Tag: asylpolitik

Abschiebungen verhindern! Asylrecht zurückerobern! Demo in Nürnberg

Demo gegen Abschiebungen, 27.Mai 2017, Nürnberg

 

von Fluchtursache Bekämpfen

Gemeinsam und internationalistisch gegen Rassismus, Spaltung und Kriege

27. Mai 13 Uhr Rathenauplatz, Nürnberg

Geflüchtete, die nach Europa gelangen, sehen sich hier konfrontiert mit immer perfideren Abschottungsmaßnahmen, äußerst restriktiven Asylgesetzgebungen, behördlichen Schikanen, menschenverachtenden PolitikerInnen und Behörden sowie
einem mobilisierten rassistischen Mob. Viele von ihnen sehen sich dem Hohn ausgesetzt, dass die Staaten, aus denen sie wegen mörderischer Verhältnisse flohen, zum Zwecke der Abschottung zu „sicheren Herkunftsländern“ erklärt wurden.
Selbst in Krisen- und Kriegsregionen wie Afghanistan, Ukraine, Äthiopien, Irak, Iran, Armenien und Somalia wird abgeschoben.

Sie sehen sich auch konfrontiert mit gesellschaftlicher Benachteiligung und der Bedrohung, in ihre Herkunftsländer oder in europäische Länder wie Italien und Griechenland abgeschoben zu werden, in denen Geflüchtete oft unter miserabelsten
Bedingungen ums Überleben kämpfen müssen – obdachlos, ohne medizinische Versorgung, ausgebeutet und rassistischen Angriffen ausgesetzt. Es gilt nicht allein gegen eine Verschärfung der Abschiebepolitik nach der anderen
zu protestieren, sondern jeden Tag zu zeigen, dass es Widerstand gegen die rassistische Asylpolitik gibtWW, die von CDU, AfD, Grünen und SPD voran getrieben wird. Ist es Unrecht, wenn man gegen Recht handelt, das selbst Unrecht ist? War es falsch im Nationalsozialismus Menschen vor der Deportation zu verstecken? Nein. Aber es war gegen geltendes Recht! Und auch heute sehen sich diejenigen, die Menschen vor dem Zugriff des Staates und einer sicheren Abschiebung schützen wollen, mit staatlicher Verfolgung konfrontiert. PfarrerInnen, die Krichenasyl bieten, werden unter Druck gesetzt und mit Verfahren überzogen. Wer versucht Strukturen aufzubauen, um Menschen sichere Verstecke zu bieten, ist ständig der Gefahr hoher Strafen ausgesetzt. So ist das Einzige, was wir heute machen können, nicht auf den Staat zu vertrauen, sondern Solidarität zu leben.
Um es den jeweiligen EntscheiderInnen nicht ganz so leicht zu machen, Europa mit Stacheldrahtzäunen zu verbarrikadieren oder hunderttausende Menschen zurück in Kriegsgebiete und Elendsregionen abzuschieben, müssen wir die praktische Vernetzung von Geflüchteten und von UnterstützerInnen fördern. Um der Hetze gegen Flüchtlinge, dem politischen und gesellschaftlichen Rechtsruck, der Entrechtung der Geflüchteten und der zynischen europäischen Grenz- und Abschiebepolitik gemeinsam etwas Wirksames entgegenzusetzen, gilt:
Wir müssen was tun!
Menschen aus Äthiopien, Afghanistan, der Ukraine und all den anderen Ländern, aus denen Menschen fliehen, haben gute Gründe untereinander solidarisch zu sein. Menschen, die keine Fluchtgeschichte haben und Geflüchtete haben ebenfalls allen
Grund zur Solidarität. Nur in dieser Solidarität kann unsere Antwort liegen auf den Versuch uns zu spalten, in Konkurrenz zu setzen und gegeneinander auszuspielen. Nur mit dieser Solidarität können wir rassistischer Hetze, der Beschneidung unserer
Rechte, dem Rechtsruck in Europa etwas entgegensetzen und gemeinsam für ein besseres Leben für Alle eintreten.
Fluchtursachen made in Germany
Der Umgang mit den Geflüchteten und die Entscheidung, wer hier bleiben darf und wer ins Elend abgeschoben wird, liegt allein beim Staat BRD. HelferInnen werden zwar gern als unbezahlte humanitäre Ersthelfer genutzt, doch auch ihre Stimmen
werden nicht erhört, wenn es um Abschiebungen geht. Derselbe Staat, der seit Jahrzehnten Waffen in viele der Herkunftsländer unserer neuen NachbarInnen verkauft. Derselbe Staat, der Verträge mit den Regimen aufrechterhält, gegen die Geflüchtete in ihrer Heimat kämpfen mussten.
An dem Beispiel Türkei lässt sich leicht erkennen wie unbeeindruckt die BRD faschistische Regime als Handelspartner akzeptiert und gerne wegschaut, wenn Menschenrechte am laufenden Band gebrochen werden. Statt Sanktionen gibt es Bestrebungen Panzer direkt vor Ort bauen zu lassen. So stehen die Pläne von Rheinmetall mit der türkischen Firma BMC Panzer in der Türkei zu bauen vom Bundestag unwidersprochen. Und der Aufschrei ist groß, wenn deutsche PolitikerInnen mit Nazis verglichen werden, aber die Stimmen sehr leise, die den türkischen Präsidenten ehrlich einen Faschisten nennen. Es geht dem deutschen Staat um Handel und um Abschottung durch den Flüchtlingsdeal. Dabei ist das Schicksal von über 6 Millionen
Geflüchteten in der Türkei egal!
Doch die Doppelmoral hat noch viel ekelhaftere Züge. Hier wird vor der Unterdrückung der Frau und dem Menschenhandel im arabischen Raum gewarnt und ein Horrorklischee des arabischen Mannes geschürt. Während die deutsche Regierung
Handel mit Saudi-Arabien vorantreibt, dem Staat mit der größten Verstrickung in den global organisierten Menschenhandel und einem Frauenbild, das Frauen als Besitz des Mannes sieht.
Dieser Regierung dürfen wir nicht die Verantwortung für unsere neuen NachbarInnen überlassen!
Geflüchtete sind hier, weil ihre Heimatländer zerstört werden.
Die hierher – oft unter Lebensgefahr – Geflüchteten hatten gute Gründe, ihre Herkunftsländer zu verlassen. Die einzelnen Fluchtgründe mögen sehr unterschiedlich sein, sie sind aber zurückzuführen auf Unterdrückungsverhältnisse. Menschen fliehen wegen der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen, wegen Kriegen und politischer Verfolgung, sie fliehen vor Hunger, Elend, ökologischen Katastrophen, Versklavung, Zwangsverheiratung, Verfolgung aufgrund ihrer ethnischen oder religiösen
Zugehörigkeit, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung. Ein an Profit und Konkurrenz ausgerichtetes Wirtschaftssystem bringt überall auf der Welt Unrecht und Elend hervor und produziert in vielen Regionen Fluchtursachen.
Von den Härten von Flucht und Vertreibung und den schlechten Lebensbedingungen sind Frauen besonders betroffen.
Neben den Fluchtgründen, die alle treffen können, sind Frauen zusätzlich noch von besonderen Unterdrückungs- und Verfolgungsverhältnissen betroffen. Ihnen drohen oft Zwangsverheiratung, religiös motivierte Unterdrückung, Versklavung,
Genitalverstümmelung, Vergewaltigung und jegliche andere Formen von Gewalt bis hin zum Mord. In Kriegen werden Frauen häufig systematisch vergewaltigt. In den Flüchtlingslagern (auch in Deutschland) erleben geflohene Frauen größere
Bedrohungen als Männer. Ihnen drohen weiter sexuelle Gewalt, Zwangsprostitution, Übergriffe durch Wachpersonal oder BehördenvertreterInnen und Eingriffe in ihre Selbstbestimmung. Besonders gefährdet sind auch Menschen, die wegen ihrer
sexuellen Orientierung flohen und nun wiederum Angriffen und Erniedrigungen
ausgesetzt sind.
Sexismus, patriarchale Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen sind keine Spezifika bestimmter Regionen. In unterschiedlichen Ausprägungen existieren sie überall auf der Welt. Die patriarchalen Verhältnisse betreffen alle Frauen. Frauen-/genderspezifische Fluchtgründe müssen ohne Wenn und Aber anerkannt werden. Die Rechte von geflüchteten Frauen müssen mit allen Mitteln verteidigt werden.
Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!
Wir fordern:
Schluss mit den Abschiebungen und der Abschottung!
Sofortige Beendigung der menschenverachtenden Maßnahmen nach dem Dublin III Abkommen!
Gleiche soziale und politische Rechte für alle!
Schluss mit den Ursachen von Flucht und Vertreibung!
Schluss mit Kriegseinsätzen und Militärindustrie, mit Rassismus, Patriarchat und Nationalismus!
Solidarität heißt:
Gemeinsam aktiv werden – für eine solidarische Welt ohne Ausbeutung
und Unterdrückung – Kein Mensch ist illegal

www.fluchtursachen.tk bekämpfen
facebook.com/fluchtursachen

Keine Abschiebung der Oromo-Flüchtlinge nach Äthiopien!

Oromo Protest gegen Abschibungen inTrudering

+++ Kundgebung +++
+++ Dienstag, 23. Mai 2017, 18 Uhr +++
+++ Festwochen Trudering, Wasserburger Landstraße 23 +++

Anlässlich des Besuchs von Angela Merkel bei der Truderinger Festwoche am Dienstag den 23. Mai rufen Geflüchtete aus Äthiopien zu einer Protestkundgebung auf: „Wir fordern: Demokratie und Freiheit, inklusive Presse- und Meinungsfreiheit für das Oromo-Volk sowie für alle in Äthiopien unterdrückten ethnischen Gruppen.“

Die Aufrufenden sind Teil der Oromo Volksgruppe und viele von ihnen sind von einer Abschiebung nach Äthiopien bedroht. Die gefährliche Lage in Äthiopien insbesondere für die Oromos darf von der deutschen Bevölkerung und Regierung nicht unterschätzt werden. Das Oromo-Volk, die größte ethnische Gruppe in Äthiopien mit über 40 Millionen Menschen, leidet seit vielen Jahren unter den Diktatoren. Über 100.000 Oromos – Jugendliche, Intellektuelle, Geschäftsleute, Frauen und Kinder – sitzen im Gefängnis, weil sie für Freiheit, Gerechtigkeit, Recht auf Selbstbestimmung demonstrierten und ihre Stimme friedlich erhoben haben. „Wir, die Oromos verlangen unsere demokratischen Rechte, d.h. die Wiederherstellung unserer eigenen politischen Identität.“ Die Protestierenden fordern:

·      keine Abschiebung der Oromo-Flüchtlinge
·      eine bessere Integrationspolitik statt Abgrenzung
·      den friedlichen Protest der Oromo solidarisch zu unterstützen
·      ein Ende der Gewalt gegen friedliche Demonstranten
·      die Freilassung aller politischer Gefangener: Bekele Gerba, Dr. Merera Gudina usw.
·      die Einhaltung von Menschenrechten, Demokratie, Frieden und Rechtsstaatlichkeit
·      eine unabhängige Untersuchung des äthiopischen Regierungsverbrechens gegen die friedlichen Demonstrationen von Oromo und Amhara sowie der Irrecha-Massentötung am 02.10.2016 in Buschoftu.
·      keine Unterstützung an den Diktator und die faschistische äthiopische Regierung

Zeigt euch solidarisch und kommt! Schluss mit Abschiebungen!

