Tag: freedom of movement

Videokundgebungen gegen die G20-Afrika-Partnerschaftskonferenz am 26.5. und 9.6.

Videokundgebungen auf dem Oranienplatz

umsonst und draußen

Gegen die G20-Afrika-Partnerschaftskonferenz!

Für globale Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung!

Freitag, 26. Mai, 20:30 Uhr
Zu reich für den Frieden – Raubbau im Kongo“.
Der Kongo ist ein Land reich an Rohstoffen.
Doch er gehört zu den ärmsten afrikanischen Ländern, denn die Rohstoffe werden entweder von Drittländern ausgebeutet oder so umkämpft, dass die Produktion lahm liegt. Daran beteiligen sich auch deutsche Unternehmen. Der Film zeigt das Problem am Beispiel des Minerals Coltan, das für den Bau von Mobiltelefonen oder Computern äußerst begehrt ist. Sprache: deutsch. Im Fall von Regen im New Yorck, Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Freitag, 9. Juni, 20:30 Uhr
Les Sauteurs – Those who jump“ (2016) mit Koregisseur Abou Baker Sidibé, Geflüchteter aus Mali. Er filmt nach 14 Monaten im Camp auf der marokkanischen Seite vor Mellila (die spanische Enklave auf marokkanischem Festland), vor dem Grenzzaun nach Spanien. Dabei dokumentiert er seinen und den Alltag der Geflüchteten, ihre Selbstorganisation, ihre erfolglosen und die erfolgreiche Erstürmung des unüberwindbar erscheinenden Grenzzauns.
Sprachen: Bambara, Französisch, Untertitel englisch.
Im Fall von Regen im New Yorck, Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Aktionstage vom 2. Juni bis 13. Juni 2017
Im Zuge der Präsidentschaft über die G20-Staaten lädt Deutschland zur „G20-Afrika-Partnerschafts-Konferenz“ ein. Die sogenannten „Migrations- partnerschaften“ entpuppen sich jedoch als Maßnahmen um Migration zu verhindern, Ziel von privaten Investitionen ist der Profit. Das Wohl der Menschen in Afrika ist damit nicht gemeint. Wir setzen dem unseren Protest, unsere Hoffnung auf ein besseres Leben jenseits der kapitalistischen Zurichtung dieses Planeten und jenseits von Mobilitätskontrolle, sowie unseren Willen, eine solidarische Welt zu realisieren, entgegen!

Mehr Infos und Termine unter: http://wirsindwuetend.blogsport.eu/

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Video Rally on Oranienplatz – free and outside

Against the G20 Africa Partnership Conference!

For global freedom of movement and self-determined development!

Friday, May 26th, 8:30 pm
“Too rich for peace – destructive exploitation in Congo“
Congo is a country very rich in ressources. However, it is also one of the poorest African countries, because the ressources are either being exploited by third countries or fought over and its production stopped. German companies are also involved. The movie shows the problem on the example of Coltan which is a crucial material of mobile phones and computers. Language: German. In case of rain, at New Yorck Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Friday, June 9th, 8:30 pm
“Les Sauteurs – Those who jump” (2016) with co-director Abou Baker Sidibé, a refugee from Mali. After fourteen months, he films in the camp on the Moroccan side in front of Mellila (the Spanish enclave on Moroccan mainland), before the border fence to Spain. In doing so, he documents his daily life and the self-organization of the refugees, their unsuccessful and successful storming of the insurmountable border fence.
Languages: Bambara, French, Subtitles English
In case of rain, at New Yorck Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Action days from June 2nd to June 13th 2017
In the course of its presidency of the G20-states Germany „G20 African Partnership Conference“. The so-called „Migration Partnerships“ however turn out to be measures to prevent migration, the goal of private investment is profit. Obviously, the well-being of people in Africa is not of concern. Against that, we will set our protest, our hope for a better life beyond the capitalist domination of this planet and beyond mobility control, and our will to realize a world in solidarity!

More information and dates: http://wirsindwuetend.blogsport.eu/

 

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Démonstrations vidéo sur le Oranienplatz –
gratuit et en plein air

Contre la conférence de partenariat G20-Afrique! Pour la liberté global de mouvement et le développement autodéterminé!

Vendredi, 26 Mai 20h:30
« De la richesse pour la paix – l’exploitation au Congo »
Le Congo est un pays riche en matières premières. Mais il est l’un des pays les plus pauvres d’Afrique, parce que les matières premières sont soit exploités par les pays puissants soit ils se battent entre eux «ou concurrentiel, «jusque la production soit paralysé. Les entreprises allemandes y participent aussi..Le film montre par exemple les problemes du minérale de coltan avec lequel sont fabriqué les téléphones et des ordinateurs qui sont extrêmement populaire et très recherché. Langue: Allemand. En cas de pluie, a New Yorck, Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Vendredi, 9 Juin 20h:30
“Les sauteurs-Ceux qui sautent”(2016) Avec le Co-régisseur Abubaker Sidibe qui avait fui le Mali. Il filme 14 mois après sa fuite au camp des réfugiés du côté marocain avant Mellila (l´enclave espagnole sur le continent marocaine), avant la clôture de la frontière vers l´Espagne. Il a documenté sa vie quotidienne et l’auto-organisation des fugitifs, leur échec et leur succès et la prise d´assaut de la clôture frontalière qui paraissait insurmontable.
Langues: bambara, français, sous-titres anglais. En cas de pluie, a New Yorck, Bethanien, Mariannenplatz 2a.

Jours d’action du 2 Juin à 13 Juin, 2017
Au cours da la présidence des pays du G20 l´Allemagne invite certains pays á un conférence sur le partenariat G20 Afrique. Les soit disant “partenariat migratoir“. Mais ca se révélent être des mesures visant á empêcher la migration. L´objectif c´est le profit de l´investissement privé. Ce n´est pas destinés au sors du bien être des gens en Afrique. Nous allons protester contre. Notre espoir d’une vie meilleure au-delà discipline capitaliste cette planète et au-delà du contrôle de la mobilité
c´est contraire a la réalisation de notre volonté d´un monde solidaire.

Plus d’informations et dates:
http://wirsindwuetend.blogsport.eu

Wegweisendes Urteil gegen den Einsatz für das Grundrecht auf Asyl – Haftstrafen für vier DemonstrationsteilnehmerInnen des March for Freedom

English

Einladung zur Pressekonferenz,

Montag 22.05.17, 11:00,

Waldemarstr. 46 10999 Berlin

 

3 Jahre nach dem international organisierten March for Freedom wurden vier TeilnehmerInnen einer friedlichen Demonstration in Luxembourg-Stadt zu hohen Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Verlauf des Prozesses und das Gerichtsurteil erscheinen bei nüchterner Betrachtung äußerst willkürlich und keinen rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend.

Der March for Freedom setzte ein Zeichen für das Recht auf Bewegungsfreiheit und Asyl. Menschen mit und ohne Papiere überquerten friedlich mehrere Staatsgrenzen von Straßburg nach Brüssel. Die Demonstration in Luxemburg fand am 5.6.2014 anlässlich einer Tagung der EU-InnenministerInnen zum Thema „Kampf gegen illegale Immigration” statt.

Auf dem Kirchberg kam es zum Zusammenstoß mit der Polizei. Ohne Vorwarnung versuchte die planlos vorgehende Polizei unter Einsatz von scharfen Hunden wahllos Festnahmen durchzuführen. Der Einsatz der Polizei verursachte auf Seiten der Demonstrant*innen teilweise schwere Verletzungen, herbeigeführt durch Pferrerspray, Schlagstöcke und Hundebisse. Ein schwarzer Aktivist aus Berlin-Kreuzberg wurde auf dem Polizeirevier bis zur Bewusstlosigkeit misshandelt und rassistisch beleidigt.

Den Angeklagten wurde gemeinschaftlicher Verstoß gegen Art. 269 des Luxemburger StGB vorgeworfen (Rebellion), zudem noch einzeln Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand. Während des Prozesses konnten keine konkreten Tatvorwürfe gemacht werden; die Angeklagten sind lediglich pauschal wegen “bewaffneter und geplanter Rebellion” zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und zu Geldstrafen im hohen vierstelligen Bereich verurteilt worden. Das Verhalten der luxemburgischen Polizei spielte im Prozess keine Rolle, obwohl sich ein Untersuchungsausschuss des luxemburgischen Innenministeriums damit beschäftigte. In der Urteilsbegründung wurde vollständig auf Beweise verzichtet. Trotz widersprüchlicher Aussagen der PolizeizeugInnen wurde ein drastisches Urteil gefällt, was das willkürliche und unprofessionelle Vorgehen der luxemburgischen Justiz bestätigt.

In Luxemburg ging es darum, friedlichen Protest für Grundrechte zu kriminalisieren, wie es auch in Bezug auf das Camp am Oranienplatz in Berlin versucht wurde. “Die Politik der EU ist es die Leute zu spalten, sie zu diskriminieren, aber ich habe keine Angst. Ich kämpfe für die Freiheit und ich hoffe, dass alle Leute vestehen, dass es nicht kriminell ist, für die Freiheit und für seine Rechte zu kämpfen. Wir brauchen die Solidarität der Menschen in unserem Kampf. Es geht nicht, wegzuschauen, wenn andere Menschen um ihre Freiheit kämpfen müssen”, erklärt einer der Verurteilten. Dieser hat nun als Kosequenz für seinen friedlichen Protest und die Wahrnehmung seiner Grundrechte mit seiner Abschiebung zu rechnen. Seine Sicht auf die europäische Willkommenskultur wird er und die anderen Mitverurteilten am Montag in der Pressekonferenz darlegen.

Pressekontakt Felix Sand: 015772467486

 

 
Groundbreaking Ruling against Activists for Refugees’ Right to Asylum – Jail Time for Four Participants in the March for

Freedom – Press Conference

Monday, May 22, 2017 11 a.m.

Waldemarstr. 46


Three years after the internationally organized March for Freedom, four participants in a peaceful demonstration in the city of Luxembourg have been sentenced to restrictive suspended sentences and high fines. The entire trial appeared extremely arbitrary and did not correspond to fair legal practices.

