Tag: Munich

Demo in Munich on Aug. 19th: Stop deportation – Abolish the Dublin System! Freedom of movement for all!

Saturday: 19.08.2017 at 1pm
at Munich Central Train Station, Germany

Sierra Leone United Association in Germany:
“We want to protest together against deportations and the Dublin-system.
They destroy human dignity. In the German asylum system and the Dublin-System there is no freedom of movement. People are prisoners without freedom. This life destroys the mental health of the people and leads them into prostitution and criminal act.”

Demonstration: „Stop deportations! Abolish the Dublin system! Freedom of movement for all!“

Start: 1 pm at Central Train Station in München

Workshops: 7 pm (place will be communicated later)

How to prepare my own interview? (Arrival Aid)
Informations about the Asylum system in Bavaria

Gettogether Party:

Start: 10 pm (Arabellapark, address will be communicated later)

Mixed-Music from Turn Tables: Bigger Rizer DJ&Musics-Performance / Music-Performance by Maligie Kappay / DJ Tims / DJ Salman / Sierra Leone cultural dance

Sprache des Events: English / German translation possible / more translations has to be requested before // Englisch / Deutsch ist möglich / andere Sprachen müssen vorher angefragt werden

http://thevoiceforum.org/node/4381

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Stoppt Abschiebungen! Schafft das Dublin-System ab! Bewegungsfreiheit für alle!

Wann?
Samstag – 19.08.2017, 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wo?
München, Hauptbahnhof

Organisatoren: Sierra Leone United Association in Germany (Sierra Leone – Vereinigung in Deutschland)

Wir wollen zusammen gegen Abschiebung und das Dublin-System protestieren.

Sie zerstören unsere Menschenwürde. Im deutschen Asylsystem und im “Dublin-System” gibt es keine Bewegungsfreiheit. Die Menschen sind Gefangene ohne Freiheit. Dieses Leben zerstört die psychische Gesundheit der Menschen und führt sie zu Prostitution und Kriminalität.

Demonstration

Beginn: 13.00 Hauptbahnhof München

Anschließend: Workshops

Beginn: 19.00 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben)

Wie bereite ich mein Interview vor (Ankunftshilfe)
Informationen über das Asylsystem in Bayern

Anschließend: Party

Beginn: 22.00 Uhr (Arabellapark, Adresse wird noch bekanntgegeben)

Mixed-Music vom Drehteller: Bigger Rizer DJ&Musics-Performance / Music-Performance by Maligie Kappay / DJ Tims / DJ Salman / Sierra Leone cultural dance

Sprache des Events: Englisch / Deutsch ist möglich / Andere Sprachen müssen vorher angefragt werden

 

http:thevoiceforum.org
https://www.facebook.com/RefugeeBlackBox/
Solidarity#ReefugeeBlackBlock
#RefugeeBlackBox

München: Demonstration gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

Karawane München Not Safe

von Karawane Münich

Update!

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Abschiebeflug nach Afghanistan ist verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

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Wo & Wann: 31.05.17, 19 Uhr Flughafen München – MAC-Forum

Treffpunkt am HBF: 17:40 am S-Bahngleis vorne.
Abfahrt: S-Bahn S8 17:55 vom HBF, Ankunft 18:35 am Flughafen

Die Bundesregierung und auch die bayerische Staatsregierung halten weiterhin an ihrer menschenverachtenden
Politik fest und führen weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan durch. Im letzten halben Jahr wurden bereits
insgesamt 106 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Trotz der Tatsachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht, dass monatlich zahlreiche Zivilist*innen bei
Bombenanschläge sterben und dass sich die Situation in der vergangenen Zeit im ganzem Lande wieder
dramatisch verschlechtert hat, verweisen die politisch Verantwortlichen der deutschen Abschiebepolitik auf
vermeintlich „sichere“ Gebiete in Afghanistan und auf angebliche „innerstaatliche Fluchtalternativen“.
Doch Afghanistan ist auch und vor allem für abgeschobene Geflüchtete nirgendwo sicher! Und bereits jetzt
gibt es mehr als eine Millionen Binnenflüchtlinge in Afghanistan, die unzureichend oder gar nicht versorgt und
geschützt werden können!

Abschiebungen nach Afghanistan sind trotz der inzwischen breiten gesellschaftlichen Zustimmung für eine
„härtere Abschiebepolitik“ immer noch heftig umstritten! Wir müssen gemeinsam und lautstark dafür sorgen, dass
der Rückhalt für diesen widerlichen Kurs der Bundesregierung weiter schwindet!
Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten!
Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

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Achtung Update!

Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben, nicht abgesagt!
Der Abschiebeflug vom Münchner Flughafen nach Afghanistan wurde für heute Abend abgesagt. Das ist kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung ihre Meinung geändert hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, stattdessen wurde der Abschiebeflug “nur für heute” und aus “Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul, abgesagt. (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/…/anschlag-in-kabul-abschiebeflu…)
Dieses Vorgehen ist einfach nur zynisch und makaber. Wir werden trotzdem demonstrieren, auch wenn der Flug abgesagt wurde. Die Menschen sollen nach wie vor abgeschoben werden, egal wie oft es sich durch neue Anschläge zeigt, dass Afghanistan nicht sicher ist.
Der Demonstration am Flughafen sagen wir ab. Stattdessen kommt alle um 19 Uhr zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und zeigt mit uns euren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis.

Zeit: 31.05.2017, 19 Uhr
Ort: Feldherrnhalle (U-Bahn Odeonsplatz)

Protest in Ebersberg, 22. Mai 2017

Refugee protest in Ebesberg Münich

by Refugee Struggle for Freedom

Hi dear people we are 36 refugees from Refugee Struggle For Freedom and from today 22.5.2017 on we are protesting in #Ebersberg in Munich. What we need is your #solidarity. We are fighting for the right to stay and against deportations.
It would be great if you share our post. #stopDeportations #right2stay

Since today morning we 36 people demonstrate in front of district office in Ebersberg, near to Munich.

