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News

Aufruf zur Kundgebung am 26. Juni auf dem Tempelhofer Feld

Idomeni, Konik, Pehlivanköy, Moria, Calais, Berlin Tempelhof – rassistische Separation bekämpfen, überall!!!

Kundgebung gegen Abschottung und Abschiebung
26. Juni, 16 Uhr auf dem Tempelhofer Feld, nahe dem Haupteingang Oderstraße am östlichen Ende der ehemaligen nördlichen Landebahn

Acht Monate ist es nun her, seit in den Hangars des ehemaligen Tempelhofer Flughafens eine „Notunterkunft“ errichtet wurde. Der Name täuscht darüber hinweg, dass es sich hier um eine Einrichtung handelt, in der Menschen seit vielen Monaten unter nicht hinnehmbaren Bedingungen in Isolation leben müssen. Das Lagersystem wird durch gesellschaftliche Spaltungen aufrechterhalten, die Menschen in Klassen, Nationalitäten und Geschlechter einteilen, entlang dieser Grenzen hierarchisieren und gegeneinander ausspielen. Von der Not der Bewohner_innen und der prekären Lage der Arbeiter_innen profitiert die Betreiberfirma Tamaja GmbH – für 2m² Wohnfläche und Essen, das niemanden schmeckt, erhält die Tamaja GmbH vom LaGeSo monatlich über 1000 € pro Person!
Unter dem Vorwand der Sorge gegenüber geflüchteten Menschen ging der Senat im Januar soweit, das Tempelhofer-Feld-Gesetz auszuhebeln. Dem Plan, auf dem Vorfeld Hallen aufzustellen und das Lager für bis zu 8000 Menschen auszubauen, opferte die Regierung das per Volksentscheid beschlossene Gesetz. Ganz klar ist es im Interesse der Regierenden das Feld mit Luxusimmobilien zu bebauen, was aus dem Lager wird, ist dagegen ungewiss. Einerseits sind nun deutlich weniger Menschen in den Hangars untergebracht und die Ausbaupläne wurden bisher nur ansatzweise verwirklicht. Andererseits besteht die Gefahr, dass es zu einer noch größeren Selektions- und Abschiebemaschine wird, die Menschen innerhalb kürzester Zeit filtert, registriert und abschiebt.
Wie sich die Lage entwickelt ist abhängig von der Abschottungspolitik der EU. Die EU-Außengrenzen wurden in den vergangenen Monaten dicht gemacht, sodass nur noch sehr wenige Menschen in Berlin ankommen. Doch selbst wenn die Hangars in Zukunft leer blieben und alle Menschen, die derzeit dort leben müssen, bleiben könnten, wäre dies nicht das Ende der rassistischen Separation. Denn Abschottung und Abschiebung gehen weiter, die Grenzen lösen sich nicht auf, sie verschieben sich, Menschen auf der Flucht scheitern an den hohen Grenzzäunen, sie werden festgesetzt in Lagern, in Moria (Lesbos), Konik (Montenegro), Calais, Tempelhof oder in der Türkei, beispielsweise in Pehlivanköy/Kırklareli, von wo aus sie im Auftrag der EU durch den türkischen Staat abgeschoben werden.
Im Gegensatz zu offensichtlich rassistischen Politiken des Kolonialismus, sind Grenzen im neoliberalen Kapitalismus fluide und beweglich geworden. Doch die Unterdrückung hört nicht auf, über komplexe Mechanismen wird sie noch raffinierter verschleiert. Während europäische Staaten im Verbund mit dem Kapital überall Menschen ausbeuten und Kriege führen, geben sie sich nach außen als überlegen, als die Krönung der Zivilisation.
Am 26. Juni um 16 Uhr wollen wir auf dem Tempelhofer Feld auf die Lage der Geflüchteten in den Hangars und in allen anderen Lagern sowie auf die gewalttätige Politik der (supra)nationalen und gesellschaftlichen Grenzen aufmerksam machen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausbeutung Geflüchteter durch private Unternehmer_innen.
Kommt zahlreich und unterstützt den Versuch, der Abschottung in den Lagern am Rande des Felds auf dem Feld gelebte Solidarität entgegenzustellen!

