiz
We were like pictures drawn to the sky
we were like the breath after the wind
and storm and thunder broke our branches down
we left our love on the spring flowers.

(Anonymous from the prison after the military coup d`etat in Turkey)

 

On May 15th we were talking with Turgay, Can and Faruk about resistance in the media, music and in the kitchen. Turgay is a marxist political activist, journalist and writer from Turkey and has been imprisioned in Turkey for 15 years and sentenced to death. When an Amnesty International campaign against his unfair trial finally helped to release him temporarily from prison he managed to escape to Greece only to find himself in prison like captivity in this country once again. He managed to escape anothere time and continue his flight to Germany only to find himself again confined to a prison like camp. In 2012 he took part in the march of the refugees from Würzburg to Berlin and stayed in the refugee camp on Oranienplatz. Since then he has been taking part in the protests against the denial of basic rights for refugees, other migrants and opression of socially marginalized people in Germany. He works in a cooking collective in Berlin and got to know Can and Faruk when serving food to the people being held in the former airport at Tempelhof, Berlin, Germany’s biggest camp for refugees. Both of them are forced to live in the former airport building, together with thousands of people being held in isolation from the rest of town in a city were for more than ten years only expensive flats for affluent consumers and investors have been build.

the broadcast was live and public at our studio on Waldemarstraße 46

wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) is an independent radioformat by Friends and Enemies. It was formed throughout the German Refugee Resistance. We aim to link regional social fights in an anticapitalist platform focusing on the selforganized fight of migrants worldwide, especially emphasizing on the fights of Refugee Women*, LGBTIQ and other marginalized groups.

wearebornfree! Empowerment Radio is supported by Kulturamt Kreuzberg and clearbluewater e.V.

 

 

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Gökyüzüne çizilmiş resimlere benzerdik – Radioliveshow & Diskussion 15.05. 18:00 (empowerment hour #1)

 

Gökyüzüne çizilmiş resimlere benzerdik
Rüzgarın peşine takılan bir nefes gibiydik
Kırdı dallarımızı fırtınalar boranlar
Kaldı bahar çiçekleri üzerinde sevgimiz
Wir waren wie Bilder, in den Himmel gemalt
Wir waren wie der Atem, den der Wind fortreißt
Unsere Zweige brachen im Sturm und Gewitter
Unsere Liebe blieb auf den Frühlingsblumen zurück

(anonym aus einem Gefängnis nach dem Militärputsch in der Türkei)

 

Am 15. Mai im Gespräch mit Turgay, Can und Faruk über Widerstand in Medien, Musik und Küche. Turgay, Journalist und Schriftsteller, kommt aus der Türkei, wo er als Marxist 15 Jahre lang ins Gefängnis gesperrt und zum Tode verurteilt wurde. Amnesty International organisierte eine Kampagne gegen den manipulierten Gerichtsprozess und half dabei, dass Turgay vorübergehend aus dem Gefängnis freikam. Bevor er erneut eingesperrt werden sollte gelang ihm die Flucht nach Griechenland, nur um dort erneut wie in einem Gefängnis festgehalten zu werden. Es gelang ihm weiterzuflüchten, nach Deutschland, wo er wiederum in ein Lager gesperrt wurde. 2012 nahm er am Protestmarsch der Geflüchteten von Würzburg nach Berlin teil und lebte im Camp der Geflüchteten auf dem Oranienplatz. Turgay macht mit in Berlin beim Protest der Geflüchteten und Migranten gegen die Verbote und Erniedrigungen mit denen sie in Deutschland zu kämpfen haben und beim Kampf der Vielen in Deutschland sozial an den Rand gedrängten. Er arbeitet in einem Koch-Kollektiv in Berlin und lernte Can und Faruk beim Kochen kennen im ehemaligen Flughafen Tempelhof, Berlin, Deutschlands größtem Lager für Geflüchtete. Beide leben interniert im ehemaligen Flughafen, zusammen mit tausenden anderer Menschen, in einer Stadt in der seit über zehn Jahren nur teure Wohnungen für potente Konsumenten und Investoren gebaut werden.

 

Die Sendung war live und öffentlich im Studio in der Waldemarstraße 46
We! R ist ein unabhängiges Radioformat von Friends and Enemies, das sich im Kampf der Geflüchteten gegen ihre Diskriminierung in Deutschland gegründet hat. Wir verbinden regionale soziale Kämpfe in einer antikapitalistischen Plattform, im Mittelpunkt stehen selbstorganisierte Proteste von Migrant*innen, speziell von geflüchteten Frauen*, LGBTIQ und anderen marginalisierten Gruppen.

picture of a press conference outside the occupied school on Ohlauer Str.

wearebornfree! Empowerment Radio wird vom Kulturamt Kreuzberg und von clearbluewater e.V. unterstützt.