We are the refugees from Refugee Struggle for Freedom. Since 2012 until now on the streets we are protesting for our basic human rights. As refugee it´s really hard to get basic human rights in Germany because we didn´t born here – just this is our fault.

We did lots of protests in these 5 years in whole Germany but until now we are in the streets and nothing changed for us. We don´t know what should we do. How many years we have to fight – just to reach our basic human rights?

Right now the conditions are really bad for refugees in Germany. Every day refugees get deported in their home countries – without any reasons.

Lots of refugees committed suicide and finished their lives just because we are not allowed to do what we want to do. We put our lives in danger to reach a better life in Germany because in our countries there is war. Every day people are dying with bombings and so we came here to Germany for a better life.

Now German Government is playing with us. They don´t give us any right a German citizen has. We are protesting in Ebersberg, near Munich since today. From tomorrow, 23rd of May 2017 on we will start dry hunger strike – no food, no water.

Our demands are: Right 2 Stay   ||  Stop Deportation  ||   No Discrimination in Society (equal rights for all)   ||   Work Permission

These are the basic human rights that we want.

 

Protest in Ebersberg, Bavaria

 

Our solidarity with the protesting people at Brienner Straße in Berlin. They went out of the camp on the streets to demand better conditions. Read more

 

Our solidarity with the protesting Oromo refugees. They demonstrate against deprotation to Ethiopia, for the release of all political prisoners, for the support of the peaceful protest of the oromo and an independent investigation massacre in the Irrecha on 2nd of October 2016 in Buschoftu. Demonstration: 23th of May 2017, 6 p.m. Wasserburger Landstraße 23, Trudering more information here

deutsch

Seit heute morgen demonstrieren wir, 36 Personen vor dem Landratsamt in Ebersberg, bei München.

Wir sind die Geflüchteten von Refugee Struggle for Freedom. In 2012 begannen wir mit unseren Protesten. Bis heute sind wir auf den Straßen, um unsere grundlegenden Menschenrechte zu erlangen. Als geflüchtete Person ist es sehr schwer grundlegende Menschenrechte in Deutschland zu erhalten, denn wir wurden hier nicht geboren – allein das ist unser Fehler. In den vergangenen 5 Jahren protestieren wir unzählige Male in ganz Deutschland. Doch bis jetzt – noch immer auf den Straßen – hat sich nichts für uns verändert. Wir wissen nicht, was wir tun sollen, wir wissen nicht wie viele Jahre wir noch für unsere grundlegenden Menschenrechte kämpfen müssen.

Die Zustände für geflüchtete Menschen in Deutschland sind miserabel. Jeden Tag werden Menschen grundlos in deren Herkunftsländer abgeschoben. Viele geflüchtete Personen suizidierten sich. Sie beendeten ihr Leben, nur deshalb, da wir kein Recht haben, das zu tun, was wir gerne tun würden.  Wir bringen unsere Leben in Gefahr, um in Deutschland ein besseres zu erhalten. Denn in unseren Ländern, herrscht Krieg. Jeden Tag sterben Menschen an Bombenattacken, sodass wir hier nach Deutschland flohen, um ein besseres Leben zu erlangen.

Nun spielt die Deutsche Regierung mit uns, denn sie erteilen uns kein Recht, welches Staatsbürger_innen zusteht. Seit heute protestieren wir in Ebersberg. Ab morgen, den 23. Mai 2017 beginnen wir mit den trockenen Hungerstreik – kein Essen, kein Wasser.

Unsere Forderungen sind:  Bleiberecht   ||   Stopp aller Abschiebungen   ||    Keine gesellschaftliche Diskriminierung (gleiche Rechte für alle)    ||   Arbeitserlaubnis

Dies sind die grundlegenden Menschenrechte, welche wir wollen.

Unsere Solidarität gehört den protestierenden Menschen in der Brienner Straße in Berlin. Sie zogen aus dem Lager auf die Straße, um für bessere Bedingungen zu kämpfen. Lesen Sie mehr

Solidarische Grüße senden wir an die Oromo-Geflüchteten. Sie demonstrtieren morgen u.a. gegen Abschiebungen nach Äthiopien, für die Freilassung aller politischen Gefangenen, für eine unabhängige Untersuchung des äthiopischen Regierungsverbrechens gegen die friedlichen Demonstrationen von Oromo und Amhara sowie der Irrecha-Massentötung am 02.10.2016 in Buschoftu.  Auftakt ist um 18 Uhr an der Wasserburger Landstraße 23, Trudering. Nähere Informationen: .

Refugee-Migrants Community Debate & Soliparty in Munich

Refugee Community Debate & Soliparty

Eng/Deut] 27-30.04 in Munich: Refugee-Migrants Community Announcement from Refugee Struggle For Freedom

Discussions and workshops on Solidarity, Networking, Mobilization and Community structure will begin:
At 4pm on Thursday , 27.04. To continue on 28-30.04 at 10.am in the morning.

***
Saturday / 29.04.17 / 20 h/ Kafe Marat / Refugee-Migrants Community Debate & Soliparty

While the German politics declares states like Senegal, Afghanistan or Sierra Leone as “safe”, people from these countries have to deal daily with the threat of a deportation. They are taken the opportunity to work or to educate themselves.

The panel discussion is about their experience and their survival, as well as the political resistance against these conditions. A topic will be also the hierarchical structures within the antiracist struggles – why do refugees trust German activists often more than each other? Why do many ask for help instead of fight for themselves?