Solidarität mit allen Geflüchteten!
Karawane München

Kundgebung am Montag, 20. März, 12:30 Uhr: “Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder

Skulptur am Platz der Kinderrechte

Kundgebung vor dem Paul-Löbe-Haus, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Montag, 20. März 2017, 12:30-14:00 Uhr

Wir erleben tagtäglich, wie die gesetzlichen und praktischen Hürden für den Familiennachzug von Geflüchteten immer höher werden.

Mit dem “Asylpaket II” wurde im März 2016 der Familiennachzugs zu allen Personen, denen nur subsidiärer Schutz zuerkannt wird, für zwei Jahre ausgesetzt. Gleichzeitig entscheidet das Bundesamt immer restriktiver über Asylanträge: Von den Asylsuchenden aus Syrien erhält seit über einem halben Jahr nur noch ein Drittel den Flüchtlingsschutz, zwei Drittel erhalten nur den subsidiären Schutz und sind damit bis März 2018 vom Familiennachzug ausgeschlossen. Wer bis dahin volljährig wird, kann auch danach seine Eltern nicht mehr holen.

Sogar die Jugendlichen, denen nach Genfer Flüchlingskonvention (GFK) die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt wurde, wird oft der Familiennachzug verwehrt: Ihnen wird gesagt, ihre Eltern dürfen kommen, ihre minderjährigen Geschwister erhalten aber kein Visum. Damit werden die Familien de facto dauerhaft getrennt.

Wir fordern die Bundesregierung auf, Artikel 6 des Grundgesetzes und der UN-Kinderrechtskonvention zu folgen.

Der Innenausschuss des Bundestags hat mit den Stimmen der SPD, LINKEN und Grünen eine Sachverständigen-Anhörung für den 20. März 2017 ( 13.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus) zur Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten beschlossen.

Daher möchten wir anlässlich dieser Anhörung um 12:30 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus die Forderungen der Jugendlichen und Betroffenen sichtbar machen und laden daher zu einer spontanen Kundgebung ein (12:30 – 14 Uhr):

“Recht auf Familienzusammenführung für Flüchtlingskinder – sofort!”

AK junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrat Berlin

Ansprechpartner: Walid Chahrour, mail@wegebbz.de

Telefonkontakt: 017641598154

#VolemAcollir Hundreds of Thousands Chanted “Open The Borders!” in #Barcelona

Protest March for refugees in Barcelona 18th of February 2017

Written by Riot Turtle

Up to 300.000 people (according to organisers) took the streets of Barcelona yesterday. Police authorities estimated that about 160.000 people joined the protests. The huge demonstration demanded from the government in Madrid to immediately meet its pledge to take in thousands of refugees. People were mobilised with the slogan volem acollir (“We want to welcome them” in Catalan).

Marchers were carrying placards and banners- many in the Catalan language – accussing the Madrid government of dragging its feet over the issue. Protesters say it has not honoured its pledge made in 2015 to allow more than 17,000 refugees into Spain within two years. Over that time, the Spanish state has accepted only about 1,100 refugees.

Mediterranean coast in Barcelona

The rally, organised by a group calling itself Casa Nostra Casa Vostra (Our home is your home), finished at the Mediterranean coast in Barcelona – a symbolic location given the more than 5,000 refugees who lost their lives trying to cross the sea last year alone.

Many protesters chanted “Open the borders!” and oppose European border closures that left thousands of refugees trapped in Greece, Serbia and Italy. Another demand of the protesters are equal rights for refugees and migrants.

As a part of the Enough is Enough team supported refugees in Greece and Serbia earlier this month, we already noticed that many of the activists who are supporting refugees on the so-called Balkan route were, apart from other countries, coming from Catalunya, Basque country and other parts of Spain. Some Basque and Catalonian activists even challenged EU border closures by acts of civil disobedience and were arrested in Greece.

Yesterdays mass demonstration for the rights of refugees can be seen as an encouraging sign that more and more people are opposing European border closures and willing to join protests against the inhumane and racist policies against refugees of many EU governments. Earlier this month several German states decided to stop deportations of Afghan refugees to the war torn country after massive protests in airports and in front of state parliaments.

Brandenburg – Neuer Erlass zu Opfern von rassistisch motivierter Gewalt?

Gemeinsame Presseerklärung von International Women’s Space und Women in Exile

english

Wie alle GruppPresseerklärung von International Women’s Space und Women in Exileen, die in Brandenburg mit Geflüchteten arbeiten, freuen wir uns über den neuen Erlass des Landes Brandenburg zu Personen, die Opfer von rassistische motivierten Gewalttaten wurden und abschiebebedroht sind.¹ Es ist ein erster Schritt, denen ein Bleiberecht zu geben, die von Nazis attackiert wurden und dies beweisen können; die schwer verletzt wurden und die aufgrund niemals wieder voll genesen werden. Aber was ist mit den anderen?

Rassismus auf der Straße, Beleidigungen und Einschüchterungen von Neonazis sind weiterhin tägliche Erlebnisse von Geflüchteten. In einem Fall bedrohte ein Mann zwei Frauen aus Henningsdorf in einem Supermarkt, indem er mit einer Schreckschusspistole auf sie zielte. Solche Vorfälle zu beweisen bedeutet einen komplizierten Prozess, der weiteren Stress und Traumata bei den Betroffenen auslöst und sie zwingt, die traumatischen Erlebnisse noch einmal zu durchleben.

Weiterhin erleben viele Flüchtlingsfrauen, die in Lagern erleben täglich physische und sexualisierte Gewalt, sowohl innerhalb also auch außerhalb des Lagers.Hinzu kommt die psychische Gewalt des Lebens unter beengten, unhygienischen Umständen in geschlechtergemischten Unterkünften, bewacht von meist männlichem Sicherheitspersonal, die jede Bewegung kontrollieren.. Einen weiteren Ausgangspunkt von sowohl psychischer als auch physischer Gewalt stellt die neue Angst vor unangekündigten Abschiebungen dar – meist in der mitten in der Nacht.Diese Gewalttaten werden vom deutschen Staat selbt verübt, der sein Unterdruckungssystem durch brutale Polizeigewalt durchsetzt. In aktuellen Fällen erzwungener Abschiebeversuche in Hennigsdorf und Cottbus wurden Frauen ernsthaft verletzt und wurden traumatisiert. Wir glauben nicht daran, dass der Staat warten sollte, bis Geflüchtete für ihr Leben lang beschädigt oder (re)traumatisiert sind, bevor ihnen ein Bleiberecht zusteht!

Women in Exile und International Women’s Space haben viele Frauen unterstützt, die innerhalb und außerhalb des Lagers angegriffen wurden. Einige der Fälle wurden der Polizei gemeldet. Gewalt gegen Frauen ist Gewalt, ob sie von einem anderen Flüchtling, der Polizei oder Neonazis ausgeht. Deshalb fordern wir:

Bleiberecht für alle!

Entschädigung für alle Opfer rassistischer Gewalt!

Lasst uns auf allen Ebenen gegen Rassismus kämpfen!

 


Brandenburg – new decree on victims of racist motivated violence? Joint Press Release by International Women’s Space and Women in Exile

Like all the groups in Brandenburg working with refugees, we are happy to welcome the new decree of the state of Brandenburg on persons who are victims of racially motivated violence and are subject to deportations.¹ It is a first step to grant a right of residence to persons who were attacked by Nazis and who were able to prove it; who were seriously injured and will never fully recover from that attack. But what about the others? Street racism, abuse and threats from neo-Nazis are still a daily occurrence for refugees.

In one case, two women from Hennigsdorf were threatened by a man pointing a gun at them in a supermarket. But to prove such assaults is a complicated process that causes further stress and trauma to the victims who are forced to relive their traumatic experiences.

Furthermore, many refugee women living in lagers experience physical and sexualized violence every day, both from inside and outside the lagers. Added to this is the psychological violence of living in crowded, unsanitary conditions, in mixed gender camps, guarded by male security staff who control their movements. Another source of both psychological and physical violence is the new threat of unannounced deportations, often in the dead of night.

These violences are perpetrated by the German state itself, which reenforces its system of oppression with police brutality. In recent cases of forced deportation in Hennigsdorf and Cottbus, women suffered severe injuries and ended up traumatized. We do not believe the state should wait until refugees are maimed or (re)traumatized before they are granted the right to stay!

Women in Exile and International Women’s Space have assisted refugee women who have beenattacked outside and inside the lagers. Some of these cases have been reported to the police. Violence against women is violence, whether it is coming from fellow refugees, the police or neo-Nazis.

That is why we demand:

Right to stay for all!

Compensation for all victims of racist violence!

Fight racism on all levels!

 

Contact and further information:

Elizabeth Ngari / Women in Exile e.V.,

Rudolf-Breitscheid-Straße 164, 14482 Potsdam

info@women-in-exile.net

/ 0331-24348233 /

 

Abschiebestopp nach Afghanistan jetzt! برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید! [زیر را بخوانید فارسی]

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Wir sind wütend, denn 34 Menschen wurden im Dezember 2016 in einer Nacht und Nebel Aktion nach Afghanistan abgeschoben. Viele von ihnen lebten seit Jahren in Deutschland und hatten hier ihr gesamtes Lebensumfeld: ihre Freundinnen und Freunde, ihre Familie, ihre Arbeit, ihre Gemeinde oder ihren Sportverein. Die Bundesregierung hat angekündigt, dass 2017 weitere Abschiebeflüge in das Kriegsgebiet stattfinden sollen. Die Entscheidungen für die unmenschlichen Abschiebungen fallen im Bundesamt für Migration und Flucht, das für diesen Zweck von Innenminister de Maiziere massiv unter Druck gesetzt wird. Doch die Abschiebungen durchführen sollen die Landesregierungen. Deshalb hat der Innenminister von Schleswig-Holstein die Landesinnenminister der anderen Bundesländer dazu aufgerufen einen Abschiebestopp nach Afghanistan zu verhängen. Bis jetzt ist dazu vom Berliner Innensenator Geisel nichts zu hören. Der rot-rot-grüne Senat muss sich klar bekennen: gegen Abschiebungen nach Afghanistan!