Radio piece – Here is the story of great 150 people who passed 5 european borders – March For Freedom

Two years ago more than 150 people made a political march to pass european borders, asking for change in EU Asylum policies. They write:

We decided to organize a European caravan which will go from the largest number
of European countries towards Brussels (Belgium), where the European institutions
are settled. Showing that we don’t respect the borders they impose us, holding us
prisonners of the states borders and in the lagers, we will exercise our basic right of
freedom of movement and adress our demands directly where the decisions come
from.
We have a dream :
– Freedom of movement and of residence for all asylum seekers,
– Stop the Dublin trap and the obligatory residence in Lagers throughout Europe
– Permanent documents without criteria (not depending on working contracts
or individual state prosecution)
– Stop the imprisonment and deportation of migrants
– Same working conditions for all
– Same political, social and cultural rights for all: right to study and to work
– Stop the European imperialist policies: no more free trade treaties and NATO wars
– Abolish Frontex, Eurosur and other anti-migration policies and measures
Here is a one hour radio program from that days, talking to the activists in the march. it also have information about eviction of ohlauer school.

Download MP3 File

Call: Distribute “Daily Resistance” Newspaper

Daily Resistance NewspaperDear people of the world,
We have published the second issue of the newspaper “Daily Resistance” (You can read it as PDF here), and now it’s the time to bring the paper to the hands of people living in the lagers.
The newspaper is now ready for distribution!
We are looking for people who have contact to so-called refugees in lagers and can help to spread Daily Resistance.
It is one thing to produce this paper, print it, hand compile it (!) but a totally different one to get it out into the world.
Join us and spread the newspaper to the newcomers and others concerned!
Where can you get the newspaper?
You can pick up copies at the bookshop ‘Leseglück’ in Ohlauer Str. 37. They are open from 10:00 – 19:00 every day exept sunday. Just go there and ask for how many copies that you want.
If it is not possible for you to go pick up the newspaper yourself, we can post it for you. Just get in contact with us, let us know how many copies you can distribute and where we should send them to: dailyresistance@oplatz.net
Daily Resistance is for free.
It is important to us that you understand, that you can get the newspaper if you don’t have money – especially if you live in a lager yourself and like to distribute there.
Who is behind Daily Resistance
We are a mixed group of people and activist in Berlin who fight against isolation and lagers in oranienplatz and other places.
Daily Resistance is a periodical newspaper on actual paper written by refugee activists aimed to reach people in lagers. We want to inform them on the state of resistance in germany and to empower them for their everyday resistance against the system.
After publishing  the first issue, we have received a lot of positive feedback. Many people srarted to write for the newspaper or distribute it in lagers. Initially, we printed 2000 copies. Soon they were all gone and we realized we have to print more. In the end, we distributed more than 5000 copies in Berlin, Munchen, Jena, Erfurt, Bremen, Darmstadt, Kiel, Hannover, Delmenhorst, Landshut, Oldenburg … also in Manchester and Vienna. In Thessaloniki, people managed to throw packages of newspapers over the fences of a closed lager. This is all incredible and gave us the energy to continue. We like to thank everybody who moved the newspaper forward and invite all to join in the fight of breaking the isolation in lagers. This is a communal newspaper, feom people for people.
What’s written in the second issue?
In the second issue there are texts from people living in the Lagers around Germany and also from the freedom fighters who already got papers and still continue the struggle against the larger system. for example from very wellknown groups like womem in Exile, The Voice Refugee forum, people from the Berlin Refugee movement like Turgay Ulu, Bino, Adam Bahar, Tresor, Mai Shutta and International woman in space, CISPM, The street roots and more.
In this issue a lot of activists write about the so called Welcome Culture in combination of the new restrictions to the asyl law and also about the Köln silvester night happening and the sexual violance towards refugee women in lagers. More than that different groups have their space to represent themselves and get connected to the other activists.
Recently the Roma activists started to make different actions in berlin against the deportation of the Roma people to the so called safe Balkan countries which is still going on. You can find out detailed information about it in the last page and also how can you support/join their protest.
 
The Daily Resistance Group
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