[Weisekiezinitiative _ AG-Politischer Widerstand]
http://weisekiezini.blogsport.de/


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Kundgebung zum 4. Todestag von Hussam Fadl



KOP – Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – und die Kampagne Gerechtigkeit für Hussam Fadl rufen anlässlich des 4. Todestages vonHussam Fadl zu einer Kundgebung auf. Sonntag: 27.09.2020 um 15:00 Uhr auf dem Oranienplatz in Kreuzberg Vor vier Jahren, am 27.09.2016, wurde Hussam Fadl von der Berliner
Polizei von hinten erschossen. Die Ermittlungen im Fall von… Read more »

Hussam Fadl
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26.09.2020 Berlin: Demo für Familiennachzug

von Initiativen für Familienleben für Alle Familientrennung beenden! Während das Auswärtige Amt auf Grund von Covid-19 gestrandete Urlauber*innen in einer aufwändigen Rückholaktion von überall her zu ihren Familien nach Hause brachte, wird der Familiennachzug zu in Deutschland als Flüchtling anerkannten Eritreer*innen systematisch verhindert: Familien warten monatelang, bis sie überhaupt einen Termin zur Visumsantragstellung bei einer… Read more »

Familienleben für Alle
berlin news / News

Wo ist unser Denkmal? Kundgebung und Performance

English below Wir, die Initiative #WoIstUnserDenkmal, eröffnen im Zuge einer Performance ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt am Samstag dem 26.9.2020 am Oranienplatz um 11:00 Uhr. Auch wenn #Blacklivesmatter nicht mehr trendet: Rassistische Polizeigewalt ist noch immer Alltag. Menschen müssen jeden Tag Gewalt erleben – und einige überleben diese nicht…. Read more »

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Daily Resistance Newspaper / News

Daily Resistance Monthly Editorial Meeting continues on July, 9

On July 9, 2018, the current editorial team of >Daily Resistance< will continue its new monthly meeting. It is the third in a series of social and working get-togethers that tries to bring together people who want to share their ideas about the newspaper, who want to contribute and who want to work on upcoming… Read more »

berlin news / Demo / News / oplatz / School / Support/Solidarity

Kundgebung & Demo zur Räumung der Ohlauer/GHS, 11.01.2018, 7:45

Räumung der GHS am 11.01.2018 – Solidarität mit den Bewohner_innen. Eviction of GHS, 11.01.2018 – Call for solidarity Die Chronologie der GHS auf Deutsch und Englisch Pressestatement der Nachbarschaftsinitiative Ohlauer Straße (NIO), 19.7.2017: Wir kennen die beteiligten Menschen, wir respektieren die Umstände, wir erinnern die Absprachen Solidaritätsaufruf Andere Zustände ermöglichen (*aze) ____ DEUTSCH (English, French,… Read more »

Demo Ohlauerstr.
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Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule

  Englisch/Französisch below Bewegungsfreiheit statt Staatsgewalt! Aufruf zu Solidarität mit den Bewohner*innen der Gerhart-Hauptmann-Schule Am 11. Januar soll die Gerhart-Hauptmann-Schule geräumt werden. Es ist zwar in den letzten drei Jahren etwas ruhiger um die Ohlauerstraße geworden, aber die Relevanz der Kämpfe dieser Gruppe ist nach wie vor groß. Lange vor der ‘Willkommenskultur’ zeigte der March… Read more »

Gerhard Hauptman Schule

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A voice from Moria

My name is Raed Alabd. I am from Syria. I came here to the Lesbos Island to Moria camp on 9 December 2019. I came alone. I was working in Syria as a agency advisor for health, safety and environment for petrol companies and I liked my job. After one month, when I came here… Read more »

Daily Resistance Newspaper / international / International Refugee Movement / News / Statements

Urgent Call from Moria Camp for Help in Corona Times

Update 2/9/2020: This call was the second open letter to the EU and its member states to evict the Moria camp on the greek island of Lesvos in face of the pandemic threat. The inhabitants of the overcrowded camp have not received any answer so far, while everyone on the spot, including the support initiatives… Read more »

Demo / german wide movement / Statements / Support/Solidarity

Antiracist day of action on 5 September 2020

Germanwide call for decentralized protests On September 5th we all go out into the streets together and show loud and clear what kind of society we want to live in: a society without racism! Exactly five years after the “March of Hope”. Because September 2015 was a ray of hope. A historical breakthrough against the… Read more »