Denn eines ist klar: jede Abschiebung nach Afghanistan ist eine zu viel! Wirklich jede und jeder weiß: In Afghanistan herrscht Krieg. 2016 starben mehrere tausend Zivilist*innen durch Terror, Kriegsgefechte und Bomben. 2017 kam es allein innerhalb der ersten zwei Wochen zu Anschlägen und Entführungen in Kabul, Kandahar, Helmand und Pamir mit über hundert Toten. Afghanistan ist kein sicheres Land! Nicht für die Menschen, die dort leben, und erst recht nicht für Asylsuchende, die dorthin abgeschoben werden sollen. Viele Gruppen und Minderheiten in Afghanistan werden von den Taliban besonders verfolgt und terrorisiert. Und auch in den Nachbarstaaten sind sie vor Gewalt und Diskriminierung nicht ansatzweise sicher.

Vor dem Hintergrund, dass die bundesdeutsche Gesellschaft immer mehr von Angst und Hass geprägt wird, gilt es eigentlich klar Haltung zu zeigen. Für Mitmenschlichkeit. Für Solidarität. Dass aber Menschen in Deutschland nachts, wie Schwerverbrecher, von der Polizei abgeführt, aus ihren Familien und Freundeskreisen gerissen und in Flughäfen gesammelt werden um sie dann, wenige Stunden später, an einem der gefährlichsten Orte der Welt einfach abzuladen, zeigt wie sehr die Politik der Regierung den Hetzern und Hetzerinnen von AfD und PEGIDA in die Hände spielt.

Jetzt kommt es auf uns an: Wir wehren uns gegen diese unmenschlichen Abschiebungen! Wir sind laut und setzen ein klares Zeichen: Für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin!

Gegen den Psychoterror, dem afghanische Communities ausgesetzt sind!
Gegen die Entscheidepraxis des Bundesamt für Migration und Flucht: Afghanistan ist nicht sicher!
Gegen das Anbiedern an rechtspopulistische Hetze!

Für ein Berlin, in dem kein Mensch Angst haben muss am nächsten Tag abgeschoben zu werden!
Für einen sofortigen Abschiebestopp!
Für ein dauerhaftes Bleiberecht!

Berlin sagt NEIN! zu Abschiebungen nach Afghanistan!

 

Unterzeichner*innen:

Afghanisches Kommunikations­ und Kulturzentrum e.V. • Afghan Memories • Corasol • Daily Resistance Newspaper • Flüchtlingsrat Berlin e.V. • Hazara World Council • Interventionistische Linke Berlin • IPPNW Berlin • Itehad Berlin • Jugendliche ohne Grenzen • Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen in Iran e.V. • KommMit e.V / BBZ • KuB – Kontakt­ und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. • Migrationsrat Berlin-Brandenburg • Oplatz.net Media Group • Stop Deportation Group • Verein iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V. • Women in Exile e.V. • Yaar – Bildung, Kultur, Begegnung e.V

برلین به اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید!

در دسامبر 2016، با وجود نارضایتی‌ها و مخالفت‌های گسترده، 34 تن از کسانی که سالها در آلمان زندگی کرده بودند، در این کشور برای خود زندگی ساخته بودند، کار، خانواده و دوستان‌شان در آلمان بود، به صورت جمعی به افغانستان اخراج گردیدند و حال در سال 2017، دولت فدرال آلمان مصم است تا علی‌رغم موجودیت مستندات و گزارش‌ها از وضعیت بد و نابسامان افغانستان، تعداد زیادی از پناهجویان افغان را از آلمان اخراج نماید.

تصمیم غیرانسانی اخراج اجباری پناهجویان زیر فشار شدید توماس دی‌مزیر وزیر امور داخله، در اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان گرفته می‌شود اما اجرای روند اخراج را باید دولت‌های محلی ایالات انجام دهد. به همین دلیل وزیر داخله ایالت شلیسویگ‌هولشتاین از تمامی وزاری داخله ایالات آلمان خواسته است تا روند اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان را متوقف کنند. تاکنون اما آقای گایزل سناتور داخلی برلین در این مورد سکوت اختیار کرده است. این سکوت باید شکستانده شود و سنای برلین باید موضع خویش را مشخص نموده علیه اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان اعلان موضع نماید.
چیزی که برهمگان واضح است: افغانستان کشور امن نیست! همه می دانند که در افغانستان جنگ و نابسمانی حاکم است. 2016 خونین‌ترین سال برای غیرنظامیان در افغانستان بود و در جریان این سال میلادی، در نتیجه اعمال تروریستی، درگیری‌های نظامی و انفجارها، هزارها تن از افراد ملکی جان‌های خود را از دست دادند و بیش از یک میلیون تن مجبور به ترک خانه‌هایشان شده و در داخل کشور بی‌جا شدند. افغانستان سال 2017 میلادی را نیز با جنگ و ترور آغاز کرد و در دو هفته اول سال جاری میلادی، در نتیجه انفجارهای انتحاری و اعمال تروریستی در کابل، قندهار و هلمند، بیش از صد تن کشته و صدها تن دیگر زخمی شدند.

در کنار ناامنی، اقلیت‌های قومی و مذهبی در افغانستان از تبعیض گسترده توسط دستگاه حکومتی رنج می‌برند. این اقلیت‌ها توسط طالبان و سایر گروهای مسلح به صورت هدفمند مورد حملات تروریستی قرار می‌گیرند. اختطاف می‌گردند، سر بریده می‌شوند و یا تیرباران می‌گردند. کشورهای همسایه نیز برای این اقلیت‌ها امن نیست. آنها در این کشورها نیز از خشونت و تبعیض در امان نیستند.
اینکه در آلمان در شب انسانها مانند مجرمین بزرگ، توسط پولیس بازداشت شده، از فامیل، دوستان و خانواده‌اش جدا شده و در فرودگاه‌ها جمع‌آوری می‌شوند تا ساعتی بعد همه‌شان را در یکی از خطرناک‌ترین مناطق جهان بیرون بیندازند، خود بیانگر این است که چگونه سیاست دولت را نفرت‌پراکنانAFD و PEGIDA در دستان خود به بازی گرفته‌اند. از سوی دیگر روز به روز ترس و نفرت در جامعه آلمان افزایش می‌یابد و دقیقاً همین دلیلی‌ست که بگویم: وقت آن است که برای انسانیت، همبستگی و همدیگرپذیری مبارزه کنیم و علیه نفرت فریاد بزنیم.
اکنون اما نوبت ماست تا علیه عمل غیرانسانی اخراج اجباری مبارزه ‌کنیم و همه با هم با صدای بلند برای یک برلین متنوع، همدیگرپذیر و مهاجر دوست فریاد بزنیم.

ما می‌‌ایستیم:
علیه ترورروانی که در حال حاضر بالای مهاجرین افغان تحمیل شده است.
علیه تصمیم اداره فدرال برای مهاجرین و پناهندگان و می گویم: فغانستان امن نیست!
علیه نفرت‌پراکنی راستی‌های پوپولیست
برای برلینی که در آن هیچ انسانی با این ترس زندگی نکند که فردا اخراج می‌شود.
برای توقف سریع اخراج اجباری پناهجویان به افغانستان
برای اجازه اقامت همیشگی
برلین به اخراج پناهجویان به افغانستان “نه” می‌گوید


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رلین د پناه غوښتونکو اجباری شړل افغانستان ته “نه” وایی!
د ۲۰۱۶ دسمبر کښی، سره له ښکاره مخالفتونو سره، ۳۴ هغه کسان چې د کلنو راهیسی په آلمان کي ژوند کړی وه، په دی هیواد کې یی یو ژوند ځان لپاره برابر کړی وه، وظیفه، کورنی او دوستان یی په آلمان کي ول، په ټولی ډول افغانستان ته وویستل شول او اوس په ۲۰۱۷ کې د آلمان فدرالی حکومت اراده لري، دافغانستان د وضعیت د څیړنی پرته ډیری افغانان د آلمان څخه وباسی.
د مهاجرو دا غیر انسانی اجباری ویستل د توماس دی‌مزیر د آلمان د وزیر داخله تر یوه ډیر قوی فشار لاندی، د پناه غوښتنکو او مهاجرو د فدرالی دفتر پواسطه نیول شوی، خو د ویستل پروسه د ایالاتو ځایی دولتونو پواسطه سرته رسیږی. نو د همدی لپاره د آلمان شلیسویگ‌هولشتاین ایالاتو داخله وزیر د ټولو وزیرانو څخه غوښتی چي د افغان پناه غوښتونکو اجباری شړل پروسه ودروی. خو تردی دمه ښاغلی ګایزل د برلین داخلی سناتور په دی برخه کې چوپتیا اختیار کړی. دغه چوپتیا باید مات کړی شی او د برلین سنا د پناه غوښتنکو په زوره ویستل په مقابل کې یوه مشخصه موضع وګنی او خپل موقعیت اعلان کړی.
هغه شی چې ټول ته واضح دی: افغانستان یو امن هیواد نه دی! ټول پوهیږی چې په افغانستان کې جګړه او ګډوډی حاکمیت لري. ۲۰۱۶ وم کال د ملکیانو لپاره یو د تر ټولو وینو ډک کال شمیرل کیږی او ددی میلادی کال په دوران کې د تروریستو عملونو، نظامی جګړو او چادونو په نتیجه کې په زرګونو ملکی وګړی ژوند دلاسه ورکړی او د یو ملیون نه ډیر وګړی مجبور شول چې خپل کورونه پریږدی او د هیواد په نورو برخو کي مهاجر شی. افغانستان د ۲۰‍۱۷ وم میلادی کال هم په جګړو او وژنو پیل کړ، او په لومړنیو دوو اونیو ددی روان میلادی کال د کابل، کندهار، هلمند د ځان وژنی چاودونو او ترورستی کړنو په نتیجه کې په سلګونی وګړی ووژل شول او په سلګونو نور ټپیان شول.
د ناامنیو سره سره، په افغانستان کې قومی او مذهبی اقلیتونو د دولت لخوا د تبعیض څخه ځوریږی. دغه اقلیتنو د طالبانو او وسلوالو ګروپونو لخوا په ځانګړی توګه د تروریستی حملو تر لاندی راځی، تښتول کیږی، حلالیږی او یا په ګولو ویشتل کیږی. ګاونډی هیوادونه هم دی اقلیتونو لپاره په امن نه دی، ځکه چې دوی هلته هم د تاوتریخوالی او د تبعیض څخه مصئونه ندی پاتی.
دا چې په آلمان کې دشپی لخوا وګړی د مجرمینو په سیر د پولیسو لخوا نیول کیږی، د کورنی، دوستان څخه جلا کوی او په هوایی ډګرو کې راغونډوی ترڅو په بله شیبه کې هغوی ټول یو د خطرناک ځایونو د نړی ته ولیږدول شی، په خپله دا ښکاروی چې کوم ډول د دولت سیاست، AFD او PEGIDA په لاس کې نیولی. له بلی خوا په د آلمان په ټولنه کې ورځ په ورځ ویره او کرکه زیاتیږی او دقیقاٌ د همدی دلیل لپاره ویلی شو چې اوس وخت دده دی چې د انسانیت، یووالی او د یوه او بل قبلول لپاره ګامونه اوچت کړو او د کرکی پر ضد خپل آواز پورته کړو.
همدا اوس زمونږ وار دی چې د اجباری شړلو د غیر انسانی عمل پر ضد سره یو ځای شو او ټول یو له بل سره په جګ اواز کې یو بل ډول، د یوه او بل قبلول او مهاجر دوست برلین لپاره اوازونه اوچت کړو.
مونږ دریږو:
د روانی ترور پر ضد چې اوس مهال پر افغان مهاجرینو تپل شوی دی.
د پناه غوښتنکو او مهاجرینو فدرالی اداری د تصمیم پر ضد او وایو: چې افغانستان امن نه دی!
د پوپولیستو ښی لاسنیو د کرکی د پیلدونکو پر ضد
د یوه برلین لپاره چې په هغه کې هیڅ یو انسان په دی ویر ژوند ونکړی چې سبا شړل کیږی
د پناه غوښتنکو اجباری شړل افغانستان ته په عاجله توګه درول.
د دایمی هستوګنی اجازی لپاره
برلین د پناه غوښتونکو شړل افغانستان ته “نه” وایی

