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Report from people of #ohlauer school

Ohlauer Infopoint:

new time in ohlauer strasse

1- visitor stop   3 week: now no visitors
in ohlauer schule
illegal action coming from district
kreuzberg berlin against free men in
ohlauer schule
2. district violence is provocation and
aggression against free men in ohlauer
schule
Ideas of the free men of the school:
1.Negotiation with the disctrict: we call
the district to speak with us! After our
first meeting didn’t work out free men in
the school want to have a meeting again
with the disctrict.
We are still interested in building our
international refugee center. For this we
ask for a meeting with the district –
come back into communication and
dialogue with free men in ohlauer schule!
2. Security: Injustice and illegal action
against free men in the ohlauer schule!
Security give wrong informations to the
neighbours and other people that passing
by, they refuse to free men living in
ohlauer schule to be inside in the school,
they are using force against the free men
in ohlauer strasse.
There are many accusations against free
men in the ohlauer schule in newspaper
because of informations give by the
security to the police.
2. Communication: We are calling the
supporters and the neighbours to come
together with us to organise our
activities in ohlauer strasse.
3. Our projects: We have a lot of ideas
and plans for projects
– first we want to open our social center
with an international office where
everybody can get information, food,
tea, meeting point for all refugees
– theater (in cooperation with the GRIPS
theater)
– restaurant/ café
– repair bikes/ bike shop
– t-shirt printing/ workshops
– art and artisanry
– barber
– music
– african culture

Ohlauer school partz

There is a small party in front of school, as the district forbid visitors and canceled the open day of school todaz, people are gathering in front. Come and bring your voice and instrument.

Aufruf an die UNHCR zur Unterstützung der Geflüchteten im Krisengebiet Ohlauerstr./Kreuzberg

Liebe UNCHR,

da wir heute daran gehindert wurden am Kirchenkongress über Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa teilzunehmen schreiben wir ihnen persönlich. Dies ist uns nicht neu. Gesetze, Abkommen und Konferenzen über Geflüchtete werden ohne die Stimme der direkt Betroffenen abgehalten und beschlossen.

Wir die Bewohner_innen der besetzten Schule, Anwohner_innen und Unterstützer_innen befinden uns im Krisengebiet Ohlauer Straße in Berlin Kreuzberg. Der Bezirk ist seit einer Woche von der Polizei mit rund 1000 Polizisten 24 Stunden am Tag belagert. Menschen werden, kontrolliert, beleidigt und festgenommen ohne ersichtlichen Grund, Einkaufsläden haben geschlossen, die Pressefreiheit exestiert nicht mehr, Telefone werden abgehört. Die Bewohner_innen der Schule sind durch ihre Isolation psychologischer Folter und großem gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Medikamente, Duschen und psychologische Betreuung wird von der Polizei untersagt.

Der Bezirk, der Senat und die Polizei möchte die Schule jetzt räumen, weil wir durch unseren Protest des Refugee-Strikes die Isolation der Lager gebrochen haben. Wir protestieren seit mehr als 2 Jahren gegen Abschiebung, Residenzpflicht und das Lagersystem, welches viele Geflüchtete in den Selbstmord treibt. Alle Bewohner_innen der Lager haben kein Kontakt zu Menschen der Zivilisation und sind auch der psychologischen Folter der Isolation ausgesetzt.

Wir fordern einen sofortigen Stop des Militärtputschs der Polizei, Bleiberecht für alle Geflüchteten der Bewegung und das weiterbestehen der Gerhard-Hauptmann-Schule als selbstorganiertes politisches und soziales Zentrum des Refugee-Strikes. Gibt es keine Lösung seitens der Politik für unsere Forderungen oder einen erneuten Räumungsversuch kämpfen wir bis zum Tod!

Von der UNHCR fodern wir politische und humanitäre Unterstützung. Wir befinden uns hier in einem Krisengebiet unter ständiger Gefahr der Polizei!

Refugee-Strike-Berlin

 

Nach der Räumung des Oranienplatzes – Was planen Bezirk und Stadt mit der Schule der Geflüchteten in der Ohlauerstraße?

Wie auf diesem Blog bereits berichtet wurde, verkündete Frau Kolat überraschend, auch die Räumung der Schule sei eine der mit den Geflüchteten ausgehandelte Vereinbarung. Das wurde dann später von den Bewohner_innen kommentiert und Kolat äußerte sich nicht weiter dazu, hat ihre Drohungen aber auch nicht zurückgenommen. Der Grüne Bezirkstadtrat Hans Panhoff verkündet indessen, nach der Renovierungsphase und dem Einzug verschiedener Vereine, würde nur noch Wohnraum für 70 Geflüchtete vorhanden sein. Die 52 Vereine, die sich ursprünglich für das Gebäude beworben hatten, haben inzwischen kein Interesse mehr an einem Einzug, da dies die Verdrängung der Geflüchteten aus ihrem Wohnraum bedeuten würde. Hans Panhoff verkündete bei einem Treffen gestern, dass zeitgleich mit der von den Bewohner_innen der Schule organisierten Demonstration stattfand, er würde zum Zweck der Realisierung seiner”Verhandlungsergebnisse” nun eine Liste der Geflüchteten der Schule anfertigen. Die Befürchtung der Bewohner_innen, Hungerstreikenden und Unterstützer_innen nach den Erfahrungen mit” Friedenstrifterin” Kolat ist, dass ein Politiker unter Zugzwang eine nicht nachvollziehbare Namensliste von vermeindlichen Bewohner_innen ersinnt um damit eine Räumung zu rechtfertigen.

Um diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten, sagen wir es hier nocheinmal, falls ihr am Sonntag Nachmittag in Kreuzberg nicht verstanden haben solltet:

Never try to fool the people from the school!

Oranienplatz and School – we are one

Besetzte Schule Ohlauerstrasse Berlin

Kein Räumungsbegehren seitens des Bezirkes zum 31.03.2013

Pressemitteilung des Bezirkes  vom 19.03.2013

Die von DPA gestern verbreitete und in verschiedeneren Medien veröffentlichte Meldung, wonach die sich im Gebäude der ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Grundschule in der Reichenberger Straße aufhaltenden Flüchtlinge dieses bis zum 31.03.2013 verlassen müssen, beruht auf einem Missverständnis.

Wie das Bezirksamt mit Pressemitteilung vom 18.03.2013 mitgeteilt hatte, startet das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Nutzerfindung für das „Projektehaus“ an diesem Standort mit der Auftaktveranstaltung am 27.03.2013. Weitere Veranstaltungen folgen im April.

Das Bezirksamt hat noch keine Entscheidungen zu Nutzern getroffen.

Insofern gibt es aktuell auch keine Aufforderung seitens des Bezirksamtes an die Flüchtlinge, die geduldete Nutzung des Schulgebäudes zum Ende des Monats zu beenden.

Kontakt für Rückfragen: 90298-326

Flüchtlinge dürfen länger in Kreuzberger Schule bleiben (Die Welt, 19.03.2013)

Flüchtlinge dürfen länger bleiben (Berliner Zeitung, 19.03.2013)