Tag: Alle Bleiben

Offener Brief des Tribunal NSU Komplex auflösen mit Unterstützung der kooperierenden Theater und Organisationen gegen die Abschiebung von Selami Prizreni

Offener Brief des Tribunal NSU Komplex auflösen mit Unterstützung der kooperierenden Theater und Organisationen gegen die Abschiebung von Selami Prizreni

 

von Alle Bleiben!

Selami Prizreni wurde vom Tribunal „NSU-Komplex auflösen“, das aktuell in Köln stattfindet, als Künstler und Redner eingeladen. Jedoch wurde er vor zwei Tagen abgeschoben. Dazu erklären die am Tribunal beteiligten Theaterhäuser Schauspiel Köln, Akademie der Künste der Welt Köln, Haus der Kulturen der Welt Berlin und HAU Hebbel am Ufer in Berlin:

Wir verurteilen die am 16.5. erfolgte Abschiebung von Selami Prizreni in den Kosovo aufs Schärfste! Selami Prizreni war als Teil der HipHop Gruppe K.A.G.E als Gast beim Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ eingeladen, das vom 17.-21.5. im Schauspiel Köln stattfindet. Das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ ist eine internationale, von vielen Seiten geförderte Veranstaltung, die sich mit den Versäumnissen von Politik und Sicherheitsbehörden im Kontext des NSU-Komplexes beschäftigt. Selami Prizreni sollte hier als Musiker und als Aktivist auftreten. Selami Prizreni ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, er wurde 2010 schon einmal aus Deutschland abgeschoben, wogegen er erfolgreich geklagt hat. Umso unverständlicher ist seine erneute Abschiebung. Wir nehmen die Abschiebung nicht hin, sondern fordern die sofortige Rückkehr Selami Prizrenis! Wir brauchen ihn hier, als Künstler, als Kollegen, als Kämpfer für die Rechte der Roma, als Freund!

Das Tribunal NSU-Komplex auflösen ist ein Projekt der Betroffenen des NSU-Terrors. Sie haben für diese öffentliche Auseinandersetzung Gäste eingeladen. Selami Prizreni ist einer von ihnen. Seine Abschiebung verhindert diese Auseinandersetzung. Wir fordern daher die Behörden des Bundes und des Landes NRW auf, die Rückkehr von Selami Prizreni noch heute zu ermöglichen.

Erstunterzeichner*innen:

Thomas Laue, Chefdramaturg des Schauspiel Köln, Köln

Ekaterina Degot, Künstlerische Leiterin Akademie der Künste der Welt, Köln

Bernd M. Scherer, Intendant Haus der Kulturen der Welt, Berlin

Annemie Vanackere, Intendantin HAU Hebbel am Ufer, Berlin

Dr.in Johanna Schaffer, Professorin Kunsthochschule Kassel

Bjørn Melhus, Professor Kunsthochschule Kassel

Paula Bulling, Comiczeichnerin

Madeleine Bernstorff, Filmkuratorin / Autorin

pong film (Alex Gerbaulet, Caroline Kirberg, Merle Kröger, Philip Scheffner)

Konstanze Schmitt, Künstlerin

Ulf Aminde, Professor für Zeitbasierte Künste, *foundationClass, Kunsthochschule Weissensee

Birgit Weyhe, Autorin / Zeichnerin

Florian Wüst, Filmkurator Transmediale

Nadja Krüger, Filmemacherin

Dr. Ulrike Klöppel, Institut für Europäische Ethnologie; Humboldt-Universität zu Berlin

Todd Sekuler, Institut für Europäische Ethnologie; Humboldt-Universität zu Berlin

Cem Kaya, Filmemacher

Jörg Franzbecker, Kurator M.1 Hohenlockstedt / Arthur Boskamp-Stiftung

Nanna Heidenreich, Professorin für Digital Narratives – Theory / ifs internationale filmschule köln

Mareike Bernien, Kunsthochschule Kassel

Claudia Hummel, Institut für Kunst im Kontext, Universität der Künste Berlin

Natascha Sadr Haghighian, Künstlerin, Hochschule für Künste, Bremen

Johannes Paul Raether, Professor Kunstakademie Düsseldorf

Bini Adamczak, Autorin

Alice Romoli, Peng! Collective

Dagi Knellesen, Historikerin

Udo Richter, Schwarze Risse Berlin

Prof. Birgit Hein, Vizedirektorin Sektion Bildende Kunst

Tasja Langenbach, Künstlerische Leitung, Videonale Bonn

Doris Liebscher, Juristische Fakultät Humboldt Universität Berlin

Heimo Lattner, Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart

Max Linz, Autor / Regisseur

Ayşe Güleç, Community Liaison documenta 14

Anna Anders,Professorin Universität der Künste Berlin,Fakultät Gestaltung

Karola Gramann, Künstlerische Leitung Kinothek Asta Nielsen e.V., Frankfurt a.M.

