Tag: call for demonstration

demonstration against deportations to senegal, 5.05.2017, 15-16h, at senegalese embassy

there will be a demonstration tomorrow to protest against deportations from germany to senegal. apparently there has been a deal between the german and senegalese government to deport people very soon. senegalese refugees from bavaria are coming to berlin and journalists will be present. the demonstration will take place from 15:00 to 16:00 in front of the embassy, dessauerstr. 28-29, 10963 berlin.
spread the word and come around

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www.glokal.org

1. Mai – Einladung zur Pressekonferenz, Dienstag 25.04.2017

Berlin demo 1.Mai 2017 Wir bleiben alleSehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sei ein zu unserer Pressekonferenz am Dienstag den 25.04. um
11 Uhr im Café Kotti, die unter folgendem Motto steht:

Kreuzberg feiert 30 Jahre revolutionären 1.Mai: Wir bleiben alle!

Aus diesem Grund organisieren wir im Vorfeld der revolutionären 1.Mai
Demo eine große Blockparty gegen Gentrifizierung und Abschiebung auf dem
Oranienplatz mit Prinz Pi, Takt32, PTK und vielen weiteren.

Linke Initiativen, Kreuzberger Gewerbetreibende und mehrere
Hip-Hop-Labels rufen zum 30sten Jahrestages des “Kreuzberger Aufstandes”
vom 1.Mai 1987 zu einer Block Party auf dem Oranienplatz auf.

Im Vorfeld und im Anschluss an die traditionelle revolutionäre
1.Mai-Demonstration um 18 Uhr sind Auftritte dutzender Rap-Künstlerinnen
und Künstler geplant. Neben vielen Newcomern werden auch bekanntere Acts
wie Prinz Pi, Takt32, MC Bogy, Tice, Reeperbahn Kareem oder PTK auf der
Bühne zu sehen sein. Desweiteren sollen politische Initiativen die
Möglichkeit haben, ihre Arbeit mit Redebeiträgen und Infoständen auf dem
Oranienplatz vorzustellen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine
Kooperation des legendären Rap-Labels “Royal Bunker” des
Musikjournalisten Marcus Staiger, der Antifaschistischen Revolutionären
Aktion Berlin (ARAB) und des Kreuzberger Labels 36Kingz, das bereits
seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Berliner “Myfest“ organisiert.

Unterstützt werden die Organisatoren von einem breiten Bündnis aus
Kreuzberger Gewerbetreibenden und politischen Initiativen aus dem Kiez.

Unter dem Motto “Wir bleiben alle – Gegen Gentrifizierung – Gegen
Abschiebungen – Für Kreuzberg” wendet sich das Bündnis vor allem gegen
die immer rasantere soziale Verdrängung in Kreuzberg36 und die von der
Merkel-Regierung für dieses Jahr angekündigten Massenabschiebungen
abgelehnter Asylsuchender. Jonas Schiesser von der ARAB meint dazu: „Zum
30sten Jahrestag des Kreuzberger Aufstandes wollen wir die Stunden vor
der großen Demonstration nutzen, um die aktuellen Probleme hier im Kiez
zu thematisieren. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir gemeinsam
etwas verändern können. Und natürlich wollen wir auch gemeinsam feiern,
bevor wir um 18 Uhr unsere Anliegen mit einer kraftvollen und
kämpferischen Demonstration auf die Straße tragen. Der 1.Mai in
Kreuzberg steht seit 30 Jahre für eine klare Absage an die herrschende
Politik und für die Utopie einer selbstorganisierten Gesellschaft. Heute
ist er nötiger denn je.“

Turgay Ulu, langjähriger Aktivist des Protest-Camps vom Oranienplatz und
heute bei OPlatz.net aktiv, hebt die historische Bedeutung des
Oranienplatzes, gerade auch für die Refugee-Protest-Bewegung hervor.
Gegenüber der Presse sagte er: „Seit der Räumung des Oranienplatzes vor
zwei Jahren, hat die Politik uns den Ort geklaut, an dem wir
protestieren konnten. Der erste Mai ist unser Tag, an dem wir gegen die
Bourgeoisie aufstehen. Wir werden aus dem O-Platz wieder einen
politischen Ort machen. Wir werden ihn zurück erobern, um zu zeigen,
dass unsere Protestbewegung nicht tot ist und dass wir noch immer leben.
Auch wenn das der deutschen Politik nicht gefällt.“

Senol Kayaci, der die Bühne seit Anbeginn des MyFestes organisiert, in
Kreuzberg aufgewachsen ist und am eigenen Leib die Folgen von
Mietsteigerungen und Verdrängung erlebt, verweist wiederum auf den engen
Zusammenhang von Gentrifiezierung und Abschiebepolitik. „Das Motto „Wir
bleiben alle“ haben wir mit Absicht gewählt, da die Gründe für
Abschiebung und Verdrängung genau die gleichen sind“, erklärt er und
führt aus: „Die Menschen bringen einfach nicht genug Profit und aus
diesem Grund müssen sie weg. Die einen, weil sie nicht genug Miete
bezahlen können. Die anderen, weil die Wirtschaft sie nicht gebrauchen
kann. Wir sind gegen diese menschenverachtende Logik, und dagegen
richtet sich auch unsere Block-Party und unser Protest.“

ARAB / 36KINGZ / ROYAL BUNKER
Sonntag, 23 April 2017

Pressekontakt:
Jonas Schiesser: 0152 19265785

Einladung zur Pressekonferenz

Anlässlich des bevorstehenden 1.Mai laden wir Sie zu unserer
Pressekonferenz am Dienstag, den 25.April um 11 Uhr im Café Kotti,
direkt am Kottbusser Tor ein.

Michael Prütz
Langjähriger Aktivist in der linken Bewegungen Berlins berichtet über
die seine persönlichen Eindrücke vom 1.Mai 1987 in Kreuzberg

Turgay Ulu
Flüchtlingsaktivist wird über die Bedeutung des Oranienplatzes für den
Flüchtlingswiderstand in der BRD sprechen.

PTK
Kreuzberger Rapper, veröffentlich am 26.Mai sein zweites Album
„ungerächte Welt“ und wird am 1.Mai auf dem Oranienplatz direkt vor der
Demo auftreten. Er berichtet, wie er als Jugendlicher in Kreuzberg mit
dem 1.Mai aufgewachsen und welches Verhältnis zu Staat und Polizei sich
daraus entwickelt hat.

Senol Kayaci
Organisiert seit 15 Jahren die HipHop-Bühne auf dem Myfest und wird
darüber sprechen, wieso es in diesem Jahr zu diesem Bündnis gekommen ist

Marcus Staiger
Musikjournalist und politischer Aktivist spricht über die aktuelle
Bedeutung des revolutionären 1.Mai und die Notwendigkeit von
Basisorganisierung

Moderation:
Jonas Schiesser (ARAB)

Mobivideo:
https://www.youtube.com/watch?v=zuycTj2vhGI

Demo am 8. april 2017 International Roma day 14 Uhr – Take back the future!