Representatives of The Voice Refugee Forum (Jena), Karawane Wuppertal, Refugee Struggle for Freedom (Munich https://refugeestruggle.org/de), Refugees for Change (Frankfurt a.M.) and “Street Roots” from Berlin will be discussing. After the discussion, there is music from:
– MC Faytal (Rap, HipHop)
– Teuglife Kane (Rap, HipHop)
– Bigger Arize (Raggae)
and DJs.

There will be also nice food from Sierra Leone!
Saturday 29.4.17 / 20:00 / Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 104) / Entrance
3-5 Euro

Contact: Mustapha in Munich, tel.: 017626679536
The VOICE Jena: Tel. 017624568988

Donation code: “Refugee Munich”

Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

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Saturday / 29.04.17 / 20 h/ Kafe Marat / Refugee-Migrants Community Debate & Soliparty

Während die deutsche Politik Staaten wie den Senegal, Afghanistan oder Sierra Leone als „sicher“ deklariert, müssen Menschen aus diesen Ländern tagtäglich mit der Gefahr einer drohenden Abschiebung umgehen. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, zu arbeiten oder sich zu bilden. Bei der Podiumsdiskussion soll es um ihr Erleben und Überleben gehen, sowie um den politischen Widerstand gegen diese Zustände. Auch die hierarchischen Strukturen innerhalb der antirassistischen Kämpfe werden thematisiert – warum vertrauen Geflüchtete deutschen Aktivist*innen oft mehr, als einander? Warum fragen Viele nach Hilfe, statt sich selbst zu verteidigen?

Es diskutieren Vertreter*innen von The VOICE Refugee Forum Germany (Jena), Karawane Wuppertal, Refugee Struggle for Freedom (München https://refugeestruggle.org/de), Refugees for Change (Frankfurt a.M.). und “Street Roots” from Berlin
Nach der Diskussion gibt’s Musik von – MC Faytal (Rap, HipHop)
– Teuglife Kane (Rap, HipHop)
– Bigger Arize (Raggae)
und Aufgelege.

Ausserdem gibt’s leckeres sierra-leonisches Essen!

Samstag 29.4.17 / 20 Uhr / Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 104) / Eintritt
3-5 Euro
Contact: Mustapha in Munich, tel.: 017626679536
The VOICE Jena: Tel. 017624568988

Donation code: “Refugee Munich”
Förderverein The VOICE e.V.
Sparkasse Göttingen
Kontonummer: 127829
BLZ: 260 500 01
IBAN: DE97 2605 0001 0000 1278 29
BIC: NOLADE21GOE

About the wind as our companion and the deportation prison in our heads. Looking back on two months of protest

protest-march-2016-munchen-to-nurnberg

The time has come to take stock of our struggle over the past two months, to know where we have been succesful and where we have lost time. This is the moment of truth.

I took part in the demonstration of 07.09.2016 which marked the beginning of our protest actions not only as a member of Refugee Struggle for Freedom but as a person, as a human being, but mainly because I belong to this world that belongs to nobody and that no one has contributed to create. You can talk about borders or illegal entries, but what about the overexploitation of our natural resources, what about Western puppet-politicians who are governing our countries and what about all that which exists but does not belong to us? No one talks about it, nobody, because we are used as objects when there is a need us – for example as cheap labor force, or as a scapegoat for social conflicts. But when there is no more need for us, we become the misery of the world.

At Sendlinger Tor, I felt very integrated because we were able to experience the realities of life outside the camps, with people of good will who supported us. Even though we had to deal with Nazis and other troublemakers, it was better than being locked up in the camps.

The walking route to Nürnberg made me and many others come to life again. We were able to savor nature, far from everything, with the pure wind, which knows neither race nor nationality and who has guided us with its rhythmic breath through the cities of Germany. Crossing these cities was like crossing borders. If only the world could be like that! For all the benefits of the world are created for humans. Birds know no boundaries, but we, human beings with consciousness, deprive other human beings of their right to move, to come and go freely, and this leads to fear of being arrested or mistreated.

On our return from Nürnberg, we had to go on hunger strike because it was the only way to make ourselves heard. It was a lot harder because there are a lot of ill people among us who, despite their illnesses, went on a hunger strike even though it could have had an adverse effect on their health. On the fifth day we announced that the next day we would also stop drinking. That same afternoon, the police came suddenly with 600 police officers to end our strike. Some of us stayed, others went to the other side of the street and climbed the trees. As those who stayed there, how could we have resisted 600 policemen? We, 60 refugees at the end of their forces?
On the other side of the street I could hear the cries of my friend who had been kicked by the policemen. And as if the brutal repression of the police was not enough, each refugee who took refuge in the trees will be liable to a very high fine.

It was to be expected that the police would suddenly come to put an abrupt end to our hunger strike, we had to expect to be held responsible for all the problems of others simply because we opposed to all the German institutions that want to destroy us or have already destroyed us for quite a long time. It is always said that solidarity must be lived together. That is what we did. We fought alongside unions and independent social groups without asking for anything in return. Now we need you. So, help us!

I have my own problems, my own worries, but it is nothing compared to the daily difficulties my brothers encounter. They are afraid to start a new life from zero in another country. They are afraid of being expelled and confronted with their past. And this fear is well founded. One of our brothers was deported to Afghanistan, another to Senegal, a third has left on his own, and seven others have been transferred to the Bamberg camp.

Even though we are not in detention camps in order to be deported, our thoughts and daily fear is worse than a modern prison. What have we done? What is our sin? Is it a crime to flee from war, misery, poverty, repression? Do people deserve this condemnation and the exclusion from all systems?