Thomas Kilpper, Künstler

Kutlu Yurtseven, Musiker

Tunçay Kulaoğlu, Autor, Dramaturg, Filmemacher
Anna Heilgemeir, stadt von unten, Berlin

Aurora Rodonò, Universität Köln

Maja Figge, Universität der Künste Berlin

Prof. Juliane Karakayali, Evangelische Hochschule Berlin
Katharina König-Preuss, MdL DIE LINKE Thüringen

Ulaş Sener, Universität Potsdam

Kornelia Kugler, Systrar Productions

Sebastian Bodirsky, Video-Editor

Dr. Hussein Jinah, BMA ver.di

Romin Khan, ver.di Bundesverwaltung

Jule Sievert, Kulturmanagerin

Prof. Ove Sutter, Kulturanthropologie, Universität Bonn

Prof. Karin Michalski, KHM Köln

Rixxa Wendland / Christian Obermüller, KuratorInnen spot the silence

Daniel Poštrak, Filmemacher

Michael Willenbücher, Techniker, HU Berlin

Marion von Osten, Künstlerin

ninotschka, Künstlerinnenkollektiv

Annika Hoegner, Künstlerin

Ulrike Steglich, Publizistin

Dr. Daniel Bendix, Universität Kassel

Naomi Hennig, Kuratorin / Künstlerin

Suza Husse, Kuratorin

Aysun Bademsoy, Filmemacherin

Markus Dorfmüller, Fotograf

Robert Burghardt, stadt von unten, Berlin

Kerstin Honeit, Kunsthochschule Kassel

Renate Lorenz, Professorin für Kunst und Forschung, Akademie der Bildenden Künste Wien

Thorbjoern R. Christiansen, Künstler

Renee Uta von der Lippe, Historikerin

Sabine Heinz, Informationswissenschaftlerin

Prof. Dr. Daniel Loick, Goethe Universität Frankfurt

Andreas Siekmann, Künstler

Alice Creischer, Künstlerin

nGbK, neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin

Ballhaus Naunynstraße, Berlin

District Berlin

Alpha Nova Galerie, Berlin

Vierte Welt, Berlin

After the Butcher, Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen, Berlin

Bundes Roma Verband e.V.

Roma Art Action

Initiative alle bleiben!

Roma Antidiscrimination Network

Roma Center Göttingen e.V.

Romadness Strange Movies Production

Sächsischer Flüchtlingsrat e. V.

Selbstuniversität e.V., Berlin

Raumerweiterungshalle, Berlin

Buchladen zur schwankenden Weltkugel, Berlin

Betonsalon, Berlin

glokal e.V., Berlin

Kassel Postkolonial

Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt

Stadtrevue-Kollektiv, Köln

 

Wir fordern die Rückkehr von Selami Prizreni nach Deutschland!

Selami Prizreni Allebleiben

 

von Allebleiben!

Liebe Freund_innen und Unterstützer_innen,

16_05_17 Stellungnahme Selami

 

Selami Prizreni wurde heute morgen um fünf Uhr morgens von der Polizei abgeholt, um seine Abschiebung durchzuführen.

Die Abschiebung des in Essen geborenen und aufgewachsenen Roms trifft ihn, Familie und Freunde schmerzhaft.

Eigentlich hätten wir den Tag zusammen verbracht: heute ist Roma Resistance Day: Am 16. Mai 1944 wehrten sich die Häftlinge des „Zigeunerlagers“ Auschwitz-Birkenau erfolgreich gegen die Liquidierung des Lagers. Der Erfolg des Aufstands war von kurzer Dauer – nach weiterem Widerstand wurden die überlebenden Häftlinge Anfang August schließlich in die Gaskammern geschickt.

Selami befindet sich jetzt schon im Kosovo und es ist unklar, wie es weitergeht. Er ist in Deutschland faktischer Inländer.

Wir fordern seine sofortige Rückkehr möglich zu machen. Wie ist uns egal. Wir wissen nur, er muss zurück!

Mit dem beigefügten Schreiben wenden sich das Roma Antidiscrimination Network und der Bundes Roma Verband e.V. an verschiedene Politiker_innen, um die Abschiebung Selamis rückgängig zu machen und das Bleiberecht für ihn zu erwirken.

