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Heute (29.7.) Stopp Deportationen nach Pakistan! Nicht von Wien, Nicht von Berlin und Nirgendwo!

Blockieren verstehen wir als unser Recht!

Wie gestern bekannt geworden ist, wurden 20 Geflüchtete aus Pakistan, darunter 8-10 vom Refugeeprotestcamp aus Wien, in Abschiebegewahrsam genommen. Dazu wurde extra von der österreichischen Polizei eine Meldestrategie entwickelt, die es den Geflüchteten trotz des festen Aufenthaltes in einem Kloster in Wien zur Auflage machte, sich tagtäglich persönlich zu melden. Scheinbar ausschließlich um genau diese Abschiebungen zu ermöglichen. Es gilt als ziemlich sicher, dass eine Sammelabschiebung per Charterflug durch Air Berlin für heute Abend ab Berlin geplant ist und möglicherweise weitere Geflüchtete aus Deutschland gleich mit deportiert werden sollen.

Erneut kollaborieren deutsche und österreichische Behörden sowie scheinbar auch Air Berlin zur Gewährleistung von Sammelabschiebungen, die wir als Menschenhandel bezeichnen. Soweit bisher bekannt wurde, bedienten sich hierbei die Behörden erneut illegaler Methoden zur Beschaffung von Ausweispapieren, die für eine Abschiebung notwendig sind. Zwar wurden hierbei nicht, wie mit der Botschaft von Nigeria zelebriert, die Schädel vermessen, um die vermeintliche Herkunft mit biologistischen, pseudowissenschaftlichen Nazimethoden zu konstruieren. Dieses Mal wurden lt. letzten Informationen die Eltern in Pakistan aufgesucht, um ihnen Bilder ihrer Kinder zu zeigen. Über die Vortäuschung einer angeblichen Anerkennung der Asylanträge sollen die Kopien der Ausweispapiere der Eltern als Ersatzdokumente sowie Unterschriften erschlichen worden sein. Dies bezeichnen wir als Betrug und illegal sowie Verstoß gegen ultimative Menschenrechte und das Asylrecht. Wir fordern einen sofortigen Stopp dieser Abschiebung und die Aufklärung aller Hintergründe dieser illegalen Vorgehensweise durch außerparlamentarische Gruppierungen und Organisationen!

Das Netzwerk „Stop Deportation“ wird diese illegalen Methoden und generell menschenverachtende Deportationen nicht einfach so hinnehmen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich dieser Sammelabschiebung entgegen zu stellen und alle legitimen Mittel dazu zu nutzen. Dabei wird von uns keine Eskalation ausgehen. Illegales, diskriminierendes und menschenverachtendes Handeln der herrschenden Politik und ihrer Behörden ziehen immer einen legitimen Widerstand nach sich! Gerade deren verlogene Praxis zeigt einmal mehr, dass das Asylrecht generell als Abschiebemaschinerie verstanden bzw. bewußt mißbraucht wird und sie nicht gewillt sind, auf das Schicksal der Geflüchteten sowie die menschenrechtliche Situation in Pakistan einzugehen.

Wir rufen dazu auf zahlreich und mit kreativem und spontanem Protest diesen Abschiebeversuch zu einem Desaster zu machen. Kommt zahlreich, um die Geflüchteten zu empfangen, wie es ihnen zusteht. „Welcome“ heißt die Devise und „Stop Deportation!“

 

Widerstand und Proteste sind auf verschiedene Art und Weise möglich:

 

  1. Faxkampagne an Air Berlin:

    Saatwinkler Damm 42-43

    13627 Berlin

    Fax: 030 41021003

    Tel: 030 34343434

    Mail: service-center@airberlin.com

     

  2. Direkte, kreative und spontane Proteste vor Ort:

    Wir halten Euch auf dem Laufenden! Haltet Euch mittags bereit! Informiert Euch unter: http://asylstrikeberlin.wordpress.com/

 

Solidarität muss praktisch werden! Blockieren ist unser Recht! Kurzfristig, mittel- und langfristig! Niemand ist illegall! Bleiberecht für alle! Jetzt sofort!

 

 

Vorschlag für eine mail an Air Berlin:

Liebe Pilot_innen und Mitarbeiter_innen der Air Berlin,

es gibt jetzt die gesicherte Information, dass mindestens 20 Menschen am 29.7.2013 aus Österreich nach Lahore/ Pakistan abgeschoben werden sollen. Und zwar wahrscheinlich ab Berlin per Charter mit Air Berlin. Der Flug soll laut polizeilicher Mitteilung am Dienstag um 6 Uhr Ortszeit in Lahore/ Pakistan landen, was aber nicht stimmen muss.

