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An Email from women at #Niedstr to Frau #Tomaske

On the 27.05, the inhabitants of the Lager at Niedstr 1-2, sent to Frau Tomaske (LAF) the following complain. Until
today, they didn’t receive any answer and there are no changes in this unsustainable situation. What is LAF waiting for?

(Deutsch unten)
Dear Frau Tomaske,

In Soziale Initiative Niederlausitz e.v. Notunterkunft Neidstr 1-2 12159 Berlin, there is a huge problem with food. Women complained to administration 100 times but they do not listen. Last month a Woman tried to kill herself because of being desperate that the food is bad and she cannot afford to buy herself food everyday. also another woman got very angry because of the disgusting smell of the food which look like garbage and she brock some dishes.
The women mad a complaint in Arabic and over 73 signature is on it and signatures are getting more. We tried hard to explain it in English and German to other women.(every body here understand that “Essen Nicht gut”) Arabic women, Vietnamese, Iranian, Afghani, Balkan  women all signed about the terrible quality of the food. it is damaging our health. yesterday women were crying because they do not know what to feed their children. Today at the first day of Ramadan for Muslim people, they offer them very spicy food that burns in the through (this food was the the same of the lunch for us) . Women are very depressed of the food and the administration carelessness about this issue.

There are other issues such as:

1. Cleaning is done only one time per a day (It should be done 3 times as the administration informed me personally)  and the administration does not supervise this process. we offered to supervise it our self (only if they cooperate with us and listen to us). the hygiene level in toilets and showers is most of the time below zero! also most of the time no Soap nor Sanitizer in the toilets.

2.The office hours are  not enough to handle our problems (we wanted it to be as a minimum 2 hours a day).

3.No special food for pregnant women nor for children.

4.The Erste Hilfe room is always closed. although it is written that it should open every Thursday which is not enough of course.

5.The administration choose 6 women to form a residence council who wrote a protocol that every thing is fine in the Notunterkunft and that every body see improvements! which almost 73 women who signed this complaint did not see .

6.We are not allowed to close the doors of our rooms. some time the women in the room are sleeping or they want to get dressed. which make us in a state of panic and fear that the door can be opened any time.

This place is supposed to protect women, not to traumatize them!

7.Every time the administration try to convince us that they will build a kitchen. they said the building work will start on May now they say that it will start in June and will be done by January 2017. do we have to be tortured by this food more 8 months?

they also got permission for us to cook in two kitchens in other buildings near the Notunterkunft, which is good. But still women cannot afford to buy the material to cook because money is wasted on the uneatable food provided by the Notunterkunft.

The Administration informed me and three other women that they would meet with us to discuss these complaints. but we are afraid that they do not listen to us as usual.

We love this place which offer us safety and relatively good life. we do not want to leave it to another place. Nevertheless we do not want to take food from this place because it is very bad and damaging for our health and our children. “we want to buy our Owen food and cook for yourself.

we also want such measurements as in Fehrberliner Platz.
Please check the attached photos.
also attached the complaint.

Warm regards,

Women from NeidStr

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E-Mail an Frau Tomaske vom 29. Mai 2017

Sehr geehrte Frau Tomaske,

In der Soziale Initiative Niederlausitz e.V. Notunterkunft Neidstr. 1-2, 12159 Berlin gibt es ein riesiges Problem mit dem Essen. Die Bewohnerinnen haben sich 100 Mal bei der Administration beschwert, aber diese hört nicht zu. Letzten Monat hat sich eine Bewohnerin versucht umzubringen aus Verzweiflung über das schlechte Essen und dass sie es sich nicht leisten kann, Essen täglich selber zu kaufen. Eine andere Frau (Bewohnerin) ist sehr wütend geworden wegen dem ekelerregenden Geruch des Essens, das aussieht wie Abfall oder Essensreste, und hat Geschirr zerbrochen. Die Bewohnerinnen haben eine Beschwerde verfasst auf Arabisch, bisher sind 73 Unterschriften darauf, und es werden mehr. Wir haben uns viel Mühe gegeben, es auf Englisch und Deutsch zu übersetzen für die anderen Frauen. (Alle verstehen hier dass “Essen nicht gut”) Arabische Frauen, Vietnamesinnen, Bewohnerinnen aus dem Iran, Afghanistan und aus dem Balkan haben alle unterschrieben als Statement über die schreckliche Qualität des Essens. Es gefährdet und ruiniert unsere Gesundheit. Gestern haben Frauen geweint weil sie nicht wissen, was sie ihren Kindern zu essen geben sollen.