Wir brauchen Eure Solidarität; unterstützt unsere Forderungen, indem ihr die Petition für Selami unterschreibt und diese E-Mail weiterleitet!

https://www.openpetition.de/petition/online/bleiberecht-fuer-selami-prizreni-jetzt

Mit solidarischen Grüßen


Dear friends and supporters,

16_05_17 Statement_SelamI

Today, at 5am the police came for Selami Prizreni to deport him to Kosovo.Selami is a Rom born in Essen (Germany), and his deportation hurts him, his family and friends deeply.

Selami is a Rom born in Essen (Germany), and his deportation hurts him, his family and friends deeply.

Actually, we would have spent this day together – 16th May is Roma Resistance Day: At this date in 1944 the „Zigeunerlager“ prisoners at Auschwitz-Birkenau fought succesfully against their liquidation. The success was just temporary – after another resistance, the surviving prisoners were sent to death in gas chambers in the beginning of August.

Selami is now in Kosovo, and it is unclear, what will happen. He is at home in Germany.

We demand to enable his return. We don‘t care how it is made possible. We only know, that he have to come back!

The writing in the attachment is an appael by Roma Antidiscrimination Network and Bundes Roma Verband e.V. to politicians in order to withdraw Selamis deportation and grant him the right to stay in Germany.

We need your solidarity. Please, support our demands by signing the petition for Selami and forwarding our e-mail.

https://www.openpetition.de/petition/online/bleiberecht-fuer-selami-prizreni-jetzt

With solidary regards

 

Roma zurück auf den Balkan? Sicheres Herkunftsland – wie sicher ist sicher?

Roma zurück auf den Balkan? Sicheres Herkunftsland

Podiumsdiskussion

„Roma zurück auf den Balkan? Sicheres Herkunftsland – wie sicher ist sicher?“ am Mittwoch, 19. April 2017 um 18:00 Uhr

im Münzenbergsaal des neuen deutschlands, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin.

In Serbien bestreiten viele Roma ihr Leben in illegalen Siedlungen, ohne Zugang zum Gesundheits- oder Bildungssystem. Dennoch werden Menschen, die dieser Minderheit angehören, massenhaft aus Deutschland dorthin abgeschoben – Serbien gilt als sicheres Herkunftsland. Im Gespräch mit unserem Projektpartner Dejan Marković aus Belgrad und Wenke Christoph, Europareferat der Rosa-Luxemburg-Stiftung, setzen wir uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion über den Begriff „sicheres Herkunftsland“ auseinander und erhalten ein umfassendes Bild über die Lage vor Ort.

Referenten:

Dejan Marković (Roma Forum Serbien)

Wenke Christoph (Europareferat der Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Moderation: nd-Redaktion

Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet vom Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) in Kooperation mit dem neuen deutschland.

Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.sodi.de/aktuell/terminekalender/termin_detail/datum/2017/04/19/roma-zurueck-auf-den-balkan/ und https://www.facebook.com/events/143580779496530/.

Demo am 8. april 2017 International Roma day 14 Uhr – Take back the future!

BERLIN

14:00 Uhr
Start: Paul-Löbe-Haus (Zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt U-Bhf Bundestag)

15:00 Uhr
Kundgebung am Brandenburger Tor Pariser Platz, 10117 Berlin

Zur Demo ruft das Berliner Bündnis 8.April auf: Bundesromaverband, IniRromnja, Rroma Informations Centrum e.V. , Amaro Forro e.V., VVN-BdA, Bündnis für Bedingungsloses Bleiberecht und Bündnis gegen Rassismus.

infos auf bundesromaverband.de

Romadness Night!Take Back the Future!Solikonzert Für die Freiheit!


Konzert mit KAGE, Prince H aka Hikmet P, Rollinhopp,Inclusion 4 real, Dirty Gomorrha,Lord Kastro Dj Crossroads and Guests in Solidarität mit allen Menschen,die weltweit zur Flucht gezwungen sind.Gegen unwürdige Unterbringung und bürokratische Kleinkriege,Kettenduldungen oder kalte, überfüllte,provisorische Zelte als Wohnorte,unfaire verkürzte juristische Prozesse,gezielte Desintegration und die tagtägliche Angst vor nächtlicher Abholung zur Abschiebung: Am 24 und 25 März & am 8. April:

Take back the future 8. april 2017 Komm mit! Mach mit! Sag es weiter…

und bring Freund/innen mit! mehr Infos: www.alle-bleiben.info

Mobi Video

The Awakening Filmvorfürung Mit K.E.und der Rap Combo K.A.G.E

23.03.17 Theater X

Wiclefstr.32,10551 Berlin 18:30

Romadness Night!Take Back the Future!Solikonzert Für die Freiheit!

