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News

19.03.2013 Erfolg nach Pressemitteilung: Rassistische Stimmungsmache gegen Geflüchtete im Stadtrat Köln sofort beenden

Ein kleiner aber wichtiger Erfolg des Protestes !

Der Stadtrat Köln änderte seine Resolution am 19.03.2013

zuvor: “Der Rat appelliert daher eindringlich an die Bundesregierung, auf deutscher wie auch auf europäischer Ebene Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Migration deutlich reduzieren und die soziale Balance in den Städten erhalten.”

Jetzt : “Der Rat appelliert daher eindringlich an die Bundesregierung, seitens der Europäischen Union Maßnahmen und Hilfen zu verstärken, um in den Herkunftsländern humanitäre, soziale und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Lebenssituation vor Ort verbessern und ethnischer Diskriminierung entgegenwirken. Eine aus struktureller Not entstehende Migration lässt sich nur vermindern, wenn die Menschen bessere Lebensperspektiven in ihren Herkunftsländern vorfinden.”
BRAVO!!

18.03.2013- Pressemitteilung: Rassistische  Stimmungsmache gegen Geflüchtete im Stadtrat Köln sofort beenden.pdf

2013 03 18  –  Pressrelease: Stop racist propaganda against refugees in Cologne immediately. pdf – english

Sign !! the PETITION against the racial city council resolution

Wir, die protestierenden Geflüchteten in Berlin und unterwegs, solidarisieren uns mit allen Geflüchteten aus Süd-Osteuropa, darunter viele Roma, und fordern die Kölner Stadtratsfraktionen von SPD, CDU, Grünen und FDP auf, ihren gemeinsamen Resolutionsantrag für den 19.03.2013 uneingeschränkt zurückzuziehen.“

Es ist gerade mal eine Woche her, dass die Beteiligten an der Refugees´Revolution Bus Tour sowie UnterstützerInnen in Köln wegen des Verteilens von Infomaterial in einer Kölner Lagerunterkunft für Asylsuchende von der Polizei mit massiver Gewalt angegriffen wurden. Und nun wollen die Stadtratsfraktionen in Köln mit einem Resolutionsentwurf gegen Einwanderung noch einen oben drauf setzen. 

Kernsatz des vorgelegten Textes gegen Migration und Geflüchtete aus Rumänien und Bulgarien ist die Forderung:
“Der Rat appelliert daher eindringlich an die Bundesregierung, auf deutscher wie auch auf europäischer Ebene Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Migration deutlich reduzieren und die soziale Balance in den Städten erhalten.” (https://linksunten.indymedia.org/de/node/80494)

Wir verurteilen aufs Schärfste diese  rechtspopulistische Anbiederung an die rassistischen Argumentationsketten von extrem rechten und rassistischen  Bewegungen wie “Pro Köln”, “Pro NRW” und “Pro Deutschland”, an rechtes WählerInnenpotential und an Bundesinnenminister Friedrich. Der Stadtrat Köln bereitet so nicht nur den Nährboden für die Hetze von Nazis und RassistInnen gegen uns Geflüchtete, sondern sorgt auch für deren Fortsetzung und Legitimierung. Wer aber die Rechte von einzelnen Geflüchteten und Gruppen, egal woher wir kommen und wohin wir gehen, angreift, greift uns alle an!

Bekannt ist, dass:
– ca. zwei Drittel der eingewanderten bzw.geflüchteten Menschen aus Bulgarien und Rumänien Deutschland wieder verlassen haben
– ca. 80 Prozent der zwischen 2007 und 2010 zugewanderten bzw.geflüchteten Bulgaren und Rumänen auf dem ersten Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtig beschäftigt
– ca. 46 Prozent von ihnen als qualifiziert, 22 Prozent sogar als hoch qualifiziert mit akademischen Abschlüssen gelten.