BERLIN

14:00 Uhr
Start: Paul-Löbe-Haus (Zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt U-Bhf Bundestag)

15:00 Uhr
Kundgebung am Brandenburger Tor Pariser Platz, 10117 Berlin

Zur Demo ruft das Berliner Bündnis 8.April auf: Bundesromaverband, IniRromnja, Rroma Informations Centrum e.V. , Amaro Forro e.V., VVN-BdA, Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht und Bündnis gegen Rassismus.

infos auf bundesromaverband.de

Friday, March 31st, 11am: Demo against deportations to Tunisia – Together against deportations!

Demo against deportations to Tunisia

Together against deportations!

Friday | 31th of march | 11am
Embassy of Tunisia | Lindenallee 16 | close to ZOB Berlin

We‘re a group of tunisians who will protest against the planned deportation of 1500 people. For that
we want to kindly invite you to join us!

First of all, we will protest in front of the Tunisian embassy against their decision to give out travel
documents for said 1500 persons.

Afterwards we will go to the ministry of interior and will protest the decision of carrying out those
deportations.

Finally we will demonstrate in front of the chancellors office in order to make our demand heard, that she shall cancel the agreement with Tunisia. Because we believe that, everyone should have the
right to choose their place of residence!

We hope that you all come and bring all your friends, so that we can be loud together and show our resistance against deportations!

If you have any questions, don‘t hesitate to contact us:
01577 4531 480
asylum.seekers.movement@gmail.com

Call for demonstration in PDF

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Gemeinsam gegen Abschiebungen!

Freitag  |  31. März  | 11Uhr
Tunesische Botschaft | Lindenallee 16 | beim ZOB Berlin

Wir sind eine Gruppe Tunesier*innen, die gegen die geplante Abschiebung von 1500 Menschen demonstrieren wollen.

Dazu laden wir euch herzlich nach Berlin ein!

Zuerst werden wir vor der tunesischen Botschaft eine Kundgebung halten und gegen die Ausstellung von Reisedokumenten für besagte 1500 Menschen protestieren.

Danach werden wir vor das Innenministerium ziehen und die Entscheidung zur Durchführung der Abschiebungen kritisieren.

Schließlich werden wir vor dem Bundeskanzlerinamt für die Aufkündigung des Abkommens zwischen Deutschland und Tunesien demonstrieren. Dabei fordern wir das Recht der freien Wohnortswahl für jeden Menschen ein!

Wir hoffen auf euer Kommen und, dass ihr all eure Freund*innen mitbringt, damit wir gemeinsam und laut unseren Widerstand gegen Abschiebungen zeigen!

Wenn ihr Fragen zur Anreise oder ähnlichem habt, meldet euch unter:
01577 4531 480
asylum.seekers.movement@gmail.com

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مع بعض ضد الترحيل!
الجمعة | 31 . مارس | الساعة 11
أمام السفارة التونسية | Lindenallee 16
نحن مجموعة من تونسين نتشرف بحضوركم معنا في
مظاهرة ببرلين ضد ترحيل 1500 شخص!
امام السفارة التونسية مظاهرة يطلب عدم تسليم
للحكومة اللمانيا وثائق سفر 1500 شخص.
امام وزارة الداخلية ضد قرار تنفيذ التسفير.
امام مكتب المستشيرة مركل بهدف الغاء قرار
التفاقية بين المانيا و تونس لان نطلب حق العيش حر
في المكاان الذي يختاره الشخص.
و نتمنى أان تحضر معنا أنتم و أصدقائكم
ونحكي بصوت واحد ضد الترحيل! و شكرا
اذا عندكم اي أسئلة عن التريق الخ, رجاء التصال على
رقم و ايمايل التالي
01577 4531 480

asylum.seekers.movement@gmail.com

Kundgebung am Montag, 20. März, 12:30 Uhr: “Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder

Skulptur am Platz der Kinderrechte

Kundgebung vor dem Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Montag, 20. März 2017, 12:30-14:00 Uhr

Wir erleben tagtäglich, wie die gesetzlichen und praktischen Hürden für den Familiennachzug von Geflüchteten immer höher werden.

Mit dem “Asylpaket II” wurde im März 2016 der Familiennachzugs zu allen Personen, denen nur subsidiärer Schutz zuerkannt wird, für zwei Jahre ausgesetzt. Gleichzeitig entscheidet das Bundesamt immer restriktiver über Asylanträge: Von den Asylsuchenden aus Syrien erhält seit über einem halben Jahr nur noch ein Drittel den Flüchtlingsschutz, zwei Drittel erhalten nur den subsidiären Schutz und sind damit bis März 2018 vom Familiennachzug ausgeschlossen. Wer bis dahin volljährig wird, kann auch danach seine Eltern nicht mehr holen.

Sogar die Jugendlichen, denen nach Genfer Flüchlingskonvention (GFK) die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, wird oft der Familiennachzug verwehrt: Ihnen wird gesagt, ihre Eltern dürfen kommen, ihre minderjährigen Geschwister erhalten aber kein Visum. Damit werden die Familien de facto dauerhaft getrennt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, Artikel 6 des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention zu folgen.

Der Innenausschuss des Bundestags hat mit den Stimmen der SPD, LINKEN und Grünen eine Sachverständigen-Anhörung für den 20. März 2017 ( 13.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus) zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten beschlossen.

Daher möchten wir anlässlich dieser Anhörung um 12:30 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus die Forderungen der Jugendlichen und Betroffenen sichtbar machen und laden daher zu einer spontanen Kundgebung ein (12:30 – 14 Uhr):

“Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

AK junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrat Berlin

Ansprechpartner: Walid Chahrour, mail@wegebbz.de

Telefonkontakt: 017641598154

Take back the future! Internationalen Tag der Rom*nja 8. april 2017

 

Unser wunderschönes Wandbild hängt seit heute in Berlin-#Kreuzberg! Am 8. April geht’s auf die Straße zum Internationalen Tag der Rom*nja

Check out: RomaniPhen // alle bleiben! // Bundes Roma Verband // Roma Art Action // Take back the future 8. april 2017

#allebleiben #romnjapower #8april #TakeBackTheFuture #BleiberechtFuerAlle #romnjapowermonth2017

Und nicht vergessen: Berlin Abschiebefrei – Grenzenlos Solidarisch am 18. März!

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin 16:30, Warschauerstr.

8th March International Women*s Struggle Demo Berlin

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القوة لجميع النساء***

ندعو جميع النساء* للمشاركة بالمظاهرة النسائية العالمية في تاريخ 8 مارس 2017

في تمام الساعة 16:30 في شارع Warschauer strasse في زاوية شارع Revaler strasse حتى الساعة 18:00 حيث سنكون في Oranienplatz

نحن نتمرد ضد النظام!

نحن نناضل ونرتب عملنا وحياتنا.

نحن ندافع عن أنفسنا ضد استغلال أجسادنا.

نحن نتحرك ونحشد أنفسنا من أجل العدالة الاجتماعية والسياسية

كما فعلنا دوماً!

