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Kundgebung, 11.12.2014, 18:00 Uhr, Alt-Moabit (Strasse), gegenüber vom Knast

Kundgebung, 11.12.2014, 18:00 Uhr, Alt-Moabit (Strasse), gegenüber vom Knast

(Deutsch Unten)

They won’t let us mourn in peace!

Yesterday evening, the Berlin refugee movement lost one of its most important activists: Sista Mimi.

This morning at 12:30 in front of the Ohlauer school, right in the middle of Mimi’s memorial ceremony, the police arrested another refugee activist from the school.

Mimi, our most charismatic human rights refugee activist, Djane, Kreuzberg icon of the anti-evictions struggle, left us yesterday evening. This is a great loss for the Refugee movement, for Kreuzberg, and for all of her numerous friends. She was sick for a long time, but refused to leave the place of resistance in the heart of her „Kiez“, no doctor or nurse was allowed in to visit her. She probably didn’t take her treatment as she should have, but who knows, as no health expert can confirm this. The imprisonment of the school inhabitants, the deprivation of the basic right to receive visitors at home, denied the opening of their international social center… Isolation kills.

This morning, a memorial ceremony took place in front of the Ohlauer school, where she lived and struggled for the last 2 years. In the middle of tears, flowers and candles, the police quickly arrested another important Roofugees activist, right on the other side of the street. No one had expected such shameless, reckless harassment of the activists of the school, while mourning their lost sister.

Already yesterday, a giant police operation was executed under the pretense of a fire escape inspection: security matters. The ten police busses were only there to „protect“ the Bezirk’s handworkers. 3 activists were arrested during the raid, 2 of them are still detained, doors to private rooms were forced open, personal objects were stolen. Obviously the police were looking for some particular people, but 2 are missing from the count: Mimi and N., brutally arrested this morning.

The charges against N. echo the death of Mimi as well as the police raid of yesterday: they want to finish us. N. could be detained for a longer time and condemned with a serious penalty and further faces potential deportation.

STOP the political killing of the movement!

You can kill us, you can bruise us, arrest us, jail us.

YOU CAN’T KILL A MOVEMENT

Mimi’s spirit of freedom lives in each of us

 

Kundgebung, 11.12.2014, 18:00 Uhr, Alt-Moabit (Strasse), gegenüber vom Knast

Sie lassen uns nicht in Frieden trauern!

 

Gestern abend hat der Berliner Refugee Protest eine unserer wichtigsten Aktivistinnen verloren: Sista Mimi.

Heute Morgen wurde um 12:30Uhr vor der besetzten Schule in der Ohlauer Straße ein weiterer Refugee Aktivist von der Schule verhaftet..

 

Mimi, unsere charismatischste Menschenrechtsaktivistin, Djane, und eine Kreuzberger Ikone der Anti-Räumungskämpfe, hat uns gestern abend verlassen. Das ist ein großer Verlust für die Geflüchtetenbewegung, für Kreuzberg und für all ihre zahlreichen Freund_innen.

 

 

Sie war lange Zeit krank, aber weigerte sich, den Ort des Widerstandes im Herzen von ihrem “Kiez” zu verlassen, keinem Arzt, keiner Krankenschwester wurde erlaubt, sie zu besuchen. Sie nahm wahrscheinlich ihre Medikamente nicht regelmäßig, aber es gibt keine medizinischen Expert_innen, die das bestätigen können. Die quasi Inhaftierung der Einwohner_innen ider Schule, die Aberkennung ihres Grundrechts darauf, Besuch zu Hause zu empfangen, das Verbot, ihr internationales Sozialzentrum zu eröffnen… Isolation tötet.

 

Heute morgen fand eine Gedenkfeier vor der Ohlauer Schule statt, wo sie die letzten zwei Jahre lebte und kämpfte. Inmitten der Tränen, Blumen und Kerzen verhaftete die Polizei schnell einen weiteren wichtigen Roofugees Aktivisten, direkt auf der anderen Straßenseite. Niemand hatte während der Trauerveranstaltung für unsere verlorene Schwester eine solche schamlose, rücksichtslose Verfolgung von Aktivisten der Schule erwartet.

 

Bereits gestern wurde eine riesige Polizeiaktion unter dem Vorwand einer Feuerleiter-Inspektion durchgeführt. Die zehn Polizeibusse waren nach offiziellen Angaben nur gekommen, um die Handwerker des Bezirks zu “beschützen”. Türen zu privaten Zimmer wurden aufgebrochen persönliche Gegenstände wurden gestohlen. Drei Aktivisten wurden während der Razzia festgenommen, zwei von ihnen sind noch in Haft, Offensichtlich ist die Polizei auf der Suche nach bestimmten Personen, aber zwei fehlen in dieser Rechnung: Mimi und N., der an diesem Morgen brutal verhaftet wurde.

 

Die Anklagen gegen N. echo den Tod von Mimi als auch die Polizeirazzia von gestern: sie wollen uns fetig machen. N. konnte für eine längere Zeit in Haft genommen werden und mit einer schweren Strafe verurteilt und möglicherweise abgeschoben werden.

 

STOPP der politische Mord an der Bewegung!

 

 

Sie können uns töten, können Sie uns zu zerschlagen, zu verhaften uns, uns ins Gefängnis.

KANN MAN NICHT TÖTEN A BEWEGUNG

Mimis Geist der Freiheit lebt in jedem von uns


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