24.03.17 Theater X

Wiclefstr.32,10551 Berlin 20:30

Romadness Night!Take Back the Future!Solikonzert Für die Freiheit!

25.03.17 Drugstore

potsdamer str. 180 – 10827 Berlin 21:00

Internationaler Tag der Rom*nja

Romnja Power Month 2017Liebe Leute!
Dieses tolle, riesige Wandplakat wird die Demo zum Internationalen Tag der Rom*nja, 8. April, an einer Häuserwand in Berlin-Kreuzberg hängend bewerben! Möchtest du beim Ausmalen (unter professioneller Anleitung) mithelfen? Dann komm diesen Freitag oder Samstag ins RomaniPhen Archiv! Anmeldung unter: Plakatmalen@web.de
Sa 11. und So 12. März jeweils von 11 – 18 h. Wer mag, kann zb für 1 oder 2 Stunden mithelfen
Wir freuen uns!
Danke an das Bündnis gegen Rassismus für diese tolle Aktion!
#RomnjaPowerMonth #MalenNachZahlenWarGesternKommZuRomaniPhen

Romnja Power Month 2017 Programm

Aktionswochen gegen Abschiebelager in Ingolstadt 04.03.2017

Aktionswochen gegen Abschiebelager in Ingostadt

Liebe Interessierte,
wir möchten Euch heute auf die Aktionswochen gegen Abschiebelager in Ingolstadt aufmerksam machen. Es ist uns gelungen, ein vielfältiges und interessantes Programm aus Vorträgen, Konzerten und politischen Aktionen zusammenzustellen. Am Samstag, den 04.03. wird es im Rahmen der Veranstaltungen einen Aktionstag mit Demonstration geben. An diesem Tag lohnt es sich also auch für alle von nah und fern nach Ingolstadt zu reisen und ein Zeichen gegen Ausgrenzung, Entrechtung und Abschiebelager zu setzen!
hier findet ihr unseren Flyer zu den Aktionswochen mit Informationen zum Programm..

Teilt die Veranstaltung und kommt alle zahlreich nach Ingolstadt!

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Mit den Aktionswochen vom 2. – 15. März 2017 möchten wir über das System der Abschiebelager und die Situation der Menschen Vorort informieren und mit euch in Austausch treten.

Seit Herbst 2015 gibt es in Manching/Ingolstadt und Bamberg sogenannte Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen (ARE). Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um Abschiebelager. Anfangswurden dort nur Menschen aus den Westbalkanstaaten eingewiesen, da ihre Länder zu sicheren Herkunftsstaaten deklariert wurden und ihnen deswegen eine schlechte Bleibeperspektive unterstellt wurde. Viele haben zuvor über Monate bis zu mehreren Jahren in Bayern gelebt. Mit der Begründung der schlechten Bleibeperspektive werden dort seit einiger Zeit auch Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht.

Ziel der bayerischen Regierung ist es diese Geflüchteten in Asylschnellverfahren abzulehnen und abzuschieben oder zur „freiwilligen“ ausreise zu drängen.

Erniedrigende und menschenunwürdige Bedingungen sollen die Betroffenen zermürben und ihnen zeigen, dass sie hier nicht erwünscht sind. Bewohner*innen unterliegen einer verschärften Residenzpflicht, werden isoliert, haben kaum Zugang zu Sozial- und Rechtsberatung und sind aufgrund fehlender Öffentlichkeit schutzlos den Behörden ausgeliefert. Kinder dürfen weder eine öffentliche Schule besuchen, noch in den Kindergarten gehen.

Mit den Aktionswochen wollen wir unseren Protest gegen die Isolierung und Entrechtung in den Abschiebelagern auf die Straße tragen. Wir verlangen faire, individuelle Asylverfahren für alle Menschen, egal woher sie kommen! Wir sind für eine konsequente Bekämpfung von Fluchtursachen und gegen die systematische Diskriminierung von Minderheiten und gegen Waffenlieferungen in Krisengebiete, wie zum Beispiel die Ukraine!

Wir verurteilen die zermürbende Abschreckungs- und Abschiebepolitik der Bundesregierung aufs schärfste. Abschiebelager abschaffen! Jetzt!

