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News

LAMPEDUSA in HAMBURG

“We’re here and we don’t go back !”

After the declaration “Lampedusa in Berlin” made by refugees from the protest camp in Kreuzberg/Berlin, refugees in Hamburg who come from the same background adopted the declaration.                                                                         On May 1 st we started a first public appearence during the nationwide Evangelic Church Day in Hamburg. At 6 p.m. a group of more than 50 refugees gathered with banners and leaflets in the habour at a place where a part of the church day program takes place. We informed the public about our situation and called for solidarity.

IMAG0240IMAG0252IMAG0237Here in Hamburg we were accomodated in a camp for homeless people during the winter period.This camp was closed beginning of April and we were pushed to the streets again. Our actual situation is catastrophic.We don’t want to live in the streets and forced to street prostitution, drug dealing or other criminal acts

On Friday 3rd of May from 10 am on and the whole day the refugee group together with the “caravan for the rights of refugees and migrants” and the leftists from “atesh” will exercise a programm with information material, film screening and people to people talks during the whole day.                                                                                                             The place where you can meet us that day is Sandtorkai (Hafencity) in Front of the MS Anton (refugee boat project). 

We invited the public and the media for critical awareness. We hope that from the side of the churches in Hamburg they will come out with a clear signal against the catastrophic situation, the people are thrown into. We are determined to join the germanwide refugee movement for self-determination and freedom.

  We unite, we call for solidarity and we demand our rights as recognized refugees !

– the Dublin system must be ended !                                                                           –   – housing, social and medical care !                                                                                    – working permit and access to education ! 

Contacts in Hamburg:                                                                                                       Asuquo Udo: 0152 146 725 37,                                                                                           Affo Tchassei: 0176-717 402 36,                                                                                    Anane Kofi Mark: 0152-170 045 94

below the declaration in german and french

Lampedusa in Hamburg:

„Wir sind hier und gehen nicht zurück“

Wir sind Flüchtlinge aus Italien mit Internationalem Schutz aber ohne Rechte. Wir haben die NATO-Bombardierungen und den Bürgerkrieg in Libyen überlebt und wurden in Italien zu Obdachlosen.

Tausende von uns sind nun in Deutschland unter den gleichen Bedingungen – keine Unterkunft, keine soziale Unterstützung und keine Arbeitserlaubnisse.

Wir fordern eine politische Lösung: „Wir sind hier und wir gehen nicht zurück!“. Wir fordern unser Recht, unser Leben in Deutschland aufzubauen.

Wenn wir in Italien Überlebensmöglichkeiten gefunden hätten, würden wir dort bleiben. Es gab keine Möglichkeit mehr, dort zu bleiben. Die Italienische Regierung schloss Anfang des Jahres 2013 das „Nothilfeprogramm Nordafrika“ (Emergency North Africa). Wir wurden praktisch auf die Strasse gesetzt. 400-500 Euro wurden jedem Flüchtling gegeben und gesagt, dass wir das Land verlassen sollen. Wohin? Nach Nordeuropa.

Das Problem ist nun auf europäischer Ebene mit Deutschland als einem der mächtigsten Staaten und Entscheidungsmacher in der europäischen Migrations- und Asylpolitik. Das Dublin-System mit der Regelung, dass Flüchtlinge dem Land der ersten Ankunft „gehören“, zielt auf die Verweigerung der Flüchtlingsrechte frei über ihren Aufenthaltsort zu entscheiden. Es entspringt der gleichen Logik wie die Residenzpflicht.

Hier in Hamburg kamen wir über den Winter in einer  Obdachlosenunterkunft der Stadt unter. Diese wurde Anfang April geschlossen und wir erneut auf die Strasse gesetzt. Unsere Lage ist katastrophal.

Wir wollen nicht auf der Strasse leben, zu Strassenprostitution gezwungen oder in Drogengeschäfte oder andere kriminelle Machenschaften gezogen werden.

Wir schließen uns dem Kampf, den Flüchtlinge in Deutschland seit fast 20 Jahren gegen das Deutsche Asylsystem führen, an. Der Kampf ist der gleiche.

Wir fordern unsere Rechte als anerkannte Flüchtlinge:

–        Das Dublin-System muss beendet werden

–        Unterkunft, soziale und medizinische Versorgung

–        Arbeitserlaubnis und Bildungszugang

Wir schließen uns zusammen, rufen zu Solidarität und fordern unsere

——————————————————————————-

francais:

Lampedusa in Hamburg:

“nous somme ici et nous ne retournerons pas!”

Nous somme les refugies  venant de l ´italie avec une protection internationale qui ont survecu aux  bombardement de l´OTAN durant la guerre civile en libye et somme sans abrit en italie.

Des milliers sont actuellement en allemagne dans la meme cituation sans maison et sans acces aux aides sociales, sans acces au marcher du travail. Nous demandons une solution politique:  Nous somme ici et nous ne retournerons pas. Nous voudrions le droit de vivre ici en allemagne.

Si nous avions trouve des conditions possibles en italie nous devrions rester laba. Mais il n´y avait pas de possibilite de s´occuper plus de nous.Le gouvernement  iltalien au debut de l´annee 2013 a ferme le programme  d´accueil appeler Urgence Nord afrique- en poussant dans les rues moyennant une somme entre 400- 500 euro respectif aux refugies  et en les suggerant d´aller  hors . Oú? Dans les autres pays du nords de l´europe.

Ici  a Hamburg nous etions confiner dans un centre de fortune durant la periode hivernale. Ce camp etait ferme au debut avril et nous somme jete de nouveaux dans les rues actuellement notre  situation est tres catastrophique . Nous  ne voulons pas vivre dans la rue forcer a la prostitution aux trafiques de drogues et autre  acte de criminalite.

Nous unit, appel a la solidarite et  exiger notre droit

Le probleme se trouve maintenant  au niveau d´un des plus puissant pays   europen decideur et faiseur de lois sur l´immigration et la politique d´asile en  europe.Le systeme du Dubin avec les regles que  les refugies appartiennent au premier pays d´accueil face au denie de droit  aux refugies de choisir oú ils veulent vivrent .la meme ideologie d´une residence surveillee., nous joignons les efforts des refugies ici en allemagne  depuis 20 ans.

Nous demandons nos droits en nous considerant comme des refugies:

–        le systeme du  Dubin doit etre termine.

–        Maison sociale et aux soins medicaux

–        acces aux pemit de travail et a l´education  


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