NON aux expulsions au Mali – NEIN zu Abschiebungen nach Mali

NON aux expulsions au Mali - NEIN zu Abschiebungen nach Mali
Appel en fracais

Aufruf in Deutsch

Appel du Group Djekafo:

Nous sommes malien(ne)s, nous sommes africain(e)s!!!!!!
Arretez de rapatrier nos frères et de signer des laissez-passer!!!

Manifestation le 31/01/17,
à 14h, devant l´ambassade du Mali à Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Chèr(e)s ami(e)s, les circonstances nous obligent à prendre notre destin en main sans les politiciens qui ne pensent qu´à leur tête et leur poche. Ils ont trahi notre confiance avec des mensonges incessants.

Nos dirigeants maliens, le président, le ministre et l’ambassadeur, nous ont trahis. Notre vie ainsi que notre avis ne comptent plus pour ces gens. La seule chose qui compte est l´argent. Ils se servent de nous pour remplir leurs propres intérêts. Vu tout ce qui se passe dans notre pays, nous nous sentons dans l´obligeance de nous lever contre ces dirigeants corrompus qui se disent patriotes.
Nous lancons un appel à tou(te)s les frères et soeurs malien(e)s et africain(e)s pour le 31/01/17 à une manifestation devant l´ambassade du Mali.

L´objectif principal de la manifestation est :
– Arrêter le trafic des êtres humains.
– Le départ pur et simple de l’ambassadeur!! L’arrêt des expulsions!!

Les causes sont justifiées:

1- Ils travaillent avec les autorités allemandes en signant des laissez-passer pour expulser nos frères et soeurs et en faisant des identifications même par téléphone. Tout ca pour l´argent.
2- Nous demandons aussi au chef du gouvernement d´arrêter d´envoyer des agents pour identifier les malien(ne)s afin de les ramener au Mali.
3- Nous avons des preuves qui montrent les corruptions et les mensonges de nos dirigeants (des enregistrements téléphoniques, des temoignages), nous avons aussi écrit des lettres sans réponses.
4-Nous voulons la libération de nos frères et soeurs qui se trouvent en prison partout en Allemagne.
5- Comment est-il possible qu´un seul homme puisse être l´ambassadeur dans 11 pays?
6- L´ambassadeur n´est jamais là pour ses ressortissants qui ont des problèmes. On ne peut jamais parler avec lui car il est toujours absent, et il se dit être là pour nous.

Nous en avons assez des dirigeants corrompus, nous voulons des gens capables de dire non aux européens mais pas de mendier. Nous voulons des solutions malien(ne)s aux problèmes maliens.

La politique hypocrite de l’Allemagne se montre dans le fait que le gouvernement a décidé d’envoyer encore plus de soldats pour la mission militaire au Mali – en même temps qu’ils expulsent des réfugiés là-bas!

Nous demandons l’arrêt immédiat de toute tentative de signer des accords de réadmission entre l’Union Européenne et le Mali et les autres pays d’Afrique, l’arrêt immédiat du „processus de la Valette“ et de mettre fin aux expulsions!

Non au traffic d’humains commis contre les migrant(e)s!

Trop c´est trop!!!

Appel du réseau transnational Afrique-Europe Interact:

Soutenez la manif devant l’ambassade Malienne le 31 Janvier!
Disons NON aux expulsion, NON aux accords de réadmission, NON au „processus de la Valette“!

Afrique-Europe Interact vous invite à soutenir une manifestation initiée par des activistes malien(ne)s qui aura lieu le 31 Janvier devant l’ambassade malienne à Berlin

Manifestation le 31/01/17,
à 14h, devant l´ambassade du Mali à Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz
Les raisons: Depuis l’été 2016, de plus en plus de migrant(e)s et réfugié(e)s malien(ne)s ont été expulsé(e)s de l’Allemagne et d’autres pays européens. Pendant ces expulsions, il y avait plusieurs cas de maltraitements graves par la police contre les personnes expulsées. Le 6 Janvier 2016, les autorités allemandes se servaient même d’un vol mini-charter pour expulser deux hommes maliens à tout prix. Toutes ces expulsions se passent avec la coopération active de la part des ambassades maliennes qui fournissent des documents de laisser-passer demandés pour cette procédure. Dans ce cadre, l’état malien envoie aussi des agents faire des missions pour identifier des personnes malien(ne)s afin de les expulser.

Toutes ces mesures, qui posent un menace sévère contre les ressortissant(e)s malien(ne)s vivant(e)s en Europe, se passent dans le contexte du soi-disant „procès de la Valette, qui est en train de se brutaliser de plus en plus – pas seulement pour fermer les trajets des réfugié(e)s et migrant(e)s qui viennent des pays africains, mais aussi pour massivement renforcer les expulsions de l’Europe.
Dans ce contexte, le 11 Décembre 2016, un communiqué était signé à Bamako entre Abdoulaye Diop, ministre malien des affaires étrangères, et son homologue néerlandais Bert Koendersen fonction de représentant de l’Union Européenne. Le gouvernement malien a confirmé sa disposition à collaborer avec l’UE dans les domaines du contrôle migratoire et aussi des expulsions. Le but de l’UE: Imposer au Mali, comme aux autres pays de l’Afrique, de signer des accords de réadmission qui vont encore beaucoup faciliter et accélérer les expulsions des réfugié(e)s et migrant(e)s.

Nous devons nous mobiliser dans la rue contre cette politique – immédiatement et à nombreuses et nombreux! Disons NON à une politique qui cherche à barrer les trajets de la migration, laissant les gens mourir dans le désert et dans la mer! Disons NON à la terreur d’expulsion! Disons NON à la guerre contre les migrant(e)s et réfugié(e)s!

Notre but est de défendre la liberté de circulation des êtres humains dans le monde. En même temps, nous voulons dénoncer une politique qui parle de „combattre les raisons pourquoi les gens fuirent leurs pays“, mais qui continue à piler et recoloniser l’Afrique. Dans ce sens, nous voulons aussi dénoncer que la soi-disante „aide au développement“ pour les pays africains est de plus en plus connecté avec des conditions de soutenir activement la politique migratoire de l’UE. Au lieu de tout cela, nous voulons un dévelopement juste et équitable. Nous voulons un monde sans exploitation et frontières où tout le monde aura vraiement la choix de rester ou de partir.

Au Mali, en France et aussi en Allemagne: Des activistes et des communautes malien(ne)s, ensemble avec des gens solidaires, sont en train de se lever contre la politique du gouvernement malien qui se laisse rançonner et aussi corrompre par la politique de l’Union Européenne. La pression est en train de grandir!

Dans ce sens, le 31 Janvier, nous voulons manifester tous ensemble devant l’ambassade du Mali, contre la politique d’expulsion qui concerne pas le Mali seul, mais tous les pays de l’Afrique.

 

……


Aufruf Gruppe Djekafo:

Wir sind Malier_innen!!! Wir sind Afrikaner_innen !!!!!!

Schluss mit der Abschiebung unserer Brüder und Schwestern und mit der Unterzeichnung von Reisedokumenten für Abschiebungen!!!

Kundgebung am 31.01.2017,
ab 14 Uhr vor der Botschaft von Mali in Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Liebe Freundinnen und Freunde,
die Verhältnisse zwingen uns dazu, unser Schicksal uin die eigenen Hände zu nehmen, ohne die Politiker_innen, die nur an ihren eigenen Kopf und ihre Brieftasche denken. Sie haben mit unaufhörlichen Lügen unser Vertrauen missbraucht. Unsere malische Staatsführung, der Präsident, der Minister und der Botschafter, sie alle haben uns betrogen. Unser Leben und unsere Ansichten zählen überhaupt nichts für diese Leute. Das einzige, was zählt ist Geld. Sie nutzen uns aus, um ihre eigenen Interessen zu befriedigen. Angesichts von all dem, was in unserem Land passiert, sehen wir uns verpflichtet, uns gegen diese korrupten Führungspersonen zu erheben, die sich „Patriot_innen“ nennen.