We, the people of the Global South, are the victims and the scapegoats of all time. We were sold as slaves, forced into the liberation of Europe during the two wars, colonized and stripped, and yet our zest for life is stronger than all the evil we have been subjected to in the past and that we still suffer today. You may find it difficult to put yourself in our place, to listen to our voices, to feel our suffering, to understand our struggle “Freiheit – freedom, kein Mensch ist illegal”. We do not want to be concentrated in camps like a herd that is given the opportunity to drink, we want to be an integral part of society with the right to go and to come, the right to education but also the right to work. We all know that with all these rights inequalities will still be visible to the eyes of all. Like the struggle of women against sexual inequalities. That is why we will continue to fight. The truth is that having a residence permit does not mean you’re off the hook. On the contrary, it is only the beginning of the fight against inequalities.

In conclusion, let me say that leaving borders open means giving back to humanity its right to free movement everywhere on earth, but first of all let’s open our hearts and free them from racism, colonialism and trivialities of this world such as money and power.

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Du vent comme notre compagnon aux centres d’expulsion dans nos têtes. Rétrospective sur deux mois de protestes

Le moment est venu de faire le point sur notre combat des deux derniers mois, de savoir où on a réussi et sur quoi on a perdu notre temps. C´est le moment de vérité.

J´ai pris part à la manifestation du 07.09.2016 qui a marqué le début de nos actions de protestation non seulement en tant que membre de Refugee Struggle for Freedom mais en tant que personne, en tant qu´être humain, mais surtout parce que j´appartiens à ce monde qui n´appartient à personne et que personne n´a contribué à sa création. Vous pouvez parler de frontières ou d´entrées illegales, mais qu´en est-il de la surexploitation de nos ressources naturelles, qu´en est-il des politiciens occidentaux, marionnettes régissant nos pays et qu´en est-il de tout ce qui existe et qui ne nous appartient pas? Personne n´en parle, personne, parce qu´on nous utilise comme des objets quand on a besoin de nous – par exemple comme main d´oeuvre bon marché ou comme bouc émissaire des conflits sociaux.  Mais quand on a plus besoin de nous, on devient la misère du monde.

A Sendlinger Tor, je me sentais très intégré parce qu´on a pu vivre les réalités de la vie en dehors des camps avec des gens de bonnes volontés qui nous soutenaient. Même si nous avons eu à faire á des nazis et autres faiseurs de troubles, c´était mieux que d´être enfermés dans les camps.

La route à pied jusqu´à Nürnberg m´a fait revivre ainsi que beaucoup d´autres. On a pu savourer la nature, loin de tout, avec le vent pur, qui, lui, ne connait ni race, ni nationalité et qui nous a guidé avec son souffle rythmique à travers les villes d´ Allemagne. En traversant ces villes, c´était comme si nous traversions des frontières. Si le monde pouvait être comme ça! Car tous les bienfaits du monde sont crées pour les humains. Les oiseaux ne connaissent pas de frontières mais nous, êtres humains dotés d´une conscience, nous privons d´autres êtres humains de leur droit de bouger, d´aller et de venir librement et cela entraine la peur d´être arrêté ou maltraité.

A notre retour de Nürnberg, on a dû entamer la grève de faim parce que c´était le seul moyen de se faire entendre. C était très plus dur parce qu´il y a beaucoup de malades parmi nous qui, malgrès leurs maladies, ont fait quand même la grève de la faim alors que ça pouvait nuire d`avantage à leur santé. Le cinquième jour, nous avons annoncé que le lendemain, nous arrêterions aussi de boire. L´après-midi même, la police est arrivée subitement avec 600 policiers pour mettre fin à notre grève. Certains d´entre nous sont restés sur place, d´autres sont allés de l´autre côté de la rue et sont montés dans les arbres. Nous qui étions restés sur place, comment aurions-nous pû résister face à 600 policiers? Nous, 60 refugié(e)s à bout de forces?
De l´autre côté de la rue, je pouvais entendre les cris de mon ami qui avait reçu des coups de pied des policiers. Et comme si la répression brutale de la police ne suffisait pas, chaque réfugié s´étant réfugié dans les arbres sera passible d´une amende très élevée.

On devait s´y attendre que la police arriverait soudainement pour mettre fin de façon brutale à notre grève de la faim, on devait s´y attendre d´être pris comme responsable pour tous les problèmes des autres, simplement parce qu´on s´est opposé à toutes ces institutions allemandes qui veulent nous détruire ou qui nous ont déjà détruit depuis bien longtemps. On dit toujours que la solidarité doit se vivre ensemble. C´est ce qu´on a fait. On s´est battu aux côtés de syndicats et de groupes sociaux indépendants sans rien demander en retour. Maintenant nous avons besoin de vous. Alors, aidez-nous!

J´ai mes propres problèmes, mes propres soucis mais ce n´est rien par rapport aux difficultés quotidiennes que rencontrent mes frères. Ils ont peur de recommencer leur vie à zéro dans un autre pays. Ils ont peur d´être expulsés et d´être confrontés à leur passé. Et cette peur est bien fondée. Un de nos frères a été expulsé en Afghanistan, un autre au Sénégal, un 3ème a quitté le pays par ses propres moyens et 7 autres ont été transférés dans le camps de Bamberg.

Même si nous ne sommes pas dans des camps de rétention afin d´être expulsés, nos pensées et la peur quotidienne est pire qu´une prison moderne. Qu´avons-nous fait? Quel est notre péché? Est-ce un crime de fuir la guerre, la misère, la pauvreté, la répression? Mérite-t´on cette condamnation et l´ exclusion de tous les systèmes?