The March for Freedom set a signal for the right to freedom of movement and Asylum. People, with and without “Papiers,” peacefully crossed boarders from Strasbourg to Brussels.  The demonstration in Luxemburg on June 5, 2014 on the occasion of the European Union  Ministers of the Interior meeting on “Fight against Illegal Immigration”.

In Luxemburg at the Kirchberg, it came to a clash with the police. Without any warning and no plan, the police indiscriminately sought to arrest demonstrators using ferocious dogs. The police operation included tear gas, night sticks and dog bites which resulted in severe injuries among the demonstrators. A black activist from Berlin-Kreuzberg was suffered racist slurs and was so badly mishandled that he lost consciousness.

The arrested demonstrators were charged plotting activities which break the law of the Luxemburg Criminal Code (Rebellion). In addition there were individual charges of Personal injury, property damage, insulting an officer and resisting arrest. During the trial there was not one concrete accusation. The defendants were indiscriminately sentenced to six month suspended jail time for “armed and planned rebellion”; and fines in the high four-digit range. The actions of the Luxemburg police played no role in the trial, even though there was an ongoing investigation by the Luxemburg Ministry of the interior looking into the matter.

The Court’s conclusion was independent of any factual evidence and ignored contradictory statements made by various police officers. They reached an extreme conclusion [“armed and planned rebellion”], which confirms the arbitrary and unprofessional approach of the Luxemburg court.

In Luxemburg it was all about criminalizing peaceful protests for basic rights. The same thing was tried against the refugee camp at Oranienplatz in Berlin. One of the convicted activists said: “The policy of the EU is to split and discriminate against people. But I am not afraid. I am fighting for freedom, and I hope that everyone understands, that it is not criminal to fight for freedom and basic rights. We need solidarity of people in our fight. It is not right to look the other way when other people have to fight for freedom.” In consequence for peaceful protests and exercising his fundamental rights, this refugee may face deportation. He and others will put forward their views of the European “Welcome Culture” on Monday at a press conference.

Press Contact Felix Sand, Telephone 015772467486

Internationaler Aufruf zu Aktionstagen an der Grenze Frankreich Italien

International mobilisation IN THE FRENCH-ITALIAN BORDER ON 15TH AND 16TH APRIL

Deutsch – English – français

14.-17. April

Internationaler Aufruf zu Aktionstagen an der französisch-italienischen Grenze

Am Osterwochenende 14.-17. rufen wir international auf, Migrant_innen zu unterstützen und die Situation von Verfolgung und Repression an der Französisch-italienischen Grenze anzugreifen. Lasst uns unsere Realitäten und unsere Kämpfe teilen und zahlreich demonstrieren!

Das Projekt entstand aus dem “Réseau Migrant Sud-Est”, mit Menschen aus Grenoble, Marseille, Gap, la Roya, den Cevennen, den Alpes de Haute Provence, Var, den Alpes maritime und mehreren Regionen Italiens.

In ganz Europa mit seinen inneren und äußeren Grenzen sind Migrant_innenmit einem militärischen Polizeistaat konfrontiert, der sie kontrolliert, einsperrt, sie verletzt und vertreibt. Diejenigen, die versuchen “ihre” Gebiete zu durchqueren oder sich dort niederzulassen.

An der französisch-italienischen Grenze, die im Jahr 2015 wieder eingerichtet wurde, sammeln sich die „Reisenden“ in Ventimiglia, um die Überquerung der Grenze zu versuchen, was immer schwieriger wird, über das Roya-Tal, durch Menton und die Umgebung.

Die Jagd der Staaten und der EU auf Migrant_innen nimmt immer weiter zu und hat bereits mehrere Leben gekostet. Für die Reisenden heißt dies Abschiebung, auch wenn sie minderjährig sind oder Asyl suchen. Für Unterstützer_innen bedeutes dies Strafverfolgung und Repression, die Zahl der Strafprozesse steigt.

Das Konzept der Illegalisierung von Migration kommt nicht von ungefähr: Es bietet die Ausbeutung von Arbeitskräften zu niedrigstem Lohn im Interesse des Kapitals. Es dient als Vorwand um uns zu spalten und um immer weitergehende Kontrollen, weitere Prekarisierung und Unterdrückung zu akzeptieren. Nicht zu reden von all denen, die an diesem lukrativen Markt reich werden, zwischen Stacheldraht, Beton und High-Tech-Ausrüstung.

Doch Solidarität und Widerstand sind möglich: NoBorder Camps, massive Unterstützung von Grenzüberquerungen durch Soli-Strukturen und verschiedene andere Solidaritätsaktionen: In Ventimiglia und darüber hinaus drückt sich dies in verschiedenen Formen aus. Die Initiativen werden teilweise von Repression verfolgt, aber sie zeigen uns, dass es möglich ist, zumindest für einen Moment Breschen der Freiheit und der Solidarität in die Festung zu schlagen.

Hinsichtlich ihrer Grenzen und dem Rückzug des Sozialen fordern wir die Bewegungsfreiheit und ein Bleiberecht für alle und überall!

Kommt zu den Aktionstagen an der Französisch-italienischen Grenze vom
14. bis 17. April:

● um die Situation an der Französisch-italienischen Grenze und drum
herum sichtbar zu machen

● um uns zusammen zu organisieren, egal was unser Status ist, wir wollen
die weit verbreitete Repression anprangern und angreifen

● um uns über unsere unterschiedlichen Realitäten, Kämpfe und Strategien
auszutauschen, unseren individuellen Situationen folgend.

● um uns Zeit für gemeinsame Aktion zu nehmen und die „Festung Europa“
zu zerstören.

Gegen Grenzen und ihre Welt!

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vorläufiges Programm

14.4. Freitag: Aufbau – Beginn

Samstag 15.4:
– Morgens: Workshops
– Nachmittags: Vorträge, Diskussionen und Vorführungen,
– Abends: Musik, Konzerte, Bar

Sonntag, 16.4.: Protest, möglichst wenig offensiv, sondern Festivalartig

Montag, 17.4.: Abbau, Zeit um Netzwerke zu stärken, Ostereiersuche und
mehr..

Weitere Informationen in den kommenden Wochen oder kontaktieren Sie uns:

mobilisationinternationale2017@riseup.net
internationale Mobilisierung, 2017 (facebook)
mobilisationinternationale2017.noblogs.org

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14.-17. of April
Days of Action at the Franco-Italian border

At the Weekend 14th to 17th of April we call for Action days for the international support of migrants and denounce the situation of tracking and repression on the Franco-Italian border. Let us share our realities, our struggles and demonstrate together!

This idea came out of a self-organized group, resulting from the „Réseau Migrant Sud-Est“ with people from Grenoble, Marseille, Gap, La Roya, Cévennes, Alpes de Haute Provence, Var, Alpes Maritimes, and several regions of Italy.

Everywhere in Europe and at its internal and external borders, „migrants“ are confronted with the military-police systems of states that control, lock, violate and expel those who attempt to cross „their“ territories or want to live there.

On the Franco-Italian border, re-established in 2015, the „migrants“ gather around Ventimiglia to attempt the increasingly difficult passage through the Roya valley or Menton and its surroundings. The tracking of the state and European forces, very intense, has already cost several lives. For the „migrants“ arrested it means deportation, even if they are minors or are asking for asylum. For the supporters it means judicial repression: Trials are multiplying right now.

The concept of „clandestine immigration“ is by no means a coincidence, it is offering a low-cost workable labor force to imperialist and capitalist interests. It serves as a cop-out to divide us and make us accept ever more controls, precariousness, repression. Not to mention all those who get rich in this juicy market, between barbed wire, concrete and high-tech equipment.

However, solidarity and resistances is possible. In Ventimiglia and elsewhere it has taken various forms: No Border camps, massive support of travelling by solidarity people, demonstrations, active solidarities and various actions. Even if these initiatives have sometimes been repressed, they show us that it is possible, at least for a moment, to open paths of freedom and solidarity inside the fortress.

Faced with their borders and fortress Europe, we demand freedom of movement and the right to stay for all and everywhere.

We call for international mobilization at the Franco-Italian border

APRIL 14-17th for:

● Visibilize the situation on the Franco-Italian border and its surroundings

● To organize together, whatever our administrative status, to denounce
and fight repression

● To exchange around the different realities and strategies of
struggles, according to our territories and our concrete situations

● Take the time to meeting for planning common actions to break
„fortress Europe“

Against the borders and their world!

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Preliminary program

Friday, 14th: reception, Start

Saturday, 15th:
– morning: workshops
– afternoon: conferences-discussions- projections
– evening: music, acoustic concerts, bar

Sunday, 16th: Protest as big as possible, non-offensive but festive

Monday 17th: networking, egg hunt and more

For more information see the next weeks or contact us:

Mobilizationinternationale2017@riseup.net
International mobilization 2017 (facebook)
Mobilizationinternationale2017.noblogs.org

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français

14.-17. avril

Mobilisation Internationale à la frontière franco-italienne

Week-end du 15 et 16 avril de mobilisation internationale pour soutenir les personnes migrantes et dénoncer la situation de traque et de répression à la frontière franco-italienne. Venons partager nos réalités, nos luttes et manifester en nombre !

Ce projet est né d’une commission autogérée, issue de la coordination « Réseau Migrant Sud-Est » regroupant des personnes résidant à Grenoble, Marseille, Gap, dans La Roya, les Cévennes, les Alpes de Haute Provence, le Var, les Alpes maritimes, et plusieurs régions d’Italie.

Partout en Europe et à ses frontières internes et externes, les « migrant-e-s » se heurtent aux dispositifs militaro-policiers des États qui contrôlent, enferment, violentent et expulsent celles et ceux qui tenteraient de traverser « leurs » territoires ou de s’y installer.

A la frontière franco-italienne, rétablie en 2015, les « migrant-e-s » affluent autour de Vintimille pour tenter le passage, de plus en plus difficile, par la vallée de la Roya ou par Menton et ses environs. La traque des forces étatiques et européennes, très intense, a déjà coûté plusieurs vies. Pour les « migrant-e-s » arrêté-e-s, c’est la déportation, même s’illes sont mineures ou qu’illes demandent l’asile. Pour les soutiens, c’est la répression administrative et/ou judiciaire. Les procès se multiplient.

