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Hungerstrike of refugees in Munich

Again refugees come together to fight at Sendlinger-Tor-Platz in Munich for their rights, for their acceptance and for their participation in society. As medium for their protest they choose hunger strike:

“Our Rights Have Been Stolen

We, the refugees from different cities of Germany are announcing a hunger strike in Munich at Sendlinger-Tor-Platz.

Lagers/ camps  are prisons for us. Residenzpflicht/ residential obligation is a sign of slavery.  Restrictions of work and study are made to divide us from society and to force us to be in inhuman situations. Deportations by Dublin regulations are a sign of political organized policy from EU countries.

At this point we want to say we are not poor refugees, OUR RIGHTS HAVE BEEN STOLEN.

At this moment we are nowhere – we cannot return to our countries of origin, but we also cannot have a life in Germany, in these restrictions. We have been a part of different political activities in past and now we decide again that we will strike till we reach our freedom. We want to have basic human rights, we are not only demanding  a secure life, we are demanding to be treated as humans, to have rights as free persons. Considering that Germany includes round about 84 millions of people, by this only half million of them are refugees. This is not a big number for a very advanced country, it is nothing for a very rich country, for a country which is the world 3rd biggest weapon exporter.

We are humans we bring hundreds of talents with us. We want to live here.  When we accurse the countries where we never had any plan to stay, why we are going to be deported there. As well as we demand one and only that we want to live here, we want to have asylum here .We want to have basic human rights here.

To bee refugee was not our choice. But now our lives are in the hand of the government. Because we don´t want to go back, because we don’t want to be a part of any suicide bomb attack. To be a part of any political or civil war. We don’t want to be targeted by any drown missal or rocket. We don’t want to be a part of any state where hunger and thirst is waiting for us, because they steel our rights. We fled from our countries of origin, because we were not secure, because we asked there to have our rights, because we could not be quiet.

If you, Emilia Müller, minister of social affairs and you, Joachim Herrmann, minister for inner affairs think the Lager-system is human, we are asking from you to bring all German society to the Lagers we have to live in, or bring us into this society.

Because we will RISE”

https://www.facebook.com/refugeestruggle

http://refugeestruggle.org/

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Erneut versammeln sich in diesen Minuten NonCitizens am Sendlinger-Tor-Platz in München, um für Ihre Rechte, für ihre Anerkennung, für ihre Teilhabe in der Gesellschaft zu kämpfen. Als Mittel ihres Protestes wählen sie den Hunger Streik:

“Unsere Rechte wurden gestohlen

Wir, die Flüchtlinge aus verschiedenen Städten Deutschlands kündigen hiermit einen Hungerstreik in München am Sendlinger-Tor-Platz an.

Lager sind Gefängnisse für uns. Residenzpflicht ist ein Zeichen der Sklaverei. Einschränkungen von Arbeit und Studium erfolgen, um uns von der Gesellschaft zu trennen und um uns in unmenschliche Situationen zu zwingen. Abschiebungen im Rahmen der Dublin Verordnungen sind ein Zeichen der organisierten Politik aus EU-Ländern.

An dieser Stelle wollen wir sagen, wir sind keine armen Flüchtlinge, UNSERE RECHTE WURDEN GESTOHLEN.

Im Moment sind wir nirgendwo – wir können nicht in die Herkunftsländer zurück, wir können aber auch kein Leben mit diesen Restriktionen in der BRD führen.

Wir waren ein Teil der verschiedenen politischen Aktivitäten in der Vergangenheit, jetzt entschieden wir uns aufs Neue, dass wir streiken werden, bis wir unsere Freiheit erreichen. Wir wollen unsere grundlegenden Menschenrechte haben, wir fordern nicht nur ein sicheres Leben, wir fordern auch, als Menschen behandelt zu werden, jene Rechte zu erhalten, wie freie Personen sie besitzen.

In Anbetracht dessen, dass Deutschland rund 84 Millionen Menschen umschließt und davon nur eine halbe Million geflüchtete Personen sind, ist das keine große Zahl für ein sehr fortschrittliches Land, es ist nichts für ein sehr reiches Land, für ein Land, das der dritt größte Waffenexporteur weltweit ist.

Wir sind Menschen, die hunderte von Talente mitbringen. Wir wollen hier leben. Wenn wir die Länder verfluchen, in welchen wir nie planten zu bleiben, warum sollten wir dann dahin abgeschoben werden. Sowie wir einzig und alleine fordern hier zu leben, fordern wir auch hier Asyl zu erhalten. Wir wollen hier grundlegende Menschenrechte haben.

Flüchtling zu sein, war und ist nicht unsere Wahl. Aber jetzt ist unser Leben in der Hand der Regierung. Denn zurück wollen wir nicht, da wir kein Teil eines Selbstmordattentates, kein Teil eines Krieges, kein Ziel einer Rakete sein wollen. Wir wollen kein Teil eines Staates sein, in welchem Hunger und Durst auf uns warten, weil sie unsere Rechte gestohlen haben. Wir flohen aus den Herkunftsländern, denn wir waren nicht sicher, da wir nach unseren Rechten verlangten, denn wir konnten nicht schweigen.

Falls Sie, Emilia Müller, Sozialministerin und Sie, Joachim Herrmann, Innenminister davon ausgehen, dass das Lager-System human ist, dann fordern wir Sie höflich auf, die gesamte deutsche Gesellschaft in Lagern unterzubringen, oder Sie lassen uns Teil dieser Gesellschaft sein.

We Will Rise!”


