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News

Police attack in Neumünster against Bus Tour

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Statement: 18.03. Polizeigewalt in Neumünster/police violence in Neumünster

— German below—

The Refugees Revolution Bus Tour has again been subject to severe police violence and repression. Following the enormous extent of police repression and violence in Karlsruhe and Cologne as well as the general police presence on most other tour stops, the racist police state has again shown its ugly reaction to our antiracist, anticapitalist refugee struggles. Today, the Refugees’ Revolution Bus Tour and supporters from Lübeck and Kiel visited the lager “Erstaufnahmestelle” in Neumünster to spread flyers and inform refugees there about our protest. Since 9 a.m. 8-9 police cars were following the info tour. In front of the lager, many refugees were welcoming us and joined us on our rally in front of the lager. However, the refugee activists were stopped by massive police presence to enter the lager: A police chain blocked the lager outside and inside (!), 7 or 8 police cars were already waiting. Only 3 refugee activists were allowed to enter in company of social workers. During negotiations with the police, the remaining activists demanded that everyone could enter. Our demand was blankly ignored by the police, setting domestic authority much higher than the inhabitants’ right to invite visitors. Thus, activists blocked a street to protest against the denial to enter the lager. The police again answered in an extremely escalatory manner, elevating the number of present police officers. Then, the occupation was violently smashed. In total, 6 people got arrested and 4 were hurt. As in earlier protest actions, the police directed most of the violence towards refugees: It’s always them that get attacked and injured by the police.  While the supporters were set free quickly, the two detained refugees were kept in prison much longer and the “Ausländerbehörden” got activated. However, everyone could leave the prison after identity controls (19h30).

Now, the police are present in front of the workshop place. The repression goes on…
Our political work was again sabotaged, criminalized and violently impeded.
We will not give in neither to the German Ausländerbehörde’s politics of fear and isolation nor to racist police violence. It is our basic and human right to fight for our political demands in the streets!

**Break Isolation!!**
**No Borders and no repression against refugees!!**

—German—

Die Refugees’ Revolution Bus Tour ist heute wieder heftiger Polizeigewalt und Repression ausgesetzt. Nach den unverhältnismäßigen Übergriffen in Karlsruhe und Köln wie auch der starken Polizeipräsenz in den meisten anderen Lagern zeigt sich hier wieder die heftige Reaktion eines rassistischen Polizeistaates auf die antirassistischen, antikapitalistischen Kämpfe der Geflüchteten. Seit 9h morgens verfolgten 8-9 Polizeiwagen die Info-Tour in Neumünster.  Beim Besuch der Erstaufnahmestelle verteilten heute die Aktivist_innen der Tour, unterstützt von Supporter_innen aus Lübeck und Kiel, wie immer Flyer und informierten dortige Refugees über den Protest. Viele Lager-Insass_innen haben gut darauf reagiert und das Lager verlassen, um uns auf der Kundgebung vor dem Lager zu unterstützen. Die Bustour-Aktivist_innen wurden allerdings gar nicht erst in das Lager gelassen. Stattdessen reagierte die Polizei mit massiver Präsenz: Eine Polizeikette schirmte das Lager draußen ab und im (!) Lager warteten bereits 7 oder 8 Polizeiautos. Es durften nur drei Refugee-Aktivist_innen in Begleitung von Sozialarbeiter_innen das Lager betreten. Die verbleibenden Aktivist_innen forderten in den Verhandlungen mit der Polizei, dass alle das Lager betreten dürfen. Dieser Forderung wurde seitens der Polizei aber nicht entsprochen, vordergründig wegen eines vermeintlichen Hausrechts, aber damit dem Besuchsrecht der Bewohner_innen widersprechend. In Reaktion darauf blockierten die Aktivist_innen eine Straße, um gegen das Verbot das Lager zu betreten zu protestieren. Die Polizei ging hier erneut extrem eskalativ dagegen vor, indem sie weitere Einheiten anforderte. Die Straßenbesetzung wurde daraufhin gewaltsam zerschlagen. Dabei gab es insgesamt 6 Festnahmen und 4 Verletzte, von denen zwei ins Krankenhaus gebracht wurden und 2 in die GESA. Hierbei wurde wieder besonders repressiv gegenüber den Refugees vorgegangen: Verletzt wurden wie bei früheren Protestaktionen wiederum nur Refugee-Aktivist_innen. Während die Supporter_innen schnell wieder freigesetzt wurden, wurden die Refugees länger im Gefängnis festgehalten und die “Ausländerbehörden” aktiviert, mit ungewissem Ausgang für ihren Rechtsstatus. Inzwischen sind alle nach erkennungsdienstlicher Behandlung erstmal wieder frei (Stand: 19h30). Gegenwärtig stehen Polizeiautos am Ort, wo der abendliche Workshop stattfinden soll. Die Repression geht weiter…
Die politische Arbeit der Refugees’ Revolution Bus Tour wurde damit wieder sabotiert, kriminalisiert und gewaltvoll verhindert.

Wir werden uns weder von der Isolations- und Angstpolitik seitens der deutschen “Ausländerbehörden” noch von brutaler rassistischer Polizeigewalt einschüchtern lassen! Es ist unser Grund- und Menschenrecht für unsere politischen Forderungen auf die Straße zu gehen und zu protestieren!