Le concept « d’immigration clandestine » n’est en rien un hasard, en offrant une main d’œuvre corvéable à bas coût aux intérêts impérialistes et capitalistes. Il sert d’épouvantail social pour nous diviser et nous faire accepter toujours plus de contrôles, de précarité, de répression. Sans compter tous ceux qui s’enrichissent sur ce marché juteux, entre barbelés, béton et matériel high-tech.

Pourtant, solidarités et résistances sont possibles. A Vintimille et ailleurs, elle a pris diverses formes : campements, presidio No Borders, passages massifs en force ou au compte goutte aidés par des personnes solidaires, manifestations, solidarités actives et actions diverses. Même si ces initiatives ont parfois été réprimées, elles nous montrent qu’il est possible, au moins pour un instant, d’ouvrir des brèches de liberté et de solidarité dans la forteresse.

Face à leur frontières et au repli communautaire, nous revendiquons la liberté de circulation et d’installation pour tout-e-s.

Nous appelons à une mobilisation internationale à la frontière
franco-italienne LES 15 ET 16 AVRIL pour :

● Visibiliser la situation à la frontière franco-italienne et ses alentours

● S’organiser ensemble, quel que soit notre statut administratif, pour
dénoncer et combattre la répression généralisée

● Échanger autour des différentes réalités et stratégies de luttes,
selon nos territoires et nos situations concrètes

● Prendre le temps de la rencontre dans la perspective d’actions
communes pour briser l’« Europe forteresse »

Contre les frontières et leur monde

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Programme temporaire

Vendredi 14 : montage – accueil

Samedi 15 :
– matin : ateliers
– après-midi : conférences-discussions- projections
– soir : chants, concerts acoustiques, bar

Dimanche 16 : Manifestation la plus large possible, non-offensive mais
festive

Lundi 17 : démontage, prendre le temps de consolider les liens, chasse
aux œufs et plus si affinité

Pour plus d’infos ces prochaines semaines ou nous contacter :

mobilisationinternationale2017@riseup.net
mobilisation internationale 2017 (facebook)
mobilisationinternationale2017.noblogs.org

Solidarität mit den in Luxemburg Angeklagten, Freilassung aller politischen Gefangenen!

picture of the violent police arrests at Luxemburg during the march for freedom
March for Freedom Police violence in Luxemburg

Picture of the violent police arrests in Luxemburg during the Refugee March for Freedom 2014

Gestern waren wir auf der Kundgebung für die Freilassung aller politischen Gefangenen! vor dem Gefängnis in der Turmstr. in Berlin. Wir waren dort wegen der Verhaftung von 11 Leuten in Luxemburg auf dem March for Freedom 2014. Auch ich bin damals verhaftet worden; auf dem Foto liege ich unter den Polizisten am Boden. Die Polizei hatte mit Hunden ohne Maulkorb die Demo angegriffen vor dem Gebäude, wo die  Innenministerkonferenz stattfand. Wir haben dort gegen  Dublin 3, 4 usw., gegen Abschiebungen und EU-Asylpolitik und gegen geschlossene Grenzen protestiert. Die Polizei in Luxemburg hat uns geschlagen und jetzt zwei Jahre später sind wir angeklagt. Am 29. November 2016 waren wir schon in Luxemburg vor Gericht aber es gab keinen Dolmetscher und die Verhandlung wurde verschoben auf den 5. und 6. April 2017. Deswegen waren wir gestern auf der Demo für die Freilassung aller politischen Gefangenen! in Berlin und haben erzählt was in Luxemburg  passiert ist – für mich ist sehr klar, wir kämpfen für unsere Rechte, für Bewegungsfreiheit. Es ist wichtig, dass die Leute zusammenkommen und zusammen kämpfen für ihre Rechte  – jeder hat das Recht zu demonstrieren! Ich habe an vielen Demos teilgenommen aber was in Luxemburg passiert ist war schlimm; ohne Kommunikation hat die Polizei einfach angegriffen und die Demo eingekesselt. Es wurde gesagt, dass wir eine bewaffnete Revolution gemacht hätten und das stimmt nicht, es war ein friedlicher Marsch, die Polizei war gewalttätig. 6 Leute von uns wurden dann zwei Jahre später angeklagt, ich bin einer davon.

Die Politik der EU ist es die Leute zu spalten, sie zu diskriminieren aber ich habe keine Angst, ich kämpfe für die Freiheit und ich hoffe dass alle Leute vestehen, dass es nicht kriminell ist für die Freiheit zu kämpfen und für seine Rechte zu kämpfen. Wir brauchen die Solidarität der Menschen in unserem Kampf, es geht nicht wegzuschauen wenn andere Menschen um ihre Freiheit kämpfen müssen.picture taken at the march for freedom close to Shengen

Ich hoffe dass am 5. und 6. April alles gut läuft. Am Freitag, den 24.03. gibt es ein Treffen in der Waldemarstr. 46 (Ecke Adalbert Str.), kommt vorbei und informiert Euch, ihr könnt Fragen stellen und seid solidarisch!

Am Montag, den 20. März gibt es eine Radiosendung über die Geschichte in Luxemburg auf Wearebornfree Empowerment Radio um 10:00 morgens, schaltet ein!

hier findet ihr  ältere Artikel zum selben Thema

 

English

Solidary with the Luxemburg Defendants – Free all Political Prisoners!

March for Freedom Police violence in Luxemburg

Yesterday we were at a rally to “free all political prisoners! “. It was in front of the prison on TurmStr. in Berlin. We were that because of the arrest of 11 people in Luxemburg who were in arrested at the March for Freedom Luxemburg in 2014. I was also arrested at that time. In the photo I am laying on the ground under the police. The police attacked the demonstration in front of the building where conference of the ministers of Interior was taking place. The attacked with dogs. The dogs wore no mussels. We were there to protest against Dublin 3 & 4 etc. and against deportation and European Union asylum policies and against closing the borders. The police in Luxemburg beat us up and now two years later we are being accused. On November 29, 2016 we were in court in Luxemburg. There was no translator and the trial was put off until the 5th and 6th of April 2017. That is why we went to the demo to free all political prisoners yesterday (March 18th)  in Berlin, and we spoke about what happened in Luxemburg. For me it is very clear. We fight for our civil rights, for freedom of movement. It is important that the people come together and fight together for their rights. Everyone has the right to demonstrate! I have participated in many demos, but what happened in Luxemburg, that was really bad. Without any warning, the police had simply moved in and surrounded the demonstration. It has been said that we started an armed revolution, and that isn’t true. It was a peaceful marc, the police were violent. Six of our people were then accused two years later. I am one of them.

It is the policy of the EU is to split people , to discriminate against them. But have no fear, I will fight for freedom and I hope that everyone understands that it is not criminal to fight for freedom, and for ones rights. We need solidarity from people in our fight. One cannot look the other way when other people have to fight for their freedom.

I hope that it goes well on the 5th and 6th of April. On Friday March 24, there will be a meeting at Waldemarstr. 46 (corner Adalbert Str.), come by and inform yourselves, you can ask questions and show your solidarity.

On Monday March 20 there will be a radio program about the story in Luxemburg on wearebornfree Empowerment Radio at 10 a.m. Turn it on and tune in!

Here you find our previous articles

 

 

2nd transnational refugee tour in London

Freedom of movement world tour Freedom of Movement tour London flyer

Migrant-led activist group from Oranienplatz in Berlin are now touring the world, or at least some of it. Here to connect the movement across borders, the first stop is London!

Gain and share insights and experiences during these events.

Where are these places?

LARC (London Action Resource Centre): 62 Fieldgate St., E11ES

SOAS (University of London):

Thornhaugh Street, Russel Square, WC1HOXG

Thursday 26th January, 6pm:

Screening of Island 36 documentary followed by discussion at LARC

Friday 27th January, 10:30 am:

Workshop on migrant activism and anti-colonialism at LARC

8pm: Screening of Island 36 documentary followed by discussion at SOAS

What?

We plan to travel through England, Spain, Italy, Uganda and South Sudan to meet refugees and migrant activists. We want to share our experiences at info panels, workshops and film screenings and build a movement across borders!

Who?

We are from the self-organised Refugee Movement Berlin that started occupying Oranienplatz in central Berlin in 2012 to demand our rights. Even after the eviction we continue fighting. This is the second transnational refugee tour to make our voices heard!

Why?

We believe in freedom of movement for everybody, meaning the right to choose where to go and where to stay whenever you want. With transnational exchange of ideas we can fight deportation, stop detention, resist being held in refugee camps, end isolation from the communities and throw the fear away! Together we are strong!

 

Find our events:

Follow on Facebook

Phone: (+44) 07424643883

Languages: We speak Arabic, English, German, French

Island 36 documentary trailer:

How to support?

Donations sustain this activism. Any support you are able to give will be greatly appreciated and wisely used!

Use www.transferwise.com to avoid the costs and the faff of the banks:

Blacks and Whites Together for Human Rights e.V

IBAN: DE39 4306 0967 1174 7644

BIC: GENODEM1 GLS

 

 

Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2stay‘ vom 18. bis zum 23. März 2017

Welcome2stay Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2stay‘ vom 18. bis zum 23. März 2017

English, Français and Arabic below! انجليزي وعربي تحت! Einfaches Deutsch unten! Alle Flyer unten!

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben

Das europäische System der Abschottung wird noch brutaler, Deutschland geht mit immer mehr Abschiebungen voran – lasst uns gemeinsam laut werden! Beteiligt Euch an den bundesweiten Aktionstagen vom 18. bis zum 23. März 2017 für Bleiberecht und gleiche soziale Rechte für alle. Zeigt Eure
solidarischen Netzwerke, Eure Kämpfe und Eure Visionen von einer Gesellschaft in der Migration keine Bedrohung ist.

Zu diesen bundesweiten Aktionstagen rufen wir, vom Bündnis Welcome2Stay, auf. Welcome2Stay ist ein Netzwerk aus verschiedenen Gruppen und Organisationen des Antirassismus, der migrantischen Selbstorganisation und der Willkommensinitiativen.