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german wide movement / refugee-struggle / Uncategorized

Call out for big Non-Citizen meeting 6.-7. September 2016 in Munich

Non-Citizens, Refugees and Supporters are invited to join us and become part of the movement! The issue of refugee´s struggle was perhaps always injustice; We left out home countries because of having inhuman laws, injustice kingdom systems have broken the system for a common person life. Life is cheaper than anything, politics is business, religion… Read more »

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News / oplatz

Wegweisendes Urteil gegen den Einsatz für das Grundrecht auf Asyl – Haftstrafen für vier DemonstrationsteilnehmerInnen des March for Freedom

English Einladung zur Pressekonferenz, Montag 22.05.17, 11:00, Waldemarstr. 46 10999 Berlin   3 Jahre nach dem international organisierten March for Freedom wurden vier TeilnehmerInnen einer friedlichen Demonstration in Luxembourg-Stadt zu hohen Geld- und Bewährungsstrafen verurteilt. Der Verlauf des Prozesses und das Gerichtsurteil erscheinen bei nüchterner Betrachtung äußerst willkürlich und keinen rechtsstaatlichen Maßstäben entsprechend. Der March… Read more »

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Call for open meeting to Oplatz media group

Dear people, As media group from Oplatz we want to invite you to our open meeting every Sunday from 15h to 18h Friesenstr. 6 10965 Berlin U7-Gneisenaustr. As you know we are focused on giving the news about refugee struggles, situation in lagers, initiatives against racism, figths against deportations, for the right to stay, to… Read more »

Oplatz media group Workshop
Daily Resistance Newspaper

Distribute the latest edition of Daily Resistance newspaper: Non-citizen Rise Up in Bavaria

Non-citizen Rise Up in Bavaria Dear people of the world, we have published the new issue of the newspaper “Daily Resistance”, and now it’s the time to bring the paper to the hands of people living in the lagers, by you! This issue comes “separately” in 7 languages This issue of Daily Resistance has a… Read more »

Daily Resistance Refugee Protest 2016 Bavaria

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Lager watch / LMB - lager mobilisation berlin / Women-fights

Wir fordern eine menschliche Behandlung für Frauen und andere Geflüchtete

English || Srpski || Farsi || Arabic Liebes LAF, liebe Frau Breitenbach und andere Verantwortliche für Flüchtlingsangelegenheiten in Berlin! Am 20. Mai fand ein heiteres Fest mit dem Namen “Yalla! Lass feiern!” im ZK/U statt. Das Fest wurde von verschiedenen selbst-organisierten Initiativen, die mit Asylbewerber*innen und Geflüchteten zusammenarbeiten, ins Leben gerufen. Wir, die weiblichen Bewohnerinnen… Read more »

deportations

Manifestation against Deportations, 29.06.2017, Flughafen Berlin-Tegel

Wir sind Geflüchtete aus Pakistan und wir leben in Deutschland. Wir haben Probleme in unserem Herkunftsland und wir sind von dort weg gegangen. Jetzt will uns die deutsche Regierung wieder abschieben. Was wird dann mit uns passieren? Am Flughafen in Pakistan werden wir am Flughafen von der Polizei festgenommen und wenn unsere Familien oder Freunde… Read more »

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berlin news / Demo / News

Black Lives Matter Protest Berlin | 24.06.17, 16.30 Uhr, Mohrenstr.

from blacklivesmatterberlin.de #BlackLivesMatterBerlin #BLMmonth2017 Rassismus ist für Schwarze Menschen in Deutschland anhaltender schmerzhafter Alltag. Rassistische Diskriminierung wirkt nicht nur in Racial Profiling, Straßenbenennungen, “Ausländer”-gesetzgebung und schulischer Bildung, sondern auch über Medien, die Auseinandersetzung mit Flucht und dem Zugang zum Arbeits- und Wohnungsmarkt fort. Wir sind nicht bereit Rassismus – die Verletzung unserer Menschenwürde und Rechte… Read more »

Demo

We are here! Demonstration 24th of June 2017, 14 o’clock, Hamburg

Hier der Aufruf für die Demo am 24.06., 2017 um 14 Uhr am Hachmanplatz/Hauptbahnof HH zum Downloaden und vervielfältigen – die Rückseite enthält wichtige Informationen zum G20 und zum Umgang mit der Polizei. Deutsch / Englisch / Französisch / Arabisch / Dari / Kurdisch / Serbo-Kroatisch / Italienisch / Tigrinya (Nur Vorderseite – Rückseite folgt)… Read more »

berlin news / News

FESTIYALLA – What The Volk?!

WANN: 28. Juni – 1. Juli WO: Theater X – Wiclefstraße 32, 10551 Berlin Festiyalla Programm Wir haben das Jugendtheaterfestival FESTIWALLA fünf Mal in großen Theaterhäusern durchgeführt und damit unsere eigenen Inhalte auf die großen Bühnen gebracht. Nun ist es Zeit für unser erstes junges CommUnity Kunstfestival im eigenen Kiez: FESTIYALLA Numero Eins! Dieses Jahr… Read more »

News / oplatz

Chöre der Angekommenen. Indiskrete Platzbefragung.

Fotos Das Schwabinggrad Ballett, ein Zusammenschluss von Performer*innen, Musiker*innen und Aktivisti*nnen hat sich um die Jahrtausendwende in Hamburg gegründet, um jenseits ritualisierter Protestformen unerwartete Situationen herzustellen. 2014 hat das Kollektiv angefangen, mit Aktivist*innen der Refugee-Gruppe “Lampedusa in Hamburg” zusammenzuarbeiten, die später die Performancegruppe Arrivati formierten. Gemeinsam entwickelten Schwabinggrad Ballett und Arrivati Interventionen in Refugee-Camps und… Read more »