نحن لن نقبل بأن نستعمل كأداة لإضفاء الشرعية على العنصرية من قبل الدولة والمجتمع. لقد شهدنا في ليلة رأس السنة هذه كيف في قلب أوروبا، في كاتدرائية كولونيا، كان هنالك نظام فصل عنصري – تحت ذريعة حماية النساء*. نحن نقاتل ضد هذا التلاعب، ولن نقبل أن يتم التلاعب بنا ضد أخواتنا* واخواننا*.

نحن نتظاهر ضد كل شكل من أشكال القمع الممارس من قبل هذا النظام الذكوري، والذي يتسبب بالاستغلال، الفقر، الحروب، الهروب، والعنف. نحن نتضامن ونتعاون ونناضل سويةً.

ان الرأسمالية تعتمد على الاعتماد الاقتصادي للنساء* وعلى أعمالهن الغير مدفوعة الأجر، الغير حرة والغير معترف بها. بغض النظر عن فرص العمل البائسة المتوفرة – القانونية أو غير القانونية – تجد النساء* دائماً في أسوأ الظروف. ليس هناك حرية للنساء* في هذا النظام. ان سيادة/التفوق الأبيض تغني نفسها من خلال العنصرية والامتيازات الطبقية. ان حركتنا النسوية* تنادي بالمساواة والعدالة بين جميع الأجناس والأعراق والطبقات!

نحن ننظم أنفسنا ضد الاستغلال الرأسمالي وضد النظام الامبريالي، الذي يهدف إلى الربح عن طريق اسكاتنا، وندعوكم الى التظاهر.

إن النساء* في الحرب، يهربون ويعبرون طرق الهرب، معرضون لاعتداءات إضافية كنساء*. في المخيمات، المعتقلات، في المحاكم وعند السلطات، تقع النساء* ضحية العنف الجنسي من قبل الشرطة والدولة. ان الاغتصاب يستخدم كسلاح في الحرب وكوسيلة للتعذيب. ان النساء* تحاربن في كل مكان، انهن يحاربن في أصغر وحدة سياسية ضمن الأسرة، وتقاومن بانتظام.

نحن ننظم أنفسنا ضد العنف الجنسي، الذي يمارس اما من قبل المجتمع الرأسمالي الاستغلالي أو من قبل الأنظمة الديكتاتورية.

ان جسد النساء* يختطف، يستعبد، يباع، يستغل ويستعمر. نحن ندعو بشكل عاجل لإنهاء حالات قتل النساء* وإنهاء جرائم الكراهية ضد النساء* المتحولين جنسياً.

ان النساء* تقاومن في جميع أنحاء العالم. ان غضبنا ومقاومتنا الجماعية، أحلامنا وأمانينا تعزز نضالنا العالمي النسوي*.

لنذهب سويةً في الطرقات في 8 مارس، في اليوم العالمي للنضال النسوي*، ولنتظاهر سويةً!
**عندما نكتب كلمة النساء* نحن نعني: النساء، المثليات، المتحولات جنسياً* والخنثى الأنثوية*

Cała władza w ręce kobiet*

Cała władza w ręce kobiet*

Wezwanie do udziału w demonstracji z okazji Międzynarodowego Dnia Kobiet*.

8 marca 2017, godz.16:30 Warschauer Str. (róg Revaler Str.) – 18:00 Oranienplatz

Buntujemy się przeciwko systemowi!

Organizujemy się w walce o naszą pracę i nasze życie.

Bronimy naszych ciał przed wyzyskiem.

Mobilizujemy się w imię społecznej i politycznej sprawiedliwości.

Tak jak to robiłyśmy zawsze?

Nie pozwalamy, aby pod pretekstem ochrony kobiet legitymizowany był państwowy i społeczny rasizm. W Sylwestra tego roku widziałyśmy, jak pod pretekstem ochrony kobiet w Katedrze w Kolonii, w samym sercu Europy, wprowadzono apartheid. Sprzeciwiamy się tego rodzaju manipulacji i nie damy się wykorzystywać przeciwko naszym siostrom* i braciom*.

Sprzymierzamy się przeciwko wszelkim formom opresji wynikającym z systemu patriarchalnego, ustanawianego przy pomocy wyzysku, biedy, przemocy i wojen, które zmuszają ludzi do uchodźstwa. Solidarnie podajemy sobie ręce i wspólnie walczymy.

Kapitalizm opiera się na ekonomicznej zależności kobiet, ich niezauważanej, nieopłacanej i przymusowej pracy. Niezależnie od tego, czy legalnie, czy nie, kobiety zawsze pracują na gorszych warunkach. W tym systemie wyzwolenie kobiet nie jest możliwe. Biała dominacja opiera się na rasizmie i przywilejach klasowych. Nasz feminizm bazuje na sprawiedliwości genderowej, rasowej i klasowej!

Organizujemy się przeciwko eksploatacji w ramach systemu kapitalistycznego i imperializmu, które usiłują zmusić nas do milczenia. Ich okupione krwią zyski powinny spotkać się z PROTESTEM.

Ze względu na swoją płeć, kobiety* są bardziej narażone na przemoc podczas wojny i w sytuacji ucieczki do innego kraju. Muszą mierzyć się z przemocą na tle seksualnym ze strony policji i organów władzy w obozach dla uchodźców, więzieniach, instytucjach porządku publicznego oraz sądach. Gwałt jest narzędziem tortur i bronią stosowaną podczas wojen. Kobiety* walczą wszędzie, począwszy od walki w obrębie własnych rodzin, na uczestnictwie w zorganizowanych ruchach oporu kończąc.

Organizujemy się wobec seksistowskiej przemocy, niezależnie od tego, czy jest ona narzędziem systemu kapitalistycznego, czy reżimów autorytarnych.

Kobiece ciało jest zawłaszczane, zniewalane, sprzedawane i kolonizowane. Domagamy się natychmiastowego wstrzymania zabójstw kobiet oraz przestępstw z nienawiści przeciwko trans*kobietom.
Kobiety* na całym świecie, buntujcie się! Nasz masowy sprzeciw, nasze marzenia oraz siła wzmacniają międzynarodowy protest kobiet*.

Wyjdźmy na ulice 8 marca w Międzynarodowym Dniu Kobiet*.