**Break Isolation!!**
**No Borders and no repression against refugees!!**


News

berlin news / Demo / News

Black Lives Matter Protest Berlin | 24.06.17, 16.30 Uhr, Mohrenstr.

from blacklivesmatterberlin.de #BlackLivesMatterBerlin #BLMmonth2017 Rassismus ist für Schwarze Menschen in Deutschland anhaltender schmerzhafter Alltag. Rassistische Diskriminierung wirkt nicht nur in Racial Profiling, Straßenbenennungen, “Ausländer”-gesetzgebung und schulischer Bildung, sondern auch über Medien, die Auseinandersetzung mit Flucht und dem Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt fort. Wir sind nicht bereit Rassismus – die Verletzung unserer Menschenwürde und Rechte… Read more »

berlin news / News

FESTIYALLA – What The Volk?!

WANN: 28. Juni – 1. Juli WO: Theater X – Wiclefstraße 32, 10551 Berlin Festiyalla Programm Wir haben das Jugendtheaterfestival FESTIWALLA fünf Mal in großen Theaterhäusern durchgeführt und damit unsere eigenen Inhalte auf die großen Bühnen gebracht. Nun ist es Zeit für unser erstes junges CommUnity Kunstfestival im eigenen Kiez: FESTIYALLA Numero Eins! Dieses Jahr… Read more »

News / oplatz

Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung.

Fotos Das Schwabinggrad Ballett, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen. 2014 hat das Kollektiv angefangen, mit Aktivist*innen der Refugee-Gruppe “Lampedusa in Hamburg” zusammenzuarbeiten, die später die Performancegruppe Arrivati formierten. Gemeinsam entwickelten Schwabinggrad Ballett und Arrivati Interventionen in Refugee-Camps und… Read more »

Featured

Demo / german wide movement / News / Support/Solidarity / the-voice-jenna

Jena: Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees!!

Saturday, June 24, 2017 – 13:00 Jena Demonstration 24.06.2017 | Stop All Deportations | Smash the G20 Summit of Vampires and Mothers of all bombs Refugee Solidarity Parade Rally at 1pm | Demonstration at 4pm | Meeting point in Johannisplatz, Jena At 5pm in JenaOptic in Carl-Zeiss Strasse, there will be a symbolic memorial in… Read more »

Stop Deportation Parade! In Protest against the G20 Summit and the wars against Refugees Jena
News / oplatz

Wegweisendes Urteil gegen den Einsatz für das Grundrecht auf Asyl – Haftstrafen für vier DemonstrationsteilnehmerInnen des March for Freedom

English Einladung zur Pressekonferenz, Montag 22.05.17, 11:00, Waldemarstr. 46 10999 Berlin   3 Jahre nach dem international organisierten March for Freedom wurden vier TeilnehmerInnen einer friedlichen Demonstration in Luxembourg-Stadt zu hohen Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Verlauf des Prozesses und das Gerichtsurteil erscheinen bei nüchterner Betrachtung äußerst willkürlich und keinen rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend. Der March… Read more »

berlin news / News / oplatz / Workshop

Call for open meeting to Oplatz media group

Dear people, As media group from Oplatz we want to invite you to our open meeting every Sunday from 15h to 18h Friesenstr. 6 10965 Berlin U7-Gneisenaustr. As you know we are focused on giving the news about refugee struggles, situation in lagers, initiatives against racism, figths against deportations, for the right to stay, to… Read more »

Oplatz media group Workshop

Recent

berlin news / Demo / News

Black Lives Matter Protest Berlin | 24.06.17, 16.30 Uhr, Mohrenstr.

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Demo

We are here! Demonstration 24th of June 2017, 14 o’clock, Hamburg

Hier der Aufruf für die Demo am 24.06., 2017 um 14 Uhr am Hachmanplatz/Hauptbahnof HH zum Downloaden und vervielfältigen – die Rückseite enthält wichtige Informationen zum G20 und zum Umgang mit der Polizei. Deutsch / Englisch / Französisch / Arabisch / Dari / Kurdisch / Serbo-Kroatisch / Italienisch / Tigrinya (Nur Vorderseite – Rückseite folgt)… Read more »

berlin news / News

FESTIYALLA – What The Volk?!

WANN: 28. Juni – 1. Juli WO: Theater X – Wiclefstraße 32, 10551 Berlin Festiyalla Programm Wir haben das Jugendtheaterfestival FESTIWALLA fünf Mal in großen Theaterhäusern durchgeführt und damit unsere eigenen Inhalte auf die großen Bühnen gebracht. Nun ist es Zeit für unser erstes junges CommUnity Kunstfestival im eigenen Kiez: FESTIYALLA Numero Eins! Dieses Jahr… Read more »

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News / Statements

Ahmed H.’s trial, act two

from Free the Röszke 11 Ahmed H.’s trial, act two – 2nd instance court decides Ahmed H.s terrorism charges need to be re-consider due to “lack of reasoning and interpretation” Two days ago, on the 15th of June 2017 in Szeged, Hungary, Ahmed H. had his second instance trial, after being sentenced to 10 years of… Read more »

berlin news

Tomorrow, 12 June, 17:00: Rallye against the G20 “African Partnership Conference” in Berlin-Schöneberg

(English below) Am 12. und 13. Juni findet in Berlin im Rahmen des G20-Gipfels die Africa Partnership Conference statt. Um dagegen zu protestieren wollen wir am Montag, den 12.6. um 17:00 Uhr eine Kundgebung am Gasometer in Schöneberg (in der Cheruskerstraße, der Park vor dem Gasometer wird von der Polizei vollkommen gesperrt sein) veranstalten. Wir… Read more »