Nous, les gens du Grand Sud, nous sommes les victimes et les boucs émissaires de tous les temps. Nous avons été vendu comme esclaves, emmenés de force dans la libération de l´Europe pendant les deux guerres, colonisés et dépouillés et pourtant notre joie de vivre est plus forte que tout ce mal qu´on nous a fait subir par le passé et que nous subissons encore aujourd´hui. Vous avez peut-être du mal à vous mettre à notre place, à écouter nos voix, à sentir notre souffrance, à comprendre notre combat „Freiheit – liberté, kein Mensch ist illegal“. Nous ne voulons pas être concentrés dans des camps comme un troupeau que l´on abreuve, nous voulons faire partie intégrante de la société  avec le droit d´aller et de venir, le droit à l´éducation mais aussi le droit de travailler. Nous savons tous qu´avec tous ses droits il restera encore des inégalités visibles aux yeux de tous. Comme le combat des femmes face aux inégalités sexuelles. C´est pourquoi nous continuerons de nous battre. La vérité est que le fait d´avoir un titre de séjour ne veut pas dire qu´on est tiré d affaire. Au contraire, ce n´est que le début du combat face aux inégalités.

Pour terminer, je veux vous dire que laisser les frontières ouvertes, c´est redonner à l´humanité son droit à la libre circulation partout sur terre, mais tout d´abord ouvrons nos coeurs et libérons les du racisme, du colonialisme et des futilités de ce monde tel que l´argent et le pouvoir.

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Vom Wind als unserem Begleiter zum Abschiebeknast in unseren Köpfen. Rückblick auf zwei Monate Protest

Jetzt ist es an der Zeit auf unsere Aktionen der letzten zwei Monaten zurückzublicken um zu sehen wo die Erfolge waren und wo wir unnötig unsere Energie verschwendet haben. Es ist die Zeit der Wahrheit.

Ich habe an der Demonstration am 07.09.2016, mit der unser  Protest seinen Anfang nahm, nicht nur als Mitglied der Bewegung Refugee Struggle for Freedom sondern auch als Person, als Mensch teilgenommen. Als Mensch gehöre ich zu dieser Welt, aber diese Welt gehört niemanden, sie wurde nicht von Menschen erschaffen. Ihr könnt über Grenzen und illegale Einreise reden aber was ist mit der Ausbeutung unserer Bodenschätze, was ist mit den Marionetten westlicher Politik, die unsere Staaten regieren, was ist mit all dem, was unser ist, uns aber nicht gehört?  Niemand erwähnt das, niemand. Wir werden wie Objekte benutzt wenn man uns braucht – zum Beispiel als billige Arbeitskräfte oder als gesellschaftliche Sündenböcke. Wenn man uns aber nicht mehr braucht, werden wir zum Elend der Welt.

Am Sendlinger Tor habe ich mich sehr integriert gefühlt, weil wir zusammen das Leben außerhalb der Lager erleben durften, mit Unterstützer*innen und Menschen mit guten Absichten. Obwohl wir auch mit Nazis und Anderen mit weniger guten Absichten konfrontiert waren, war es auf jeden Fall besser als in den Lagern eingesperrt zu sein.

Der Weg nach Nürnberg hat mich und viele anderen wieder zum Leben erweckt. Wir konnten die Natur spüren, weit weg von allem, mit dem Wind als Begleiter, der keine Grenzen und auch keine Staatsangehörigkeit kennt. Er hat uns durch deutsche Städte geführt und es war, als ob wir über Grenzen gingen. Wenn die Welt so sein könnte! Sie ist für uns Menschen erschaffen worden. Vögel haben keine Grenzen aber wir, Menschen, obwohl wir einen denkenden Verstand besitzen,  entziehen anderen Menschen das Recht auf Bewegung, auf freie Wahl des Aufenthaltsorts und so entsteht Angst vor Repression und Festnahme.

Nach unserer Rückkehr aus Nürnberg haben wir den Hungerstreik angefangen. Es war für uns die einzige Möglichkeit. Es war sehr hart weil viele von uns krank sind. Trotz ihrer Krankheit haben sie beim Hungerstreik mitgemacht, auch wenn dies ihrer Gesundheit geschadet hat.
Am fünften Tag haben wir angekündigt, am Tag darauf auch auf das Trinken zu verzichten. Am Nachmittag kam unerwartet die Polizei mit 600 Polizisten um den Hungerstreik zu beenden. Manche von uns sind da geblieben wo sie waren, andere sind auf die andere Straßenseite gegangen und auf Bäume geklettert. Wir, die geblieben sind, wie hätten wir uns gegen 600 Polizisten wehren können? Wir, nur 60 Asylbewerber*innen am Ende ihrer Kräfte.

Von der anderen Straßenseite konnte ich die Schreie meines Freundes hören, der die Tritte der Polizei abbekommen hat. Zusätzlich zu der brutalen Auseinandersetzung mit der Polizei erwartet jeder von denen, die auf den Bäumen waren, eine hohe Geldstrafe.

Wir hätten wissen können, dass der polizeiliche Angriff, also die Räumung des Hungerstreikes, die darauf folgende Repression plötzlich kommen würde. Wir hätten wissen können, dass wir als Schuldige für alle Probleme aller hingestellt werden würden, aus dem einzigen Grund, dass wir es gewagt haben gegen die deutschen Behörden zu protestieren. Gegen die Behörden, die uns vernichten möchten und auch seit langem bereits vernichtet haben. Es wird immer gesagt, dass Solidarität gelebt werden muss. Wir haben darauf geantwortet. Wir haben an der Seite von Gewerkschaften und gesellschaftlichen Gruppen gekämpft ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Jetzt brauchen wir Sie. Mögen Sie uns nun zur Seite stehen!