* Kiedy piszemy kobiety*, mamy na myśli: KLTI* KobietyLesbijkiTrans*Inter*

Todo Poder às Mulheres* **
 
Todo Poder às Mulheres* **
Chamada para a manifestação da Luta Internacional das Mulheres*, no dia 8 de março de 2017, às 16:30 na Warschauer Str. , equina com a Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz – Berlim
Nós nos rebelamos contra o sistema!
Nós lutamos e organizamos nosso trabalho e nossas vidas
Nós nos defendemos contra a exploração dos nossos corpos.
Nós nos mobilizamos por justiça social e política.
Como sempre fizemos!
Nós não seremos instrumentalizadas para legitimar o racismo social e de Estado. No último Ano Novo, testemunhamos a forma como, no coração da Europa, na Catedral de Colônia, um sistema de apartheid foi criado – sob o pretexto de proteger mulheres*. Nós lutamos contra essa manipulação e não aceitamos esse jogo que tenta nos jogar contra as nossas irmãs* e os nossos irmãos*.
Nós somos contra todas as formas de opressão do sistema patriarcal, que provoca exploração, pobreza, guerra, fugas e violência. Nós nos unimos em solidariedade e lutamos juntas.
Capitalismo se baseia na dependência econômica das mulheres* e no trabalho não remunerado, aprisionador e não reconhecido. Não importa quão precárias as oportunidades de trabalho – legais ou ilegais -, mulheres sempre estão sujeitas às piores condições. Não existe libertação para as mulheres nesse sistema. A supremacia branca se auto-fortalece através do racismo e privilégio de  classe. Nosso feminismo é sobre justiça de gênero, raça e classe!
Nós nos organizamos contra a exploração do sistema capitalista e imperialista, cujos lucros sangrentos querem nos silenciar. Por isso  PROTESTAMOS! 
Mulheres na guerra, a caminho de rotas de fuga, são expostas a ataques adicionais por serem mulheres. Nos campos, prisões, tribunais e outras instituições governamentais, mulheres convivem com violência sexual da polícia e outros agentes do Estado. O estupro é usado como uma arma de guerra e um instrumento de tortura. Mulheres* lutam em todo lugar. Lutam desde a menor unidade política da família, lutam na resistência organizada.
Nós nos organizamos contra a violência sexista, seja ela praticada por uma sociedade capitalista exploradora ou por regimes ditatoriais.
O corpo da mulher  é aprisionado, escravizado, vendido, explorado e colonizado. Nós exigimos com toda urgência pelo fim dos feminicídios e crimes de ódio contra mulheres Trans*.
Em todas as partes do mundo, mulheres resistem. Nossa raiva e nossa resistência coletiva, nossos sonhos e nossas esperanças fortalecem a luta internacional das mulheres.
Vamos às ruas no 8 de março, dia Internacional da Luta das Mulheres, para protestarmos juntas!
** Quando escrevemos “mulheres”, nos referimos a Mulheres, Lésbicas, Trans e Inter.
CALLING FOR THE INTERNATIONAL WOMEN*S STRUGGLE DEMO
8TH MARCH 2017
DEMO BEGIN: 16:30 WARSCHAUER STR. CORNER REVALER STR.(Demo will pass through Skalitzer Strasse and end in Oranienplatz)
KUNDGEBUNG: 18:00 ORANIENPLATZAll Power to the Women* **Calling for the International Women*s Struggle demo, on 8 of March 2017,16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

We rebel against the system!

We struggle and organize our work and our lives.

We defend ourselves against the exploitation of our bodies.

We mobilize for social and political justice.

As we always did!

We will not be instrumentalized to legitimize state and social racism. This Silvester we witnessed how in the heart of Europe, at the Cologne Cathedral, an apartheid system was created – under the pretext of protecting women*. We fight against this manipulation and we will not be played against our sisters* and brothers*.

We against every form of oppression of the patriarchal system, that inflicts exploitation, poverty, war, flight, and violence. We join hands in solidarity and we struggle together.

Capitalism relies on the economic dependence of women* and their unpaid, unfree and unrecognized labor. No matter how wretched work opportunities – legal or illegalized – are, women* always get the worse conditions. There is no liberation for women* in this system. White supremacy enriches itself through racism and class privilege. Our feminism is about justice on gender, race and class!

We organize against the exploitation of the capitalist and imperialist system, whose bloody profits aim to silence us, and call for PROTEST.

Women* in war, on the run and on escape routes, are exposed to additional attacks as women*. In the camps, prisons, authorities and courts, women must cope with sexual violence from police and state powers. Rape is used as a weapon of war and as a means of torture. Women* fight everywhere, they fight in the smallest political unit of the family, they fight in the organized resistance.

We organize against sexist violence, whether it is exercised by an exploitative capitalist society or by dictatorial regimes.

A woman*’s body is abducted, enslaved, sold, exploited, and colonized. We are urgently calling for the end of femicides and hate crimes against Trans*women.

Worldwide women* resist. Our rage and our collective resistance, our dreams and our hopes strengthen our international women*’s struggle.

Let’s go out to the streets on the 8th of March, the International Day of Women*‘s Struggle, and protest together!

** When we write women* we mean:WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

ORGANIZERS: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017

16:30 Warschauer Str. / Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

אנחנו מורדות נגד המערכת!

אנחנו נאבקות ומחליטות על החיים שלנו.

אנחנו מגינות על עצמנו נגד הניצול של הגוף שלנו.

אנחנו מתארגנות למען צדק חברתי ופוליטי.

כפי שעשינו מאז ומעולם.

לא נאפשר לעשות בנו שימוש להצדקת גזענות בחברה ובממסד. בסילבסטר ראינו כיצד בלב אירופה, בקתדרלת קלן, נוצרה מערכת אפרטהייד על רקע אתני ולאומי, תחת אצטלת הגנה על נשים*. אנו יוצאות נגד המניפולציה הזו ולא נתן שיפנו אותנו נגד אחיותינו* ואחינו*.

אנו מתארגנות נגד כל צורת דיכוי של המערכת הפטריארכלית, שמביאה עמה ניצול, עוני,מלחמות, פליטות ואלימות. אנחנו משלבות ידיים בסולידריות, ונאבקות יחד.  

הקפיטליזם נשען על עבודת נשים* שלא זוכה לתגמול והכרה, ואיננה חופשית. לא משנה כמה גרועות יהיו אפשרויות התעסוקה, בין אם חוקית או בלתי חוקית, נשים* תמיד מקבלות את התנאים הגרועים ביותר. בתוך המערכת הזו אין ולא יתכן שחרור לנשים. גזענות ופריבלגיה מעמדית מחזקות את ההיררכיה החברתית ובראשה הגבר הלבן. הפמיניזם שלנו דורש צדק מגדרי, אתני ומעמדי.

אנו מתארגנות נגד הניצול של הקפיטליזם והאימפריאליזם, השואפים להשתיק אותנו באמצעות רווחים מדממים, וקוראות למחאה.

נשים* במלחמה ובמסלולי מילוט חשופות לאלימות נוספת בהיותן נשים*. במחנות, בתי כלא, בתי משפט ומוסדות, נשים* נאלצות להתמודד עם אלימות מינית מצד המשטרה והרשויות. אונס משמש כלי מלחמה ואמצעי עינויים. נשים* נאבקות בכל מקום, בתוך המשפחה, בתוך התנגדות מאורגנת.

אנחנו מתארגנות נגד אלימות סקסיסטית, בין אם בחברה קפיטליסטית או בדיקטטורה.

גוף האשה* נחטף, משועבד, נמכר, מנוצל ונתון לקולוניזציה. אנחנו קוראות בדחיפות להפסקה של רצח נשים ופשעי שנאה כנגד נשים* טרנסיות.

ברחבי העלם, נשים* מתנגדות. הזעם שלנו וההתנגדות המשותפת שלנו, החלמות שלנו והתקוות שלנו, מחזקים את מאבק הנשים* הבינלאומי.