Wir fanden uns im Anschluss an den sogenannten „Sommer der Migration 2015“ zusammen, um gemeinsam eine zivilgesellschaftliche Stimme zu entwickeln. Auf einem Kongress im Juni 2016 einigten wir uns, auf die Kernforderungen nach gleichen sozialen Rechten für alle und dem Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Jetzt wollen wir aktiv werden und gemeinsam unseren Forderungen Ausdruck verleihen. Die Aktionstage sollen die Stimmen dieser solidarischen Gesellschaft hörbar machen. Sie sollen zeigen, an wie vielen Orten die ganz praktische Umsetzung dieser Forderungen schon gelebt wird. Ebenfalls sollen sie ein Zeichen gegen den aktuellen Rechtsruck innerhalb der Gesellschaft setzten und gegen den Trend des autoritären
nach-unten-Tretens. Egal ob Straßenaktion, Demo, Nachbarschaftsfest oder Infostand: Macht Euch sichtbar, zeigt Eure Arbeit, zeigt Eure Kämpfe und Visionen. Werdet erfinderisch und vor allem: schickt uns Videos, Berichte und Fotos davon. Wir haben für die zentrale Organisation der Tage ein Team zusammengestellt, das die verschiedenen Aktionen koordiniert, Öffentlichkeitsarbeit macht und auch sonst für all Eure Fragen zur Verfügung steht. Für all dies wird es auch noch eine große Arbeitskonferenz in Göttingen am 14. Januar geben (s.u.).

Aufgrund der aktuellen Situation soll im Mittelpunkt des Aktionstages das Bleiberecht stehen: Die in den letzten Monaten verabschiedeten Asylpakete, in denen so genannte sichere Herkunftsstaaten definiert
wurden, haben bereits zu einem massiven Anstieg von Abschiebungen in winterkalte osteuropäische Länder geführt. Die Abkommen mit einigen afrikanischen Staaten, sowie mit Afghanistan lassen weitere
Massenabschiebungen in nächster Zeit befürchten. Vermutlich werden in den nächsten Monaten zehntausende Afghan*innen in ein vom Krieg zerstörtes und immer noch von kriegerischen Auseinandersetzungen gekennzeichnetes Land zurückgeschickt.

Warum das Wochenende vom 18. März 2017? An diesem Tag jährt sich die Unterzeichnung des EU-Türkei Deals, der die „Regulierung der Flüchtlingsströme“ zum Ziel hat und so zur Brutalisierung des
europäischen Grenzregimes beiträgt. Mit dem Aufruf zu Aktionen an diesem Tag reihen wir uns ein, in einen europaweiten Protest gegen das brutale Grenzregime und den Kampf für Bewegungsfreiheit, sowie das Recht auf Ankommen und Bleiben. So ruft auch das Hotel City Plaza in Athen zu Aktionen auf. Das Hotel City Plaza wurde vor einem halben Jahr besetzt und dient seit dem als siebenstöckiges, selbstverwaltetes Zuhause für Geflüchtete und Ort des Antirassismus und der Solidarität. (Hier findet Ihr den Aufruf:
http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

Um unsere Aktionen zu koordinieren und uns über Aktionsformen und
Handlungsansätze auszutauschen, einander zu inspirieren und zu ermutigen, laden wir zu einer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 von 12 – 17 h in die Musa in Göttingen ein.


 

Call for nationwide action days ‚Welcome2Stay‘ from 18th to the 23rd March 2017
For the right to come, to go and to stay

The European system of exclusion is getting more and more brutal. Germany is going ahead with more and more deportations – Let us raise our voice together! Join the nationwide days of action for a right to
stay and equal social rights for everyone from 18th to 23rd of March. Show your solidarity, your struggles and your visions of a society in which migration does not pose a threat.

Welcome2Stay is calling for these nationwide action days. We are a network of various groups and organisations working in the field of antiracism, self-organisation of migrants and welcoming initiatives.
Following the so called “Summer of migration 2015” we came together to develop a common civic voice and on a congress in June 2016 we agreed on two core demands for equal social rights and the right to come, to go and to stay.

Now we want to spring into action and express our common demands. The action days are supposed to raise attention to the voice of this solidary society. They are supposed to show that the practical application of these demands is already happening in many places. They are also supposed to take a stance against the current rightward shift in society and against the trend of authoritarian kicking down. It does
not matter if street action, demo, neighbourhood party or information booth: Take a stand. Show your work, show your struggles and show your visions. Get creative and above all send us videos, reports and pictures of it. We put together a team for the central organisation and coordination of the various activities on these action days. It will be also responsible for public relations and for any other questions. For all of this there will be also a big conference in Göttingen on the 14th January (see below).

Due to the current situation the focus of the action days will be on the right to stay. The adopted asylum packages, which state the so called safe countries of origin, led to a massive increase of deportations to
ice-cold eastern European countries. After the conclusion of agreements with some African states as well as with Afghanistan we fear further mass deportations in the near future. Probably in the next few months
ten thousands of Afghans will be send back to a country, which is still destroyed by war and suffers from military conflicts.

Why did we choose the weekend of 18th March 2017? On this day will be the anniversary of the ratification of the EU-Turkey deal. The objective of this deal was the “regulation of refugees’ flows”, which is
contributing to the brutalisation of the European border regime. With this call for the 18th March we are joining the Europe-wide protests against the brutal boarder regime and struggle for freedom of movement as well as the right to come and stay. Also the Hotel City Plaza in Athens is calling for action. This 7 floor hotel was squatted half a year ago and serves since then as a self-administrated home for refugees and as a place of antiracism and solidarity. (Here you can find
the call: http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

We invite you to our conference on 14th January 2017 in Göttingen (place and time will be announced). We invite you to coordinate our actions and to exchange views on our forms and approaches of action. We invite you to inspire and encourage each other. We invite you to our conference.


 

Rencontre de mouvements du bienvenue, de la solidarité, de la migration et de l’antiracisme

Appel aux journées d’actions « welcome2stay » du 18 au 23 mars 2017 dans toute l’Allemagne
Pour le droit de venir, de partir et de rester

Le système européen de l’isolation devient de plus en plus violent, l’Allemagne marche devant en augmentant le nombre de reconduites – Allons ! Devenons plus forts ensemble !
Participez aux journées d’actions du 18 au 23 mars 2017 pour le droit de séjour et des droits sociaux égaux pour toutes et tous. Présentez vos réseaux solidaires, vos luttes et vos visions d’une société où la migration n’est pas une menace.

Nous, l’alliance « welcome2stay », appelons à ces journées d’actions ayant lieu en toute l’Allemagne. « Welcome2stay » est un réseau de différents groupes et organisations de l’antiracisme, de la gestion autonome migrante et d’initiatives d’accueil.
Nous nous sommes retrouvés après le dit « été de la migration 2015 » pour développer ensemble une voix de la société civile. Lors d’un congrès en juin 2016, on s’est mis en accord sur les demandes de droits sociaux égaux pour toutes et tous et le droit de venir, de partir et de rester.

Maintenant, on veut devenir actif pour exprimer ensemble nos demandes. Les journées d’action ont pour but de rendre audible la voix de cette société solidaire. Elles visent sur le but de montrer à combien de lieux la mise en pratique de ces demandes est déjà réalisée. De plus, elles devraient ouvrir la voie contre l’actuelle poussée à droite dans la société et contre la tendance autoritaire de donner des coups de pieds vers le bas de la société. Peut importe si action dans la rue, manifestation, fête de voisinage ou stand d’information : Rendez-vous visible, montrez votre travail, montrez vos luttes et vos visions. Devenez inventifs et avant tout : envoyez-nous-en des vidéos, des rapports et des photos. Pour l’organisation centrale de ces jours, nous avons crée une équipe qui coordonne les différentes actions, qui travaille dans les relations publiques et qui est à votre disposition pour toutes vos questions. Pour tout cela, il y aura encore une grande conférence de travail à Göttingen le 14 janvier 2017 (voir ci-dessous).

À cause de la situation actuelle, le droit de séjour sera au centre des journées d’actions : Les dits « paquets d’asile » des mois récents, dans lesquels sont définis des soi-disant « États d’origine sûrs », ont déjà mené à une croissance massive de reconduites dans des pays de l’Europe de l’Est avec un hiver très froid. Les accords avec quelques états africains et avec l’Afghanistan ouvrent la voie à d’autres potentielles reconduites de masse dans le temps qui vient. Dans les prochains mois, des dizaines de milliers d’Afghans seront reconduits dans un pays qui est détruit d’une guerre continue.

Pourquoi choisir le week-end du 18 mars 2017 ? C’est le premier anniversaire de la signature du traité entre l’Union Européenne et la Turquie qui a pour but la « régulation des courants de réfugiés » et qui contribue de cette manière à la déshumanisation du régime de frontières européen.
Avec l’appel à des actions ce jour-là, nous nous classons dans la protestation à l’échelle européenne contre le régime de frontière inhumain, dans la lutte pour la liberté de mouvement et le droit de venir et de rester. C’est aussi l’hôtel « City Plaza » à Athènes qui a appelé à ces actions. L’hôtel « City Plaza » a été occupé il y a une demi-année et sert depuis à un refuge autogéré de sept étages pour des réfugiés et à un lieu de l’antiracisme et de la solidarité. (Ici, vous trouverez l’appel : http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

Pour coordonner nos actions, pour parler de différentes formes d’actions et d’approches et pour nous inspirer et encourager mutuellement nous invitons à une conférence de travail le 14 janvier 2017 entre 12 et 17 heures à la Musa à Göttingen.


 

دعوة إلى أيام الأنشطة السياسية في كل أنحاء ألمانيا من الاتحاد “قدمتم
أهلا ووطئتم سهلا” في الفترة من ال18 حتى ال23 مارس\ آذار
لأجل الحق بالمجيء وبالذهاب وبالإقامة

يصبح نظام الاعتزال حاليا أقسى وأقسى. ويتقدم ألمانيا مع أكثر وأكثر
ترحيلات – لئن نعلو صوتنا معا!
شاركوا بأيام الأنشطة السياسية في كل أنحاء ألمانيا في الفترة من ال18 حتى
ال23 مارس\ آذار للحق بالإقامة ولحقوق اجتماعية متشابهة لكل شخص. أروا
جماعاتكم للتضامن وكفاحاتكم ورؤاكم من مجتمع به الهجرة ليست تهديداً.