Wir rufen alle malischen und afrikanischen Brüder und Schwestern auf zu einer Demonstration am 31. Januar vor der malischen Botschaft.

Die wichtigsten Ziele dieser Demo sind:

– Schluss mit Menschenhandel.

-Rücktritt des Botschafters, ohne wenn und aber!! Schluss mit Abschiebungen!!

Die Gründe sind gerechtfertigt:

1- Sie arbeiten mit den deutschen Behörden zusammen, indem sie Reisedokumente unterschreiben für die Abschiebung unserer Schwestern und Brüder und indem sie Identifizierungen von Personen durchführen, manchmal nur per Telefon. Das alles machen sie für Geld.

2- Wir fordern außerdem vom Regierungschef, dass keine Beamt_innen mehr geschickt werden, die Malier_innen identifizieren, um sie nach Mali abschieben zu können.

3- Wir haben Beweise für die Korruption und die Lügen unserer Staatsführung (Telefonmitschnitte und Zeug_innenaussagen), wir haben auch immer wieder Briefe geschrieben, auf die keine Antwort kam.

4-Wir wollen die Freilassung unserer Brüder und Schwestern, die überall in Deutschland in Gefängnissen sitzen.

5- Wie kann es gehen, dass ein und derselbe Mann gleichzeitig als Botschafter in 11 Ländern eingesetzt ist?

6- Der Botschafter ist nie da für seine Landsleute, die Probleme haben. Nie können wir mit ihm reden, weil er ständig abwesend ist, und er behauptet, er wäre für uns da.

Uns reicht es mit korrupten Führungspersonen, wir wollen Leute, die das Rückgrat haben, NEIN zu den Europäer_innen zu sagen, statt sie anzubetteln. Wir wollen malische Lösungen für malische Probleme.

Die doppelzüngige Politik Deutschlands zeigt sich darin, dass die Regierung einerseits beschlossen hat, noch mehr Soldat_innen für die Militärmission in Mali zu schicken – und gleichzeitig schiebt sie Geflüchtete dorthin ab!

Wir fordern die sofortige Beendigung jeglichen Versuchs, Rückübernahmeabkommen zwischen der EU und Mali, sowie anderen afrikanischen Ländern, abzuschließen, die sofortige Beendigung des „Valetta-Prozesses“ und Schluss mit Abschiebungen!

Nein zum Menschenhandel mit Migrant_innen!

Was zu viel ist, ist zu viel!!

Aufruf des transnationalen Netzwerks Afrique-Europe Interact:
Unterstützt die Demo vor der malischen Botschaft am 31. Januar!

Sagen wir NEIN zu Abschiebungen, NEIN zu Rückübernahmeabkommen, NEIN zum „Valetta-Prozess“!

Afrique-Europe Interact lädt euch ein, die von malischen Aktivist_innen initiierte Demonstration zu unterstützen:

Kundgebung am 31.01.2017,
ab 14 Uhr vor der Botschaft von Mali in Berlin,
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Die Gründe: Seit Sommer 2016 wurden immer mehr Migrant_innen und Geflüchtete aus Mali von Deutschland und anderen europäischen Ländern abgeschoben. Bei diesen Abschiebungen kam es zu mehreren Fällen schwerer Misshandlung von abgeschobenen Personen durch die Polizei. Am 6. Januar setzten die deutschen Behörden sogar einen Mini-Charterflug ein, um zwei Männer um jeden Preis nach Mali abzuschieben. All diese Abschiebungen geschehen mit aktiver Beteiligung der malischen Botschaften, die dafür Reisedokumente ausstellen. Der malische Staat entsendet sogar Beamt_innen, die in Europa malische Staatsbürger_innen identifizieren, um sie abschieben zu können.

All diese Maßnahmen, die eine schwere Bedrohung für in Europa lebende malische Staatsbürger_innen darstellen, geschehen im Kontext des sogenannten Valetta-Prozesses, der mit zunehmender Brutalität vorangetrieben wird – nicht nur, um die Reisewege von afrikanischen Geflüchteten und Migrant_innen zu schließen, sondern auch, um Abschiebungen aus Europa massiv zu forcieren.

In diesem Rahmen wurde am 11. Dezember in Bamako ein gemeinsames Kommuniqué von Abdoulaye Diop, Außenminister Malis, und seinem niederländischen Amtskollegen Bert Koenders, der als EU-Vertreter in Mali war, unterzeichnet. Darin bekräftigte die malische Regierung ihre Bereitschaft, mit der EU in Fragen der Migrationskontrolle und auch bei Abschiebungen zu kollaborieren. Das Ziel der EU: Gegenüber Mali, ebenso wie gegenüber anderen afrikanischen Staaten, die Unterzeichnung von Rückübernahmeabkommen durchzusetzen, die die Abschiebung von Geflüchteten und Migrant_innen nochmals massiv erleichtern und beschleunigen werden.

Gegen diese Politik müssen wir auf die Straße gehen – jetzt sofort und mit vielen Menschen! Sagen wir NEIN zu einer Politik, die die Reisewege der Migration schließen möchte und die Menschen in der Wüste und im Meer sterben lässt! Sagen wir NEIN zum Abschiebe-Terror! Sagen wir NEIN zum Krieg gegen Geflüchtete und Migrant_innen!

Unser Ziel ist es, die Bewegungsfreiheit von Meschen auf der Welt zu verteidigen. Ebenso wenden wir uns gegen eine Politik, die vorgibt „Fluchtursachen zu bekämpfen“, aber weiterhin Afrika ausplündert und rekolonisiert. In diesem Sinne wenden wir uns auch dagegen, dass sogenannte „Entwicklungshilfe“ für afrikanische Länder immer mehr an die Bedingung geknüpft wird, die Migrationspolitik der EU aktiv zu unterstützen.

Stattdessen wollen wir eine gerechte und nachhaltige Entwicklung. Wir wollen eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Grenzen, wo alle Menschen eine wirkliche Freiheit haben, zu bleiben oder zu gehen.

In Mali, in Frankreich und auch in Deutschland: Malische Aktivist_innen und Communities, gemeinsam mit solidarischen Menschen, erheben sich gegen die Politik der malischen Regierung die sich von der EU erpressen und korrumpieren lässt. Der Widerstand wächst!

In diesem Sinne wollen wir am 31. Januar gemeinsam vor der Botschaft von Mali demonstrieren – gegen eine Abschiebepolitik, die nicht nur Mali alleine betrifft, sondern alle afrikanischen Länder.

Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2stay‘ vom 18. bis zum 23. März 2017

Welcome2stay Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2stay‘ vom 18. bis zum 23. März 2017

English, Français and Arabic below! انجليزي وعربي تحت! Einfaches Deutsch unten! Alle Flyer unten!

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben

Das europäische System der Abschottung wird noch brutaler, Deutschland geht mit immer mehr Abschiebungen voran – lasst uns gemeinsam laut werden! Beteiligt Euch an den bundesweiten Aktionstagen vom 18. bis zum 23. März 2017 für Bleiberecht und gleiche soziale Rechte für alle. Zeigt Eure
solidarischen Netzwerke, Eure Kämpfe und Eure Visionen von einer Gesellschaft in der Migration keine Bedrohung ist.

Zu diesen bundesweiten Aktionstagen rufen wir, vom Bündnis Welcome2Stay, auf. Welcome2Stay ist ein Netzwerk aus verschiedenen Gruppen und Organisationen des Antirassismus, der migrantischen Selbstorganisation und der Willkommensinitiativen.

Wir fanden uns im Anschluss an den sogenannten „Sommer der Migration 2015“ zusammen, um gemeinsam eine zivilgesellschaftliche Stimme zu entwickeln. Auf einem Kongress im Juni 2016 einigten wir uns, auf die Kernforderungen nach gleichen sozialen Rechten für alle und dem Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Jetzt wollen wir aktiv werden und gemeinsam unseren Forderungen Ausdruck verleihen. Die Aktionstage sollen die Stimmen dieser solidarischen Gesellschaft hörbar machen. Sie sollen zeigen, an wie vielen Orten die ganz praktische Umsetzung dieser Forderungen schon gelebt wird. Ebenfalls sollen sie ein Zeichen gegen den aktuellen Rechtsruck innerhalb der Gesellschaft setzten und gegen den Trend des autoritären
nach-unten-Tretens. Egal ob Straßenaktion, Demo, Nachbarschaftsfest oder Infostand: Macht Euch sichtbar, zeigt Eure Arbeit, zeigt Eure Kämpfe und Visionen. Werdet erfinderisch und vor allem: schickt uns Videos, Berichte und Fotos davon. Wir haben für die zentrale Organisation der Tage ein Team zusammengestellt, das die verschiedenen Aktionen koordiniert, Öffentlichkeitsarbeit macht und auch sonst für all Eure Fragen zur Verfügung steht. Für all dies wird es auch noch eine große Arbeitskonferenz in Göttingen am 14. Januar geben (s.u.).

Aufgrund der aktuellen Situation soll im Mittelpunkt des Aktionstages das Bleiberecht stehen: Die in den letzten Monaten verabschiedeten Asylpakete, in denen so genannte sichere Herkunftsstaaten definiert
wurden, haben bereits zu einem massiven Anstieg von Abschiebungen in winterkalte osteuropäische Länder geführt. Die Abkommen mit einigen afrikanischen Staaten, sowie mit Afghanistan lassen weitere
Massenabschiebungen in nächster Zeit befürchten. Vermutlich werden in den nächsten Monaten zehntausende Afghan*innen in ein vom Krieg zerstörtes und immer noch von kriegerischen Auseinandersetzungen gekennzeichnetes Land zurückgeschickt.

Warum das Wochenende vom 18. März 2017? An diesem Tag jährt sich die Unterzeichnung des EU-Türkei Deals, der die „Regulierung der Flüchtlingsströme“ zum Ziel hat und so zur Brutalisierung des
europäischen Grenzregimes beiträgt. Mit dem Aufruf zu Aktionen an diesem Tag reihen wir uns ein, in einen europaweiten Protest gegen das brutale Grenzregime und den Kampf für Bewegungsfreiheit, sowie das Recht auf Ankommen und Bleiben. So ruft auch das Hotel City Plaza in Athen zu Aktionen auf. Das Hotel City Plaza wurde vor einem halben Jahr besetzt und dient seit dem als siebenstöckiges, selbstverwaltetes Zuhause für Geflüchtete und Ort des Antirassismus und der Solidarität. (Hier findet Ihr den Aufruf:
http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

Um unsere Aktionen zu koordinieren und uns über Aktionsformen und
Handlungsansätze auszutauschen, einander zu inspirieren und zu ermutigen, laden wir zu einer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 von 12 – 17 h in die Musa in Göttingen ein.