בואו נצא לרחובות ב 8 במרץ, יום מאבק הנשים* הבינלאומי, למחאה משותפת!

**כשאנחנו כותבות נשים* אנחנו מתכוונות: נשים, לסביות, טרנסג’נדריות/ים ואינטרסקס.

 

Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
Moć ženama*
Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
16:30 Warschauer Str. ugao Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz
Borimo se protiv sistema!
Borimo se i organizujemo svoj rad i svoje živote.
Branimo se protiv eksplotacije naših tela.
Angažujemo se za socijalnu i političku pravdu.
Kao što smo uvek radile! 
Nećemo biti instrumentalizovane zarad legitimizacije državnog i društvenog rasizma.
Ovog dočeka Nove Godine prisustvovali smo činjenici da je u srcu Evrope, pred katedralom u Kelnu, došlo do političke rasne diskriminacije – pod izgovorom želje da se zaštite žene*.
Borimo se protiv ovakve manipulacije i nećemo dozvoliti da nas okrenu protiv naše braće* i sestara*.
Organizujemo se protiv svakog vida potčinjenosti patrijarhalnom sistemu koji nanosi eksploataciju, siromaštvo, rat, sukob i nasilje. Držimo se za ruke u znaku solidarnosti i borimo se zajedno.
Kapitalizam se oslanja na ekonomsku zavisnost žena i njihovog neplaćenog i nepriznatog rada. Bez obzira na to koliko jadni bili uslovi za rad, legalni ili ilegalni, žene uvek rade u najgorim uslovima. Oslobođenje žena ne postoji unutar ovakvog sistema. Bela nadmoć se obogaćuje kroz rasizam i klasne privilegije. Naš feminizam se bori za pravdu bez obzira na pol, rasu i klasu!
Organizujemo se protiv eksploatacije od strane kapitalističkog i imperijalističkog sistema, čiji krvavi profiti žele da nas ućutkaju, i pozivamo na PROTEST.
Žene u ratu i bekstvu izložene su dodatnim napadima zato što su žene. U kampovima, zatvorima, državnim organima i sudovima, žene moraju da se nose sa seksualnim nasiljem od strane policije i državnih vlasti. Silovanje je korišćeno kao oružje rata i sredstvo mučenja. Žene se svuda bore, bore se u najmanjoj političkoj jedinici – unutar porodice, kao i u organizovanju otpora.
Organizujemo se protiv seksističkog nasilja, bez obzira na to da li se vrši u vidu eksploatacije kapitalističkog društva ili u sklopu diktatorskih režima. 
Žensko telo je oteto, porobljeno, protdato, eksploatisano i kolonizirano. Hitno pozivamo na kraj ženocidu i zločinima mržnje protiv Trans žena.
Žene širom sveta – suprotstavite se! Naš bes i kolektivan otpor, naši snovi i nade ojačavaju našu međunarodnu borbu žena.
Izađimo na ulice 8-og marta, na međunarodni dan borbe žena, i protestujmo zajedno!
* Kada pišemo “Žena”, mislimo na ŽLTI: ŽeneLezbejkeTrans*Inter*.

 

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*

Tout le pouvoir aux femmes* // All Power to the Women*

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*, le 8 Mars 2017-02-09

16h30 : Croisement Warschauer Str./Revaler Str. – 18h00 : Oranienplatz

Nous nous insurgeons contre le système !

Nous luttons et organisons notre travail et notre vie.

Nous nous défendons contre l’exploitation de nos corps.

Nous nous mobilisons pour la justice sociale et politique.

Depuis toujours.

Nous ne les laisserons pas légitimer le racisme d’Etat ni aucun racisme dans la société en notre nom. Après la Saint-Sylvestre, nous avons assisté à la fondation d’un système d’apartheid public au cœur de l’Europe, partant de la cathédrale de Cologne, sous le prétexte de protéger les femmes. Nous refusons cette récupération et ne nous laissons pas monter contre nos sœurs* et nos frères*.

Nous nous organisons contre toute forme d’oppression patriarcale. Ce système ne produit qu’exploitation, pauvreté, guerre, exile et violence. Nous luttons ensemble et sommes en solidarité les unes avec les autres.

Le capitalisme s’appuie sur la dépendance économique des femmes et sur leur travail non payé, non libre et non reconnu. Quelles qu’en soient les possibilités de travail légal et illégal, les femmes continuent d’hériter des pires conditions. Il n’y a aucune égalité possible dans ce système. Le capitalisme reproduit ses hiérarchies, sa classe dominante blanche s’enrichit en s’appuyant sur le racisme et les privilèges de classe. Notre féminisme revendique l’abolition commune du sexisme, du racisme et du capitalisme.

Nous nous organisons contre la violence sexiste, qu’elle soit le fait d’une société capitaliste ou d’un régime dictatorial.

Le corps des femmes est soumis à l’esclavage, au déplacement forcé ; vendu, exploité et colonisé. Nous exigeons l’arrêt immédiat des féminicides et des meurtres de haine contre les femmes transes.

Partout dans le monde, les femmes* résistent. Notre colère et notre résistance communes, nos rêves et nos espoirs nous unissent dans ce combat international des femmes*!

Le 8 mars, journée international des luttes des femmes*, descendons ensemble dans la rue et luttons!

* Par femmes*, nous voulons dire femmes, lesbiennes, personnes transes et intersexe.

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017

All Power to the Women*

Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017,

16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Wir rebellieren gegen das System!

Wir kämpfen und organisieren unsere Arbeit und unsere Leben.

Wir verteidigen uns selbst gegen die Ausbeutung unserer Körper.

Wir mobilisieren uns für soziale und politische Gerechtigkeit.

Schon immer.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren um staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus zu legitimieren. Dieses Silvester wurden wir Zeug*innen wie mitten in Europa am Kölner Dom öffentlich ein Apartheitssystem errichtet wurde – unter dem Vorwand Frauen* beschützen zu wollen. Wir wehren uns gegen diese Vereinnahmung und lassen uns nicht gegen unsere Schwestern* und Brüder* ausspielen.

Wir organisieren uns gegen jegliche Unterdrückung des patriarchalen Systems, das nur Ausbeutung, Armut, Krieg, Flucht und Gewalt produziert. Wir kämpfen gemeinsam und sind miteinander solidarisch.

Der Kapitalismus stützt sich auf die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen* und deren unbezahlter, unfreier und nicht anerkannter Arbeit. Wie mies legale und illegalisierte Arbeitsmöglichkeiten auch sein mögen, haben Frauen* die immer noch schlechteren Bedingungen. Es gibt keine Gleichberechtigung innerhalb dieses Systems. Der Kapitalismus reproduziert seine Hierarchien, weiße Vorherrschaft bereichert sich mit Hilfe von Rassismus und Klassenprivilegien. Unser Feminismus fordert die gemeinsame Überwindung von Sexismus, Rassismus und Kapitalismus.

