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Welcome 2 Stay Treffen in Berlin am 04. September

Über 800 Menschen haben an unserer ersten Zusammenkunft vom 10.-12. Juni in Leipzig teilgenommen. Wir waren viele, aus vielen Orten, aus verschiedenen Organisationen und Initiativen: Selbstorganisationen von Geflüchteten und Migrant*innen, Willkommensinitiativen, linken und antirassistischen Gruppen, Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Nach drei Tagen intensiven Austauschs und Diskussion haben wir im Abschlussplenum mit breiter Zustimmung beschlossen: Welcome2Stay wird weitergehen!

Denn wir brauchen den Austausch, den Kontakt und die Vernetzung zwischen den einzelnen Initiativen und Bewegungen, damit wir in der Fülle unserer alltäglichen Aufgaben nicht mutlos und phantasielos werden, damit wir praktisch erleben, dass wir viele sind und dass es eine breite gesellschaftliche Bewegung der Solidarität tatsächlich gibt.
Doch wir wollen noch mehr: Unsere Sprachlosigkeit überwinden und unseren Teil dazu beitragen, dass rassistische Hetze, die ständigen Verschärfungen des Asylrechts und die mörderische Abschottungspolitik nicht unwidersprochen bleiben. Wir wollen nicht bei begleitender Hilfe und praktischer Solidarität stehen bleiben, sondern öffentlichen Widerspruch und Widerstand entwickeln.
Die Grundsatzpunkte unserer weiteren Zusammenarbeit: Gegen die Politik der Abschottung, der schändlichen Abkommen zur Flüchtlingsabwehr, der Abschiebungen und eines absurden Asylverfahrens treten wir ein für das Recht aller Menschen weltweit zu gehen, zu kommen und zu bleiben.
Der Politik der Spaltung, Entrechtung, des Sparzwangs und des Sozialabbaus wollen wir das Prinzip gleicher, umfassender sozialer und politischer Rechte entgegensetzen – Rechte auf Bildung, Gesundheit, Wohnung, soziale Sicherheit und politische Teilhabe für alle Menschen, die hier leben, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Pass und ihrem Status.
Diese Grundsätze wollen wir auf unserem nächsten Treffen zum Sommerende in Berlin weiterentwickeln und konkretisieren. In Berlin ruft das Blockupy-Bündnis am Freitag, den 02.09. zu Protestaktionen gegen die europäische Austeritätspolitik vor dem Arbeitsministerium auf. Am Samstag, den 03.09. findet die bundesweite Demonstration „Aufstehen gegen Rassismus“ statt.
Gemeinsam wollen wir dann am Sonntag, den 04.09. die Zusammenarbeit und die politischen Perspektiven von Welcome2Stay diskutieren.
Vorschlag zur Tagesordnung
Das Treffen wird am Sonntag den 04. September 2016 von 10:00 bis 17:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin, Franz Mehring Platz 1, stattfinden.
10:00 Begrüßung und kurzer Rückblick
11:00 Arbeitsgruppen

– Vernetzung und Organisierung (Welche Form der Organisierung ist sinnvoll? – Austausch über bestehende lokale und bundesweite Vernetzungsinitiativen, Erfahrungen und Entwicklung gemeinsamer Perspektiven)
– Inhaltliche und strategische Grundlagen (Wie kann unser gemeinsames politisches Programm aussehen? Welche Punkte setzen wir den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen entgegen und wie formulieren wir sie?)
– Aktionen und Kampagnen (Wie machen wir die Politik der Solidarität und des Antirassismus gesellschaftlich sichtbar?)

13:00 Mittagspause
14:00 World-Cafe – Diskussion über unsere nächsten Projekte und unsere künftige Arbeitsweise in wechselnden, kleinen Runden
15:30 Abschlussplenum
17:00 Ende
Nachfragen, Mitmachen, Anmelden unter: mail@welcome2stay.org
Wir freuen uns auf Euch!

Presseerklärung/Resolution der TeilnehmerInnen der bundesweiten Refugee-Konferenz 21.-23.08.2015 in Hannover

RefugeeConferenceHannoverDieses bundesweite Treffen, organisiert vom Protestcamp der sudanesischen Geflüchteten auf dem Weißekreuzplatz in Hannover in Zusammenarbeit mit „Lampedusa in Hamburg“, dem „Refugee-Movement Berlin“ und der „Refugee-Bustour“, wurde unterstützt vom ver.di-Bildungswerk Niedersachsen, der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen, der DFG/VK und dem Friedensbüro Hannover, radio flora sowie anderen Gruppen und Personen.