 

Call for nationwide action days ‚Welcome2Stay‘ from 18th to the 23rd March 2017
For the right to come, to go and to stay

The European system of exclusion is getting more and more brutal. Germany is going ahead with more and more deportations – Let us raise our voice together! Join the nationwide days of action for a right to
stay and equal social rights for everyone from 18th to 23rd of March. Show your solidarity, your struggles and your visions of a society in which migration does not pose a threat.

Welcome2Stay is calling for these nationwide action days. We are a network of various groups and organisations working in the field of antiracism, self-organisation of migrants and welcoming initiatives.
Following the so called “Summer of migration 2015” we came together to develop a common civic voice and on a congress in June 2016 we agreed on two core demands for equal social rights and the right to come, to go and to stay.

Now we want to spring into action and express our common demands. The action days are supposed to raise attention to the voice of this solidary society. They are supposed to show that the practical application of these demands is already happening in many places. They are also supposed to take a stance against the current rightward shift in society and against the trend of authoritarian kicking down. It does
not matter if street action, demo, neighbourhood party or information booth: Take a stand. Show your work, show your struggles and show your visions. Get creative and above all send us videos, reports and pictures of it. We put together a team for the central organisation and coordination of the various activities on these action days. It will be also responsible for public relations and for any other questions. For all of this there will be also a big conference in Göttingen on the 14th January (see below).

Due to the current situation the focus of the action days will be on the right to stay. The adopted asylum packages, which state the so called safe countries of origin, led to a massive increase of deportations to
ice-cold eastern European countries. After the conclusion of agreements with some African states as well as with Afghanistan we fear further mass deportations in the near future. Probably in the next few months
ten thousands of Afghans will be send back to a country, which is still destroyed by war and suffers from military conflicts.

Why did we choose the weekend of 18th March 2017? On this day will be the anniversary of the ratification of the EU-Turkey deal. The objective of this deal was the “regulation of refugees’ flows”, which is
contributing to the brutalisation of the European border regime. With this call for the 18th March we are joining the Europe-wide protests against the brutal boarder regime and struggle for freedom of movement as well as the right to come and stay. Also the Hotel City Plaza in Athens is calling for action. This 7 floor hotel was squatted half a year ago and serves since then as a self-administrated home for refugees and as a place of antiracism and solidarity. (Here you can find
the call: http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

We invite you to our conference on 14th January 2017 in Göttingen (place and time will be announced). We invite you to coordinate our actions and to exchange views on our forms and approaches of action. We invite you to inspire and encourage each other. We invite you to our conference.


 

Rencontre de mouvements du bienvenue, de la solidarité, de la migration et de l’antiracisme

Appel aux journées d’actions « welcome2stay » du 18 au 23 mars 2017 dans toute l’Allemagne
Pour le droit de venir, de partir et de rester

Le système européen de l’isolation devient de plus en plus violent, l’Allemagne marche devant en augmentant le nombre de reconduites – Allons ! Devenons plus forts ensemble !
Participez aux journées d’actions du 18 au 23 mars 2017 pour le droit de séjour et des droits sociaux égaux pour toutes et tous. Présentez vos réseaux solidaires, vos luttes et vos visions d’une société où la migration n’est pas une menace.

Nous, l’alliance « welcome2stay », appelons à ces journées d’actions ayant lieu en toute l’Allemagne. « Welcome2stay » est un réseau de différents groupes et organisations de l’antiracisme, de la gestion autonome migrante et d’initiatives d’accueil.
Nous nous sommes retrouvés après le dit « été de la migration 2015 » pour développer ensemble une voix de la société civile. Lors d’un congrès en juin 2016, on s’est mis en accord sur les demandes de droits sociaux égaux pour toutes et tous et le droit de venir, de partir et de rester.

Maintenant, on veut devenir actif pour exprimer ensemble nos demandes. Les journées d’action ont pour but de rendre audible la voix de cette société solidaire. Elles visent sur le but de montrer à combien de lieux la mise en pratique de ces demandes est déjà réalisée. De plus, elles devraient ouvrir la voie contre l’actuelle poussée à droite dans la société et contre la tendance autoritaire de donner des coups de pieds vers le bas de la société. Peut importe si action dans la rue, manifestation, fête de voisinage ou stand d’information : Rendez-vous visible, montrez votre travail, montrez vos luttes et vos visions. Devenez inventifs et avant tout : envoyez-nous-en des vidéos, des rapports et des photos. Pour l’organisation centrale de ces jours, nous avons crée une équipe qui coordonne les différentes actions, qui travaille dans les relations publiques et qui est à votre disposition pour toutes vos questions. Pour tout cela, il y aura encore une grande conférence de travail à Göttingen le 14 janvier 2017 (voir ci-dessous).

À cause de la situation actuelle, le droit de séjour sera au centre des journées d’actions : Les dits « paquets d’asile » des mois récents, dans lesquels sont définis des soi-disant « États d’origine sûrs », ont déjà mené à une croissance massive de reconduites dans des pays de l’Europe de l’Est avec un hiver très froid. Les accords avec quelques états africains et avec l’Afghanistan ouvrent la voie à d’autres potentielles reconduites de masse dans le temps qui vient. Dans les prochains mois, des dizaines de milliers d’Afghans seront reconduits dans un pays qui est détruit d’une guerre continue.

Pourquoi choisir le week-end du 18 mars 2017 ? C’est le premier anniversaire de la signature du traité entre l’Union Européenne et la Turquie qui a pour but la « régulation des courants de réfugiés » et qui contribue de cette manière à la déshumanisation du régime de frontières européen.
Avec l’appel à des actions ce jour-là, nous nous classons dans la protestation à l’échelle européenne contre le régime de frontière inhumain, dans la lutte pour la liberté de mouvement et le droit de venir et de rester. C’est aussi l’hôtel « City Plaza » à Athènes qui a appelé à ces actions. L’hôtel « City Plaza » a été occupé il y a une demi-année et sert depuis à un refuge autogéré de sept étages pour des réfugiés et à un lieu de l’antiracisme et de la solidarité. (Ici, vous trouverez l’appel : http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

Pour coordonner nos actions, pour parler de différentes formes d’actions et d’approches et pour nous inspirer et encourager mutuellement nous invitons à une conférence de travail le 14 janvier 2017 entre 12 et 17 heures à la Musa à Göttingen.


 

دعوة إلى أيام الأنشطة السياسية في كل أنحاء ألمانيا من الاتحاد “قدمتم
أهلا ووطئتم سهلا” في الفترة من ال18 حتى ال23 مارس\ آذار
لأجل الحق بالمجيء وبالذهاب وبالإقامة

يصبح نظام الاعتزال حاليا أقسى وأقسى. ويتقدم ألمانيا مع أكثر وأكثر
ترحيلات – لئن نعلو صوتنا معا!
شاركوا بأيام الأنشطة السياسية في كل أنحاء ألمانيا في الفترة من ال18 حتى
ال23 مارس\ آذار للحق بالإقامة ولحقوق اجتماعية متشابهة لكل شخص. أروا
جماعاتكم للتضامن وكفاحاتكم ورؤاكم من مجتمع به الهجرة ليست تهديداً.

ندعو نحن من الاتحاد “قدمتم أهلا ووطئتم سهلا” إلى هذه أيام الأنشطة
السياسية. نحن اتحاد أو تحالف أو شبكة من جماعات ومنظمات مناهضة للعنصرية
مختلفة ومنظمات الذات من اللاجئين والمهاجرين وجماعات الاستقبال.
اجتمعنا إثر ما يسمى بـ”صيف الهجرة 2015“ لنطور معا صوت المجتمع المدني
فالصوت ممن يستقبل هجرة القادمين الجدد. اتفقنا في مؤتمر في يونيو\حزيران
أن مطابنا الأساسية هي حقوق اجتماعية متشابهة لكل شخص والحق بالمجيء
وبالذهاب وبالإقامة.

نريد الآن ان نصبح نشاطاً ونقدم مطالبنا معاً. على أيام الأنشطة السياسية
أن يُسمِع صوت المجتمع المتضامن هذا. عليها أن تري عدد الأماكن بها هذا أمر
واقع. وكذلك عليها أن تمثل رمزا ضد التحول الحالي إلى اليمين والسلوك
المستبد الذي هو تقليل القيمة ممن أدناه أو ممن له أقل حقوق. سواء آعمال في
الشوارع أو مظاهرات أو حفلات في الحارات أو طاولات مع معلومات فاتركوا
أنفسكم ظاهرين وأروا عملكم وكفاحاتكم ورؤاكم. أبدعوا وخصوصا. ابعث إلينا
فيديوهات وتقريرات وصور من نشاطاتكم. ألفنا فريقا للتنظيم ألأساسي الذي
سينسق الأفعال المختلفة والعلاقات العامة وسيساعدكم في كل المواضيع. لأجل
كل هذا سوف يوجد مؤتمر في مدينة غوتنغن في ال14 يناير\ كانون الثاني.

بفضل الوضع الحالي يتعين التركيز على الحق بالإقامة: القوانين الجديدة التي
أصبحت موافقة عليه في المدة الأخيرة فيها تمت تعيين ما يسمى ببلاد آمنة
قادت إلى رفع ظاهر من الترحيلات إل بلاد شرق أوروبا الباردة جدا بسبب
الشتاء. تهدد الاتفاقات مع بلاد إفريقية وأفغانستان بتحى أكثر ترحيلات. من
المحتمل أن يسفروا بشكل إجباري أفغانيين وأفغانيات بعدد الآلاف إلى بلد
مدمر من الحرب وبه ما زالت اشتباكات حربية.

لماذا نهاية الأسبوع من ال18 مارس\ آذار 2017؟ بهذا التاريخ عيد ميلاد
الاتفاقية بين ألمانية وتركيا التي هي هدفها تخفيف ما يسمى بـ”تيارات
اللاجئين” وبذلك تساهم في وحشية نظام الحدود الأوروبية.
بالدعوة إلى نشاطات في هذه الأيام نقف مع احتجاجات أخرى في كل أنحاء أوروبا
ضد نظام الحدود القاسي والكفاح لأجل حرية التحرك والحق بالمجيء وبالإقامة.
كذلك يدعو الفندق “سيتي بلازا” إلى أفعال. يُعتصم الفندق به قبل نصف سنة
ومنذ ذلك تخدم العمارة سبعة الطوابق كمنزل يُسكن وينظَّم من قبل اللاجئين
ومكان المناهضة للعنصرية التضامن.
)http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/)

لتنسيق أفعالنا والتبادل عن أنواع الأفعال والأهداف ولكب نلهم بعضنا بعضاً ندعو

إلى مؤتمر في ال14 يناير\ كانون الثاني في غوتنغن. سيتم تصريح الموقع والوقت


Aufruf zu bundesweiten Aktionstagen ‚Welcome2Stay‘ vom 18. bis 23. März 2017

Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben

(Kurzfassung: leicht zu lesen)

Wir sind Aktive im Bündnis Welcome2Stay („Willkommen um zu bleiben“). Wir rufen Euch zu Aktionstagen vom 18. bis 23. März 2017 in ganz Deutschland auf.