Wir organisieren uns gegen die Ausbeutung des kapitalistischen und imperialistischen Systems, das uns mit blutigen Profiten zum Schweigen bringen will und rufen zum Protest auf.

Frauen* im Krieg, auf der Flucht sind immer noch zusätzlichen Angriffen als Frauen* ausgesetzt. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe und als Folter eingesetzt. In den Lagern, in Gefängnissen, auf Behörden und Gerichten müssen Frauen* sich gegen sexualisierte Gewalt durch Polizei und Staatsgewalt zur Wehr setzen. Frauen* kämpfen überall, sie kämpfen im kleinsten politischen System der Familie, sie kämpfen im organisierten Widerstand.

Wir organisieren uns gegen sexistische Gewalt, egal ob sie durch eine kapitalistische Verwertungsgesellschaft oder durch diktatorische Regime ausgeübt wird.

Der Körper der Frau* wird verschleppt, versklavt, verkauft, ausgebeutet und kolonialisiert. Wir fordern ein sofortiges Ende von Feminziden und von Hassmorden gegen Trans* Frauen.

Weltweit gibt es Frauen*-Widerstand. Unsere Wut und unser gemeinsamer Widerstand, unsere Träume und Hoffnungen stärken unseren internationalen Frauen*kampf!

Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Tag des Frauen*kampfes, auf die Straße gehen und gemeinsam protestieren!

*Mit Frauen* meinen wir: FLT*I* Frauen; Lesben, Trans*, Inter*

Organizers: Ezidischer FrauenRat Berlin

Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

همه‌ی قدرت از آنِ زنان

همه‌ی قدرت از آنِ زنان
فراخوان برای راهپیمایی «مبارزه جهانی زنانِ»، هشت مارس 2017
آغاز مسیر تظاهرات: ساعت چهار و نیم عصر، تقاطع  Warschauer Str. و Revaler Str.
پایان مسیر و تجمع: ساعت شش بعد از ظهر در میدان Oranienplatz
(تظاهرات فقط مختص ما زنان* است و مردان می توانند در تجمع پایانی به ما بپیوندند.)
ما زنان* علیه سیستم طغیان می‌کنیم!
ما مبارزه می‌کنیم و کار و زندگی‌مان را سازماندهی می‌کنیم.
ما در برابر استثمار بدن‌هایمان از خود دفاع می‌کنیم.
ما مثل همیشه برای عدالت اجتماعی و سیاسی هم گام می‌شویم.
ما به ابزاری برای مشروعیت‌بخشی به نژادپرستی دولتی و اجتماعی بدل نمی‌شویم. شب سال نو شاهد بودیم که چگونه در قلب اروپا، روبروی کلیسای جامع کلن، یک سیستم آپارتاید به بهانه‌ی محافظت از زنان به راه افتاد. ما علیه این فریب‌کاری می‌جنگیم و علیه برادرها و خواهران‌مان بازی نخواهیم خورد.
ما علیه تمام اشکال ستم نظام پدرسالار که استثمار و فقر و جنگ و فرار و خشونت به همراه می‌آورد، می‌ایستیم. ما دست در دست یکدیگر و همراه یکدیگر مبارزه می‌کنیم.
کاپیتالیسم به وابستگی اقتصادی زنان* و کار بی‌مزد، غیراختیاری و به‌رسمیت‌شناخته‌نشده‌ی آنها تکیه دارد. فرصت‌های کاری ــ قانونی یا غیرقانونی‌شده ــ هرچقدر هم نامطلوب باشند، بازهم سهم زنان* بدترین در میان آنها است. رهایی‌ای برای زنان* در این سیستم در کار نیست. برتری‌طلبی سفید از خلال نژادپرستی و امتیازهای طبقاتی به تقویت خود می‌پردازد. فمینیسم ما اما درباره عدالت بر سر جنسیت، نژاد و طبقه است.
ما علیه استثمار سیستم کاپیتالیستی و امپریالیستی مبارزه می‌کنیم؛ علیه سیستم‌هایی که سودجویانِ بی‌رحم‌شان به فکر خاموش‌کردن ما هستند. ما تمامِ زنان* را به اعتراض فرامی‌خوانیم.
زنانِ* جنگ‌زده، زنان* در مسیر‌های پناهجویی و زنانِ* پناهنده در معرض حمله‌های بیشتر قرار دارند. زنان* باید در اردوگاه‌ها، زندان‌ها، نهادهای دولتی و دادگاه‌ها با خشونت جنسی از سوی پلیس و مقام‌های دولتی رویارو شوند. از تجاوز به عنوان سلاحِ جنگی و ابزارِ شکنجه استفاده می‌شود. زنان* همه‌جا در حال نبرد هستند؛ از خانواده به‌مثابه‌ی کوچکترین نهاد سیاسی گرفته تا جنبش‌های مقاومت سازمان‌یافته.
ما علیه خشونت سکسیستی، چه در جامعه‌ی استثمارگر کاپیتالیستی و چه در رژیم‌های دیکتاتوری، مبارزه می‌کنیم.
بدن زن* ربوده می‌شود، به بردگی کشیده می‌شود، به فروش می‌رسد، و تحت استثمار و استعمار قرار می‌گیرد. ما فوراً خواستار پایان فمیساید (زن‌کشی) و جنایت‌های نفرت‌محور علیه زنانِ ترَنس هستیم.
زنان* در تمام جهان مقاومت می‌کنند. خشم و مقاومت جمعی ما، رویاها و امیدهای ما، مبارزه جهانی زنان* را تقویت می‌کنند.
بیایید هشت مارس، روز جهانی مبارزه زنان* به خیابان‌ها برویم و همراه یکدیگر فریاد اعتراض سر بکشیم!
***** وقتی می نویسیم “زنان*” منظورمان زنان، لزبین ها، ترنس ها و اینتر ها است.*****

Kadınların* Enternasyonalist Mücadelesi için Yürüyüşe Çağrı
Güç Kadınlara* / Kadınlar* güçlenmek için sokakta / Kadınlar* Güç Kazanıyor
Çağrımız 8 Mart 2017’de Kadınların Enternasyonalist Mücadelesi için yürüyüşe
16:30 Warschauer Str. ve Revaler Str. köşesi -18:00 Oranienplatz

 

Sisteme karşı isyandayız!
Emeğimiz ve yaşamlarımız için örgütleniyor, mücadele ediyoruz.
Bedenlerimizin sömürülmesine karşı kendimizi savunuyoruz.
Hem toplumsal hem de siyasi adalet için harekete geçiyoruz.
Geçmişte hep yaptığımız gibi!

Devletin ve toplumun bizi ırkçılığı meşrulaştırma çabalarına alet etmelerini reddediyoruz. Geçtiğimiz yılbaşı gecesi Avrupa’nın kalbi Köln Katedrali önünde kadınları* koruma bahanesi ile ırkçı bir düzenleme yaratıldı. Bizler bu manipülasyona karşı savaşıyoruz, bu yüzden kardeşlerimize karşı bizleri kullanmanıza izin vermeyeceğiz.