ندعو نحن من الاتحاد “قدمتم أهلا ووطئتم سهلا” إلى هذه أيام الأنشطة
السياسية. نحن اتحاد أو تحالف أو شبكة من جماعات ومنظمات مناهضة للعنصرية
مختلفة ومنظمات الذات من اللاجئين والمهاجرين وجماعات الاستقبال.
اجتمعنا إثر ما يسمى بـ”صيف الهجرة 2015“ لنطور معا صوت المجتمع المدني
فالصوت ممن يستقبل هجرة القادمين الجدد. اتفقنا في مؤتمر في يونيو\حزيران
أن مطابنا الأساسية هي حقوق اجتماعية متشابهة لكل شخص والحق بالمجيء
وبالذهاب وبالإقامة.

نريد الآن ان نصبح نشاطاً ونقدم مطالبنا معاً. على أيام الأنشطة السياسية
أن يُسمِع صوت المجتمع المتضامن هذا. عليها أن تري عدد الأماكن بها هذا أمر
واقع. وكذلك عليها أن تمثل رمزا ضد التحول الحالي إلى اليمين والسلوك
المستبد الذي هو تقليل القيمة ممن أدناه أو ممن له أقل حقوق. سواء آعمال في
الشوارع أو مظاهرات أو حفلات في الحارات أو طاولات مع معلومات فاتركوا
أنفسكم ظاهرين وأروا عملكم وكفاحاتكم ورؤاكم. أبدعوا وخصوصا. ابعث إلينا
فيديوهات وتقريرات وصور من نشاطاتكم. ألفنا فريقا للتنظيم ألأساسي الذي
سينسق الأفعال المختلفة والعلاقات العامة وسيساعدكم في كل المواضيع. لأجل
كل هذا سوف يوجد مؤتمر في مدينة غوتنغن في ال14 يناير\ كانون الثاني.

بفضل الوضع الحالي يتعين التركيز على الحق بالإقامة: القوانين الجديدة التي
أصبحت موافقة عليه في المدة الأخيرة فيها تمت تعيين ما يسمى ببلاد آمنة
قادت إلى رفع ظاهر من الترحيلات إل بلاد شرق أوروبا الباردة جدا بسبب
الشتاء. تهدد الاتفاقات مع بلاد إفريقية وأفغانستان بتحى أكثر ترحيلات. من
المحتمل أن يسفروا بشكل إجباري أفغانيين وأفغانيات بعدد الآلاف إلى بلد
مدمر من الحرب وبه ما زالت اشتباكات حربية.

لماذا نهاية الأسبوع من ال18 مارس\ آذار 2017؟ بهذا التاريخ عيد ميلاد
الاتفاقية بين ألمانية وتركيا التي هي هدفها تخفيف ما يسمى بـ”تيارات
اللاجئين” وبذلك تساهم في وحشية نظام الحدود الأوروبية.
بالدعوة إلى نشاطات في هذه الأيام نقف مع احتجاجات أخرى في كل أنحاء أوروبا
ضد نظام الحدود القاسي والكفاح لأجل حرية التحرك والحق بالمجيء وبالإقامة.
كذلك يدعو الفندق “سيتي بلازا” إلى أفعال. يُعتصم الفندق به قبل نصف سنة
ومنذ ذلك تخدم العمارة سبعة الطوابق كمنزل يُسكن وينظَّم من قبل اللاجئين
ومكان المناهضة للعنصرية التضامن.
)http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

لتنسيق أفعالنا والتبادل عن أنواع الأفعال والأهداف ولكب نلهم بعضنا بعضاً ندعو

إلى مؤتمر في ال14 يناير\ كانون الثاني في غوتنغن. سيتم تصريح الموقع والوقت


Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2Stay‘ vom 18. bis 23. März 2017

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben

(Kurzfassung: leicht zu lesen)

Wir sind Aktive im Bündnis Welcome2Stay („Willkommen um zu bleiben“). Wir rufen Euch zu Aktionstagen vom 18. bis 23. März 2017 in ganz Deutschland auf.

Welcome2Stay ist ein Netzwerk aus Gruppen gegen Rassismus, aus Organisationen von Migranten und  Willkommens-Initiativen. Wir fordern: gleiche soziale Rechte für alle und das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Die Aktionstage sollen die Stimme einer solidarischen Gesellschaft hörbar machen. Sie sollen ein Zeichen gegen den aktuellen Rechtsruck in der Gesellschaft setzen. Im Mittelpunkt soll das Bleiberecht stehen.

Am 18. März 2017 jährt sich der EU-Türkei-Deal. An diesem Tag werden europaweit Proteste stattfinden: gegen das brutale Grenzregime der EU und gegen die massenhaften Abschiebungen. Auch das selbstverwaltete Hotel City Plaza in Athen ruft zu Aktionen auf (hier). Wir reihen uns in diese Aktionen ein.

Macht Euch sichtbar: mit Straßen-Aktionen, Demos, Nachbarschafts-Festen oder Infoständen. Zeigt Eure Arbeit, Kämpfe und Solidarität. Bitte schickt uns Videos, Berichte und Fotos davon. Unser Koordinierungs-Kreis wird Eure Aktionen unterstützen und öffentlich machen.

Wir wollen die Aktionen mit Euch vorbereiten. Kommt zu unserer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 von 12 bis 17 Uhr in die Musa in Göttingen!


Hier geht’s zum Download, zum Ausdrucken und Weiterverbreiten:

in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Kurzfassung in einfachem Deutsch:

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Flyerversion-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Call-for-nationwide-action-days_flyer-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Franzoesisch-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Franzoesisch-page-002.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Flyer_arabisch-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf-Aktionstage-Kurzfassung-3.jpg

Alternativ die gleichen Flyer in PDF – Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Kurzfassung in einfachem Deutsch:

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyerversionaufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyerversion

call-for-nationwide-action-days_flyer

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_franzoesisch

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyer_arabisch

aufruf-aktionstage-kurzfassung-3

Welcome2Stay Arbeitskonferenz 14.01.2017 in Göttingen

Welcome 2 stay

Englisch, Arabisch, Farsi & Einfaches Deutsch sowie Anreiseskizze unten! Alle Flyer im Download

Liebe Aktive,

Wir möchten Euch, Eure Gruppen, Initiativen oder Organisationen zur nächsten Arbeitskonferenz von welcome2stay am 14. Januar 2017 in  Göttingen einladen.

Die Konferenz dient vor allem der Vorbereitung der Aktionstage, für die wir vom 18. – 23. März aufrufen. Zugleich soll sie auch Ort weiteren Kennenlernens und Vernetzens sein.

Mit den Aktionstagen wollen wir unseren Kernforderungen, das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben und gleiche soziale Rechte für Alle, hörbaren und sichtbaren Ausdruck verleihen. Sie sollen zeigen, an wie
vielen Orten unser solidarischer Gegenentwurf zur herrschenden Politik der Abschottung und nach wirtschaftlichen Maßstäben regulierter Migration bereits gelebt wird.
Thematischer Schwerpunkt der Aktionstage bildet das Recht auf Bleiben in all seinen Facetten, sowie der Kampf gegen Abschiebungen. Abschiebung zählt zu den radikalsten und brutalsten Verletzungen gleicher sozialer Rechte und des Rechts auf Bewegungsfreiheit und Bleiben. Für die Bundesregierung ist sie jedoch ein probates Mittel ihrer verschärften Asylpolitik und der Eingemeindung des Rechten Rands. Dagegen wollen und müssen wir gemeinsam laut werden. Den Aufruf zu den Aktionstagen findet Ihr hier: www.welcome2stay.org

Die Arbeitskonferenz im Januar wird zum einen ein Ort kreativer Ideensuche sein: welche Aktionsformen sind möglich? Womit haben wir gute Erfahrungen gemacht? Was ließe sich neu ausprobieren?

Zum anderen müssen auf ihr konkrete Schritte der Vorbereitung gegangen werden: soll aus den verschiedensten bundesweiten Aktionen ein Ganzes werden, brauchen wir Verfahren der Bündelung, wie regionale Koordinierungskreise und bundesweite highlights.

Einen Vorschlag zur Tagesordnung findet Ihr im Anhang zusammen mit dieser Einladung.

Die Konferenz findet von 12 – 17 h in der MUSA; Hagenweg 2a, Göttingen statt: (Die Musa findet sich 20 min zu Fuß vom Hbf die Leine flussabwärts oder mit dem Bus Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite)

Um Anmeldung bitten wir unter mail@welcome2stay.org

Eine Bitte:
Da wir für diese Arbeitskonferenz für Räumlichkeiten und einen DolmetscherInnenpool etwas Geld brauchen, sind wir auf Spenden eurerseits angewiesen.

Vorschlag zur Tagesordnung

12:00 – 12:30 Uhr Begrüßung & Vorstellung
  • welche Personen / Gruppen mit welchen Erwartungen?
  • Was ist das Ziel der Konferenz
  • Vorstellung und Entscheidung der Tagesordnung
12:30 – 14:00 Uhr AG Phase
  • Entwickeln von Aktionsformen für die Aktionstage in regionalen AGs
  • Afghanistan AG (IL HH & Hazara Verein)
14:00 – 15:00 Pause
 
15:00 – 15:45 Uhr Vorstellung der AG Ergebnisse

15:45 – 17:00 Organisatorische Absprachen
  • regionale, städtische KoKreise wie z.B. in Berlin
  • Umsetzung der Aktionen
  • bundesweite Koordinierung
17:00 Ende der Veranstaltung

Herzliche Grüße,
euer welcome2stay KoKreis

 Anreiseskizze

Englisch, Arabisch, Farsi & Einfaches Deutsch sowie Anreiseskizze unten! Alle Flyer im Download!