Wer all das bewusst unterschlägt und nur mit nackten Zuwanderungszahlen operiert, ist nur an einer Dramatisierung und rassistischen Panikmache eines Bundesinnenministers Friedrich interessiert, nicht an sachlicher Diskussion und Problemlösungen.

Zudem lehnen wir jegliche Versuche, Geflüchtete in politische und angeblich unpolitische Asylsuchende sowie “nützliche” und “nutzlose” Menschen zu unterteilen, ab.

Wir lassen uns weder spalten, noch nach dem Prinzip “Teile und Herrsche” entsolidarisieren und gegeneinander ausspielen!

Weltweite Armut, soziale Ausgrenzung, strukturelle Diskriminierung und Rassismus werden unablässig zur Sicherung oder Erlangung von Macht und Profit einiger Weniger reproduziert und  noch verschärft. Um dies aber zu verschleiern, müssen wir, ob eingewandert oder geflüchtet, für die Ursachen und Folgen daraus entstandener Probleme verantwortlich gemacht werden. Wir sollen als Sündenböcke präsentiert werden, um ungehindert die neoliberale Spar- und Verwertungslogik , die Umverteilung des Reichtums und die Einschränkungen von elementaren Menschenrechten fortsetzen zu können. Dazu werden breit in der Mitte der Gesellschaft vorhandene Ängsten und Vorurteile mit Bezug auf die vermeintliche Herkunft, Religion, Lebensweise oder den sozialen Status geschürt.

Doch wir haben genug davon! Deshalb wehren wir uns seit ca. einem Jahr auf öffentlichen Straßen und Plätzen dagegen und fordern unser Recht auf ein selbstbestimmtes und gleichberechtiges, diskriminierungsfreies Leben ein. Fliehen wir allzu oft unter Lebensgefahr aus unseren Ländern, nur um dann als Sündenböcke und Blitzableiter hier in Deutschland und Europa präsentiert zu werden? Nein! Wir sind gekommen, um zu bleiben! Rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung nehmen wir nicht weiter widerspruchslos hin! Denn es sind die politisch und ökonomisch Verantwortlichen, die eine vermeintlich vorhandene „soziale Balance“ angeblich gefährden – Nicht Migration und Flucht!

Wir rufen deshalb zur Beteiligung an den Protesten gegen diese Resolution vor dem Kölner Rathaus am 19. März (https://linksunten.indymedia.org/de/node/81279) und zu unserer bundesweiten Refugee Revolution Demonstration am 23.03. ab 14.00 Uhr in Berlin auf und laden zum Refugeecamp am Oranienplatz ein – anläßlich des ersten Jahrestages der Refugeeproteste.  

Ebenso unterstützen wir das Anliegen der Kampagne “Free Movement! – Bleiberecht für alle!” der Bonner Jugendbewegung und Bonner Ver.di Jugend, die am Sonntag, den 24.03.2013 mit einer Demonstration in Bonn beginnt sowie die Demonstration in Göttingen gegen Krieg und Abschiebungen in den Kosovo am selben Tag.

Fight racism now! Every refugee is a political refugee!

Weiter Informationen

refugeesrevolution.blogsport.de

https://www.facebook.com/refugees.revolution.demonstration
http://www.neues-deutschland.de/rubrik/bustour/ 
(deutsche Übersetzung des Tour-Tagebuches)
aysylstrikeberlin.wordpress.com
Kontakt:: 

017626027757/ 0177 6847312 (Presse/Medien)
015216758096 (Bustour unterwegs)


News

News / Workshop

Refugees & Queers: “Leaving the queer bubble” – PR und Medientraining

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News / Support/Solidarity

Soli Crêpes against repressioncrap!