Erkek egemen sistemin sömürü, yoksulluk, savaş, zorunlu göç ve şiddet üreten tüm baskı biçimlerine karşıyız. Dayanışma içinde el ele veriyor ve birlikte mücadele ediyoruz.

Kapitalizm kadınların* ekonomik bağımlılığı ile onların ücretlendirilmeyen, zoraki ve görünmeyen emeğinden güç alıyor. İster legal ister illegalize edilmiş işlerde koşullar ne kadar berbat olursa olsun kadınlara* hep daha da kötü çalışma koşulları sunuluyor. Bu sistemde kadınlara bir kurtuluş yok. Beyaz üstünlüğü ırkçılık ve sınıfsal imtiyazlarla kendini besliyor. Bizim feminizmimiz toplumsal cinsiyet, ırk ve sınıf konusunda adalete dayanır.

Kanlı çıkarlarıyla bizi susturma amacı güden kapitalist ve emperyalist sistemin sömürüsüne karşı örgütleniyor ve buna karşı çıkmaya çağırıyoruz.

Savaş bölgelerinde kadınlar, kaçarken ve kaçış yollarında kadın oldukları için de ayrıca saldırıya maruz kalıyorlar. Kamplarda, cezaevlerinde, resmi makamlarda ve mahkemelerde kadınlar polis ve devlet güçlerince uygulanan cinsel şiddetle de mücadele etmek durumunda kalıyorlar. Tecavüze hem bir savaş aygıtı, bir silah olarak hem de bir işkence metodu olarak kullanılıyor. Kadınlarsa her yerde savaşıyor, en küçük politik birim olan ailede de örgütlü direniş içinde de savaşmaktalar.

Bizler ister sömürücü kapitalist bir toplum ister diktatoryal rejimler tarafından uygulanıyor olsun cinsel şiddete karşı örgütleniyoruz.

Kadın bedeni ele geçirilmiş, köleleştirilmiş, satılmış, istismar edilmiş ve sömürülmüştür. Kadın cinayetlerinin ve Trans kadınlarına yönelik nefret suçlarının son bulması için acilen…

Kadınlar* tüm dünyada direniyorlar. Öfkemiz ve kolektif direnişimiz, düşlerimiz ve umutlarımız enternasyonal kadın mücadelemize güç veriyor.

8 Mart’ta sokaklara çıkalım ve Kadınların Uluslararası Mücadele gününde isyanımızı birlikte haykıralım!
*** Kadınlar yazdığımızda: LBTI (LezbiyenBiseksüelTransInterseks kadınları da kastediyoruz.

Çağırıcılar: Ezidischer FrauenRat Berlin
Frauenrat Dest Dan
International Women’s Space Berlin
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I.
Frauen aus Rojhilat
IniRromnja
Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB
JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan
FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen)
FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg
Lara e.V.
Ni una menos Berlin
Czarny Protest
Bündnis gegen Rassismus
Stop Deportation Group

Women in Exile & Friends
Generation ADEFRA

KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Eisenhüttenstadttext in english

Kundgebung am 8. März 2017 von 12.30 – 15.00 Uhr vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST) Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt, wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahme- lager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast, einen Asylantrag zu stellen. Hier wird über Leben und Tod entschieden. Hier leben Menschen in Angst schon am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit – wann und wohin es als nächstes geht.

Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.

Daher sagen wir:

Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen! Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!

Zum Download und Ausdrucken auf Deutsch und Englisch

 

Ralley on 8th of March 2017 from 12:30 – 15:00 in front of the Central Reception Center (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt

Who comes to Brandenburg as a refugee, is first put into the  central reception center in Eisenhüttenstadt. Here, it will be  decided whether you get a chance to apply for asylum at all.
This decision is a matter of life and death. People are living in constant fear to end up on the other side of the fence the next  day. In the deportation prison which is located in the same
compound.
Refugees are kept here in Eisenhüttenstadt without a clue about  when and where they will be transferred next. Instead of granting  them asylum they are treated like criminals. The officers take  fingerprints… Again and again, violent assaults happen, especially against women and children. There is no privacy.
Cases of sexual abuse by the employees of the German Red Cross (DRK) that were made public are only the tip of the iceberg.

This is why we say:

No Lager for Women and Children! Abolish all Lagers!
No to the (new) asylum laws! Stop Deportation!

COME & JOIN US ON 8th OF MARCH IN EISEN!

SMARTRESISTANCE – Gegen den 20. europäischen Polizeikongress in Berlin

Gegen den 20. europäischen Polizeikongress in BerlinWann: Samstag, 18.02.2017, 15:00 Uhr

Wo: Kotbusser Tor, Berlin-Kreuzberg

Am 21. und 22. Februar 2017 findet der 20ste Europäische Polizeikongress im Berliner Congress Centrum (BCC) statt. Zu diesem Anlass wollen wir am 18.02.2017 mit einer Demonstration durch Kreuzberg unseren Widerstand gegen die repressive Politik der Herrschenden zum Ausdruck bringen und den Vertreter_innen der europäischen Sicherheitsbehörden im Vorfeld gebührenden Empfang bereiten. Das Motto des diesjährigen Polizeikongress‘ lautet „Europa grenzenlos? Freiheit, Mobilität, Sicherheit“ und schürt die Angst vor grenzüberschreitendem Terrorismus, rüstet die Polizei 4.0 für ihre Arbeit im Cyberraum und thematisiert die Aufrüstung der Grenzen der Festung Europa. Diese Schwerpunktsetzung spiegelt die Hauptpunkte des derzeitigen Sicherheitsdiskurses der Repressionsbehörden wider und wird auch auf dem G20-Gipfel im Juli in Hamburg weitergeführt werden.
Ausnahmezustand – repressive Ordnungspolitik

In Zeiten zugespitzter gesellschaftlicher Konfliktlagen, die in den Augen der Herrschenden als Konsequenzen von Krisen auftreten – die Schlagworte Finanz- und Flüchtlingskrise sind in aller Munde –, wird auf repressive ordnungspolitische Maßnahmen zurückgegriffen. An der Peripherie der sogenannten westlichen Zivilisation wird mit Krieg und Besatzung versucht, Ordnung nach westlichem Standard herzustellen, die europäischen Außengrenzen werden polizei-militärisch aufgerüstet, um die legitime Migration aus Krieg und wirtschaftlicher Not zu verunmöglichen, und im Inland wird der Polizeiapparat hochgerüstet, um gegen kommende soziale Spannungen gewappnet zu sein. Das ordnungspolitische Instrumentarium, auf das dabei zurückgegriffen wird heißt: Ausnahmezustand. Dass der Ausnahmezustand nicht nur nach Terroranschlägen wie in Paris über ganz Frankreich verhängt (und seitdem nicht mehr aufgehoben) wird, wird dadurch deutlich, dass auch große Teile des Berliner Stadtgebiets zu sogenannten Gefahrengebieten erklärt werden. Hier wie dort sind den Repressionsbehörden im Namen der Sicherheit die gleichen Befugnisse gegeben, die jede_n unter Generalverdacht stellt, der_die sich in diesem Gebiet aufhält. Diese reichen von erhöhter Polizei- (und Militär-) Präsenz, anlassunabhängigen Personenkontrollen bis hin zu Demonstrationsverboten. Aber egal ob im Friedrichshainer Nordkiez, am Görlitzer Park oder dem Champs-Élysées: Freiheit stirbt mit Sicherheit!
Smart City – digitale Datenrepression