PROGRAMMÜBERSICHT

Donnerstag 02.03.17 – Mittwoch 14.03.17

Ausstellung: „Inside Abschiebelager“

Eröffnung am Donnerstag 02.03.17 um 19.00 Uhr Taschenturmstr. 4

Samstag 04.03.17

AKTIONSTAG:

DISKUSSION: „BUT THIS IS HELL“

13:00 Uhr | Neuburger Kasten, Fechtgasse 6

DEMO: „ABSCHIEBELAGER ABSCHAFFEN!“

15:00 Uhr | Paradeplatz

FILM & DISKUSSION: „THE AWAKENING“ von und mit Kenan Emini (Alle bleiben)

19:00 Uhr | Neuburger Kasten, Fechtgasse 6

Dienstag 07.03.17

VORTRAG: „OFFENSICHTLICH UNBEGRÜNDET“

Zur Situation der Roma mit Nadia Wehrle (Madhouse)

19:00 Uhr | Vronis Ratschhaus, Donaustr. 1

Samstag 11.03.17

INNENSTADTAKTION: „Ingolstadt dreht auf“

Open Air Ausstellung und Live-HipHop von K.A.G.E.

11:00-15:00 Uhr | Fußgängerzone vor Modehaus Xaver Mayr

*Bei allen Veranstaltungen besteht ein Einlassvorbehalt.

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an:

InfObus Bayerischer Flüchtlingsrat:

Tel: 089 – 76 22 34 | infobus@fluechtlingsrat-bayern.de

Facebookveranstaltungen:

Aktionswochen 02.-14. März: https://www.facebook.com/events/1806482142926399/

Demonstration, Samstag 04.03.: https://www.facebook.com/events/171590316673030/

 

Unterstützer:

AKS Arbeitskreis kritische Sozialarbeit München |Aktionsbündnis gegen Abschiebehaft Eichstätt | Alle bleiben | Bayerische Ärzteinitiative für Flüchtlingsrechte | Bayerischer Flüchtlingsrat | DFG-VK Ingolstadt | Die Grünen Bezirksverband Bayern und Kreisverband Ingolstadt |Jane Addams Zentrum München e.V. | Die Linke Region Ingolstadt | GEW Stadtverband München | Karawane München | Kultur- und Arbeitskreis Sinti und Roma e.V. | Madhouse gemeinnützige GmbH München | Roma Antidiscrimination Network |

 

Bayerischer Flüchtlingsrat Geschäftsstelle München Büro Nordbayern Augsburger Str. 13 Gugelstr. 83 80337 München 90459 Nürnberg tel 089 76 22 34 tel 0911 – 99 44 59 46 fax 089 76 22 36 fax 0911 – 99 44 59 48

www.fluechtlingsrat-bayern.de

www.hinterland-magazin.de

www.facebook.com/Bayerischer.Fluechtlingsrat

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Get together 2017: Freedom of movement and the right to stay!

Welcome2Stay - Aktionstage 2017

auf deutsch weiter unten

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Ideas for actiondays and a coming together at a possible conference

Dear friends and activists,

2015 will be remembered in the history of struggles for freedom of movement as an historical year. Nearly one million people crossed in a march of hope through Europe to fight for their aim to arrive at the places of their choice. Within short time these people gained a lot of support from the civil society who founded welcome initiatives – organizing places of living, sharing and fighting together for the
rights to housing, staying, moving and for dignity for all. The backlash followed directly afterwards. 2016 was characterized by a strong polarization and the sealing off of Europe – which will most likely increase this year. Even the Turkey-EU deal and the intensified militarization in the Central Mediterranean didn’t prevent the number of arrivals to exceed the 2014 “record”: Over 180.000 people have made it to Italy in 2016 while the Dublin laws are forcefully reinstalled and Asylum Rights are tightened on a national level. Once arrived in the countries of their choices refugees are put into isolated camps, having to live under inhumane conditions while companies are financially profiting by these very forms of accommodation or by only handing out rationed food packages. The mass deprivation of rights also affects EU citizens who migrate northwest from the south eastern countries of crisis: they are confronted with the exclusion from all social benefits if they don’t find work immediately.

Refugee-movements are fighting since the 90s for their rights and will also continue to do so. The visibility of the struggles for freedom of movement and equal rights for all is getting stronger and stronger. Despite the repression of the states, despite racism and precarious living conditions we remember a lot of campaigns: The struggle against the Residenzpflicht and against Dublin-deportations, the initiatives against the on-going deaths at the seas around Europe, the resistance
against deportations, the fight for the women’s rights and visibility, the struggle for the right to stay and for better living conditions, the right to the city, the fight against the Lager and for participation, for more language courses, or the latest mobilisations against the ridiculous deportation-start to Afghanistan by the German state.