Welcome2Stay ist ein Netzwerk aus Gruppen gegen Rassismus, aus Organisationen von Migranten und  Willkommens-Initiativen. Wir fordern: gleiche soziale Rechte für alle und das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben.

Die Aktionstage sollen die Stimme einer solidarischen Gesellschaft hörbar machen. Sie sollen ein Zeichen gegen den aktuellen Rechtsruck in der Gesellschaft setzen. Im Mittelpunkt soll das Bleiberecht stehen.

Am 18. März 2017 jährt sich der EU-Türkei-Deal. An diesem Tag werden europaweit Proteste stattfinden: gegen das brutale Grenzregime der EU und gegen die massenhaften Abschiebungen. Auch das selbstverwaltete Hotel City Plaza in Athen ruft zu Aktionen auf (hier). Wir reihen uns in diese Aktionen ein.

Macht Euch sichtbar: mit Straßen-Aktionen, Demos, Nachbarschafts-Festen oder Infoständen. Zeigt Eure Arbeit, Kämpfe und Solidarität. Bitte schickt uns Videos, Berichte und Fotos davon. Unser Koordinierungs-Kreis wird Eure Aktionen unterstützen und öffentlich machen.

Wir wollen die Aktionen mit Euch vorbereiten. Kommt zu unserer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 von 12 bis 17 Uhr in die Musa in Göttingen!


Hier geht’s zum Download, zum Ausdrucken und Weiterverbreiten:

in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Kurzfassung in einfachem Deutsch:

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Flyerversion-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Call-for-nationwide-action-days_flyer-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Franzoesisch-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Franzoesisch-page-002.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf_zum_bundesweiten_Aktionstag_Flyer_arabisch-page-001.jpg

http://welcome2stay.org/wp-content/uploads/2016/04/Aufruf-Aktionstage-Kurzfassung-3.jpg

Alternativ die gleichen Flyer in PDF – Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Kurzfassung in einfachem Deutsch:

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyerversionaufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyerversion

call-for-nationwide-action-days_flyer

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_franzoesisch

aufruf_zum_bundesweiten_aktionstag_flyer_arabisch

aufruf-aktionstage-kurzfassung-3

Welcome2Stay Arbeitskonferenz 14.01.2017 in Göttingen

Welcome 2 stay

Englisch, Arabisch, Farsi & Einfaches Deutsch sowie Anreiseskizze unten! Alle Flyer im Download

Liebe Aktive,

Wir möchten Euch, Eure Gruppen, Initiativen oder Organisationen zur nächsten Arbeitskonferenz von welcome2stay am 14. Januar 2017 in  Göttingen einladen.

Die Konferenz dient vor allem der Vorbereitung der Aktionstage, für die wir vom 18. – 23. März aufrufen. Zugleich soll sie auch Ort weiteren Kennenlernens und Vernetzens sein.

Mit den Aktionstagen wollen wir unseren Kernforderungen, das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben und gleiche soziale Rechte für Alle, hörbaren und sichtbaren Ausdruck verleihen. Sie sollen zeigen, an wie
vielen Orten unser solidarischer Gegenentwurf zur herrschenden Politik der Abschottung und nach wirtschaftlichen Maßstäben regulierter Migration bereits gelebt wird.
Thematischer Schwerpunkt der Aktionstage bildet das Recht auf Bleiben in all seinen Facetten, sowie der Kampf gegen Abschiebungen. Abschiebung zählt zu den radikalsten und brutalsten Verletzungen gleicher sozialer Rechte und des Rechts auf Bewegungsfreiheit und Bleiben. Für die Bundesregierung ist sie jedoch ein probates Mittel ihrer verschärften Asylpolitik und der Eingemeindung des Rechten Rands. Dagegen wollen und müssen wir gemeinsam laut werden. Den Aufruf zu den Aktionstagen findet Ihr hier: www.welcome2stay.org

Die Arbeitskonferenz im Januar wird zum einen ein Ort kreativer Ideensuche sein: welche Aktionsformen sind möglich? Womit haben wir gute Erfahrungen gemacht? Was ließe sich neu ausprobieren?

Zum anderen müssen auf ihr konkrete Schritte der Vorbereitung gegangen werden: soll aus den verschiedensten bundesweiten Aktionen ein Ganzes werden, brauchen wir Verfahren der Bündelung, wie regionale Koordinierungskreise und bundesweite highlights.

Einen Vorschlag zur Tagesordnung findet Ihr im Anhang zusammen mit dieser Einladung.

Die Konferenz findet von 12 – 17 h in der MUSA; Hagenweg 2a, Göttingen statt: (Die Musa findet sich 20 min zu Fuß vom Hbf die Leine flussabwärts oder mit dem Bus Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite)

Um Anmeldung bitten wir unter mail@welcome2stay.org

Eine Bitte:
Da wir für diese Arbeitskonferenz für Räumlichkeiten und einen DolmetscherInnenpool etwas Geld brauchen, sind wir auf Spenden eurerseits angewiesen.

Vorschlag zur Tagesordnung

12:00 – 12:30 Uhr Begrüßung & Vorstellung
  • welche Personen / Gruppen mit welchen Erwartungen?
  • Was ist das Ziel der Konferenz
  • Vorstellung und Entscheidung der Tagesordnung
12:30 – 14:00 Uhr AG Phase
  • Entwickeln von Aktionsformen für die Aktionstage in regionalen AGs
  • Afghanistan AG (IL HH & Hazara Verein)
14:00 – 15:00 Pause
 
15:00 – 15:45 Uhr Vorstellung der AG Ergebnisse

15:45 – 17:00 Organisatorische Absprachen
  • regionale, städtische KoKreise wie z.B. in Berlin
  • Umsetzung der Aktionen
  • bundesweite Koordinierung
17:00 Ende der Veranstaltung

Herzliche Grüße,
euer welcome2stay KoKreis

 Anreiseskizze

Englisch, Arabisch, Farsi & Einfaches Deutsch sowie Anreiseskizze unten! Alle Flyer im Download!

Dear all,

We would like to invite you, your groups, initiatives or organizations to the next work conference of welcome2stay on the 14th of January, 2017 in Göttingen. The focus of the conference will be the preparation for the upcoming campaign days, for which welcome2stay calls up, between the 18th – 23d of march. At the same time the conference should also be a place to further connect and network.

With the campaign days we want to articulate our core demands, the right to come, to go and to stay and social rights for all.

This shall show at how many places people are already living a solidary counterdraft compared to the prevalent policy of separation and regulated migration based on economic standards. The main focus of the campaign days is on the right to stay in every aspect, as well as the fight against deportations. Deportations belong to the most radical and most violent violations of equal social rights and the right of freedom of movement. However, for the government it is a proven method of their exacerbated asylum policy and the integration of the marginal right wing. Against this we want and we must get loud! You can find the call of action here: www.welcome2stay.org

The working conference in January will be for one a place for a creative search for ideas: what forms of actions are possible? With what did we have good experiences? What could be novel approaches?

For another, concrete steps must be taken: in order to become a whole from various nationwide campaigns, we need bundling procedures, such as regional coordination teams and nationwide highlights.

Below you can find a suggestion for an agenda in the appendix.

The conference takes place from 12 – 17 pm in the MUSA at Hagenweg 2a, Göttingen. (The Musa is located a 20 minutes walk from the main station down the river Line or you can take the Bus Nr. 11, 12, 73 to Pfalz-Groner-Breite.)

To participate, we kindly ask you to register under:
goettingen@welcome2stay.org
Since we need to pay the rooms and interpreters for this working conference, we kindly ask for a donation.

Best regards,
your welcome2stay coordination team


 

دعوة لحضور مؤتمر العمل المنظم من قبل welcome2stayوالذي سيقام في 14 كانون الثاني / يناير 2017، في MUSA, Hagenweg 2a, Göttingen

من أجل حقوق اجتماعية متساوية للجميع و من أجل حق القدوم، الرحيل، و البقاء.

يسرنا دعوتكم و دعوة مجموعاتكم، مبادراتكم، و جمعياتكم لحضور مؤتمر العمل القادم المنظم من قبل welcome2stay في 14 كانون الثاني/يناير 2016 في غوتنغن (Göttingen). الهدف الرئيسي للمؤتمر هو التحضير لأيام الحملة (Aktionstage)التي أطلقنا الدعوة إليها و التي ستقام بين 18 و 23 آذار/مارس 2017. و سيكون هذا اللقاء بنفس الوقت فرصة للتعارف و التشبيك.

نريد في أيام الحملة هذه أن نجعل طلباتنا الرئيسية مسموعة و مرئية فيما يخص حق القدوم، الذهاب، و البقاء والحقوق الاجتماعية المتساوية للجميع. نريد أن تظهر أيام الحملة هذه عدد الأماكن التي ما زال يعيش فيها مقترحنا التضامني البديل لسياسات التفرقة القائمة و للهجرة المنظمة حسب معايير اقتصادية. سيكون أكثر التركيز خلال أيام الحملة على خلق حق البقاء بكل أشكاله و على النضال ضد الترحيل. يعد الترحيل من الاعتداءات الأكثر عنفا و راديكالية على الحقوق الاجتماعية للجميع و لحق حرية الحركة و البقاء، و لكن بالنسبة للحكومة يعد الترحيل وسيلة فعالة لسياسات اللجوء المشددة و ضم اليمين المهمش. نريد و يجب علينا أن نناضل بصوت عال ضد كل ذلك. تجدون الدعوة لأيام الحملة في هذا الرابط: www.welcome2stay.org

سيكون مؤتمر العمل في كانون الثاني / يناير مكانا للبحث عن أفكار خلاقة: ما هي أشكال النشاط الممكنة؟ ما هي تجارب النشاط الجيدة التي قمنا بها؟ ما هي الأساليب الجديدة التي يمكن تجربتها؟

من ناحية أخرى يجب علينا خلال المؤتمر مناقشة خطوات عملية للتحضير: هل يجب أن نوحد الحملات المختلفة في أنحاء الدولة، هل نحتاج إلى إجراءات لتوحيد العمل، كخلق دوائر تنسيقية مناطقية أو التركيز على أهم النشاطات على مستوى الدولة؟

ستجدون في الأسفل مقترح لبرنامج العمل

سيقام المؤتمر بين الساعة 12 و 17 في Hagenweg 2a, Göttingen, MUSA

يرجى التسجيل على العنوان التالي: mail@welcome2stay.org

مع أطيب التحيات، فريق عمل welcome2stay

الوصول إلى مكان إقامة المؤتمر: يقع ال MUSA على بعد 20 دقيقة سيرا على الأقدام من محطة القطار الرئيسية على طول نهر اللاينا(Leine) أو ممكن أخذ الباص رقم 11، 12، أو 73 حتى Pfalz- Groner- Breite

رجاء صغير: بما أننا نحتاج للمال للدفع لمكان إقامة المؤتمر و المترجمين، نعتمد على تبرعاتكم.