Drei Tage lang haben mehr als 150 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich über ihre Erfahrungen und Möglichkeiten des Widerstands gegen Alltagsrassismus und diskriminierende Asylgesetze ausgetauscht und beschlossen, sich künftig besser zu vernetzen und zusammenzuarbeiten. Die TeilnehmerInnen diskutierten in Workshops Fragen der aktuellen Asylgesetzgebung bzw. -verschärfung, die Situation in den Herkunftsländern der Geflüchteten und MigrantInnen und ihre Fluchtgründe sowie die spezifischen Anliegen, Forderungen und Aktionen von geflüchteten Frauen.

This week: Day X – Stop the tightening of the asylum law / Diese Woche: Tag X – Asylrechtsverschärfung stoppen / Cette semaine: Jour X – Stop le durcissement du droit d’asile

2. Juni 2015 / Berlin* Demonstration zum Bundestag / 14.00 / Willy Brandt Haus / mehr Infos

Demonstration to the Bundestag/ 2 pm/ Willy Brandt House/ more information
<https://twitter.com/lirumla/status/615112148616933377/photo/1>

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The tighteneing of the asylum law will be adopted this week in Bundestag. There will be actions nationwide. 1st and 2nd of July in Berlin!
Die Aslyrechtsverschäfung soll diese Woche im Bundestag verabschiedet
werden. Bundesweit wird es Aktionen geben. 1. und 2. Juli in Berlin!

Le durcissement du droit d´asil sera adopter cette semaine au Bundestag. Il y aura des actions dans différentes villes. Le premier et deuxième juillet à Berlin!
http://stopasyllaw.blogsport.eu/

http://stopasyllaw.blogsport.eu/2015/06/29/aktionstage-zur-abstimmung-stop-asyllaw/

Press release from the March for Freedom 5th of June

DSC_66816French and German bellow

Today we were brutally attacked by police forces in Luxembourg during our peaceful blockade action against the summit of the European Council. While the Ministers of Interior Affairs of every EU member state were sitting inside behind closed doors speaking about the Mediterranean Task Force, the new Executive Director of Frontex as well as better ways to administrate the Schengen Area.

Vorbereitungstreffen: Refugee Schulstreik Berlin // Baiz, 07.01.2014

Gegen die Räumung des Protestcamps am Oranienplatz am 18.01. wird für den 17.01. zum Schulstreik aufgerufen. Ein Vorbereitungstreffen gibt es am 07.01. in der Baiz (Christinenstr. 1, U8 Rosenthaler Platz, U2 Rosa-Luxemburg-Platz) um 18 Uhr.

Schulstreik am 17.01. gegen die Räumung des Protestcamps am Oranienplatz am 18.01.

Wir alle kennen den Oranienplatz, der für uns zu einem zentralen Ort des politischen Geschehens geworden ist. Die Geflüchteten führen dort wie auch in vielen anderen Städten Deutschlands einen langen und harten Kampf gegen die rassistischen Gesetze in Deutschland, die ihnen viele grundlegenden Rechte verbieten.

Nachdem eine lange Hetzkampagne in den bürgerlichen Medien vonstatten ging und es einen Räumungsversuch gab, will der Innensenator Henkel (CDU) jetzt am 18. Januar das Camp räumen.

Aus Hamburg und München haben wir gelernt, wie man für die Rechte der Geflüchteten kämpft – indem man die SchülerInnen und die Gewerkschaften ins Boot holt. In Hamburg haben vor einigen Wochen tausende SchülerInnen für die Lampedusa-Geflüchteten gestreikt.

Deshalb wollen wir mit vielen anderen SchülerInnen eine ähnliche Aktion auch in Berlin zur Verteidigung der Geflüchteten und für ihre Forderungen am 17.01. auf die Beine stellen.

Komm deshalb zum Vorbereitungstreffen am 07.01. in die Baiz (Christinenstr. 1, U8 Rosenthaler Platz, U2 Rosa-Luxemburg-Platz) um 18 Uhr

https://www.facebook.com/refugeeschulstreikberlin