This – certainly incomplete – list of different struggles already shows: we are a lot of people. We want to fight the racist rollback and strengthen our common visibility. So let’s overcome our divisions and fight together:

•       We want to make our voices heard – last but not least to strengthen the positions that are still welcoming in this society and to create more spaces to step out of the logic of control and racist division.
•       We want to support initiatives and groups in their fights against racism and for solidarity and self-organization.
•       We share one question: how can we manage to get together? How is it possible to create unity and how can we overcome the various divisions?

We address first of all the refugee and migrants-movements and those who are affected by the repressive politics, but also self-organized activists, welcome initiatives and supporters from all parts of society. We think that it is time to form a broad network against the neo-colonial, separating and racist border-buildings, against the killings at the seas and the divisions by right wing-populism.  We think that we need to come together to make a strong sign for a common society based on solidarity and equal rights.

That’s why we call for:

•       An international actionday on the 18th of March 2017

Exactly one year ago the EU-Turkey deal will have been concluded at that day. We also want to relate to the Blockupy protests in Frankfurt two years ago, connecting the struggles against the border and the austerity regime.
The City Plaza in Athens, the hotel occupied by refugees calls out for international actions:
http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/

The Welcome2Stay network proposes to do actions until the 23rd of March:
http://welcome2stay.org/de/2016/12/16/617/
Let’s do airport-actions against deportations and fear and for the right to stay for everyone! Actions will take place at the airports in Frankfurt a.M., Munich, Hamburg, Aschaffenburg and Berlin at the, 18th
of March 2017.

•       Actiondays between the 2nd and 4th of September 2017

Two years ago the march of hope started from the Keleti train station in Budapest and marched towards the North-West. These days have been crucial for the break through to open the borders on the Balkanroute. Let us create as much public attention as possible with manifold events and decentralized actions for the demand of freedom of movement for all! The beginning of September will be the right time to raise attention to this topic as the general elections will take place. We want to oppose the racist right-wing populists with occupying public spaces with our demands against deportations and exclusion and for open borders and solidarity.

•       We still dream of another big conference – a big gettogether of all the different initiatives and struggles. Maybe at the end of this or in the beginning of the next year! We want to plan further on this idea – join the preparations!

We invite you to this process of getting together and invite you to join our next meeting on the 25th/26th of March 2017 to evaluate the 18th of March, to plan another actionday before the elections and to discuss the possibility for a big gettogether conference. The meeting will take place from Saturday, 1PM till Sunday 2PM in Mehringhof in Berlin. Who wants to join please contact: carlix@posteo.de

Signatures:
Lampedusa in Hamburg, Club Al-Hakawati, Caravane Munich, Watch the Med Alarmphone, Interventionistische Linke, Refugees for Change Rhein-Main, Refugees Struggle for Freedom, NAFS, muc support, Youths Without Borders, Bavarian Refugee Council, No-Stress-Tour, Alle Bleiben
Initiative, Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main, Roma Center Göttingen, No one is illegal Hanau, Welcome to Europe, welcome2stay, Welcome To Stay Café Aschaffenburg, Kein Mensch ist Illegal Darmstadt, Sächsischer Flüchtlingsrat, Women in Exile, Stop Deportation Group Berlin, Recht auf Stadt – Never mind the papers!,  Lübecker Flüchtlingsforum e.V. / Solizentrum Lübeck, Corasol, Flüchtlingsrat Hamburg, borderline-europe, Antira_K, Refugees4Refugees

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Get Together 2017: Bewegungsfreiheit und Bleiberecht für alle!