Dear all,

We would like to invite you, your groups, initiatives or organizations to the next work conference of welcome2stay on the 14th of January, 2017 in Göttingen. The focus of the conference will be the preparation for the upcoming campaign days, for which welcome2stay calls up, between the 18th – 23d of march. At the same time the conference should also be a place to further connect and network.

With the campaign days we want to articulate our core demands, the right to come, to go and to stay and social rights for all.

This shall show at how many places people are already living a solidary counterdraft compared to the prevalent policy of separation and regulated migration based on economic standards. The main focus of the campaign days is on the right to stay in every aspect, as well as the fight against deportations. Deportations belong to the most radical and most violent violations of equal social rights and the right of freedom of movement. However, for the government it is a proven method of their exacerbated asylum policy and the integration of the marginal right wing. Against this we want and we must get loud! You can find the call of action here: www.welcome2stay.org

The working conference in January will be for one a place for a creative search for ideas: what forms of actions are possible? With what did we have good experiences? What could be novel approaches?

For another, concrete steps must be taken: in order to become a whole from various nationwide campaigns, we need bundling procedures, such as regional coordination teams and nationwide highlights.

Below you can find a suggestion for an agenda in the appendix.

The conference takes place from 12 – 17 pm in the MUSA at Hagenweg 2a, Göttingen. (The Musa is located a 20 minutes walk from the main station down the river Line or you can take the Bus Nr. 11, 12, 73 to Pfalz-Groner-Breite.)

To participate, we kindly ask you to register under:
goettingen@welcome2stay.org
Since we need to pay the rooms and interpreters for this working conference, we kindly ask for a donation.

Best regards,
your welcome2stay coordination team


 

دعوة لحضور مؤتمر العمل المنظم من قبل welcome2stayوالذي سيقام في 14 كانون الثاني / يناير 2017، في MUSA, Hagenweg 2a, Göttingen

من أجل حقوق اجتماعية متساوية للجميع و من أجل حق القدوم، الرحيل، و البقاء.

يسرنا دعوتكم و دعوة مجموعاتكم، مبادراتكم، و جمعياتكم لحضور مؤتمر العمل القادم المنظم من قبل welcome2stay في 14 كانون الثاني/يناير 2016 في غوتنغن (Göttingen). الهدف الرئيسي للمؤتمر هو التحضير لأيام الحملة (Aktionstage)التي أطلقنا الدعوة إليها و التي ستقام بين 18 و 23 آذار/مارس 2017. و سيكون هذا اللقاء بنفس الوقت فرصة للتعارف و التشبيك.

نريد في أيام الحملة هذه أن نجعل طلباتنا الرئيسية مسموعة و مرئية فيما يخص حق القدوم، الذهاب، و البقاء والحقوق الاجتماعية المتساوية للجميع. نريد أن تظهر أيام الحملة هذه عدد الأماكن التي ما زال يعيش فيها مقترحنا التضامني البديل لسياسات التفرقة القائمة و للهجرة المنظمة حسب معايير اقتصادية. سيكون أكثر التركيز خلال أيام الحملة على خلق حق البقاء بكل أشكاله و على النضال ضد الترحيل. يعد الترحيل من الاعتداءات الأكثر عنفا و راديكالية على الحقوق الاجتماعية للجميع و لحق حرية الحركة و البقاء، و لكن بالنسبة للحكومة يعد الترحيل وسيلة فعالة لسياسات اللجوء المشددة و ضم اليمين المهمش. نريد و يجب علينا أن نناضل بصوت عال ضد كل ذلك. تجدون الدعوة لأيام الحملة في هذا الرابط: www.welcome2stay.org

سيكون مؤتمر العمل في كانون الثاني / يناير مكانا للبحث عن أفكار خلاقة: ما هي أشكال النشاط الممكنة؟ ما هي تجارب النشاط الجيدة التي قمنا بها؟ ما هي الأساليب الجديدة التي يمكن تجربتها؟

من ناحية أخرى يجب علينا خلال المؤتمر مناقشة خطوات عملية للتحضير: هل يجب أن نوحد الحملات المختلفة في أنحاء الدولة، هل نحتاج إلى إجراءات لتوحيد العمل، كخلق دوائر تنسيقية مناطقية أو التركيز على أهم النشاطات على مستوى الدولة؟

ستجدون في الأسفل مقترح لبرنامج العمل

سيقام المؤتمر بين الساعة 12 و 17 في Hagenweg 2a, Göttingen, MUSA

يرجى التسجيل على العنوان التالي: mail@welcome2stay.org

مع أطيب التحيات، فريق عمل welcome2stay

الوصول إلى مكان إقامة المؤتمر: يقع ال MUSA على بعد 20 دقيقة سيرا على الأقدام من محطة القطار الرئيسية على طول نهر اللاينا(Leine) أو ممكن أخذ الباص رقم 11، 12، أو 73 حتى Pfalz- Groner- Breite

رجاء صغير: بما أننا نحتاج للمال للدفع لمكان إقامة المؤتمر و المترجمين، نعتمد على تبرعاتكم.

مقترح لبرنامج العمل

12 – 12.30 ترحيب و تعارف > الأفراد و المجموعات و توقعاتهم؟ ماهو هدف المؤتمر؟ التعارف وإقرار برنامج العمل

12.30 – 14.00: تطوير أشكال للحملات من أجل أيام الحملة في دوائر العمل المناطقية* دائرة عمل أفغانستان (IL HH & Hazara Verein)

14.00 – 15.00 فترة استراحة

15.00 – 15.45 تقديم نتائج نقاشات دوائر العمل

15.45 – 17.00: إقرار أمور تنظيمية* دوائر عمل داعمة في المناطق و المدن، مثلا في برلين* تنفيذ الحملات، و التنسيق في كل أنحاء الدولة

17:00 انتهاء البرنامج

 


» خوشامدید برای اقامت « دعوت به نشست کنفرانس
فعالین و اکتیویستهای عزیز،
در تاریخ » خوشامدید برای اقامت « کنفرانس 41 ژانویه 2017 برگزار می شود . این کنفرانس
یکروزه از ساعت 12 ظهر تا 5 هاگه وِگ پلاک « در خیابان » موسا « بعد از ظهر در محل 2 در » آ
شهر گوتینگن انجام می شود.
MUSA;
14. Januar 2017
Hagenweg 2a Göttingen
به این » خوشامدید برای اقامت « ما شما یا گروه و سازمانتان را برای همکاری و هماهنگی با
کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن دعوت می کنیم.
کنفرانس روز 41 ژانویه در شهر گوتینگن در واقع برای سازماندهی و هماهنگی کمپین پیش رو
که در تاریخ 18 تا 23 ماه مارچ )ماه مارس 2017 ( است، برگزار می شود. این کمپین در تاریخ
فراخوانده شده است و کنفرانس یکروزه در » خوشامدید برای اقامت « ماه مارس از طرف 41 ژانویه
امسال ) 2017 ( با هدف جمع آوری ایده ها، ارتباطات شبکه ای با گروهها و افراد و همکاری
سازمانی در شهر گوتینگن برگزار می شود.
در هر کشور و شهری » حق رفت و آمد و اقامت انسانها « کمپین ماه مارس امسال با تاکید بروی
که می خواهند زندگی کنند و علاقه به اقامت دارند، فراخوانده شده است. مرکز ثقل کمپین،
چرا ،» مبارزه علیه اخراج اجباری « و » علیه دیپورت « حقوق برابر برای همه است. همچنین مبارزه
که دیپورت بزرگترین خشونت به انسان و آزادی اش است و دیپورت در واقع زیر پا گذاشتن حق
طبیعی و ابتدایی انسان است . اغلب حکومتها و همچنین حکومت آلمان، حق طبیعی/ابتدایی
برابری و آزادی در « انسان که آزادی در انتخاب محل زندگی است را، زیر پا می گذارند. آنان حق
را زیر پا گذاشته و پناهجویان را دیپورت و اخراج می کنند. در » حق اقامت آزاد « و » رفت و آمد آزاد
و فراخوان کمپین » خوشامدید برای اقامت « وبسایت زیر شما می توانید اطلاعاتی در مورد جنبش
عمومی ماه مارس، کسب کرده و با ما مبارزه تان را علیه دیپورت پناهجویان، هماهنگ کنید.
www.welcome2stay.org
در کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن ما امیدواریم در مورد ایده های تازه به گفتگو نشسته و
تجاربمان را در مبارزه علیه دیپورت بیکدیگر منتقل کنیم. همچنین ایجاد ارتباط و ایجاد هماهنگی و
همکاری ایالتی، شهری و بین المللی را متحقق کرده و حرکتهای مبارزاتی مان را قویتر کنیم.
چه ایده های خلاق مبارزاتی را می توانیم هنوز بکار بسته و عملی کنیم؟
تجارب مثبت و عملی را بیکدیگر انتقال دهیم و چه ایده های عملی مبارزاتی دیگری وجود دارند و
چگونه آن ها را بکار بسته و امتحان کنیم؟
برای شرکت در کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن و همکاری با ما و تماس، می توانید از ایمیلهای
زیر استفاده کنید.
goettingen@welcome2stay.org
mail@welcome2stay.org
است که با اتوبوسهای شماره ی 11 یا 12 یا 73 از » موسا « محل کنفرانس، مرکز فرهنگی
ایستگاه اصلی قطار بطرف فالز-گرونه-برایته
Bus Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite
و یا پیاده از کنار رود لاینه )جهت برعکس جریان آب، پایین رودخانه ی لاینه( حدود 20 دقیقه از
ایستگاه اصلی قطار دور می باشد.
از آنجا که ما برای محل کنفرانس و مترجمان پول پرداخت می کنیم، نیازمند به کمکهای مالی
شما می باشیم. در صورت امکان به ما کمک مالی کنید.
پیشنهادی برای برنامه ی کنفرانس
از ساعت 12:00 تا 12:30 خوشامدگویی و معرفی گروههای و افراد شرکت کنند و انتظارات و
نیازهای آنان از کنفرانس
هدف کنفرانس چه می باشد؟
اعلام نظرات و تصمیم گیری در مورد نکاتی که کنفرانس به آنها باید بپردازد.
12:30 تا 14:00 ایجاد کارگروهها
اعلام و پیشنهاد در مورد ف رم اکسیونها و فعالیتهای کمپین ماه مارس در کار-گروههای منطقه ای
» ای- ال- ه ه « کارگروه افغانستان )گروه کاری انجمن هزاره جات- افغانستان( و گروه کاری
14:00 تا 15:00 وقت استراحت
15:00 تا 15:45 اعلام نتایج کارگروهها
15:45 تا 17:00 هماهنگی سازمانی و گفتگو برای چگونگی تحقق ایده ها
تقسیم کاری برطبق منطقه ای و یا شهری و یا بمانند شهر برلین، محفلی )محفل شهر برلین(
گفتگو در رابطه با چگونگی اجرا و تحقق عملی اکسیون
هماهنگی فرا ایالتی و سراسری
17:00 پایان کنفرانس
با درودها و سلامهای صمیمانه
» خوشامدید برای اقامت « محفلی از


 

Kurz und leicht zu lesen:

Einladung zur Arbeitskonferenz von Welcome2Stay
am 14. Januar
2017 in Göttingen

 

Wir laden Euch zu unserer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 in Göttingen ein.