Ich beschwere mich hiermit über die unmenschliche Vorgangsweise und ermahne Sie, Menschenleben nicht zu gefährden und die Abschiebung zu verhindern.

Diese Flüchtlinge können nur mit Gewalt zurück in ihre Heimat gebracht werden, wo ihnen die sichere Verfolgung droht und täglich Bomben und politische Morde unzählige Menschenleben fordern. Es besteht ein Sicherheitsrisiko für den Flug, da die Flüchtlinge ihn nicht freiwillig antreten, schon seit beinahe einem Monat fasten, kaum Flüssigkeit zu sich nehmen und viele von ihnen außerdem unter traumatischen Störungen und Angstsyndromen leiden.

Der Arzt hat bei Ali Nawab aus Pakistan in Anwesenheit dreier Unterstützerinnen heute mindestens einen Kreislaufkollaps mit Bedarf an Infusionen festgestellt. Prüfen Sie die Flugtauglichkeit aller unfreiwilligen Passagiere gewissenhaft!

Gehen Sie als Fluglinie nicht über Leichen und kein Sicherheitsrisiko für diese hilflosen Menschen ein.

Machen Sie kein Geschäft mit dem Asylregime Österreich, das 99% der pakistanischen Asylkanträge ablehnt und so eindeutig einem Rechtsstaat Hohn spricht!

Sie sind verpflichtet, die Würde dieser unfreiwilligen Passagiere, deren einziges Verbrechen es ist, in Österreich Schutz gesucht zu haben, zu achten. Als bisherige Kunden von Air Berlin vertrauen wir in Ihr Verantwortungsgefühl!

—————————————-

 

Kontakte:

Airberlin Service Telefonnummern in den jeweiligen Ländern:

https://www.airberlin.com/site/airberlin_service_center.php

Deutschland: 030 3434 3434

Österreich: 0820 737 800

 

Kontakte der Zentrale von Airberlin:

Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG

Saatwinkler Damm 42-43

D-13627 Berlin

Telefon: 0049 (0)30 3434 1500

Telefax: 0049 (0)30 3434 1509

 

Für „Journalistenanfragen“ stehen auch folgende Nummern zur Verfügung:

Telefon: 0049 (0)30 3434 1525

Telefax: 0049 (0)30 3434 1529


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Call out for big Non-Citizen meeting 6.-7. September 2016 in Munich

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  in english further below! Pressekonferenz zum Ergebnis der Gerichtsverhandlung: Montag, 10.04.2017, um 10 Uhr in Waldemarstraße 46, 10999 Berlin Pressekontakt: emal_g@hotmail.com 01575 373 0574 Sechs Aktivist*innen des March for Freedom zwei Jahre nach brutalem Polizeieinsatz bei friedlichem Protest in Luxemburg (Stadt) angeklagt Gerichtsverhandlung zu Vorwurf der “Rebellion” in Luxemburg am 5. und 6. April… Read more »

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Dear people, As media group from Oplatz we want to invite you to our open meeting 30th of April, Sunday from 15h to 18h Friesenstr. 6 10965 Berlin U7-Gneisenaustr. As you know we are focused on giving the news about refugee struggles, situation in lagers, initiatives against racism, figths against deportations, for the right to… Read more »

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Distribute the latest edition of Daily Resistance newspaper: Non-citizen Rise Up in Bavaria

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Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sei ein zu unserer Pressekonferenz am Dienstag den 25.04. um 11 Uhr im Café Kotti, die unter folgendem Motto steht: Kreuzberg feiert 30 Jahre revolutionären 1.Mai: Wir bleiben alle! Aus diesem Grund organisieren wir im Vorfeld der revolutionären 1.Mai Demo eine große Blockparty gegen Gentrifizierung und Abschiebung auf… Read more »

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Eng/Deut] 27-30.04 in Munich: Refugee-Migrants Community Announcement from Refugee Struggle For Freedom Discussions and workshops on Solidarity, Networking, Mobilization and Community structure will begin: At 4pm on Thursday , 27.04. To continue on 28-30.04 at 10.am in the morning. *** Saturday / 29.04.17 / 20 h/ Kafe Marat / Refugee-Migrants Community Debate & Soliparty While… Read more »

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Lager Mobilization – Wedding / LMB - lager mobilisation berlin / Statements

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INTERVIEW WITH AN ACTIVIST FROM WOMEN IN EXILE WIE: We hearing that they are forcing people to work in the Lagers, do you have any idea or experience about this? A:Yes that is very true. They are forcing people to work in the Lagers and I am one of the victims of this policy. They… Read more »

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