Ideen für Aktionstage und eine mögliche Konferenz

Liebe Freund*innen und Aktivist*innen,

Das Jahr 2015 wird in die Geschichte der Kämpfe für Bewegungsfreiheit eingehen. Fast eine Million Menschen durchquerten Europa in einem Marsch der Hoffnung und kämpften dafür, an den Orten ihrer Wahl anzukommen. Unterstützung aus der Zivilgesellschaft wurde innerhalb kürzester Zeit organisiert: Willkommens-Initiativen wurden gegründet, Schlafplätze organisiert und geteilt und gemeinsam wurde für das Recht auf Wohnen, Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und für die Würde aller Menschen gekämpft.
Der Rückschlag folgte direkt im Anschluss. Das Jahr 2016 wurde durch die Polarisierung und Abschottung Europas charakterisiert, die vermutlich auch dieses Jahr weitergehen, wenn nicht intensiver werden wird. Selbst die verstärkte Militarisierung des Mittelmeeres und der EU-Türkei Deal
konnte Menschen nicht davon abhalten nach Europa zu kommen: über 180.000 Menschen – und damit mehr als im „Rekordjahr“ 2014 – erreichten Italien im letzten Jahr. Die Aussetzung von einigen Dublin-Regelungen, die erstritten wurden, da sie real nicht durchführbar waren, wurde wieder rückgängig gemacht  und gleichzeitig wurde auf nationaler Ebene das Asylrecht verschärft. Viele werden nun noch länger in isolierten Lagern unter unmenschlichen Bedingungen geradezu eingesperrt aushalten müssen,
während Firmen aus genau diesen Formen der Unterbringung und aus rationierten Essenspaketen Profit schlagen. Der massenhafte Entzug von Rechten trifft auch EU-Bürger*innen, die aus den südöstlichen Krisenstaaten nach Nordwesten migrieren: Sie sind mit der kompletten Verweigerung von Sozialleistungen konfrontiert, wenn sie keine Arbeit finden.

Refugee-Bewegungen kämpfen seit den 90ern für ihre Rechte und werden auch weiterhin für diese kämpfen. Die Sichtbarkeit der Proteste für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle wird größer und stärker.
Trotz all der staatlichen Repressionen, trotz Rassismus und trotz den prekären Lebensbedingungen können wir uns an viele Kämpfe erinnern: Der Kampf gegen die Residenzpflicht und gegen Dublin-Abschiebungen, die Initiativen gegen das anhaltende Sterben auf dem Mittelmeer, der Widerstand gegen Abschiebungen, das Ringen um Frauenrechte und deren Sichtbarkeit, das Eintreten für Bleiberecht, bessere Lebensbedingungen und das Recht auf Stadt, der Kampf gegen die Lager und für eigene Wohnungen, um Mitbestimmung und für mehr Sprachkurse oder auch die jüngsten Mobilisierungen   gegen den Start der Abschiebungen nach Afghanistan.
Diese – sicher unvollständige – Auflistung zeigt: Wir sind viele. Wir wollen gemeinsam den rassistischen Rollback bekämpfen und unsere Sichtbarkeit in der Gesellschaft stärken. Lasst uns die verschiedenen Trennungen überwinden und zusammen kommen:

•       Wir wollen unsere Stimmen hörbar machen. Nicht zuletzt um genau die Positionen zu stärken, die immer noch Menschen willkommen heißen und um Räume zu schaffen, die aus der Logik von Trennung, Exklusion und Rassismus ausbrechen.
•       Wir wollen Initiativen und Gruppen in ihren Kämpfen gegen Rassismus und für Solidarität und Selbstorganisierung unterstützen.
•       Wir teilen eine Frage: Wie kommen wir zusammen? Wie ist es möglich Einheit zu kreieren und die Spaltungslinien zu überwinden?

Als erstes wollen wir uns an die Refugee- und Migrant*innen-Bewegungen und an all diejenigen, die von den repressiven Politiken betroffen sind, wenden. Aber auch an selbstorganisierte Aktivist*innen,
Willkommens-Initiativen und Unterstützer*innen aus allen Teilen der Gesellschaft. Wir glauben, dass es Zeit ist an einer breiten Vernetzung gegen neokoloniale, rassistische Grenzen, das Sterben auf See und den Rechtspopulismus zu arbeiten. Wir glauben, dass wir zusammenkommen sollten für eine gemeinsame, solidarische Gesellschaft mit gleichen Rechten für Alle, um ein deutliches Signal zu setzen.

Deswegen rufen wir auf zu:

•       Einem internationalen Aktionstag am 18. März 2017

Der erste Jahrestag des EU-Türkei Deals sowie die Blockupy-Proteste vor zwei Jahren in Frankfurt am Main gegen die Eröffnung der europäischen Zentralbank sind Anlass genug, die Kämpfe gegen das Grenz- und das Austeritätsregime zu vereinen.
Der erste Aufruf hierzu kommt vom durch Geflüchtete besetzten Hotel City Plaza in Athen:
http://solidarity2refugees.gr/international-call-city-plaza-18-march-european-day-action/

Das Welcome2Stay-Netzwerk schlägt Aktionstage vom 18. bis zum 23.03.17 vor:
http://welcome2stay.org/de/2016/12/16/617/
Lasst uns Flughäfen blockieren und Airport-Actions machen! Gegen Abschiebungen, gegen Angst und für das Bleiberecht für alle!