Der Generalverdacht erstreckt sich aber nicht nur auf die Bevölkerung bestimmter Regionen. Seit den Enthüllungen Edward Snowdens ist bekannt, dass Digitalisierung von westlichen Geheimdiensten unter Federführung des us-amerikanischen NSA mit Zuarbeit unter anderem des deutschen BND dazu genutzt wird, Bewegungs- und Sozialprofile eines_r jeden einzelnen zu erstellen. Im Klartext heißt das, dass die Verbindungsdaten einer jeden E-Mail und eines jeden Telefongesprächs gespeichert und ausgewertet werden – anlass- und verdachtsunabhängig. Wenn Digitalisierung und die damit einhergehende Verdatung des alltäglichen Lebens voranschreiten, bedeutet das auch, dass den Repressionsbehörden immer mehr Daten zur Verfügung stehen, mit denen ihre Vorstellung von geordneten Verhältnissen umgesetzt werden können, die nicht das gute Leben für alle zum Ziel hat, sondern den status quo ante für diejenigen, die von den krisengeschüttelten kapitalistischen Verhältnissen profitieren.

In diesem Kontext ist auch die „Smart City Strategie Berlin“ zu sehen. Mit diesem 2015 veröffentlichten Strategiepapier verlautbart die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dass Berlin beim weltweiten Rennen um die smarteste Stadt 4.0 ganz vorne mit dabei sein will. Konkret bedeutet das eine digitale Vernetzung von allem mit allem: Smartphones und Tablets kommunizieren mit Straßenlaternen für gute Beleuchtung auf dem nächtlichen Heimweg, Autos mit Ampeln für reibungslosen Verkehr und die Menschen mit ihrer Wohnungseinrichtung für vollen Kühlschrank und kuschlige Wärme. Für die Repressionsbehörden kann sich aus diesen so gelieferten Daten ein umfassendes Bild darüber ergeben, wer sich wann wo und mit wem aufhält und können dementsprechend ihre Einsätze ausrichten.

Dass Berlin sich schon auf dem Weg zur Smart City befindet, wird dadurch deutlich dass sich unter anderem in Kreuzberg Firmen finden, die diese Entwicklung vorantreiben, wie zum Beispiel Zalando und Deliveroo. Zuletzt wurde bekannt, dass auch Google Ende 2017 ein sogenanntes Smart Lab im ehemaligen Umspannwerk in der Ohlauer Straße eröffnen will. Damit hat eine der größten Datenkraken, die der Zusammenarbeit mit Repressionsbehörden zumindest nicht abgeneigt ist, einen Sitz in Berlin, mit dem Start-ups gezielt gefördert werden sollen. Dadurch werden auch Gentrifizierungs- und Stadtentwicklungsprozesse beschleunigt, weil durch Start-ups mit einem Zuzug von Young Urban Professionals gerechnet werden kann, die im hippen Kreuzberg nach Wohnraum suchen. Dass es die Aufgabe der Repressionsbehörden sein wird, für den reibungslosen Ablauf in der „Smart City Berlin“ auch unter Mithilfe digitaler Tools und Daten zu sorgen, ist abzusehen.
Biometrische Firewalls um die Festung Europa

Konkret sind die Repressionsbehörden schon dabei, soziale Kontrolle mit Hilfe digitaler Technik zu implementieren. So werden derzeit für jede_n Bewohner_in Afrikas (1,2 Milliarden Menschen) Personalausweise mit biometrischen Bildern gedruckt, mitunter in der Bundesdruckerei in Kreuzberg. Sinn und Zweck des ganzen ist die biometrischer Erfassung eines gesamten Kontinents. Gleichzeitig werden innerafrikanisch Grenzstationen mit biometrischen Lesegeräten ausgerüstet, um die EU-Außengrenzen bereits auf dem Festland vor Migrationsbewegungen zu schützen. Dass Afrika auch als „Zukunftskontinent“ beim G20-Gipfel in Hamburg eine Rolle spielen soll, ist dabei sicherlich kein Zufall.

Demonstration

Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen reale und digitale Repression setzen. Wir wollen kraftvoll und entschlossenen unseren Widerstand gegen den permanenten Ausnahmezustand, Überwachung und Kontrolle zum Ausdruck bringen.

Aufruf zur Kundgebung: Bleiberecht für irakische Flüchtlinge!

منتدى بغداد للثقافة والفنون ـ برلين
Bagdad – Forum für Kultur und Kunst e.V.  Berlin

 

Mit dem Argument, der Irak sei ein „teilweise sicheres Land“, werden die Ablehnung von Asylanträgen und die Verweigerung des Flüchtlingsschutzes irakischer Flüchtlinge sowie der nachfolgenden Abschiebung vorbereitet. Die Fakten sprechen eine andere Sprache:

  1. Der Krieg zwischen dem Islamischen Staat auf der einen und der irakischen Regierung sowie ihren Verbündeten auf der anderen Seite dauert inzwischen mehr als 3 Jahre. Nach den Berichten der UNO begehen alle Konfliktparteien Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
  2. Menschen werden wegen ihrer Konfession oder ethnischer Zugehörigkeit verfolgt.
  3. Bewaffnete Milizen und die irakischen Sicherheitskräfte verfolgen Oppositionelle und Organisationen der Zivilgesellschaft.
  4. Die Anarchie herrscht in allen Teilen des Iraks. Jeden Tag werden zahlreiche Menschen aus politischen, ethnischen oder persönlichen Gründen entführt oder getötet. Banden und Milizen erpressen die Menschen, besetzen ihre Häuser und vertreiben sie.
  5. Die UNO beschreibt die Lage im Irak für das Jahr 2016 wie folgt: 12.224 Zivilisten wurden getötet, 7.170 Personen wurden hingerichtet, davon 6.363 durch den Islamischen Staat, und es kam zu 1.664 Selbstmordattentaten. Die Anzahl der Vertriebenen lag bei 2,3 Millionen Menschen.Es gibt auch keine Anzeichen für eine Besserung der Situation. Im Gegenteil, nach der erwarteten Befreiung von Mosul ist eine Verschärfung der Konflikte aufgrund der ethnischen und parteipolitischen Widersprüche zwischen den herrschenden Parteien und Milizen wahrscheinlich.

    Wir fordern das Bleiberecht für die irakischen Flüchtlinge!
    Keine Ablehnung der Asylanträge von irakischen Flüchtlingen!
    Keine Abschiebungen in den Irak!

    Unterstützen und solidarisieren Sie sich mit unseren Forderungen und kommen Sie zum

Brandenburger Tor
am Sonnabend, den 11. Februar 2017, 12:30 bis 15:00 Uhr
Pariser Platz, 10117 Berlin  

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