Heute war der erste Tag des Ramadans für muslimische Menschen und sie haben ihnen sehr scharfes Essen angeboten, das in der Kehle brennt (das war das gleiche Essen wie das Mittagessen für uns anderen). Die Bewohnerinnen sind sehr deprimiert wegen der Essenssituation und die Unbekümmertheit und Lethargie der Administration bezüglich dieses Themas.

Es gibt noch andere Problematiken:

1. Es wird nur einmal pro Tag geputzt (es sollte dreimal pro Tag sein, wie mich die Administration persönlich informiert hat) und die Administration überwacht das nicht. Wir haben angeboten, selber die Supervision zu übernehmen (unter der Bedingung, dass sie mit uns kooperieren und uns zuhören). Die hygienische Situation in den Toiletten- und Duschräumen ist meistens unter aller Sau! Meistens gibt es auch keine Seife oder Desinfektionsmittel in den Toilettenräumen.

2. Die Bürozeiten sind nicht genug lang, um unsere Probleme anzugehen (wir fordern minimum 2 Stunden pro Tag).

3. Es wird kein spezielles, adequates Essen für schwangere Frauen und Kinder angeboten.

4. Der Erste-Hilfe-Raum ist immer zu. Obwohl da geschrieben steht, dass er jeden Donnerstag offen sei, was natürlich auch nicht genug ist.

5. Die Administration hat 6 Frauen ausgewählt um ein residence council (Bewohnerinnenrat) zu gründen. Dieser council hat ein Protokoll geschrieben, dass alles in Ordnung sei in der Notunterkunft und dass alle Verbesserungen sehen! Was 73 Bewohnerinnen, die die vorliegende Beschwerde unterschrieben haben, nicht sehen.

6. Es ist uns nicht erlaubt, die Türen unserer Räume abzuschliessen. Manchmal schlafen die Frauen in den Räumen oder wollen sich anziehen. Das bedeutet ein konstantes Gefühl und Zustand von Panik und Angst, dass die Türe jederzeit geöffnet werden kann.
Dieser Ort ist dafür da, die Frauen zu beschützen, und nicht, sie zu traumatisieren!

7. Jedes Mal will uns die Administration weismachen, dass sie eine Küche bauen werden. Sie sagten, dass die Arbeiten dafür im Mai anfangen, jetzt sagen sie:  Im Juni, und die Arbeiten  sollen bis Januar 2018 fertiggestellt werden. Sollen wir weitere 8 Monate von diesem Essen gequält werden?

Sie haben eine Erlaubnis eingeholt für uns, in zwei anderen Küchen in anderen Gebäuden nahe der Notunterkunft zu kochen, was gut ist. Aber die Frauen können sich die Kochzutaten immer noch nicht selber kaufen, weil das Geld verschwendet wird für das unessbare Essen, das in der Notunterkunft zur Verfügung gestellt wird.

Die Administration hat mich und drei andere Bewohnerinnen darüber informiert, dass sie sich mit uns treffen und diese Beschwerden besprechen möchten. Aber wir befürchten, dass sie uns wie üblich nicht zuhören.

Wir lieben diesen Ort, der uns Sicherheit uns relativ gute Lebenskonditionen bietet. Wir wollen ihn auch nicht verlassen. Nichtsdestotrotz können wir das angebotene Essen nicht essen, weil es sehr schlecht und schädlich ist für unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder. Wir wollen unser eigenes Essen, unsere eigenen Zutaten kaufen und für uns selber kochen.

Wir fordern ähnliche Messungen wie am Fehrbelliner Platz.

Bitte sehen Sie sich die beiligenden Fotos an.
Ebenso angehängt ist die Beschwerde.