Ich habe meine persönlichen Problemen aber sie sind nichts im Vergleich zu dem Leid, das meine Schwestern und Brüder täglich erfahren. Sie haben Angst, ihr Leben in einem anderen Land von Null wieder anzufangen. Sie haben Angst, abgeschoben zu werden und mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden. Und tatsächlich wurden in den letzten Wochen ein Bruder von uns nach Afghanistan abgeschoben und einer in den Senegal, ein anderer hat aus Verzweiflung das Land selbst verlassen. Sieben weitere Freunde wurden in das Abschiebelager nach Bamberg gebracht.

Aber schon bevor wir in Gefängnisse und Abschiebelager eingesperrt werden, leben wir in einem modernen Gefängnis. Der Abschiebeknast in unseren Köpfen, der uns jeden Tag begleitet und in uns arbeitet, ist der schlimmste. Was ist unser Vergehen? Was haben wir getan? Ist es ein Verbrechen, dem Krieg, dem Elend, der Armut, der Gewalt entkommen zu wollen? Ist es gerechtfertigt, uns deshalb aus allen Systemen auszuschließen?

Wir, Menschen aus dem Globalen Süden, sind die Opfer und Sündenböcke aller Zeiten. Wir wurden als Sklaven verkauft, gezwungen in den beiden Weltkriege für die Befreiung Europas zu kämpfen, wir wurden kolonialisiert und geplündert. Unsere Lebensfreude ist aber stärker als alle Demütigungen, die wir in der Vergangenheit und bis heute noch erfahren. Es ist für Euch vielleicht schwierig uns und unseren Schmerz zu verstehen, unsere Stimmen zu hören, unser Kampf und Motto „Freiheit – liberté, kein Mensch ist illegal“ nachzuvollziehen. Wir möchten nicht wie Tiere in Abschiebelager eingezwängt und gefüttert werden, wir möchten ein vollständiger Teil dieser Gesellschaft sein, wir möchten das Recht haben, uns zu bewegen wo wir hin möchten, wir möchten das Recht auf Bildung aber auch das Recht auf Arbeit haben. Auch wenn wir diese Rechte genießen werden noch Ungerechtigkeiten in der Welt bestehen. Wie der Kampf von Frauen gegen Geschlechterungleichheit. Deswegen werden wir weiter kämpfen.  Die Wahrheit ist, dass eine Aufenthaltsgenehmigung nicht die Lösung unserer Probleme ist. Es ist nur der Anfang des Kampfes gegen Ungerechtigkeiten aller Art.

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass wenn man die Grenzen öffnet, bekommt die Weltbevölkerung ihr angeborenes Recht auf Bewegungsfreiheit wieder zurück. Dafür müssen wir aber erst unsere Herzen öffnen und von Kolonialismus, Rassismus und Belanglosigkeiten wie Geld und Macht befreien.

The victims of this asylum system

hunger-strike-sendlinger-tor-munich-6th November 2016, Munich

With this statement, we were going to announce dry hunger strike on 5th of November – the eviction of our protest camp forestalled this:

 

Today I would like to share the story of a youth from Senegal with you. This youth, martyr, our brother, comrade and my cousin through blood bond. I want to share his story, because the administrations played with the life of this boy and are still playing with our lives.

Nfally Biaye was murdered in the cruelest way, barbarically with multiple stabs with a knife. Nfally himself called the police, to save his life from the hands of a criminal, the police whose purpose is supposed to be ensuring the safety of people. But instead of fulfilling
their duties, the police let him die.

Who cares about the life of a migrant, especially the one of an asylum seeker?

On the 21st of February 2016 at 0:35 Nfally, according to the police, wanted to go to sleep in his room in the camp in Dorfen. At this moment he didn’t think, that death would be waiting for him. The murderer waited for him behind his door to take his life.

Nfally died from the knife stabs of his roommate. But the police murdered him, because they could have helped him when he needed them. The district office in Dorfen murdered Nfally, because they know the previous history of the murderer. The asylum system murdered Nfally
because people are forced to live in the same room, without considering the discriminations and attacks, resulting from differences in nationality, religion, culture and sexuality. They pretent to want to control everything, but they aren’t able to protect individual freedom.

Today we start with a thirst strike and because you play the blind and deaf, you can treat as the same way as you did with Nfally. That way you can kill us, without doing it with your own hands.

In memory of all warriors for justice, freedom and humanity. In memory of Nfally.

***deutsch***

Mit dem folgenden Statement (de, fr) sollte am 5ten November der trockene Hungerstreik verkündet werden, die Räumung des Protestcamps kam uns zuvor:

Ich möchte heute gern die Geschichte eines Jugendlichen aus dem Senegal teilen. Dieser Jugendliche, Märtyrer, unser Bruder, unser Genosse, mein Cousin durch Blutsverwandtschaft. Ich möchte diese Geschichte teilen, weil die Behörden mit dem Leben dieses Jungen spielten und immer noch mit unseren Leben spielen.

Nfally Biaye wurde auf gemeinste Weise, barbarisch mit mehreren Messerstichen ermordet. Nfally selbst hat die Polizei gerufen, um sein Leben vor den Händen eines Kriminellen zu schützen, jene Polizei, die eigentlich zur Aufgabe hat, die Sicherheit von Personen sicherzustellen. Aber anstatt ihre Aufgaben zu erfüllen, ließ die Polizei ihn sterben.

Wen kümmert das Leben eines Migranten, vor allem das eines Asylsuchenden?

Am 21. Februar 2016 um 0:35 wollte Nfally, laut Polizei, in seinem Zimmer im Lager in Dorfen schlafen gehen. In diesem Moment dachte er nicht, dass der Tod auf ihn wartet. Der Mörder wartete hinter seiner Tür auf ihn, um ihn seines Lebens zu berauben.