for the 24.10: https://www.facebook.com/events/1186910981441970 for the 28.11: https://www.facebook.com/events/1492764560817537 (with english version down below) Soli Crêpes against repressioncrap! Am 05.10 (Do), 24.10 (Di) und am 28.11 (Di) gibt es ab 19:30 Vegane Crêpes in der B-Lage. Bei einer gemeinsamen Aktion werden manchmal nur einige verurteilt. Was nicht heissen muss, dass sie es alleine durchstehen müssen. Kommt… Read more »

berlin news / News / Women

Inauguration Conference | Center for Intersectional Justice

Saturday 16 September 2017, 10 AM Access: ICI Berlin Pfefferberg area Christinenstr. 18/19, Haus 8 or Schönhauser Allee 176 U-2 Senefelder Platz Tentative Program (subject to change): MORNING 10:00 > Registration and Coffee 11:00 – 11:30 > Opening Address – Emilia Roig (Founder & Executive Director) 11:30 – 12:15 > Keynote Speech – Kimberlé Williams… Read more »

Center for intersectional justice Berlin

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News / oplatz

Wegweisendes Urteil gegen den Einsatz für das Grundrecht auf Asyl – Haftstrafen für vier DemonstrationsteilnehmerInnen des March for Freedom

English Einladung zur Pressekonferenz, Montag 22.05.17, 11:00, Waldemarstr. 46 10999 Berlin   3 Jahre nach dem international organisierten March for Freedom wurden vier TeilnehmerInnen einer friedlichen Demonstration in Luxembourg-Stadt zu hohen Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Verlauf des Prozesses und das Gerichtsurteil erscheinen bei nüchterner Betrachtung äußerst willkürlich und keinen rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend. Der March… Read more »

Daily Resistance Newspaper

Distribute the latest edition of Daily Resistance newspaper: Non-citizen Rise Up in Bavaria

Non-citizen Rise Up in Bavaria Dear people of the world, we have published the new issue of the newspaper “Daily Resistance”, and now it’s the time to bring the paper to the hands of people living in the lagers, by you! This issue comes “separately” in 7 languages This issue of Daily Resistance has a… Read more »

Daily Resistance Refugee Protest 2016 Bavaria
News

Information-Comic “Stop Deportation” is out now!

The stop deportation info comic is finished, translated, and ready to spread. You can find it in Arabic, English, Farsi, French, German, Romanes, Serbo-Croatian, Spanish and Turkish here: http://oplatz.net/stop-deportation The comic contains useful and important information for people under threat of deportation, but also for people supporting them. Spread it and share the link in your… Read more »

Ways to stop deportation

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Demo / deportations

Protest Gegen Abschiebung

Another group of our friends are being deported to Afghanistan on 24. October from Leipzig/Halle airport. Aghanistan is a war ridden, unsafe country. Deportation of people who seek for asylum to war zones to expose them to death and letting them to be killed there, is indeed a war crime and genocide. Therefore “Zendegi –… Read more »

berlin news / Lager Mobilization – Wedding / Lager watch / LMNB - Lager Mobilisation Network Berlin

„Ihr beschützt uns nicht!“ Die Do-it-Yourself Praxis im Lager Niedstraße. Aus einem Interview mit einer Überlebensexpertin (*Name verändert)

English Ich treffe Nira in einem Park irgendwo im Südwesten von Berlin. Nira und ich haben beschlossen uns regelmäßig zu treffen und gemeinsam kleinere Artikel über die Situation in den Berliner Lagern zu schreiben. Dieses Mal wollen wir ihre Erfahrungen mit den Sozialarbeiter*innen in dem Niedstraßen-Lager teilen, ein Lager für Frauen und Kinder in Friedenau…. Read more »

Niederstr lager front door
News / Workshop

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Kommt zur Protestmahnwache: Afghanistan ist kein sicheres Land

Wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. تحصن اعتراضی علیه دیپورت به افغانستان را فعالانه حمایت کنید۰ ما میخواهیم خودمان سرنوشت زندگی امان را بدست بگیریم، نه اینکه قدرتمندان برایمان تعیین کنند۰ محل و روز تحصن اعتراضی۰ 21. und 22. September, 12.00-20.00 Uhr vor dem Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1 23. und 24. September,… Read more »

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Center for intersectional justice Berlin