Wir wollen dort die Aktionstage vom 18. bis 23. März 2017 vorbereiten. Unsere Aktionen richten sich gegen die verschärfte Asylpolitik. Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein. Wir kämpfen gegen Abschiebungen und für das Recht zu bleiben.

Den Aufruf zu den Aktionstagen findet Ihr hier: www.welcome2stay.org

Auf der Arbeitskonferenz wollen wir kreative Ideen entwickeln: Wie können wir Aktionen in ganz Deutschland anstoßen und bündeln? Welche Aktionsformen sind möglich?

Die Arbeitskonferenz findet von 12 bis 17 Uhr in der MUSA (Hagenweg 2a, Göttingen) statt. Die MUSA erreicht Ihr zu Fuß (vom Hauptbahnhof 20 min am Fluss Leine entlang) oder mit dem Bus (Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite).

Bitte meldet Euch per Email an: mail@welcome2stay.org

Spenden sind willkommen: Wir brauchen Geld für Räume und Dolmetsch-Dienste.

Wir freuen uns auf das Treffen mit Euch!
Herzliche Grüße

Euer Koordinierungs-Kreis

Bündnis Welcome2Stay (“Willkommen um zu bleiben”)

Flyer zur Anreise:

Welcome2Stay Flyer zur Anreise

 

 

 

 

 

 

 

Die Flyer für alle Sprachen findet Ihr auf der Download-Seite

 

About the wind as our companion and the deportation prison in our heads. Looking back on two months of protest

protest-march-2016-munchen-to-nurnberg

The time has come to take stock of our struggle over the past two months, to know where we have been succesful and where we have lost time. This is the moment of truth.

I took part in the demonstration of 07.09.2016 which marked the beginning of our protest actions not only as a member of Refugee Struggle for Freedom but as a person, as a human being, but mainly because I belong to this world that belongs to nobody and that no one has contributed to create. You can talk about borders or illegal entries, but what about the overexploitation of our natural resources, what about Western puppet-politicians who are governing our countries and what about all that which exists but does not belong to us? No one talks about it, nobody, because we are used as objects when there is a need us – for example as cheap labor force, or as a scapegoat for social conflicts. But when there is no more need for us, we become the misery of the world.

At Sendlinger Tor, I felt very integrated because we were able to experience the realities of life outside the camps, with people of good will who supported us. Even though we had to deal with Nazis and other troublemakers, it was better than being locked up in the camps.

The walking route to Nürnberg made me and many others come to life again. We were able to savor nature, far from everything, with the pure wind, which knows neither race nor nationality and who has guided us with its rhythmic breath through the cities of Germany. Crossing these cities was like crossing borders. If only the world could be like that! For all the benefits of the world are created for humans. Birds know no boundaries, but we, human beings with consciousness, deprive other human beings of their right to move, to come and go freely, and this leads to fear of being arrested or mistreated.

On our return from Nürnberg, we had to go on hunger strike because it was the only way to make ourselves heard. It was a lot harder because there are a lot of ill people among us who, despite their illnesses, went on a hunger strike even though it could have had an adverse effect on their health. On the fifth day we announced that the next day we would also stop drinking. That same afternoon, the police came suddenly with 600 police officers to end our strike. Some of us stayed, others went to the other side of the street and climbed the trees. As those who stayed there, how could we have resisted 600 policemen? We, 60 refugees at the end of their forces?
On the other side of the street I could hear the cries of my friend who had been kicked by the policemen. And as if the brutal repression of the police was not enough, each refugee who took refuge in the trees will be liable to a very high fine.

It was to be expected that the police would suddenly come to put an abrupt end to our hunger strike, we had to expect to be held responsible for all the problems of others simply because we opposed to all the German institutions that want to destroy us or have already destroyed us for quite a long time. It is always said that solidarity must be lived together. That is what we did. We fought alongside unions and independent social groups without asking for anything in return. Now we need you. So, help us!

I have my own problems, my own worries, but it is nothing compared to the daily difficulties my brothers encounter. They are afraid to start a new life from zero in another country. They are afraid of being expelled and confronted with their past. And this fear is well founded. One of our brothers was deported to Afghanistan, another to Senegal, a third has left on his own, and seven others have been transferred to the Bamberg camp.

Even though we are not in detention camps in order to be deported, our thoughts and daily fear is worse than a modern prison. What have we done? What is our sin? Is it a crime to flee from war, misery, poverty, repression? Do people deserve this condemnation and the exclusion from all systems?

We, the people of the Global South, are the victims and the scapegoats of all time. We were sold as slaves, forced into the liberation of Europe during the two wars, colonized and stripped, and yet our zest for life is stronger than all the evil we have been subjected to in the past and that we still suffer today. You may find it difficult to put yourself in our place, to listen to our voices, to feel our suffering, to understand our struggle “Freiheit – freedom, kein Mensch ist illegal”. We do not want to be concentrated in camps like a herd that is given the opportunity to drink, we want to be an integral part of society with the right to go and to come, the right to education but also the right to work. We all know that with all these rights inequalities will still be visible to the eyes of all. Like the struggle of women against sexual inequalities. That is why we will continue to fight. The truth is that having a residence permit does not mean you’re off the hook. On the contrary, it is only the beginning of the fight against inequalities.

In conclusion, let me say that leaving borders open means giving back to humanity its right to free movement everywhere on earth, but first of all let’s open our hearts and free them from racism, colonialism and trivialities of this world such as money and power.

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Du vent comme notre compagnon aux centres d’expulsion dans nos têtes. Rétrospective sur deux mois de protestes

Le moment est venu de faire le point sur notre combat des deux derniers mois, de savoir où on a réussi et sur quoi on a perdu notre temps. C´est le moment de vérité.

J´ai pris part à la manifestation du 07.09.2016 qui a marqué le début de nos actions de protestation non seulement en tant que membre de Refugee Struggle for Freedom mais en tant que personne, en tant qu´être humain, mais surtout parce que j´appartiens à ce monde qui n´appartient à personne et que personne n´a contribué à sa création. Vous pouvez parler de frontières ou d´entrées illegales, mais qu´en est-il de la surexploitation de nos ressources naturelles, qu´en est-il des politiciens occidentaux, marionnettes régissant nos pays et qu´en est-il de tout ce qui existe et qui ne nous appartient pas? Personne n´en parle, personne, parce qu´on nous utilise comme des objets quand on a besoin de nous – par exemple comme main d´oeuvre bon marché ou comme bouc émissaire des conflits sociaux.  Mais quand on a plus besoin de nous, on devient la misère du monde.

A Sendlinger Tor, je me sentais très intégré parce qu´on a pu vivre les réalités de la vie en dehors des camps avec des gens de bonnes volontés qui nous soutenaient. Même si nous avons eu à faire á des nazis et autres faiseurs de troubles, c´était mieux que d´être enfermés dans les camps.

La route à pied jusqu´à Nürnberg m´a fait revivre ainsi que beaucoup d´autres. On a pu savourer la nature, loin de tout, avec le vent pur, qui, lui, ne connait ni race, ni nationalité et qui nous a guidé avec son souffle rythmique à travers les villes d´ Allemagne. En traversant ces villes, c´était comme si nous traversions des frontières. Si le monde pouvait être comme ça! Car tous les bienfaits du monde sont crées pour les humains. Les oiseaux ne connaissent pas de frontières mais nous, êtres humains dotés d´une conscience, nous privons d´autres êtres humains de leur droit de bouger, d´aller et de venir librement et cela entraine la peur d´être arrêté ou maltraité.

A notre retour de Nürnberg, on a dû entamer la grève de faim parce que c´était le seul moyen de se faire entendre. C était très plus dur parce qu´il y a beaucoup de malades parmi nous qui, malgrès leurs maladies, ont fait quand même la grève de la faim alors que ça pouvait nuire d`avantage à leur santé. Le cinquième jour, nous avons annoncé que le lendemain, nous arrêterions aussi de boire. L´après-midi même, la police est arrivée subitement avec 600 policiers pour mettre fin à notre grève. Certains d´entre nous sont restés sur place, d´autres sont allés de l´autre côté de la rue et sont montés dans les arbres. Nous qui étions restés sur place, comment aurions-nous pû résister face à 600 policiers? Nous, 60 refugié(e)s à bout de forces?
De l´autre côté de la rue, je pouvais entendre les cris de mon ami qui avait reçu des coups de pied des policiers. Et comme si la répression brutale de la police ne suffisait pas, chaque réfugié s´étant réfugié dans les arbres sera passible d´une amende très élevée.

On devait s´y attendre que la police arriverait soudainement pour mettre fin de façon brutale à notre grève de la faim, on devait s´y attendre d´être pris comme responsable pour tous les problèmes des autres, simplement parce qu´on s´est opposé à toutes ces institutions allemandes qui veulent nous détruire ou qui nous ont déjà détruit depuis bien longtemps. On dit toujours que la solidarité doit se vivre ensemble. C´est ce qu´on a fait. On s´est battu aux côtés de syndicats et de groupes sociaux indépendants sans rien demander en retour. Maintenant nous avons besoin de vous. Alors, aidez-nous!