Nfally starb unter den Messerstichen seines Zimmergenossen. Aber die Polizei ermordete ihn, weil sie ihm hätte helfen können als er dies benötigte. Das Landratsamt in Dorfen ermordete Nfally, weil sie von der Vorgeschichte des Mörders wussten. Das Asylsystem hat Nfally getötet, weil Personen im gleichen Zimmer zusammenleben müssen, ohne dass den Diskriminierungen und Angriffen Rechnung getragen wird, die aus der Unterscheidung von Nationalität, Religion, Kultur und Sexualität hervorgehen. Man tut so als wolle man alles kontrollieren, aber schafft es nicht die individuelle Freiheit zu schützen.

Heute beginnen wir einen Durstreik, und weil Ihr die Blinden und Tauben spielt, könnt Ihr es gleich so machen wie Ihr es mit Nfally gemacht habt. So könnt Ihr uns töten, ohne dass Ihr es mit Euren eigenen Händen tut.

In Erinnerung an alle Kämpfer und Kämpferinnen die für Gerechtigkeit, Freiheit, und Menschlichkeit kämpften. In Erinnerung an Nfally.

*** français ***

Je voudrais partager aujourd’hui l’histoire de ce jeune sénégalais, cet adolescent, ce Martyr, notre frère, camarade, cousin à moi par les liens du sang. Je voudrais partager cette histoire parce que les autorités ont joué avec la vie de ce jeune et continuent de jouer avec nos vies.

Nfally Biaye a été tué de la manière la plus ignoble, barbare avec plusieurs coups de couteaux. La police, celle qui devait assurer la sécurité des personnes fut appelé par Nfally lui-même pour sécuriser sa vie aux mains d’un criminel, mais la police au lieu de prendre ses responsabilités l’a laissé mourir.

Qui se souciera de la vie d’immigré surtout d’un demandeur d’asile ?

Le 21 février 2016 à 0.35 selon les précisions de la police Nfally a été tue en voulant entrer dans sa chambre pour dormir au camp de Dorfen. Il ne pensait pas que la mort l’attendait, caché derrière la porte, le tueur l’attendait pour lui ôter la vie.

Nfally est mort sous les coups de couteau de son colocataire. Mais la police l’a tué parce qu’il pouvait l’aider quand il en avait besoin. Le Landratsamt de Dorfen a tué Nfally parce qu’ils savaient les antécédents du tueur. Le système d’asile a tué Nfally, parce qu’il fait cohabiter des personnes dans la même chambre sans se rendre compte des discriminations et assauts qui résultent des différences de nationalité, religion, culture et sexualité. On prétend de vouloir tout contrôler, mais n’arrive pas à protéger la liberté individuelle.

On commence aujourd’hui la grève de soif et comme vous jouez les aveugles et les sourds, vous pouvez faire comme vous avait fait avec Nfally. C’est de nous tuer sans que votre main y assiste.

À la mémoire de tous ces combattants et combattantes qui se sont battus pour la justice, la liberté et enfin pour l’humanité. À la mémoire de Nfally.

Munchen: Räumung des Protest Camps und Baumbesetzung von 20 Aktivist*innen

Sendlinger Tor Münich Refugee Protest

4ter und 5ter November

Sendlinger Tor Platz, München

Update 19:30 Uhr, 5ter November

Es wurden 3 von 4 Aktivisten freigelassen.

Solidarität mit allen politischen Gefangenen!

sendlinger-tor-activists-are-free

 

Update 16:00 Uhr, 5ter November

Soli-Kundgebung vor der Polizei. Wache für die Inhaftierten der Räumung von Solidemo fordert freiheit für Sarr. Gefangene Aktivisten berichten von unverhältnismäßiger Polizeigewalt.

Wir sind friedlich was seit ihr?

sendlinger-tor-baumbesetz

 

Update 11:00 Uhr, 5ter November

4 Aktivisten sind im Polizeipräsidium in der

Update 4:00 Uhr, 5ter November

SEK Einsatz am #SendlingerTor. Polizei tritt #refugeestruggle Aktivist gegen den Kopf

sendlinger-tor-baumbesetz-sek-einsatz

 

zeigt deutlich, wie die Polizei bei der Räumung der Baumbesetzung am Sendlinger Tor vorgeht. Augehend von einem Platou auf einer Feuerwehrleiter reißen die Einsatzkräfte die Aktivist*innen von den Bäumen und schmeißen sie auf die Sprungkissen. Anschließend werden die Aktivist*innen in Krankenhäuser oder auf die Polizeistation gebracht.

 

Es wir erzählt, dass Stromstöße angewandt wurden, um einen Menschen vom Baum zu holen. Dies ist jedoch noch keine gesicherte Information.

Einer der Aktivisten erklärt: “Die Polizei sagt, wir haben uns selbst in die gefährliche Lage gebracht. Die eigentliche Gefahr ist es aber als geflüchtete Person in diesem Land zu leben.”

Sendlinger Tor Münich Aufräumung     Sendlinger Tor Münich Refugee Protest

Update 2:00 Uhr

Unterstützende, die bei den Bäumen ausgeharrt haben, werden von USK-Einsatzkräften geräumt.

Die ersten Leitern werden an den Bäumen angebracht – die Räumung beginnt.