Aktionen werden u.a. in Frankfurt a.M., München, Hamburg, Aschaffenburg
und Berlin am 18.03.2017 stattfinden.

•       Aktionstagen vom 2. bis zum 4. September 2017
Vor zwei Jahren startete der Marsch der Hoffnung vom Bahnhof Keleti in Budapest gen Nordwesten und wurde zum Durchbruch, der zu der Öffnung der Grenzen auf der Balkanroute führte. Für den  zweiten Jahrestag wollen wir so viel Aufmerksamkeit wie möglich schaffen, mit vielen verschiedenen dezentralen Aktionen, um Bewegungsfreiheit für Alle zu proklamieren.
Dieses Datum fällt auch in die letzte Phase vor den Bundestagswahlen. Das bedeutet für uns, dass wir Anfang September die Chance haben an so vielen Orten wie möglich unseren Forderungen gegen Abschiebung und Ausgrenzung und für offene Grenzen und Solidarität laut und deutlich Ausdruck zu verleihen.

•       Immer noch träumen wir von einer großen Konferenz – Ein großes get together all der unterschiedlichen Initiativen und Kämpfe. Vielleicht noch in diesem Jahr, vielleicht Anfang nächsten Jahres! Wir wollen weiter planen – seid bei den Vorbereitungen dabei!

Wir laden euch zu diesem Prozess des Zusammenkommens ein: Kommt zum nächsten Treffen am 25./26. März 2017 in Berlin um das Aktionswochenende zuvor zu evaluieren, einen weiteren Aktionstag vor den Wahlen im September zu planen und die Möglichkeit einer großen gettogether-Konferenz zu besprechen. Das Meeting findet im Mehringhof in Berlin statt, fängt am Samstag um 13 Uhr an und hört am Sonntag um 14 Uhr auf. Wer teilnehmen will schreibt bitte ein Mail an:
carlix@posteo.de

Unterschriften:

Lampedusa in Hamburg, Club Al-Hakawati, Caravane Munich, Watch the Med Alarmphone, Interventionistische Linke, Refugees for Change Rhein-Main, Refugees Struggle for Freedom, NAFS, muc support, Youths Without Borders, Bavarian Refugee Council, No-Stress-Tour, Alle Bleiben
Initiative, Aktionsbündnis gegen Abschiebung Rhein-Main, Roma Center Göttingen, No one is illegal Hanau, Welcome to Europe, welcome2stay, Welcome To Stay Café Aschaffenburg, Kein Mensch ist Illegal Darmstadt, Sächsischer Flüchtlingsrat, Women in Exile, Stop Deportation Group Berlin, Recht auf Stadt – Never mind the papers!,  Lübecker Flüchtlingsforum e.V. / Solizentrum Lübeck, Corasol, Flüchtlingsrat Hamburg, borderline-europe, Antira_K, Refugees4Refugees

We are born free! Empowerment Radio Broadcasts

wearebornfree! Empowerment Radio

wearebornfree! Empowerment Radio (We!R) on Reboot.fm Sonntags von 18:00 bis 19:30 Uhr live auf UKW 88,4 MHz in Berlin und 90,7 MHz in Potsdam.

“We!R ist ein unabhängiges Radioformat von Friends and Enemies, das sich im Kampf der Geflüchteten gegen ihre Diskriminierung in Deutschland gegründet hat. Wir verbinden regionale soziale Kämpfe in einer antikapitalistischen Plattform, im Mittelpunkt stehen selbstorganisierte Proteste von Migrant*innen, speziell von geflüchteten Frauen*, LGBTIQ und anderen marginalisierten Gruppen.”

Right to stay for Hikmet! Bleiberecht für Hikmet!

Alle bleiben Freiheit für Hikmet

Hikmet’s is getting the answer about “Bleiberecht” from the “Petition Office” Dec. 1. if he doesn’t get it he is threatened with deportation. And the oldest of his two brothers is also being threatened with deportation.

Wir alle hoffen jetzt auf ein “Bleiberecht”, die Anhörung ist am 1. Dezember. Inzwischen droht ihrem älteren Bruder dasselbe Schicksal…Abschiebung.

Please sign also these petitions: FOR THE RIGHT TO STAY FOR ROMA IN GERMANY

https://www.change.org/p/bleiberecht?utm_source=embedded_petition_view

http://www.bundesromaverband.de/hier-ist-jetzt-die-englische-version-der-petition-bitte-breit-verteilen-und-bitte-unterschreiben-now-also-in-english-please-spread-widely-and-sign/

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