J´ai mes propres problèmes, mes propres soucis mais ce n´est rien par rapport aux difficultés quotidiennes que rencontrent mes frères. Ils ont peur de recommencer leur vie à zéro dans un autre pays. Ils ont peur d´être expulsés et d´être confrontés à leur passé. Et cette peur est bien fondée. Un de nos frères a été expulsé en Afghanistan, un autre au Sénégal, un 3ème a quitté le pays par ses propres moyens et 7 autres ont été transférés dans le camps de Bamberg.

Même si nous ne sommes pas dans des camps de rétention afin d´être expulsés, nos pensées et la peur quotidienne est pire qu´une prison moderne. Qu´avons-nous fait? Quel est notre péché? Est-ce un crime de fuir la guerre, la misère, la pauvreté, la répression? Mérite-t´on cette condamnation et l´ exclusion de tous les systèmes?

Nous, les gens du Grand Sud, nous sommes les victimes et les boucs émissaires de tous les temps. Nous avons été vendu comme esclaves, emmenés de force dans la libération de l´Europe pendant les deux guerres, colonisés et dépouillés et pourtant notre joie de vivre est plus forte que tout ce mal qu´on nous a fait subir par le passé et que nous subissons encore aujourd´hui. Vous avez peut-être du mal à vous mettre à notre place, à écouter nos voix, à sentir notre souffrance, à comprendre notre combat „Freiheit – liberté, kein Mensch ist illegal“. Nous ne voulons pas être concentrés dans des camps comme un troupeau que l´on abreuve, nous voulons faire partie intégrante de la société  avec le droit d´aller et de venir, le droit à l´éducation mais aussi le droit de travailler. Nous savons tous qu´avec tous ses droits il restera encore des inégalités visibles aux yeux de tous. Comme le combat des femmes face aux inégalités sexuelles. C´est pourquoi nous continuerons de nous battre. La vérité est que le fait d´avoir un titre de séjour ne veut pas dire qu´on est tiré d affaire. Au contraire, ce n´est que le début du combat face aux inégalités.

Pour terminer, je veux vous dire que laisser les frontières ouvertes, c´est redonner à l´humanité son droit à la libre circulation partout sur terre, mais tout d´abord ouvrons nos coeurs et libérons les du racisme, du colonialisme et des futilités de ce monde tel que l´argent et le pouvoir.

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Vom Wind als unserem Begleiter zum Abschiebeknast in unseren Köpfen. Rückblick auf zwei Monate Protest

Jetzt ist es an der Zeit auf unsere Aktionen der letzten zwei Monaten zurückzublicken um zu sehen wo die Erfolge waren und wo wir unnötig unsere Energie verschwendet haben. Es ist die Zeit der Wahrheit.

Ich habe an der Demonstration am 07.09.2016, mit der unser  Protest seinen Anfang nahm, nicht nur als Mitglied der Bewegung Refugee Struggle for Freedom sondern auch als Person, als Mensch teilgenommen. Als Mensch gehöre ich zu dieser Welt, aber diese Welt gehört niemanden, sie wurde nicht von Menschen erschaffen. Ihr könnt über Grenzen und illegale Einreise reden aber was ist mit der Ausbeutung unserer Bodenschätze, was ist mit den Marionetten westlicher Politik, die unsere Staaten regieren, was ist mit all dem, was unser ist, uns aber nicht gehört?  Niemand erwähnt das, niemand. Wir werden wie Objekte benutzt wenn man uns braucht – zum Beispiel als billige Arbeitskräfte oder als gesellschaftliche Sündenböcke. Wenn man uns aber nicht mehr braucht, werden wir zum Elend der Welt.

Am Sendlinger Tor habe ich mich sehr integriert gefühlt, weil wir zusammen das Leben außerhalb der Lager erleben durften, mit Unterstützer*innen und Menschen mit guten Absichten. Obwohl wir auch mit Nazis und Anderen mit weniger guten Absichten konfrontiert waren, war es auf jeden Fall besser als in den Lagern eingesperrt zu sein.

Der Weg nach Nürnberg hat mich und viele anderen wieder zum Leben erweckt. Wir konnten die Natur spüren, weit weg von allem, mit dem Wind als Begleiter, der keine Grenzen und auch keine Staatsangehörigkeit kennt. Er hat uns durch deutsche Städte geführt und es war, als ob wir über Grenzen gingen. Wenn die Welt so sein könnte! Sie ist für uns Menschen erschaffen worden. Vögel haben keine Grenzen aber wir, Menschen, obwohl wir einen denkenden Verstand besitzen,  entziehen anderen Menschen das Recht auf Bewegung, auf freie Wahl des Aufenthaltsorts und so entsteht Angst vor Repression und Festnahme.

Nach unserer Rückkehr aus Nürnberg haben wir den Hungerstreik angefangen. Es war für uns die einzige Möglichkeit. Es war sehr hart weil viele von uns krank sind. Trotz ihrer Krankheit haben sie beim Hungerstreik mitgemacht, auch wenn dies ihrer Gesundheit geschadet hat.
Am fünften Tag haben wir angekündigt, am Tag darauf auch auf das Trinken zu verzichten. Am Nachmittag kam unerwartet die Polizei mit 600 Polizisten um den Hungerstreik zu beenden. Manche von uns sind da geblieben wo sie waren, andere sind auf die andere Straßenseite gegangen und auf Bäume geklettert. Wir, die geblieben sind, wie hätten wir uns gegen 600 Polizisten wehren können? Wir, nur 60 Asylbewerber*innen am Ende ihrer Kräfte.

Von der anderen Straßenseite konnte ich die Schreie meines Freundes hören, der die Tritte der Polizei abbekommen hat. Zusätzlich zu der brutalen Auseinandersetzung mit der Polizei erwartet jeder von denen, die auf den Bäumen waren, eine hohe Geldstrafe.

Wir hätten wissen können, dass der polizeiliche Angriff, also die Räumung des Hungerstreikes, die darauf folgende Repression plötzlich kommen würde. Wir hätten wissen können, dass wir als Schuldige für alle Probleme aller hingestellt werden würden, aus dem einzigen Grund, dass wir es gewagt haben gegen die deutschen Behörden zu protestieren. Gegen die Behörden, die uns vernichten möchten und auch seit langem bereits vernichtet haben. Es wird immer gesagt, dass Solidarität gelebt werden muss. Wir haben darauf geantwortet. Wir haben an der Seite von Gewerkschaften und gesellschaftlichen Gruppen gekämpft ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Jetzt brauchen wir Sie. Mögen Sie uns nun zur Seite stehen!

Ich habe meine persönlichen Problemen aber sie sind nichts im Vergleich zu dem Leid, das meine Schwestern und Brüder täglich erfahren. Sie haben Angst, ihr Leben in einem anderen Land von Null wieder anzufangen. Sie haben Angst, abgeschoben zu werden und mit ihrer Vergangenheit konfrontiert zu werden. Und tatsächlich wurden in den letzten Wochen ein Bruder von uns nach Afghanistan abgeschoben und einer in den Senegal, ein anderer hat aus Verzweiflung das Land selbst verlassen. Sieben weitere Freunde wurden in das Abschiebelager nach Bamberg gebracht.

Aber schon bevor wir in Gefängnisse und Abschiebelager eingesperrt werden, leben wir in einem modernen Gefängnis. Der Abschiebeknast in unseren Köpfen, der uns jeden Tag begleitet und in uns arbeitet, ist der schlimmste. Was ist unser Vergehen? Was haben wir getan? Ist es ein Verbrechen, dem Krieg, dem Elend, der Armut, der Gewalt entkommen zu wollen? Ist es gerechtfertigt, uns deshalb aus allen Systemen auszuschließen?

Wir, Menschen aus dem Globalen Süden, sind die Opfer und Sündenböcke aller Zeiten. Wir wurden als Sklaven verkauft, gezwungen in den beiden Weltkriege für die Befreiung Europas zu kämpfen, wir wurden kolonialisiert und geplündert. Unsere Lebensfreude ist aber stärker als alle Demütigungen, die wir in der Vergangenheit und bis heute noch erfahren. Es ist für Euch vielleicht schwierig uns und unseren Schmerz zu verstehen, unsere Stimmen zu hören, unser Kampf und Motto „Freiheit – liberté, kein Mensch ist illegal“ nachzuvollziehen. Wir möchten nicht wie Tiere in Abschiebelager eingezwängt und gefüttert werden, wir möchten ein vollständiger Teil dieser Gesellschaft sein, wir möchten das Recht haben, uns zu bewegen wo wir hin möchten, wir möchten das Recht auf Bildung aber auch das Recht auf Arbeit haben. Auch wenn wir diese Rechte genießen werden noch Ungerechtigkeiten in der Welt bestehen. Wie der Kampf von Frauen gegen Geschlechterungleichheit. Deswegen werden wir weiter kämpfen.  Die Wahrheit ist, dass eine Aufenthaltsgenehmigung nicht die Lösung unserer Probleme ist. Es ist nur der Anfang des Kampfes gegen Ungerechtigkeiten aller Art.

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen, dass wenn man die Grenzen öffnet, bekommt die Weltbevölkerung ihr angeborenes Recht auf Bewegungsfreiheit wieder zurück. Dafür müssen wir aber erst unsere Herzen öffnen und von Kolonialismus, Rassismus und Belanglosigkeiten wie Geld und Macht befreien.

The sealing off of the ‘Balkan borders’

Balkan borders

Photo: Gavgelija, Robert Atanasovski, AFP

The EU has finally struck a deal with the Turkish government at 29.10.2015 in which 3 bilion Euros per yer, visa liberalizations and unfrozen EU membership negotiations, negotiations that the EU froze with Turkey in 2005 under pretense of  R. Erdoğans government style as authoritative, will be exchanged for the Turkish role as an external Schengen border ‘guardian’. With this EU again proved that its interests have to be protected at all costs, quickly ignoring previous comments regarding the current Turkish president R. Erdoğan, as well as his increased surpression of Kurdish people, media critics and activists in the recent years. Political Machiavellism labels and continue to label Western politics throughout the history and it doesn’t leave out other political actors around the globe.