 

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85 hungerstreikende Geflüchtete am Sendlinger Tor Platz in München für Bleiberecht

hunger-strike-sendlinger-tor-münichMünchen, 02. November 2016

Pressemitteilung: 85 hungerstreikende Geflüchtete am Sendlinger Tor Platz in München für Bleiberecht

„Der Kampf geht weiter. Gerade haben wir mit der dritten Phase unseres Protestes angefangen, welche bedeutet: Hungerstreik.“ (Quelle:  https://refugeestruggle.org/de/article/der-kampf-geht-weiter)

Seit dem 31. Oktober sind wir, 85 geflüchtete Menschen am Sendlinger Tor Platz in München in den Hunger Streik getreten. Bis auf Wasser nehmen wir keine Nahrung zu uns. Unser Protest-Camp befindet sich an selbigem Ort, an welchem wir uns auch am 07. September 2016 nach unserer Non-Citizens Konferenz für einen Monat niederließen. Am 08. Oktober 2016 ist unser Protestmarsch von diesem Platz aus Richtung Nürnberg losgezogen. All diese Proteste samt ihrer Demonstrationen hatten und haben das Ziel Bleiberecht zu erwirken!

„Heute ist der dritte Tag unseres Hungerstreiks, etwas wovor wir zögerten zu tun, aus Respekt vor der Religion, aus Respekt vor unserem Körper, aber auch aus Respekt vor dem Geschenk des Lebens, welches wir hier auf der Erde genießen konnten. Es ist kein Spiel, wie mich eine Journalistin fragte, es handelt sich um eine Frage von Leben oder Tod, und in jedem Falle haben wir kein Leben, und dieses Leben, unser Leben – wir haben nichts was kostbarer ist –  damit spielen die Autoritäten, sie lassen uns depressiv werden, psychatrisieren uns, alle krank von der Flucht, von der Schlaflosigkeit oder den stressbedingten Krisen.“ (Das Statement finden Sie in voller Länge  unter: https://refugeestruggle.org/de/article/der-kampf-geht-weiter)

Heute um 12:00 Uhr mittags musste der erste Notruf für einen Hungerstreikenden getätigt werden. Die Person wurde auf die Intensivstation gebracht.

Wir laden Sie ein, unter Angabe der Quelle, zu zitieren und das Bildmaterial (siehe unten) zu verwenden.

Bei Fragen oder Interviewanfragen kontaktieren Sie bitte:

01796099476 (deutsch)

017626679536 (deutsch, französisch, englisch)

015212935253 (englisch, deutsch)

Mit freundlichen Grüßen

Medien-Gruppe Refugee Struggle for Freedom

The Struggle Continues!

hunger-strike-sendlinger-tor-munich2nd of November 2016, Munich

3rd day of Hunger Strike at Sendlinger Tor

On the 31st of October the struggle continues, in a nicer way. We just started the third phase of our protest, which means: hunger strike. In the first phase we were living at Sendlinger Tor to show our realities in the camps, eating, sleeping, watching TV, going to the toilet, and silencing all comments, which claim that we have everything. But our reality, our life is a modern prison, this is what we wanted to show. But we also wanted to draw the attention to the politicians and authorities. But unfortunately nothing, nothing at all came back from the authorities. At this point we started the second episode, which meant marching from Munich to Nuremberg. On the way we informed more people, distributed flyers, had direct contact with the population, but also and especially we were facing the BAMF and its bureaucrats, who are with their coffees in front of their computers, destroying our lives and our hope for integration into a society, that we had been part of for many years.

From the moment on, we fled persecution, war, corruption and crossed the impossible – namely the sea, the desert, and all the dangers that we met to find security – we had to realize unfortunately that the reality is another one.

Today is the third day of the hungerstrike, something that we were hesitating to do because of respect for religion, respect for our body, but also respect for the gift of life which we have the chance to enjoy here on earth. It is not a game, as a journalist asked me, it is a question of life or death and in any case, we don’t have a life, and this life, our life – it is the most precious thing we have – with this the authorities play, we turn depressive, get psychiatrized, all the illnesses which come of the flight, the insomnia, the crises caused by stress.

I ask myself, why not offering our lives to them and then they can decide how they want.

This situation cannot stay as it is, it has to change and we are doing all the necessary what has to be done, when it has to be done, because we have nothing to lose. Absolutely nothing and if there is nothing to lose, it is an opportunity, which we need to take, so let’s use it.

Hunger Strike At Sendlinger Tor 31oct 2016

Sendlinger Tor Refugee hunger strikeby Refugee Struggle for Freedom

Today we announced a hunger strike with ( 35 ) people at sendlinger tor again. 22 nov 2014 we did a hunger strike exactly at same place we were apart of Rindermarket hungerstrike we did start 12 march 2014 in dingolfing dry hungerstrike. We start info protest tent in diffrent cities. We did symbolic occupation 4july in BAMF we have been apart in Tv tower Berlin symbolic occupation 17july and we did hungerstrike at Brandenburger Tor 21 july 2014
Symbolic occupation at sendlinger Tor 7nov 2016
A protest march to Nürnburg 8oct 2016

The history of our protest and our campain was only because we wanted to tell this world that “our life should matter” .We are Refugees we have no right to live in a normal socity. We have been forced to leave our countries of origin we have been discriminated. We are screeming and crying and trying to tell the world what is our mistake why we are in a very lower level of humanity. We are humans ! What is our demand what is our goal . Not a life of prisoners not a life of slaves. Where is justice where is the humanity of westerners where is equality between colours culture religion language. In which century we live and in which ristrictions. And how long we have to be in these riatrictions 6 years 8 years the most important time of our life is wasting and wasting every day month and year in all countries as Refugees.These years can astabel our lives and we can get educate and intigirate. Our lives have no mean anymore in this time we are not demanding anything which is not our right just demanding Basic Human Rights.
We want to live ! To how many people we have to ask for it to how many people we should send the application that our lives should matter ?
Who is responding for our questions and who is responsible for our “situation our life”.
We are already dying everyday in our restricted life let us die in front of the world in hunger strike!!!! Because we are humans and this world is against humanity !!!!
Because we want to live a normal civilian life because we want” Right To Stay”.

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