Beste Grüße,

Frauen aus NiedStr
Email attachments :

Hört auf, Eure rassistischen Gesetzesverschärfungen und Abschiebungen im Namen von Frauenrechten zu legitimieren!

von Women in Exile (english below)DemoBerlinvsViolenceWomen25Nov2015-0059-300x199

Wir sind solidarisch mit den von den Ereignissen der Silvesternacht betroffenen Frauen und verurteilen jede Gewalt gegen jede Frau, aber die Reaktionen darauf seitens der Medien, der Politik und viele Stimmen aus
der Gesellschaft gegen Flüchtlinge und Migranten haben uns besonders bestürzt.

Heute gibt es eine rechte Demonstration in Potsdam, organisiert von der rechtspopulistischen Partei AfD, während die Gegendemonstration von uns Frauen in ihrer Nähe verboten wurde!

Wir möchten uns nicht ins Abseits drängen lassen und schicken hiermit an
alle unseren für dort geplanten Redebeitrag:

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln sind für keine Frau*, besser gesagt für keinen Menschen akzeptabel, völlig egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft. Was in Köln passiert ist, sollte nicht so dargestellt werden als wäre es der einzige Fall in dieser sogenannten zivilisierten Gesellschaft.Gewalt gegen Frauen hat sehr unterschiedliche Formen und wird von Männern weltweit ausgeübt, auch deutsche Männer sind Täter. Und nur die wenigsten Sexuellen Übergriffe und die wenigsten Vergewaltigungen werden in dieser Gesellschaft geahndet, geschweige denn strafrechtlich verfolgt. Flüchtlinge abzuschieben, um „Frauen zu schützen“ ist genauso absurd und verlogen wie Angriffskriege im Namen der Frauenrechte zu führen. Was dies für die Bevölkerung bedeutet, sieht man in Afghanistan: noch mehr Tote und Zerstörung.

1st broadcast of #Wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) 10th Jan 8PM

 

Sunday, January 10th 2016; 8PM:
#Wearebornfree! Empowerment Radio
on reboot.fm on UKW 88,4 MhZ in Berlin and UKW 90.6 MhZ in Potsdam

Dear friends!
We are happy to introduce you to our first broadcast of #Wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) This is a radio programm organized by Refugees & Friends:

The current situation of refugees in Germany and Europe requires us to rethink political strategies. The current wave of welcoming culture is very important in order to show alternatives to the racist hatred that is getting stronger each day. At the same time this wave comes exactly at the time when our refugee movement has become very weak to almost not-existing. The so-called civil society chooses to be in the helping position instead of supporting self organized refugee resistance. This is a step back, it puts us back to being the helped, supposedly passive, object while the helpers are becoming a new lobby.

NO to VIOLENCE against WOMEN from CALIFATE TO PRIVATE/ NEIN zu GEWALT an FRAUEN von KALIFAT bis PRIVAT

Due to “international day against violence against women” a discussion event event will take place on 23rd of Nov. at 2pm in 

PallasT, Pallasstr. 35, 10781 Berlin (corner Potsdamer Strasse).
Connection with public transport: U1 Kurfürstenstr, U2 Bülowstr, U7 Kleistpark, Bus 106, 187, 204 or M85 and M48 stop at Goebenstr.
As well planned:
DEMONSTRATION on Tuesday, 25th of Nov. at 4.30pm at Hermannplatz
– Don`t forget your flashlights!! –
The 25th of Nov. as international day against violence against women is based on the killing the three sisters Patria, Minerva and Maria Teresa Mirabel in Dominican Republic. As partisans of a movement they were fighting against the dictatorship of Trujillo. For this fight they were paying with their lives. They were killed on a 25th of Nov. in the year 1960 by Trujillistas. Also the killing of Sakine, Fidan and Leyla on 9th of Jan, 2013 is showing that female partisans are still targets of extralegal executions.
Despite of international interventions the 26 year old Reynah Jabbari has been executed in October this year after years in in a death row, all because of killing her rapist, who has been a member of the secret service.
At least every third woman effected by violence
This year we like to attack the whole bandwith of women repressions, precisely warlike, violence against women on the run and in migration, domestic violence and violence in each social context against women.