مقترح لبرنامج العمل

12 – 12.30 ترحيب و تعارف > الأفراد و المجموعات و توقعاتهم؟ ماهو هدف المؤتمر؟ التعارف وإقرار برنامج العمل

12.30 – 14.00: تطوير أشكال للحملات من أجل أيام الحملة في دوائر العمل المناطقية* دائرة عمل أفغانستان (IL HH & Hazara Verein)

14.00 – 15.00 فترة استراحة

15.00 – 15.45 تقديم نتائج نقاشات دوائر العمل

15.45 – 17.00: إقرار أمور تنظيمية* دوائر عمل داعمة في المناطق و المدن، مثلا في برلين* تنفيذ الحملات، و التنسيق في كل أنحاء الدولة

17:00 انتهاء البرنامج

 


» خوشامدید برای اقامت « دعوت به نشست کنفرانس
فعالین و اکتیویستهای عزیز،
در تاریخ » خوشامدید برای اقامت « کنفرانس 41 ژانویه 2017 برگزار می شود . این کنفرانس
یکروزه از ساعت 12 ظهر تا 5 هاگه وِگ پلاک « در خیابان » موسا « بعد از ظهر در محل 2 در » آ
شهر گوتینگن انجام می شود.
MUSA;
14. Januar 2017
Hagenweg 2a Göttingen
به این » خوشامدید برای اقامت « ما شما یا گروه و سازمانتان را برای همکاری و هماهنگی با
کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن دعوت می کنیم.
کنفرانس روز 41 ژانویه در شهر گوتینگن در واقع برای سازماندهی و هماهنگی کمپین پیش رو
که در تاریخ 18 تا 23 ماه مارچ )ماه مارس 2017 ( است، برگزار می شود. این کمپین در تاریخ
فراخوانده شده است و کنفرانس یکروزه در » خوشامدید برای اقامت « ماه مارس از طرف 41 ژانویه
امسال ) 2017 ( با هدف جمع آوری ایده ها، ارتباطات شبکه ای با گروهها و افراد و همکاری
سازمانی در شهر گوتینگن برگزار می شود.
در هر کشور و شهری » حق رفت و آمد و اقامت انسانها « کمپین ماه مارس امسال با تاکید بروی
که می خواهند زندگی کنند و علاقه به اقامت دارند، فراخوانده شده است. مرکز ثقل کمپین،
چرا ،» مبارزه علیه اخراج اجباری « و » علیه دیپورت « حقوق برابر برای همه است. همچنین مبارزه
که دیپورت بزرگترین خشونت به انسان و آزادی اش است و دیپورت در واقع زیر پا گذاشتن حق
طبیعی و ابتدایی انسان است . اغلب حکومتها و همچنین حکومت آلمان، حق طبیعی/ابتدایی
برابری و آزادی در « انسان که آزادی در انتخاب محل زندگی است را، زیر پا می گذارند. آنان حق
را زیر پا گذاشته و پناهجویان را دیپورت و اخراج می کنند. در » حق اقامت آزاد « و » رفت و آمد آزاد
و فراخوان کمپین » خوشامدید برای اقامت « وبسایت زیر شما می توانید اطلاعاتی در مورد جنبش
عمومی ماه مارس، کسب کرده و با ما مبارزه تان را علیه دیپورت پناهجویان، هماهنگ کنید.
www.welcome2stay.org
در کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن ما امیدواریم در مورد ایده های تازه به گفتگو نشسته و
تجاربمان را در مبارزه علیه دیپورت بیکدیگر منتقل کنیم. همچنین ایجاد ارتباط و ایجاد هماهنگی و
همکاری ایالتی، شهری و بین المللی را متحقق کرده و حرکتهای مبارزاتی مان را قویتر کنیم.
چه ایده های خلاق مبارزاتی را می توانیم هنوز بکار بسته و عملی کنیم؟
تجارب مثبت و عملی را بیکدیگر انتقال دهیم و چه ایده های عملی مبارزاتی دیگری وجود دارند و
چگونه آن ها را بکار بسته و امتحان کنیم؟
برای شرکت در کنفرانس یکروزه در شهر گوتینگن و همکاری با ما و تماس، می توانید از ایمیلهای
زیر استفاده کنید.
goettingen@welcome2stay.org
mail@welcome2stay.org
است که با اتوبوسهای شماره ی 11 یا 12 یا 73 از » موسا « محل کنفرانس، مرکز فرهنگی
ایستگاه اصلی قطار بطرف فالز-گرونه-برایته
Bus Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite
و یا پیاده از کنار رود لاینه )جهت برعکس جریان آب، پایین رودخانه ی لاینه( حدود 20 دقیقه از
ایستگاه اصلی قطار دور می باشد.
از آنجا که ما برای محل کنفرانس و مترجمان پول پرداخت می کنیم، نیازمند به کمکهای مالی
شما می باشیم. در صورت امکان به ما کمک مالی کنید.
پیشنهادی برای برنامه ی کنفرانس
از ساعت 12:00 تا 12:30 خوشامدگویی و معرفی گروههای و افراد شرکت کنند و انتظارات و
نیازهای آنان از کنفرانس
هدف کنفرانس چه می باشد؟
اعلام نظرات و تصمیم گیری در مورد نکاتی که کنفرانس به آنها باید بپردازد.
12:30 تا 14:00 ایجاد کارگروهها
اعلام و پیشنهاد در مورد ف رم اکسیونها و فعالیتهای کمپین ماه مارس در کار-گروههای منطقه ای
» ای- ال- ه ه « کارگروه افغانستان )گروه کاری انجمن هزاره جات- افغانستان( و گروه کاری
14:00 تا 15:00 وقت استراحت
15:00 تا 15:45 اعلام نتایج کارگروهها
15:45 تا 17:00 هماهنگی سازمانی و گفتگو برای چگونگی تحقق ایده ها
تقسیم کاری برطبق منطقه ای و یا شهری و یا بمانند شهر برلین، محفلی )محفل شهر برلین(
گفتگو در رابطه با چگونگی اجرا و تحقق عملی اکسیون
هماهنگی فرا ایالتی و سراسری
17:00 پایان کنفرانس
با درودها و سلامهای صمیمانه
» خوشامدید برای اقامت « محفلی از


 

Kurz und leicht zu lesen:

Einladung zur Arbeitskonferenz von Welcome2Stay
am 14. Januar
2017 in Göttingen

 

Wir laden Euch zu unserer Arbeitskonferenz am 14. Januar 2017 in Göttingen ein.

Wir wollen dort die Aktionstage vom 18. bis 23. März 2017 vorbereiten. Unsere Aktionen richten sich gegen die verschärfte Asylpolitik. Wir setzen uns für eine solidarische Gesellschaft ein. Wir kämpfen gegen Abschiebungen und für das Recht zu bleiben.

Den Aufruf zu den Aktionstagen findet Ihr hier: www.welcome2stay.org

Auf der Arbeitskonferenz wollen wir kreative Ideen entwickeln: Wie können wir Aktionen in ganz Deutschland anstoßen und bündeln? Welche Aktionsformen sind möglich?

Die Arbeitskonferenz findet von 12 bis 17 Uhr in der MUSA (Hagenweg 2a, Göttingen) statt. Die MUSA erreicht Ihr zu Fuß (vom Hauptbahnhof 20 min am Fluss Leine entlang) oder mit dem Bus (Nr. 11, 12, 73 bis Pfalz-Groner-Breite).

Bitte meldet Euch per Email an: mail@welcome2stay.org

Spenden sind willkommen: Wir brauchen Geld für Räume und Dolmetsch-Dienste.

Wir freuen uns auf das Treffen mit Euch!
Herzliche Grüße

Euer Koordinierungs-Kreis

Bündnis Welcome2Stay (“Willkommen um zu bleiben”)

Flyer zur Anreise:

Welcome2Stay Flyer zur Anreise

 

 

 

 

 

 

 

Die Flyer für alle Sprachen findet Ihr auf der Download-Seite

 

Afghan Refugees and the Deport // Seminar // Selay Ghaffar

A talk by Selay Ghafar, spokesperson for Solidarity Party of Afghanistan

(in English)

Time: Sunday, 11 Dec 2016, 6:30pm
Address: Admiralstraße 17, 10999 Berlin, Deutschland
The new contract of Afghanistan with European countries. The self organization of Afghan Refugees to fight against deportations and the tightening of Asylum Laws
Organizers:

سیلی غفارسخنگوی حزب همبستگی افغانستان

زمان برنامه:

یکشنبه 11 دسامبر 2016 به زبان انگلیسی

دوشنبه 12 دسامبر 2016 به زبان فارسی

موضوع برنامه: پناهجویان افغانستانی و مسئله‌ی دیپورت

برنامه‌ی روز یکشنبه: افسانه‌ی امن بودن افغانستان، دلایل فرار مردم افغانستان از این کشور و قرارداد اخیر دولت افغانستان با کشورهای اروپایی

برنامه‌ی روز دوشنبه: قرارداد اخیر دولت افغانستان با کشورهای اروپایی، لزوم خودسازماندهی پناهجویان افغانستانی برای مبارزه با دیپورت و قوانین سختگیرانه علیه پناهجویان

برگزارکننده:

ریشه‌های خیابانی _ برلین

هواداران حزب همبستگی افغانستان در اروپا

 

Afghan Refugees Deport Issue

Street Roots Manjanigh

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